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Diesel-Fahrverbot: Das sagt jetzt die Stadt

Frankfurt muss 2019 ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge einführen – so hat das Wiesbadener Verwaltungsgericht gestern entschieden. Das heißt konkret, dass voraussichtlich mehr als 80.000 Fahrzeuge nicht mehr in Teile der Innenstadt fahren dürfen. Dazu nehmen jetzt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling Stellung:

„Ich bedaure, dass die verstärkten Anstrengungen der Stadt, die Grenzwerte für die Stickoxid-Belastung zeitnah einzuhalten, vom Verwaltungsgericht nicht stärker gewürdigt wurden. Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge stellen einen Einschnitt in das städtische Gesamtverkehrssystem in einem bisher nicht bekannten Ausmaß dar. Sie treffen letztlich die Menschen, die im Vertrauen auf die Aussagen der Hersteller eine vermeintlich umweltfreundliche Wahl getroffen haben. Vom Land Hessen erwartet die Stadt Frankfurt nun auf der Basis der noch ausstehenden schriftlichen Urteilsbegründung die rasche Fortschreibung des Luftreinhalteplans in enger Abstimmung mit der Stadt. Von der Bundesregierung erwarten wir schnelle Entscheidungen zur Hardware-Nachrüstung der Diesel-Fahrzeuge auf Kosten der Autoindustrie“, sagt der Frankfurter Verkehrsdezernent.

„Die Quittung für zehn Jahre politischen Stillstand“ – und „Mogeldiesel“

Seine Magistratskollegin, Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, fordert daher auch eine konsequente Durchsetzung des Rechts auf saubere Luft auf allen politischen Ebenen: „Viel zu lange hat die Bundesregierung verbindliche europäische Richtlinien zum Schutz der Gesundheit regelrecht sabotiert. Dieser Rechtsbruch muss ein Ende haben. Die Bundesregierung hat – anstatt für saubere Luft zu sorgen – der betrügerischen Automobillobby den Steigbügel gehalten. Dies müssen die Städte und Verbraucherinnen und Verbraucher jetzt ausbaden.“

Die Forderung des Gerichts, Fahrverbote als Maßnahme in den Luftreinhalteplan aufzunehmen, ist für Stadtrat Oesterling bitter, aber nachvollziehbar: „Wir bekommen als Kommune trotz all unserer Bemühungen die Quittung für zehn Jahre politischen Stillstand in Berlin, so lange schon weist der Städtetag auf die Stickoxidproblematik hin und fordert eine Blaue Plakette. Von den Mogeldieseln der deutschen Automobilindustrie will ich gar nicht anfangen.“ Der Verkehrsdezernent erwartet nun, dass das Land Hessen in enger Abstimmung mit der Stadt festlegt, wie umfangreich eine Fahrverbotszone sein müsste, um den Maßstäben Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit zu genügen: „Die Menschen müssen so ein Fahrverbot auch im Stadtraum begreifen, und wir müssen es kontrollieren können“, plädiert der Stadtrat.

Verkehrsdezernent spricht von „Ausnahmegenehmigungen mit Augenmaß“

Auch zu den Ausnahmegenehmigungen sollte das Land klare Festlegungen treffen, idealerweise in Absprache mit anderen Bundesländern (insbesondere Rheinland-Pfalz), um einen Flickenteppich verschiedener Regelungen zu vermeiden, fordert Oesterling. Bei allem Unmut erinnert er aber auch daran, dass die Einführung der Umweltzone 2008 nicht zu dem von manchen erwarteten Kollaps führte: „Auch damals wurde schon die Verödung der Stadt und die Verelendung ganzer Branchenzweige befürchtet, doch das Straßenverkehrsamt hat das gut abgearbeitet und ist bei Ausnahmegenehmigungen wirklich mit Augenmaß vorgegangen.“

„Wir haben dem Gericht im Verkehrsbereich zahlreiche Maßnahmen teilweise neu auf den Tisch gelegt, die durchaus wirksam sein werden, zum Beispiel bei der Umverteilung von Flächen, um Lückenschlüsse für den Radverkehr möglich zu machen. Allein mit Technologieprojekten aus dem Sofortprogramm Saubere Luft des Bundes, der uns ansonsten auch weiterhin allein lässt, werden wir das Problem aber nicht lösen können“, erläutert Oesterling.

