Kategorie: RiedbergNEWS

Hund beißt Kind (11) – Halterin geht einfach weg

Ein 11-jähriges Kind wurde am Riedbergplatz von einem Hund gebissen und musste notärztlich versorgt werden. Jetzt wird um Hinweise auf die Hundehalterin gebeten. Sie ließ das Kind allein und ging einfach weg.

Es geschah am Montag, 4. Januar, gegen 11.30 Uhr. Ein elfjähriges Kind war unmittelbar am Riedbergplatz auf dem Gehweg, auf Höhe der Hans-Bethe-Straße 2, unterwegs – und wurde plötzlich von einem Hund in die Wade gebissen. So schwer, dass es notärztlich versorgt werden musste. Die Bisswunden wurden mit mehreren Stichen genäht.

Die Hundehalterin hielt den Hund offensichtlich an der Leine, soll aber nicht versucht haben, den Angriff zu unterbinden. Sie verließ den Tatort sofort und ließ das Kind allein. Die  Halterin soll 50 bis 60 Jahre alt und etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß sein. Bei dem Hund handelt es sich wahrscheinlich um einen deutschen Kurzhaar, rund 50 Zentimeter groß und mit dunkelbraunem Fell.

Jetzt wird mit einem Flyer (siehe unten) um Hinweise geben – entweder an das 14. Polizeirevier in der Marie-Curie-Straße unter 069/ 75511400 (14.Polizeirevier.PPFFM@polizei.hessen.de ) oder an das Ordnungsamt Frankfurt, Tel. 069/ 21242421.

Mit diesem Flyer wird um Hinweise gebeten Foto: privat

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Foto oben: Archiv

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Riedberg wird zum „Schneeberg“

Knapp zehn Zentimeter Neuschnee am Morgen – das gab’s schon lange nicht mehr am Riedberg. Kleine Riedberger holten, wo immer möglich, Schlitten und Bobs raus. Autofahrten wurden zur Geduldsprobe. Die Räumfahrzeuge der FES hatten jede Menge zu tun. In den nächsten Tagen sind weitere Schneefälle angesagt.

Tief „Dimitrios“ leistet ganze Arbeit: Während der Norden Frankfurts, und damit auch der Riedberg, mit rund zehn Zentimetern noch relativ unspektakuläre Neuschnee-Mengen verzeichnete, gab es im nahen Taunus Schneeverwehungen, Glätte und selbst auf den Bundesstraßen am Fuß des Feldbergs brauchten die Pendler Geduld und bis zu 45 Minuten mehr auf dem Weg zur Arbeit.

Am Riedberg waren schon am frühen Morgen die Räumfahrzeuge der FES zu hören und Hausbesitzer, die Schnee von den Gehwegen schippten. Bisweilen musste man sich auch die Schaufel vom Nachbarn ausleihen oder versuchte später noch, selbige im Supermarkt zu kaufen. Während Kinder, die aufgrund der verschärften Lockdown-Regeln zuhause waren, die wenigen Stunden mit Schnee ausnutzten. Denn kurz nach 11 Uhr setzte schon wieder Regen ein und für den Rest des Tages ist Tauwetter angesagt. 

Streufahrzeuge der FES sollen weitgehend verhindern, dass der Schneematsch auf den Straßen liegenbleibt und abends gefriert   Foto: FES

Die FES hat vorab mitgeteilt: Die Streufahrzeuge bearbeiten Hauptverkehrsstraßen, Erschließungsstraßen, ÖPNV-Strecken und Fahrradwege mit Feuchtsalz und flüssiger Sole, um den Schnee schnell aufzutauen und um zu verhindern, dass Schneematsch und Flüssigkeit gegen Abend wieder anfrieren. Zudem werden Fußgängerüberwege, Haltestellen und andere sensible Stellen mit abstumpfendem Streumitteln wie Lava-Granulat abgestreut.

Momentan allerdings ist man noch mit Matschschnee auf den Straßen und Wegen konfrontiert und sollte vorsichtig sein. Am morgigen Mittwoch sollen weitere Schneefälle kommen und auch die Temperaturen werden voraussichtlich sinken. Es bleibt also noch ein bisschen Winter…

Foto: MAINRiedberg

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Wie erleben Sie diesen Schnee-Dienstag? Was ist ihr Lieblingsmotiv? Schicken Sie uns gerne Fotos auf mail@main-riedberg.de oder erzählen eine kurze Geschichte!

