Kategorie: RiedbergNEWS

18 Pkw-Aufbrüche im Frankfurter Norden

Bislang unbekannte Täter brachen in der Nacht von Samstag auf Sonntag insgesamt 18 Autos im Frankfurter Norden auf – unter anderem am Riedberg.

Es handelt sich dabei um Pkw verschiedener Hersteller, wie Opel, Renault, VW, Skoda, BMW, Audi, Peugeot und Mercedes. Entwendet wurden Airbags, Bargeld und sonstige Gegenstände. Geparkt standen die Kraftfahrzeuge in Nieder-Eschbach in der Leo-Tolstoj-Straße, Auf dem Ried, Niedereschbacher Stadtweg, Deuil-La-Barre-Straße, Günter-Vogt-Ring, Urseler Weg und in einer Tiefgarage in der Konrad-Zuse-Straße am Riedberg.

An den Fahrzeugen konnten keine Aufbruchspuren festgestellt werden. Es ist unklar, wie die Fahrzeuge geöffnet wurden.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem 14. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-75511400 in Verbindung zu setzen.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt

Foto: Archiv

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MAINRiedberg feiert 5. Geburtstag!

MAINRiedberg wird 5 Jahre alt – und wir sind natürlich mächtig stolz darauf! Selbstverständlich feiern wir das schöne, kleine Jubiläum mit einer neuen Print-Ausgabe unseres Stadtteilmagazins, das längst über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt und relevant ist.

Dass wir diesen Geburtstag feiern können, haben wir auch Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und unseren treuen Anzeigenkunden zu verdanken. Das bestärkt uns, unseren Weg konsequent weiterzugehen, mit guter Recherche, Reportagen und Interviews, die nicht nur an der Oberfläche kratzen. Das Problem, dass ein Stadtteil mit 4500 Kindern und Jugendlichen in Kürze keinen Kinderarzt oder keine Gynäkologie mehr vor Ort haben könnte, ist plötzlich real. Was das Ende des Fachärztezentrums bedeutet, Hintergründe und mögliche Lösungen sind das Top-Thema der aktuellen MAINRiedberg-Ausgabe. Ebenso die Frage, welche Auswirkungen der Lockdown auf Schule, Kita und Bildung unserer Kinder hat. Wir wollen auch diejenigen nicht vergessen, die mit am meisten unter den Folgen der Pandemie leiden – die Künstlerinnen und Künstler. Maja Wolff, Mit-Erfinderin des Grüne-Soße-Festivals, und Opernsängerin Susanne Schaefer berichten, warum sie ihre „Mission Impossible“ nicht aufgeben werden.

Neugierig geworden? Die MAINRiedberg-Magazine werden in Frankfurt-Riedberg verteilt und liegen bei unseren Kooperationspartnern in Kalbach, in Niederursel, im Mertonviertel und angrenzenden Stadtteilen, sowie teilweise in Cafés und Gaststätten, Arztpraxen und sozialen Einrichtungen kostenlos zum Mitnehmen aus. Sollten Sie noch kein neues Magazin bekommen haben – eine Nachricht an mail@main-riedberg.de genügt. Dann werden wir versuchen, Ihnen umgehend ein Magazin zu senden.

Ein kleines Dankeschön haben wir noch: In den nächsten Wochen werden wir unsere Best-of-Stories der vergangenen fünf Magazin-Jahre auf main-riedberg.de veröffentlichen und wünschen schon jetzt viel Freude beim Lesen!

Euer/ Ihr

Team von MAINRiedberg

Foto: MAINRiedberg

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Warum der „Warntag“ am Riedberg so leise war

War da was? Am Donnerstag um 11 Uhr sollte der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung stattfinden. Am Riedberg waren, wenn überhaupt, nur aus der Ferne Sirenen zu hören. Geschäfte und Unterricht liefen ohne Unterbrechung weiter. Auch Warn-Apps meldeten den Alarm erst mit Verspätung. Die Feuerwehr Frankfurt zieht insgesamt aber eine positive Bilanz.

