Kategorie: Frankfurt

Doppelgeburtstag im Müllheizkraftwerk

In diesen Tagen feiert „unser“ Müllheizkraftwerk (MHKW) am Fuß des Riedbergs gleich zwei Jubiläen: Zum einen ist es der zehnte Geburtstag des Kraftwerks, welches unter anderem die Nordweststadt zuverlässig mit Strom und Wärme versorgt. Zum anderen wird an diesem Standort in Heddernheim seit 50 Jahren der Müll aus Frankfurt und Umgebung verbrannt.

Seit dem 1. Januar 2007 sind das Heizkraftwerk und die ehemalige Abfallverbrennungsanlage als Müllheizkraftwerk (MHKW) ein Anlagenverbund. Die ursprünglich getrennten Leitwarten wurden damals zu einer räumlichen Einheit zusammengelegt. Auf schultafelgroßen Bildschirmen werden heute dort alle Prozesse überwacht und gesteuert.

Am 25. August feierten die Frankfurter Stadträtin und Dezernentin für Umwelt und Frauen Rosemarie Heilig, der Mainova-Vorstandsvorsitzende Constantin H. Alsheimer und der Geschäftsführer der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), Dirk Remmert, gemeinsam die beiden historischen Ereignisse. Für Heilig und Alsheimer war es gleichzeitig die Rückkehr an eine gemeinsame Wirkungsstätte. Beide waren beim Umbau des MHKWs in wesentlicher Leitungsfunktion involviert.

„Ich bin sehr froh darüber, dass die Stadtpolitik damals entschieden hat, das Projekt selbst zu stemmen, immerhin eine Viertelmilliarde hat das damals gekostet“, führt die heutige Stadträtin aus. „Müllverbrennung ist heute dank modernster Rauchgas-Reinigungsanlagen eine nahezu 100 Prozent saubere Angelegenheit“, sagt Heilig weiter.

Fernwärme spart 100.000 Tonnen CO2

Alsheimer hebt besonders die klimaschonenden Aspekte der Fernwärme des neu eröffneten Fernwärmeverbunds hervor: „Die verstärkte Nutzung der CO2-neutralen Wärme aus dem MHKW führt zu einer deutlichen Reduzierung von Emissionen im innerstädtischen Bereich. Mit dem Ausbau der Fernwärme leistet die Mainova einen großen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Stadt Frankfurt. Durch den gesamten Fernwärmeverbund spart Frankfurt jährlich 100.000 Tonnen CO2 ein.“

Weiterhin unterstreicht der Mainova-Vorstandsvorsitzende: „Das Müllheizkraftwerk ist eine Erfolgsgeschichte und eine wichtige Struktureinrichtung der Stadt. Es war richtig, die Anlage in kommunaler Hand zu belassen und nicht zu verkaufen. Der Plan von vor über zehn Jahren ging voll auf.“

Dirk Remmert, Geschäftsführer der MHKW GmbH und FES GmbH, hebt in diesem Zusammenhang die gelungene Kreislaufwirtschaft hervor: „Der Abfall der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger wird von der FES gesammelt, in das MHKW transportiert und hier thermisch verwertet. Die Erlöse aus der Aufbereitung der Schlacke sind zudem ein wertvoller Beitrag zu den Gewinnen der FES.“ Die Stadt verwendet ihren Gewinnanteil an der FES zur Stabilisierung der Gebührenhaushalte Abfallsammlung und Straßenreinigung.

Das MHKW in Frankfurt gehört in Deutschland zu den modernsten und leistungsfähigsten Müllheizkraftwerken. Insbesondere die in Frankfurt und Rhein-Main anfallenden gewerblichen Abfälle können entstehungsnah und ökologisch hochwertig verwertet werden.

