Kategorie: AktuelleNEWS

Drohnenshow für die neue Altstadt – und ganz Frankfurt

Anlässlich der feierlichen Einweihung der neuen Altstadt vom 28. bis 30. September spielen am Samstag, 29. September, um 21.45 Uhr LED-Drohnen die Hauptrolle in der Inszenierung „Sternenbilder – Eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt“. Bei der multimedialen Drohnen-Choreographie verschmelzen direkt über dem Main Lichtspiel, eigens komponierte Musik und Sprach-Passagen zu einer „Hommage an Frankfurt“, wie heute bekannt gegeben wurde.

Das Spektakel wird sich zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke abspielen. Gemeinsam stellten Oberbürgermeister Peter Feldmann, Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) und Ausrichter der Feierlichkeiten, sowie Stefan Weil, Geschäftsführer des gestalterisch verantwortlichen Frankfurter Kreativstudios Atelier Markgraph, das Projekt während einer Pressekonferenz vor.

Oberbürgermeister Feldmann sagt: „Frankfurt trägt das stete Zwiegespräch zwischen Vergangenem und Künftigem in sich. Das manifestiert sich auch in der Architektur der Stadt – nur hier ragen hinter Fachwerkfassaden Wolkenkratzer empor. Neuestes Beispiel hierfür ist Rekonstruktion der Altstadt, die wir mit einer geschichtlich tragenden sowie technisch zukunftsweisenden Inszenierung einweihen wollen.“

Hier wurden Könige und Kaiser gewählt und gekrönt und schon vor Jahrhunderten Feste gefeiert 

Thomas Feda ergänzt: „Das Mainufer, der angrenzende Römerberg und der Dom gelten als zentrale Orte des Frankfurter Lebens – damals wie heute. Hier wurden Könige gewählt, Lebensmittel gehandelt und Feste ausgerichtet. Mit der Eröffnung des neuen Quartiers soll wieder mehr Leben in die Mitte der Stadt einziehen. Das wollen wir spektakulär feiern.“

Im erzählerischen Zentrum der „Sternenbilder“ stehen neben herausragenden Persönlichkeiten und Figuren der Stadt auch prägende Ereignisse und Landmarks.

Stefan Weil gibt Einblick in den kreativen Prozess: „Frankfurt ist ein Ort der Vielfalt und Kontraste. Hier wird seit Jahrhunderten souverän Dialog gelebt und gefeiert. Wir nutzen die neueste Generation von Technik für eine ikonografische Performance, die dieser weltoffenen Haltung Frankfurts in poetischen Bildern die Ehre erweist. Der Main, Lebensader der Stadt, ist die perfekte Bühne dafür.“

Die Flug-Formationen der Drohnen vor der nächtlichen Mainkulisse begleiten skulpturale Lichteffekte verschiedenfarbiger Sky Beams. Sebastian Hohberg und Jan Mayerhofer von hoerfeld kreierten eigens für diesen Anlass eine Fusion aus Klassik und Elektronik. Teile der Komposition interpretieren den prägenden Barock-Komponisten Georg Philipp Telemann neu. Auch Telemann lebte zeitweise in der Frankfurter Altstadt. Die eingebetteten Zitate stammen aus der Feder des wohl berühmtesten ehemaligen Altstadt-Bewohners, Johann Wolfgang von Goethe – seinerzeit ein glühender Verfechter der Vielfalt.

Das gab es bisher noch nie…

Eine Show dieser Art hat es bisher in Frankfurt noch nicht gegeben und steht auch weltweit im Kontext innovativer Luftraum-Shows. Das konzeptionell und organisatorisch anspruchsvolle Projekt wurde von einem internationalen Team realisiert.

Eine besondere Herausforderung stellte die Choreographie der Drohnen dar: Denn die Sternenbilder, die sich durch deren Flug-Position ergeben, sollen aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven erkennbar sein.

Nicht planbar hingegen ist das Wetter. Wenn es stürmt oder regnet, müssen die Drohnen am Boden bleiben. Doch auch für den Fall der Fälle gibt es eine Lösung: Dann wird kurzfristig ein Ersatztermin bekannt gegeben.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Markgraph

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Ortsbeiräte fordern Ampel an dieser Unfall-Kreuzung

Der jüngste Unfall ereignete sich vor vier Wochen. Am Nachmittag des 14. August war ein zehnjähriges Mädchen auf dem Heimweg von einer Freundin und wollte mit dem Fahrrad den Zebrastreifen an der Kreuzung Altenhöferallee/ Graf-von-Stauffenberg-Allee überqueren. Dabei wurde sie von einem Motorroller erfasst. „Der Rollerfahrer war in Richtung Riedbergzentrum unterwegs und hat die Schülerin offenbar zu spät gesehen. Beide sind gestürzt“, informiert André Sturmeit, Pressesprecher der Frankfurter Polizei. Zum Glück erlitt das Mädchen keine schweren Verletzungen. Im Krankenhaus wurden später Blutergüsse und Prellungen behandelt, die Polizei war nach dem Zusammenstoß vor Ort. Es war aber nicht der erste Unfall an dieser Kreuzung mit einem Schulkind – weshalb Ortsbeiräte in der Sitzung am Freitag die beschleunigte Errichtung einer Ampel fordern werden. Plus vorerst „andere Maßnahmen zur Entschärfung“ der Verkehrssituation. Elternvertreter setzen sich „gebetsmühlenartig und schon lange“ ebenfalls dafür ein.