Warum war der Warntag so leise? Der Hintergrund ist einfach: In Frankfurt wurden in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten die Sirenen, die teilweise noch aus den Zeiten des Kalten Krieges oder früher stammten, sukzessive zurückgebaut. Am Riedberg wurden gar keine Sirenen installiert. Alle Sirenen rund um den Industriepark Höchst und Allessa in Fechenheim heulten aber wie geplant.

Mitarbeiter der Feuerwehr Frankfurt waren an den Standorten und meldeten: Alles funktioniert einwandfrei. Zu hören waren die Sirenen in den westlichen Stadtteilen und mit guten Ohren und entsprechender Windrichtung auch zum Teil darüber hinaus. Ansonsten blieb es – aus verschiedenen Gründen – still.

Die Sirenengruppe rund um Griesheim (Nied, Schwanheim) ist seit einiger Zeit nicht mehr aktiv, weil dort kein Störfallbetrieb mehr läuft. Das erklärt, warum hier kein Probealarm zu vernehmen war, ebenso wie im restlichen Stadtgebiet – denn flächendeckend gibt es in Frankfurt keine Sirenen. Genau wie in vielen anderen Städten wurden diese nach Ende des Kalten Krieges abgebaut. Überlegungen und Kostenschätzungen für ein entsprechendes Netz gibt es, eine Entscheidung der Stadtpolitik derzeit nicht.

Auch die Warn-Apps blieben zunächst still

Auch die Warn-Apps, die viele Frankfurter Bürger mittlerweile auf ihren Smartphones installiert haben dürften, blieben allerdings bis ca. 11:30 Uhr still. Das scheint, soweit ersichtlich, bundesweit der Fall gewesen zu sein. Die Probewarnung wurde von der nationalen Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgelöst.

Nach Angaben des BBK lag die späte Zustellung der Warnung an der großflächigen, bundesweiten Auslösung. Letztlich dient der Warntag auch der Überprüfung und Verbesserung der Infrastruktur. Wer festgestellt hat, dass seine App verspätet alarmiert hat und auf Sirenentöne gelauscht hat, hat aus Sicht der Frankfurter Feuerwehr am #Warntag2020 auf jeden Fall alles richtiggemacht.

Foto: Feuerwehr Frankfurt

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Heute um 11 Uhr ist bundesweiter Probealarm!

Heute gibt es zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung vor 30 Jahren einen bundesweiten Warntag – auch in Frankfurt. Die neutrale Probewarnung beginnt um 11 Uhr.

Der gemeinsame Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um Bevölkerungswarnungen zu erhöhen. Denn: Wer rechtzeitig gewarnt wird und weiß, was zu tun ist, kann mit einer Notlage besser umgehen – sei es ein Bombenfund, ein Großbrand oder der mögliche Austritt von Chemikalien in Industriegebieten. Gleichzeitig dient der Warntag dazu, die vorhandenen technischen Systeme zur Warnung flächendeckend zu testen und zu prüfen, an welcher Stelle diese noch weiterentwickelt werden können.

Eine neutrale Probewarnung wird am heutigen Donnerstag um genau 11 Uhr von der nationalen Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bundesweit an alle Warnmultiplikatoren geschickt, die am sogenannten Modularen Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen sind – wie Rundfunksender und Warn-Apps.

Seit einiger Zeit sind die gängigen Warn-Apps miteinander verbunden, so dass die Auswahl nur eine Frage der persönlichen Präferenz ist: Jeder Frankfurter, der NINA, KATWARN, Hessenwarn oder BIWAPP auf seinem Smartphone installiert hat, wird am Donnerstag die Probewarnung des BBK empfangen – und 20 Minuten später auch die Probe-Entwarnung. Wichtig ist, überhaupt eine aktualisierte Warn-App zu haben.

Auf Ebene der Länder und Kommunen werden parallel lokale Warnmittel ausgelöst. Das betrifft in Frankfurt die Sirenen für die Industrieparks Höchst und Alessa in Fechenheim. Die Unternehmen haben in der Vergangenheit jeweils zweimal im Jahr eigene Probealarme durchgeführt, mit einer etwas anderen Sirenenfolge. Am Donnerstag und auch künftig schließen sie sich aber dem bundesweiten Warntag und dem dazu gehörigen Warnrhythmus an.

