Kategorie: AktuelleNEWS

Bewusst genießen im neuen 
“Karrys & Barrys“

Text von Monika Nowicka

Gönnen Sie sich eine Auszeit vom Alltag und besuchen Sie den neuen „Place to Be“ auf dem Riedberg! Das Motto des Café Karrys & Barrys, das in der Alfred-Wegener-Straße 10 am 9. August seine Tore öffnet, lautet: saisonal, regional, frisch und nachhaltig.

Kenner und Liebhaber eines guten Kaffees werden diesen Ort zu schätzen wissen. Denn die Inhaber, Kader und Baris Celik, die seit 2014 auf dem Riedberg wohnen, legen viel Wert auf Qualität ihrer Produkte und Nachhaltigkeit. „Kaffee ist unsere Leidenschaft“, sagen beide begeistert und wollen diese mit ihren Kunden teilen. Die Sorte, die sie in ihrem Lokal anbieten wollen, ist ein Bio Fairtrade Kaffee, die Rösterei ist zugleich Lieferant des Holländischen Königshauses. Im Geschmack stark, dennoch mild. Gemahlen wird frisch vor Ort.

Neben Kaffee in allen Variationen und mit diversen Milchvarianten werden in dem hippen und dennoch gemütlichem Lokal über 40 Teesorten, Snacks wie Wraps, Salate, Kuchen, zahlreiche Eierspeisen zum Frühstück und frisch gepresste Säfte aus saisonalem Obst angeboten, etwa Granatapfelsaft. Natürlich wird es auch den original zubereiteten türkischen Mocca geben. Die Kaffeeliebhaber, selbst Eltern von vier Kindern im Alter von zwei bis sieben Jahren, haben auch an die kleinen Besucher gedacht, so dass es eine Spielecke geben wird.

Im Herzen von Europa ….

Foto: Alexander Markert

Foto: Alexander Markert

Generell findet hier jeder etwas nach seinem Geschmack. Als Bonus für alle Sportfreunde werden Eintracht-Spiele ausgestrahlt – schließlich ist auch Besitzer Baris Celik ein großer Fußball-Fan.

Vom Frühstück über Mittagssnack bis hin zum entspannten Glas Wein am Abend – im Karrys & Barrys kann man den ganzen Tag verweilen. Das Café bleibt täglich auch abends geöffnet und offeriert dann kleine Köstlichkeiten, dazu Wein und Bier (Kaffee geht natürlich immer, auch zu später Stunde!) Das neue Café soll ein „Ort der Begegnung“ werden, eine Symbiose von Kulturen und Geschmäckern.

Als Special zur Eröffnung verlosen wir 10 x einen personalisierten Cappuccino

Schreiben Sie uns eine Email an mail@main-riedberg.de mit dem Stichwort „Color up your Coffee“, die ersten Zehn gewinnen!

Das neue Café „Karrys & Barrys“ wird ab 9. August von Montag bis Freitag von 7 bis 22 Uhr geöffnet sein, am Wochenende von 10 bis 22 Uhr. Wo? Alfred-Wegener-Straße/ Ecke Riedbergallee, direkt am Campus Riedberg – und direkt gegenüber vom Riedbergzentrum.

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„Bewerbungs-Tuning“ bei Female Future Riedberg

„Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet.“ – Thomas Edison

Haben Sie sich nicht schon oft die folgenden Frage gestellt:  „Warum bekomme ich keine Antwort auf meine Bewerbung?“ „Warum werde ich nicht zum Interview eingeladen?“ „Warum habe ich die Position nicht bekommen, ich passe doch zu 110% auf die Stelle und das Bewerbungsgespräch lief doch perfekt?“ und „Wo und wie finde ich eine Position, die ich im Einklang mit meinen privaten Pflichten vereinbaren kann und meine Werte nicht aufgeben muss?“

Am 12. August 2019 möchten wir bei Female Future Riedberg um 19 Uhr im Familienzentrum Billabong zum Thema „Bewerbungs-Tuning“ all diese und noch viele weitere Fragen mit Ihnen klären. Female Future Riedberg ist eine Initiative von MAINRiedberg und Billabong.

