Kategorie: RiedbergNEWS

Trickdiebstahl in Kalbach

Gemeine Betrüger-Masche: Trickdiebe gaben sich als Mitarbeiter einer Apotheke aus und verschafften sich so Zutritt zur Wohnung einer 80-Jährigen in Kalbach.

Am Dienstag gegen 16.25 Uhr klingelte es an der Wohnungstür einer 80-jährigen Frau in der Kalbacher Hauptstraße. Vor der Tür stand ein Paar, welches gegenüber der 80-Jährigen angab, von einer hiesigen Apotheke zu sein. Schließlich drängten sie an der Geschädigten vorbei ins Wohnzimmer. Dort wurde dann der Puls der Geschädigten gemessen und nach weiteren Gesundheitsdaten gefragt. Als der Mann das Wohnzimmer verließ, wurde die Geschädigte unruhig. Sie ertappte ihn dabei, als er mit einer Klarsichthülle aus der Küche kam. Anschließend ging alles sehr schnell und das Pärchen verließ die Wohnung.

Die Geschädigte musste nun feststellen, dass man ihre Handtasche durchwühlt und daraus das Portemonnaie mit etwa 55 Euro Bargeld, die Gesundheitskarte sowie den Personalausweis gestohlen hatte.

Diese Täter werden gesucht

Das Paar wird wie folgt beschrieben: Der Mann soll 45 bis 50 Jahre alt und korpulent sein. Er trug eine schwarze Mütze, eine schwarze Jacke und eine schwarze Hose. Heller Teint, Dreitagebart. Die Frau soll ca. 40 Jahre alt und korpulent sein. Sie trug ebenfalls eine schwarze Mütze, eine schwarze Jacke, schwarze Handschuhe und eine hellblaue Mund-Nasen-Bedeckung. Sie hat offenbar einen hellen Teint und spricht akzentfrei Deutsch.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Frankfurter Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069/755-52499 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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Zwei neue Stadtverordnete aus Kalbach-Riedberg

Künftig sind zwei Ortsbeiräte aus Kalbach-Riedberg in der Stadtverordnetenversammlung vertreten. Carolin Friedrich und Dr. Sascha Vogel (beide CDU) haben den Sprung in den Römer geschafft. Sie wollen jetzt auch den Belangen des Frankfurter Nordens mehr Gehör verschaffen.

Beide haben aufgrund der direkten Wählerstimmen ihr Ziel erreicht. „Ich freue und bedanke mich sehr für das Vertrauen der Wähler, die mich von Platz 21 auf der CDU Liste mit 53.694 Stimmen hoch auf Platz 12 kumuliert und panaschiert haben“, erklärt Carolin Friedrich. „Es macht mich unglaublich glücklich, da es zeigt, dass mein großer persönlicher Einsatz wahrgenommen wird.“ Friedrich ist 53 Jahre alt, wohnt seit 2001 in Kalbach und ist seit 2012 Ortsvorsteherin. Als Mutter von drei inzwischen erwachsenen Kindern liegt ihr „immer noch das Thema Bildung sehr am Herzen“. Dazu Stadtentwicklung, Wohnungsbau und unter anderem auch der Lückenschluss der U4 mit einer direkten Verbindung vom Hauptbahnhof bis Riedberg.

Wofür sich die Carolin Friedrich und der Physiker Dr. Sascha Vogel (39) im Römer einsetzen können, hängt auch von den jeweiligen Fachausschüssen ab, in denen sie künftig ihre Partei vertreten. Doch aktuell überwiegt die Freude über den auch persönlichen Wahlsieg. Bei Sascha Vogel, dem Vorsitzenden der CDU im Ortsbeirat, stand am Wochenende das Telefon kaum still. Als alle Stimmen ausgezählt waren und das amtliche Endergebnis feststand, dankte er den Kalbach-Riedbergern und Wählerinnen und Wählern in ganz Frankfurt „für das Vertrauen, dass ich Sie in der Stadtverordnetenversammlung vertreten darf“. Vogel erklärte zudem: „In der Zeit nach der Corona-Pandemie werden entscheidende Weichen für unsere Stadt gestellt werden, hier kommt es auf uns alle an – wenn Sie Ideen und Anregungen haben, kommen Sie gerne auf mich zu und gemeinsam schauen wir, was man daraus machen kann.“

Fotos: CDU Kalbach/ Riedberg

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Das ist der neue Ortsbeirat für Kalbach & Riedberg

Jetzt sind die Karten neu gemischt: Im Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg sind ab sofort sieben Parteien vertreten. Die CDU verzeichnet Einbußen, bleibt aber stärkste Partei vor den Grünen, SPD und FDP. Je einen Sitz erhalten Linke, BFF und die neue paneuropäische Partei Volt.

