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Zehntausende Nichtwähler mobilisiert

Europawahl

Auch in Frankfurt haben sich mit der Europawahl am 26. Mai – ähnlich wie bundesweit – die Größenverhältnisse der sechs stärksten Parteien im Vergleich zur Europawahl 2014 deutlich geändert. „Die Präferenzen der Frankfurter Wahlberechtigten verschoben sich, weg von den bisher größten Parteien, SPD und CDU, aber auch weg von der AfD“, skizziert Stadtrat Jan Schneider, der für die Frankfurter Statistik zuständige Dezernent, die Entwicklung.

Zugleich mobilisierten die Grünen in bisher ungekanntem Maße – insbesondere Nichtwähler. Durch die hohe Wahlbeteiligung profitierten auch die anderen Parteien – wenngleich in deutlich geringerem Umfang – vom Zustrom aus der Gruppe derer, die 2014 nicht an die Urnen gingen.

Mit rund 37000 Stimmen geht fast die Hälfte des Grünen-Ergebnisses auf den Zulauf von Nicht- oder Erstwählern zurück. Und auch von rund 9000 zusätzlichen Stimmen aus der ehemaligen SPD-Wählerschaft profitierten die Grünen, was zum guten Abschneiden der Grünen führte.

Die Abwanderung zu den Grünen machte fast ein Fünftel der ehemaligen SPD-Wählerschaft aus. Rund 4100 Wahlberechtigte, die 2014 SPD gewählt hatten, gingen zu den Sonstigen. Die Linke hingegen wurde nur von etwa 2500 ehemaligen SPD-Wählern als Alternative gesehen.

Durch die höhere Wahlbeteiligung und das starke Bevölkerungswachstum der Stadt konnte die CDU im Vergleich mit 2014 – trotz ihres gesunkenen Stimmenanteils – absolut gesehen Stimmen hinzugewinnen. Unter ihren früheren Wählern verlor sie hingegen deutlich an Zuspruch. Ihre Anhängerschaft von 2014 wanderte vor allem zur FDP, zu den Sonstigen und den Grünen. Von der AfD hingegen konnte die CDU im Saldo 1300 Stimmen hinzugewinnen.

Mit Blick auf ihre frühere Anhängerschaft schnitt die AfD am schlechtesten ab. Nur etwas mehr als zwei von fünf ehemaligen AfD-Wählern wählte die Partei erneut.

Die Wählerwanderungsanalyse basiert auf einem wissenschaftlich evaluierten Kalkulationsmodell. Stadtrat Schneider erklärt: „Es geht – vereinfacht dargestellt – von folgender Annahme aus: Hat eine Partei bei der aktuellen Wahl im Vergleich zur vorhergehenden Wahl in Wahlbezirken mehr, dafür aber eine andere Partei weniger Stimmen erhalten, so ist es wahrscheinlich, dass zwischen diesen Parteien eine Wählerwanderung stattfand. Mit den Ergebnissen aus 373 allgemeinen Wahlbezirken erhalten wir so eine recht valide Analyse.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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Es wird wieder spät: Heute ist NIGHT OF SCIENCE

Bereits zum 14. Mal steht der Campus Riedberg am heutigen Freitag ganz im Zeichen der NIGHT OF SCIENCE. Studierende der Goethe-Universität haben wieder die spektakuläre Nacht organisiert: Interessierte können von 17 Uhr bis zum frühen Morgen auf Entdeckungsreise gehen und erleben, was die einzelnen Fachbereiche zu bieten haben. In über 60 Vorträgen präsentieren Lehrende bis zum Morgengrauen bahnbrechende Erkenntnisse. In spannenden Führungen können die Besucher hinter die Kulissen schauen und Wissenschaft hautnah erleben. Den Eröffnungsvortrag hält traditionell ein externer Wissenschaftler: Diesmal spricht Prof. Dr. Ivo Sbalzarini von der TU Dresden über “Informatik und Biologie: eine Verbindung für die Zukunft“. Wie immer ist auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt, das Wachbleiben wird durch die Nutzung einer „Kaffee-Flatrate“ erleichtert.