Der Abend ist, wie alle Veranstaltungen von Female Future Riedberg kostenfrei. Jeder ist willkommen!

Expertin Jenny Frenzel bringt viel Erfahrung aus Marketing und Sales aus der Sportbrache bei Unternehmen wie Nike, SportScheck, Jack Wolfskin und Fitness First mit – Erfahrungen aus professionell, als auch aus unprofessionell geführten Gesprächen. Sie wird den Abend „in vier Phasen einteilen“. Phase Eins beinhaltet die Vorbereitung, die genaue Selbst- und Zielanalyse inklusive Recherche. Was selbst für alle, die sich gerade nicht in einer Bewerbungsphase befinden, sehr hilfreich ist, da es auch im aktuellen Job wichtig ist, seine Ziele und Werte genau zu definieren.

Phase Zwei beinhaltet die Erstellung der Unterlagen, und was hier beachtet werden sollte. Kleine Kniffe um sich von der Masse abzuheben. Phase Drei ist dann die Phase, vor der die meisten großen Respekt haben. Das Interview! „Daher werden wir darauf das größte Augenmerk legen“, erklärt Jenny Frenzel. Auf die Vorbereitung des Interviews, welche Fragen werden am häufigsten gestellt und wie ist der Gesprächsverlauf. Der größte Respekt liegt in der Aufgabe: „Jetzt erzählen Sie uns doch mal etwas von sich!“ Das Thema Selbstvermarktung will Frenzel am Fallbeispiel gemeinsam intensiv erarbeiten.

Wenn nun diese drei Phasen erfolgreich gemeistert wurden, dann kommt es zu Phase Vier. Der Vertrag. Gehaltsverhandlung und Vertragsinhalte. Damit nie wieder das Gefühl entsteht: „Verdammt, jetzt habe ich mich aber unter Wert verkauft und komme doch am Ende mit dem Gehalt und meinem Lebensstandard gar nicht aus.“

Was ist Female Future Riedberg?

Wollen Sie sich beruflich neu orientieren? Suchen Sie Tipps, Experten, Hintergrundwissen und den Austausch mit anderen Frauen, die Familie, Job und Karriere besser verbinden wollen? „Genau das wollen wir mit unseren neuen Informations- und Gesprächsabenden möglich machen“, sagt Judith McCrory vom Familienzentrum Billabong. In lockerer Atmosphäre, im Café der Einrichtung. Die von MAINRiedberg und Billabong gestarteten Treffen sind einladend, kostenlos, spannend, herzlich und „revolutionär“. Offen für alle. Frauen mit Expertise und Erfahrung stehen einen Abend lang mit ihrem Wissen und für Fragen zur Verfügung. Zu Themen vom Wiedereinstieg in den Beruf bis zu Social Media und Selbstmarketing.

Wir freuen uns schon auf das Treffen am nächsten Montag, 12. August, um 19 Uhr. Thema: „Bewerbungs-Tuning“ mit Marketing-Expertin Jenny Frenzel. Ort: Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b, Frankfurt-Riedberg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Informationen zu weiteren Terminen immer aktuell unter www.main-riedberg.de und  www.billabong-family.de

„Female Future Riedberg“ ist eine Initiative von MAINRiedberg und dem Familienzentrum Billabong
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Junge (8) im Hauptbahnhof vor ICE gestoßen und getötet

Bundesinnenminister Horst Seehofer spricht von einem „abscheulichen Verbrechen“. Frankfurts OB Peter Feldmann von einer „furchtbaren Tat“, die wie ein Schatten über der Stadt liegt. Am Frankfurter Hauptbahnhof halten am Abend Menschen Mahnwache, legen Blumen nieder und zünden Kerzen an. Es geschah heute morgen gegen 9.50 Uhr. Aktuell gehen die Ermittler der Mordkommission davon aus, dass ein Mann zuerst eine Mutter (40) und dann ihren 8-jährigen Sohn vor einen einrollenden ICE auf die Gleise gestoßen hat. 