Bis Freitag wurde ausgezählt, jetzt steht das Endergebnis fest: Die CDU erhält 30,2 Prozent der Stimmen im Bezirk Kalbach/ Riedberg und verliert knapp sieben Prozentpunkte im Vergleich zu 2016, bleibt aber stärkste Partei im Ortsbeirat. Die Grünen gewinnen sechs Prozent hinzu und erreichen 26,5 Prozent. Die SPD verliert deutlich und landet bei 15 Prozent. Gefolgt von der FDP mit 12,8 Prozent. Sonstige Parteien kommen wie bei Kommunalwahlen nicht unüblich auf 15,4 Prozent, darunter Linke, BFF und die neue paneuropäische Partei Volt. Die Wahlbeteiligung liegt bei 50,5 Prozent.

Auf Sitze umgerechnet bedeutet das: Die CDU hat ab sofort sechs Sitze (minus 1), die Grünen haben fünf Sitze (plus 1), die SPD nur noch drei (minus 1). Die FDP bleibt bei zwei Sitzen. Linke und BFF weiterhin bei einem Sitz und Volt gewinnt ebenfalls einen von 19 Sitzen.

Das ist das Endergebnis der Kommunalwahl 2021 für unseren Ortsbezirk Kalbach/Riedberg Grafik: Stadt Frankfurt/ Wahlleitung

Das sind die neuen Ortsbeiräte

Die Palette an Themen ist groß: Den Riedbergplatz verschönern und begrünen als einen zentralen Treffpunkt für den Stadtteil – das stand auf der Prioritäten-Liste gleich mehrerer Parteien ganz oben. Dazu die Themen Bildung, Umweltschutz, Räume für Vereine und Jugendliche und die Forderung nach dem Lückenschluss der U4 mit direkter Verbindung vom Riedberg zum Hauptbahnhof. Aber wer sind die neuen Volksvertreter und was wollen sie bewirken? Hier ein kurzer Überblick:

Für die CDU sind die bisherige Ortsvorsteherin Carolin Friedrich (53) und der Fraktionsvorsitzende Dr. Sascha Vogel (39) erneut in den Ortsbeirat und erstmals auch in die Stadtverordnetenversammlung gewählt worden. Im Ortsbeirat 12 ist auch Eva Maria Lang (74) vertreten und neu der Physiker Dr. Matthias Heiler (49), der Wirtschaftsinformatiker Dr. Sebastian Martin (48) sowie Thomas Schmidt 35/ Kfz-Meister). Ihre Themen: eine bessere ÖPNV-Anbindung, mehr niedergelassene Arztpraxen und eine bessere medizinische Versorgung für Jung und Alt, der Bau einer Mehrzweckhalle am Kalbacher Stadtpfad auch für mehr kulturelles Angebot und „Evolution statt Revolution“ beim Umweltschutz.

Für die Grünen ist wieder Spitzenkandidatin Ulrike Neißner dabei, die sich seit Jahren für ausreichend Betreuungsplätze im Stadtteil einsetzt, der Riedberger Kinderbeauftragte Ronald Bieber, selbst Vater von drei Kindern und engagiert in Sachen Verkehr und Energie, sowie Rechtsanwältin Ulrike Gauderer und IT-Experte Markus Muth. Neu im Ortsbeirat und mit Abstand jüngstes Mitglied ist Nils Müller, derzeit noch Mitglied im SV-Vorstand des Gymnasiums Riedberg. Er will Kreativität und innovative Ideen mitbringen, „um frischen Wind in den Ortsbeirat zu bringen“. Und möchte den Jugendlichen im Stadtteil eine Stimme geben und sie bei Entscheidungen mehr miteinbeziehen.

