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Zehn Schlangen im Kindergarten

Vor rund drei Stunden lautete eine Twitter-Meldung der Frankfurter Feuerwehr: „Derzeit sammeln wir mehrere Baby-Schlangen in einem Kindergarten in der Fritz-Tarnow-Straße ein. Dort wurden im Außenbereich 30 Zentimeter kleine Boa Constrictor gefunden. Diese Schlangenart ist ungiftig und für Menschen ungefährlich.“

Es war ein höchst ungewöhnlicher Besuch im nur wenige Kilometer vom Riedberg entfernten Stadtteil Dornbusch – aber zum Glück ungefährlich für die Kids. Die Boa Constrictor können ausgewachsen bis zu 1,80 Meter lang werden können. Die gefundenen Schlangen sind allerdings vermutlich erst wenige Tage alt. Mit Unterstützung eines Schlangenexperten des Frankfurter Zoo wurden die Schlangen eingefangen.

Woher die Tiere kamen konnte, nicht geklärt werden. Die Schlangen kommen vorerst in den Zoo, danach eventuell zur Vermittlung ins Tierheim.

Informationen & Foto: Feuerwehr Frankfurt

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Gut für Wasser und Klima: Info-Tour durch die Parkanlagen

Wussten Sie, wie wichtig unsere Parks für das Klima der Stadt und die Stadtteilentwässerung sind? Gartenbauingenieur Ingo Bohl führt am Sonntag, 19. August, um 14 Uhr mit dem Fahrrad durch die Parkanlagen auf dem Riedberg. Neben der Römischen Straße, dem Topographischen Weg und dem Bonifatiuspark wird auch der Kätcheslachpark mit seinen vielfältigen Funktionen, die von Naherholung sowie Sport und Spiel über Naturschutz, Niederschlagsrückhaltung und Frischluftversorgung reichen, Ziel der Führung sein. Dabei erläutert Bohl die städtebaulichen Grundgedanken des neuen Stadtteils sowie die Konzeptionen der Grünflächen.

Die Führung ist eine Veranstaltung des Grünflächenamtes als Teil des GartenRheinMain-Jahresprogramms. Treffpunkt ist auf dem Riedbergplatz gegenüber der U-Bahnhaltestelle. Die kostenlose Führung dauert etwa zwei Stunden.

Da die Teilnehmerzahl maximal 20 Personen beträgt, ist eine Anmeldung unter Mitmachen.amt67@stadt-frankfurt.de erforderlich. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es beim Grünflächenamt unter Telefon 069/212-30208.

Informationen: Stadt Frankfurt/ Foto: www.riedberg.de

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Schreiben Sie uns Ihre schönste Sommerfest-Story!

Morgen um 13 Uhr startet endlich wieder das große Sommerfest der IG Riedberg im Bonifatiuspark. Mit lokalen und überregionalen Bands, auch den einheimischen Rockern von „Riedberg Underground“, mit Torwand-Schießen, Tai Chi und Tischtennis, mit Ständen der lokalen Gastronomen und dem Sponsorenlauf der Grundschüler. Die Vereine und das Billabong Familienzentrum sind natürlich auch dabei. Am Ende der beiden Feier-Tage ist noch ein Public Viewing des Supercups Eintracht Frankfurt gegen FC Bayern München geplant.

Die Kids – ob sie am Sponsorenlauf teilnehmen, der Modenschau oder bei den Vorführungen des Thom Hecht Ballettförderzentrums – sind vermutlich mächtig aufgeregt. Die Erwachsenen, die auf die Bühne treten werden, ebenso. Und unser Applaus ist allen sicher.

Was ist Ihr ganz persönliches Highlight? Was ist Ihre persönliche Sommerfest-Geschichte? Wir würden gerne mehr über Ihre schönsten Erlebnisse am schönsten Fest am Riedberg erfahren und uns sehr über ein paar Zeilen an mail@main-riedberg.de freuen. Ihre Zuschriften möchten wir in einer Sommerfest-Nachschau veröffentlichen (wenn Sie die Nennung Ihres Namens nicht wünschen, teilen Sie uns das einfach mit).