Während die Mutter sich auf einen Fußweg zwischen dem Gleis 7 und 8 retten konnte, wurde der Junge vom Zug erfasst und verstarb noch vor Ort. Es soll keinerlei Verbindung zwischen Täter und Opfer geben.

Hinweise deuten darauf hin, dass der mutmaßliche Täter im Anschluss eine weitere Person auf die Gleise zu stoßen versuchte, die sich jedoch in Sicherheit bringen konnte.

Der mutmaßliche Täter, ein 40-jähriger, flüchtete im Anschluss aus dem Hauptbahnhof. Er wurde jedoch von Passanten überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. 

Die Polizei sucht nun in diesem Zusammenhang weitere ZeugInnen und HinweisgeberInnen, die sachdienliche Informationen zur Aufklärung der Tat geben können. Hierzu können sie sich über die Emailadresse hinweise-hauptbahnhof@polizei-hinweise.de oder über das Hinweistelefon, unter der Rufnummer 069 / 755 – 51199, melden.

Foto: MAINRiedberg

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Hitzerekorde in Frankfurt

Trinken bei Hitze

Exakt 40,2 Grad im Westend – Schwitzen in der gesamten Stadt. Nachdem am Donnerstag, 25. Juli, vielerorts, so auch in Frankfurt, neue Hitzerekorde gemessen wurden, stellt sich nun die Frage, ob die Rekordhitze auch zu besonderen gesundheitlichen Problemen geführt hat.

Bereits im Juni stellte Gesundheitsdezernent Stefan Majer eine Auswertung der Auswirkungen der im Juni gemessenen hohen Temperaturen auf die Gesundheit vor, die das Gesundheitsamt vorgelegt hatte. „Seit 2014 werden durch das Gesundheitsamt unter anderem die Krankenhauseinweisungen per Rettungsdiensteinsatz ausgewertet. Diese sind eine Messgröße für gesundheitliche Probleme bei Hitzetemperaturen, da sie tagesaktuell zur Verfügung stehen“, sagt Majer. Wie bei der ersten Auswertung im Juni zeigte sich auch an den vergangenen Tagen eine höhere Zunahme bei den Krankenhauseinweisungen. Endgültig kann die aktuelle „Hitzewelle“ noch nicht beurteilt werden, da sie noch weiter anhält: Der Deutsche Wetterdienst meldete auch für Freitag und Samstag noch maximale Temperaturen bis über 32 Grad Celsius, die zu einer starken Wärmebelastung führen. „Ob Jung oder Alt bitte angemessene Vorsorgemaßnahmen ergreifen und durch rechtzeitiges Vorbeugen sowie erhöhte Vorsicht gesundheitliche Schäden vermeiden“, so Stadtrat Majer abschließend.

Es ist also davon auszugehen, dass die aktuelle Hitzeperiode insgesamt über wenigstens fünf Tage andauern wird. „Eine längere Hitzeperiode führt erfahrungsgemäß zu noch einmal deutlich erhöhten Gefahren für die Gesundheit“, sagt Katrin Steul vom Gesundheitsamt. „Das liegt auch an der fehlenden Nachtabkühlung. Bei länger andauernden Hitzeperioden steigt die Wahrscheinlichkeit einer sogenannten ‚tropischen Nacht‘ mit nächtlichen Temperaturen von über 20 Grad Celsius. Die Innenräume können so vor dem Hitzeanstieg des nächsten Tages nicht wieder abkühlen.“

Das rät das Gesundheitsamt

Es ist bei langandauernder Hitzeperiode also noch einmal erhöhte Vorsicht geboten und einige Dinge gilt es zu beachten:

• Im Stadtgebiet werden an manchen Stellen die maximalen Temperaturen oft erst in den späten Nachmittagsstunden oder am Abend erreicht. Aktivitäten draußen sollten darauf abgestimmt werden. Insbesondere die frühen Morgenstunden kommen für einen Aufenthalt im Freien in Frage.

