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Kurs und Informationen zum Thema Demenz

Füreinander da sein

Aktuell gibt es in Deutschland rund 1,7 Mio. Menschen mit Demenz und es werden täglich mehr. Deshalb geht das Thema uns alle an. Das ist die Botschaft von „Demenz Partner“, einer Initiative der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft mit inzwischen mehr als 30.000 Unterstützern.   Auch in unserem Partner-Stadtteil Kalbach-Riedberg werden Menschen mit Alzheimer von ihren Angehörigen begleitet und gepflegt.

Deshalb bietet die Einrichtung TrotzDem-Aktiv in Kalbach am morgigen Dienstag, den 4. September, von 16.30 bis 20 Uhr in den Räumen An der Grünhohl 9 einen Kurs mit einer Frankfurter Alzheimer-Expertin an, wo sich Interessierte über Demenzerkrankungen und die Begegnung mit Menschen mit Demenz informieren können. Eine Anmeldung unter trotzdem-aktiv.hs@t-online.de oder 069/95090665 ist erforderlich.

TrotzDem-Aktiv ist eine gemeinnützige Einrichtung und bietet Gruppen-, Einzelbetreuung für Menschen mit Demenz, vielfältige Aktivitäten sowie für Angehörigen Freiraum, Beratung und Kontakte. In den Betreuungsgruppen erleben die Erkrankten in gemeinschaftlichen Aktionen Freude und Anerkennung. Vom Singen, Basteln, Handarbeiten bis zum gemeinsamen Kochen.

Weitere Informationen über das Angebot für Demenzkranke und Angehörige in unserem Stadtteil unter http://www.trotzdem-aktiv.de/ueber_uns.html

Foto: Archiv

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GRB-Schülerband rockt gegen rechts

Frankfurt rockt gegen rechts – und die neu gegründete Schülerband des Gymnasiums Riedberg rockt mit. Sie heißen Valerie, Dominique, Amina, Aida und Toan und geben ihren Einstand direkt bei einer Großveranstaltung, die ein Bündnis von mehr als 70 Organisationen unterstützt. Die Schüler spielen am heutigen Samstag gegen 12.40 Uhr neben zwölf weiteren Bands und Solokünstlern bei „Rock gegen Rechts“ auf dem Frankfurter Opernplatz. Das Festival dauert von 12 Uhr mittags bis mindestens 22 Uhr.

Neben der Band des Riedberggymasiums werden auch die Nachwuchsmusiker von Schiller- und Ziehenschule auftreten. Zu den Stars auf dem Opernplatz gehören dann DJ Shantel und sein „Bucovina Club Orkestar“ sowie Sängerin Fee und die Coverband „Alex im Westerland“, die Songs von den Toten Hosen und den Ärzten spielt.

Schirmherren sind unter anderem die Vizepräsidentinnen des Deutschen Bundestags, Claudia Roth und Petra Pau, sowie Oberbürgermeister Peter Feldmann. Zu den Unterstützern zählt ein breites Bündnis an Organisationen vom AStA der Goethe-Universität über die Parteien SPD, Grüne, LINKE, Piratenpartei und die Partei bis zu Caritas, Greenpeace, dem Türkischen Volkshaus Frankfurt, der Stadtversammlung der Katholiken und der Jüdischen Gemeinde. Die Veranstalter wollen so ein Zeichen gegen den Rechtsruck in der Bevölkerung aber auch ganz Europa setzen. Die Musik, kurze Redebeiträge und Videobotschaften stehen dabei im Vordergrund – als Statements gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Es gibt ein Programm für die ganze Familie, inklusive Kinderwiese und Kletterwand. Der Eintritt ist frei.

Das gesamte Programm zu Rock-gegen-Rechts siehe http://rock-gegen-rechts.info

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Plakat: Veranstalter

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Erweiterung erst 2019 – aber wer ist schuld?

