Kategorie: AktuelleNEWS

Kalbach: Streit auf Flohmarkt eskaliert

Flohmarkt

Am Sonntagvormittag eskalierte nach dem Diebstahl einer Armbanduhr ein Streit zwischen zwei Männern im Gewerbegebiet Kalbach. Gegen 9.30 Uhr besuchte ein 40-jähriger Mann gemeinsam mit seinem 18-jährigen Sohn einen Flohmarkt in der Josef-Eicher-Straße. An einem Stand eines 51-jährigen Mannes machten die beiden Halt und begutachteten die dort ausliegende Ware, so auch eine Armbanduhr im Wert von mehreren hundert Euro.

Als das Duo sich verabschiedete, bemerkte der 51-Jährige das Fehlen ebendieser Armbanduhr. Als er den Vater darauf ansprach, versuchte dieser die Flucht zu ergreifen. Jedoch ohne Erfolg: Der 51-Jährige hielt den 40-Jährigen an seiner Kleidung fest. Dieser holte daraufhin aus und schlug dem Verkäufer zweimal ins Gesicht.

Der 51-jährige Verkäufer setzte sich schließlich mit einem Schraubenschlüssel zu Wehr und schlug den 40-Jährigen auf den Hinterkopf. Zeugen mussten die beiden Männer schließlich voneinander trennen und die Polizei alarmieren.

Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde im Rahmen der tätlichen Auseinandersetzung niemand schwer verletzt.

Nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer wieder entlassen. Die Ermittlungen bezüglich der gegenseitigen Körperverletzung und bezüglich des räuberischen Diebstahls dauern an.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Eis trifft Wein & Cocktails

Die Eismaschine läuft. Silvia Devizzi (29) sorgt für Cookies, Erdbeere, Schoko und die anderen beliebten Sorten und inzwischen gleichzeitig um Töchterchen Genevra, die im Kinderwagen nur ein paar Schritte entfernt ist und bereits fröhlich mit den kleinen Händen zupacken kann. Geschäftspartner Tolga Caliskan (27) ist die Anspannung anzumerken. Seit Jahren ist das Eiscafé „La Piazza“ am Riedbergplatz eine feste Größe im Stadtteil, jetzt soll alles noch ein bisschen besser werden: Denn ab heute 20 Uhr wird das Café neben Park Avenue, Einkaufspassage und dem asiatischen Restaurant iKoi abends zur Lounge & Bar.

„Ich weiß noch, wie ich 2008 zum ersten Mal hier war, noch lange nicht so viel gebaut war und man noch die Skyline vom Platz sehen konnte.“ Tolga Caliskan dachte immer: „Da fehlt was!“ Das Lounge-Team ist sich bewusst, dass die bisher einzige Weinbar am Riedberg in der Altenhöferallee Ende September auf Dauer geschlossen hat. Doch sie haben ein anderes Konzept. Und Zeit. Normalerweise ist das Eiscafé im Winter immer für ein paar Wochen geschlossen. Jetzt beginnt zur Eis-Zeit und noch dazu in einem goldenen Oktober der Weinbar-Betrieb. „Dosierte“ Musik und neue Beleuchtung inklusive. After-Work-Feeling sozusagen. Caliskan testete mit einem weinkundigen Freund verschiedenste Weine, 50 insgesamt, bis sie schließlich die neun ihrer Meinung nach besten in Weiß, Rosé und Rot für die neue Bar ausgewählt hatten. Zu den Anbauregionen zählen unter anderem Italien, Frankreich und Deutschland. Einen entsprechenden Weinschrank gibt es. Gin gehört auch zum Inventar der Bar.

Das Eis kommt im Februar natürlich wieder!

„Gibt’s dann kein Eis mehr bei Euch?“, fragt ein Käufer, der zufällig dieses Gespräch mitgehört hat. Nein, wird umgehend klargestellt, aktuell gibt es natürlich immer noch Eis und nach ein paar Wochen Winterpause im Februar dann wieder. Plus Lounge und Bar am Abend.

Die beliebtesten Sorten in diesem Super-Eis-Sommer waren Fruchteis wie Erdbeere, Klassiker wie Schoko, Neukreationen wie Cookies. Also eigentlich alles. Das ‚La Piazza‘ war in diesem Sommer fast jeden Tag am Abend ausverkauft.