Die Kreuzung liegt auf dem direkten Weg zur Marie-Curie-Grundschule, zur IGS Kalbach-Riedberg, zur Haltestelle der Busse Richtung Gymnasium Nord und ab voraussichtlich nächstem Schuljahr auch auf dem Weg zur Grundschule Riedberg III. Viele Kinder sind hier unterwegs, der Zebrastreifen ist zudem schwer einsehbar. Insbesondere beim Einbiegen von der Graf-von-Stauffenberg-Allee in die Altenhöferallee kommt es laut Ortsvertretern fast täglich zu Beinahe-Zusammenstößen.

Im Juni diesen Jahres stießen hier ein 44-jähriger Radfahrer und ein VW-Fahrer zusammen. Der Radfahrer erlitt schwere, aber glücklicherweise nicht lebensgefährlichen Verletzungen. Im Februar wurde hier eine Schülerin des Gymnasiums Nord von einem Auto erfasst und leicht verletzt. Im November war ein 16-jähriger Mofa-Fahrer an der Kreuzung schwer verletzt worden. Ein Busfahrer hatte ihn übersehen.

Die Ampel ist zugesagt – aber nicht in Sicht

Der Beschluss zur Errichtung einer Ampel liegt bereits vor, eine Umsetzung ist aber noch nicht absehbar. Bisher hieß es, dass aufgrund der derzeitigen Haushaltslage noch kein genauer Zeitpunkt für die Installation genannt werden könne. In der Vergangenheit hatte man auch auf den „geringen Querungsverkehr“ verwiesen – dem widersprechen Ortsvertreter vehement. Schon mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung am Riedberg, wo inzwischen rund 14.000 Menschen wohnen.

Jetzt wollen Ortsvertreter von SPD und Grünen in verschiedenen Anträgen erreichen, dass beispielsweise ein Warnlicht oder eine „Interimslichtsignalanlage“ eingerichtet wird – bis der endgültige Bau einer Ampel erfolgt.

Im Juni wurde hier ein 44-jähriger Radfahrer schwer verletzt. Im Februar trug eine Schülerin bei einem Unfall zum Glück nur leichte Verletzungen davon

Die nächste Ortsbeiratssitzung findet am Freitag (14. September) in der Alten Turnhalle am Grubweg in Kalbach statt. Wichtig: Die Sitzung beginnt bereits um 19 Uhr!

Die aktuelle Tagesordnung der Ortsbeirats-Sitzung finden Sie unter https://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27TO-O-12′

Fotos: Archiv

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Gutachter: Preise für Immobilien steigen weiter

Der Gutachterausschuss für Immobilienwerte Frankfurt am Main hat den Immobilienmarktbericht für das erste Halbjahr 2018 veröffentlicht. Aufgrund des geringen Angebotes am Wohnimmobilienmarkt ging in diesem Zeitraum die Anzahl der Transaktionen weiter zurück. Gleichzeitig stieg der Gesamtgeldumsatz erneut, und zwar um rund drei Prozent. Der Anstieg ist vor allem auf die starke Nachfrage nach hochpreisigen, gewerblichen Immobilien zurückzuführen. Dazu ist der Investitionsdruck bei einigen Kapitalanlegern sehr hoch. Auch fehlen sichere alternative Investitionsmöglichkeiten.

So entwickeln sich die Immobilienpreise am Riedberg

Ein kurzer Blick Richtung Riedberg. In der aktuellen Ausgabe unseres Stadtteilmagazins MAINRiedberg haben wir auch zu diesem Thema recherchiert und unter anderem folgende Informationen erhalten: 2005, als unser schöner Stadtteil noch im Entstehen war, lagen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise noch bei etwa 2500 Euro. Wegen der explodierenden Immobilienpreise seien es heute rund 5300 Euro, erklärt Wilfried Körner vom Stadtplanungsamt, der das Projekt über viele Jahre bei der Hessenagentur begleitete. Bei demnächst fertiggestellten Luxus-Wohnungen in Top-Lagen wird am Riedberg sogar von Preisen zwischen 6800 bis 8000 Euro pro Quadratmeter gesprochen.