Mehr als 500 Schülerinnen und Schüler, sieben erste Klassen, akute Raumnot – diese Fakten zur Marie-Curie-Schule sind inzwischen bekannt. Dringend werden die Holzmodule benötigt, die vier Klassen Platz bieten sollen und ursprünglich schon zu Schuljahresbeginn fertig sein sollten. Doch die Erweiterung einer der größten Grundschulen der Stadt verzögert sich immer weiter. Erst waren’s die Herbstferien. In dieser Woche schreibt Baudezernent Jan Schneider (CDU) an die Elternbeiratsvorsitzende Barbara Günther unter anderem, dass die Fertigstellung vom beauftragten Generalunternehmer erst „für Januar 2019 zugesichert ist“.

Viertklässler werden nachmittags im Jugendhaus betreut

Die Konsequenzen: 100 Viertklässler werden weiterhin nachmittags in den Stadtteilräumen des Jugendhauses betreut, das von der Schule rund fünf Gehminuten entfernt ist. Auch dann, wenn die Temperaturen laut Elternbeirat kaum mehr das Toben im Außengelände zulassen – was einige Eltern als „eigentlich unzumutbar“ bezeichnen. Vertraglich ist sichergestellt, dass die Unterbringung im Jugendhaus bis Ende Januar erfolgen kann.

Dezernate streiten in aller Öffentlichkeit

Jetzt streiten Baudezernat und Planungsdezernat der Stadt in aller Öffentlichkeit darüber, wer schuld am Chaos um die Schul-Erweiterung ist.

Barbara Brehler-Wald, persönliche Referentin von Baudezernent Jan Schneider (CDU), schickte Anfang der Woche einen Brief des Dezernenten an die Elternbeiratsvorsitzende der Marie-Curie-Schule. Schneider betont darin, dass sich die Abläufe der städtischen Genehmigungsprozesse und die öffentlichen Vergabe-Verfahren nicht immer genau kalkulieren lassen. Mehr direkt als indirekt wird dann aber das Planungsdezernat für die Verzögerung verantwortlich gemacht. Denn bislang liege keine Baugenehmigung vor. Ein Grund dafür sei, dass das Stadtplanungsamt weiterhin „an einer den Vorgaben des Bebauungsplanes entsprechenden Dachbegrünung“ festhalten würde.

Fakt ist: Der Auftrag für die Schul-Erweiterung wurde vom Amt für Bau und Immobilien erst am 26. Juni ausgeschrieben. Ursprünglich sollten die Holzmodule schon zu Schuljahresbeginn fertig sein

Das Schreiben wurde an alle Ortsbeiratsmitglieder weitergeleitet. Das Planungsdezernat bezog Stellung dazu in einer Mail, die wiederum an die Elternbeiratsvorsitzende und den Ortsbeirat ging. Kolja Müller, Referent von Dezernent Mike Josef (SPD), schrieb, man habe die Behauptungen mit großer Verwunderung gelesen. Die Darstellung sei „schlicht falsch und bedarf einer Klarstellung“. Das Stadtplanungsamt selbst legt noch ein Steinchen drauf: „Nach Einschätzung des Stadtplanungsamtes hätten die strittigen Punkte bei entsprechender Kommunikation und Koordinierung rechtzeitig geklärt werden können.“ Zudem spricht man von „Defiziten des verantwortlichen Dezernates bei der Koordinierung und Zeitplanung“.

Wird die dritte Grundschule rechtzeitig fertig?

Unterdessen schlagen in einem weiteren Dezernat die Wogen hoch. Das Bildungsdezernat von Sylvia Weber (SPD) hatte den Zukunftsplan für den Riedberg ausgearbeitet und nicht von den erneuten Verzögerungen erfahren. Das sorgt für Verstimmung. Bei einem für den Riedberg noch wichtigeren Vorhaben pocht man nun darauf, dass der Zeitplan eingehalten werden muss: bei der dritten Grundschule, die bereits im nächsten Jahr in einem Provisorium am Ende der  Hans-Leistikow-Straße eröffnen soll. Vier Klassen sollen hier eingeschult werden. Die konkreten Planungen mit dem Kultusministerium laufen bereits. Aus dem Baudezernat heißt es hingegen, dass „zum jetzigen Zeitpunkt keine definitive Zusage zur Inbetriebnahme zum Schuljahr 2019/20 machen“ könne. Vor wenigen Wochen im Ortsbeirat hatte man übrigens noch etwas ganz anderes gesagt.