Er verweist in diesem Zusammenhang nochmal auf die Bedeutung des Öffentlichen Nahverkehrs für die Luftreinhaltung: „Bereits jetzt werden im Stadtgebiet etwa Dreiviertel der Personenkilometer elektrisch zurückgelegt: mit U-Bahn und Straßenbahn.“ Hinzu komme, dass in Frankfurt bundesweit eine der modernsten und damit saubersten Linienbusflotten unterwegs sei.

Auch die Busflotte muss modernisiert werden

Vor dem Hintergrund einer absehbar nur begrenzten Verfügbarkeit von batterie-elektrisch angetriebenen Bussen wird aber auch die Busflotte weiter modernisiert werden. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 werden die ersten fünf batterie-elektrischen Busse auf der Buslinie 75 eingesetzt, drei Wasserstoffbusse werden folgen. In den folgenden Jahren soll die Elektrobusflotte systematisch ausgebaut werden: Ab Dezember 2019 sollen zusätzlich insgesamt 18 Elektrobusse auf der Buslinie 36 verkehren und ab Dezember 2020 sollen weitere Elektrobusse folgen.

„All diese Maßnahmen waren dem Gericht aber nicht weitgehend genug, um Fahrverbote für Diesel vermeiden zu können. Ich bedaure das außerordentlich, aber wir werden mit dem Land Hessen gemeinsam einen Weg finden müssen, wie wir damit umgehen“, sagt der Frankfurter Verkehrsdezernent.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: SZ-Designs/ Fotolia

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Große Einweihungsfeier im Familienzentrum Billabong

Im Jahr 2006 gründeten sieben Mütter aus dem neuen Stadtteil Riedberg den gemeinnützigen Verein mit dem Namen Billabong Familienzentrum Riedberg e.V. Billabong ist ein in Australien verwendeter Begriff aus der Sprache der Aborigines. Er bedeutet „eine Wasserstelle in einem ausgetrockneten Flussbett“. Es ist eine von wenigen Wasserquellen in der näheren Region, die von zahlreichen Lebewesen gleichermaßen stark besucht wird. Das hat sich auch der Verein als Ziel gesetzt – für alle Nachbarn einen herzlichen und familiären Anlaufpunkt zu schaffen. Gleichgesinnte können sich in ruhiger Atmosphäre austauschen und, wer Hilfe benötigt, findet ein offenes Ohr und Beratung für fast alle Lebenslagen.

Start-Up in die Zukunft – als Mehrgenerationenhaus

Für Billabong sind die neuen Räume ein Aufbruch in die Zukunft. Zugleich ist es ein Stück Zukunft unseres Stadtteils. Oder wie es der Vorstand ausdrückt: „Gewissermaßen wie ein Start-Up!“ Nach vielen Behelfsunterkünften, in denen der Verein in den vergangenen Jahren untergebracht war, konnten endlich im vergangenen Jahr die eigenen Räumlichkeiten in der Graf-von-Stauffenberg-Allee bezogen werden. Das Team von Billabong Family, das bereits vor dem Umzug ein Programm von Ballett bis Psychomotorik, von Kursen für Mama und Baby bis zu Deutsch-Kursen als gezielte Vorbereitung für Sprachzertifikatsprüfungen möglich gemacht hat, kann inzwischen noch viel mehr. Die neuen Räume in der Nähe der Marie-Curie-Schule sind ein Mehrgenerationenhaus geworden, mit neuen Beratungsmöglichkeiten und noch mehr Angeboten. „Wir wollen Räume für die Öffentlichkeit schaffen und alle Generationen in unserem Haus vereinen“, sagt Judith McCrory, ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende des Vereins.

