Kategorie: Aktueller Artikel

„Digitales Ballett“ im Thom Hecht Ballettförderzentrum

Die Corona-Krise zwingt Deutschland in die Knie und bringt das soziale Leben zum Erliegen. Nicht nur die Bildungseinrichtungen wie Kitas, Schulen und Universitäten sind betroffen, sondern auch Hobbies, Freizeit- und Kulturveranstaltungen fallen fast gänzlich weg. Das Thom Hecht Ballettförderzentrum trotzt der Pandemie und versucht, das Beste aus dieser Situation zu machen. Ganz nach dem Motto „The Show must go on“, wurden bereits in der ersten Woche, in der Bundeskanzlerin Angela Merkel soziale Distanzierung empfahl, kleine Video-Tutorials für die Ballettkinder der „Children’s Division“ gedreht und diese Übungen per Email versendet. Für die erwachsenen Balletteleven, die zum Teil schon mehrere Ballettprüfungen am American Ballet Theatre in New York erfolgreich abgelegt haben, gab es am Sonntag unter der Leitung von Dr. Thom Hecht eine Premiere mit einer Live-Ballettklasse auf der Kommunikationsplattform Zoom.

Für Hecht, der bereits seit 2008 E-Learning als alternative Lernmethoden im Hochschulbereich einsetzt, ist in Zeiten von Corona eine „Digital Ballett“-Lösung die beste Alternative zum Präsenzunterricht. Als Lehrbeauftragter für Tanzgeschichte und Tanzpädagogik an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden lehrt er bereits seit einigen Jahren zu 95% im E-Learning Format. Eine Ballettklasse per Live Streaming zu unterrichten sei jedoch auch Neuland für ihn, aber der erste Testlauf aus dem eigenen Wohnzimmer verlief ausgesprochen gut, die Resonanz der Teilnehmer war sehr positiv, obwohl natürlich Nachbesserungsbedarf besteht.

Wie muss der Raum ausgeleuchtet sein? Wo muss man die Kamera positionieren? Wie verbessere ich die Qualität der Musikübertragung? Nicht nur das sind Fragen, die man sich bisher nicht stellen musste.

Das Digital Ballet Angebot bringt auch einige Vorteile, so Hecht. Der soziale Aspekt, doch noch als Gruppe zusammen Ballett zu trainieren in Zeiten von „Social Distancing“, ist ein wichtiger Bestandteil, denn obgleich kontaktlos, aber doch am sozialen Leben teilhaben zu können. Hecht spricht von einer „positiven Disziplin“ im Live Streaming, da alle Balletteleven sich auf die Übungen konzentrieren müssen, die per Video übertragen werden und somit nicht abgelenkt werden können. Im gleichen Zuge gibt es aber auch Korrekturen und Feedback für die Teilnehmer. Die Kamera sieht alles!

Für die nächsten Wochen plant Hecht nun eine sukzessive Umstellung der Kurse im Ballettförderzentrum auf „Digital Ballett“, zumindest solange, wie die Pandemie und die von der Bundesregierung angeordnete Kontaktsperre es erfordern. Jeder Kurs muss neu überdacht und die Lernziele didaktisch und pädagogisch reflektiert werden. Während für die erwachsenen Balletteleven und die größeren Schulkinder der Präsenzunterricht nahezu 1:1 übertragen werden kann, benötigt es für die jüngsten Ballettkinder eine innovative Lösung. Diesen Herausforderungen will er stellen, ist aber zuversichtlich, diese Hürden mit kreativen Wegen zu meistern.

Mit Blick auf Kollegen, denen fast alle Einnahmen wegbrechen und deren Auftritte ausnahmslos abgesagt werden, sagt er: „Für uns Künstler und Kreative ist die Corona-Krise eine Katastrophe.“ Das werde bei der aktuellen Diskussion um die vielen kleinen und größeren Unternehmen, die jetzt um ihre Existenz bangen, oft vergessen. Thom Hecht hat in den vergangenen Jahren mit viel Engagement sein Ballettförderzentrum hier am Riedberg aufgebaut und will auch mit ebenso viel Engagement und seinem digitalen Ballettunterricht der Krise trotzen. 

