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Die neuen „Klassenzimmer“ sind erst Ostern fertig

Zu Schuljahresbeginn sollten sie fertig sein. Dann spätestens Ende Januar 2019. Jetzt ist klar, dass die dringend benötigten zusätzlichen „Klassenzimmer“ in Form von Holzmodulen voraussichtlich erst im April zur Verfügung stehen. „Aktueller Stand ist, dass wir sie in den Osterferien beziehen können“, erklärt Inken Matzen, Leiterin der Marie-Curie-Schule. Baudezernent Jan Schneider hat Schulleitung und Elternbeirat bereits informiert. Vom Schulelternbeirat ging auch ein Brief an alle Eltern.

Ein kurzer Rückblick: Schon seit Sommer reichte der Platz nicht mehr für die mehr als 500 Grundschüler im Ganztag aus. Schulleitung und Elternbeirat schrieben einen Brandbrief an die zuständigen Stellen. Die Übergangslösung: Das Amt für Bau und Immobilien ließ zwei Stahlcontainer im Pausenhof aufstellen, die Entlastung nicht für den Unterricht, aber für die Nachmittagsbetreuung brachten. Baudezernent Schneider sprach damals von einem „Notbehelf für acht bis neun Wochen“.

Diese Stahlcontainer stehen seit den Herbstferien im Pausenhof und sollten nur ein „Notbehelf für acht bis neuen Wochen“ sein

Jetzt sind die Holzmodule immer noch nicht da, die Raum für vier Klassen plus Sanitäranlagen schaffen sollen. Es hat sich wohl herausgestellt, dass mehr planerische Vorarbeit und Abstimmungen notwendig waren, als zunächst gedacht. So handelt es sich bei den Modulen der Marie-Curie-Schule um die ersten Exemplare aus dem neuen Rahmenvertrag für Modulanlagen. Die werden so konstruiert, dass durch die Standardisierung von Anschlüssen die Verwendung an anderer Stelle erleichtert wird. Das ist eine wirtschaftliche Lösung, auch im Hinblick auf weitere wichtige Schulprojekte. Geht aktuell aber zu Lasten der Marie-Curie-Schule.

„Dann wird alles ein Stück einfacher…“

Wurden die beiden Stahlcontainer womöglich nur so schnell im Herbst bereitgestellt, weil man schon ahnte, dass die Holzmodule nicht rechtzeitig kommen? Das will man nicht kommentieren. Tobias Menzel-Hobeck, Geschäftsführender Vorstand Pädagogik bei Kaleidoskop e. V. macht lediglich deutlich: „Der ganz große Druck war mit der Bereitstellung der beiden Stahlcontainer zum Glück raus.“ Auch die Kinder der vierten Klassen konnten, statt zeitweise im Jugendhaus, wieder innerhalb der Schulgeländes am Nachmittag betreut werden. Eng ist’s für alle, aber machbar. Jetzt wird man bei Kaleidoskop abwarten, bis die Holzmodule kommen, zu Klassenzimmern werden und somit endlich wieder mehr Räumlichkeiten für die Betreuung der 500 Kinder in der Schule freiwerden. „Dann“, so Menzel-Hobeck, „wird alles ein Stück einfacher“.

Fotos: Archiv

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Diskussion mit Bildungs-Innovatorin Margret Rasfeld

Sie gilt als „Bildungs-Innovatorin“. Margret Rasfeld war Schulleiterin, 30 Jahre lang. In Berlin baute sie mit Lehrkräften, Eltern und Schülern die Evangelische Schule Berlin Zentrum auf, die als Vorzeigeschule in puncto Lernkultur gilt. Sie ist überzeugt: Schule sollte Kinder zu Gemeinsinn, Verantwortung, Kreativität und Unternehmergeist inspirieren. Aber wie kann das gelingen? Die IGS Kalbach-Riedberg lädt jetzt Margret Rasfeld und SchülerInnen aus Berlin zu einer Diskussion ein unter dem Motto: „Schule frei denken: Warum machen wir Schule anders an der IGS Kalbach-Riederg?“

An der IGS Kalbach-Riedberg entscheiden die Schülerinnen und Schüler jeden Tag mit, wo und was sie lernen, und formulieren ihre eigenen Fragen, die sie in Kleingruppen verfolgen. Sie lernen, vor großen Gruppen zu präsentieren und „ihren Lernweg selbstständig zu gestalten und mit Vielfalt umzugehen“. Es gibt keine Fächer, sondern „Lerngelegenheiten“ und Lernentwicklungsgespräche sind im Alltag verankert. So umschreibt es die Schulleitung.