Tatsache ist momentan nur, dass nichts geschehen ist. Der empörte Brief des Elternbeirats an OB Feldmann, das Baudezernat und weitere städtische Entscheidungsträger begann kürzlich mit den Worten: “Ehrlich gesagt, wir sind sauer!”

Bei der nächsten Ortsbeiratssitzung am 14. September in der Alten Turnhalle in Kalbach wird voraussichtlich Baudezernent Jan Schneider (CDU) anwesend sein. Derzeit wird besprochen, ob die Sitzung aufgrund der kontroversen Themen bereits um 19 Uhr beginnt.

Foto: Archiv

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67 Grundschüler erlaufen tolle 1900 Euro

Schon der Start war großartig. 67 kleine Läuferinnen und Läufer warteten am Fuß der großen Treppe im Bonifatiuspark nur auf den Moment, wo sie endlich loslaufen durften. Rauf über die anstrengende Treppe und dann so oft wie möglich um den Parcours im Park wollten sie laufen – während Mamas, Papas und weitere Besucher sie natürlich kräftig anfeuerten. Denn auch in diesem Jahr fand im Rahmen des Sommerfests der IG Riedberg am 11. August wieder der Sponsorenlauf des Fördervereins der Grundschule Riedberg. Dabei suchen sich die Mädchen und Jungen im persönlichen Umfeld „Sponsoren“, die pro gelaufener Runde einen frei wählbaren Betrag spenden. „Dank bester Wetterbedingungen haben die Kinder tolle 1.900€ erlaufen. Vielen Dank an alle Sponsoren für die großzügigen Spenden“, heißt es in der Bilanz des Fördervereins.

Apropos Wetter: Diesmal war’s allerdings mit über 30 Grad so heiß, dass die Organisatoren zu einem Zeitpunkt, als die meisten schon aufgehört hatten, das Rennen auch zum Schutz der übrigen Kids beendeten. Johan (8/ siehe Foto) war darüber fast traurig. Hatte er doch mehr als 20 Runden geschafft und immer noch ein bisschen Power…

Jedes Kind bekam am Ende des Laufes eine Urkunde ausgestellt. Der Erlös wird in diesem Jahr für einen Aktionstag an der Schule verwendet mit dem interkontinentalen Team der Gruppe „Trommelzauber“. Der Förderverein rät: „Einen Eindruck dieses besonderen Erlebnisses können sich alle bereits vorab unter www.trommelzauber.de machen.“

Kinderflohmarkt ist am 23. September von 14 bis 16 Uhr

Nicht vergessen: Auch in diesem Jahr findet wieder der beliebte Kinderflohmarkt in der Grundschule Riedberg statt, am 23. September von 14 bis 16 Uhr.

Die Standgebühr beträgt 5 € und einen selbst gebackener Kuchen. Anmeldungen für Verkaufstische werden ab dem 01.09.2018 10 Uhr unter der Email-Adresse flohmarkt@fvgs-riedberg.de entgegengenommen.

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Bildtext: Johan (8 Jahre) und sein Bruder Finn (6) waren stolze Teilnehmer am Sponsorenlauf des Fördervereins der Grundschule Riedberg

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Foto: MAINRiedberg

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Von Goethes „Faust“ bis Swing: Frankfurt feiert die neue Altstadt

Noch knapp viereinhalb Wochen, dann feiert Frankfurt die offizielle Eröffnung seiner neuen Altstadt. „Wir stehen also kurz vor einem unserer Jahreshöhepunkte“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann am Donnerstag, 30. August, als er mit Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH und Veranstalter des Altstadtfests, das Programm vom 28. bis 30. September vorstellte. „Es ist ein umfängliches, spannendes und facettenreiches Programm “, versprach Feldmann.