Das Soul-Pop-Duo „Nervling“ ist der Top-Act

Noch ein paar Tipps gefällig? Top-Act dieses Jahres ist das Akustik-Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg. Nervling sind Moira Serfling und Tom Baetzel, die mit akustischem Gitarrenspiel sowie technisch ausgefeilten Rhythmus-Loops immer mehr Fans in der Republik überzeugen.

Musikalischer Top-Act des Sommerfestes ist das moderne Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg

Morgen Abend wollen wieder die sechs Männer von Riedberg Underground für Stimmung sorgenAlles begann in einer Bunkeranlage aus Stahlbeton. Am anderen Ende der Stadt. Fenster gibt es nicht, Musik von nebenan dringt auch nicht durch. Bunker eben. Im Sommer eher: Künstler-Sauna. Was ein Sales Manager, ein Business Analyst, ein Key-Account-Manager, ein Jurist, ein Apron Controller vom Airport und ein Pharma-Experte hier machen? Na, natürlich abrocken. Als Freunde, die sonst freitagabends bei der „Traditionself“ des SC Riedberg kicken und reichlich Rock und Metal im Blut mitbringen. Jetzt wollen sie das wieder zeigen.

Die großen und kleinen TänzerInnen des Ballattförderzentrums von Dr. Thom Hecht werden wieder auftreten…

…und die Männer von „Riedberg Underground“ sorgen für Stimmung am Samstag Abend

Am Nachmittag ist Sponsorenlauf der Schüler

Im Rahmen des Sommerfests startet auch wieder der Sponsorenlauf des Fördervereins der Grundschule Riedberg. Schülerinnen und Schüler suchen sich im persönlichen Umfeld „Sponsoren“, die pro gelaufener Runde einen frei wählbaren Betrag spenden. Jedes Kind bekommt am Ende des Laufes eine Urkunde ausgestellt. Der Erlös soll in diesem Jahr für einen Aktionstag an der Schule verwendet werden mit dem interkontinentalen Team der Gruppe „Trommelzauber“. Treffpunkt ist wieder die große Treppe am Zugang zum Bonifatiuspark.

Auch in diesem Jahr startet wieder der „Sponsorenlauf“ der Grundschüler

Die Eckdaten des Programms

Samstag

13:00 Beginn des Verkaufs und der Musik, 13:30 Start Sponsorenlauf, 14:00 Eröffnung und Grußwort, 14:00 – 16:00 Schachturnier für Jung und Alt, 14:30 – 15:00 Modeschau, 15:15 – 15:45 Jumping Kids / Gardetanz, 16:00 – 17:15 Ballettvorführungen, 17:30 – 18:15 New Logic, 18:30 – 21:30 Big-T (trio), 22:00 – 23:30 Riedberg Underground

Sonntag

12:00 – 12:30 Warm up Jumping Nicole Walter / Pure Shape, 13:00 – 13:40 Gardetanz, 14:00 – 16:00 Minus Meier, 17:00 – 20:00 Nervling, ab 20:30 Public Viewing Super-Cup Eintracht Frankfurt gegen FC Bayern München

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Fotos: Archiv/ Nervling/ IG Riedberg

 

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Der Culture Club lebt (zum Glück!) weiter

Fotowettbewerb, Ausstellungen, internationale Feierlichkeiten und natürlich viel Einsatz bei den Stadtteil-Festen – der „Culture Club Riedberg“ prägt unser Kulturleben seit mehr als zwei Jahren mit. Im Juni kam für viele überraschend der Beschluss zur Auflösung des Vereins, weil das Engagement offenbar auf zu wenigen Schultern ruhte. Nicht wenige Kulturfreunde am Riedberg reagierten betroffen. In dieser Woche kam (vorerst) die Wende: In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag wurde beschlossen, die Auflösung aufzuheben. Vereins-Experte und Diplomtrainer Wieland Speer wurde zum neuen Ersten Vorstand gewählt und löst die bisherige Vorsitzende Sandra Thoms ab. Ab sofort nimmt der Verein wieder neue Mitglieder auf, entwickelt neue Ideen und ist auch am Riedberger Sommerfest am Wochenende mit dabei.

