FFP2-Masken: Verteilaktion im Nahverkehr

Mit einer Maskenverteilaktion haben Oberbürgermeister Peter Feldmann, Hessens Verkehrs- und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, RMV-Geschäftsführer Knut Ringat und VGF-Geschäftsführer Thomas Wissgott an der Hauptwache daran erinnert, dass ab sofort in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Stationen und in Supermärkten medizinische Masken zu tragen sind.

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagt: „Die Pandemie hält uns fest im Griff. Geduld, Vorsorge und Rücksichtnahme sind Leitplanken für diese schwere Zeit. Frankfurt zeigt, wie es geht: Die Infektionszahlen gehen runter. Wir waren deutlich über dem Durchschnitt in Hessen, jetzt sind wir darunter. Diesen Erfolg haben sich die Menschen hart erarbeitet. Nun müssen wir jedoch der Gefahr mutierter Viren mit noch besserem Schutz begegnen.“

Seit Samstag müssen in Bus und Bahn medizinische Masken oder solche mit den Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden. Alltagsmasken aus Stoff oder Schals sind nicht mehr zugelassen. Die höheren Anforderungen sind nur eine Maßnahme für mehr Sicherheit vor einer Ansteckung im Nahverkehr.

„Der öffentliche Nahverkehr ist ein wesentlicher Teil der Daseinsvorsorge. Deshalb ist unser gemeinsames Ziel auch mit Gültigkeit der neuen Corona-Verordnung klar: möglichst keinen Fahrgast am Bahnsteig stehen zu lassen“, sagt Tarek Al-Wazir. „Medizinische Masken schützen nachweislich besser als Stoff- oder andere Alltagsmasken vor Ansteckung mit dem Coronavirus. Wenn das Virus ansteckender wird, muss auch die Maske besser werden.“

Einhaltung der neuen Corona-Regeln wird kontrolliert

Eine Woche lang werden an vielen Stationen kostenlos FFP2-Schutzmasken verteilt. Gestern wurde betont: Die Menschen müssen sich die Masken leisten können – auch die mit niedrigem Einkommen. Ein Festpreis, wie vom Deutschen Hausärzteverbund gefordert, ist aus meiner Sicht von OB Feldmann „überlegenswert“.

Die VGF fährt auf allen U-Bahn- und Straßenbahn-Linien nach dem regulären Fahrplan, es gibt keine Einschränkungen des Angebots in Frankfurt. Mit zusätzlicher Reinigung der Fahrzeuge, Desinfektionsmittelspendern und innovativen Verfahren wie UV-Desinfektion will man für so viel Sicherheit wie möglich sorgen. Es gibt auch regelmäßige Kontrollen, ob die neuen Corona-Regeln eingehalten werden.

Foto:   Markus Winkler /  Unsplash

Teile diesen Beitrag mit Freunden