Für die SPD sind wieder die langjährige Fraktionsvorsitzende Susanne Kassold, Sven Moulden (25, Student und jugendpolitischer Sprecher) sowie neu Sabrina Geller dabei, die beim Sozialwerk Main Taunus arbeitet und sich ehrenamtlich beim ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt engagiert. Die Themenliste der SPD: die Begrünung des Riedbergplatzes, mehr Sport- und Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche wie ein Skatepark am Riedberg, bezahlbaren Wohnraum und den Ausbau naturnaher Flächen.

Für die Liberalen ist wieder der Frankfurter FDP-Vorsitzende, der Rechtsanwalt Dr. Thorsten Lieb (47), im Ortsbeirat und neu die Projekt-Managerin Franziska Limberg (31). Die direkte U-Bahn-Verbindung zwischen Riedberg und Hauptbahnhof über die sogenannte Ginnheimer Kurve hat für sie oberste Priorität, dazu die Digitalisierung der Schulen, ein Schulcampus Kalbach und „Ideen statt Ideologien“.

Für die Linke ist weiterhin Filiz Akbas im Ortsbeirat vertreten. Sie wird sich weiterhin für soziale Gerechtigkeit, bezahlbaren Wohnraum und gegen Rassismus einsetzen.

Für die BFF ist erstmals Francesco De Palma dabei. Er will sich für die Sanierung der Talstraße einsetzen, für die Begrünung des Riedbergplatzes und für ein Verkehrskonzept, das alle gleichberechtigt behandelt.

Für die neue paneuropäische Partei Volt, die es auf Abhieb auch in die Stadtverordnetenversammlung geschafft hat, sitzt ab sofort Adrianna Richter im Ortsbeirat 12. Volt will sich für eine bessere Digitalisierung, „intelligente Stadtlösungen“ und mehr Lebensqualität einsetzen.

Fotos: CDU Kalbach/ Riedberg, Grüne Kalbach/ Riedberg, SPD Kalbach/ Riedberg, FDP Kalbach/ Riedberg, Linke

Von BFF und Volt lagen leider keine Fotos der Ortsbeirats-Kandidaten vor.

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Die Klapperschlange geht wieder los!

Dieser Schlange ist Corona völlig schnuppe: Am 30. März beginnt die 34. Lesesaison für den Kinderbuchpreis der „Kalbacher Klapperschlange“. Hier haben nur die Kids das Sagen! Und Lesespaß ist garantiert.

Inzwischen hat die so genannte Vorjury digital stattgefunden, die zahlreich zugegangenen Wünsche von rund 60 Kindern wurden ausgewertet, und die finale Zusammenstellung für die neue Klapper-Saison ist auch abgeschlossen. Die Bücher sind bestellt und schon auf dem Weg nach Frankfurt. Außerdem drehen Hanna und Jasmin vom Team der Kalbacher Kinderbücherei momentan wieder Vorstellungsvideos für alle Bücher, die dann zusammen mit den Bücherlisten auf der Website www.kinderverein-kalbach.de/klapperschlange/ veröffentlicht werden.

Um am 30. März direkt in die Lesesaison starten zu können, können sich die Kinder und Jugendlichen ab sofort – wie im letzten Jahr – per Briefkasteneinwurf am Eingang zum Alten Rathaus Kalbach (Kalbacher Hauptstraße 36) für die Kinder-Jury anmelden. Bitte dort den Anmeldebogen sowie die Teilnahmegebühr von 5 Euro einwerfen. „Wir kontaktieren Euch nach der Anmeldung per E-Mail“, heißt es beim Kinderverein Kalbach. „Wie die Ausleihe stattfinden wird, teilen wir euch zeitnah mit.“

Eine freche, kleine Hexe gewann 2020

Auch im vergangenen Jahr hatten es trotz Lockdown und Corona-Beschränkungen 135 Kinder und Jugendliche geschafft, mindestens 5 Bücher zu lesen und zu bewerten. Gesamtsieger und Sieger in der Altersgruppe 4.-6. Klasse war das im Coppenrath Verlag erschienene Buch „Green Witch“ von Andrea Russo. Dabei geht es um ein Mädchen namens Lizzy, das zur Hexe ausgebildet werden soll. Die Kinder fanden das Buch „total wunderschön“. Und richtig cool, dass Lizzy eine Wasserhexe und Kräuterhexe ist.