Ich hoffe, dass es dem zahlenmäßig kleinen Verein gelingt zu wachsen und weitere kulturelle Akzente im und um den Riedberg zu setzen. Ich sehe mich nur als Zwischenlösung, bis andere willige Personen für den Vorstand gefunden werden , saget abschließend der neue Vorsitzende. Er freue sich auch, dass Sandra Thoms als aktives Mitglied dem CCR erhalten bleibt und dankte ihr für das große Engagement als Vorsitzende.

Vereins-Experte Wieland Speer wollte den Culture Club vor der Vereinsauflösung retten, sieht sich allerdings als „Zwischenlösung“

Der Diplomtrainer hatte sich vor einigen Wochen aufgrund einer Meldung zur Vereinsauflösung in MainRiedberg angeboten zu helfen. Nach einigen Emails, Telefonaten und einem Treffen zwischen ihm, der bisherigen Vorsitzenden Sandra Thoms sowie dem Kassenwart Andreas Woitun wollte man den Versuch einer Fortführung des Culture Club unternehmen. Die anwesenden Mitglieder sind am Dienstagabend erfreut dem Vorschlag gefolgt.

Wieland Speer (55) aus Oberursel hat über 40 Jahre ehrenamtliche Erfahrung in diversen Vereinen, war und ist in mehreren Vorständen, unter anderem im Förderverein Gymnasium Riedberg, aktiv. Er war in fünf Vereinen Tischtennis-Bundesliga- und Bundestrainer (DBS) sowie Breitensportreferent, Ligamanager und berät seit 2013 Vereine, Sportler und Firmen, leitet Schul-AGs und entwickelt neue Projekte. Erst 2017 hat er kurzfristig den Vorsitz des TV Obernhain im Hochtaunuskreis übernommen und vor der Auflösung gerettet.

Schatzmeister und Mitglied des Vorstands ist weiterhin Andreas Woitun. Fabian Obergföll bleibt ebenfalls Schriftführer und Jannis Radeleff ist Kassenprüfer. Ein Appell des neuen Culture-Club-Teams zum Schluss: „Damit der Verein weiter mit Leben gefüllt werden kann, brauchen wir aber mehr Unterstützung. Alle sind willkommen.“

Unter dem Motto „Der Riedberg – mein Ort“ veranstaltete der Culture Club den ersten Fotowettbewerb im Stadtteil

Beim Sommerfest am Wochenende ist der Culture Club natürlich vertreten – mit einem griechischen Café am Samstag und einem Tischtennisturnier am Sonntag. Dort steht morgen der neue Vorsitzende für Fragen zur Verfügung.

Informationen: Culture Club Riedberg

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Neue Informationen zur Planung von Kleingärten am Riedberg

Der Wunsch nach einem Stück Natur könnte bald auch am Riedberg Realität werden. Ein Vertreter des Grünflächenamtes wird am Anfang der heutigen Ortsbeiratssitzung in der Grundschule Riedberg einige wesentliche Ergebnisse der Nutzerumfrage „Kleingärten am Riedberg“ vorstellen und einen kurzen Überblick über den aktuellen Sachstand der Planungen geben. Bisher ging man von insgesamt 60 Kleingärten aus, die aber in mehreren Zeitabschnitten realisiert werden.

Am Anfang noch waren drei Flächen für Kleingärten vorgesehen: ein Bereich, der an den zweiten geplanten Sportplatz östlich der Altenhöferallee grenzt, sowie eine Fläche nördlich der Hans-Leistikow-Straße bis zum Lärmschutzwall an der A 5. Drittens ein Bereich zwischen Kreuzerhohl und U-Bahn Trasse. Bildlich gesprochen: Wenn man aus Richtung Ginnheim kommt, der Bereich rechts neben der U-Bahn (siehe Plan).