Die Einweihung wird jetzt gebührend gefeiert und alle Riedberger, Kalbacher, Mitglieder, Freunde, Interessenten und Förderer sind herzlich dazu eingeladen.

Wann? Freitag, 7. September 2018 von 14 bis 20 Uhr 

Wo? Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, 60438 Frankfurt – Riedberg    

Unvergessen: Da waren die neuen Räumlichkeiten noch Rohbau…

…und so fing einmal alles an.

Fotos: Archiv/ Familienzentrum Billabong e. V.

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Gericht: Frankfurt muss Diesel-Fahrverbote einführen

Das Wiesbadener Verwaltungsgericht hat heute entschieden, dass es in Frankfurt 2019 ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge geben muss. Das berichten übereinstimmend regionale und überregionale Medien. Insgesamt könnten mehr als 73.000 Fahrzeuge betroffen sein.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte wegen der Überschreitung von Stickoxidgrenzwerten geklagt. Frankfurt ist die erste Stadt in Hessen mit einem Fahrverbot für Dieselfahrzeuge. Der neue Luftreinhalteplan soll zum 1. Februar 2019 in Kraft treten. Dabei geht es um ein Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge der Norm Euro 4 und älter ab 1. Februar 2019 und für Euro-5-Diesel ab September 2019.

Fast die Hälfte der in Frankfurt zugelassenen Dieselfahrzeuge könnte von einem Fahrverbot betroffen sein. Das geht aus Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes über den Bestand von Kraftfahrzeugen hervor. Es müssen unter anderem aber auch rund zwei Drittel der etwa 340 Busse des öffentlichen Nahverkehrs nachgerüstet werden.

Bundesweit gibt es bereits in Hamburg ein Dieselfahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge in zwei besonders betroffenen Straßen der Hansestadt. In Stuttgart sollen ab Jahresbeginn 2019 Fahrverbote ebenfalls für ältere Dieselfahrzeuge gelten. Zuvor hatte das Bundesverwaltungsgericht geurteilt, dass Dieselfahrverbote in Städten grundsätzlich zulässig sind.

Foto: Best

 

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Hirnforscher laden zur „Bar of Science“

Bild vom Gehirn

In der nächsten Woche werden acht hervorragende Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung im Rahmen der Initiative “Bar of Science” Vorträge in fünf verschiedenen Cafés und Bars im Frankfurter Raum halten – auch am Riedberg.

Obwohl vergleichbar mit dem Konzept der Science-Cafés, hat die “Bar of Science”, mit acht Vorträgen verteilt über fünf Veranstaltungsorte am gleichen Abend, doch einen etwas anderen Ansatz. Die Referenten werden über viele interessante Themen in der Neurowissenschaften, wie die Evolution des Gehirns, die Optogenetik, innovative bildgebende Verfahren, Raumorientierung, Zebrafische in der Hirnforschung, Computermodelle und Proteine im Gehirn, vortragen.

Die Veranstaltungsorte befinden sich in verschiedenen Stadtteilen. Im Familienzentrum Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee werden Dr. Raunak Basu und Dr. Or Shahar am 13. September ab 20 Uhr englischsprachige Kurzvorträge über Raumorientierung und Zebrafische in der Hirnforschung halten.

Alle Vorträge sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Die Bar of Science ist der Auftakt für den bundesweiten Max-Planck-Tag, der am 14. September stattfinden wird. Auch an den Max-Planck-Instituten am Uni-Campus Riedberg gibt es interessante Veranstaltungen, siehe https://wonachsuchstdu.mpg.de/bundesland/hessen/

Foto: Archiv

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Dümmer als die Polizei erlaubt…

Polizeikelle

Zugegeben: Diese aktuelle Polizeimeldung betrifft nicht den Riedberg. Aber wir wollten Ihnen das nicht vorenthalten…

Eine alte Redensart spricht von „Dümmer als die Polizei erlaubt“. Unter diesem Motto muss man vermutlich das Verhalten eines 43-jährigen Frankfurter sehen, der am heutigen frühen Morgen einen Polizeistreifenwagen mit mutmaßlich annähernd 100 km/h auf dem Reuterweg überholte.