Immer wieder wird die Frage gestellt: Welche Freiräume brauchen verschiedene Kinder zum Lernen? Warum und wie lernen Kinder am besten in leistungsheterogenen Gruppen? Wieviel Begleitung brauchen Kinder? Wie geht Lernen ohne Noten?  „Wir freuen uns auf eine lebendige Diskussion mit unseren Gästen aus Berlin, zu der wir auch Besucherinnen und Besucher aus anderen Schulen herzlich einladen“, erklärt Dr. Susanne Gölitzer, Schulleiterin der IGS Kalbach-Riedberg.

Dienstag, den 5.2.2019, 18 Uhr, Einlass 17:30 Uhr
Aula des Gymnasiums Riedberg,
Eintritt: 5 Euro, Getränke und Brezel werden angeboten,
Anmeldung über foerderverein@igs-kalbach-riedberg.de

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Frankfurter Netzwerk „Schulen im Aufbruch“ mit IGS-Süd, KGS-Niederrad und IGS-West

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Gibt es bald „Dog-Stations“ für Hundekot?

Der Riedberg hat sehr beliebte, weitläufige Grünanlagen – doch mit der Zahl der Einwohner und immer mehr Vierbeinern wächst auch die Debatte um Hundekot. Einerseits führen selbst richtig entsorgte Hundekotbeutel in den Parks zu „Geruchsbelästigungen“, wie man im Ortsbeirat formuliert. Anders ausgedrückt: Gerade im Sommer stinkt’s in den Mülleimern neben den Parkbänken. Hinzu kommt das generelle Problem, dass zu viel Müll achtlos weggeworfen wird und beispielsweise Silvesterfeuerwerk nur unzureichend entsorgt wurde.

Mit diesen Themen hat sich der Ortsbeirat am vergangenen Freitag beschäftigt. Das Ergebnis: In einem gemeinsamen Antrag forderten CDU und Grüne, neben den bereits existierenden Tütenspendern zusätzlich geschlossene Abfallbehälter für Hundekotbeutel aufzustellen. Auch könnten bei Neuanschaffungen gleich sogenannte „Dog-Stations“ angeschafft werden, eine Kombination aus Tütenspender und geschlossenem Abfallbehälter. Der Antrag wurde angenommen. Einige Ortspolitiker der Fraktionen SPD und LINKE stimmten allerdings dagegen oder enthielten sich. Man argumentierte, dass jeder Kombi-Behälter rund 500 Euro kosten würde. Nicht zur Debatte kam, dass manche Städte, beispielsweise Speyer, Dog-Stations wegen Vandalismus teilweise bereits wieder abmontiert haben.

Was den Silvestermüll betrifft, soll die Stadt die Bürger verstärkt dafür sensibilisieren, dass der Verursacher auch für die Beseitigung des Mülls verantwortlich ist. Beispielsweise könnte dies im Rahmen der Kampagne #cleanffm geschehen. Das Motto der Kampagne lautet übrigens: „Du willst es doch auch…“

Foto: Archiv
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Freier Eintritt in die Schwimmbäder für Kinder bis 14 Jahre

Schwimmende Kinder

Nächste Woche müssen nur noch die Stadtverordneten und der Aufsichtsrat der Bäderbetriebe zustimmen, dann ist ein wichtiges Projekt für Familien viel schneller als erwartet Realität: Kinder bis 14 Jahre werden aller Voraussicht nach vom 1.Februar an für das Baden in den Frankfurter Schwimmbädern keinen Eintritt mehr zahlen. Die Regelung gilt auch für Kinder aus dem Umland.