Hier sind seit 2016  insgesamt rund 60 Kleingärten geplant. Heute Abend informiert ein Vertreter des Grünflächenamtes über den aktuellen Planungsstand

So viel steht bereits fest: Der Bereich am neuen Sportplatz fällt wegen der geplanten 400-Meter-Laufbahn voraussichtlich weg. Bezüglich der beiden anderen Flächen laufen die Planungen. Diese stockten nur längere Zeit, unter anderem da die Zuständigkeit für den neuen Stadtteil Riedberg erst im Sommer 2016 von der Hessenagentur vollständig an die Stadt übergegangen ist.

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Die nächste Ortsbeiratssitzung findet heute um 20 Uhr in der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, statt. Die Sitzung ist öffentlich.

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Fotos: MAINRiedberg

 

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Extrem-Sommer bald jedes zweite oder dritte Jahr?

Sonne Wärme Energie

Angesichts der extremen Dürre dieses Sommers in Deutschland und anderen Ländern der Nordhalbkugel fragen sich vielen Menschen, ob diese Phänomene bereits Auswirkung des menschengemachten Klimawandels sind und mit welchen Extremwetter-Ereignissen in Zukunft noch zu rechnen ist. Joachim Curtius, Professor für experimentelle Erforschung der Atmosphäre am Campus Riedberg der Goethe-Universität, beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Wolkenbildung und warnt: „Solche extremen Bedingungen könnten ab der der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts sogar jedes zweite oder dritte Jahr auftreten, weil sich einerseits die Häufigkeitsverteilung als Ganzes hin zu wärmeren Temperaturen verschiebt, aber auch weil sich die Breite der Verteilung vergrößert und damit die extremen Hitzeereignisse noch zusätzlich zunehmen.“

Für Curtius und die meisten seiner Forschungskollegen steht außerdem fest, dass menschengemachte Auswirkungen einen wesentlichen Effekt auf das gegenwärtige Klima haben. „Die Situation ist bei uns ähnlich wie im Sommer 2003, der für West- und Mitteleuropa bereits als Jahrhundert- oder gar Jahrtausendsommer galt. Und bereits nach 2003 haben die Klimaforscher darauf hingewiesen, dass solche Sommer im vom Menschen beeinflussten Klima deutlich häufiger auftreten würden und dadurch immer neue Höchstwerte zu erwarten seien“, erklärt Curtius.

Atmosphärenforscher Joachim Curtius warnt vor deutlich mehr „Jahrhundertsommern“ ab 2050 Foto: Goethe-Universität / Uwe Dettmar

Inzwischen mache die Forschung auch Fortschritte darin, die natürlichen von den vom Menschen verursachten Effekten zu separieren, so Curtius: „In der Klimaforschung zu den Extremwetterereignissen gibt es die neue Forschungsrichtung der „attribution science“, die in den vergangenen Jahren riesige Fortschritte gemacht hat. Sie erlaubt es inzwischen, dass wir in Modellrechnungen vergleichen können, wie wahrscheinlich ein bestimmtes Wetterextrem in einer Region ist, einerseits im aktuellen, vom Menschen veränderten Klima und andererseits in einem Klima ohne zusätzliche Treibhausgase.“

Der renommierte Atmosphärenforscher sorgt sich jedoch nicht nur um die zunehmende Erderwärmung, sondern auch die Folgen auf die heimische Pflanzenwelt: An einzelne Trocken- oder Hitzeperioden seien die meisten Pflanzen bei uns durchaus angepasst und erholten sich längerfristig wieder. „Aber eine deutliche Häufung solcher Extremereignisse führt sicherlich auch zu dauerhaften Schäden bei vielen heimischen Pflanzenarten. Es gibt bereits umfassende Untersuchungen, welche Baumarten angepflanzt werden sollen, damit die Wälder bei uns auch in Zukunft mit längeren Phasen von Trockenstress und abnehmender Bodenfeuchte im Sommer zurechtkommen.“ Jedoch sei die Abschätzung, welche Pflanzen nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig für einen Standort passend seien, sehr schwer, „weil sehr viele weitere Faktoren eine Rolle spielen und die Bäume ja für Jahrzehnte bis Jahrhunderte mit ihrem Standort klarkommen müssen. In dieser Zeit können sich die Bedingungen stark verändern. Die Einzelheiten solcher Entwicklungen können wir nicht vorhersehen.“

Text: Goethe-Universität Frankfurt

Foto unten: Goethe-Universität / Uwe Dettmar

Foto oben: Archiv

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Hat die alte Turnhalle eine Zukunft?