„Das Altstadtfest wird nicht allein auf dem neu entstandenen Areal gefeiert, es zieht sich über den Römerberg, wo eine der beiden Bühnen aufgebaut ist, bis hinunter zum Mainufer, wo eine weitere Bühne und eine Infomeile Platz finden. Am Samstagabend werden ‚Sternenbilder – eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt‘ uraufgeführt“, erläuterte der Oberbürgermeister. Das Frankfurter Atelier Markgraph hat dafür zusammen mit bright! und Sky Magic eine Drohnen-Choreographie entwickelt, bei der Lichtspiel, eigens komponierte Musik und Textpassagen zu einer Hommage an Frankfurt verschmelzen.

Auf der Bühne am Römerberg inszeniert die Dramatische Bühne „Die Leiden des jungen Werther“ und „Faust“, am Eröffnungsabend gibt die Oper Frankfurt dort mit „Opernhighlights unterm Sternenhimmel“ ein Gastspiel. Am Samstagabend tritt Laith Al-Deen mit der hr-Bigband auf, am Sonntag das Roma und Sinti Orchester sowie der Cäcilienchor mit Orffs „Carmina Burana“. Auch die Musikschule Frankfurt, das Swingorchester und viele mehr beteiligen sich am Programm auf dem Römerberg. Die Bühne am Mainufer gehört während des Altstadtfests unter anderem Soulounge, Andreas Kümmert, den Rodgau Monotones und Yvonne Mwale.

„Unsere Museen beteiligen sich ebenfalls am Festwochenende. Das Archäologische Museum führt durch die Kaiserpfalz Franconofurd, das Architekturmuseum zeigt seine neue Ausstellung ‚Die immer neue Altstadt – Bauen zwischen Dom und Römer seit 1900‘. Das Institut für Stadtgeschichte ist ebenso dabei wie das Historische Museum und das Dommuseum“, sagte Feldmann. Die Evangelische und Katholische Kirche laden zu verschiedenen Aktionen ein und veranstalten am Sonntagnachmittag eine Ökumenische Andacht zur Altstadteröffnung am Sonntagnachmittag auf der Römerbergbühne.

Feldmann: „Auch rund um die Altstadt finden die Festbesucher viele Programmpunkte in Galerien, kirchlichen Orten, privaten Geschäften und Gastronomie. Viele beteiligen sich am Gelingen des Festaktes zur Eröffnung unserer neuen Altstadt. Viele hundert Hände und Köpfe in unserer Stadt machen mit. Das ist typisch Frankfurt. Ich bedanke mich schon jetzt bei allen für dieses tolle Programm. Ich freue mich auf das Fest!“

Das Altstadtfest wird gefeiert am Freitag, 28. September, 15 bis 23 Uhr, am Samstag, 29. September, 11 bis 23 Uhr, und Sonntag, 30. September, 11 bis 18 Uhr. „Sternenbilder – eine Symphonie für Frankfurts Altstadt“ wird am Samstag um 21.45 Uhr gezeigt, die öffentliche Generalprobe findet am Abend zuvor um dieselbe Zeit statt.

Feldmann wies darauf hin, dass Bus und Bahn die beste Wahl für den Weg zu den Feierlichkeiten sind: „Wir haben mit dem RMV ein 3für1-Ticket vereinbart – wer am Freitag eine Tageskarte kauft, kann damit bis Sonntag fahren. Übrigens auch mit den Historischen Straßenbahnen, die am Samstag und Sonntag zwischen Westbahnhof und Zoo durch die Stadt pendeln.“

Alle Informationen rund um das Festwochenende finden sich unter http://www.altstadtfest-frankfurt.de .

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Barbara Staubach/ Stadt Frankfurt

 

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Ran an die Töpfe! Billabong ist Fortbildungsort der Sarah-Wiener-Stiftung

Ran an die Töpfe! Das ist ein Motto der großen Initiative von TV-Köchin Sarah Wiener, die ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und GrundschullehrerInnen bundesweit im pädagogischen Kochen mit Kindern schult. Ab sofort ist das Billabong Familienzentrum am Riedberg ausgewählter Fortbildungsort der Sarah-Wiener-Stiftung „und wir freuen uns riesig darüber“, wie Billabong-Vorstand Sabine Fiedler betont. Das bedeutet konkret: „Wir unterstützen die Initiative und bieten künftig in Kooperation mit den Initiatoren regelmäßig Ich kann kochen!-Fortbildungen bei uns an.“

Ich kann kochen! will dafür sorgen, dass sich Kinder für ausgewogene Ernährung begeistern und lernen, sich selbst eine frische, bunte Mahlzeit zuzubereiten. Die Fortbildungen, welche die Sarah Wiener Stiftung in Kooperation mit der Krankenkasse BARMER anbietet, sind kostenfrei.