Laut Immobilienmakler Anton T. Hartl liegen die Preissteigerungen derzeit bei acht bis zehn Prozent pro Jahr. Hartl, der ebenfalls jahrelang den Aufbau des Riedberg mitbegleitet hat, spricht davon, dass man anfangs für ein Reihenhaus am Bonifatiusbrunnen etwa 260.000 Euro bezahlt hat, bei Erbbaurecht 200.000 plus Erbbauzins. Inzwischen kosten Reihenhäuser zwischen 600.000 bis 900.000 Euro. Einfamilienhäuser, die früher bei rund 450.000 Euro starteten, gehen „in der Nähe der Bahnlinie bei der doppelten Summe los“. Neue Villen im Westflügel können bis zu drei Millionen Euro kosten.

So beurteilen die Gutachter den Wohnungsmarkt der Stadt

Zurück zur Expertise des Gutachtenausschusses: Das Preisverhalten auf dem Wohnungsmarkt zeigt sich sehr differenziert. Während der Preisanstieg bei üblichen Neubauwohnungen unverändert hoch ist, gehen die Quadratmeterpreise bei Wohnungseigentum in den Wohnhochhäusern statistisch gesehen sogar zurück. Das Kaufpreisverhalten gerade bei den Wohnhochhäusern wird allerdings stark dadurch beeinflusst, welches Objekt und welche Stockwerkslagen gerade zur Vermarktung anstehen.

In den zurückliegenden Jahren verzeichneten vor allem innenstadtnahe Lagen sowie die Verkaufszahlen von Wohnungseigentum in Wohnhochhäusern hohe Zuwachsraten. Obwohl der prozentuale Anteil der verkauften Objekte in Wohnhochhäusern und in innenstadtnahen Lagen erheblich abnahm, erhöhten sich die Kaufpreise von neuen Eigentumswohnungen von 5290 Euro pro Quadratmeter im ersten Halbjahr 2017 auf 6170 Euro im zurückliegenden Berichtszeitraum. Das entspricht einem Anstieg um 17 Prozent. In den Stadtteilen westlich der A5 sind Neubauwohnungen noch für rund 4200 Euro erhältlich; bei Altbauten der Baujahre vor 1950 liegen die Kaufpreise dort bei rund 2800 Euro.

Höchste Neubaupreise im Bereich von Ostbahnhof und EZB

Die höchsten durchschnittlichen Neubaupreise finden sich mit 7320 Euro pro Quadratmeter im Bereich des Ostbahnhofs und der Europäischen Zentralbank. Neue Eigentumswohnungen werden in der Innenstadt, im Gutleut-/Gallusviertel sowie Europaviertel mit rund 6600 Euro gehandelt. Die Spitzenlage des Westends sowie des Nord- und Ostends zeigt sich bei den Verkaufszahlen der Altbauwohnungen (Baujahr vor 1950) mit 7920 Euro sowie 5990 Euro.

Die Wohnhochhäuser sind zwar weiterhin gefragt, dennoch erzielten diese Neubaueigentumswohnungen mit rund 7430 Euro Preise, die um rund 5 Prozent unter den Vorjahreswerten lagen. Die Aussage „Je höher, desto teurer“ findet weiterhin ihre Bestätigung. In den oberen Stockwerken sind Kaufpreise zwischen 10.000 Euro und 20.000 Euro nicht ungewöhnlich. Es ist allerdings auch festzustellen, dass in den unteren Stockwerken oft lediglich Kaufpreise erzielt werden, die sogar unter den Kaufpreisen im üblichen Geschosswohnungsbau liegen.

Für Reihenmittelhäuser wurden durchschnittlich je nach Baujahr Kaufpreise zwischen 343.000 Euro und 765.000 Euro erzielt. Spitzenwerte für Reihenmittelhäuser erreichen Werte bis zu 850.000 Euro.

Die Preissteigerungen im gesamten Wohnungsbau bei gleichzeitigem Umsatzrückgang sind laut Experten ein Beleg dafür, dass um der hohen Nachfrage zu entsprechen, dringend umfangreiche Wohnbauflächen benötigt werden.

Informationen: Stadt Frankfurt/ MAINRiedberg

Foto: Stadt Frankfurt/ Christian Christes

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Tag der offenen Tür am Max-Planck-Institut

Bild vom Gehirn

Morgen Abend laden renommierte Wissenschaftler zur „Bar of Science“, unter anderem mit Vorträgen im Familienzentrum Billabong, am Freitag dann organisiert das Max-Planck-Institut für Hirnforschung einen Tag der offenen Tür. Es gibt Vorträge, Führungen, zwei Ausstellungen und die Möglichkeit, mit Forscher*innen ins Gespräch zu kommen.