Fotos: La Piazza

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Schwerer Unfall im Gewerbegebiet Kalbach

Schwerer Verkehrsunfall mit Unfallflucht im Gewerbegebiet Kalbach: Ein 21-jähriger Frankfurter fuhr gestern gegen 5.55 Uhr mit seinem Mountainbike die Straße Am Martinszehnten in Richtung der Heinrich-Lanz-Allee. Als er sich in Höhe der Ausfahrt der PVG befand, fuhr von hinten ein Sprinter auf, sodass der Radfahrer stürzte und sich schwer verletzte. Der Sprinter entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, hatte jedoch sein vorderes Kennzeichen an der Unfallstelle verloren.

Etwa eine Stunde nach dem Unfall meldete sich ein 24-jähriger Mann beim Polizeinotruf und gab an, dass sein Sprinter gestohlen worden wäre. Das Fahrzeug konnte in der Genfer Straße aufgefunden werden. Es war unverschlossen, der Schlüssel steckte. Auch der Anrufer konnte vor Ort angeroffen werden. Zunächst bestritt der 24-Jährige eine Tatbeteiligung, räumte im weiteren Verlauf jedoch ein, gefahren zu sein. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Wer macht mit beim Adventskalender für alle?

Bei mehr als 20 Grad Außentemperatur scheint das alles noch weit weg – doch die vielleicht schönste Zeit des Jahres naht in Riesenschritten. Zur großen Freude vieler Kinder. Während der Riedberger SV wieder einen „lebendigen“ Adventskalender für unseren Stadtteil koordiniert und nach engagierten Türchen-Paten sucht, ist der Culture Club Riedberg derzeit auf der Suche nach VorleserInnen für das geplante Märchenzeit am Weihnachtsmarkt. Hier die wichtigsten Informationen.

Wer öffnet sein Türchen für die Riedberger?

Franz Biebl, Sprecher des Stadtteilarbeitskreises, freute sich im vergangenen Jahr sehr, „dass diese schöne Idee, sich täglich an wechselnden Orten um 18 Uhr für 20 Minuten mit Texten, Liedern, Gebäck und vielleicht Kinderpunsch und Glühwein auf Weihnachten einzustimmen, nach fast zehn Jahren eine Neuauflage fand“. Mitmachen können Privatpersonen, Familien, Vereine und Kirchgemeinden. Die „Kalenderfenster“ können im Außengelände sein, in Institutionsräumen, in Wohnzimmern, in Carports, in Kirchen, im Vorgarten.

Wer Lust hat und ein Pate eines Tűrchens werden möchte, der meldet sich bitte mit Wunschtürchennummer 1-22, Namen fűr den öffentlichen Kalender und schreibt ein kurzes Stichwort mit Planung und Adresse an kontakt@riedberger-sv.de Die Vergabe der Wunschnummern erfolgt nach Maileingang. Gaby Nagel hofft natürlich, „dass wir alle Kalendertürchen mit Eurer Hilfe verteilt bekommen“.

Im Märchenzelt werden Kinder Kindern vorlesen

Die Geschichte des Culture Club am Riedberg ist dank engagierter Unterstützer noch lange nicht zu Ende – das Team um Wieland Speer beabsichtigt, im Rahmen des Weihnachtsmarktes auf dem Riedberg wieder ein Märchenzelt aufzubauen. „Dazu würden wir diesmal auch gern kleinen Kindern von anderen Kindern passende Geschichten vorlesen lassen“, erklärt Speer, der als Vereins- und Verbands-Experte dem Culture Club wieder auf die Beine helfen will. Die weiterführenden Schulen hat man bereits kontaktiert. Rückfragen sind auch unter vorstand@cultureclubriedberg.de möglich.

Fotos: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Warum heizen wir nach einer Gebäude-Sanierung mehr?