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagt: „Das ist ein großes Signal — nach dem kostenlosen Eintritt in die städtischen Museen schaffen wir nun auch bei den Schwimmbädern zusätzliche gesellschaftliche Teilhabe.“ Der Schritt sei vor allem für Familien erfreulich: „Viele können sich einen Schwimmbadbesuch nicht ohne Weiteres leisten — das ändert sich nun.“ Dies werde manchen Kindern auch helfen, ihre Schwimm-Fähigkeiten zu verbessern. Anders ausgedrückt: Immer weniger Kinder und Jugendliche können ausreichend gut schwimmen. Sportdezernent Markus Frank sagt: „Es ist mein sportpolitisches Ziel, die Schwimmkompetenz von Kindern zu stärken und Bewegung und Sport als Säule der geistigen und motorischen Entwicklung unserer Kinder zu fördern.“

Der Sportausschuss des Stadtparlaments hat dem Vorschlag, auf den sich die Römerkoalition aus SPD, CDU und Grünen auf ihrer Klausurtagung Mitte Dezember geeinigt hatte, jetzt mit Mehrheit zugestimmt. Das Projekt ist nicht unumstritten: Die Bäderbetriebe gehen von einem Betrag von 1,8 Millionen Euro aus. Der könnte der Stadt fehlen, falls nicht zugleich mehr Erwachsene  in die Bäder kommen. Aufgrund des freien Eintritts für ihre Kids.  Das Revisionsamt spricht dagegen von einem zu erwartenden Fehlbetrag von 3,1 Millionen Euro.

Foto: Archiv

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Mehr Geld für Wohnungsbau, kostenloses Freizeitticket für Kids

Der Magistrat der Stadt hat heute weitreichende Schritte beschlossen, um Frankfurt noch lebenswerter, sicherer, sozialer und ökologischer zu machen. So wird etwa für den Wohnungsbau mehr Geld bereitgestellt, um preiswerten Wohnraum zu schaffen und die konsequente Anwendung des Vorkaufsrechts in Frankfurt zu sichern – alleine für letzteres werden zusätzlich 7,5 Millionen Euro zusätzlich im Haushalt eingestellt. „Ich bin froh, dass wir dieses Programm noch ausbauen können, um die Spekulation im Wohnungsmarkt der Stadt zu dämpfen“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann.

Auch für die Paulskirche wird Geld ausgegeben: „Dieser bedeutende historische Ort der deutschen Demokratiegeschichte wird künftig – möglichst zum 175-jährigen Paulskirchenjubiläum 2023 – als ein Demokratiezentrum für alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere aber auch für Schülerinnen und Schüler erlebbar und attraktiver werden. Daher werden die bisher 250.000 Euro Planungsmittel auf 750.000 Euro im Haushaltsjahr 2019 erhöht. Wir werden allen Frankfurtern ein Angebot machen, so dass sie sich in die Debatte, wie wir diesen Demokratieort gestalten, einbringen können.“

Ein besonderes Augenmerk legt der Oberbürgermeister auf die Teilhabe der Kinder und Jugendlichen, auf die Öffnung der Kultur- und Freizeitangebote der Stadt: „Wir gehen den mit der Abschaffung der Kita-Gebühren und dem kostenlosen Eintritt in alle städtischen Museen begonnenen Weg konsequent weiter. Vom 1. Februar dieses Jahres an soll für alle Kinder der Eintritt in alle städtischen Schwimmbäder kostenlos werden. Nach den Sommerferien werden wir mit einem Kultur- und Freizeitticket dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche aus Familien mit einem Einkommen von unter 4500 Euro netto kostenlos in alle Museen, also auch das Städel, das Senckenberg- oder das Experiminta-Museum können und kostenlos in den Zoo. Das sind weitere konkrete Schritte gegen Kinderarmut, denn in einer reichen Stadt wie Frankfurt zeigt sich Armut auch in mangelnder Teilhabe und Diskriminierung. Damit machen wir Schritt für Schritt Schluss!“

Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker betont, dass neben der gesellschaftlichen Teilhabe auch die Sicherheit und Sauberkeit in der Stadt erhöht wird: „Frankfurt hat als einzige Metropole Hessens eine besondere Bedeutung. Um gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit Frankfurts zu sichern, haben wir das umfassende Paket gemeinsam geschnürt. Es setzt im Bereich Sauberkeit und Sicherheit wie auch im Bereich Familie und Soziales an. Natürlich ist die finanzielle Lage durch die besonderen Belastungen der Stadt Frankfurt weiter schwierig. Trotzdem möchte die Stadt Frankfurt Familien stärken und allen Kindern gesellschaftliche Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen sowie die Sauberkeit und Sicherheit weiter erhöhen.“

Der Dezernent für Personal und Gesundheit, Stefan Majer, sieht den Klimawandel als eine der zentralen Herausforderungen für die wachsende Stadt: „Neben dem sozialen Zusammenhalt spielen die ökologischen Qualitäten eine wesentliche Rolle für die Lebensqualität und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Deswegen ist es gut und richtig, dass die Koalition beschlossen hat, deutlich mehr Geld für die Grünpflege und die Begrünung von Straßen und Plätzen zur Verfügung zu stellen. Genauso wichtig ist mir aber auch, dass wir mit zusätzlichen Mitteln die Drogenhilfe im Bahnhofsviertel weiter verstärken. Denn auch daran, wie wir als Kommune mit drogenabhängigen Bürgerinnen und Bürgern umgehen, erweist sich, wie ernst es uns damit ist, uns für den sozialen Zusammenhalt stark zu machen.“

Kultur- & Freizeitticket für Kids und Jugendliche

– Das Kultur- und Freizeit-Ticket soll den freien Eintritt für Frankfurter Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre in städtische und nicht-städtische Museen sowie den Zoo ermöglichen, wenn deren Eltern über ein monatliches Netto-Familieneinkommen verfügen, das 4500 Euro nicht überschreitet.

– Für die bevorstehende Sanierung der Paulskirche, die mit breiter Bürgerbeteiligung geplant und durchgeführt werden soll, werden die Planungsmittel von bisher 250.000 Euro auf 750.000 Euro im Haushaltsjahr 2019 erhöht.

– Gleiches gilt für die Fortführung des Programms #cleanffm, für die Grünpflege und die Begrünung von Straßen und Plätzen.

– Das Wintercafé in der B-Ebene des Eschenheimer Tors wird dauerhaft finanziert, das bisherige Nachtcafé im Bahnhofsviertel soll auch tagsüber geöffnet werden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt

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Stadt warnt vor Betreten der Eisflächen!

In unseren Parks ist das Rutschen auf den zugefrorenen Wasserpfützen noch ein großer Spaß – beim Betreten der Eisfläche auf dem Kätcheslachweiher aber besteht Lebensgefahr! Die Stadt warnt heute ausdrücklich vor dem trügerischen Eis auf Frankfurter Gewässern, das noch längst nicht tragfähig ist.

„Es wäre schlimm, wenn im Kätcheslachweiher ein Kind einbricht!“

Eine Riedberger Mutter berichtet: „Ich habe heute drei Jungs mitten auf der Eisfläche auf dem Kätcheslachweiher gesehen. Wir haben sie dann heruntergescheucht, oder eher gebrüllt, und ich habe im Anschluss nochmal mit ihnen geredet.“ Dann fügt sie besorgt hinzu: „Die Eltern sollten dringend mit ihren Kindern über die Gefahren reden! Es wäre schlimm, wenn dort ein Kind einbricht.“

Die aktuelle Wetterlage mit Temperaturen um den Gefrierpunkt lässt die Weiher nur teilweise gefrieren. Daher warnt auch das Grünflächenamt aktuell vor dem Betreten der vereisten Gewässer. Aufgrund unterschiedlicher, nicht tragfähiger Eisstärken besteht Lebensgefahr.

Ein Tipp der Stadt: Für Wintersportfans bietet die Eissporthalle am Ratsweg mit ihren verschiedenen Eisbahnen in den Hallen und im Freien ein sicheres Eislaufvergnügen. Die Eishalle ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Foto: Archiv

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Tag des Gedenkens an die Holocaust-Opfer

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an Juden, Sinti und Roma und anderen Verfolgten. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und „Kainsmal der deutschen Geschichte“ – darauf weist unter anderem das Centre for Dialogue at Campus Riedberg  hin und lädt nächsten Sonntag ab 19 Uhr zu einer besonderen Begegnung mit unserer Geschichte, mit Dichtkunst und Theologie.

