Höhere Verkehrssicherheit an der Einmündung »Am Martinszehnten« / Ben-Gurion-Ring
Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) der Stadt Frankfurt am Main startet ein neues Infrastrukturprojekt zur Verbesserung der lokalen Verkehrsverhältnisse. Die Einmündung Am Martinszehnten / Ben-Gurion-Ring wird in einen Mini-Kreisel umgebaut. Grundlage für diese Maßnahme ist die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Bau- und Finanzierungsvorlage M 193 aus dem Jahr 2023.
Ziel des Projekts ist es, die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Durch den neuen Kreisverkehr wird eine allgemeine Geschwindigkeitsdämpfung im Kreuzungsbereich erreicht. Für Fußgänger werden sichere und barrierefreie Querungsmöglichkeiten mit Zebrastreifen außerhalb des Kreisels geschaffen. Auch der Radverkehr profitiert durch neue Schutzstreifen im Ben-Gurion-Ring und in der Straße »Am Martinszehnten«, die direkt auf den Kreisel zuführen. Während des gesamten Zeitraums können Fußgänger die Baustelle jederzeit in alle Richtungen passieren.
Der Zeitplan und die Bauphasen im Überblick
Die Bauarbeiten beginnen am 25.06.2026 und werden voraussichtlich Ende August 2026 abgeschlossen sein. Das Vorhaben ist in zwei zentrale Bauphasen unterteilt:
- Bauphase 1 (ab 25.06.2026, Dauer: ca. 6 Wochen): In diesem Zeitraum ist der Ben-Gurion-Ring südlich der Einmündung in Richtung »Am Martinszehnten« sowie in der gegenläufigen Fahrtrichtung geöffnet. Der Verkehr wird hier über eine Baustellenampel geregelt. Die Zufahrt aus nördlicher Richtung ist gesperrt.
- Bauphase 2 (ab voraussichtlich Mitte August 2026, Dauer: ca. 2 Wochen): In der finalen Phase kommt es zu einer Vollsperrung des gesamten Einmündungsbereichs.
Für Fragen oder Anregungen steht die Bauleitung des Amtes für Straßenbau und Erschließung unter der Telefonnummer 069-212-33173 oder per E-Mail an andreas.quint@stadt-frankfurt.de zur Verfügung.
Auswirkungen auf den Nahverkehr und die Verkehrsströme
Die Baustelle bringt spürbare Veränderungen für den täglichen Verkehr mit sich:
- Buslinie 29: Die Haltestellen „Seniorenwohnanlage Bügel“ werden für die Dauer der Arbeiten um rund 50 Meter in südliche Richtung verlegt. Bis voraussichtlich Mitte August verkehrt die Linie 29 regulär. Während der zweiwöchigen Vollsperrung in Bauphase 2 kann der Bus die Kreuzung jedoch nicht mehr passieren; die Busse aus südlicher Richtung wenden dann direkt vor der Baustelle.
- Veränderung der Verkehrsströme: Autofahrer müssen sich während der gesamten Bauzeit auf Einschränkungen einstellen. Die Fahrbeziehung im Ben-Gurion-Ring von Norden in Richtung »Am Martinszehnten« ist permanent gesperrt. Da in Phase 1 nur der südliche Bereich per Ampel einspurig freigegeben ist und in Phase 2 überhaupt kein Durchgangsverkehr mehr möglich ist, wird der gewohnte Verkehrsfluss komplett unterbrochen. Kraftfahrzeuge müssen großräumig ausweichen und der aufgestellten Umfahrungsbeschilderung folgen.