In diesem Jahr steht das Thema „Interdisziplinarität“ im Mittelpunkt der langen Nacht; gastgebender Fachbereich ist die Medizin, als historische Persönlichkeit fungiert Leonardo da Vinci, dessen 500. Geburtstag gefeiert wird. Ein weiterer Geburtstag wird im Rahmen der Wissenschaftsnacht begangen – die „Akaflieg Frankfurt“ (Akademische Fliegergruppe Frankfurt) an der Goethe-Universität wird in diesem Jahr 90, ein neuer Segelflieger soll mit flüssigem Stickstoff getauft werden. Auch eine Podiumsdiskussion zu den ökologischen und ökonomischen Aspekten des Mikroplastiks verspricht ebenso aufschlussreich wie lebendig zu werden. Ein wichtiger Preis wird im Rahmen der NIGHT OF SCIENCE vergeben: Für seine langjährige Dokumentation der Insektenbestände wird der Entomologische Vereins Krefeld mit dem Science Hero Preis ausgezeichnet.

NIGHT OF SCIENCE 2019
14.06.2019, 17.00-6.00 Uhr, Campus Riedberg

Mehr zum Programm unter https://www.nightofscience.de

Foto: Night of Science

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903 Unterschriften für den Erhalt von Kita und Hort

Für die heutige Ortsbeiratssitzung ist ein „Sachstandsbericht zur Kinderbetreuung in Kalbach-Riedberg“ angekündigt. Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, sowie Baudezernent Jan Schneider werden anwesend sein, informieren und Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantworten. Engagierte Eltern, die eine öffentliche Petition für den Erhalt der Kita Sonnenwind und von Hortplätzen in zwei weiteren Kitas am Riedberg initiierten, wollen diese Gelegenheit nutzen. „Am 30. Mai wurde unsere Petition beendet und von insgesamt 903 Unterstützern unterzeichnet“, berichtet Christina Herzbach, Elternbeirätin der Kita Sonnenwind. „Wir planen, die Unterschriftensammlung im Rahmen der Ortsbeiratssitzung an Frau Weber zu übergeben.“

Wie im März bekannt wurde, soll eine der ersten Einrichtungen im Stadtteil ab 2020 sukzessive aufgelöst werden. Das Bildungsdezernat argumentiert, dass es in den nächsten Jahren deutlich mehr Schulkinder geben wird, als städtische Prognosen vorhergesagt haben. Ziel ist es, künftig rund 500 Mädchen und Jungen der Grundschule Riedberg eine Nachmittagsbetreuung bieten zu können. Direkt im Schulgebäude. Dort, wo bisher die Kita Sonnenwind untergebracht ist. Im Gegenzug werden die Hortplätze in den beiden anderen Einrichtungen abgebaut, um dort wiederum mehr Kindergartenplätze zu schaffen.

Kostenaufwand, Nutzen und Folgen für die Kinder – auch in puncto inklusiver Betreuung – sind seit Wochen umstritten. Der Ortsbeirat wies zuletzt darauf hin, dass mit der neuen Wohnbebauung in unmittelbarer Nähe der Grundschule „mit dem Zuzug vieler junger Familien mit Kindern zur rechnen ist“. Daher wurde bereits ein Antrag verabschiedet, den Ausbau der Betreuungs-Kapazitäten durch einen weiteren Neubau zu prüfen.

Die Sitzung des Ortsbeirates Kalbach/ Riedberg findet am heutigen Freitag statt ab 19 Uhr im Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b.

Die Tagesordnung für die Ortsbeiratssitzung ist online unter https://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27TO-O-12%27#

Fotos: MAINRiedberg

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Sommercamp für Basketball-Kids

So werden Ferien garantiert nicht langweilig – und jede Menge Sport und Spaß ist ebenso garantiert! Der SC Riedberg veranstaltet wieder ein Basketball Sommercamp in der letzten Ferienwoche, von 5. bis 9. August, täglich von 9 – 16 Uhr in der Sporthalle der Marie-Curie-Schule. Teilnehmen können Mädchen und Jungen von Jahrgang 2003 bis 2011. Camp-Inhalte sind: Techniktraining, Taktik, Wettbewerbe, Spiele. „Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer“, sagt Spartenvorstand Sylvia Pölle, die auch mehrere Jugendmannschaften trainiert. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen, die bis spätestens 20. Juli abgegeben werden sollten