Eine Lady aus unserem MAINRiedberg-Team ging heute Morgen bespielsweise barfuß zum Briefkasten, um die Zeitung zu holen… Foto: privat

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Digitale Ballett-Förderung im Lockdown

Der Lockdown wird verlängert und verschärft. Doch Aufgeben ist für Dr. Thom Hecht, Gründer des „Thom Hecht Ballettförderungszentrums“, keine Option. MAINRiedberg erklärt er, wie E-Learning mit Spaß gelingen kann – und selbst Ballett-Prüfungen am ehrwürdigen American Ballett Theatre möglich sind.

Die Kulturbranche ist von der Corona Pandemie hart getroffen, und auch die Ausbildungsstätten wie Ballett- und Musikschulen stehen vor nie zuvor gegebenen Herausforderungen, um den Nachwuchs trotz des Lockdowns zu fördern.

Es erfordert kreatives Umdenken, pädagogisches Einfühlungsvermögen und eine didaktische Neuplanung, um Ballettunterricht in digitaler Form so anbieten zu können, dass Eleven und Elevinnen auch in diesem neuen Unterrichtsmedium Lernfortschritte erzielen können.

Dr. Thom Hecht, Gründer des Ballettförderzentrums am Riedberg, will weiterhin mit digitalem Ballett die kleinen und großen Elevinnen und Eleven begeistern Foto: privat

Durch meine Lehrtätigkeit in den Masterstudiengängen an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden, wo ich bereits seit einigen Jahren digitalen Unterricht in Tanzgeschichte und Tanzpädagogik im E-Learning Format lehre, kann ich Vieles für den digitalen Unterricht im Thom Hecht Ballettförderzentrum ableiten. So braucht jede Altersgruppe eine differenzierte pädagogische Herangehensweise. Passend zur Vorweihnachtszeit hatte ich beispielsweise zuletzt einen Schwerpunkt auf Tchaikovsky’s Nussknacker Ballett gelegt. Unsere jüngsten Ballettkinder probierten spielerisch erste Tanzschritte mit kreativen Übungen und erlernten die Handlung von diesem wunderschönen Weihnachtsballett.

So macht auch digitales Lernen Spaß

Für Balletteleven im Grundschulalter wurde dieses Konzept ausgebaut, indem Schritte aus dem Ballett, zum Beispiel eine Polka aus dem 1. Akt, zu kleinen Tänzen choreographiert werden. Die Kinder lernen aber auch etwas über Ballett- und Musikgeschichte. In regelmäßigen Quizzen wird das Gelernte im digitalen Unterricht abgefragt: Wer komponierte das Nussknacker Ballett? Wie heißen die Charaktere? So macht auch digitales Lernen Spaß.

Die Balletteleven im Teenager-Alter, die bereits auf Spitze tanzen, hatten bereits vor den Sommerferien mit der Marzipan-Variation aus dem Nussknacker begonnen. Und daran arbeiteten wir auch im Online-Unterricht, notfalls mit etwas weniger Platz.
Auch den Adult Ballettkursen versuche ich weiterhin, eine gewisse Normalität zu geben durch eine Mischung aus „Fordern und Fördern“.

Ballett-Prüfungen am American Ballett Theatre via Zoom

Vielleicht ist dies ja auch ein kleiner Anreiz: Aufgrund von Covid-19 werden am American Ballett Theatre keine Präsenzprüfungen in New York stattfinden. Stattdessen sind sogenannte Virtual Assessments geplant, das sind Ballettprüfungen via Zoom. Nachdem meine Schüler der Adult Division schon vier Ballettprüfungen am Broadway in New York abgelegt haben, ist es vielleicht an der Zeit, auch mal eine Prüfung digital abzulegen.

Im Thom Hecht Ballettförderzentrum setzen wir ein klares Zeichen: Wir geben nicht auf und blicken nach vorne. Aufgeben ist keine Option, und auch wenn der Lockdown noch länger andauert, versuchen wir durchzuhalten.

Text: Thom Hecht

Fotos: Thom Hecht Ballettförderzentrum

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Mehr Berichte zum Thema „So trifft uns die 2. Welle“ lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe von MAINRiedberg. Weitere Informationen unter https://main-riedberg.de/neu-die-aktuelle-mainriedberg-6/

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Kitas bleiben im Prinzip offen

Trotz der erneut verschärften Lockdown-Regeln können Eltern von Kita-Kindern ein wenig aufatmen: Es wird in Hessen und damit auch in den 12 Einrichtungen am Riedberg kein „Betretungsverbot“ geben.