Weitere Infos zur Klapperschlange und das Anmeldeformular für den Buchpreis unter  https://www.kinderverein-kalbach.de/klapperschlange/

Foto: MAINRiedberg

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Kein Neustart an den Schulen

Der für die letzten beiden Wochen vor den Osterferien geplante vorsichtige Einstieg der weiterführenden Schulen in den Wechselunterricht kann nicht umgesetzt werden. Dies hat die Hessische Landesregierung gestern bekanntgegeben.

Das bedeutet, dass die Jahrgangsstufen ab Klasse 7 zunächst weiter Distanzunterricht erhalten werden. Sowohl für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 (Wechselunterricht mit Notbetreuung) als auch für die Abschlussklassen (Präsenzunterricht) bleiben die aktuellen Regelungen bestehen. „Ich bedauere sehr, dass uns das jetzt wieder deutlich dynamischere Infektionsgeschehen dazu zwingt, den für die Zeit bis zu den Osterferien vorgesehenen kleinen Öffnungsschritt für die älteren Schülerinnen und Schüler nicht gehen zu können“, sagte Kultusminister Alexander Lorz.

Ursache ist der hohe Inzidenzwert

Die Landesregierung hatte den weiterführenden Schulen auf Wunsch der Landesschülervertretung und des Landeselternbeirats die Möglichkeit eingeräumt, noch vor den Osterferien mit mindestens einem Präsenztag die Woche in den Wechselunterricht einzusteigen, sofern der Inzidenzwert landesweit unter 100 liegt. „Wir haben diese Entscheidung vor allem unter sozialen Gesichtspunkten getroffen, um Schülerinnen und Schülern, die bereits seit Monaten von zuhause lernen müssen, den unmittelbaren Kontakt zu ihren Klassenkameradinnen und Klassenkameraden und Lehrkräften in der Schule zu ermöglichen“, betonte Lorz. „Heute hat der Inzidenzwert leider die Marke von 100 überschritten.“

Die Vorbereitungen, welche die Schulen in den vergangenen Tagen zur Rückkehr der Schülerinnen und Schüler getroffen hätten, seien aber keineswegs vergebens, betonte der Minister. Denn für die Zeit nach den Osterferien wolle Hessen nach jetzigem Stand am jüngst verkündeten Öffnungsvorhaben festhalten. „Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, sollen ab dem 19. April landesweit die Jahrgangsstufen 1 bis 4 an fünf Tagen in der Woche und die Jahrgangsstufen ab Klasse 5 im Wechselmodell unterrichtet werden“, so Lorz weiter.

Nach den Osterferien erhalten die Schulen Selbsttests

Währenddessen investiert die Landesregierung weiter in die Sicherheit des Schulunterrichts. So erhalten die Schulen nach den Osterferien bis zum Ende des Schuljahrs einfach zu handhabende Laienselbsttests, mit denen sich Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche selbst testen können. Dafür bekommen die Schulen leicht verständliche Anwendungsvideos und Anleitungen. Damit die Tests nach den Ferien reibungslos starten können, werden zudem bereits ab nächster Woche an einigen Pilotschulen in Hessen in einem Probelauf wichtige Erkenntnisse gesammelt.

Foto:  Azzedine Rouichi / Unsplash

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Drei Personen durch Rauchgase verletzt

Feuerwehreinsatz am Riedberg: Heute Nachmittag wurden drei Personen durch Rauchgase aus einem defekten Akku verletzt.

Um 16.18 Uhr wurde die Feuerwehr in den Utilloweg im Französischen Viertel gerufen. Dort hatten sich bei Arbeiten an einem Akkumulator Rauchgase gebildet und die Kellerräume eines Wohnhauses verraucht. Der Heimwerker sowie zwei weitere Bewohner des Hauses erlitten durch das Einatmen schädlicher Gase Verletzungen und mussten vom Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. Die verrauchten Kellerräume wurden von der Feuerwehr mit Hilfe von einem motorbetrieben Hochleistungslüfter quergelüftet und anschließend kontrolliert. Weitere Maßnahmen waren seitens der Feuerwehr nicht erforderlich, so dass der Einsatz gegen kurz nach 17 Uhr beendet werden konnte.