Basketball am Riedberg boomt

Bereits jetzt gibt es 13 Basketball-Mannschaften im Stadtteil, zehn davon im Ligabetrieb. Basketball boomt. Bei Mädchen und Jungs gibt es Teams von U12 bis U18, jüngere Jahrgänge trainieren noch gemixt. „Wir suchen noch Spielerinnen und Spieler für unser U8 und U10“, informiert Sylvia Pölle. Übrigens: Einige Jugendliche, die schon jahrelang beim SC Riedberg spielen, sind nun zudem als Co-Trainer aktiv – und geben weiter, dass Sport sehr viel Spaß machen kann.

Sommercamp Basketball. Zeitraum: Montag 05.08.2019 – Freitag 09.08.2019, täglich von 9.00 – 16 Uhr Ort: Marie-Curie Schule, Graf-von-Stauffenberg Allee 55, 60438 Frankfurt. Anmeldung unter www.scriedberg.de

 

Foto: MAINRiedberg

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Gemeinsam sicher! Info-Tag der Polizei

Unter dem Motto „GEMEINSAM SICHER – Ihre Polizei im Frankfurter Norden stellt sich vor!“ präsentieren sich sechs Polizeireviere bei einem gemeinsamen Info-Tag am nächsten Sonntag von 10 bis 16 Uhr am Alten Flugplatz Bonames. Die „Schutzmänner vor Ort“ sowie die Revierleitungen stehen für Gespräche und Informationen zur Verfügung. Es gibt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm – unter anderem mit Diensthundevorführung, der Ausstellung von Funkwagen, Polizeimotorrad und Wasserwerfer und einem Fahrradparcours für Kinder. Auch Vorträge zum Thema „Achtung! Falsche Polizeibeamte“ und „Gefahren im Internet“ sind geplant. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Die Veranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter statt. Dann „zieht“ die Polizei ins kleine Hangar des Alten Flugplatzes und präsentiert sich dort. Das Tower Café nebenan ist wie gewohnt geöffnet.

„GEMEINSAM SICHER“ – der Info-Tag der Polizeireviere im Frankfurter Norden findet am Sonntag, 16. Juni, von 10 bis 16 Uhr am Alten Flugplatz Bonames statt.

Die Polizei empfiehlt, öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad zur Anfahrt zu benutzen. Vom Riedberg sind’s per Rad nur rund 10 Minuten, aber auch ein Spaziergang ist möglich.

Foto: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

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Das ist FEMALE FUTURE Riedberg

Wollen Sie sich beruflich neu orientieren? Suchen Sie Tipps, Experten, Hintergrundwissen und den Austausch mit anderen Frauen, die Familie, Job und Karriere besser verbinden wollen? „Genau das wollen wir mit unseren neuen Informations- und Gesprächsabenden möglich machen“, sagt Judith McCrory vom Familienzentrum Billabong. In lockerer Atmosphäre, im Café der Einrichtung. Die von MAINRiedberg und Billabong gestarteten Treffen sind einladend, kostenlos, spannend, herzlich und „revolutionär“. Offen für alle. Frauen mit Expertise und Erfahrung stehen einen Abend lang mit ihrem Wissen und für Fragen zur Verfügung. Zu Themen vom Wiedereinstieg in den Beruf bis zu Social Media und Selbstmarketing. Beim nächsten Treffen am 17. Juni ist das Thema „Businessplan“ im Fokus.

Diese Expertinnen möchten am 17. Juni ihr Wissen weitergeben

Der Weg in die Selbstständigkeit ist für viele eine Option neben dem Angestelltenverhältnis. Von der Idee bis zum laufenden Business sind es aber noch paar Schritte. Starten sollte man am besten mit der intensiven Auseinandersetzung mit dem WAS und WIE. „Dies lässt sich sehr gut in einem Businessplan abbilden, um ein Gefühl für seine Idee und die geschäftliche Umsetzung zu bekommen“, sagt Sabine Fiedler, seit über 10 Jahren selbstständig und am 17. Juni gemeinsam mit Silke von der Bruck Ansprechpartnerin bei Billabong.