Text und Foto: Presse-Info Stadt Frankfurt

Im Bild von links nach rechts: der Mainova-Vorstandsvorsitzende Constantin H. Alsheimer, Dirk Remmert, Geschäftsführer der MHKW GmbH, sowie Stadträtin und Dezernentin für Umwelt und Frauen Rosemarie Heilig

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Frankfurt feiert das Museumsuferfest

Frankfurt feiert von Freitag bis Sonntag beim diesjährigen Museumsuferfest. Mit 500 Einzelveranstaltungen, wo sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei ist. Zwischen Eiserner Steg und Friedensbrücke sind beide Main-Ufer voller Stände und Attraktionen vom Afrika-Dorf „Savanne“ bis zum Freigehege des Kunstvereins, mit Sonderveranstaltungen und Führungen der Museen vom Städel bis zum Eintracht-Frankfurt-Museum. Musik inklusive. Auf der Bühne des Sportkreis tritt heute Abend zum ersten Mal die Gruppe „Mainhattan Groove“ rund um den Bandleader und Riedberger Andy Ludyk auf. Los geht’s um 20 Uhr.

Drachenbootrennen und Sportwelt-Arena

In bewährter Tradition hat auch der Sport seinen Platz. Bereits zum 18. Mal präsentiert der Sportkreis Frankfurt mit Vorführungen, Mitmachangeboten und Aktionsständen von Vereinen und natürlich den spektakulären Drachenbootrennen das Beste aus der Sportregion Rhein-Main. Ergänzt wird das Sportprogramm durch Livemusik und kulinarische Angebote. Zu finden ist die Sportwelt-Arena auf der Nordseite des Holbeinstegs, der zudem die Ziellinie der Drachenbootrennen markiert. Übrigens: Die Finale der Drachenbootsrennen sind am heutigen Samstag kurz nach 19 Uhr.

Steinzeitkinder und Römische Mode

Zum Museumsuferfest bietet zum Beispiel auch das Archäologischen Museum ein abwechslungsreiches Programm: Die Sonderausstellung „Steinzeitkinder – Kleine Jäger und Sammler“ führt die Besucher in die Welt der jüngeren Altsteinzeit (ca. 40.000-12.000 Jahre vor heute). Dabei laden zahlreiche Exponate nicht nur Kinder zum Anfassen und Ausprobieren ein.

Und dann ist „Rom zu Gast in Frankfurt“: Die Wiese am Museum wird zum Militärlager, im Haus informieren Experten über Hygiene und medizinische Versorgung in der Römerzeit sowie antike Maße, Gewichte und Geld. Auf der Bühne können die Besucher den „neuesten“ Schrei der Mode im Römischen Reich bewundern.

17 Musikbühnen und Feuerwerk

Neben den außergewöhnlichen Programmen in den Museen laden die 17 Musikbühnen sowie zahllose Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten entlang der beiden Mainufer dazu ein, die warmen Sommernächte entspannt ausklingen zu lassen.

Auch in diesem Jahr werden wieder gut zwei Millionen Besucher erwartet. Den krönenden Abschluss setzt das spektakuläre Musikfeuerwerk mit tausenden funkelnden Lichtern über der Skyline am Sonntagabend um 22 Uhr.

Das volle Programm finden Sie unter www.museumsuferfest.de/2017

(Grafik: Museumsuferfest)

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Gesundheitsamt warnt
vor giftigen Pilzen

Das Gesundheitsamt warnt vor dem Verzehr von nicht eindeutig bestimmten Pilzen: Denn in Frankfurt sind drei Kinder und ein Familienvater schwer erkrankt, nachdem sie Knollenblätterpilz gegessen hatten. Die Fundstelle im Stadtteil Fechenheim wurde inzwischen kontrolliert und es wurde kein weiterer Grüner Knollenblätterpilz gefunden.

Das Frankfurter Gesundheitsamt warnt aus diesem Grund eindringlich vor dem Verzehr von Pilzen, sofern diese nicht durch ausgewiesene Pilzkenner eindeutig bestimmt sind.

Der Grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides) gehört zu den giftigsten Pilzen in Deutschland: Das stark wirkende Gift Amanitin ist massiv leberschädigend und bereits der Verzehr von 50 Gramm dieses Pilzes kann zum Tode führen.