Diese – zugeben schon in die Jahre gekommene – Halle am Grubweg ist aus dem Kalbacher Vereinsleben eigentlich nicht mehr wegzudenken. Für Riedberger Gruppen und Vereine inzwischen übrigens auch nicht mehr. Umso größer war das Erstaunen bis Erschrecken, als vor den Ferien bekannt wurde, dass Anfang Juni der Mietvertrag bei der Stadt zum Jahresende gekündigt worden war. Dies erfolgte durch die Vorsitzende der Kalbacher Vereine und Gruppierungen, Gisela Stamm – angeblich ohne einen Beschluss des Vorstandes und der Mitglieder der Vereine. „Wir wussten definitiv von nichts““, bestätigt eine der Vereinsvorstände dem Stadtteilmagazin MAINRiedberg. Und Gaby Nagel, die Vorsitzende des Riedberger SV betont: „Unser Interesse am Erhalt haben wir mehrfach gegenüber dem Ortsbeirat und der Presse kundgetan.“

„Unser Stadtteil braucht so etwas“

Gaby Nagel weiter: „Unser Stadtteil braucht so etwas. Wenn die alte Turnhalle erst mal weg ist, wird vermutlich nie mehr etwas für Versammlungsräume und Sport-und Kulturangebote nachkommen. Denn ein Bürgerhaus oder ähnliches wird sicherlich mangels Geld nie kommen.“ Alleine neun Gruppen des RSV trainieren dort neun Monate im Jahr und drei Gruppen ganzjährig. Würde die Halle erhalten bleiben, könne man noch viel mehr anbieten. Das gilt auch in puncto Kulturangeboten anderer Gruppierungen. Privatpersonen könnte die Halle ebenso zur Verfügung gestellt werden.

Die alte Turnhalle in Kalbach ist dringend sanierungsbedürftig

Fakt ist aber auch: Die in den 20er Jahren gebaute Halle ist marode und sanierungsbedürftig. Das Amt für Bau und Immobilien ist schon länger damit beauftragt, eine Bestandsaufnahme zu erstellen, um den Sanierungsbedarf zu überblicken. Im Klartext: Es geht auch darum, ob sich eine Sanierung überhaupt noch lohnen würde.

Ist eine neue Halle theoretisch möglich?

Dieser Überblick über die Sanierungskosten steht noch aus. Der Ortsbeirat hat bereits diesbezüglich nachgefragt. In der nächsten Sitzung am Freitag bringen außerdem drei Fraktionen (FDP, Grüne, SPD) einen Antrag zur alten Turnhalle ein. Sie wollen den Magistrat bitten, auch im Falle der Neuerrichtung „eines für vergleichbare Nutzungen vorgesehenen Gebäudes an gleicher Stelle“ so eine Halle weiterhin geeigneten Institutionen und Vereinen in Eigenregie zu übertragen. Eine solche neue Halle könnte „Ausgleich für ein in den Stadtteilen Kalbach-Riedberg fehlendes Bürgerhaus“ sein.

Dabei müsste nach Meinung der Antragsteller auch ein Mietvertrag auf eine neue Basis gestellt werden. Denn die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass alleine aus den Mieteinnahmen der Halle umfangreiche Instandhaltungs-Maßnahmen nicht zu stemmen sind.

Die Kündigung gilt zum Jahresende. Zeit und Sanierungsbedarf drängen. Auch Vereinsvertreter haben sich für den Ortsbeirat angesagt.

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Die nächste Ortsbeiratssitzung findet heute um 20 Uhr in der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, statt. Die Sitzung ist öffentlich.