Zwangsläufig entschieden sich die Beamten gegen 3.15 Uhr zu einer Verkehrskontrolle, die allerdings zunächst mit einer unfassbaren Verfolgung des Pkw begann. Mit besagtem hohem Tempo fuhr der Mann mit seinem alten Mercedes SLK 200 über rote Ampeln und entgegen von Einbahnstraßen davon. Die Tour führte über die Hansaallee, Miquelallee, Ditmarstraße, Sophienstraße und endete in der Ginnheimer Landstraße. Hier verließen beide Insassen den Pkw, liefen aber einer anderen Streife in die Arme.

Bei der Kontrolle äußerte der 43-Jährige, er habe nur Spaß machen wollen mit der Flucht vor der Polizei, da um diese Zeit ja ohnehin kein Mensch auf der Straße ist und er ja alles unter Kontrolle hatte. Dem entgegen äußerte sich sein 20-jähriger Beifahrer froh von der Polizei „gefunden“ worden zu sein, da er während der Fahrt „Todesangst“ hatte.

Bei dem Fahrer fanden die Beamten geringe Mengen Marihuana. Zudem äußerte er, sich vor der Fahrt „eine Nase gezogen“ zu haben. Es folgte eine Blutentnahme und die Entlassung nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen.

Scheinbar nimmt es der Beschuldigte offenbar nicht so genau mit den Verkehrsregeln. Im Juli dieses Jahres war er in ähnlicher Form mit rabiater und riskanter Fahrweise aufgefallen. Für einen sonst als Taxifahrer agierenden Menschen nannte das die Polizei „schon sehr befremdend“.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

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Fünf Minuten vom Riedberg: Töpferöfen aus der Römerzeit

Versteckt und doch gut sichtbar befinden sich die Reste von römischen Töpferöfen neben dem heutigen Frankfurter Nordwestzentrum. Einen einzigartigen Einblick in dieses bedeutsame Handwerk vermittelt die Archäologin Clarissa Agricola den Teilnehmern der Führung am Sonntag, 9. September, um 11 Uhr, auf einer Zeitreise zum Leben und Alltag der Töpfer des antiken NIDA, die hier vor fast 2000 Jahren ihrer Arbeit nachgingen.

Treffpunkt ist der Römersteg (Straßenüberquerung) Ecke Erich-Ollenhauer-Ring/Titusstraße. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.

Informationen & Foto: Stadt Frankfurt

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Happy Birthday, FC Kalbach!

Als alles begann, gab es weder Umkleiden noch Duschen. Gekickt wurde an einem staubigen Hartplatz. Zum Umziehen ging es vor dem Training in eine kleine Hütte ohne Wasser und zum Duschen nachher ins nahegelegene Gasthaus „Zur Linde“. Am Spielfeldrand stand ein Eimer Wasser, auch fürs Schuheputzen nach dem Training. Das war alles.

So fing alles vor genau 70 Jahren an…

…aber auch diese Zeiten sind (zum Glück) vorbei

1948 zählte der FC Kalbach bereits über 100 Mitglieder. Kalbach selbst hatte damals nur etwa 1200 Einwohner – während es jetzt mit den Baugebieten der vergangenen Jahrzehnte und vor allem mit dem Riedberg im gesamten Stadtteil über 20.000 sind. Seitdem ist viel passiert: 1975 gab die Generalversammlung grünes Licht für den Bau eines Clubhauses, das bereits ein Jahr später bezogen werden konnte. Längst gibt es auch einen Kunstrasenplatz, natürlich mit Flutlicht, Kabinen, Duschen und mehr. Der neue Vereinschef Reinhard Vanhöfen möchte in Zukunft aber auch das Angebot jenseits der Sparte Fußball ausbauen, um noch mehr Sportler und Hobby-Sportler zu begeistern.