Fotos: Thom Hecht Ballettförderzentrum

Nach dem Motto „The show must go on!“ bietet Thom Hecht jetzt digitalen Ballettunterricht an

Polizei warnt vor Betrügern mit Corona-Masche

Die Polizei stellt aktuell fest, dass Betrüger auch in diesen Zeiten mit der Angst ihrer Opfer spielen und neue Betrugsmaschen in Zusammenhang mit der Corona-Epidemie erfinden. So wurden durch angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts Coronatests an der Haustür angeboten. Außerdem gaben angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts vor, den Bestand von Desinfektionsmitteln in der Wohnung überprüfen zu müssen. Doch weder handelt es sich um echte Coronatests, noch um tatsächliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts.

Darüber hinaus scheinen nun Dinge für Diebe von Interesse zu sein, die noch vor zwei Wochen keine Beachtung fanden. So entwendeten Unbekannte bei einem Einbruch in ein Restaurant in der Ottostraße neben Bargeld auch rund 20 Flaschen Desinfektionsmittel und mehrere Packungen Mundschutze.

Deshalb der Hinweis der Polizei: Von offizieller Stelle werden keine Coronatests an der Haustür durchgeführt oder angeboten. Das Gesundheitsamt kommt auch nicht nach Hause und überprüft vermeintliche Desinfektionsmittelbestände. Wer einen Betrug vermutet, sollte sich sofort an die Polizei (Notruf 110) wenden.

Insgesamt hält sich der Großteil der Frankfurter Bevölkerung an die Vorgaben. Die Beamten stellten aber auch Zuwiderhandlungen insbesondere auf Spielplätzen oder in Parkanlagen fest. Die Mehrzahl der betreffenden Bürgerinnen und Bürger zeigten sich einsichtig, nachdem sie durch die Beamten auf ihr Fehlverhalten hingewiesen worden waren. In einigen Fällen sprach die Polizei Platzverweise aus.

Die Frankfurter Polizei appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, zuhause zu bleiben und die Regelungen zum Kontaktverbot im öffentlichen Raum einzuhalten. „Gemeinsam können wir alle dazu beitragen, Leben zu retten.“

Information: Polizei Frankfurt

Foto: Archiv

ABG setzt Mieterhöhungen aus – Ratenzahlung möglich

„Die ABG Frankfurt Holding steht in dieser schweren Zeit an der Seite ihrer Mieterinnen und Mieter und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärte ABG Geschäftsführer Frank Junker zur aktuellen Corona-Krise. Die oberste Priorität sei jetzt, die von Bund, Ländern und Kommunen beschlossenen Maßnahmen umzusetzen und einzuhalten, um die Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verlangsamen. Um Mieter und Mitarbeiter abzusichern und zu schützen, hat das Wohnungsunternehmen der Stadt Frankfurt am Main eine Reihe von Sofortmaßnahmen beschlossen.

Oberbürgermeister Peter Feldmann, zugleich ABG-Aufsichtsratsvorsitzender, begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. „Es ist wichtig, dass die Mieter der ABG die Sicherheit haben, ihre Wohnung behalten zu können, sollte die Corona-Krise zu finanziellen Engpässen führen. Ebenso wichtig ist es, dass das Kleingewerbe und die mittelständische Wirtschaft unterstützt werden. Die ABG zeigt: Frankfurt hält zusammen!“

Mietersprechstunden wurden ausgesetzt – Kontakte jetzt telefonisch und online

Bis auf weiteres finden in den Service-Centern der ABG keine Mietersprechstunden statt. Damit sollen die Übertragungsmöglichkeiten des Corona-Virus minimiert werden. Ein Teil der Mitarbeiter der ABG arbeitet deshalb vom Home-Office aus. Die Arbeitszeiten wurden flexibel gestaltet, um die Zahl der Begegnungen am Arbeitsplatz zu minimieren und Eltern die Betreuung ihrer Kinder zu ermöglichen. Es gelten strenge Schutzmaßnahmen. Ein Krisenstab koordiniert alle Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise. Die Mietparteien und die Geschäftspartner erreichen das Unternehmen telefonisch oder per E-Mail.