Um Pilzvergiftungen zu vermeiden, bietet das Gesundheitsamt seit vielen Jahren im Herbst eine kostenfreie Pilzberatung mit dem geprüften Pilzsachverständigen Dieter Gewalt an. Die Pilzberatung findet vom 10. September bis 29. Oktober 2017 an jedem Sonntag jeweils von 17 bis 20 Uhr im Gesundheitsamt, Breite Gasse 28, statt. Weitere Informationen zur Pilzberatung finden sich im Internet unter http://bit.ly/2wr1LPd .

(Foto: Holger Krisp)

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Handy-Aufkleber im Freibad

Interessante Nachricht für Freibad-Fans: Die BäderBetriebe Frankfurt GmbH (BBF) werden ab sofort den Einsatz von Aufklebern testen, die auf der Kameralinse von Smartphones und Tablets angebracht werden können und so verhindern, dass Badegäste unfreiwillig fotografiert werden. Diese Aufkleber werden in der Testphase kostenfrei zunächst nur am Eingang des Freibads Riedbad in Bergen-Enkheim ausgegeben. Die Nutzung erfolgt auf freiwilliger Basis.

„Das Fotografieren und Filmen von anderen Badegästen ohne deren Einverständnis ist ohnehin verboten und gehört sich nicht“, sagt Frank Müller, Geschäftsführer der BBF. „Wir empfehlen allen, die ihr Smartphone im Schwimmbad für andere Zwecke nutzen möchten, die Aufkleber anzubringen. So kommen sie nicht unberechtigt in Verdacht, heimlich zu fotografieren. Auch Selfies sind so problemlos zu machen. Diese Aktion ist eine vorbeugende Maßnahme, in unseren Bädern gibt es bisher keine Beschwerden. Dennoch sind die Sticker eine gute Sache und ein freundliches Signal an die anderen Badegäste im Umfeld. In den Saunabereichen der BBF stehen die Aufkleber bereits seit länger Zeit zur Verfügung“, erläutert Müller.

Wenn die Aktion von den Gästen gut angenommen wird, ist geplant, die Aufkleber in allen Bädern anzubieten. Badegäste, die sich nicht an das Fotografierverbot halten, können aus dem Bad verwiesen werden. Es handelt sich um einen Verstoß gegen die Haus- und Badeordnung der BBF und einen Angriff auf die Privatsphäre, der nicht toleriert werden darf.

Zunächst hat BBF 60.000 Aufkleber des auf die Handysticker spezialisierten Herstellers Lens Seal bestellt. BBF wirbt bei ihren Kunden um Verständnis: Die Badegäste werden an der Kasse über Informationsmaterial und über den eigene Facebookauftritt auf die Aktion hingewiesen und motiviert mitzumachen.

Informationen und Foto/ Riedbad: BäderBetriebe Frankfurt GmbH (BBF)

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Im Juli: U-Bahn
unterbrochen

Vom 1. bis 30. Juli wird die so genannte A-Strecke, auf der die Linien U1, U2, U3 und „unsere“ U8 im Abstand weniger Minuten verkehren, zwischen Dornbusch und Heddernheim in zwei Abschnitten unterbrochen. Die Arbeiten werden extra in die Sommerferien gelegt, da dann deutlich weniger Fahrgäste mit den U-Bahnen fahren. Denn es ist die meistbefahrene U-Bahn-Strecke in Frankfurt – mehr als 400 Züge pro Tag und Richtung sind dort unterwegs.

Während der Bauarbeiten fahren die U-Bahnen als Linie U1 auf der Tunnelstrecke zwischen Dornbusch und Südbahnhof uneingeschränkt im 5-Minuten-Takt mit 4-Wagen-Zügen. Auch von Heddernheim stadtauswärts sind durchgehend U-Bahnen im Einsatz, wenn auch nicht nach dem gewohnten Plan. Dazwischen fahren Gelenkbusse als Ersatz.