IT- Unternehmerin Sabine Fiedler möchte am 17. Juni um 19 Uhr ihr Wissen zum Thema Businesspläne weitergeben Foto: Petra Born/ www.fotografie-pb.net

Sabine hat schon einige Businesspläne für ihre Ideen geschrieben und möchte gern ihre Erfahrungen mit anderen Frauen teilen. Sie ist in Thüringen geboren, gelernte Arzthelferin und Mutter von erwachsenen 3 Kindern. Neben der Berufstätigkeit und Kindererziehung absolvierte sie erfolgreich ein BWL-Studium. Seit 2011 leitet sie gemeinsam mit ihrem Mann ein IT-Unternehmen in Frankfurt am Main.

IT-Unternehmensberaterin Silke von der Bruck will deutlich machen, wie man auch als Starterin in die Selbstständigkeit von einem „agilen“ Businessplan profitiert Foto: Lea Weber

Die zweite Referentin, Silke von der Bruck, ist IT-Unternehmensberaterin und beschäftigt sich seit neun Jahren mit „agilem Arbeiten“. Sie ist außerdem Mutter von zwei Kindern und vor kurzem in die Selbstständigkeit als Bloggerin gestartet. Auf ihrem Blog www.agile-parenting.de stellt sie die Verbindung zwischen dem Umgang mit Kindern und dem agilen Arbeiten her. Am Montag wird sie vorstellen, wie ein agiler und damit leichtgewichtiger Businessplan aussehen kann und wie man damit schnell und flexibel auf Entwicklungen reagieren kann.

Der nächste Treff ist am Montag, 17. Juni, ab 19 Uhr im Café Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b. Thema: Businessplan. Der Eintritt ist kostenlos.

Nach den Sommerferien am Montag, 12. August, um 19 Uhr geht’s weiter mit einem Abend zum Thema „Bewerbungs-Tuning“ mit Jenny Frenzel und am 9. September, ebenfalls um 19 Uhr, ist „Webseite“ Thema des Gesprächs- und Informationsabends. 

NEU! Das ist FEMALE FUTURE Riedberg

Haben Sie schon unser neues Logo entdeckt? Unter dem Motto „FRAUEN für FRAUEN“ sind das Familienzentrum Billabong und MAINRiedberg Anfang des Jahres mit ersten Treffen und Expertengesprächen rund um Job, Familie und Karriere gestartet. Aufgrund des großen Interesses wollten wir natürlich weitermachen. Aber unter einer Überschrift, die mitreißt – und selbstständige Frauen und Angestellte, Mamis und Wiedereinsteigerinnen, Neustarterinnen und alle anspricht, die über ihre berufliche Zukunft nachdenken.

Vielen Dank an meine Kollegin Katja Markert für den tollen Vorschlag für FEMALE FUTURE Riedberg, den sie auch gleich grafisch umsetzte. Hier ist unser neues Logo und ein Versprechen: Wir wollen noch viele interessante Themen mit tollen ExpertInnen für Euch umsetzen – immer am zweiten Montag im Monat um 19 Uhr im Familienzentrum Billabong.

FEMALE FUTURE Riedberg – das ist unser neues Logo und das Motto für unsere Informations- und Gesprächsabende rund um Job, Familie & Karriere

Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen mit Tipps und Informationen zum Thema Businesspläne am 17. Juni um 19 Uhr und auf tolle Gespräche!

Weitere Informationen unter www.billabong-family.de

Fotos: Archiv / MAINRiedberg

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Vermisste 14-Jährige ist wohlbehalten zurück

Gute Nachrichten: Die seit dem 1. Juni vermisste 14-Jährige aus Oberursel wurde nach einem Hinweis aus der Bevölkerung vergangene Woche von der Polizei wohlbehalten in Frankfurt am Main aufgefunden. Die Öffentlichkeitsfahndung konnte eingestellt werden. Die Mutter bedankte sich via Facebook ausdrücklich bei allen, die so großen Anteil an ihrer verzweifelten Suche nach der Tochter genommen haben und deren Hinweise letztlich so wichtig waren.