• Zur Abkühlung können gegebenenfalls auch klimatisierte Räume, zum Beispiel Geschäfte, Bibliotheken oder Kinos, hilfreich sein.

• Besonders betroffen von Hitzetemperaturen sind vor allem ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen. Auf diese sollte bei länger andauernden Hitzeperioden besonders geachtet werden.

• Direkte Sonneneinstrahlung muss bei hohen Temperaturen nach Möglichkeit vermieden werden. Ist dies nicht möglich, müssen ausreichend Pausen im Schatten eingelegt werden.

• Und vor allem: trinken, trinken, trinken! Bei Hitzetemperaturen benötigt der Körper ein Vielfaches der ansonsten benötigten Flüssigkeitsmenge. Hier kommt es insbesondere darauf an, das Richtige zu trinken. Alkohol oder koffeinhaltige Getränke führen oft zu einem zusätzlichen Flüssigkeitsverlust und eignen sich daher nicht. Gleichzeitig müssen die Mineralverluste ausgeglichen werden, zum Beispiel durch Knabbergebäck, Salzbrezeln oder ähnliches. Personen, die wegen einer Grunderkrankung nur wenig trinken sollen oder salz-rm essen, sollten sich mit ihrem Hausarzt beraten.

Für weitere Informationen steht das Gesundheitsamt unter Telefon 069/212-39237 zur Verfügung. Mehr Infos finden sich auch unter http://www.gesundheitsamt.stadt-frankfurt.de im Internet.

Foto: Gesundheitsamt Frankfurt

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Stadt sagt NEIN zum Skatepark

Der Riedberg ist der jüngste Stadtteil Frankfurts. Mit überdurchschnittlich vielen Kindern, dementsprechend immer mehr Jugendlichen – aber kaum öffentlichen Räumen und „Rückzugsorten“ für ältere Kids und Teenager. Dieses Problem ist inzwischen bekannt. Jetzt kam allerdings binnen wenigen Wochen zwei Mal ein klares Nein der Stadt zu Anträgen und Initiativen, die mehr Raum für Jugendliche schaffen könnten. Erst wurde ein Pavillon auf einer der Grünflächen abgelehnt. Ein Konzept, das Schülervertreter gemeinsam mit Mitgliedern des Ortsbeirates erarbeitet haben. Gestern wurde auch die Initiative für einen Skatepark im Stadtteil abgelehnt.

Die Skatepark-Initiative plus Petition auf der öffentlichen Plattform der Stadt „FFM – Frankfurt fragt mich“ hat der erst 11-jährige Schüler Sebastian Reißmann angestoßen. Er verblüffte selbst die Lokalpolitiker, als er in der Bürgersprechstunde im Ortsbeirat mit Freunden ans Mikrophon trat und mit wenigen Worten deutlich machte: „Alle Kinder werden auch irgendwann älter. Da reichen die 19 Spielplätze, die es hier gibt, nicht aus.“ Im Gegenteil: Wenn sie sich dort treffen, führt das nur zu Konflikten. Bei einem Skatepark aber „sind die Jugendlichen an der frischen Luft, machen Sport und stehen nicht an der Spielekonsole und zocken“.

Er kämpft nicht für einen großen Parcours wie am Osthafen, sondern einen Park im kleineren Format. Für Skateboarder, Skater, begeisterte BMX-Biker wie ihn selbst. Mit Sprüngen, Rails, Wallride und anderen Elementen. Ja, da ist seit 2015 ein vergleichbarer Skatepark, der vielen Riedbergern kaum bekannt sein dürfte und ziemlich abseits liegt. Mitten im Gewerbegebiet Kalbach hinter dem Frischezentrum. Aber der ist für Kinder aus unserem Stadtteil schwer bis gar nicht erreichbar. „Deswegen ist man dort oft einsam und fühlt sich nicht wirklich sicher.“

Das sagt die Stadt

Sebastians Petition erreichte weit mehr als die 200 notwendigen Unterschriften. Am Ende waren es 300. Die Verwaltung nennt in ihrer Antwort den Wunsch der Jugendlichen nun „berechtigt und nachvollziehbar“. Man erklärt auch, dass der Skatepark in Kalbach ein gutes Stück abseits der Bebauung ist. Damit solle dem Ruhebedürfnis der Anwohnerinnen und Anwohnern Rechnung getragen werden. „Am Riedberg findet sich keine Stelle mit ausreichendem Abstand zur Wohnbebauung.“ Hinzu kommt, dass der gesamte Riedberg von Landschaftsschutzgebieten umgeben ist. Somit gebe es keine Aussicht auf die Genehmigung einer Anlage. 