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die VGF empfehlen, die Baustelle mit Bus und Bahn möglichst großräumig zu umfahren und für sonst gewohnte Wege mehr Zeit einzuplanen. Sie bitten ihre Fahrgäste, soweit möglich, die S-Bahnen S5 und S6 oder die anderen alternativen Linien zu nutzen. Die Linien U9, 16 und 64 bieten durch mehr Wagen oder zusätzliche Fahrten zudem mehr Platz. Die Linie 60 fährt immer bis zum Bahnhof Eschersheim.

Denn für die mehr als 100.000 Fahrgäste, die täglich mit den U-Bahnen auf der Eschersheimer Landstraße fahren, bedeuten die Sperrungen unvermeidbare Einschränkungen. Für die Verkehrsunternehmen, die den Ersatzverkehr für etwas eigentlich Unersetzliches organisieren müssen, aber auch. Denn ein Gelenkbus kann einen voll besetzten U-Bahn-Zug mit 700 Plätzen leider nur begrenzt ersetzen. Engpässe mit Wartezeiten an Haltestellen des Schienenersatzverkehrs (SEV) werden daher nicht zu vermeiden sein.

Hinzu kommt, dass die Straßenbaumaßnahmen entlang der Eschersheimer Landstraße zu Verspätungen der Busse führen können. Zudem ist in den Ferien auch der Berkersheimer Weg erneut für Straßenbauarbeiten gesperrt, so dass die Buslinien 63 und 66 unterbrochen werden müssen.

Wann und wo die U-Bahnen unterbrochen werden

Die notwendigen Gleisbauarbeiten finden in zwei Abschnitten statt. Vom 1. bis 16. Juli muss dafür der U-Bahn-Verkehr zwischen Heddernheim und Hügelstraße unterbrochen werden. Anschließend, vom 17. bis 30. Juli, können die U-Bahnen nicht zwischen Hügelstraße und Dornbusch fahren.

So verkehren U-Bahnen und Ersatzbusse…von 1. bis 16. Juli

Zwischen Südbahnhof und Hügelstraße verkehrt die U-Bahn-Linie U1. Von der Hügelstraße über Heddernheim bis zur Station „Heddernheimer Landstraße“ sind Gelenkbusse unterwegs. Ab Heddernheim fahren die U-Bahn-Linien U2 nach Nieder-Eschbach (Achtung! Nicht bis Gonzenheim) und U3 nach Oberursel-Hohemark.

Die Linie U9 stellt eine „lange Verbindung“ von Ginnheim über die Nordweststadt, den Riedberg und Nieder-Eschbach nach Bad Homburg-Gonzenheim her. Die Linie U8 verkehrt nicht.

…von 17. bis 30. Juli

Jetzt fährt die U-Bahn-Linie U1 zwischen Südbahnhof und Dornbusch sowie zwischen Hügelstraße und Ginnheim. Der Einsatz der Gelenkbusse beschränkt sich auf den kurzen Abschnitt zwischen Dornbusch und Hügelstraße. Stadtauswärts ist der Umstieg von den SEV-Bussen in die U-Bahnen am Lindenbaum barrierefrei möglich.

Ab Hügelstraße fahren neben der U1 auch die Linien U2 (nach Nieder-Eschbach) und U3 (nach Oberursel-Hohemark). Die U9 stellt unverändert die Verbindung zwischen Ginnheim und Bad Homburg-Gonzenheim her. Die U8 ist nicht im Einsatz.

…von morgens bis abends im dichten Takt

Die U-Bahn-Linie U1 verkehrt auf dem Innenstadt-Abschnitt den ganzen Tag mit vier Wagen im 5-Minuten-Takt. Die Gelenkbusse des Schienenersatzverkehrs fahren genauso oft. Zu den verkehrsstarken Zeiten stehen sogar jeweils zwei Gelenkbusse bereit, um die Fahrgäste von der U-Bahn zu übernehmen.