So berichtete MAINRiedberg über den Vermisstenfall 

Seit mehr als einer Woche ist die 14-jährige Noemi aus dem nahen Oberursel vermisst. Zuletzt befand sie sich bei Freunden in Frankfurt. Die vermisste Jugendliche ist ca. 155 cm groß, von zierlicher Statur mit dunklem Haar und braunen Augen. Am Samstagabend, 1. Juni, wo sie zuletzt gesehen wurde, trug sie dunkle Leggins, schwarze Schuhe und ein sportliches Oberteil. Die Jugendliche ist meist stark geschminkt mit künstlichen Wimpern. Es besteht die Möglichkeit, dass Noemi sich auf dem Weg nach Frankreich – möglicherweise Paris – befindet oder dies anstrebt, so die Auskunft der Polizei. Jetzt bittet auch ihre Mutter via Facebook um Hilfe mit den Worten: „Jeder, der ein Kind hat, kann sich wohl vorstellen, dass man als Mutter fast zerbricht an der Ungewissheit, ob es seinem Kind gut geht und wo es ist.“

Die Mutter betont, dass ihre Tochter „nicht von Zuhause weggelaufen ist, weil sie es hier schlecht hatte, oder wir gestritten haben, oder Sonstiges.“ Sie ist nach Ansicht der Mutter in einen Freundeskreis hineingeraten, „bei dem ich hoffe, dass es Eure Kinder nicht trifft“.

Die Bad Homburger Kriminalpolizei bittet Personen, die etwas zum Aufenthaltsort der Vermissten sagen können, sich unter der Telefonnummer (06172) 120-0 zu melden.

Foto: Polizeidirektion Hochtaunus

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HEXIT jetzt! Warum ein Abend zum Thema „Hessen zuerst!“ mehr als ein Witz ist…

Eine Leseshow zwischen Krimi, Kabarett und Musik – das verspricht der bekennende Hesse Dietrich Faber am nächsten Freitag, 14. Juni, bei „Kultur in der Aula“ am Riedberg. Faber sprengt seit Jahren virtuos die Grenzen aller Genres, so auch in seiner neuen Show „Hessen zuerst!“ In atemberaubender Geschwindigkeit wechselt er Rollen und Stimmen und erzählt, spielt und singt von den alltäglichen Kämpfen des Lebens. Und natürlich wird es wieder einen ungestümen Gastauftritt seiner Kultfigur Manni Kreutzer geben, der multiinstrumental einige seiner smarten Country-Folksongs voller schräger Komik und oberhessischer Alltagslyrik präsentiert.

HEXIT jetzt ….

„Hessen zuerst!“ – das ist der fünfte Band der Bestsellerreihe rund um den Ex-Kommissar Henning Bröhmann. „Wuthessen gegen Guthessen“ heißt es, das gibt Tote! In Hessen formiert sich eine Partei mit Namen „Hessen zuerst“ macht Wahlkampf mit Slogans wie „Kartoffelworscht statt Döner” oder „Make Oberhessen great again“. Kleinkriminelle Afghanen hier, eine bildungsferne, dafür umso schlagkräftigere Bürgerwehr dort und mittendrin eine unermüdliche Guthessin, die die weltweite Flüchtlingskrise alleine meistern will.

Eine ebenso komische wie ernstgemeinte, postfaktische Bühnenshow von und mit Hessens Krimistar Dietrich Faber.

Ein großes Dankeschön an die Veranstalter, dass wir wieder 3 x 2 Tickets verlosen konnten. Die Karten waren in kürzester Zeit vergeben. Dieser Abend wird sicher ein Erlebnis!

Die Leseshow von und mit Dietrich Faber ist am 14.6.19 um 20 Uhr in der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, 60438 Frankfurt/ Riedberg. Eintritt: 14 € (erm. 12 €), VVK: 12 € (erm. 10 €)

Info und Vorverkauf unter info@josua-gemeinde.net
oder telefonisch: 069 – 57 00 32 49

Weitere Informationen unter josua-gemeinde.net

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Flyer & Informationen: Kultur in der Aula

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Wo ist Platz für uns?