Um 10 Uhr ist Eröffnung der Ausstellungen „The Art of the Brain“ und Korbinian Brodmann mit Vorträgen von Frau Dr. Uta Kanis-Seyfried (Universität Ulm in Ravensburg) und Dr. Moritz Helmstaedter (Max-Planck-Institut für Hirnforschung). Die beiden Eröffnungsvorträge werden auf Englisch gehalten. Ab 11 Uhr findet ein Wissenschaftsmarkt im Foyer und Führungen. Weitere Veranstaltungen folgen.

Kein zweites Organ ist so komplex wie das menschliche Gehirn. Jede der rund 100 Milliarden Nervenzellen oder Neurone kann mit tausenden anderen Neuronen in Verbindung stehen. Das “Produkt” des Gehirns — Verhalten, Handlung, Wahrnehmung, Sprache, Erkenntnis und vieles mehr — ist außerordentlich vielfältig und noch immer rätselhaft. Das Max-Planck-Institut für Hirnforschung am Campus Riedberg widmet sich der Erforschung der Gehirnfunktion auf mechanistischen und rechnerischen Ebenen.

Tag der offenen Tür am Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Max-von-Laue-Straße 4, Uni-Campus Riedberg, 60438 Frankfurt/ Freitag, 14. September 2018

Weitere Informationen unter https://wonachsuchstdu.mpg.de/event/hirnforschung-frankfurt/

Foto: Archiv

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Stillstand statt Schulbau: Baudezernent stellt sich den Fragen

Am Riedberg kommen Jahr für Jahr mehr Kinder in die Grundschulen – aber mehr Klassenzimmer sowie eine demnächst dringend benötigte dritte Grundschule gibt es (noch) nicht. Zur Erinnerung: Die Erweiterung der Marie-Curie-Schule sollte ursprünglich nach den Sommerferien fertig sein. Jetzt ist der avisierte Zeitpunkt „Januar 2019“. Und der Zeitplan für die dritte Grundschule, die zum nächsten Schuljahr starten soll und laut Experten definitiv muss, wird im Baudezernat neuerdings als „extrem sportlich“ bezeichnet. Die Kritik an den zuständigen Ämtern und Dezernent Jan Schneider (CDU) wird lauter, nicht nur am Riedberg. Am nächsten Freitag ab 19 Uhr stellt sich der Stadtrat für Bau und Immobilien, Reformprojekte, Bürgerservice und IT den Fragen der BürgerInnen und des Ortsbeirates. Übrigens auch zur Zukunft der Alten Turnhalle in Kalbach.

Erweiterung der Marie-Curie-Schule hat höchste Priorität!

Bezüglich der Schul-Erweiterung heißt es in einem Antrag, den CDU, SPD, Grüne, FDP und LINKE unterstützen: „Der Magistrat wird aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass die bauliche Erweiterung der Marie-Curie-Schule mit höchster Priorität vorangetrieben wird.“ Ferner bittet man, gemeinsam mit der Schulgemeinschaft unverzüglich an „praktikablen Lösungen für die aktuellen Engpässe“, als auch an langfristigen Lösungen zu arbeiten. Hierbei sind auch Szenarien zu betrachten, die durch eine möglicherweise verzögerte Errichtung der dritten Grundschule entstehen.

„Eröffnung der Grundschule Riedberg III sicherstellen“

Fakt ist: Das Schulreferat stellt mit dem Kultusministerium bereits die Weichen für die dritte Grundschule, die in einem Provisorium am Ende der Hans-Leistikow-Straße starten soll. Vier Klassen sollen und müssen hier ab Schuljahresbeginn 2019/20 unterrichtet werden. Jetzt fordert die Mehrheit der Ortsbeiräte den Magistrat auf, „den erforderlichen Maßnahmen zur Sicherstellung der Eröffnung der Grundschule Riedberg III die höchstmögliche Priorität zukommen zu lassen“. Außerdem solle man sich zu einer „regelmäßigen, transparenten, frühzeitigen und offenen Kommunikation“ zum Sachstand und gegenüber dem Stadtteil einschließlich des Ortsbeirates bekennen.

Kaum vorstellbar, aber Realität: Die Marie-Curie-Schule bekam kürzlich am Telefon vom Amt für Bau und Immobilien mitgeteilt, dass die Erweiterung nicht mehr 2018 klappt. Schuldezernat und Ortsbeirat wussten zu diesem Zeitpunkt noch nichts davon. Das sei, so sagen Schul- und Elternvertreter, nur eines von zahlreichen Beispielen dafür, wie bisher kommuniziert worden sei.

Auch die dringend benötigte provisorische Turnhalle für die IGS ist Thema

Außerdem wird in der Sitzung am Freitag die dringend benötigte provisorische Turnhalle  für die IGS Kalbach-Riedberg sowie die dritte Grundschule Riedberg Thema sein. Die Ortsbeiräte wollen wissen, auf welcher Fläche diese realisiert werden könnte und was der aktuelle Sachstand ist.