Nördlich der Baustelle, also ab Heddernheim oder Hügelstraße verkehren die U-Bahn-Linien U1, U2 und U3, aber auch die U9, durchgehend mindestens viertelstündlich.

Die U-Bahn-Linie U9 fährt montags bis freitags die meiste Zeit des Tages sogar alle zehn Minuten.

Die beste Verbindung findet man in der Fahrplanauskunft unter www.traffiQ.de oder am RMV-Servicetelefon 069/24248024, das täglich rund um die Uhr zu erreichen ist.

Informationen: Presse-Info Stadt Frankfurt

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Hier entsteht
der neue Stadtteil

Nicht weit vom Riedberg entfernt soll Frankfurts neuer Stadtteil für mindestens 25.000 Menschen entstehen. Laut Angaben der Stadt handelt sich dabei um ein Areal „beidseits der Autobahn A 5, das im Osten von Niederursel und Praunheim sowie im Westen von der Frankfurter Stadtgrenze umfasst wird“. Der Druck auf den Wohnungsmarkt ist groß, da bis zum Jahr 2030 die Einwohnerzahl auf mehr als 810.000 Menschen ansteigen soll. Im vergangenen Jahr waren knapp 730.000 Menschen in Frankfurt gemeldet – schon das war ein Rekord.


Dieses Gebiet könnte der neue Stadtteil umfassen

Am Freitag präsentierten Oberbürgermeister Peter Feldmann, Bürgermeister Uwe Becker und die Stadträte Stefan Majer und Mike Josef ihren Standortvorschlag für einen neuen Frankfurter Stadtteil. Das Entwicklungsgebiet ist knapp 550 Hektar groß, davon sind rund 190 Hektar Bruttobauland. „Aufgrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums reichen die Projekte der Innenentwicklung nicht aus“, führt Oberbürgemeister Peter Feldmann aus. „Deshalb sind wir auch auf die Außenentwicklung angewiesen und gehen nun an die Schaffung eines neuen Stadteils heran.“ Bei den Untersuchungen zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept wurden rund 200 Flächen im Stadtgebiet unter die Lupe genommen. Das Areal westlich von Niederursel hat sich dabei als sehr gut geeignete Entwicklungsfläche erwiesen.

„Wir sehen hier starkes Entwicklungspotenzial und wünschen uns einen attraktiven, urbanen und lebendigen Stadtteil, der dringend benötigten Wohnraum zur Verfügung stellt“, erläutert Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker. „Er wird alle notwendigen Infrastruktureinrichtungen haben, die auch den angrenzenden bestehenden Stadtteilen zugute kommen werden.“

Frischluftschneisen bleiben erhalten

Ein weiteres Argument für das Areal, das allerdings bei den Nachbarn in Steinbach und Oberursel auf begrenzte Begeisterung stoßen dürfte: „Für die Bebauung des Areals müssen wir nicht in den Grüngürtel eingreifen, und die für die Klimaentwicklung Frankfurts entscheidenden Frischluftschneisen im Frankfurter Norden werden frei gehalten“, freut sich Stadtrat Stefan Majer. Der Grünraum bleibt Mensch und Natur erhalten. Noch ein Argument sind die guten Voraussetzungen für die Erschließung durch den ÖPNV. Stadtrat Mauer: „Neben den bestehenden Stadtbahn- und Schnellbahnlininen könnte hierfür auch die in Planung befindliche Regionaltangente West und eine Verlängerung der Stadtbahn U 6 dienen.“

„Wir werden die Stadt weiterbauen“, sagt Planungsdezernent Mike Josef. „Für das Gesamtareal werden wir nun vorbereitende Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme auf den Weg bringen.“ Damit werden auch die Bodenpreise auf dem gegenwärtigen Niveau gehalten, um Spekulationen zu verhindern. Nun beginnt die vertiefte Prüfung des Gebiets. Plan ist derzeit, dass zunächst die Infrastruktur errichtet werden soll – wie Straßen, ÖPNV, Schulen – bevor die Wohnungen gebaut werden.