Warntage wurden während des Kalten Krieges zweimal jährlich durchgeführt. Nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes wurden diese eingestellt. Bund und Länder haben im vergangenen Jahr beschlossen, an jedem zweiten Donnerstag im September wieder einen bundesweiten Warntag stattfinden zu lassen. Eine neue Webseite http://www.bundesweiter-warntag.de erklärt, in welchen Fällen und auf welchen Wegen in Deutschland gewarnt wird und weist den Weg zu Verhaltensempfehlungen bei Gefahr.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: BBK

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Falsches Gerücht um „Schwelbrand“ an der Grundschule

Vor vier Wochen gab es einen größeren Feuerwehreinsatz an der Grundschule 1. Schnell kam die Fehlinformation auf, dass dies auf einen Schwelbrand im Pelletlager der Heizung zurückzuführen sei – was zahlreiche Eltern und Kinder verunsicherte. Auch der Ortsbeirat beschäftigte sich mit dem Thema. Fakt ist: Es gab nie einen Brand, nur witterungsbedingte Probleme mit dem Rauchabzug.

Am Vormittag des 12. August, also kurz vor Ferienende, eilten sechs Einsatzwagen der Feuerwehr Frankfurt zur Grundschule 1 an der Kalbacher Höhe. Die Brandmeldeanlage war ausgelöst worden, Ursache zunächst unbekannt. Innerhalb der angrenzenden Kita wurde später kommuniziert, dass es sich um einen Schwelbrand gehandelt habe. Die Feuerwehr indes teilte schon kurz nach dem Einsatz auf Nachfrage mit, dass kein Grund zur Sorge sei und definitiv kein Brand Ursache des Alarms war.

Wie sich der herausstellte war Grund für den Alarm lediglich Rauch-Austritt durch die extreme Witterungslage. Der Schornstein konnte bei den hohen Außentemperaturen an diesem Tag keinen Auftrieb aufbauen und der Rauch nicht nach oben abziehen.  Das Problem konnte laut Feuerwehr durch „umfangreiche Belüftung“ vorerst behoben werden und soll in Zukunft durch den Einbau eines Saugzuggebläses verhindert werden.

Doch die Fehlinformation war in der Welt und die Verunsicherung greifbar. Noch bei der ersten Ortsbeiratssitzung nach der Sommerpause Ende August gab es einen Antrag der Grünen, in dem der Magistrat gebeten werden sollte, die Heizung der Grundschule Riedberg 1 von einer „brandgefährdeten Pellet-Heizung auf Fernwärmeversorgung umzurüsten“. 

Die Pellet-Heizung galt beim Bau der Schule als umweltfreundliche Alternative, da das Fernwärme-Netz, das inzwischen die meisten Haushalte am Riedberg versorgt, damals noch im Aufbau war. Die Heizanlage ist nicht unumstritten – der Antrag auf Umrüstung wurde aber mehrheitlich vom Ortsbeirat abgelehnt.

Unterdessen ist die Leitung der Kita Sonnenwind an die Eltern herangetreten, um das Brand-Gerücht endgültig auszuräumen. 

MAINRiedberg hatte am Tag nach dem Feuerwehreinsatz bei der Pressestelle der Feuerwehr Frankfurt nachgefragt und die Antwort erhalten, dass definitiv kein Brand vorlag. Deshalb haben wir aufgrund von Geringfügigkeit bisher nicht darüber berichtet.

Foto: MAINRiedberg

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Workshops zum Thema Artensterben & Klimawandel

Welche Verbindungen gibt es zwischen Biodiversität, Naturwissenschaften und Glauben? Das ist die zentrale Frage eines Workshop-Wochenendes zum Thema „Wasser und Wildnis“, zu dem unter anderem das Centre for Dialogue at Campus Riedberg (CFD) einlädt. Das Programm reicht von Führungen und Diskussionen bis zu einer Radtour entlang der Nidda.