Die nächste Ortsbeiratssitzung findet am Freitag (14. September) in der Alten Turnhalle am Grubweg in Kalbach statt. Wichtig: Die Sitzung beginnt aufgrund der Vielzahl der Themen bereits um 19 Uhr.

Die aktuelle Tagesordnung der Ortsbeirats-Sitzung finden Sie unter https://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27TO-O-12′

Foto: Stadt Frankfurt

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Einweihungsfeier im neuen Familienzentrum Billabong

Was eine kleine Gruppe von Müttern mit Mut, Beharrlichkeit und noch viel mehr Engagement erreichen und schaffen kann? Natürlich nicht nur eine ganze Menge. Sondern das, was Frankfurts Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld (CDU) einen „großen Gewinn für den jungen Stadtteil Riedberg“ und „ein Zuhause für den Stadtteil“ nennt. Sie kann sich noch gut daran erinnern, als sie vor acht Jahren zu einer weit kleineren Eröffnungsfeier gekommen war. Als das Familienzentrum Billabong vorübergehend in die Container des Gymnasiums ziehen konnte. Der Riedberg glich noch einer großen Baustelle. Die Fläche bei den Containern sowieso. Am Freitag kurz nach 11 Uhr, als die Dezernentin bei der Einweihung der neuen Räumlichkeiten in der Graf-Von-Stauffenberg-Allee sprach, konnte sie ein Kleid, passend zu einer späteren Trauung im Römer, und Schuhe mit Absätzen nehmen. Vor dem Eingang standen liebevoll geschmückte Tische, drinnen war sowieso alles festlich dekoriert und gestimmt. Und nicht nur die Billabong-Ladies um Judith McCrory, Sabine Fiedler, Harriet Papastefanou, Simone Hoppe und Anja Hohmann hatten bisweilen Tränen in den Augen, als ein ums andere Mal an die beinahe unglaubliche Erfolgsgeschichte des gemeinnützigen Vereins erinnert wurde.

In Stichworten: Alles begann, als 2006 ursprünglich sieben Mütter einen gemeinsamen Treffpunkt für Gespräche, zum Kennenlernen und zum Ankommen im neuen Stadtteil gründen wollte. Ziel war es schon bald, dass sich hier Gleichgesinnte in ruhiger Atmosphäre austauschen können und, wer Hilfe benötigt, ein offenes Ohr und Beratung für fast alle Lebenslagen findet. Bewegungs-,  Sport- und Kreativangebote kamen schnell hinzu. Die Umstände waren oft nicht einfach, das Budget mehr als überschaubar. Konkret bedeutete das auch: Von den Containern  musste man zwischenzeitlich in eine 60 Quadratmeter große Wohnung ziehen. Da gab’s dann eben den Yoga-Kurs und Geburtsvorbereitung im Schlafzimmer. Jetzt sind es 600 Quadratmeter. Mit Malraum, Beratungszimmer, Mini-Kita, Babysitter-Börse, Fundbüro, Räumen für Taekwondo, Tanz & Co sowie inklusive Angeboten und Angeboten für Senioren.

Billabong ist ein in Australien verwendeter Begriff aus der Sprache der Aborigines. Er bedeutet „eine Wasserstelle in einem ausgetrockneten Flussbett“. Es ist eine von wenigen Wasserquellen in der näheren Region, die von zahlreichen Lebewesen gleichermaßen stark besucht wird. Das will der Verein am Riedberg auch sein. Ein Ort der Begegnung, „für Menschen aller Generationen, ganz gleich, welcher Religion sie angehören, und für Menschen mit und ohne Behinderung“, wie es Simone Hoppe vom aktuellen Vorstand formulierte.

Bei der Feier am Freitag wurde des im vergangenen Jahr verstorbenen Werner Hackermeier gedacht. Er war für die Hessen Agentur tätig und maßgeblich für die städtebauliche Entwicklung des Riedbergs verantwortlich. Er war es aber auch, der Billabong den Weg zu den neuen Räumen im Erdgeschoss eines Studentenwohnheims ebnete. Auch da kann man ein Kaptitel aus der Billabong-Geschichte erzählen, die ohne viele Stunden ehrenamtliches Engagement nicht möglich gewesen wäre. Denn bevor die Verantwortlichen den Mietvertrag für die neuen Räume – mit klopfendem Herzen – unterschrieben, stand ihnen ein befreundeter Anwalt beratend zur Seite. Zudem hat Finanzexpertin Judith McCrory alles dafür getan, dass die Risiken kalkulierbar blieben – während sich Sprecherin Sabine Fiedler um die Kommunikation mit Behörden von Stadt und Land sowie Sponsoren bemühte.

Inzwischen wurde das Familienzentrum im das Bundesprogramm der Mehrgenerationenhäuser aufgenommen, das Angebot für den Stadtteil deutlich ausgeweitet und zwei der Billabong-Ladies arbeiten nun hauptamtlich für den Verein. Mehr Mitarbeiterinnen könnten folgen.