Zum Vergleich: Riedberg soll 2020 mehr als 6000 Wohneinheiten für mehr als 15.000 Menschen umfassen. Im neuen Stadtteil werden voraussichtlich doppelt so viele so genannte „Wohneinheiten“ entstehen. Innerhalb der nächsten 15 Jahre.

Informationen: Presse-Info Stadt-Frankfurt
Grafiken: Dezernat Planen und Wohnen

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Genießen Sie doch
diesen Samstag!

T-Shirt-Wetter – endlich! Nach Tagen mit Regen, Gewitter und einstelligen Nachttemperaturen haben wir jetzt immer noch sonnige 21 Grad. Am Wochenmarkt waren endlich mal wieder Menschen mit einem Lächeln im Gesicht zu sehen, die sich teils gleich gerne hinsetzten (oder auch ein Glas Wein genossen). Die Spielplätze sind voll und auch sportliche RiedbergerInnen werden sich über etwas angenehmere Umgebungstemperaturen freuen. Allerdings sollten wir’s genießen. Denn morgen ist vormittags schon wieder Regen angesagt. Doch vorab noch mal ein Tipp zur Erinnerung, wie dieser Abend vor der Nässe noch schön und interessant enden könnte: Heute ist Nacht der Museen! Mit den aktuellen Ausstellungen, mit Installationen, Konzerten, Partys und Mitmachaktionen.

Hier ein paar Highlights, die auch älteren Kindern und Jugendlichen Spaß machen könnten:

Im Experiminta Science Center werden dunkle Gestalten in Schutzanzügen ihr Unwesen treiben. Explosionen und Pyro-Effekte sind garantiert. Es gibt wie immer Mitmach-Stationen, allerdings auch einen Flugsimulator, mit dem man über die Frankfurter Skyline schweben kann.

Im Senckenberg-Museum wird es wunderbar eklig. Mit Musik und Kakerlaken-Wettrennen, Wett-Möglichkeit inklusive.

Ein besonderer Gast ist Dundu, der freundliche Riese, der von fünf Puppenspielern gelenkt wird. Er hat heute Nacht drei Auftritte, um 21.30 Uhr im Metzlerpark, um 22.30 Uhr auf dem Main-Tiefkai in Höhe Städel und um 23.30 Uhr auf dem Dachgarten des Skyline Plaza.

Im Zentrum der Nacht der Museen steht diesmal das Gallus. Hier wird auch das anatolische Hidirellez-Fest gefeiert und Mutige können über das traditionelle Feuer springen. Das bringt Glück.

Das Wetter von morgen

Wenn Sie gerade bester Laune sind, sollten Sie lieber nicht weiterlesen – denn morgen wird’s ungemütlicher. Laut der Webseite weather.com und anderen Wetterprognosen liegt am Morgen und am frühen Nachmittag die Regenwahrscheinlichkeit bei 50 bis 60 Prozent. Von 21 Grad am heutigen Samstag gehen die Höchstwerte in der Region Frankfurt am Main bis auf 13 Grad am Montag zurück. Wär’s nicht schön, wenn sich die Experten da irren?

INFOS ZUR NACHT DER MUSEEN
WANN: heute Abend 19 bis 2 Uhr
WO: 40 Museen in Frankfurt und Offenbach
TICKETS: Das Ticket zur Nacht der Museen kostet 14 Euro, die Familienkarte 29 Euro. Für Besitzer der MuseumsuferCard ist der Eintritt frei. Karten gibt es in den Museen zu kaufen. Mit dem Ticket können Shuttle-Busse, historische Straßenbahn und das Shuttle-Schiff genutzt werden.
PROGRAMM: Neben Ausstellungen gibt es Konzerte, Performances, Lesungen und vieles mehr. www.nacht-der-museen.de/frankfurt/

(Fotos: cd/ Frankfurt Tourismus (2)

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Tatort-Dreh
am Riedberg

Ab nächster Woche wird ein neuer hr-Tatort gedreht – auch bei uns am Riedberg. Schauplätze werden das Gelände rund um das Gymnasium, die U-Bahn-Haltestelle Riedberg sowie die Marie-Curie-Grundschule sein. Der Hessische Rundfunk hat sich in einem Schreiben an die Anwohner gewandt und über die Dreharbeiten von 7. bis 10. März informiert. Zudem werden wir Riedberger gebeten, an den Drehtagen die Halteverbotszonen rund um die beiden Schulen und die U-Bahn-Haltestelle zu berücksichtigen.