Ein Mitglied des Ortsbeirates sagte spontan zu MAINRiedberg: „Leider wieder sehr traurig. Wenn kein Platz da ist, dann sollte man auch mal in den sauren Apfel beißen und ein paar Quadratmeter in den Landschaftsschutzgebieten für diesen Zweck freimachen.“ Sebastians Mutter Christine sprach von einer „großen Enttäuschung“ und fügte hinzu: „Wenn man bei der Planung des Riedbergs daran gedacht hätte, dass kleine Kinder zu großen Kindern werden und diese andere Bedürfnisse haben, hätten man dies berücksichtigen können.“

Es läuft noch ein Antrag des Ortsbeirates

Derzeit läuft noch ein Antrag des Ortsbeirates zum Skatepark-Thema. Auch hier stehen die Chancen nach der klaren Stellungnahme der Verwaltung zur Schüler-Petition nicht sehr gut.

Sebastian und seine Freunde aber haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

Sebastian Reißmann (11) kämpfte mit einer öffentlichen Petition für einen Skatepark am Riedberg Foto: MAINRiedberg

Foto oben: Jan Kopřiva/ unsplash.com

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Riedberg feiert Sommerfest!

Diesen Termin bitte unbedingt vormerken: Das große Sommerfest auf dem Riedberg findet wieder an zwei Tagen statt, nämlich am Freitag und Samstag, 30 und 31. August. Wo? Natürlich wieder im Bonifatiuspark, unterhalb der Grundschule Riedberg. Neu ist, dass das schönste Sommer-Event in unserem Stadtteil diesmal schon am Freitagabend startet.

„Dies schafft noch mehr Raum für viele Programm-Highlights und gibt das Gefühl von Ferien nach den Ferien“, heißt es bei der IG Riedberg, die als Verein und Veranstalter das Fest erst möglich machen. Das kulinarische Angebot wiederum macht es möglich, dass die eigene Küche kalt bleibt – und viel Zeit zum Feiern für Groß und Klein.

Die IG verspricht: „Auf der Bühne erwarten Euch vertraute Gesichter, wir haben aber auch einige Überraschungen im Gepäck.“ Der Freitagabend steht von 18 bis 24 Uhr unter dem Motto „Flip-Flop-Friday – Afterwork Lounge“. Also, locker machen, genießen und der Musik auf der Bühne lauschen.

Am Samstag geht es um 14 Uhr los. Beim „Family Fun“ am Nachmittag stehen die jüngeren Riedberg-Bewohner im Fokus. Ab 18 Uhr bekommt das Sommerfest einen Festival-Charakter, bis 1 Uhr ist Party angesagt. Und nicht vergessen: Gegen 22 Uhr kommen die Männer von Riedberg Underground auf die Bühne. Mit dem Versprechen: Der Riedberg rockt!

Noch eine Bitte der IG Riedberg: Wer jetzt schon weiß: „Ich bin dabei und helfe gerne mal zwei Stunden“, kann sich ab sofort unter kontakt@ig-riedberg.de melden.

