Gemeinnützige Aktion „Mein erster Schulranzen“ der AWO

Infoposter zur Aktion »Mein erster Schulranzen«

Grafik: © AWO FFM

Der Kreisverband Frankfurt am Main mit 33 Ortsvereinen hat auch in diesem Jahr das Projekt „Mein erster Schulranzen“, mit dem Ziel: Kein Kind soll ohne Schulranzen in die Schule gehen müssen. Ins Leben gerufen wurde die Aktion 2007 von Frau Barbara Schwarz, Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Bergen-Enkheim.

Das Projekt möchte Familien bzw. Elternteile, die gerade eine finanzielle Unterstützung brauchen, mit der Finanzierung einer Erstschulausstattung für das angehende Grundschulkind entlasten. Zu dieser Grundausstattung zählen Schulranzen, Mäppchen und Turnbeutel. Eltern sollen durch diese Aktion in der Lage sein, ihre Kinder mit den benötigten Schulranzen auszustatten.

Ausstattungsumfang

Im Jahr 2023 waren im Paket noch eine Trinkflasche der Familienkasse Hessen, Materialien der Kampagnen „Stark durch Erziehung“, „Stadt der Kinder“, „Frankfurt kann günstig“ enthalten. Das Frankfurter Jugend- und Sozialamt und das Frankfurter Kinderbüro fügten außerdem ein Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) bei. Neben der materiellen Versorgung würden Familien dadurch auch mit neuen Perspektiven versorgt, so der Vorstandsvorsitzende der AWO Frankfurt, Steffen Krollmann.

Von wem wird die Aktion finanziert?

Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Stiftungen und Verbände können über das ganze Jahr an die AWO spenden. Laut Dirk Barth, der beim Fundraising der AWO aktiv ist, werden 90 % der Spenden von privaten Stiftungen finanziert. Mit diesen Spenden wird dann die benötigte Erstschulausstattung gekauft.

Wie läuft die Prozedur ab?

Die Mitglieder der über 20 tätigen Ortsvereine stellen den Kontakt zu Kitas und anderen Einrichtungen (wie Flüchtlingsheimen) her und ermitteln die Anzahl der Kinder, die für den Start in die Grundschule einen gestifteten Schulranzen benötigen. Der Bedarf wird dann an das Steuerungsteam der AWO weitergegeben.

Dieses besteht aus hauptamtlichen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen, die die Organisation und Koordination der Aktion übernehmen. Die Schulranzen werden von Ehrenamtlichen in der AWO Zentrale abgeholt und dann je nach Meldungen an die Kitas verteilt, wo sie Mitarbeiter der Kita an die Eltern bzw. an die Kinder weitergeben. Die Vergabe der Schulranzen an die Kinder erfolgt in privatem Rahmen.

Ansprechpartnerin in Sachen Schulranzen im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg:
Frau S. Kassold (susanne.kassold@web.de)

So können Eltern einen Antrag auf einen Schulranzen stellen

Eltern können aber auch eigenständig von der Aktion profitieren, indem sie das Anmeldeformular der AWO ausfüllen und in ihrer Kita abgeben oder, wenn das nicht möglich ist, der AWO per Mail schicken. Dieses Formular findet man unter https://schulranzen.awo-frankfurt.de. Diesem Anmeldeformular muss außerdem noch eine Kopie einer der folgenden Belege eingereicht werden: Frankfurt-Pass, Kostenübernahme Kita-Gebühren, aktueller Bescheid Wohngeld oder aktueller Bescheid SGB-II.

Laut eigenen Angaben übernimmt das Projekt alle anfallenden organisatorischen Kosten, wodurch die gesammelten Spenden komplett in die Finanzierung der Schulpakete fließen. Letztes Jahr konnten durch die Spenden etwa 1000 Schulranzen bereitgestellt werden.

Familien, die für ihre Kinder einen Schulranzen benötigen, können eine Anfrage über das oben genannte Anmeldeformular senden. Anmeldeschluss für das Jahr 2026 ist der 29. März.

Weitere Spenden sind willkommen

Das Projekt „Mein erster Schulranzen“ kann man das ganze Jahr über mit einer Spendensumme seiner Wahl online auf der Webseite der AWO unterstützen.


Die Arbeiterwohlfahrt

Der Kreisverband Frankfurt am Main der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist eine föderal organisierte, gemeinnützige Organisation, die durch diverse Projekte und Aktionen Menschen unterstützen möchte. Sie gehört zu einer der größten Verbände der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Sie besteht aus 32 Bezirks- und Landesverbänden mit knapp 390 Kreisverbänden und circa 3.000 Ortsvereinen.

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