Mieterhöhungen sind ausgesetzt

Die ABG verzichtet bis auf weiteres auf Mietanpassungen an die ortsübliche Vergleichsmiete (§558 BBG). Damit möchte das Unternehmen seine Kunden entlasten und ein Zeichen für seine gesellschaftliche Verantwortung setzen.

Keine Kündigungen oder Räumungen von Wohnungen – Ratenzahlungen bei Mietrückstand

Solange diese Krise anhält wird die ABG keine Zahlungs- oder Räumungsklagen beauftragen. Mit Mietparteien, die aufgrund der Corona-Krise mit ihren Mietzahlungen in Rückstand geraten, wird das Unternehmen individuelle Ratenzahlungsvereinbarungen abschließen. Damit diese Maßnahmen schnell greifen können, bittet die Geschäftsführung darum, dass betroffene Mieter möglichst frühzeitig Kontakt aufnehmen. Außerdem können Mieter, die ihre Wohnung gekündigt haben, diese Kündigung wieder rückgängig machen, wenn ein Umzug derzeit nicht möglich ist. Dies gilt jedoch nur, wenn die Wohnung nicht bereits wieder vermietet wurde.

Hilfe für Gewerbemieter und Kleinunternehmer

Gerade bei kleinen Gewerbetreibenden brechen derzeit die Einnahmen weg. Die ABG unterstützt deshalb ihre Gewerbemieter mit kulanten Stundungsregelungen und individuellen Entlastungsangeboten. Auch hier werden betroffene Mieter gebeten, schnellstmöglich Kontakt aufzunehmen.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: ABG

Stadt will Hamsterkäufe unterbinden

Die Stadt Frankfurt am Main will sogenannte Hamsterkäufe unterbinden. Laut einer Allgemeinverfügung des Magistrats der Stadt Frankfurt dürfen in Geschäften nur noch haushaltsübliche Mengen verkauft werden. Außerdem wird die Zahl der Menschen begrenzt, die sich in Geschäften aufhalten dürfen. Auch mit mehr als einem Einkaufswagen soll niemand mehr unterwegs sein.

„Fast alle Frankfurter verhalten sich vorbildlich, haben auch ältere Menschen im Blick, sind respektvoll gegenüber den Supermarktangestellten – doch immer wieder hören wir von Fällen, in denen einige wenige unsolidarisch sind, andere Kunden und teilweise sogar die Angestellten in den Geschäften beschimpfen, wenn diese haushaltsübliche Mengen durchsetzen wollen“, sagt Oberbürgermeister Feldmann. Er hofft, dass sich die Lage nun bessere. „Mit dieser Verfügung wollen wir ganz gezielt die unsägliche Praxis von Hamsterkäufen unterbinden“, betont der Oberbürgermeister.

„Mit der Allgemeinverfügung haben wir eine Handhabe gegen das Hamstern von Klopapier, Mehl oder anderen Gütern des täglichen Bedarfs“, präzisiert Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: privat

CORONA: Ab sofort gilt ein weitgehendes Kontaktverbot

Zur Eindämmung der Corona-Krise haben sich Bund und Länder auf weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der sozialen Kontakte verständigt. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vor wenigen Minuten bekannt gegeben. Hessen geht noch einen Schritt weiter. Hier gilt ab sofort für mindestens zwei Wochen ein weitgehendes Kontaktverbot. Menschen dürfen nur noch alleine rausgehen. Es gibt aber Ausnahmen.

„Das meiste, was heute vereinbart wurde, haben wir in Hessen schon gemacht“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Pressekonferenz am Sonntagnachmittag. Für Hessen gebe es aber zwei relevante Änderungen.

Erstens dürften sich nach der neuen Vereinbarung nur noch einzelne Personen im öffentlichen Raum aufhalten, so Bouffier. Erlaubt sei außerdem eine zweite Person als Unterstützung für Alleinstehende wie ältere Personen. Dieses Kontaktverbot soll zunächst für zwei Wochen gelten.