Foto: Archiv

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Neue Bestell-App jetzt mit Food-Guide

Made in Riedberg ist die neue Bestell-App Julienne, die inzwischen schon 24 Restaurants und Cafés in und um Frankfurt umfasst. Das Start-up startet in der Krise durch, legt den Fokus auf Nachhaltigkeit und kurze Wege und bietet ab sofort auch einen Food-Blog mit Geschichten aus der lokalen Gastronomie an.

„Julienne ist keine Konsum-App, es ist eine Tu-der-Umwelt-gut-App“ – so möchte der Riedberger IT-Unternehmensberater Maxim Beizerov die Richtung für das 2020  gegründete Start-up vorgeben. Bestellt wird über die App bei lokalen Gastronomiebetrieben, hier im Stadtteil beispielsweise bei „House of Waffels“, „kababiss“, „Karrys & Barrys“ oder beim neuen „Lab Restaurant“ im FIZ am Campus Riedberg. Bezahlt wird ebenfalls gleich per App, Abholen ist dann zur Wunschzeit und ohne Warteschlange möglich. Für die Nutzer ist das Angebot kostenfrei. Auch gegenüber den Lokalen wird auf hohe Gewinnmargen verzichtet, anders als das bei den großen Lieferdiensten üblich ist, heißt es bei Julienne. Die Kunden sollen ja nicht beliefert werden, sondern am besten zu Fuß kommen, um beim Umweltaspekt zu bleiben.

Wer bitte ist „Julienne“?

Zum Gründer-Team gehören neben den Brüdern Maxim und Eugen Beizerov der Düsseldorfer Management-Experte Rolf Reinecke, der als Chief Operating Officer fungiert. Gestartet wurde unter der App-Bezeichnung „piq“, als Abkürzung für „pick up“ sozusagen. Da diese drei Buchstaben aber  schweinchenmäßige Assoziationen wecken, wurde nach wenigen Monaten auf „Julienne“ umgeswitcht. In erster Linie steht Julienne für mindestens dreihundert Jahre französische Kochkunst. Diese Art und Weise, Gemüse für das Zubereiten von Speisen zu schneiden, wird oft von professionellen KöchInnen angewandt. Dabei entstehen unglaublich schnell streichholzähnliche, kleine Streifen, die dekorativ und natürlich wohlschmeckend sind. Julienne, noch dazu ladylike und mit einem frechen Gesicht, soll uns deshalb jetzt auf unserer Essensreise überallhin begleiten.

Neuer Food-Guide zum Lieblings-Restaurant

Apropos Reise: Ganz nach dem Motto „behind the scenes”, will die App jetzt mit einem neuen Food-Guide punkten, der sukzessive erweitert wird. „Wir wollen, dass jeder sehen kann, wer hinter den einzelnen Restaurants und Cafés steht. Wer unsere HeldInnen sind, die uns Tag täglich mit Essen versorgen und verwöhnen. Denn welcher Kunde weiß sonst, wer für sein Lieblingsgericht in seinem Lieblingsrestaurant verantwortlich ist? Auch die Gerichte selbst haben meist eine Geschichte“, sagen die Julienne-Macher. Jede Woche gibt es ab sofort neue Geschichten aus der lokalen Gastronomie. Los ging’s übrigens mit der beliebten Traditionsgaststätte „Zum Lahmen Esel“ in Niederursel. Nach dem Motto: Urig, gemütlich, lecker…

Weitere Informationen unter julienne.com und @julienne.germany

Foto: MAINRiedberg

Essens-Kult(ur) unterm Riedberg: Der neue Food-Guide der Bestell-App Julienne startet mit Thomas Metzmachers beliebtem Apfelweinlokal „Zum Lahmen Esel“ Foto: privat

 

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Sexuelle Belästigung von Frauen – 32-Jähriger in U-Haft

Fahndungserfolg: Die Polizei konnte in den Feldgemarkungen von Kalbach an der A5 einen Mann (32) festnehmen, der in mindestens neun Fällen Frauen belästigt haben soll und dann mit dem Rad flüchtete.