Das Wochenende „Wasser und Wildnis“ findet im Rahmen der interreligiösen Naturschutzwoche des Abrahamischen Forums am Freitag, 11. September, und Sonntag, 13. September, statt. Islamische, Jüdische, Christliche und Buddhistische Forscher*innen und Workshop-Begleiter*innen gestalten dieses Treffen. Herzlich eingeladen sind auch alle, die sich für die Verbindung von Naturwissenschaften, Biodiversität und Glauben interessieren, wie das CFD betont. 

Los geht’s am Freitag mit einem interaktives Programm am Riedberg unter dem Motto: Klimawandel, interreligiöser Dialog, Gendergerechtigkeit und Eco-Feminismus.  Um 16 Uhr startet das Treffen im Wissenschaftsgarten der Goethe-Universität, mit einem Gespräch über Pilze und Klimawandel mit Prof. Meike Piepenbring, Institut für Ökologie, Evolution und Diversität. Nach einem Kochworkshop in den Räumen des CFD an der Kalbacher Höhe findet ein Diskussionsabend zum Thema Artensterben und Klimawandel statt. Als Referentin dabei ist auch Prof. Dr. Renate Jost, Expertin für Feministische Theologie an der evangelischen Augustana-Hochschule in Neuendettelsau.

Radtour entlang der Nidda

„Radeln am Fluss – Leben im Fluss“ – das ist das Motto am Sonntag. Es ist eine Radtour von Karben entlang der Nidda mit Impulsen und Aktionen zu Natur und Wasser geplant. Start ist nach einer Andacht im Kuhtelier Karben (Burgräfenroder Str. 2, Karben). Mit im Gepäck: Wasser und Apfelsäfte aus der Wetterau. 

Aus Frankfurt ist ein Naturspaziergang vom Alten Flugplatz Bonames in den Nordpark Bonames mit Aktionen und Impulsen zur Natur und Biodiversität aus Sicht der verschiedenen Religionen geplant. Treffpunkt ist im Innenhof des CFD am Riedberg mit Andacht. Um 14 Uhr treffen sich alle zu einem Naturspaziergang, Workshops und Informationen zum Projekt „Städte wagen Wildnis – Vielfalt erleben“. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. 

Informationen und Anmeldung unter www.cfd-frankfurt.de

Veranstaltungsort am Riedberg: Centre for Dialogue at Campus Riedberg (CFD), Zur Kalbacher Höhe 56, 60438 Frankfurt

Foto: CFD

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Graffiti für das Jugendhaus

Farbe für den Riedberg: Seit gestern sind vor dem Jugendhaus Graffiti angebracht, die von Jugendlichen in einem Ferienprojekt gemacht wurden. Die Schülerinnen und Schüler des benachbarten Gymnasiums reagierten begeistert – auch weil es dadurch „hier am Riedberg endlich nicht mehr so steril ist“.

„Cool, endlich wird’s hier bunt“ – das war die erste Reaktion von Schülerinnen und Schüler, als sie die neuen Graffiti an den Säulen des Jugendhauses hinter dem Gymnasium Riedberg bemerkten. „Und das ist genau auch das, was wir erreichen wollten“, sagt Pia Straßburger, die Leiterin des Jugendhauses.

Die Graffiti sind bei einem Projekt in den Sommerferien entstanden, das die Hertie Stiftung ermöglicht hatte. Neben einer Woche zum Thema „Beatbox“ und einer „Singer- & Songwriter“-Woche konnten die Jugendlichen eine Woche lang mit Profis Graffiti entwickeln und beschichtete, wetterfeste Spanplatten besprayen. Die wurden am Donnerstag von Azubis der Schreinerei des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit angebracht. Mit dem Effekt, dass es „hier am Riedberg endlich nicht mehr so steril ist“ – das jedenfalls sagten Schülerinnen und Schüler zur Leiterin des Jugendhauses.