Worauf sich die kleinen und großen Menschen am Riedberg und Umgebung vielleicht am meisten freuen: Am 2. Oktober öffnet das Billabong-Café in den neuen Räumen. Dann wird das Familienzentrum noch mehr zu unserem Zuhause…

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Das Familienzentrum Billabong ist in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b im Erdgeschoss eines Studentenwohnheimes zu finden. Weitere Infos unter www.billabong-family.de

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Impressionen von der Einweihungsfeier 

Herzlichen Glückwunsch an die Billabong-Ladies (v. l.) Sabine Fiedler. Judith McCrory, Harriet Papastefanou, Anja Hohmann und Simone Hoppe. Auch Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld gratulierte im Namen der Stadt

Die Sozialdezernentin nennt Billabong „ein Zuhause für den Stadtteil“

Simone Hoppe erinnerte an die Billabong-Geschichte von der Mütter-Initiative zum Mehrgenerationenhaus – und manche ZuhörerInnen hatten Tränen in den Augen

Draußen waren Tische und Bänke liebevoll dekoriert, drinnen waren alle festlich gestimmt. Hier ein Blick ins Publikum: Auch Vertreter des Kinderschutzbundes, der Hessen Agentur, der Riedberger Schulen und des Ortsbeirates gratulierten. Ortsvorsteherin Carolin Friedrich (2. v. r.) hielt eine kurze Rede

Franz Biebl, unter anderem Sprecher des Stadtteilarbeitskreises und Vorsitzender des Sozialwerkes Main Taunus, erinnerte in seiner Rede auch an den verstorbenen Riedberg-Planer Werner Hackermeier. Er ebnete den Weg für soziale Einrichtungen in unserem Stadtteil – und unterstützte auch das Familienzentrum Billabong bei der Suche nach einem echten „Zuhause“

Mehr als eine schöne Erinnerung: Die Malerei mit den Vornamen von Sabine, Judith, Anja, Simone und Harriet – den Powerfrauen vom Billabong-Team

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Fotos: Alexander Markert / Archiv

Vielen herzlichen Dank für die tollen Fotos!

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Einblick in die Kinderstube unseres Sonnensystems

Der Geowissenschaftler Prof. Frank Brenker und sein Team vom Uni-Campus Riedberg gehören zu den ersten Wissenschaftlern, die Proben des Asteroiden Ryugu untersuchen dürfen. Ryugu (deutsch: Drachenpalast) gehört als C-Klasse-Asteroid zu den ursprünglichsten Objekten des Sonnensystems. Er wird zurzeit von der Raumsonde Hayabusa 2 der japanischen Raumfahrtagentur JAXA umflogen. Ursprünglich hieß es, die Japaner wollten die Voruntersuchungen ausschließlich selbst machen.

Forscher gehen davon aus, dass sich der Asteroid in den vergangenen 4,56 Milliarden Jahren nicht mehr entscheidend verändert hat und daher einen ungetrübten Blick in die Kinderstube unseres Sonnensystems verspricht. Deshalb warten Wissenschaftler weltweit gespannt auf diese einzigartigen Proben. Wenn diese im Jahr 2020 von der Raumsonde auf die Erde gebracht werden, gehört Prof. Frank Brenker vom Institut für Geowissenschaften der Goethe-Universität zu den ersten nicht-japanischen Wissenschaftlern, die das einzigartige Material früh zu Gesicht bekommen werden. Er wurde mit zwei seiner belgischen Kollegen in das Voruntersuchungsteam der Mission berufen.

Mit Supermikroskopen die Frühzeit des Sonnensystems erforschen

Der Frankfurter Geowissenschaftler und seine Kollegen haben ein neues Messverfahren an Supermikroskopen entwickelt, welches eine dreidimensionale und berührungsfreie Untersuchung der Proben erlaubt. Diese Supermikroskope arbeiten mit Synchrotron-Strahlung (energiereicher Röntgenstrahlung) und erlauben es, die chemische Zusammensetzung und Struktur der Materie zerstörungsfrei zu untersuchen. „Wir sind weltweit führend in der Messung der Gehalte sogenannter seltener Erden, die für eine geowissenschaftliche und kosmochemische Interpretation von entscheidender Bedeutung sind“, erläutert Frank Brenker. Die präzise hoch-ortsaufgelöste Technik wurde in den letzten Jahren von seiner Arbeitsgruppe am DESY in Hamburg entwickelt.

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Bild-Info: Asteroid Ryugu aus einer Höhe von sechs Kilometern aufgenommen mit der „Optical Navigation Camera – Telescopic (ONC-T)”. Bild vom 20. Juli 2018

Image credit: JAXA, University of Tokyo and collaborators

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Motorradfahrer auf A5 tödlich verunglückt

Ein 55-jähriger Motorradfahrer ist am Samstagabend auf der A 5 tödlich verunglückt. Der Unfall geschah wischen dem Nordwest-Kreuz und dem Bad Homburger Kreuz.