Die Taten ereigneten sich in den vergangenen Wochen in der Nähe von Riedberg und Kalbach sowie in Bad Homburg und Oberursel. Allein am 23. Februar gab es drei Vorfälle, unter anderem im Bereich der Felder zwischen Oberursel und Kalbach und an der Fußgängerbrücke über die A5 – einer Strecke, die viele Jogger und Spaziergänger aus dem gesamten Stadtteil nutzen.

So gelang der Fahndungserfolg

In der Folge hat die Polizei umfangreiche Ermittlungen und Maßnahmen eingeleitet und war auch regelmäßig vor Ort. Am vergangenen Mittwoch gelang es nun Zivilfahndern der Frankfurter Polizei einen 32 Jahre alten Tatverdächtigen in unmittelbarer Nähe der bisherigen Tatorte, auf den Feldern bei Kalbach nahe der A5 festzunehmen. Bei der Durchsuchung des Mannes, dessen äußeres Erscheinungsbild Übereinstimmungen mit der Täterbeschreibung aufwies, fanden die Beamten zudem ein Mobiltelefon auf, das einer der Geschädigten bei einer der Taten gestohlen wurde.

Der 32-Jährige, der über keinen festen Wohnsitz verfügt, wurde nach seiner Festnahme einen Tag später dem Haftrichter vorgeführt. Ihm werden insgesamt neun Taten zugerechnet. Aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls wegen des Verdachts der sexuellen Übergriffe erfolgte seine Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt.

Foto: Maximilian Scheffler / Unsplash

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Rekordzahlen bei der Briefwahl

Die Endergebnisse der Kommunalwahl stehen erst in einigen Tagen fest, doch schon jetzt ist klar: Noch nie wurden bei einer Wahl in Frankfurt so viele Briefwahlanträge gestellt wie dieses Mal. Rund 30 Prozent der Wahlberechtigten wollten per Briefwahl abstimmen. Die Stadt spricht von einer „logistischen Herausforderung“.

169.808 Wahlscheine für Stadtverordnetenversammlung, Ortsbeiräte und die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung (KAV) wurden bis zum Freitag vor der Wahl ausgestellt. Allein für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung wurden seit dem 1. Februar 154.119 Stimmzettel in den beiden Briefwahllokalen in der Innenstadt und in Höchst ausgegeben oder den Wählerinnen und Wählern nach Hause geschickt. Damit haben rund 30 Prozent der Wahlberechtigten einen Briefwahlantrag gestellt. Zum Vergleich: Bei der Kommunalwahl 2016 waren es bis Freitag vor der Wahl 57.616 Wahlscheine, was 11,5 Prozent der Wahlberechtigten entspricht. Das bedeutet: Gegenüber der letzten Wahl hat sich die Nachfrage bei der Briefwahl fast verdreifacht. Wie viele Bürgerinnen und Bürger, die Briefwahl beantragt haben, tatsächlich von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben, wird erst das Endergebnis zeigen, da erfahrungsgemäß nicht alle ausgegebenen Stimmzettel zurückgeschickt werden.

1300 Helfer zählen die Briefwahlstimmen aus

„Wegen der Corona-Pandemie hatten wir damit gerechnet, dass sich deutlich mehr Wählerinnen und Wähler für die Briefwahl entscheiden“, sagte Jan Schneider, der für Wahlen zuständige Dezernent, beim Besuch der Briefwahlauszählung in der Messehalle 3. „Diese große Menge an Wahlbriefen stellt nicht nur eine große logistische Herausforderung dar, sondern bedeutet auch, dass bei der Auszählung ganz andere Mengen als bei früheren Wahlen zu bewältigen sind.“ Rund 1300 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind am Wahlsonntag mit der Auszählung der Briefwahl beschäftigt. Dafür steht eine rund 18.000 Quadratmeter große Fläche in der Messehalle 3 zur Verfügung. Dorthin wurden am Sonntag mit mehreren Lkw die Urnen mit den Wahlbriefen geliefert.