Am Rednerpult war ein Schild mit dem Hashtag #HESSEN.BLEIBT.BESONNEN, der Kampagne der Landesregierung. Ähnlich unaufgeregt versuchte Ministerpräsident Volker Bouffier gestern bei einer Pressekonferenz die Beschlüsse von Bund und Bundesländer zum erneut verschärften Corona-Lockdown zu erklären. Für viele Mütter und Väter aus dem jüngsten und familienreichsten Frankfurter Stadtteil, dem Riedberg, dürfte folgender Passus wohl mit am interessantesten sein: Denn Bouffier hat sich dafür ausgesprochen, dass es – anders als beim ersten Lockdown im Frühjahr – kein „Betretungsverbot“ der Kitas geben soll.

„Wie immer möglich: Lasst die Kinder zuhause“

Das bedeutet: Es wird mehr als eine Notbetreuung in den Einrichtungen geben, die nur Kinder von Eltern aus sogenannten systemrelevanten Berufen nutzen können. Die Kitas bleiben also im Prinzip offen. Allerdings gelte weiterhin der Grundsatz: „Wie immer möglich: Lasst die Kinder zuhause.“

Hintergrund der im Gegensatz zu anderen Bundesländern moderaten Lösung ist einerseits die Erfahrung aus dem Frühjahr, als immer mehr Berufsgruppen an die Landesregierung herangetreten sind und sich dafür aussprachen, systemrelevant zu sein – und letztlich mindestens 50 Prozent der Kids weiterhin in den Kitas waren. Die Notbetreuung erwies sich somit als wenig praxistauglich. Andererseits sei immer noch fraglich, wie groß der Einfluss der Öffnung von Schulen und vor allem von Kitas auf das Infektionsgeschehen ist. Dazu gebe es noch keine eindeutigen gesicherten Erkenntnisse. „Nach unserer Einschätzung ist dies nicht der Fall.“

Weitere Einzelheiten, insbesondere zum Thema Schulen, werden heute nach der Sitzung des hessischen Corona-Kabinetts bekannt gegeben. Es zeichnet sich aber ab, dass bis Ende Januar die Präsenzpflicht ausgesetzt wird. Das gilt nicht für die Abschlussklassen, die weiterhin zur Schule gehen sollen.

Zusammenfassung: MAINRiedberg

Foto: MAINRiedberg

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So läuft die Weihnachtsbaum-Entsorgung

Wohin mit dem Weihnachtsbaum, wenn dieser ausgedient hat? Diese Frage stellt sich den Frankfurtern nach Weihnachten. Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH bietet zwei Optionen der Entsorgung an.

Variante 1: Der Weihnachtsbaum wird wie bisher im Laufe des Monats Januar entweder über die braune Biotonne, die graue Restmülltonne oder mit der Straßenreinigung entsorgt. Voraussetzung ist, dass die Bäume von allem Schmuck befreit und auf Stücke von maximal ein Meter gekürzt sind.

Am 21. Januar kommt ein Sonderfahrzeug der FES nach Riedberg & Kalbach

Variante 2: Die zum sechsten Mal angebotene und inzwischen gut etablierte Sammeltour mit festen Terminen in einzelnen Stadtteilen. Dabei wird zwischen Donnerstag, 7., und Mittwoch, 27. Januar, ein Sonderfahrzeug eingesetzt, das nur Weihnachtsbäume einsammelt. Bürger legen die Bäume zum Abholtag einfach an der Grundstücksgrenze – also leicht zugänglich und gut sichtbar – bereit. Diese Bäume sollen ebenfalls abgeschmückt sein und auf Stücke von maximal 1 Meter gekürzt werden.

In Kalbach-Riedberg, Niederursel, Eschersheim, Mertonviertel werden am Donnerstag, 21. Januar, die Weihnachtsbäume mit dem Sonderfahrzeug abgeholt.

Natürlich können Weihnachtsbäume auch im Rahmen des Kofferraumservices auf den FES-Wertstoffhöfen kostenlos abgegeben werden.

Mehr als 80.000 Weihnachtsbäume müssen entsorgt werden

FES verspricht sich von der Kombination beider Möglichkeiten einen schnelleren Abtransport der schätzungsweise 80.000 Weihnachtsbäume, von denen etwa drei Viertel kompostiert werden. Trotzdem bleibt es eine logistische Herausforderung. FES bittet um Verständnis, wenn herumliegende Bäume ein paar Tage im Stadtbild zu sehen sind.