Der Biker war gegen 19.30 Uhr in Richtung Norden unterwegs. Kurz nachdem er den Rasthof Taunusblick passiert hatte, verlor er aus bislang ungeklärten Umständen die Kontrolle über seine Kawasaki Ninja ZX6. Er geriet auf der linken Spur bei mutmaßlich hoher Geschwindigkeit ins Schlingern und schleuderte anschließend nach rechts über alle drei Fahrstreifen hinweg gegen die am Standstreifen angrenzende Leitplanke. Durch den Aufprall wurde der Fahrer tödlich verletzt. Das Motorrad prallte ab und flog noch etwa 150 Meter weiter, bis es letztlich mitten auf der Autobahn liegen blieb. Andere Verkehrsteilnehmer waren nach bisherigen Erkenntnissen nicht in den Unfall verwickelt.

Während der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme musste die A 5 in Richtung Kassel bis gegen 22.15 Uhr voll gesperrt werden. Es kam zu einem kilometerlangen Stau.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

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Diesel-Fahrverbot: Das sagt jetzt die Stadt

Frankfurt muss 2019 ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge einführen – so hat das Wiesbadener Verwaltungsgericht gestern entschieden. Das heißt konkret, dass voraussichtlich mehr als 80.000 Fahrzeuge nicht mehr in Teile der Innenstadt fahren dürfen. Dazu nehmen jetzt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling Stellung:

„Ich bedaure, dass die verstärkten Anstrengungen der Stadt, die Grenzwerte für die Stickoxid-Belastung zeitnah einzuhalten, vom Verwaltungsgericht nicht stärker gewürdigt wurden. Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge stellen einen Einschnitt in das städtische Gesamtverkehrssystem in einem bisher nicht bekannten Ausmaß dar. Sie treffen letztlich die Menschen, die im Vertrauen auf die Aussagen der Hersteller eine vermeintlich umweltfreundliche Wahl getroffen haben. Vom Land Hessen erwartet die Stadt Frankfurt nun auf der Basis der noch ausstehenden schriftlichen Urteilsbegründung die rasche Fortschreibung des Luftreinhalteplans in enger Abstimmung mit der Stadt. Von der Bundesregierung erwarten wir schnelle Entscheidungen zur Hardware-Nachrüstung der Diesel-Fahrzeuge auf Kosten der Autoindustrie“, sagt der Frankfurter Verkehrsdezernent.

„Die Quittung für zehn Jahre politischen Stillstand“ – und „Mogeldiesel“

Seine Magistratskollegin, Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, fordert daher auch eine konsequente Durchsetzung des Rechts auf saubere Luft auf allen politischen Ebenen: „Viel zu lange hat die Bundesregierung verbindliche europäische Richtlinien zum Schutz der Gesundheit regelrecht sabotiert. Dieser Rechtsbruch muss ein Ende haben. Die Bundesregierung hat – anstatt für saubere Luft zu sorgen – der betrügerischen Automobillobby den Steigbügel gehalten. Dies müssen die Städte und Verbraucherinnen und Verbraucher jetzt ausbaden.“

Die Forderung des Gerichts, Fahrverbote als Maßnahme in den Luftreinhalteplan aufzunehmen, ist für Stadtrat Oesterling bitter, aber nachvollziehbar: „Wir bekommen als Kommune trotz all unserer Bemühungen die Quittung für zehn Jahre politischen Stillstand in Berlin, so lange schon weist der Städtetag auf die Stickoxidproblematik hin und fordert eine Blaue Plakette. Von den Mogeldieseln der deutschen Automobilindustrie will ich gar nicht anfangen.“ Der Verkehrsdezernent erwartet nun, dass das Land Hessen in enger Abstimmung mit der Stadt festlegt, wie umfangreich eine Fahrverbotszone sein müsste, um den Maßstäben Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit zu genügen: „Die Menschen müssen so ein Fahrverbot auch im Stadtraum begreifen, und wir müssen es kontrollieren können“, plädiert der Stadtrat.