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums fanden die Graffiti sofort „cool“ Foto: MAINRiedberg

Made by Kids & Teens: Die Graffiti, die jetzt an den Säulen vor dem Jugendhaus angebracht sind, sind bei einem Ferienprojekt für Jugendliche entstanden Foto: Jugendhaus Riedberg

Fotos: MAINRiedberg (2) / Jugendhaus Riedberg (1)

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Grundschule 3 soll Judith-Kerr-Schule werden

Die 2019 eröffnete Grundschule Riedberg 3 könnte schon bald einen „richtigen“ Namen erhalten. Die Schulgemeinschaft hat sich in einer Abstimmung für die deutsch-britische Schriftstellerin Judith Kerr als Namenspatin ausgesprochen. Ihr bekanntestes Werk ist das Jugendbuch „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, in der Kerr die Flucht ihrer Familie aus dem nationalsozialistischen Deutschland beschreibt.

Freitagabend im Ortsbeirat stellte Schulleiterin Amrei Quandel das Ergebnis der schulinternen Abstimmung vor und bat das Stadtteilgremium, dem Votum der Schulgemeinschaft zu folgen. Einstimmig wurde schließlich ein entsprechender Antrag verabschiedet. Jetzt liegt die Entscheidung beim Frankfurter Magistrat, der der Namensgebung zustimmen muss.

Schülern, Lehrern und Eltern der Grundschule 3 lag schon lange am Herzen, dass ihre Schule auch im Namen mit Leben erfüllt wird – am liebsten mit einer Namenspatin, die auch für die Kinder ein Vorbild sein könnte. Dem Votum für Judith Kerr ging ein gemeinsamer Namensgebungsprozess voraus. Am Ende standen die vielfach ausgezeichnete Illustratorin und Schriftstellerin und die Komponistin und Pianistin Clara Schumann zur Auswahl, die 1896 in Frankfurt am Main verstorben ist. Kerr bekam deutlich mehr Stimmen.

Judith Kerr, die 1923 in Berlin geboren wurde, starb 2019 London – und das war auch der einzige Kritikpunkt, der aus dem Ortsbeirat kam. Denn einzelne Mitglieder sahen das Problem, dass nach so kurzer Zeit womöglich keine Schule nach Kerr benannt werden könnte. Dem entgegnete Ortsvorsteherin Carolin Friedrich, dass die „3-Jahres-Frist“ nur für die Benennung von Straßen gelte. Schulleiterin Quandel gab zu bedenken: „Meines Wissens gibt es sowohl in Berlin als auch in London bereits eine Judith-Kerr-Schule.“ Und wenn die Stadt zustimmt, auch bald am Riedberg.

Foro: MAINRiedberg

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Der Riedbergplatz soll grüner werden

Viel Grau, wenig Grün – schon lange regt sich im Stadtteil Unbehagen gegen die fast vollständige Versiegelung „unseres“ zentralen Riedbergplatzes. Nicht nur im Hinblick auf den Klimawandel. Manche schütteln den Kopf auch „darüber, dass man in einem Bauprojekt der 2000er Jahre die Bausünden aus den 60ern und 70ern wiederholt hat“. 

Auch eine Bürgerbeteiligung ist geplant

Inzwischen ist der Ortsbeirat aktiv geworden und jetzt mit viel Engagement auch die erst Anfang des Jahres gegründete Klimaschutz-Initiative Riedberg. Wie MAINRiedberg erfahren hat, gab es bereits Gespräche mit dem Grünflächenamt, ein gemeinsamer Austausch soll Ende September folgen. Allerdings muss der Architekt des Platzes bei der Umgestaltung eingebunden werden und dieser letztlich zustimmen, weil er Urheberrechtsansprüche hat. Eine Bürgerbeteiligung ist ebenfalls geplant.

Es gibt bereits einen Etat-Antrag über 95.000 Euro im Haushalt der Stadt Frankfurt, die für Pläne und Umgestaltung des Platzes zur Verfügung stehen würden. Eine Entscheidung darüber gibt es aber noch nicht.