Das große Programm zum Jubiläum – für die ganze Familie

Sport im Verein ist viel mehr als nur Sport oder körperliches Training. Es ist Training von Fairness, Teamgeist, Integration. Sport im Verein führt Menschen zusammen: Kinder, Eltern, Großeltern, befreundete Vereine, Sponsoren, Unterstützer – das ist den Verantwortlichen wichtig zu betonen.

Am Samstag, 8. September, wird ab 11 Uhr bis abends am Sportgelände am Hopfenbrunnen 51 gefeiert. Mit menschlichem Kicker, Hüpfburg, Modell-Auto-Rennen, DJ und natürlich einem Freizeitkicker-Turnier. Daran nimmt unter anderem der Riedberger SV teil. Es gibt noch viele Aktionen verschiedener Vereine und von Feuerwehr bis Jugendhaus, zudem ein Bambini-Schnuppertraining, Breakdance & Hiphop. Auch das beliebte Spielmobil vom Abenteuerspielplatz Riederwald kommt. OB Peter Feldmann hat sich zur Siegerehrung des Freizeitkicker-Turniers angesagt, Ortsvorsteherin Carolin Friedrich zur Preisverleihung beim „Elfer-Krimi“.

Ein Blick in die Zukunft: Was der FC Kalbach bewegen will

„Wir haben noch viel vor“, heißt es beim FCK. In Stichworten: Die neue Vereinsführung setzt sich für eine Erweiterung der Anlage mit neuer Geschäftsstelle, Basketballkörben und Tischtennisplatten ein – und setzt auf ein neues Jugendkonzept. Ab sofort spielen überwiegend junge Talente in den Reihen der Aktiven, keine fertigen und damit teuren Spieler. Perspektivisch will man erreichen, dass – so wie früher – bald wieder viele „Eigengewächse“ in der ersten Mannschaft zu finden sind. Nach fünf Spieltagen steht das gänzlich neu formierte Team übrigens auf Platz 1 der Gruppenliga Frankfurt/ West.

Der FCK soll zu einem „hochangesehenen Ausbildungsverein“ werden, auch über die Grenzen des Frankfurter Nordens hinaus. Dafür sind neben den Jugendtrainern nun unter anderem sechs Trainer im Bereich der Aktiven tätig, die die Potentiale der Nachwuchskräfte bestmöglich nutzen sollen. Zudem hat ein Fördertrainer manschaftsübergreifend alle Jugendspieler im Blick. Kooperationsprojekte mit Schulen sind auch geplant.

„Wir freuen uns am Samstag auf einen tollen Tag, an dem alle zusammen stehen, zusammen feiern – die Tradition und alles Neue was gerade entsteht“, sagen engagierte Vereinsmitglieder. Es wird auch eine Ausstellung über 70 Jahre FCK und die Vorstellung der Zukunftsprojekte unter dem Motto „FCK gestern / heute / morgen“ geben.

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Informationen: FC Kalbach/ Doreen Abelt

Fotos: FC Kalbach

 

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Tolles Spielfest im Park und Flohmärkte

Das nächste Wochenende wird garantiert toll, insbesondere für die kleineren RiedbergerInnen. Denn am Sonntag lädt der Abenteuerspielplatz Riederwald wieder von 14 bis 18 Uhr zum großen Spielfest im Kätcheslachpark. Interessante Info, vermutlich mehr für Mamas und Papas: Am Samstag findet ein Flohmarkt in der Marie-Curie-Schule statt, am 23. September folgt ein Kinderflohmarkt in der Grundschule Riedberg (siehe unten).