Effizienzsteigerungen senken die Kosten für Produkte oder Dienstleistungen. Das führt dazu, dass sich das Verhalten der Nutzer ändern kann: Aufgrund der geringeren Kosten erhöht sich die Nachfrage – ursprüngliche Einsparungen werden dadurch teilweise wieder aufgehoben. Dieser Effekt wird Rebound genannt. Dabei unterscheiden Wissenschaftler zwischen direktem und indirektem Rebound. Ein direkter liegt vor, wenn Bewohner beispielsweise nach einer energetischen Gebäudesanierung mehr heizen und die Raumtemperatur anstatt wie bisher bei 18 Grad zu belassen, nun auf 20 Grad erhöhen. Beim indirekten Rebound-Effekt führt mehr Effizienz an der einen Stelle zu mehr Konsum an einer anderen. Das heißt: Geld, das beispielsweise durch ein energieeffizientes Gerät eingespart wird, wird für neue energieverbrauchende Produkte wieder ausgegeben. Doch warum ändert sich mit steigender Energieeffizienz das Nutzerverhalten und konterkariert so das angestrebte Ziel? Was sind die Ursachen für diese verhaltensbedingte Mehrnachfrage? Und welche Rolle spielen dabei sozio-kulturelle und sozio-ökonomische Faktoren?

Diesen Fragen geht ein neues Forschungsprojekt auf den Grund. Die Nassauische Heimstätte, die unter anderem die „Riedbergwelle“ in der Graf-von-Stauffenberg-Allee mit 160 überwiegend geförderten Wohnungen erbaut hat, und das Institut Wohnen und Umwelt (IWU) analysieren die Entstehungskomponenten und Wirkungsweisen direkter Rebound-Effekte im Wärmebereich auf Haushaltsebene. Als weitere Partner mit dabei: das ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung sowie das Fraunhofer Institut für System und Innovationsforschung ISI. Begleitet wird das Projekt zudem von verschiedenen Akteuren aus der Wohnungswirtschaft, aus Umwelt-, Mieter- und Verbraucherverbänden, soziale Träger sowie Bundesbehörden.

Neben möglichen baulich-technischen Einflüssen gilt es auch indirekte Rebound-Effekte zu betrachten. Hierfür wird eine zweistufige quantitative Mieterbefragung im Bestand der Heimstätte durchgeführt. Dabei im Fokus: das Wärmenutzungsverhalten und dessen (psychologische) Einflussgrößen im Vergleich unterschiedlicher Nutzertypen. Auf dieser Basis entwickelt das Team konkrete Vorschläge für erfolgversprechende Maßnahmen. Das Forschungsprojekt knüpft dabei an die aktuelle wissenschaftliche Debatte an und liefert tiefergehende Erkenntnisse zu den Ursachen. Gleichzeitig liefert es Informationen, die für die Optimierung von Tools und Bilanzierungsverfahren oder Kampagnen zum Klimaschutz genutzt werden können. Damit bieten die Projektpartner praxisnahes Wissen für unterschiedliche Akteure.

Das Projekt läuft bis März 2022. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Informationen: Nassauische Heimstätte/ Wohnstadt

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Entlastung für die Marie-Curie-Schule

Der Marie-Curie-Schule am Riedberg stehen ab der kommenden Woche zwei zusätzliche Räume zur Verfügung. Das Amt für Bau und Immobilien hat auf dem Bolzplatz direkt neben dem Hauptgebäude der Grundschule Container aufstellen lassen. Diese können nach den Herbstferien für das Ganztagsprogramm genutzt werden, für die vorübergehend Räume außerhalb des Schulgeländes angemietet worden waren. Das heißt ganz konkret: Die knapp 100 Viertklässler könnten demnächst wieder vom Jugendhaus zurückkehren, wo sie aus Platzgründen vorübergehend untergebracht waren, und ab sofort wieder ganztags in der Graf-von-Stauffenberg-Allee bleiben.

„Damit kann die Schule ihr AG-Angebot wieder besser organisieren und ist nicht mehr auf zwei Standorte aufgeteilt“, sagte Baudezernent Jan Schneider, der sich für eine schnelle Lösung der Raumprobleme eingesetzt hatte. Dies wurde nötig, da sich die Erweiterung der Schule in Holzmodulbauweise wegen nicht vorhersehbarer Probleme verzögert hat. Vielleicht, so mutmaßen Eltern, habe auch die (laut)starken Bemühungen und Appelle der Elternvertreter dazu beigetragen.

Die jetzt aufgestellten Stahlcontainer werden den Engpass für wenige Wochen überbrücken.
„An der eigentlichen Erweiterung wird natürlich weiterhin mit Hochdruck gearbeitet“, versichert Schneider. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, die Holzmodule bis Ende des Jahres zu errichten. Bis Ende Januar soll der Ausbau abgeschlossen sein. Der Zeitplan für Einrichtung und Umzug wird noch mit der Schule abgestimmt.