Der Einsatzplan des Weihnachtsbaumfahrzeugs ist auch im Internet unter http://www.fes-frankfurt.de abrufbar.

Foto: FES

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Wieder Straßensperrungen rund um den Feldberg

Raus aus dem Lockdown und ab in den Schnee – das ist derzeit keine gute Idee: Am ersten Wochenende des neuen Jahres musste die Polizei aufgrund des großen Andrangs wieder Zufahrtsstraßen in den Taunus sperren und appelliert erneut, die Region für Ausflüge zu meiden.

„Aufgrund des aktuellen Verkehrsaufkommens und der hohen Anzahl von Besuchern wird darum gebeten, das Gebiet rund um den Feldberg, insbesondere Schmitten und den Ortsteilen Oberreifenberg, Niederreifenberg, Arnoldshain, Hegewiese, Königstein und Oberursel zu meiden“, heißt es in Polizeimeldungen vom Wochenende.

Für viele Ausflügler aus Frankfurt war schon in Oberursel Schluss. Aufgrund der Verkehrslage wurde aber insbesondere die Bundesstraße B8 zwischen Abfahrt Schloßborn und Königstein, bis Höhe Altkönigstraße sowie die Verbindungsstraßen zwischen Glashütten/Oberems und Schmitten/Dorfweil in beide Richtungen gesperrt. Weiterhin wurden durch das Ordnungsamt Königstein die Zufahrtstraßen des Ortsteils Königstein Falkenstein gesperrt. Die Zufahrt war für Anwohner frei.

Zahlreiche Ausflügler waren allerdings trotz gesperrter Gipfel-Zufahrten unterwegs, Straßen in den umliegenden Ortschaften rund um den Feldberg waren zugeparkt, teils auch die Bundesstraße 8. Die Polizei führte Kontrollen vor Ort durch und versuchte, den Verkehr zu lenken.

In den gesperrten Zufahrtsstraßen zum Feldberg besteht die Gefahr durch Schnee- und Eisbruch.

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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An Neujahr: Riedberger sammeln 25 Säcke Müll

Viel Müll trotz Corona-Silvester: Bei der Sammelaktion der Klimaschutz-Initiative Riedberg wurden an Neujahr von fleißigen Helferinnen und Helfern 25 Säcke voll Müll im Stadtteil gesammelt.

Los ging’s am 1. Januar um 14 Uhr vor dem Jugendhaus. Allein, zu zweit oder mit der Familie. Mülltüten, Müllgreifer und Handschuhe hatte der FES zur Verfügung gestellt. „Es waren tolle 45 Helfer dabei“, freut sich Ina Mirel von der Klimaschutz-Initiative Riedberg, die die Müllsammelaktionen in regelmäßigen Abständen veranstaltet. 

Besonders die Wiesen und Beete in unserem Stadtteil waren diesmal im Fokus. Dort liegen nach Silvester oft Plastikkappen von Feuerwerkskörpern, die von der FES nur mit viel Mühe und finanziellem Aufwand beseitig werden können. Obwohl Silvester in diesem Jahr ruhiger war als man es kennt, war dennoch ausreichend Unrat zum Füllen der Mülltüten vorhanden. 25 Tüten sind das Ergebnis dieser Sammelaktion. Sie werden in den nächsten Tagen abgeholt.

Die nächste Sammelaktion findet voraussichtlich im April/ Mai 2021 statt. „Wir werden zeitnah einen Termin auf unserer Müllsammel-Projektseite veröffentlichen“, heißt es bei der KIR. 

Weitere Informationen unter http://www.klimaschutz-initiative-riedberg.de/projekt-muellsammeln-auf-dem-riedberg/

Kontakt zum Projektteam unter muellsammeln@klimaschutz-initiative-riedberg.de

Fotos: Klimaschutz-Initiative Riedberg

45 große und kleine Riedberger machten bei der Müllsammelaktion am Neujahrstag mit Foto: KIR

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Cocktail-Genuss für zu Hause

Silvester mit den leckersten Cocktails der Stadt anstoßen? Das ist jetzt dank eines Unternehmens aus Heddernheim auch zu Hause möglich. Muddler MD bieten hochwertige, handgemachte Cocktails in schicken Flaschen an und betreiben ebenso einen Lieferdienst in Frankfurt. 

