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20 Jahre Engagement für das Gemeinwohl: Stiftung Citoyen sucht Klimaschützer aus der Region

Klimawandel Symbolbild

Seit zwei Jahrzehnten prägt die Stiftung Citoyen das bürgerschaftliche Leben im Rhein-Main-Gebiet. Gegründet im Jahr 2004, feierte die Frankfurter Bürgerstiftung unlängst ihr 20-jähriges Bestehen im Frankfurter Literaturhaus. Mit einem klaren Fokus auf Bildung, Kultur und gesellschaftliches Miteinander hat sich die Institution als feste Größe für die Förderung von Projekten etabliert, die dort ansetzen, wo staatliche oder kirchliche Hilfe endet.

Von der Idee am Esstisch zur festen Institution

Die Entstehungsgeschichte der Stiftung ist eng mit der Familie des Verlegers Paul Dierichs verbunden. Dessen Tochter, die Journalistin Helga Dierichs, erbte gemeinsam mit ihren Brüdern die väterliche Stiftung. Während diese sich zunächst der Kunstförderung widmete, strebte Dierichs nach einer direkteren Wirkung in der Stadtgesellschaft. Da der Name „Frankfurter Bürgerstiftung“ bereits vergeben war, wählte sie die französische Entsprechung: Citoyen. Der Begriff steht dabei bewusst für mehr als nur den Status eines Bewohners; er atmet staatsbürgerliches Verantwortungsbewusstsein.

Was am Esstisch im privaten Kreis mit Ideen engagierter Frauen aus Politik und Journalismus begann, entwickelte sich schnell zu einem wirkungsvollen Netzwerk. In den vergangenen 20 Jahren unterstützte die Stiftung eine Vielzahl prominenter Vorhaben. Dazu zählen die Jugendbildungsstätte Anne Frank, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie Projekte zur Integration von Migranten wie „Frauen kommen an“. Auch bei der Restaurierung historischer Wandgemälde im Poelzig-Bau der Goethe-Universität leistete die Stiftung einen entscheidenden Beitrag.

Die „Citoyenne“: Ein Preis für den Bürgersinn

Ein zentrales Element der Stiftungsarbeit ist die Verleihung des Preises für Bürgersinn, genannt „Citoyenne“. Seit 2012 wird diese Auszeichnung alle zwei Jahre vergeben, um besonderes Engagement in den Bereichen kulturelle Vielfalt, Generationenprojekte und Umwelt zu würdigen. Die Trophäe selbst ist symbolträchtig gestaltet: Sie erinnert an ein Megafon oder ein Hörrohr und soll die Aufmerksamkeit auf jene lenken, die oft unbemerkt Gutes tun.

Ausschreibung 2026: „Ran ans Klima!“

Für das Jahr 2026 hat die Stiftung nun die neue Runde des Wettbewerbs ausgerufen. Unter dem Motto „Ran ans Klima!“ werden Initiativen gesucht, die sich im Rhein-Main-Gebiet aktiv für den Klimaschutz, die Einsparung von Ressourcen oder die Bewahrung von Flora und Fauna einsetzen. Als prominente Patin für die aktuelle Ausschreibung konnte die Transformationsforscherin und Mitbegründerin von „Scientists for Future“, Maja Göpel, gewonnen werden. Sie betont die Bedeutung jedes Einzelnen für eine nachhaltige Zukunft.

Bewerben können sich Einzelpersonen und Gruppen aus Frankfurt, Offenbach und den angrenzenden Landkreisen bis zum 26. März 2026. Es winkt ein Preisgeld von insgesamt 9.500 Euro, das von Partnern wie der Bethmann Bank, der Mediengruppe Frankfurt und dem Lions-Club Frankfurt Römer zur Verfügung gestellt wird. Die feierliche Preisverleihung findet am 15. Juni 2026 im Gallus-Theater statt.

Mit Blick auf die Zukunft plant die Stiftung, die Demokratieförderung in Schulen weiter zu stärken und Eltern beim Übergang ihrer Kinder zwischen den Bildungsstufen zu begleiten. Informationen zur aktuellen Ausschreibung sind auf der Webseite der Stiftung unter www.stiftung-citoyen.de abrufbar.

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Preis für Bürgersinn

Citoyenne 2024

Für den Erhalt der Demokratie Kante zu zeigen und sich gemeinsam in der Stadtmitte zu treffen, um gegen Rechtsradikalismus zu demonstrieren ist eine wichtige Möglichkeit. Eine andere Möglichkeit ist, Projekte für ein demokratisches Miteinander durchzuführen und sich gemeinsam für die „Gute Sache“ einzusetzen.

Die Stiftung „Citoyen – aktiv für Bürgersinn“ hat dafür dieses Jahr wieder ein Preisgeld von insgesamt 9.500 Euro ausgelobt, mit dem solche Projekte prämiert werden können.