Der erste Termin am Riedberg ist im Februar 2019

„Auch uns von Billabong liegt das Thema sehr am Herzen“, erklärt Sabine Fiedler. Einige Angebote rund um Ernährung und Kinderkochen gibt es bereits im Familienzentrum und „dieses Weiterbildungsangebot für SozialpädagogInnen, ErzieherInnen sowie GrundschullehrerInnen ergänzt dies natürlich perfekt“. Der erste Termin ist im Februar 2019.

„Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“ ist seit 2007 die Mission der Sarah Wiener Stiftung. Gründerin und Köchin Sarah Wiener möchte, dass Kinder zu ausgewogenen Essern, kreativen KöchInnen und selbstbestimmten KonsumentInnen heranwachsen. Im Vordergrund steht das eigene Erleben: Die praxisnahen Programme der Stiftung vermitteln Kindern, wo Lebensmittel herkommen, wie vielseitig sie sind und was sich daraus alles zubereiten lässt.

Die Stiftung macht Ernährung zum Erlebnis: Sie gibt Kindern Schneidebrett, Kochlöffel und Schürze in die Hand und schickt sie zum Kühe melken auf den Bauernhof. Dahinter steht eine Überzeugung: Nur wer fit in der Küche ist und sich mit Lebensmitteln auskennt, ist in der Lage, sich selbstbestimmt und ausgewogen zu ernähren – und nichts lehrt dies besser als persönliche Erfahrung.

Mehr Infos im Web unter www.ichkannkochen.de und auf Facebook unter www.facebook.com/SarahWienerStiftung

Foto: Sarah Wiener Stiftung | photothek.net

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Mehr als 350 Anmeldungen für das Gymnasium Riedberg

Was ist die beliebteste Schule Frankfurts? Die FAZ spricht von einer „Art Staatsgeheimnis“, das vom Kultusministerium vor wenigen Tagen gelüftet wurde. Zumindest indirekt. Denn erstmalig sind die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in der Mainmetropole bekannt. Demnach gab es im Schuljahr 2017/ 2018 exakt 249 Erstwünsche und 144 Zweitwünsche für die noch junge IGS West. Auf Platz 2 dieses Rankings folgt aber schon das Gymnasium Riedberg mit 228 Erst- und 131 Zweitwünschen – bei exakt 180 freien Plätzen in Jahrgangsstufe 5.

Auf den Plätzen drei bis zehn folgen Goethe-Gymnasium, Ernst-Reuter-Schule II, Leibnizschule, Ziehenschule, Wöhlerschule, Elisabethenschule, Bettinaschule sowie Carl-von Weinberg-Schule. Unter den traditionsreichen Gymnasien hatte nur das humanistische Heinrich-von-Gagern-Gymnasium noch Plätze frei. Was aber das Wahlverhalten bezüglich der IGS West betrifft, geben Experten zu bedenken, dass es im Westen der Stadt bis vor kurzem keine weitere IGS gab.

Foto: Archiv

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Kinderschutzbund sucht Verstärkung für das Elterntelefon

Das Elterntelefon ist kostenfrei, anonym und vertraulich. Es ist ein bundesweites Gesprächs-, Beratungs- und Informationsangebot, das in den oft schwierigen Fragen der Erziehung unterstützt und in unserer Stadt seit 2004 in Trägerschaft des Kinderschutzbundes Bezirksverband Frankfurt am Main angeboten wird. Jetzt braucht man Verstärkung für dieses tolle Beratungsangebot. Claudia Lukaschek, Projektleiterin und Leiterin des Eltern-Kind-Treffs am Riedberg, informiert: „Wir suchen für unser Elterntelefon neue ehrenamtliche Beraterinnen und Berater. Eine besondere berufliche Qualifikation ist nicht erforderlich, da die Betreuer von uns in 80 Stunden gut ausgebildet werden.“

Bei Sorgen um die Entwicklung des Kindes, bei Problemen in der Schule oder im Kindergarten, bei Erziehungsfragen, bei Streit in der Familie – aber auch, wenn man überlastet ist, ein Gespräch oder eine Information benötigt, kann das Elterntelefon mit der kostenlosen Rufnummer 0800/1110550 eine wichtige Hilfe bieten. Montag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr.