Foto: IG Riedberg

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Mehr Platz für die Grundschule Riedberg

Wegen der stark steigenden Schülerzahlen erhält die Grundschule Riedberg an der Kalbacher Höhe zusätzliche Räume. Auf dem sogenannten Alten Gerichtsplatz, der direkt neben der Schule im Zugang zum Bonifatiuspark liegt, entsteht bis zum Schuljahresbeginn eine provisorische Erweiterung in Modulbauweise. Heute wurden die ersten Stahlmodule angeliefert. In den kommenden Tagen folgt der Innenausbau. Aus insgesamt rund 30 Modulen entsteht ein temporäres Gebäude mit drei Klassenräumen, einem EDV-Raum und einem Mehrzweckraum. Damit kann die Grundschule von vier auf fünf Züge erweitert werden und hat damit Platz für rund 500 Schülerinnen und Schüler. „Es gelingt uns, innerhalb kürzester Zeit den zusätzlichen Raumbedarf zu decken“, sagte Baudezernent Jan Schneider. „Das ist ein großer Kraftakt, für den ich mich bei allen Beteiligten bedanke.“

Das Amt für Bau und Immobilien hatte mehrere Standorte für die provisorische Erweiterung geprüft. Die Wahl fiel auf den Alten Gerichtsplatz, da dieser direkt neben der Schule liegt und kurzfristig zur Verfügung stand. Außerdem lässt sich dort der Erweiterungsbau mit vergleichsweise geringem Aufwand errichten. Die schnelle Lieferung der Stahlmodule ist deshalb möglich, weil die Stadt Frankfurt Ende vergangenen Jahres den Rahmenvertrag zur Lieferung und Anmietung mobiler Anlagen für Schulen erheblich erweitert hat. „Wir können dadurch noch flexibler reagieren“, betonte der Baudezernent.

Ab August gibt es 3 Grundschulen am Riedberg

Die Nutzung des Erweiterungsbaus, durch den die vorhandenen Bäume nicht beeinträchtigt werden, ist zunächst für zwei Jahre vorgesehen. Anschließend wird die Modulanlage abgebaut und die Grünfläche wiederhergestellt. Ab 2021 stehen für die Grundschulversorgung des Riedbergs zusätzliche Räume in dem heute von der IGS Kalbach-Riedberg genutzten Holzmodulbau an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee zur Verfügung. Dort wurde gerade der zweite Bauabschnitt fertiggestellt. In zwei Jahren wird die Grundschule Riedberg III das Gebäude beziehen. Sie nimmt zum Schuljahresbeginn den Betrieb in einem Übergangsquartier in der Hans-Leistikow-Straße auf. Für die Marie-Curie-Schule, die bisher zweite Grundschule auf dem Riedberg, wurde bereits Anfang des Jahres eine modulare Erweiterung errichtet.

„Kalbach-Riedberg ist allein in den vergangenen beiden Jahren um rund 2400 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen“, sagte Schneider. „Wegen dieser Entwicklung müssen wir zusätzliche Kapazitäten an den Schulen schaffen.“ In diesem Jahr entstanden, beziehungsweise entstehen auf dem Riedberg insgesamt zwei Übergangsbauten aus Stahlcontainern und zwei Holzmodulbauten mit insgesamt 31 Klassenräumen, zwei Kantinen sowie den zugehörigen Verwaltungs-, Naturwissenschafts- und Betreuungsräumen. Außerdem wurde mit dem Neubau für die IGS Kalbach-Riedberg an der U-Bahn-Station Riedberg begonnen, der in zwei Jahren bezogen werden soll. Die Einwohnerzahlen, aber auch die Kinderzahlen, steigen weiter.

Informationen & Foto: Stadt Frankfurt

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Jugendliche fordern Jugendparlament

Mehrere deutsche Städte, wie Wiesbaden, Stuttgart, Darmstadt oder Marburg ermöglichen Jugendlichen politische Teilhabe und haben Jugendparlamente etabliert. Nun fordern die drei Jugendorganisationen Frankfurter Jugendring (FJR), Stadtschülerrat (SSR) und Fridays for Future (FFF), diesen Schritt auch in Frankfurt und haben zu einem Kongress in den Römer eingeladen. Ziel ist es, eine Debatte über ein Konzept für ein Jugendparlament in Frankfurt zu beginnen.