Vom Kontaktverbot ausgenommen sind Familien und alle Menschen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben. Grundgedanke ist die Gefahr der Ansteckung durch das Virus. Eine Familie aber begegne sich sowieso auch zu Hause, da lasse sich eine Ansteckung kaum verhindern. Eine komplette Ausgangssperre soll es demnach zunächst nicht geben.

Seit Samstag waren Gaststätten und Restaurants geschlossen worden, öffentliche Versammlungen zunächst auf fünf Personen begrenzt. Jetzt gelten noch strengere Beschränkungen für das öffentliche Leben und auch Dienstleister wie Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons müssen schließen.

Lieferdienste und die Abholung von Speisen bei Gaststätten und Restaurants wird aber weiterhin möglich sein.

Notwendige Arztbesuche, Fahrten zur Arbeit und Spaziergänge sind weiterhin erlaubt

Medizinisch notwendige Behandlungen sollen aber weiter möglich bleiben. Spaziergänge und generell „Bewegung an der frischen Luft“ ist auch weiterhin erlaubt, ebenso die Fahrt zur Arbeit.

Angela Merkel richtete heute in ihrer Fernsehbotschaft um 17.30 Uhr einen dringenden Appell an alle: „Bitte ziehen Sie alle mit. Tun Sie jetzt das, was jetzt wichtig ist für unser Land. Zeigen Sie Verstand und Herz.“ Nur so könne das lebenswichtige Ziel erreicht werden: Nämlich „Zeit zu gewinnen im Kampf gegen das Virus“.

Angela Merkel wies auch darauf hin, dass Gruppenfeiern inakzeptabel sind und Verstöße überwacht und sanktioniert werden. Sie erklärte aber auch: „Dass sich bislang so viele an diese Verhaltensregeln halten, berührt mich sehr. So retten wir Leben.“

Photo by CDC on Unsplash

Dringender Spendenaufruf für Corona-Fonds der Universität

Mindestens fünf Millionen Euro – diese Summe wollen Goethe-Universität und Universitätsklinikum sammeln, um die Herausforderungen der Corona-Pandemie besser meistern zu können. Jeder kann dabei mithelfen: Das Geld soll über die Spendenplattform betterplace.org eingeworben werden und vor allem in die Erforschung des Corona-Virus, die akute Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und die Patientenversorgung am Universitätsklinikum fließen. Auch direkte Spenden sind möglich.

Den Auftakt hat Anfang der Woche die Johanna Quandt-Universitäts-Stiftung gemacht: Sie stellte auf unbürokratische Weise innerhalb von 24 Stunden eine Viertelmillion Euro für Corona-Forscherin Prof. Dr. Sandra Ciesek und ihr Team zur Verfügung. Mit dem Geld wollen die Virologen von Goethe-Universität und Universitätsklinikum die Suche nach wirksamen Medikamenten vorantreiben. Doch das soll nur der Anfang gewesen sein. Denn die Corona-Krise erfordert ein erhebliches Ausmaß an zusätzlichen Kraftanstrengungen – und damit erhebliche zusätzliche Mittel.

„Unsere Bitte geht an alle, die die enormen Herausforderungen nicht nur bestaunen, sondern konkret helfen wollen: Spenden Sie für den Goethe-Corona-Fonds. Jeder Beitrag ist wichtig und willkommen“, appelliert Universitätspräsidentin Prof. Dr. Birgitta Wolff an die Hilfsbereitschaft der Menschen. „Wenn wir diese Krise alle gut überstehen und eventuell sogar gestärkt daraus hervorgehen wollen, müssen wir jetzt entschlossen die Weichen dafür stellen. Wenn Stadtgesellschaft und Uni-Community eng zusammenrücken – selbstverständlich nicht physisch – können wir auch große Herausforderungen meistern. Genau dafür ist vor mehr als 100 Jahren die Uni gegründet worden“, so Wolff weiter. Als Stiftungsuniversität habe die Goethe-Uni den notwendigen Spielraum, auch auf unorthodoxen Wegen Finanzierungen zu ermöglichen, so Wolff. Schon jetzt danke sie im Namen der Universität, des Universitätsklinikums und der betroffenen Patienten allen, die mit ihrer Spende zu einer Verbesserung der Lage beitrügen.