Daher sucht die Stiftung Menschen jeden Alters, die im Rhein-Main-Gebiet Initiativen gestartet, Ideen entwickelt und/oder Projekte initiiert haben, mit dem Ziel, das demokratische Miteinander zu stärken.

Beispiele aus den früheren Jahren:

  • Einsatz für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen
  • Solidarisches Miteinander für Klima- und Umweltschutz
  • Suizidpräventionstage
  • Waldläufe mit Kindern
  • Unterstützung Geflüchteter
  • Lebensmittelretter

Wer sich für das einsetzt, was zu einer lebendigen und stabilen Demokratie gehört, also für Meinungsfreiheit und gegen Radikalisierung, für soziale Gerechtigkeit, Toleranz, Dialog und Gleichberechtigung – kurz: für die Grundwerte unserer Demokratie – ist eingeladen, sich bis zum 27. März 2024 zu bewerben. Dies können Personen und Initiativen sein, die aus Frankfurt, Offenbach oder den benachbarten Landkreisen kommen.

Mehr Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung gibt es hier: https://www.citoyenne.de/

Preisgelder

Der Preis ist mit insgesamt 9.500 Euro dotiert (1. Preis 5.000 €, 2. Preis 3.000 € 3. Preis 1.500 €) und wird am 10.06.2024 im Frankfurter Gallus Theater an die Hauptpreisträger vergeben. Die Preisgelder werden von der Bethmann Bank, der Mediengruppe Frankfurt und dem Lions Club Frankfurt Römer bereitgestellt. Medienpartner ist die Frankfurter Neue Presse.

Die Stiftung CITOYEN – aktiv für Bürgersinn

Die Stiftung CITOYEN ist eine Bürgerstiftung, die seit ihrer Gründung im Jahre 2004 gesellschaftliches, künstlerisches und ehrenamtliches Engagement im Rhein-Main-Gebiet fördert. Helga Dierichs, Gründungsstifterin der Stiftung CITOYEN erklärt: „Mit der CITOYENNE 2024 wollen wir Menschen auszeichnen und ermutigen, die sich ideenreich und verantwortungsbewusst für unsere Demokratie einsetzen.“

Die Gründungsstifterin Helga Dierichs

Die Stiftung CITOYEN wurde 2004 von Helga Dierichs ins Leben gerufen. Der politisch und sozial engagierten Journalistin ist es wichtig, sich nachhaltig für die Stärkung von Bürgerengagement und Bürgerrechten einzusetzen. Sie hat die gegenseitige Hilfe der Nachkriegsjahre und die 1968er Jahre mit ihrer Kultur gemeinschaftlichen Handelns und kollektiver Projekte erlebt. Daher hat sie einen großen Teil des ehemaligen „Fördervereins Familie Dierichs“ und ihres Erbes gemeinnützigen Zwecken gewidmet und zwei Stiftungen ins Leben gerufen. Beide Stiftungen dienen dazu, Menschen zu ermutigen, sich aktiv für die Gesellschaft einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.


Informationen zur Stiftung

Weitere Informationen zur Stiftung CITOYEN und dem Stiftungspreis CITOYENNE finden Sie auf www.stiftung-citoyen.de und www.citoyenne.de. Bei Fragen wenden Sie sich per eMail an info@citoyenne.de oder telefonisch an Frau Edda Arenz (069-69 76 73 75) oder Frau Kerstin Reimers (069-69 86 93 60).

Alle zwei Jahre wird die „CITOYENNE“ vergeben, der Preis für Bürgersinn der Stiftung CITOYEN. Ausgezeichnet werden beispielhafte Projekte und Initiativen, für Ideen, von denen neue Impulse für die Gesellschaft ausgehen.

Mit unserem Preis für Bürgersinn werden Menschen gewürdigt und gefördert, die sich tatkräftig und verantwortungsvoll, aber oft wenig bemerkt von der Öffentlichkeit, für die Allgemeinheit einsetzen. Solche Menschen sind Citoyens.

Der Name der Stiftung CITOYEN steht in der Tradition und im Geist der Aufklärung: Die Bürger, die aktiv und eigenverantwortlich am Gemeinwesen teilnehmen und dieses mitgestalten, sind Citoyens und Citoyennes. Mit der Bezeichnung CITOYENNE wollen wir zum Ausdruck bringen, dass sich Bürgersinn aus dem Engagement von Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen speist.

Die von Helga Dierichs gegründeten Stiftungen sind auch in ihrem Aufbau und ihrer Arbeitsweise dem bürgerschaftlichen Engagement verpflichtet. Die Stiftungsarbeit wird maßgeblich von Ehrenamtlichen getragen. Das finanzielle und persönliche Engagement weiterer Stifter ist ebenso herzlich willkommen wie Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und anderen Stiftungen.

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