„Unserer Jugend wird unterstellt, sie sei unpolitisch. Das kann ich absolut nicht bestätigen. Die Jugendlichen in Frankfurt gehen nicht nur für den globalen Klimaschutz und Schülertickets auf die Straße, sondern wollen sich auch lokal einbringen und Frankfurt mitgestalten. Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen und braucht junge Menschen, wie Euch, die Beteiligung mit Nachdruck einfordern“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann in seiner Begrüßungsrede im Kaisersaal. Er habe den Kaisersaal und die Römerhallen gerne zur Verfügung gestellt, um damit seine Unterstützung für die Forderung der Jugendlichen deutlich zu machen.

„Während in ganz Deutschland und, weiter noch, rund um die Welt Jugendliche auf die Straße gehen um auch – aber nicht nur – für eine konsequente Umweltpolitik zu demonstrieren, wird immer klarer, dass es mehr Möglichkeiten der Partizipation für die jungen Menschen innerhalb unserer Gesellschaft geben muss. Uns ist es wichtig, das Thema jetzt anzupacken, solange wir Jugendlichen öffentlich wahrgenommen werden“, sagte Paul Harder, Stadtschulsprecher, in seiner Rede im Kaisersaal.

Den Kongress im Römer verstehen die Jugendorganisationen als „Kick Off Event“ zur gemeinsamen Arbeit an einem Konzept für ein Jugendparlament in Frankfurt. Nach der Begrüßung der Teilnehmer im Kaisersaal durch Oberbürgermeister Feldmann konnten sich die Gäste in den Römerhallen im Rahmen eines „Marktes der Möglichkeiten“ über die Arbeit bereits bestehender Jugendparlamente in Dresden, Marburg, Stuttgart, Wiesbaden und Offenbach informieren. Im Anschluss wurde diskutiert, wie ein Modell in Frankfurt aussehen könnte.

„Nach dem Kongress soll gemeinsam mit den drei Jugendorganisationen sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Zivilgesellschaft und Politik ein stadtweiter Arbeitskreis zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung in der Stadt Frankfurt entstehen. Wir wollen weitere Konzepte der Partizipation kennenlernen und ihre konkrete Umsetzung bei uns planen. Wir brauchen niedrigschwellige und offene Angebote, für jede Altersgruppe“, sagte Yassine Chaikhoun, Vorsitzender des Frankfurter Jugendrings.

„Gemeinsam geht es darum, den Jugendlichen endlich eine Stimme auch außerhalb des Protests auf der Straße zu geben und reelle Mitwirkungsmöglichkeiten zu schaffen, auch für Schülerinnen und Schüler. Mit einem Jugendparlament, das von den Schülerinnen und Schülern selbst getragen wird, haben diese endlich die Möglichkeit der Teilhabe an Prozessen, die sie selbst oft am stärksten betreffen“, ergänzte ein Vertreter von Fridays for Future Frankfurt.

Den Kongress am Montag, 22. Juli, im Römer verstehen die Jugendorganisationen als Anfang eines Prozesses, in dem politische Teilhabe an Debatten innerhalb der Stadt für Kinder und Jugendliche ermöglicht und erleichtert werden soll, damit wichtige Entscheidungen nicht länger über die Köpfe der nächsten Generation hinweg getroffen werden.

Foto oben (von links): Stadtschulsprecher Paul Harder, stellv. Stadtschulsprecher Magnus Welkerling, OB Peter Feldmann und Julien Chamboncel vom Frankfurter Jugendring

Informationen & Foto: Stadt Frankfurt

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So lebten die „Frankfurter“ vor 6000 Jahren

Oberbürgermeister Peter Feldmann und Planungsdezernent Mike Josef haben vergangene Woche gemeinsam mit der Leiterin des Frankfurter Denkmalamtes, Andrea Hampel, rund 6000 Jahre alte archäologische Funde vor Ort in Harheim präsentiert. Dort hat das Frankfurter Denkmalamt neben einer keltischen Siedlung auch mehrere steinzeitliche Siedlungen erfasst. In einer der Gruben lag unter anderem ein menschlicher Schädel. Gefunden wurde ein Oberschädel ohne Unterkiefer. Die Fachleute gehen davon aus, dass der Kopf vom Körper abgetrennt, der Unterkiefer entfernt und der Schädel aus unbekannten, wahrscheinlich „kultischen“ Gründen absichtlich deponiert wurde.