Der Riedberg hat 19 Spielplätze und Spielecken für Kinder. Die meisten sind neu und wunderschön, wie der erst jüngst eröffnete „Bauernhof-Spielplatz“ ganz im Norden. Unter anderem mit Holz-Traktor, Seilen und einer Mühle zum Klettern, Rutschen und Versteckspielen. Dann gibt es aber auch folgende Zahlen: Aktuell sind am Riedberg 2087 Mädchen und Jungen zwischen 6 und 14 Jahre sowie 391 zwischen 15 und 18 Jahre. Tendenz stark steigend. Und immer mehr Teenager fragen: „Wo ist Platz für uns?“

„Es gibt hier viele Spielplätze, aber es gibt kaum einen Ort für Jugendliche“, beklagte der bisherige Schulsprecher des Gymnasiums Riedberg, Gianluca Guccione, vor wenigen Wochen gegenüber MAINRiedberg. Andere sprechen von „nur wenigen altersgerechten Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb eines Vereins“. Jetzt gibt es einen mutigen Elfjährigen, der per Internet-Petition für ein ganz konkretes Projekt kämpft: Einen Skatepark. Für Skateboarder, Skater, begeisterte BMX-Biker wie ihn selbst, aber auch für alle meist Kleineren, die lieber mit dem Scooter über alles drüberflitzen. Mit Sprüngen, Rails, Wallride und anderen Elementen. Ja, da ist seit 2015 ein Skatepark, der vielen Riedbergern kaum bekannt sein dürfte und kurioserweise ziemlich abseits liegt. Mitten im Gewerbegebiet Kalbach hinter dem Frischezentrum. Aber der ist für Kinder aus unserem Stadtteil schwer bis gar nicht erreichbar. „Deswegen ist man dort oft einsam und fühlt sich nicht wirklich sicher.“

„Wir müssen jetzt handeln, bald ist alles bebaut“

Sebastian Reißmann sitzt zuhause am Esstisch, neben ihm liegt sein Fahrradhelm. Vor der Tür steht sein BMX-Rad. Er will klarmachen, dass das alles kein Hirngespinst ist und so ein Anliegen berechtigt. Darauf weist auch seine Mutter Christine hin, die ihren Sohn unterstützt. Nicht nur, weil auch seine beiden jüngeren Brüder bereits beginnen, sich auf Spielplätzen zu langweilen. Sie sagt: „Wir müssen jetzt handeln, sonst ist alles bebaut.“ Sie nennt mit Blick auf mögliche Kosten die Realisierbarkeit „womöglich fraglich“. Aber auch schon eine abgespeckte Version eines Skateparks könne viel bewirken. Wenn der Aufbau des Parks im Vorfeld auch mit Jugendlichen abgestimmt ist.

Sein Traum, sagt Sebastian, ist ein ähnlicher Park wie in Kalbach. Nicht nur mit Mini-Hindernissen und so „unglaublich langweilig“ wie der im Nidda-Park. Aber natürlich nicht so teuer und groß, wie Frankfurts Vorzeige-Skatepark im Osthafen. Dann zeigt er draußen mit seinem BMX ein paar „Bunny Hops“, Sprünge über Bordsteinkanten, klettert beim Fahren mit den Füßen auf Sattel und Lenker. Oder hebt nur mit dem Vorderrad ab, steht fast senkrecht in der Luft. Für noch viel mehr wäre ein Skatepark perfekt. Sebastian erzählt auch von der „gechillten“ Atmosphäre auf Skateplätzen. Davon, dass man sich gegenseitig hilft und die neuesten Tricks erklärt. „Das Coole am Skatepark ist auch, dass Dir keiner vorschreibt, was Du machen sollst.“ Kein Lehrer, keine Eltern, kein Verein, keine Institution.

Vorschlag: Ein möglicher Standort

Auch einen möglichen Standort schlägt er vor: Im westlichen Teil des Kätcheslachparks, hinter dem Basketballfeld und dem Piratenspielplatz. In unmittelbarer Nähe zu Gymnasium und Jugendhaus. Also dort, wo schon jetzt einer der wenigen Orte für ältere Kids und Jugendliche ist. „Da sind die Bauarbeiten noch nicht ganz fertig, da ist doch noch Platz.“

…aber der 2015 eröffnete Skatepark mitten im Gewerbegebiet von Kalbach (hinter dem Frischezentrum) ist oft recht einsam – und für viele zu weit weg