Claudia Lukaschek, Projektleiterin des Elterntelefons und Leiterin des Eltern-Kind-Treffs am Riedberg (hier mit einer „Babylotsin“ des Frankfurter Kinderschutzbundes)

BeraterInnen erhalten eine intensive Schulung durch den Kinderschutzbund. Im Januar 2019 startet eine neue Ausbildungsgruppe. Angesprochen sind Interessierte, die bereit sind, ehrenamtlich zweimal im Monat den Anrufern ein offenes Ohr für alle Fragen, Sorgen und Nöte anzubieten. Die Ausbildung dauert etwa fünf Monate. Sie beinhaltet Rollenspiele, Fragetechnik und Hospitationen. Regelmäßige Fortbildung und Supervision sind Voraussetzung, um die hohe Belastung verarbeiten zu können und auf die sich veränderten Probleme eingehen zu können.

Interessierte können sich telefonisch oder per Mail an die Projektleiterin, Claudia Lukaschek, wenden unter (069) 97 09 01-42 oder claudia.lukaschek@kinderschutzbund-frankfurt.de

Weitere Informationen unter https://www.kinderschutzbund-frankfurt.de/elterntelefon/

Fotos: Archiv/ Fotolia/ Kinderschutzbund

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Riedbergwelle feiert Nachbarschaftsfest

Es war eine gute Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen oder neue zu knüpfen: Im Herbst 2016 wurden die ersten von 160 Wohnungen im Neubau-Quartier „Riedbergwelle“ der Nassauischen Heimstätte bezogen. Die Unternehmensgruppe gehört mehrheitlich dem Land Hessen. Ein gutes Jahr darauf, nachdem sich alle in ihrer neuen Umgebung eingelebt haben, kam die Idee auf, sich untereinander noch besser kennenzulernen. Gesagt, getan: Kurzerhand haben das zuständige Servicecenter und das Sozialmanagement der Heimstätte mit der tatkräftigen Unterstützung einiger Mieter ein Nachbarschaftsfest auf die Beine gestellt. Vor wenigen Tagen haben die Bewohner, unter denen viele Familien mit kleinen Kindern sind, zusammen mit NH-Mitarbeitern bei strahlendem Sonnenschein, allerlei kulinarischen Köstlichkeiten und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm einen Nachmittag lang gefeiert. „Die Idee war, dass sich die Bewohner abseits von Alltagshektik und Alltagsstress zusammenfinden und gemeinsam ein paar entspannte Stunden verbringen können“, zog Holger Lack, Leiter des zuständigen Regionalcenters, zufrieden Bilanz. „Genau dieses Ziel haben wir erreicht.“

Kleine Löwen, Tiger, Clowns und Feen

Zu essen gab es Rindswürstchen, Putensteaks und Käse in Alufolie und Grillgemüse. Die Beilagen haben die Mieter mitgebracht. Die Auswahl war reichhaltig: Die rund 80 Leute, die zum Mitfeiern gekommen waren, hatten zu Hause etliche Kuchen und Muffins, Baguettes, leckere Saucen und verschiedene Salate zubereitet. Doch es drehte sich an diesem Nachmittag nicht alles ums Essen. Vor Ort war auch „stadtmobil“, der Carsharing-Partner der Unternehmensgruppe. An einem Infostand konnten sich die Mieter ausführlich über das Angebot informieren und erfuhren unter anderem, wie einfach es ist, Carsharing zu nutzen und welche attraktiven Konditionen es gibt. Für die Kinder gab es außerdem eine Hüpfburg sowie das Angebot, sich von den anwesenden Müttern mit Schminke in einen Löwen, Tiger, Clown oder eine Zauberfee zu verwandeln. Außerdem bekamen sie gezeigt, wie sich aus alten Eierkartons ein Blumen-Mobilé basteln lässt. Ein DJ unterlegte das Ganze mit stimmungsvoller Musik.