„Ich bin immer wieder überrascht, welche bemerkenswerten Funde unser Denkmalamt bei seinen Grabungen im Stadtgebiet macht. Nun wurden Teile des mutmaßlich ersten Frankfurter Landwirts gefunden“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Solche Grabungsfunde helfen uns weiter, unsere Ursprünge und unsere eigene Geschichte besser zu verstehen.“

Planungsdezernent Josef unterstrich, dass es sich um einen außerordentlich seltenen Befund in Frankfurt handelt: „Das zeigt erneut, dass noch viele Schätze im Frankfurter Boden schlummern. Dabei ist es in erster Linie die bauliche Weiterentwicklung, die es uns erlaubt, in den Boden vorzudringen und neue Erkenntnisse über unsere Geschichte zu Tage zu fördern.“ Da auf dem Areal Wohnungen errichtet werden sollen, finden derzeit die gesetzlich vorgeschriebenen archäologischen Grabungen statt. Auf dem Grundstück sollen drei Reihenhäuser und acht Doppelhaushälften errichtet werden.

„Grundsätzlich wurden auch in der Steinzeit Tote auf Friedhöfen beerdigt – allerdings gibt es Ausnahmen“, erläuterte Amtsleiterin Hampel. „In Frankfurt kennen wir zwar über 100 Siedlungen aus diesem Zeitraum, aber bisher keinen nachgewiesenen Friedhof. Etwa zehn Fundstellen mit menschlichen Überresten aus der Jungsteinzeit haben wir im Stadtgebiet bislang entdeckt. Ein einzelner Schädel wirft allerdings viele Fragen auf, die wir noch nicht alle beantworten können. Nach der Bergung werden zahlreiche Untersuchungen folgen, die Alter, Geschlecht und Herkunft der Person klären sollen – und natürlich auch die Frage, wie der Kopf abgetrennt wurde.“ Anhand der Keramikfunde in der Grube gehört der Schädel in die Zeit um 4800 vor Christus. In Frankfurt ist bisher kein Skelett aus dieser Zeit bekannt.

An der Fundstelle befindet sich auch eine ältere Siedlung der sogenannten Linienbandkeramischen Kultur aus der Zeit um 5500 vor Christus als sich in Europa aus Mesopotamien kommend das Konzept und nach neuesten Erkenntnissen auch durch Zuwanderung die sesshafte Lebensweise verbreitete. Die Menschen ließen sich dauerhaft nieder und lösen die Lebensweise der Jäger und Sammler ab. Dabei handelt es sich um einen der bedeutendsten Entwicklungsschritte in der Geschichte der Menschheit, der zu Recht als „neolithischen Revolution“ bezeichnet wird.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt/ Bernd Kammerer

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U-Bahn-Baustelle live erleben

Die Bauarbeiten auf den U-Bahnlinien U1, U2, U3 und „unserer“ U8 zwischen Heddernheim und dem Südbahnhof sind in vollem Gange. Unter anderem werden Gleise erneuert, Überwege saniert und Brandschutzmaßnahmen durchgeführt.

Am heutigen Freitag, 19. Juli, zwischen 10 und 16 Uhr können große und kleine Besucher dabei sein, wenn im Rahmen der Sommerbaustellen sieben Weichen ausgetauscht werden.

Dazu gibt es ausführliche Erläuterungen und spannende Einblicke in die Arbeit auf der Baustelle. Der Eintritt ist kostenlos und leckere Speisen und Getränke kann man vor Ort kaufen.

Der Betriebshof liegt an der Haltestelle Heddernheim in der Nassauer Straße 27 – nur einige Minuten vom Riedberg entfernt. Die Station ist mit dem Schienenersatzverkehr SEV 1 erreichbar.

Weitere Informationen zu den Bauarbeiten und deren Auswirkungen gibt es unter http://vgf-ffm.de/wirbauen im Internet.

Foto: MAINRiedberg

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