Foto: MAINRiedberg

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Änderungen bei der Maklerprovision zum Jahresende

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Riedberg Immobilien erläutert kurz die neue Situation:

Zum Jahreswechsel, noch kurz vor Weihnachten, tritt ein neues Gesetz in Kraft, welches die Verteilung der Maklerprovision beim privaten Immobilienkauf neu regelt. Entgegen der bisherigen Vertragsfreiheit muss nun bei abgeschlossenen Maklerverträgen ab diesem Datum der beauftragende Verkäufer einer Immobilie mindestens die Hälfte der Provision tragen. Ausgenommen von dieser Regel sind unbebaute Grundstücke sowie der gewerbliche Handel von Immobilien. Hier bleibt alles unverändert.

Zum 23.12.2020 gelten neue Regeln für die Maklerprovision. Das „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ (§ 656 BGB), welches Bundestag und Bundesrat im Juni 2020 beschlossen haben, tritt in Kraft. Das Gesetz regelt die bereits bestehenden Vorschriften des BGB zur Maklerprovision §§ 652 ff. BGB neu.

Mit dem neuen Gesetz ist es nicht mehr möglich, dass ein privater Käufer die volle Maklerprovision zu zahlen hat. Ziel des Gesetzes ist es, private Käufer von den Kaufnebenkosten (Makler, Grunderwerbsteuer und Notar) zu entlasten. Dies hat zur Folge, dass der Makler nun, will er den Käufer als Zahler haben, zwei entsprechende Maklerverträge sowohl mit dem Verkäufer als auch mit dem Käufer schließen muss. In diesem Fall darf der Käufer aber nicht mehr als 50% der vereinbarten Gesamtprovision tragen. Zudem muss der Auftraggeber (Verkäufer) letztendlich nachweisen, dass er die Zahlung der Provision an den Makler geleistet hat, bevor der Anteil des Käufers verlangt werden darf.

Alternativ bleibt es möglich, ähnlich dem Bestellerprinzip bei Mietwohnungen, den Verkauf mittels Innenprovision abzuwickeln. In diesen Fall wird die Provision allein von dem Verkäufer gezahlt.

Wir von Riedberg Immobilien denken, dass der Gesetzgeber nunmehr folgerichtig im Hinblick auf die gewünschte Rolle des Maklers als neutraler, unparteiischer Vermittler gehandelt hat. Vor der Neuregelung war es durchaus erklärungsbedürftig, warum der Makler im Zuge eines Alleinauftrags des Verkäufers und damit regelmäßiger Vertrauensmakler der Verkäuferseite, sich alleine vom Käufer vergüten lassen will, wo doch der Käufer (will möglichst niedrigen Preis und möglichst viel Haftung) ganz andere Interessen verfolgt, als der Verkäufer (will möglichst hohen Preis und möglichst wenig Haftung).

Gleichfalls bleibt abzuwarten, wie die Verkäufer künftig damit umgehen. Wollen sie als regelmäßig Sachunkundige die Vermarktung selbst erledigen oder versuchen sie, bei Einschaltung eines Profis diese Kosten auf den Preis aufzuschlagen? Positiv ist nach unserer Auffassung jedenfalls, dass sich Verkäufer jetzt eher mit dem Preis-Leistungsverhältnis vieler Makler auseinandersetzen werden, als vorher, und folglich eine weitere Professionalisierung der Branche stattfinden wird. Eine schon vorher unzutreffende Aussage eines Maklers wie: „Es kostet Sie ja nichts, zahlt ja der Käufer“, gilt ab 23.12.2020 jedenfalls offensichtlich nicht mehr.

Anton T. Hartl und Patrick Paris

Wir erläutern Ihnen gerne die Vor- und Nachteile der jeweiligen Vergütungsmodelle des Maklers aus Sicht des Verkäufers, des Käufers und des Maklers.

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Riedberg Immobilien eK
Sitz: Robert Koch Allee 13 · 60438 Frankfurt am Main (Riedberg)
Büro: Lurgiallee 6-8 · 60439 Frankfurt am Main (Merton’s Passage)

Telefon 069 – 26 95 66 66
Telefax 069 – 26 95 66 88

E-mail: mail@riedberg.immo
Homepage: www.riedberg.immo

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