Sportanlagen dürfen wieder öffnen

Ab sofort dürfen die Sportanlagen und Musikschulen wieder öffnen, aber es müssen die Corona-Regeln eingehalten werden. Mannschaftssport ist nicht möglich. Beim SC Riedberg begrüßt man die Freigabe und prüft, wie die Öffnung umgesetzt werden kann. In Kalbach ist der Sportplatz nur für Individualsportler schon wieder offen.

„Vom Grundsatz begrüße ich die Freigabe. Denn es war ein nicht zu vermittelnder Sonderweg, den Hessen beschreiten wollte“, erklärt Axel Leonhardt, Vorsitzender des SC Riedberg. Was das für den SC Riedberg bedeutet, der doch überwiegend von Mannschaftssportarten geprägt wird, „müssen wir jetzt bewerten und gegebenenfalls abermals in ein neues Hygienekonzept gießen“. 

In Kalbach heißt es: „Bei uns ist Individualsport auf der Anlage Am Hopfenbrunnen schon an diesem Wochenende wieder möglich, aber die geltenden Corona-Bestimmungen müssen eingehalten werden“, sagt Doreen Abelt, Sprecherin des FC Kalbach.

Sport alleine, zu zweit oder mit Familie möglich

Die Frankfurter Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld freut sich generell, dass das Land Hessen die Corona-Verordnung mit Blick auf Sportanlagen, Musik- und Kunstschulen wieder gelockert hat.

„Ich freue mich, dass ab sofort Sport auf unseren Sportanlagen wieder möglich ist, alleine, zu zweit oder im Familienverband. Zur Bekämpfung der Pandemie sollte nur dort Verzicht geübt werden, wo es wirklich sinnvoll ist. Bewegung an der frischen Luft ist gut für die Gesundheit; für viele Kinder und Jugendliche ist Sport ein wichtiger Teil ihres Lebens. Ich freue mich, dass sie darauf nicht mehr komplett verzichten müssen, sondern in kleiner Runde weiter trainieren können“, sagt Birkenfeld.

Auch die Öffnung der derzeit geschlossenen Musik- und Kunstschulen unter Beachtung der AHA-Regeln ist laut Birkenfeld eine Entscheidung mit Augenmaß: „Dort findet Einzelunterricht oder Unterricht in Kleingruppen statt, man kann also die Hygieneregeln gut einhalten. Beides sind wichtige Bildungsangebote, die von vielen Kindern und Jugendlichen besucht werden und wichtig für ihre Persönlichkeitsentwicklung sind.“

„Bildungsangebote für Kinder haben oberste Priorität“

„Hessen folgt damit den selben Motiven, von denen wir uns in Frankfurt haben leiten lassen, als wir Anfang der Woche entschieden haben, die 150 Kinder- und Jugendzentren in Frankfurt offen zu halten. Die Lockerung der landesweiten Corona-Regeln bestärkt mich in meiner Entscheidung, Bildungsangeboten für Kinder oberste Priorität einzuräumen“, erläutert die Sozialdezernentin.

Foto: Sandro Schuh on Unsplash.com

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