In der Riedbergwelle gibt es öffentlich geförderte Wohnungen, frei finanzierte Wohnungen – und Wohnungen, die über das Frankfurter Programm für familiengerechten Mietwohnungsbau denjenigen zugute kommen, die „normale“ Förderprogramme nicht erfassen.

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Foto-Info: Tiger, Clown oder Fee? Viele Kinder ließen sich von den Müttern schminken. Regionalcenter-Leiter Holger Lack und Servicecenterleiter Ralf Lang (hinten, 2. v. re.) nutzten das Nachbarschaftsfest auf dem Riedberg auch zu Gesprächen mit den Mietern

Foto: UGNHWS / Thomas Rohnke

Informationen: Nassauische Heimstätte

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NEU! Die aktuelle MAINRiedberg

Das sollten Sie keinesfalls verpassen: Ab heute werden die neuen MAINRiedberg-Magazine im gesamten Stadtteil verteilt – natürlich wieder mit vielen interessanten News und Berichten. Was kostet Wohnen am Riedberg? Wann werden neue Kitas und Schulen eröffnet? Wo werden Kleingärten entstehen? Auf welche Kultur-Events können wir uns freuen? Zu diesen und noch zahlreichen weiteren Themen haben wir recherchiert. Wir besuchten für diese zehnte Ausgabe unseres Stadtteilmagazins auch den Wissenschaftsgarten der Goethe-Universität am Campus Riedberg und konnten mit einem der bedeutendsten Infektionsbiologen, Prof. Dr. Sven Klimpel, unter anderem darüber sprechen, was Mücken am Riedberg verraten.

Der Mann auf dem Titel ist übrigens Jörg Niegemann, Gitarrist der Band „Riedberg Unterground“. Er machte den Spaß zum Glück mit und nahm das viele Hin und Her und unsere Ideen beim Shooting rund um den Weiher im Kätcheslachpark sehr gelassen. Und reagiert vermutlich ähnlich, wenn Arbeitskollegen lächeln oder mancher meint, diese Band sei „nur ein Spleen oder so ein Midlife-Crisis-Ding“. Seit exakt zwei Jahren haben sich ein Sales Manager, ein Business Analyst, ein Key-Account-Manager, ein Jurist, ein Apron Controller vom Airport und ein Pharma-Experte zusammengetan, um mit Musik von Metallica bis Neil Young, von den Foo Fighters bis zu den Böhsen Onkelz Sound für den Riedberg zu liefern. Beim Sommerfest Mitte August rockte man(n) fast bis Mitternacht.

Wir wollen über die tollen Menschen am Riedberg berichten. Nicht zuletzt über die, die aus allen Kontinenten hierherkommen. In der aktuellen Ausgabe laden uns eine Unternehmensberaterin, ein Student und eine Übersetzerin aus China in ihr Leben ein.

Der Riedberg wächst weiter – und wir „wachsen“ auch! Wir freuen uns sehr, dass wir dank mehr Anzeigenkunden auch unsere Berichterstattung erweitern können und möchten uns herzlich bei allen bedanken, die unser Stadtteilmagazin von Anfang an unterstützten.

Die MAINRiedberg-Magazine werden ab heute an alle Haushalte am Riedberg verteilt und liegen auch bei unseren Kooperationspartnern, in zahlreichen Geschäften in Riedberg und Kalbach, im Familienzentrum Billabong und in den Stadtteilräumen im Jugendhaus aus. Sollten Sie bis Mitte nächster Woche kein Exemplar unseres innovativen Stadtteilmagazins erhalten haben – eine Mail an uns genügt.

Fragen gerne jederzeit an mail@main-riedberg.de

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das MAINRiedberg-Team

Katja Adam-Markert & Claudia Detsch

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