Ursprünglich sollten die Holzmodule und Toiletten für vier weitere Klassen bereits im August nach den Sommerferien zur Verfügung stehen.

Informationen: Stadt Frankfurt/ MAINRiedberg

Fotos: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Teilweise Vollsperrung der Riedbergallee

Wichtige Nachricht für alle Autofahrer, Radfahrer, Bus-Fahrgäste und alle, die in der kommenden Woche (leider) nicht in den Herbstferien sind: Wegen Kanalbauarbeiten der Stadtentwässerung Frankfurt wird die Riedbergallee stadteinwärts zwischen Erna-Pinner-Straße und Kätcheslachweg vom morgigen Montag, 8. Oktober, bis Freitag, 12. Oktober, voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über Zur Kalbacher Höhe, Konrad-Zuse-Straße und Altenhöferallee. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren.

Wegen den Arbeiten muss traffiQ die Buslinien 29 und n3 nach Nieder-Erlenbach zum Annette-Kolb-Weg von Montag, 8. Oktober, 8 Uhr, bis Freitag, 12. Oktober, 18 Uhr, umleiten. Die Haltestelle Ludwig-Fulda-Weg entfällt, die Haltestelle Riedberg wird verlegt.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich unter http://www.mainziel.de im Internet.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Tag der offenen Hoftore & große Müllsammel-Aktion

Auch in den Herbstferien ist in und um den Riedberg natürlich eine Menge los. Am 3. Oktober ist der beliebte „Tag der offenen Hoftore“ im nahen Niederursel plus die Eröffnung eines kleinen Ladens, der Künstlern die Möglichkeiten bietet, ihre Produkte zu verkaufen. Am 6. Oktober lädt die IG Riedberg zur Müllsammel-Aktion „Riedberg putzt sich raus“ (siehe unten).

Nur fünf Minuten vom Riedberg entfernt: Der „Tag der offenen Hoftore“ in Niederursel ist am 3. Oktober

Der „Tag der offenen Hoftore“ist ein Straßenfest, das – neben reichlich Angeboten zum Essen, Genießen und Spielen – am Tag der deutschen Einheitvon 11 bis 17 Uhr einen sehr interessanten Einblick in die sonst verschlossenen Fachwerk-Gehöfte des alten Ortskerns bietet. Man will aber auch zu Gesprächen einladen und informieren zu Themen wie “ weniger Müll und nachhaltiger leben“. Auch Läden sind geöffnet. „WahlFach“, ein Mietfachladen für Künstler und Kreative, zum allerersten Mal.

***

Der Riedberg putzt sich raus!

Auch in diesem Jahr heißt es „Riedberg putzt sich raus“. Am Samstag, 6. Oktober, von 10 bis 15 Uhr, dürfen alle Riedberger nicht nur vor ihrer eigenen Tür kehren, sondern in einer großen Nachbarschaftsaktion gemeinsam für ein bisschen Ordnung in unserem Stadtteil sorgen.

Organisiert wird der Frühjahrsputz von der IG Riedberg. Die FES liefert das nötige Material, wie Greifzangen, Müllbeutel und Handschuhe und transportiert den Müllberg dann auch ab.

Die IG Riedberg, die weit mehr als das große Sommerfest und unseren Weihnachtsmarkt organisieren, verbindet die Aktion mit einem kleinen Info-Stand.

Die Müllsammelaktion beginnt um 10 Uhr auf dem Riedbergplatz. Dort kann sich jeder mit dem nötigen Material ausrüsten und dann in kleinen Gruppen in die verschiedenen Quartiere ausschwärmen. In den einzelnen Quartieren gibt es Ablageplätze, die IG-Vorsitzender Markus Schaufler am Ende mit dem Autoanhänger abfährt, um alle Säcke einzusammeln. Die vollen Säcke müssen also nicht zum Riedbergplatz zurückgeschleppt werden.