Verkehrsdezernent spricht von „Ausnahmegenehmigungen mit Augenmaß“

Auch zu den Ausnahmegenehmigungen sollte das Land klare Festlegungen treffen, idealerweise in Absprache mit anderen Bundesländern (insbesondere Rheinland-Pfalz), um einen Flickenteppich verschiedener Regelungen zu vermeiden, fordert Oesterling. Bei allem Unmut erinnert er aber auch daran, dass die Einführung der Umweltzone 2008 nicht zu dem von manchen erwarteten Kollaps führte: „Auch damals wurde schon die Verödung der Stadt und die Verelendung ganzer Branchenzweige befürchtet, doch das Straßenverkehrsamt hat das gut abgearbeitet und ist bei Ausnahmegenehmigungen wirklich mit Augenmaß vorgegangen.“

„Wir haben dem Gericht im Verkehrsbereich zahlreiche Maßnahmen teilweise neu auf den Tisch gelegt, die durchaus wirksam sein werden, zum Beispiel bei der Umverteilung von Flächen, um Lückenschlüsse für den Radverkehr möglich zu machen. Allein mit Technologieprojekten aus dem Sofortprogramm Saubere Luft des Bundes, der uns ansonsten auch weiterhin allein lässt, werden wir das Problem aber nicht lösen können“, erläutert Oesterling.

Er verweist in diesem Zusammenhang nochmal auf die Bedeutung des Öffentlichen Nahverkehrs für die Luftreinhaltung: „Bereits jetzt werden im Stadtgebiet etwa Dreiviertel der Personenkilometer elektrisch zurückgelegt: mit U-Bahn und Straßenbahn.“ Hinzu komme, dass in Frankfurt bundesweit eine der modernsten und damit saubersten Linienbusflotten unterwegs sei.

Auch die Busflotte muss modernisiert werden

Vor dem Hintergrund einer absehbar nur begrenzten Verfügbarkeit von batterie-elektrisch angetriebenen Bussen wird aber auch die Busflotte weiter modernisiert werden. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 werden die ersten fünf batterie-elektrischen Busse auf der Buslinie 75 eingesetzt, drei Wasserstoffbusse werden folgen. In den folgenden Jahren soll die Elektrobusflotte systematisch ausgebaut werden: Ab Dezember 2019 sollen zusätzlich insgesamt 18 Elektrobusse auf der Buslinie 36 verkehren und ab Dezember 2020 sollen weitere Elektrobusse folgen.

„All diese Maßnahmen waren dem Gericht aber nicht weitgehend genug, um Fahrverbote für Diesel vermeiden zu können. Ich bedaure das außerordentlich, aber wir werden mit dem Land Hessen gemeinsam einen Weg finden müssen, wie wir damit umgehen“, sagt der Frankfurter Verkehrsdezernent.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: SZ-Designs/ Fotolia

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Große Einweihungsfeier im Familienzentrum Billabong

Im Jahr 2006 gründeten sieben Mütter aus dem neuen Stadtteil Riedberg den gemeinnützigen Verein mit dem Namen Billabong Familienzentrum Riedberg e.V. Billabong ist ein in Australien verwendeter Begriff aus der Sprache der Aborigines. Er bedeutet „eine Wasserstelle in einem ausgetrockneten Flussbett“. Es ist eine von wenigen Wasserquellen in der näheren Region, die von zahlreichen Lebewesen gleichermaßen stark besucht wird. Das hat sich auch der Verein als Ziel gesetzt – für alle Nachbarn einen herzlichen und familiären Anlaufpunkt zu schaffen. Gleichgesinnte können sich in ruhiger Atmosphäre austauschen und, wer Hilfe benötigt, findet ein offenes Ohr und Beratung für fast alle Lebenslagen.

Start-Up in die Zukunft – als Mehrgenerationenhaus

Für Billabong sind die neuen Räume ein Aufbruch in die Zukunft. Zugleich ist es ein Stück Zukunft unseres Stadtteils. Oder wie es der Vorstand ausdrückt: „Gewissermaßen wie ein Start-Up!“ Nach vielen Behelfsunterkünften, in denen der Verein in den vergangenen Jahren untergebracht war, konnten endlich im vergangenen Jahr die eigenen Räumlichkeiten in der Graf-von-Stauffenberg-Allee bezogen werden. Das Team von Billabong Family, das bereits vor dem Umzug ein Programm von Ballett bis Psychomotorik, von Kursen für Mama und Baby bis zu Deutsch-Kursen als gezielte Vorbereitung für Sprachzertifikatsprüfungen möglich gemacht hat, kann inzwischen noch viel mehr. Die neuen Räume in der Nähe der Marie-Curie-Schule sind ein Mehrgenerationenhaus geworden, mit neuen Beratungsmöglichkeiten und noch mehr Angeboten. „Wir wollen Räume für die Öffentlichkeit schaffen und alle Generationen in unserem Haus vereinen“, sagt Judith McCrory, ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende des Vereins.

Die Einweihung wird jetzt gebührend gefeiert und alle Riedberger, Kalbacher, Mitglieder, Freunde, Interessenten und Förderer sind herzlich dazu eingeladen.

Wann? Freitag, 7. September 2018 von 14 bis 20 Uhr 

Wo? Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, 60438 Frankfurt – Riedberg    

Unvergessen: Da waren die neuen Räumlichkeiten noch Rohbau…

…und so fing einmal alles an.

Fotos: Archiv/ Familienzentrum Billabong e. V.

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