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Fotos: MAINRiedberg

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3 Schul-Themen im Ortsbeirat

Willkommen in der Schule! Heute war für mehr als 250 Mädchen und Jungen aus unserem Stadtteil Riedberg ein Tag, den sie wohl nie mehr im Leben vergessen werden. Während alle Kinder ab der zweiten Klasse bereits gestern den ersten Schultag nach den Sommerferien hatten, ging es heute auch für die Erstklässler endlich los. Übrigens auch für die Fünftklässler, die am Gymnasium Riedberg mit Gesang, Tanz, mit von Schülern programmierten Robotern und selbstverständlich von Schulleiter Helmut Kühnberger und den neuen Klassenlehrerinnen und Lehrern begrüßt wurden.

Wir wünschen eine tolle Schulzeit!

Auch MAINRiedberg möchte die Gelegenheit nutzen und nicht nur den kleinen „Neustartern“ in der Grundschule Riedberg und Marie-Curie-Schule viele neue Freunde, viel Neugier und eine tolle Schulzeit wünschen.

Doch das Thema Schule ist in unserem neuen Stadtteil auch nach der Gründung von nunmehr zwei Grundschulen, einer Integrierten Gesamtschule (IGS) und von einem Gymnasium noch nicht langfristig gelöst. Denn Riedberg wächst weiter – und die Schülerzahlen übersteigen die vorhandenen Kapazitäten. Noch bevor das gesamte Baugebiet bis voraussichtlich 2020 fertiggestellt ist. Bildungsdezernentin Sylvia Weber erläuterte bei ihrem Besuch im Ortsbeirat im Juni, welches „Gesamtkonzept“ mit Container-Anlagen und Neuplanungen gefunden wurde. Dennoch bleiben Fragen für Eltern und Ortspolitiker offen – mindestens drei Themen stehen auf der Tagesordnung der Ortsbeiratssitzung am nächsten Freitag.

Wer kommt in die dritte Grundschule?

Diese Nachricht sorgte für große Erleichterung im Stadtteil: Der Riedberg bekommt definitiv noch eine dritte Grundschule, eine Ganztagsschule bis 17 Uhr. Diese ist ab Sommer 2019 als Provisorium an der Hans-Leistikow-Straße geplant, in unmittelbarer Nähe der Marie-Curie-Schule. Zwei Jahre später soll diese dritte Grundschule in die Carl-Hermann-Rudloff-Allee wenige hundert Meter weiter umsiedeln, wenn die IGS ihrerseits von dort in ihr endgültiges Gebäude in der Nähe der U-Bahn-Station Riedberg zieht. Nun haben die Grünen einen Antrag eingebracht, dass bei der Festlegung der neuen Schulbezirksgrenzen von Anfang an der endgültige Standort maßgeblich werden soll. Auch eine „sinnvolle“ Geschwisterregelung soll – laut Antrag – umgesetzt werden.

Wann sind die Container für die Marie-Curie-Schule fertig?

Auf die Marie-Curie-Schule gehen ab sofort mehr als 600 Schülerinnen und Schüler  – statt der rund 500 Schüler, für die sie gebaut worden ist. Tendenz steigend, da die Bauarbeiten in diesem Teil des Riedbergs noch längst nicht beendet sind. Eigentlich sollten schon ab Schuljahresbeginn Holzmodule für vier weitere Klassenzimmer im Pausenhof bereitstehen. Zwischenzeitlich wurden, da es offenbar zu Verzögerungen bei der Auftragsvergabe kam, die Herbstferien anvisiert. Doch ist das immer noch realistisch? Auch dieses Thema ist wieder auf der Tagesordnung, eine Antwort seitens der Stadt steht aber noch aus.

Die Marie-Curie-Schule kann zwischenzeitlich im Jugendhaus Riedberg Räume für die Nachmittagsbetreuung nutzen. Doch das ist mehr als eine Notlösung. Die Zeit drängt.