Um die Krise wissenschaftlich, klinisch und organisatorisch zu meistern, benötigen Goethe-Universität und Universitätsklinikum Frankfurt kurzfristig zusätzliches Personal und finanzielle Mittel. Deshalb wurde der Goethe-Corona-Fonds aufgelegt, der möglichst bald auf mindestens fünf Millionen Euro anwachsen soll – mit Hilfe von Spenden aus der Bevölkerung, von Stiftungen und anderen privaten Förderern. Dazu wurde eine Spendenseite auf der Plattform Betterplace eingerichtet, auch Direktüberweisungen sind möglich – beides gegen Spendenquittung. Erste Zusagen gibt es bereits aus dem Kreis der Forschenden: Ein Professor hat bereits eine Spende von 40.000 Euro angekündigt.

„Die sich ausbreitende Pandemie bringt einen steigenden finanziellen Bedarf in vielen Bereichen mit sich: Wir brauchen viel Geld zum Beispiel für spezifische Geräte und Fachpersonal, Schulungen für weitere Helfer in der Krise, aber auch die Ausstattung unseres medizinischen Personals mit Schutzkleidung, Schutzbrillen und Mund-Nasen-Masken“, sagt Prof. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums. In der Forschung liegt ein besonderer Fokus auf der patientennahen Forschung, die Prof. Dr. Sandra Ciesek und ihr Team vorantreiben: Ziel ist es, einen Impfstoff und Medikamente gegen das aggressive Virus zu finden und die Diagnoseverfahren zu verbessern. „Mit Hilfe der zusätzlichen Mittel können wir die Forschung mit Nachdruck vorantreiben. Unser Ziel ist es, möglichst zeitnah mit klinischen Studien beginnen zu können“, erklärt Virologin Ciesek. Hierfür müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit biostatistischer sowie biomedizinischer Ausbildung eingestellt werden, um die generierten klinischen Daten aufarbeiten und analysieren zu können. Außerdem werden in der virologischen und intensivmedizinischen Forschung und Entwicklung dringend weitere Geräte benötigt, um Experimente und Studien schneller und effizienter durchführen zu können.

Aber auch die Lehre braucht dringend finanzielle Unterstützung: Die Studierenden sollen die Möglichkeit haben, an Trainings und Simulationskursen teilzunehmen, die sie auf die schwierige Situation im klinischen Alltag vorbereiten. Hierfür werden auch weitere Übungspuppen benötigt. „Wir stoßen in diesem Bereich leider an unsere Kapazitätsgrenzen, dabei ist das Interesse und das Engagement auf Seiten der Studierenden ungeheuer groß“, sagt Prof. Dr. Josef Pfeilschifter, Dekan des Fachbereichs Medizin an der Goethe-Universität. Die Lehre, Aus- und Weiterbildung lebe auch von wirklichkeitsgetreuen Simulationen.

Spenden über das Spendenprojekt auf www.betterplace.org:

https://www.betterplace.org/p78009

Informationen: Goethe-Universität Frankfurt

Foto: Goethe-Universität

Weltpremiere: Der „Lahme Esel“ ist die erste Äppelwoi-Kneipe mit Drive-In!

Äppelwoi und Handkäs? Rippchen mit Kraut? Oder lieber Schnitzel mit Bratkartoffeln? Aber bitte „to go“! Ab heute um 18 Uhr ist das möglich – in der weltweit ersten Äppelwoi-Kneipe mit Drive-In. Während andere über die Corona-Beschränkungen klagen, hat Gastronom Thomas Metzmacher vom „Lahmen Esel“ in Niederursel beschlossen zu handeln. Und schnellstmöglich einen Weg gesucht, wie er die neuen Verordnungen im Kampf gegen das Virus einhalten und trotzdem für seine Gäste da sein kann. Mit ein bisschen Ideen-Klau aus der Fast-Food-Branche, umgesetzt in einem Frankfurter Apfelweinlokal mit über 200jähriger Geschichte. 