Ende der Aktion wird um 15 Uhr sein. Man kann aber jederzeit einsteigen, mal rasch einen Sack füllen und dann die Zangen wieder abgeben. Ausgangspunkt ist jedoch jeweils der Riedbergplatz. Dort werden Zangen, Handschuhe und Müllsäcke verteilt und die Sammler erfahren auch, an welcher Stelle die vollen Säcke abgelegt werden können. Unter allen Teilnehmern wird es auch wieder eine Verlosung und somit die Chance auf eine kleine Belohnung geben. Wer sich schon jetzt für die Müllsammelaktion anmelden will, schickt einfach eine kurze Nachricht über das Kontaktformular der IG Riedberg, damit am Ende auch genügend Greifzangen für alle vorhanden sind.

Informationen: IG Riedberg/ www.der-hof.de

Foto: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Riedberg-Mitte: Hier wurde ein BMW in Brand gesteckt

Heute Nacht kam es in der Gerhard-Domagk-Straße in Riedberg-Mitte zu einem Fahrzeugbrand eines BMW 5er. Ein danebenstehendes Auto wurde in Mitleidenschaft gezogen. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der BMW in Brand gesteckt.

Gegen 2:20 Uhr rief ein Zeuge beim Notruf der Polizei an und meldete das Feuer. Beim Eintreffen der Feuerwehr vor Ort stand der BMW bereits in Vollbrand. Ein direkt daneben geparkter Toyota Aygo wurde durch die große Hitze im Heckbereich beschädigt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der Sachschaden wird auf mehrere 10.000 Euro geschätzt.

„Wir wohnen auf der Rückseite des Hauses und haben nichts gesehen, sind aber von Feuerwehr und Polizei aufgewacht. Dann habe ich das Feuer gesehen“, erklärte heute eine Anwohnerin gegenüber MAINRiedberg. Auch weitere Nachbarn hätten „nie gedacht, dass so etwas hier passiert könnte“.

Die Autos waren unmittelbar neben der Kita KiBiZ geparkt. An der Außenwand der Kindertagesstätte sind Brandspuren zu sehen. Vom verbrannten BWM und dem in Mitleidenschaft gezogenen Toyota zeuge nur Brandreste und Überreste kleinerer Fahrzeugteile. Die Fahrzeuge wurden bereits abtransportiert.

Die Polizei Frankfurt hat die Ermittlungen zum Fahrzeugbrand aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer: 069 – 755 53111 entgegen.

***

Heute sind nur noch Brandspuren und die Überreste kleinerer Fahrzeugteile zu sehen. Die Fahrzeuge selbst wurden abtransportiert. Die Polizei ermittelt

***

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Fotos: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Zwischen Vergangenheit und Zukunft: Die neue Altstadt ist eröffnet

Oberbürgermeister Peter Feldmann hat anlässlich des Festaktes zur Eröffnung der neuen Altstadt die Bedeutung des Projektes für die Stadtgesellschaft hervorgehoben und dessen Einzigartigkeit betont. Dabei stellte er in seiner Rede in der Paulskirche heute die Bezüge zur 800-jährigen Geschichte der Stadt als internationaler Messestandort heraus. Zuvor hatte er im Beisein von Gästen symbolisch ein Band am historischen Krönungsweg durchschnitten. Das Herz des historischen Frankfurt war bei Bombenangriffen im März 1944 zerstört und ist jetzt teilweise wieder originalgetreu aufgebaut worden.

Ausgangspunkt von 800 Jahren Messegeschichte

„Mit der Altstadt haben wir ein Stück Stadt realisiert, das die Menschen in ihrem Herz berührt. Ganz Frankfurt wartet seit Jahren auf diesen Tag“, sagte Feldmann. Die Frankfurter Bürger hätten das Projekt mit besonderer Hingabe begleitet. Denn es entspreche einem tief empfundenen Bedürfnis der Frankfurter nach Identität: „Wir geben der Stadt Herz und Seele zurück!“ In diesem Zusammenhang berichtete er von Gesprächen mit vielen Bürgern, die sich über den Wiederaufbau. „In der Altstadt finden wir die Balance von Emotionalität und deren historischen Spuren. Das macht das Projekt so besonders!“, beschrieb der Oberbürgermeister den einzigartigen Charakter des neuen Stadtteils.