Der 27. Januar, der Tag der Befreiung von Auschwitz, ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Es ist ein internationaler Tag der Reflexion. Gedichte von Paul Celan und theologische Textfragmente von Jan-Heiner Tück werden hier am Riedberg auf die Bühne gebracht. „Ziel ist innezuhalten und miteinander behutsam ins Gespräch zu kommen“, so die Veranstalter.

Veranstaltung: Sonntag, 27. Januar, von 19 bis 21 Uhr im Centre for Dialogue at Campus Riedberg in der Katholischen Kirche St. Edith Stein, Zur Kalbacher Höhe 56, Frankfurt-Riedberg.

Weitere Informationen unter www.cfd-frankfurt.de

Foto: Veranstalter

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Jugendliche bedroht und Bargeld gefordert

Wie erst jetzt bekannt wurde, haben unbekannte Jugendliche hier am Riedberg in zwei Fällen mehrere Jungen bedroht und Bargeld erpresst. Ein Junge wurde sogar mehrfach geschlagen und verletzt. Die Polizei spricht von räuberischer Erpressung und ermittelt.

Es geschieht am 13. Januar, am letzten Sonntag der Ferien, gegen 19 Uhr. Vier 15- und 16-jährige Freunde sind vor dem Gymnasium Riedberg unterwegs und werden von etwas älteren Jugendlichen angesprochen. Schnell wird klar, dass es sich um keine „normale“ Unterhaltung handelt. Die Angreifer fordern Geld. Als einer der Jungen nichts aushändigen will, „wird er mehrfach körperlich angegangen“, so die Polizei. Die Schläge treffen ihn auch ins Gesicht, er erleidet eine Risswunde und Prellungen. Erst als die Täter eine kleine Menge Bargeld ausgehändigt bekommen, fliehen sie in Richtung Sporthalle. Einer soll laut Polizei ein europäisch/ deutsches Erscheinungsbild haben, der andere ein nordafrikanisches. Die Ermittlungen dauern an.

Bereits am 11. Januar kam es zu einem weiteren Vorfall im Stadtteil. Auch hier haben Unbekannte zwei Jungen bedroht, Bargeld gefordert und flüchteten.

Foto: Archiv

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Tag der offenen Tür bei den weiterführenden Schulen

Wo werde ich ab dem nächsten Jahr zur Schule gehen? Es gibt wohl kaum eine Frage, die Viertklässler und Eltern derzeit mehr beschäftigt. Die Antragsformulare haben alle bereits erhalten. Bis 5. März müssen diese in den Grundschulen abgegeben werden. Zwei konkrete Wünsche plus Schulform und eine kurze persönliche Bemerkung kann jeder angeben. In den nächsten Tagen und Wochen stellen sich deshalb die weiterführenden Schulen vor. Hier die wichtigsten „Tage der offenen Tür“ bei den Schulen vor Ort sowie bei beliebten Schulen in angrenzenden Stadtteilen.

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Gymnasium Riedberg

Das Gymnasium Riedberg besteht seit dem Schuljahr 2009/10, bietet die Jahrgangsstufen 5 – 12 an, hat inzwischen aber ein G9-Profil. Das Logo des Gymnasiums ist der Satz des Pythagoras, verbunden mit den Worten „bilingual, naturwissenschaftlich, international“. Naturwissenschaftlich ist der Schwerpunkt der Schule, bilingual und international stehen für teils bilingualen Unterricht und beispielsweise Angebote für Schüleraustausch in europäische und nicht-europäische Länder.

Tag der offenen Tür ist am 16. Februar von 9  bis 12 Uhr. Um 9.30 Uhr und um 11 Uhr wird Direktor Helmut Kühnberger in einem Vortrag das Konzept der Schule vorstellen.