Lahmer Esel „Drive-In“ startet heute um 18 Uhr

Es steht schon alles bereit: Das Zelt vor seinem Hofgarten, das nur noch fertig aufgebaut werden muss. EC-Gerät und Kasse für draußen. Das Küchenteam arbeitet schon seit dem frühen Morgen daran, einerseits alles für den Mittag vorzubereiten, wo in der Gaststätte noch Normalbetrieb möglich ist, und zusätzlich für den Abend, wenn’s mit dem Drive-In direkt am Krautgartenweg losgehen wird.

So soll’s funktionieren: „Sie fahren mit ihrem Auto an den Bestellschalter am Hoftor und können aus dem Fenster heraus ihre Bestellung abgeben“, erklärt Thomas Metzmacher. Noch während des Bezahlvorgangs bereiten die Köche die Speisen frisch zu. Das ist möglich, da die Daten digital in die Küche übertragen werden – und „wir ja sonst auch 200 Plätze drinnen und im Sommer nochmal 200 Plätze draußen haben“. Sprich: Schneller und guter Service ist sowieso immer Pflicht. Deshalb geht man in Niederursel ziemlich selbstbewusst die neue Herausforderung an.

Während in der Küche Hochbetrieb herrscht, fahren die Kunden vor zum Gaststätteneingang und die bestellten Speisen und Getränke werden verpackt ans Auto gereicht. „Sie brauchen Ihr Fahrzeug nicht zu verlassen!“, verspricht der Chef vom Lahmen Esel. Da das Lokal am Abend aktuell ohnehin geschlossen sein muss, sei nicht mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Die Speisekarte ist nur etwas reduziert – Schnitzel, Hacksteak, Salate, Grüne Soße, Handkäs, Rippchen mit Kraut und vieles mehr wird in Metzmachers “Apfelweinlokal 2.0“ aber selbstverständlich serviert.

Mit dem „Apfelweinlokal 2.0“ gegen die Corona-Krise

Für einen Moment wird der Gastronom trotz der Vorbereitungen sehr nachdenklich. „Ich habe 36 Mitarbeiter. Wie soll ich die in diesen Zeiten bezahlen, wenn ich nichts mehr verkaufen kann?“ Aufgeben ist für ihn keine Option, innovative Ideen sind es seit Jahren. So kam ihm der Gedanke zum weltweit ersten Drive-In am Hoftor.

Er weiß: Vielleicht wird er auch einen längeren Atem brauchen, bis sich das neue Angebot rumgesprochen hat. Aber spätestens „wenn alle ein paar Tage zuhause sind und nicht mehr wissen, was sie kochen sollen“ – dann haben sie vielleicht Hunger auf seine hausgemachte hessische Küche. Alles frisch zubereitet und zum Mitnehmen. Und Äppelwoi? Den gibt’s natürlich auch! Frisch gezapft und bei Bedarf auch mit gerippten Gläsern.

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AKTUELLE NEWS: Längere Öffnungszeiten für DRIVE-IN ab 26. März 2020!

Der neue Drive-In am „Lahmen Esel“ ist ab sofort täglich (außer Montag) von 17 bis 20.30 Uhr geöffnet sowie am Sonntag zusätzlich von 11.30 – 14 Uhr. In dieser Zeit ist auch das Abholen von telefonisch oder per Mail bestellten Speisen möglich. Weitere Informationen unter lahmer-esel.de und telefonisch unter 069 / 573974. Das Lokal selbst bleibt wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen in Hessen geschlossen. 

Die Speisekarte gibt’s unter www.lahmer-esel.de/drive-in

Fotos: Zum Lahmen Esel/ privat

Infektionsbiologe appelliert: „Bitte meiden Sie Massenansammlungen und Spielplätze!“

Offene Stellungnahme

von Prof. Dr. Sven Klimpel, Infektionsbiologe an der Goethe-Universität (Campus Riedberg)

Vielen Dank für Ihre souveräne Information über MainRiedberg über das Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) – ich erachte das als sehr wichtig, denn die Riedberger müssen informiert sein und sensibilisiert. Aber mit der Sensibilisierung scheint es noch nicht bei allen Riedbergern funktioniert zu haben. Ich habe Anfang der Woche zahlreiche Anfragen von unseren Bekannten vom Riedberg erhalten, die wissen wollten, ob das noch akzeptabel ist, sich mit derart vielen Kindern und deren Eltern auf den Spielplätzen am Riedberg zu treffen. Sie haben mir Fotos gezeigt und ich war über die Massenansammlungen und die Gutgläubigkeit der Riedberger entsetzt.