Das Quartier führe zu den Wurzeln der Frankfurter Gesellschaft zurück. „Die Altstadt ist Ausgangspunkt unserer 800-jährigen Messegeschichte“, sagte Feldmann. Hier hätten zugereiste Händler ursprünglich ihre Geschäfte abgewickelt. Das Quartier sei der erste Messestandort Frankfurts und zugleich die Grundlage für die Internationalität Frankfurts, erläuterte der Oberbürgermeister. „Menschen kommen seit jeher nach Frankfurt. Das ist bei uns Normalität. Wir haben bei uns Internationalität verinnerlicht, was bei uns seit langem Teil der städtischen Gesellschaft ist“, sagte Feldmann. Es gebe gute Gründe, weshalb die Mainmetropole von tiefer Zerrissenheit verschont geblieben sei. Diese gingen auf die Altstadt als „Nukleus“ Frankfurts zurück. „Wir brauchen die Vergangenheit als Fundament der Gegenwart“, betonte der Oberbürgermeister.

Historische Altstadt mit Brandschutz, Fluchtwegen und Tiefgarage

Es entstanden von den 35 Häusern 15 getreu ihren Vorgängern, die anderen in modernen Formen, welche sich in das Ensemble einpassen. Architekten und Handwerker standen vor der Herausforderung, alt hergebrachte Techniken anzuwenden und zugleich modernen Anforderungen zu genügen. Zugleich hätten die städtischen Behörden so manche harte Nuss zu knacken gehabt. Denn das Mittelalter mit seiner dichten Bebauung kannte weder Fluchtwege und Brandschutz. Und sicher auch keine Tiefgarage, wie es sie jetzt in der neuen Frankfurter Altstadt unter den Häusern gibt.

Der Oberbürgermeister lobte das Projektmanagement der städtischen DomRömer GmbH und ihres Geschäftsführers Michael Guntersdorf. „Zeitplan und Kostenplan eines Projektes über sieben Jahre einzuhalten – das ist eine großartige Leistung, für die ich besonders danke!“ Feldmann sprach zugleich vom Schwung, den dieses Projekt mit sich gebracht habe. Er hofft, dass sich dieser auf die Paulskirche als weiteres Monument des Wiederaufbaus übertragen lasse. Die 1947 auf ihren Kriegstrümmern errichtete „Wiege der Demokratie“ steht zur Sanierung an.

Christoph Mäckler, international renommierter Architekt und Vorsitzender des Gestaltungsbeirats, hob in seinem Festvortrag „Die lebenswerte Stadt“ den Vorbildcharakter des Projekts hervor. Das gelte insbesondere für den Entstehungsprozess. Er sagte: „ Die Politik hat das Projekt in allen Phasen, vom Wettbewerb bis hin zur Realisierung, inhaltlich begleitet.“ Dies sei durch den Aufsichtsrat geschehen, der aus Magistratsmitgliedern und Stadtverordneten besteht. Zugleich habe sie die Architekten maßgeblich mit eingebunden. Mit Blick auf die Zukunft sagte Mäckler: „Eine ähnliche Organisationsform könnte auch die Qualität von Neubauprojekten sichern.“

„Hohes Niveau der architektonischen Leistung“

Mäckler unterstrich das hohe Niveau der architektonischen Leistung, die der neuen Altstadt zugrunde liegt. Die Fassadengestaltung habe Straßen- und Plätze mit besonderer Aufenthaltsqualität geschaffen. Diese bilde die Basis städtischen Zusammenlebens in öffentlichen Räumen. Denn: „So entsteht die Grundlage für schöne, lebendige Quartiere!“ Beispielhaft sind für Mäckler auch die auf der Grundlage städtebaulicher Gestaltungsvorgaben neu entwickelten Bauten, welche die Rekonstruktionen ergänzen. Die neuen Bauten seien moderne Häuser, die sich einpassten ohne „anzubiedern.“

***

Frankfurt feiert die neue Altstadt mit Königen, Kaisern, Geschichte, Kultur, Kulinarik und von Goethes „Faust“ bis Swing: Das Altstadtfest findet statt am Freitag, 28. September, 15 bis 23 Uhr, am Samstag, 29. September, 11 bis 23 Uhr, und Sonntag, 30. September, 11 bis 18 Uhr.

„Sternenbilder – eine Symphonie für Frankfurts Altstadt“ wird am Samstag um 21.45 Uhr gezeigt, die öffentliche Generalprobe findet am Abend zuvor um dieselbe Zeit statt.

Alle Informationen rund um das Festwochenende finden sich unter http://www.altstadtfest-frankfurt.de

***

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt/ Rainer Rüffer

Teile diesen Beitrag mit Freunden