Zurück zum Spielfest: Dort erwarten die Kids das Hüpfkissen, die Hüpfburg, die Rollenrutsche, der Kletterturm, das Aerotrim, Kinderschminken, Malen und Basteln und vieles mehr! Außerdem findet eine Verlosung eines Kinderfahrrads statt. Der Eintritt ist frei. Für Speisen und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

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Flohmarkt in der Marie-Curie-Schule

Vom Teddy bis Lego, vom Anorak bis zu T-Shirt, Sweatshirts und noch viel mehr – das kann man am Samstag beim Flohmarkt an der Marie-Curie-Schule in der Graf-von-Stauffenberg-Allee von 14 bis 16 Uhr suchen und finden. Alle Verkaufsplätze sind bereits vergeben. Der Verkauf erfolgt von Privat an Privat.

Weitere Informationen beim Freundeskreis der Marie-Curie-Schule unter https://freundeskreis.marie-curie-schule.de/flohmarkt

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Kinderflohmarkt in der Grundschule Riedberg

Auch in diesem Herbst findet wieder der beliebte Kinderflohmarkt in der Grundschule Riedberg (Zur Kalbacher Höhe 15) statt. Termin: 23. September vom 14 bis 16 Uhr. Anmeldungen für Verkaufstische werden bereits seit dem ersten September unter der Email-Adresse flohmarkt@fvgs-riedberg.de entgegengenommen. Weitere Informationen unter Flyer

Fotos: MAINRiedberg

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Neu! Schwimmkurse und mehr – nicht nur für Kinder

Schwimmende Kinder

Endlich ist es soweit: Ab sofort können auch Vereine das Lehrschwimmbecken der Marie-Curie-Schule in der Graf-von-Stauffenberg-Allee nutzen und bieten Kinder-Kurse vom Seepferdchen bis zum Kraulen und Rückenschwimmen sowie Schwimmen für Erwachsene an. Hier ein kurzer Überblick zum Programm von Riedberger SV, SC Riedberg und TSG Nordwest (in alphabetischer Reihenfolge):

Schwimmen und Schnorcheln beim Riedberger SV

Mit altersgerechten Übungen und natürlich Spaß will der Riedberger SV Kinder ab 5 Jahren bis zum selbständigen Schwimmen und zum Seepferdchen führen. Außerdem gibt es Schwimm- und Techniktraining für Kids ab 8 Jahren und Kraulen für Anfänger und Fortgeschrittene. Besonderheit: Für Kinder ab Schwimmabzeichen Bronze wird auch ein Schnorchelkurs angeboten.

Die Schwimmkurse stehen nur Vereinsmitgliedern offen, das Schnorchel- und Tauchangebot  ist auch für Nichtmitglieder. Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erforderlich. Infos unter www.riedberger-sv.de

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Schwimmen beim SC Riedberg

Wie bereits vereinsintern angekündigt, kann auch der SC Riedberg Schwimmkurse für unterschiedliche Entwicklungsstufen im Bad der Marie-Curie-Schule anbieten. Die Kurse finden mittwochs von 18 bis 21 Uhr statt. Das Angebot richtet sich an Kinder ab 5 Jahren. Erst findet ein Anfängerkurs statt, dann ein Angebot für geübtere SchwimmerInnen und schließlich Schwimmen und Training für Fortgeschrittene und Erwachsene. Mitglieder des SC Riedberg zahlen einen ermäßigten Grundpreis für die Kurse.

Leider sind aktuell bereits alle Plätze vergeben, es gibt aber Wartelisten. Infos unter www.scriedberg.de

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Schwimmen bei der TSG Nordwest 

Die TSG Nordwest (Nordweststadt/ Heddernheim) hat schon darauf gewartet, das Schwimmangebot wieder ausbauen zu können. Der Verein bietet nun am Riedberg zwei Anfängerkurse für Kinder, darauf aufbauend zwei Kurse zum Erlangen des Freischwimmers und seit vergangener Woche Training für Kinder und Jugendliche an, die bereits gut bis sehr gut schwimmen können.