Eltern gegen 400 Meter entfernte Container-Anlage

Auch die „erste“ Grundschule Riedberg plagen Platzprobleme. Die Schule an der Kalbacher Höhe ist nur für vier Klassen pro Jahrgang gebaut und soll auf fünf Klassen pro Jahrgang erweitert werden. Deshalb wird zum Schuljahr 2019/ 20 eine Pavillonanlage gebraucht. Nun prüft die Stadt, ob diese bergab an der Ecke Marie-Curie-Straße/ Zur Kalbacher Höhe, also sozusagen hinter dem Lidl-Markt, möglich ist.

Dieser Vorschlag hat bei Schulgemeinde und Elternschaft Unverständnis ausgelöst. Zum einen ist diese Erweiterung mit einem längeren Weg verbunden, Stichwort Schulwegsicherheit. Zum anderen ist dadurch nach Meinung der Eltern das Schulleben beeinträchtigt. Das veranlasste den Schulelternbeirat zur Formulierung eines offenen Briefes an die Schuldezernentin.

Die SPD stellt nun den Antrag, ob ergänzend oder alternativ zum Vorschlag der Schuldezernentin, die Container auf die gepflasterte Fläche zwischen der Grundschule und dem Baufeld Deutsche Wohnwert aufgestellt werden können. Diese Fläche ist fast doppelt so groß wie die von Seiten des Schuldezernates vorgeschlagene und schnell erreichbar – allerdings ist noch nicht bekannt, ob andere Argumente gegen diesen Standort sprechen.

Mehr Reinigungsintervalle für die Toiletten

In der vergangenen Ortsbeiratssitzung, wo die Bildungsdezernentin zu Gast war, kam auch ein Thema zur Sprache, das Kindern und Eltern der Marie-Curie-Schule sprichwörtlich stinkt. Die Anzahl und vor allem die Sauberkeit der Toiletten. Schon in den Fluren ist der beißende Geruch von Urin wahrzunehmen. Die Toiletten selbst sind häufig verdreckt. Eltern berichten, ihre Kinder würden schon das Trinken vermeiden, um nicht in der Schule aufs Klo zu müssen. Jetzt liegt ein Antrag vor, das zuständige Amt zu bitten, die Reinigungsintervalle zu erhöhen und diese gegebenenfalls zu erweitern. Die Begründung: Diese zweite Grundschule am Riedberg wurde für rund 500 Schülerinnen und Schüler gebaut. Jetzt sind es 600.

Mehr Toiletten wird es geben – aber erst, wenn die dringend benötigte Holzpavillon-Anlage für vier weitere Klassenzimmer im Pausenhof fertiggestellt ist. Die Aufträge für die Arbeiten sind allerdings erst Ende Juni 2018 vom Frankfurter Amt für Bau und Immobilien ausgeschrieben worden.

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Die nächste Ortsbeiratssitzung findet am Freitag, 10. August, um 20 Uhr in der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, statt. Die Sitzung ist öffentlich.

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Fotos: Archiv

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Tag der offenen Tür im 14. Polizeirevier

Mit der Zusammenlegung des 14. und des 15. Polizeireviers nahm am 20. November 2017 die zweitgrößte polizeiliche Liegenschaft innerhalb des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main den Dienst auf. Nach nunmehr fast neun Monaten öffnet das neue Schwerpunktrevier in der Marie-Curie-Straße 32 im Mertonviertel zum 12. August 2018 in der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr seine Türen für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Der Tag der offenen Tür wird durch Herrn Polizeivizepräsidenten Dr. Walter Seubert feierlich eröffnet. Anlässlich dieses besonderen Tages präsentiert die Polizei einen Querschnitt ihrer Arbeit und Ausrüstung an Informationsständen und auf Aktionsflächen.

Blick hinter die Kulissen

Hierbei haben die Besucher die Gelegenheit, sich über polizeiliche Themen zu informieren und im Rahmen einer Führung hinter die Kulissen des Polizeireviers zu schauen, übrigens der die modernsten polizeilichen Liegenschaft in der Stadt. Auch sind Einblicke in die Geschichte der ehemals zwei traditionsreichen Polizeireviere möglich.

