160 günstige Wohnungen
in der „Riedbergwelle“

Hier entstehen 160 günstige Wohnungen. Mit anderen Worten: dringend benötigter, „bezahlbarer Wohnraum“, wie Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und die hessische Wohnungsbauministerin Priska Hinz übereinstimmend betonen. Kürzlich hatte die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte zu einer Feier anlässlich der baldigen Fertigstellung der „Riedbergwelle“ in der Graf-von Stauffenberg-Allee geladen. Ministerin Hinz betonte: „Wir brauchen im Rhein-Main-Gebiet dringend günstigen Wohnraum, der zugleich ein höchstes Maß an Energieeffizienz aufweist.“ Auch Oberbürgermeister Peter Feldmann nannte den Bau bezahlbaren Wohnraums weiter die größte Herausforderung der kommenden Jahre in Frankfurt. „In der Riedbergwelle finden jetzt auch Einkommensschichten eine Wohnung, die trotz eines normalen Einkommens auf dem freien Mietmarkt kaum noch zum Zuge kommen. Davon brauchen wir mehr“, so Feldmann.

Feldmann verwies in diesem Zusammenhang auf die verschiedenen Wohnungsbauförderprogramme der Stadt. Diese hätten sowohl den klassischen sozialen Wohnungsbau im Blick als auch – über die so genannte Mittelstandsförderung – Wohnraum für die Menschen, deren Einkommen nicht deutlich darüber liege. In der Riedbergwelle hätte man die unterschiedlichen Förderprogramme geschickt kombiniert, um möglichst viele potenzielle Mieter anzusprechen, darunter Familien und ältere Menschen.

„Wir zeigen an dieser Stelle einmal mehr, dass man geförderten Wohnungsbau mit hoher architektonischer und stadtplanerischer Qualität verwirklichen kann“, sagte Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt. Er verwies auch noch einmal explizit auf den Auftrag der Heimstätte, bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung zu schaffen. Rund 1000 Wohnungen sind zurzeit in Arbeit, weitere knapp 2000 Wohnungen sind für die nächsten fünf Jahre geplant. 600 Millionen Euro sind dafür vorgesehen, vor allem für den bezahlbaren Mietwohnungsbau“, so Westphal. Es fehlten jedoch für bezahlbaren Wohnungsbau die bezahlbaren Baugrundstücke im Ballungsraum.

Über 40 Prozent der Wohnungen sind bereits vermietet

Die Kaltmiete für 61 Wohnungen in der direkten Belegung (erster Förderweg) beträgt 5,50 Euro pro Quadratmeter. 52 Wohnungen bietet das Wohnungsunternehmen gemäß dem Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau („Mittelstandsprogramm“) für einen Mietpreis von 7,77 Euro pro Quadratmeter an. Ergänzt wird das Angebot durch 23 Wohnungen in der mittelbaren Belegung für 10,50 Euro pro Quadratmeter. 24 Wohnungen werden frei finanziert und liegen mit 11 Euro/qm noch am unteren Ende des Preisniveaus auf dem Riedberg. Dabei wurde darauf geachtet, dass sich die unterschiedlichen Mietniveaus gleichmäßig auf alle Gebäude verteilen, um eine „soziale Durchmischung zu ermöglichen“.

Über 40 Prozent der Wohnungen sind bereits bezogen, bei den anderen Wohnungen sei man in der Endphase des Innenausbaus und in der Vermietung. Die Wohnungsgrößen zwischen 55 und 113 qm bieten Wohnraum für Zwei- bis Fünf-Personen-Haushalte. Alle Mietwohnungen sind barrierefrei erreichbar.

Weitere 60 geförderten Wohnungen am Riedberg

Im Einzelnen werden folgende Wohnbauvorhaben mit städtischen Fördermitteln unterstützt: An der Altenhöferallee, Ecke Konrad-Zuse-Straße am Riedberg errichtet die ABG Frankfurt Holding 128 Wohnungen, davon 20 im 1. Förderweg, 47 im sogenannten Mittelstandsprogramm und 61 freifinanziert – hier sind also mehr als 50 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert. Hierfür werden ein Darlehen über 1,633 Millionen Euro und ein Zuschuss von rund 470.000 Euro aus dem „Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung“ sowie 4,557 Millionen Euro aus dem „Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau“ bewilligt.

Foto oben: OB Peter Feldmann mit Constantin Wesfall, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte, und Monika Fontaine-Kretschmer an der Riedbergwelle

(Informationen: Presse-Info Stadt Frankfurt/ Foto: Rainer Rüffer)