Die Petition auf der Beteiligungs-Plattform der Stadt Frankfurt läuft noch, das erforderliche Quorum von mehr als 200 Unterschriften ist längst erreicht. Die Stadt wird sich also mit der Forderung der Jugendlichen auseinandersetzen. Ein erster kleiner Sieg. Auch die SPD will demnächst im Ortsbeirat mit einem Antrag die Skatepark-Pläne unterstützen. Während Sebastian darauf hinweist, dass natürlich weitere Unterstützer und Unterschriften wichtig sind, sagt sein neunjähriger Bruder, kurz bevor’s für alle drei Jungs der Familie zum Klettern geht: „Hier werden immer neue Spielplätze gebaut, aber nichts für Jugendliche. Aber dann beschwert man sich, wenn sie zuhause sind und zocken.“

Die Petition für einen Skatepark am Riedberg läuft unter https://www.ffm.de/frankfurt/de/ideaPtf/45035/single/844 Der Skatepark wird voraussichtlich auch Thema in der nächsten Ortsbeiratssitzung am 14. Juni ab 19 Uhr im Familienzentrum Billabong sein.

Fotos: MAINRiedberg

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Mehr als Bücher und Erinnerungen: die Welt der Anne Frank

Am Mittwoch, 12. Juni, findet wieder der Anne Frank-Tag in Frankfurt statt. Das Jüdische Museum präsentiert zu diesem Anlass eine Pop-Up-Ausstellung im Museum Judengasse. Im Zentrum der eintägigen Präsentation stehen die materiellen Dinge aus dem Besitz der Familie Frank und Elias und mit ihnen die physischen Spuren von Anne Frank.

Gezeigt werden Objekte aus der Lebenswelt des heranwachsenden Mädchens, das an diesem Tag vor 90 Jahren geboren wurde: Bauklötze, mit denen sie und ihre Schwester Margot spielten, ein Poesiealbum, in dem Anne einen Eintrag für ihre Klassenkameradin hinterließ, und – ein besonderes Highlight – ein von ihr bestickter Beutel, in dem sie in Amsterdam ihr Nachthemd verwahrte. Hinzu kommen Alltagsgegenstände aus dem Besitz ihrer Eltern und Großeltern, in denen das Interesse an Bildung und Kultur der Familie deutlich werden: Bücher, die Annes Vater Otto Frank in seiner Kindheit und Jugend las, Spiele, die er und seine Geschwister mit den Eltern spielten, und kurze Reime, die sich die Familienmitglieder untereinander widmeten.

Einige der Objekte wurden noch nie öffentlich gezeigt. Viele von ihnen haben persönliche Geschichten, die – sozusagen als Geburtstagsgeschenk – an dem Tag von den Kuratoren und Vermittlern des Jüdischen Museums vor Ort mit den Besuchern geteilt werden.

Die Pop-Up-Ausstellung gibt einen Einblick in das zukünftige Familie Frank-Zentrum: in die permanente Ausstellung zur Familie, die im neuen Jüdischen Museum mit weitaus mehr Gegenständen aus Familienbesitz zu sehen sein wird, oder in die Dokumente, die man zukünftig in der neuen Bibliothek zur Familiengeschichte einsehen kann. Die Ausstellung umfasst mehrere partizipative Stationen, etwa einen Prototypen des zukünftigen interaktiven Multi-Touch-Tischs zur Familiengeschichte und verschiedene Feedbackmöglichkeiten. Darüber hinaus finden vor Ort Führungen zu den Spuren der Familie im Museum Judengasse sowie eine Filmpräsentation statt, in welcher der Cousin von Anne Frank, Buddy Elias, porträtiert wird. Buddy Elias ist der Gründungsvater des Familie Frank Zentrums: Er sprach sich dafür aus, die Dinge aus dem Besitz der Emigrantenfamilie Frank und Elias dem Jüdischen Museum Frankfurt anzuvertrauen.

Termin: Mittwoch, 12. Juni, ab 10 Uhr. Veranstaltungsort: Museum Judengasse Frankfurt, Battonnstrasse 47, 60311 Frankfurt am Main. 

Weitere Informationen unter www.juedischesmuseum.de  sowie zum Programm des Anne-Frank-Tags unter www.bs-anne-frank.de

Informationen: Stadt Frankfurt

Grafik: Jüdisches Museum Frankfurt

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