Adresse: Friedrich-Dessauer-Str. 2 , Frankfurt-Riedberg, www.gymnasium-riedberg.de

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IGS Kalbach-Riedberg

Schulleiterin Susanne Gölitzer nennt es „eine andere Art des Lernens“. Denn an der 2017 gegründeten IGS Kalbach-Riedberg gibt es beispielsweise „Fachbüros“, wo die Kinder eigenverantwortlich in Gruppen in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch arbeiten, und es gibt teilweise jahrgangsgemischten Unterricht und inklusive Beschulung, Sitzsäcke, Bücher und das Lernen in großen Flurbereichen. Die IGS ist eine Ganztagsschule und Teamschule mit dem Schwerpunkt „Sprache und Kommunikation“.

Tag der offenen Tür ist am 26. Januar 2019 von 10 bis 14 Uhr

Vorläufiger Standort: Carl-Hermann-Rudloff-Allee 11, Frankfurt-Riedberg, www.igs-kalbach-riedberg.de

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Gymnasium Nord

Das Gymnasium Nord (G9) ist eine Ganztagsschule und bietet Unterricht unter besonderer Berücksichtigung der Sprachen und des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs. Die Schule fördert die Talente der Schüler/Innen in Profilklassen und Arbeitsgemeinschaften und legt großen Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung durch soziales Lernen.

Tag der offenen Tür ist am 26. Januar von 10 bis 13 Uhr. 

Die Zufahrt zur Schule sowie zur Siedlung Westhausen sind gesperrt. Bitte die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.

Vorläufiger Standort: Muckermannstr. 1, Frankfurt/ Westhausen, www.gymnasium-nord.de

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Weitere Schulen in angrenzenden Stadtteilen

Wöhlerschule, Dornbusch, Mierendorffstraße 6, www.wohlerschule.de Die Schule ist ein G9-Gymnasium und eine zertifizierte MINT-Schule mit musikalischem Schwerpunkt. Tag der offenen Tür am 8. Februar von 16 bis 19 Uhr

Ziehenschule, Eschersheim, Josephskirchstraße 9, www.ziehenschule.de Die Schule ist ein G9-Gymnasium, eine Europaschule mit bilingualem Zweig Französisch, zertifizierte MINT-Schule. Der Tag der offenen Tür fand bereits statt.

Otto-Hahn-Schule, Nieder-Eschbach, Urseler Weg 27,  www.ohs-frankfurt.de“. Die Schule ist eine Kooperative Gesamtschule und bietet gymnasiale Jahrgänge 5 bis 10, eine gymnasiale Oberstufe, Realschule Jahrgänge 7 bis 10 oder Hauptschule Jahrgänge 7 bis 9. Der Tag der offenen Tür hat stattgefunden.

Ernst-Reuter-Schule II, Nordweststadt, Hammerskjöldring 17 A, www.ersii.de Die Schule ist eine Integrierte Gesamtschule mit Ganztagsangebot und Schwerpunkt Sprachen und Naturwissenschaften. Der Tag der offenen Tür fand bereits statt.

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Mitarbeit: Daleyla Büttner

Fotos: Archiv/ Stadt Frankfurt

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Minusgrade erschweren Biotonnen-Leerung

Obst und Gemüse

Die winterlichen Temperaturen derzeit stellen die Entsorgungsfachleute der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) vor eine Herausforderung: Besonders die braunen Biotonnen lassen sich nur schwer vollständig entleeren, weil Bioabfälle am Tonnenboden oder am Tonnenrand festgefroren sind.

Ideal wäre es, die Tonnen an einem frostsicheren Ort wie der Garage oder Keller abzustellen und erst kurz vor der Leerung bereitzustellen. Wo das nicht möglich ist, empfiehlt FES, den Tonnenboden mit Wellpappe oder Zeitungspapier auszulegen, damit diese die Flüssigkeit aufnehmen können. Speise-, Obst- und Gemüsereste sollten ebenfalls in Zeitungspapier eingewickelt werden. Besonders feuchte Abfälle wie Kaffeefilter oder Teebeutel sollten vorher gut abgetropft sein. Hilfreich ist es auch, den Abfall locker zu schichten und ihn nicht zusätzlich zusammenzudrücken. Friert der Biomüll doch mal fest, kann er mit Stock oder Spaten wieder gelockert werden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt/ Umweltamt

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