Die teilnehmenden Kinder müssen Mitglieder im Verein sein oder bei Kursbeginn Mitglieder im Verein werden. Die Anfängerkurse sind schon belegt. Informationen zum übrigen Angebot gibt es unter https://www.tsg98.de/verein/news/endlich-neue-schwimmkurse.html 

Foto: Archiv

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Große Musik auf kleiner Bühne

Es gibt Projekte, die nur durch große Leidenschaft und ein starkes Engagement entstehen können. Von Menschen, die den Mut haben, ihre Visionen umzusetzen. So eine Initiative ist „Kultur in der Aula“, jetzt seit stolzen zehn Jahren. Waren Sie schon einmal in der Aula der Grundschule Riedberg, die uns beim ersten Mal – nicht nur wegen der Stühle und dem Steinboden – gefühlt in die eigene Schulzeit zurückversetzt? Falls nicht, haben Sie definitiv etwas verpasst. Nämlich tolle Musik auf kleiner Bühne. Das Programm ist sehr abwechslungsreich – von Hardcore, über Jazz und Kabarett wird etwas für jeden Geschmack geboten.

Ein großes Highlight war der Auftritt von Blue Mango im Juni 2017. Die drei Künstler – Ina Kleine-Wiskot (Violine, Sansula, Glockenspiel), Mohanad Almoslli (Gitarre) aus Syrien und Pejman Jamilpanah (Tar, Gesang) aus dem Iran – bieten musikalischen Hochgenuss. Sie stehen auch für Integration. Integration zum Hören. „Sie haben nicht nur das Publikum verzaubert, sondern auch mich“, erinnert sich Franz Biebl, der das Projekt gegründet hat. Ein kulturelles Ereignis ganz anderer Art war eine Veranstaltung für Kinder. Bei dieser Familienshow von Daniel Kallauch wurde es richtig „kuschelig“ in der Aula, denn mit 270 Gästen war sie der Höhepunkt, was die Anzahl der Besucher betrifft.

Franz Biebl, den viele auch aus dem Stadtteilarbeitskreis kennen, spricht von einem „Team“, das alles erst möglich macht. Ein Team, das eng mit der freikirchlichen „Josua Gemeinde“ am Riedberg verbunden ist und das Ziel verfolgt, Kunst und Kultur zu fördern und somit dem Stadtteil etwas Gutes zu tun. „Ich finde Kunst und Kultur etwas Wunderschönes, es hat mit Kreativität und Schöpfung zu tun“, erklärt er und fügt dann hinzu: „Wenn man im Publikum strahlende Gesichter sieht – das ist meine größte Motivation.“

Viele Künstler erinnern sich mit großer Nostalgie an ihre Auftritte hier. Begeistert sind sie dabei von der netten Betreuung und vom Veranstaltungsort, der durch die Intimität des relativ kleinen Raums den besonderen Kontakt zum Publikum ermöglicht. „Es ist schön zu merken, dass sich die Künstler bei uns wohl fühlen und, obwohl sie – wie in einem Fall – in der Alten Oper auftreten, auch gerne zu uns kommen“, erzählt Franz Biebl. Für Riedberger Kulturfreunde bietet sich eine wunderbare Chance, tolle Musik sozusagen nebenan zu finden.

Wenn es demnächst wieder dämmert, dann kann es sein, dass auf einer Schulbühne wieder die kleine, große Show beginnt. Beim Jubiläumskonzert am nächsten Freitag auf jeden Fall…

Die „Ladies Night“ zum Jubiläum mit den Singer/Songwriterinnen Natascha Leonie, Claudia Fink und Jacky Bastek aus Frankfurt, Berlin und London findet am 7. Sept. um 20 Uhr in der Grundschule Riedberg statt. Karten an der Abendkasse kosten 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Im Vorverkauf jeweils zwei Euro weniger.

Weitere Informationen unter https://josua-gemeinde.net/kultur/

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Text: Monika Nowicka

Foto: MAINRiedberg

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