Der hr betont, dass man sich bewusst sei, dass in einem Wohnviertel gedreht wird. Deswegen ist man bemüht, den „Aufwand zu gering wie möglich zu halten“. Falls es dennoch Fragen gibt, solle man nicht zögern, das hr-Team (möglichst nicht die Schauspieler und Kameraleute) vor Ort anzusprechen oder eine Mail an robert.hertel@hr.de zu schreiben.


Diese Informationen zu den Tatort-Dreharbeiten erhielten die Anwohner

Das ist die Story

Doch worum geht’s? „Unter Kriegern“ heißt der Arbeitstitel des Tatorts, so viel wird verraten. Die Story: In den Kellerräumen eines Sportleistungszentrums wird die Leiche des kleinen Malte Rahmani gefunden. Betroffen beginnen die Hauptkommissare Anna Janneke und Paul Brix mit den Ermittlungen. Schnell finden die beiden heraus, dass sich der Hausmeister des Sportleistungszentrums, Sven Brunner, öfter mit Malte abseits des Zentrums getroffen hat. In den folgenden Vernehmungen mit Brunner suchen Janneke und Brix eindringlich nach der Wahrheit.

Das Sportzentrum wird von Joachim Voss äußerst streng und leistungsorientiert geführt – er strebt einen hohen Sportfunktionärsposten an. Auch bei seinem zwölfjährigen Stiefsohn Felix legt Voss großen Wert auf allerhöchstes Niveau, sowohl beim Sport als auch in der Schule. Felix Mutter Meike kann sich gegen die verbalen und körperlichen Demütigungen ihres Ehemanns Joachim kaum wehren – bei denen auch Felix‘ gern mitmacht. Die beiden „Männer“ haben sich gegen sie verbündet. Voss kontrolliert und manipuliert Meike und Felix, indem er Aggressionen schürt und Angst verbreitet, die letztlich in Gewalt münden.

Neben den Frankfurter Tatort-Kommissaren Margarita Broich und Wolfram Koch sind in weiteren Hauptrollen Golo Euler, Lina Beckmann, Juri Winkler, Stefan Konarske, Marek Harloff, Bruno Cathomas und Zazie de Paris zu sehen. Regie führt Hermine Huntgeburth. Das Drehbuch stammt von Volker Einrauch. Die Produktionsleitung hat Dominik Diers, die Redaktion liegt bei Lili Kobbe und Liane Jessen.

Wir werden erst in mehr als einem Jahr erfahren, wie sich der Riedberg in das Geschehen einfügt. Wir sind heute schon gespannt auf Ihre Meinung!

(Foto: ARD/ hr)

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Neues Stadtviertel
an der A661

Frankfurt bekommt ein neues Stadtviertel mit bis zu 4000 Wohnungen – rund zehn Kilometer vom Riedberg entfernt. Das „Ernst-May-Viertel“, das die drei Stadtteile Bornheim, Seckbach und Preungesheim verknüpfen soll, wird durch eine teilweise Einhausung der A661 möglich. Auf diesen „Deckel“ sollen Grünflächen entstehen. Ungeklärt ist noch, auf welcher Länge die Autobahn überdacht werden kann. Im Gespräch sind 400 Meter bis 1300 Meter. Das ist nicht zuletzt eine Finanzierungsfrage.