Die Gründerin von Muddler MD, Doris Berberich, ist seit über elf Jahren in der Musikbranche tätig und hat auf unzähligen Events, in VIP-Bereichen, Hotels und Lounges auf der ganzen Welt Cocktails probiert, doch die Qualität „reichte leider selten an die einer gehobenen Cocktailbar heran“. Sie hat sich schon immer einen guten Cocktail in der Flasche gewünscht, der mit hochwertigen Zutaten, mit Liebe und Professionalität handgemixt ist. Wie in einer sehr guten Bar eben.

Als leidenschaftliche Cocktailgenießerin hat sie Malwin Hillier und Torsten Martini, die Betreiber der „Marmion“ Bar im Frankfurter Ostend kennengelernt. Und eine geniale Zusammenarbeit begann! Die Cocktails von Muddler MD werden vom Marmion-Team hergestellt und es gibt sie sowohl für den Privatkunden als auch B2B für VIP-Bereiche, Hotels und Events.

Lieferdienst am Wochenende

Der besondere Service: In Frankfurt gibt es am Wochenende einen Lieferdienst. Innerhalb von einer Stunde nach der Bestellung werden die Cocktails von einem „Genussboten“ eisgekühlt direkt vor die Haustür gebracht. In ganz Deutschland und bald auch in anderen Europäischen Ländern gibt es Paketlieferung, bestellt wird im neuen Online-Shop. „Jetzt kann ich endlich am Main sitzen oder im Taunus in die Ferne schauen oder am Flughafen die Flugzeuge starten und landen sehen, und dabei einen ausgezeichneten Cocktail genießen. Nur deshalb mache ich das“, sagt Doris Berberich und lacht.

Dabei achtet sie auf jedes Detail. Das Design der Flaschen wurde von zwei Designern entworfen, alle Zutaten sind genau aufgelistet. Qualität, Genuss, Transparenz und Nachhaltigkeit sind entscheidend. Das Unternehmen hat seinen Sitz im Zeilweg, nur wenige Minuten vom Riedberg entfernt.

Noch eine kleine Cocktail-Nachhilfe zum Frankfurter Cocktail-Genuss-Unternehmen gefällig? In einer Bar werden Stößel („muddler“) bei der Zubereitung von Cocktails eingesetzt, um Früchte, Kräuter oder Gewürze zu zerdrücken und so den darin enthaltenen Saft und die ätherischen Öle beispielsweise von Zitronenschalen oder Minze freizusetzen.

Weitere Informationen zum Unternehmen und Online-Shop unter www.muddler-md.com

Fotos: Muddler MD

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MAINRiedberg wünscht frohe Weihnachten

Liebe Leserinnen und Leser von MAINRiedberg,

auch wenn in diesem denkwürdigen Jahr 2020 alles anders ist, hoffen wir, dass Sie sich trotzdem auf Weihnachten freuen und mit den Menschen, die Ihnen besonders nahe stehen, eine ruhige und gemütliche Zeit verbringen. ⭐️

Es ist zwar kein Weihnachten, wie wir es gewohnt sind. Aber vielleicht ermöglichen uns diese außergewöhnlichen Umstände auch, eine Auszeit von der sonst hektischen Vorweihnachtszeit zu nehmen und uns auf das zu konzentrieren, was uns besonders am Herzen liegt. Dabei auch die Menschen nicht zu vergessen, die besonders mit den aktuellen Bedingungen zu kämpfen haben. Finanziell, gesundheitlich und emotional. Ob bei der Arbeit oder im allerengsten Familienkreis.

Weihnachten ist kein Wirtschaftszweig und viel mehr als eine Tradition. Weihnachten ist für Millionen Menschen das schönste und wichtigste Fest im Jahr, mit einer ganz besonderen Botschaft, mit Verbundenheit und Offenheit. Und hoffentlich auch 2020 ein positives Signal in Richtung Zukunft.

Wir wünschen Ihnen ein wunderschönes Fest und vor allem Glück und Gesundheit.

Wir freuen uns schon darauf, mit Ihnen gemeinsam in ein hoffentlich besseres Jahr 2021 zu starten. Mit tagesaktuellen Nachrichten und Hintergrundberichten über den – für uns – schönsten Stadtteil Frankfurts und inzwischen auch weit darüber hinaus. Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Herzensprojekt MAINRiedberg, für Ihr Feedback und Ihre Treue!