Im Vergleich zu früheren Wahlen ist der Platz für die Auszählung ungefähr doppelt so groß, damit die Helferinnen und Helfer die Abstandsregeln einhalten können. „Ich bedanke mich bei allen, die sich trotz der schwierigen Umstände ehrenamtlich für die Demokratie engagieren“, sagte Schneider. „Das ist nicht selbstverständlich und verdient ganz besondere Anerkennung.“ Dies gilt auch für die rund 4000 Mitglieder der allgemeinen Wahlvorstände in den insgesamt 376 Wahllokalen im Stadtgebiet. Oliver Becker, der Leiter des Bürgeramtes, Statistik und Wahlen, ist erfreut über die Bereitschaft mitzuhelfen. „Wir sind sehr angetan von der Resonanz in der Bevölkerung.“

So werden die kumulierten und panaschierten Stimmen ausgezählt

Schneider und Becker bedanken sich auch bei den rund 1800 städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von Montag an die Auszählung in mehreren städtischen Dienstgebäuden fortsetzen. Denn am Sonntag werden sowohl in den Wahllokalen als auch bei der Briefwahl nur die Stimmzettel ausgezählt, auf denen lediglich ein Listenkreuz gesetzt wurde. Die aufwendige Erfassung der kumulierten und panaschierten Stimmen wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis das vorläufige Endergebnis im Laufe der Woche feststeht, werden nach Schätzung des Bürgeramtes, Statistik und Wahlen rund 1,5 Milliarden Datensätze verarbeitet.

Foto: Stadt Frankfurt/ Roessler

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Information zu kostenlosen Schnelltests in Frankfurt

Alle Bürgerinnen und Bürger haben seit Montag den Anspruch darauf, sich ein Mal pro Woche durch einen kostenlosen Antigen-Schnelltest auf eine mögliche SARS-CoV-2-Infektion testen zu lassen. Jetzt setzt Frankfurt den Testanspruch um.

Die Tests können bereits jetzt von niedergelassenen Ärzten mit Kassensitz sowie von den Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen durchgeführt werden. „Mit der heute veröffentlichten Allgemeinverfügung zur Bürgertestung setzen wir in Frankfurt den vom Bund formulierten Testanspruch um. Leistungserbringerinnen und -erbringer wie Apotheken, Zahnarztpraxen, medizinische Labore und Hilfsorganisationen in Frankfurt sind nun allgemein beauftragt, kostenlose Corona-Schnelltests durchzuführen. Wir gehen davon aus, dass viele der jetzt Beauftragten auch tatsächlich diese kostenlose Schnelltest anbieten. Sollte die Nachfrage das Angebot übersteigen, sind wir kurzfristig in der Lage, weitere Beauftragungen auszusprechen“, sagt Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

Die Beauftragung erfolgt unter bestimmten Auflagen, etwa die unverzügliche namentliche Nennung positiver Corona-Schnelltests an das Gesundheitsamt. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat eine erste Übersicht über die bisher gemeldeten Anlaufstellen für kostenlose Corona-Schnelltests für Bürgerinnen und Bürger in Hessen auf seiner Website eingestellt. Diese ist nach Postleitzahlengebieten gegliedert und wird regelmäßig aktualisiert. Weitere Infos gibt es unter https://hessenlink.de/HMSI94 im Internet.

Von Selbsttestungen rät das Gesundheitsamt ab

„Bei einem positiven Testergebnis wird ein PCR-Test zur Bestätigung des Schnelltestergebnisses empfohlen. Der Verweis an die dafür geeigneten Testzentren obliegt den Stellen, die den Schnelltest durchgeführt haben“, sagt Dr. Udo Götsch, Infektiologe am Frankfurter Gesundheitsamt. Im Gesundheitsamt selbst werden keine kostenlosen Antigen-Schnelltests durchgeführt.

Von Selbsttestungen bei fehlender Expertise rät das Gesundheitsamt ab. Das positive Ergebnis eines Selbsttests führt zur Verpflichtung, sich selbst zu isolieren und zur Bestätigung des Ergebnisses, nach Absprache mit dem Hausarzt oder der Hausärztin, einen PCR-Test durchführen zu lassen.

Weitere Frankfurt-spezifische Fragen und Antworten rund um das Thema „SARS-CoV-2 und COVID-19“ finden sich unter http://www.frankfurt.de/coronavirus-fragen-und-antworten im Internet.

Foto: CDC / Unsplash.com

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