In insgesamt acht Teilquartieren soll „ein breites Spektrum unterschiedlicher Wohnformen entstehen“, das auch Angebote für den dringend benötigten preisgünstigen Wohnraum umfassen wird. Die Quartiere liegen in unmittelbarer Nähe zum Stadtkern, so dass mit dem Vorhaben für die Stadt Frankfurt am Main die große Chance verbunden ist, gleichsam als „Wachstum nach Innen“ Flächen in einer zentrumsnahen Lage Wohnungen plus Grün zu bebauen. Geht es nach Plan, sollen bereits in vier bis sechs Jahren 1.850 Wohnungen fertig sein.

Das neue Vierteil ist nach Ernst May benannt, der zwischen 1925 und 1930 Stadtrat und Dezernent für Städtebau in Frankfurt war. In dem von ihm bereits im Jahr 1925 (!) vorgestellten Wohnungsbauentwicklungsprogramm waren Areale zwischen Bornheim und Seckbach als zukünftige Baugebiete ausgewiesen. Ein zentrales Anliegen der Planung ist es, gemeinsam mit der geplanten Grünvernetzung die klimatischen Bedingungen und den Luftaustausch innerhalb der neuen Quartiere und in den bestehenden Stadtteilen zu verbessern.

Apropos A661: Seit Jahren wird auch im Bereich Riedberg/ Kalbach nicht über eine Einhausung, aber über mehr Lärmschutz diskutiert. Das wird auch von vielen Bürgern gefordert. Allerdings waren die Planungen bislang mit einem Ausbau der A661 verknüpft. Die Landesregierung ist nun zur Überzeugung gelangt, dass ein Ausbau von A3 und A5 die Verkehrsprobleme besser lösen würde. Das bedeutet: Mehr Lärmschutz an der A5 rückt im nächsten Jahrzehnt in realistische Nähe – auch im Bereich Riedberg/ Kalbach. An der A661 ändert sich trotz verschiedener Initiativen voraussichtlich nichts.

(Grafik und Informationen: Stadtplanungsamt)

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„Frankfurt trauert
mit den Berlinern“

Auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt gingen gestern um 18 Uhr vorübergehend die Lichter aus. Im Gedenken an die Ereignisse in Berlin. „Wir sind bestürzt über diesen kaltblütigen Anschlag auf viele unschuldige Menschen. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Der brutale Anschlag hat tiefe Betroffenheit in Frankfurt ausgelöst. Wir trauern mit den Berlinern“, brachte Oberbürgermeister Peter Feldmann die Anteilnahme der Stadt Frankfurt zum Ausdruck.

Die Stadt steht in engem Kontakt zu den Sicherheitsbehörden. Bereits am Montag Abend sind die ohnehin hohen Sicherheitsstandards am Weihnachtsmarkt zwischen Römerberg und Paulsplatz durch die Polizei noch einmal verstärkt worden. „Wir werden alles tun, um einen möglichst sicheren Weihnachtsmarktbesuch zu gewährleisten“, so das Stadtoberhaupt. Absolute Sicherheit könne es aber nicht geben.


OB Peter Feldmann spricht von einem „feigen Anschlag“ und gedachte gestern der Opfer von Berlin. Er betont aber auch: „Wir lassen uns nicht einschüchtern.“

Oberbürgermeister Feldmann betont zugleich, dass eine vorzeitige Schließung des Frankfurter Weihnachtsmarktes nicht in Frage kommt. Als Reaktion auf den Anschlag in Berlin ist die Polizeipräsenz erneut deutlich erhöht worden. Es gibt sowohl offene als auch verdeckte polizeiliche Maßnahmen. Laut Polizei liegen jedoch derzeit keine Erkenntnisse oder Hinweise vor, die auf eine konkrete Gefährdung des Frankfurter Weihnachtsmarktes hindeuten. Die Polizei will auch „weiterhin alles dafür tun, um solche schrecklichen Ereignisse in Frankfurt zu verhindern“.

(Quellen: Presse-Info Stadt Frankfurt/ Pressestelle Polizei Frankfurt)

(Foto Berlin/ Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz: Frank/ fotolia)

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