Ihr MAINRiedberg-Team

Foto: MAINRiedberg

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Lichtblick beim Thema Ärzte-Versorgung

Es sind die ersten positiven Nachrichten seit der Schließung des Fachärztezentrums Riedberg und der wachsenden Sorge um die Ärzte-Versorgung im Stadtteil: Ein bisheriger FÄZ-Kinderarzt eröffnet eine eigene Praxis im Mertonviertel. Eine Gynäkologin wird ab Mitte Januar wieder am Riedbergplatz praktizieren.

Für viele Patientinnen und Patienten war es ein Schock, als die städtische FÄZ Frankfurt GmbH zum 30. September ihr Ärztezentrum am Riedberg mit den Bereichen Gynäkologie, Kinderheilkunde, Neurologie und Psychiatrie schloss. Man plane „eine strategischen Neuausrichtung“ der Standorte, hieß es damals als Begründung. 

Kritik an dieser abrupten und schwer nachvollziehbaren Entscheidung wurde im Stadtteil laut, verstärkt im Ortsbeirat und darüber hinaus, wie MAINRiedberg ausführlich berichtete. Auch bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen sprach man hinter vorgehaltener Hand davon, dass in puncto Riedberg „ordentlich Druck im Kessel“ sei. Jetzt gibt es eine neue Geschäftsführung in der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist, zu der das Nordwest-Krankenhaus und die FÄZ Frankfurt GmbH gehören und in deren Vorstand der Frankfurter Gesundheitsdezernent Stefan Majer ist. Und plötzlich scheint ein Umdenken stattzufinden. „Wichtig ist, dass die fachärztliche Versorgung am Standort Riedberg weiter gewährleistet ist“, erklärt Unternehmenssprecherin Brigitte Ziegelmayer auf Anfrage. Deshalb sollen jetzt Ärzte „in Eigenregie“ übernehmen. Als Untermieter des bisherigen Betreibers, denn der Mietvertrag läuft trotz der Schließung des Fachärztezentrums ja noch weiter.

Neue Gynäkologie-Praxis am Riedbergzentrum

Fest steht inzwischen, dass die Gynäkologin Caroline Gatzka, die früher schon am Riedberg tätig war, in den alten Räumen eine neue Praxis eröffnet. Die Umbauarbeiten laufen bereits, als Eröffnungstermin ist Mitte Januar avisiert. Die Psychotherapeutin Christina Kengne-Meuschel arbeitet weiterhin am Riedbergplatz, allerdings selbstständig. Es soll auch wie bisher einen gemeinsamen Empfangsbereich für alle Patientinnen und Patienten geben.

Aber es ist noch nicht bekannt, welche Fachärzte noch an den Riedbergplatz ziehen könnten. Interessenten haben bisher auch die hohen Mietkosten als Problem bezeichnet. 

Kinderarzt eröffnet heute Praxis im Mertonviertel

Unter anderem deshalb hat sich der bisherige FÄZ-Kinderarzt Dominik Dunsch dazu entschieden, sich mit einer Praxis im Mertonviertel selbstständig zu machen. Am heutigen 22. Dezember war die Eröffnung in den Räumen in der Lurgiallee 6 – 8, in der Merton-Passage. Dunsch hatte immer betont, dass er während der vier Jahre am Riedberg eine enge Verbindung zu seinen kleinen Patienten aufgebaut habe und umso mehr freue es ihn, dass es nur wenige Minuten davon praktizieren wird. „Da wir zunächst zu zweit, also eine Medizinische Fachangestellte und ein Arzt, starten, werden wir telefonisch nur eingeschränkt zu erreichen sein“, erklärt Dunsch. Termine könnten zunächst am besten per Email oder über das Kontaktformular der Homepage vereinbart werden.

Im Mertonviertel praktiziert ebenfalls der Kinder- und Jugendarzt Stefan Behr, der schon seit Jahren auf den Mangel an Kinderärzten in den nördlichen Stadtteilen hinweist. Allein am Riedberg leben inzwischen rund 4500 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Aktuell gibt es keinen einzigen Kinderarzt im Stadtteil, aber zwei Praxen sind jetzt zumindest in wenigen Minuten erreichbar.

Einen ausführlichen Bericht zur Fachärzte-Versorgung im Stadtteil lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe von MAINRiedberg. Weitere Informationen unter https://main-riedberg.de/neu-die-aktuelle-mainriedberg-6/

Foto: Hush Naidoo on Unsplash

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