Neben Diensthunden in Aktion hat man die Gelegenheit, die persönliche Reaktionsfähigkeit unter erschwerten Bedingungen zu testen sowie altersbedingte körperliche Einschränkungen mit Hilfe eines „Altersanzuges“ zu simulieren.

Infos über Betrugsphänomen „Skimming“

Es gibt Informationen über die technische Ausstattung eines Streifenwagens sowie über aktuelle Probleme wie das Betrugsphänomen „Skimming“ sowie über Geld- und Dokumentenfälschung. Näheres zum Waffenrecht ebenfalls. Außerdem sind sichergestellte Exponate zu sehen.

„Werfen Sie im Rahmen einer Führung einen Blick in unser Polizeigewahrsam oder schießen Sie ein Erinnerungsfoto in dem Raum, in welchem üblicherweise erkennungsdienstliche Behandlungen durchgeführt werden. Kommen Sie mit auf eine Zeitreise und verfolgen Sie den Wandel der Zeit anhand historischer Polizeiuniformen und Bilderreihen“, heißt es im Flyer zur Veranstaltung der Polizei.

Die Beamten klären über aktuelle Kriminalitätsphänomenen auf und darüber, wie man sich davor schützen können. Weitere Informationen gibt es auch zu den Serviceangeboten des 14. Reviers innerhalb der nördlichen Stadtteile oder für interessierte Berufseinsteiger – durch die Einstellungsberater der Polizei.

Spaß für kleine Gäste

Weiterhin können die kleinen Gäste ihre fahrerischen Fähigkeiten auf einem Kettcar-Parcours unter Beweis stellen und ihrer Kreativität am Stand des Polizeimalers freien Lauf lassen.

Für das leibliches Wohl ist ebenfalls gesorgt. Aus Sicherheitsgründen bittet die Polizei aber „um Verständnis, dass das Mitführen von Tieren, Glasflaschen, Waffen und anderer gefährlicher Gegenstände sowie größere Taschen nicht gestattet werden kann“.

Es gibt eine Fahrrad-Abstellfläche, allerdings können leider keine Kfz-Parkplätze vorgehalten werden können. Der Eintritt ist kostenfrei. Abhängig von dem Besucheraufkommen kann es am Eingang zu Wartezeiten kommen.

Informationen, Flyer und Foto: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Die Besucherinfo mit dem Plan des neuen 14. Polizeireviers

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Gewitter sorgt für Einsätze der Feuerwehr

Gewitterwolke mit Blitz

Das kurze Gewitter mit Windböen bescherte der Feuerwehr am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr mehrere Hilfeleistungseinsätze. Hauptsächlich davon betroffen waren die Stadtteile Niederursel und Heddernheim. An fünf Einsatzstellen waren Äste abgebrochen und auf die Fahrbahn gestürzt oder hingen instabil am Baum. Diese wurden von den Einsatzkräften abgesägt oder beiseite geräumt.

An einem Hochhaus im Gerhart-Hauptmann-Ring hatten sich Gerüstteile an einer Außenfassade im neunten Obergeschoss gelöst. Die Einsatzkräfte der Sondereinheit Höhenrettung konnten gesichert die losen Teile entfernen und nach unten bringen.

Golf-Caddy aus Ostparkweiher geborgen

Gegen acht Uhr am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr von der Polizei zum Ostpark angefordert. Im Ostparkweiher hatten die Schutzleute einen Elektropersonentransporter, auch als Golf-Cart oder Golf-Caddy bekannt, entdeckt. Die Feuerwehrkräfte konnten das Fahrzeug an der Seilwinde des Gerätewagen-Boot befestigen und an Land ziehen. Dort wurde es dem mittlerweile eingetroffenen Platzwart übergeben. Dieser konnte das Vehikel wieder in Betrieb nehmen und tuckerte damit davon. Wahrscheinlich haben unbekannte das Fahrzeug in der vergangenen Nacht in den Weiher geschoben.

Es ist noch nicht bekannt, wer dieses Golf-Cart in den Ostparkweiher schob

Informationen & Foto unten: Feuerwehr Frankfurt

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Foto oben: Archiv

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