Es gibt klare Anweisungen und Restriktionen von der Bundesregierung und der Landesregierung für die Bevölkerung im Hinblick auf die Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2. Diese Anweisungen kommen nicht von ungefähr, sondern sind in einem fundierten Prozess von uns Wissenschaftler*innen, der operativen Einheiten der Politik, der Wirtschaft und der Sozialverbände erarbeitet worden. Wir haben z.B. an der Goethe-Universität diese Vorgaben bereits weit im Vorfeld umgesetzt und Notfallpläne eingesetzt. Ein zentrales Mittel der derzeitigen Bemühungen um die Eindämmung des SARS-CoV-2 ist es, die sozialen Kontakte unmittelbar zu reduzieren, um die Gesellschaft zu schützen und um (sehr wichtig!) Zeit zu gewinnen.

Ich möchte in meiner beruflichen Funktion als Infektionsbiologe noch einmal betonen, dass es keinen Grund zur Panik gibt, daher sind sogenannte  ‘Hamsterkäufe‘ unnötig, jedoch Massenansammlungen auf Spielplätzen sind für eine gewisse Zeit unbedingt zu vermeiden. Ich appelliere daher an die Solidarität und bitte ALLE Riedberger, sich an die Vorgaben von zentralen Stellen zu halten. Nur, wenn wir gemeinsam diese gewissenhaft umsetzen und sensibilisiert damit umgehen, werden wird zeitnah zu unseren gewohnten Verhaltensweisen zurückkehren können.

Bleiben Sie gesund!

Foto: privat

Prof. Dr. Sven Klimpel ist Parasitologe, Infektionsbiologe und Professor an der Goethe-Universität Frankfurt (Campus Riedberg) Foto: privat

Corona – Ticker +++ Krisenstab für die Frankfurter Wirtschaft +++ Erster Corona-Fall auch im Gesundheitsamt +++ Kein Nachtverkehr mehr mit Bussen und Bahnen +++ Stadt sperrt Spielplätze +++

Krisenstab für die Frankfurter Wirtschaft

Auf Anregung des Wirtschaftsdezernenten Markus Frank hat sich am Freitag, 20. März, der Krisenstab Corona konstituiert. In einer Videokonferenz tauschte sich die neu gegründete Arbeitsgruppe zur aktuellen Situation und zu Hilfestellungen für Unternehmen aus. Innerhalb nur weniger Tage stellte sich heraus, wie schmerzlich die Frankfurter Wirtschaft von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen ist. Stadtrat Frank formuliert das Ziel des Krisenstabs: „Wir wollen die Frankfurter Wirtschaft durch diese schwierigen Zeiten bringen und alles daransetzen, Unternehmer und ihre Arbeitsplätze zu erhalten.“

Die Frankfurter Wirtschaftsförderung unter Leitung ihres Geschäftsführers Oliver Schwebel sieht sich als erster Ansprechpartner auf städtischer Seite für alle Unternehmen und Betriebe, die nun in wirtschaftliche Not kommen. Sie hat ein Helpdesk eingerichtet und auf ihrer Homepage http://www.frankurt.de alle Informationen über Landes- und Bundesprogramme, Bürgschaften, Steuererleichterungen und Sonderprogramme kommuniziert, die aktuell helfen können.

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Freitag, 20.3.2020

Erster Corona-Fall auch im Gesundheitsamt Frankfurt

COVID-19 breitet sich in der Bevölkerung aus. Es überrascht deshalb nicht, dass auch im Gesundheitsamt Frankfurt ein Mitarbeiter positiv auf COVID-19 getestet wurde.

Das Amt hat sofort gehandelt und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt. Dazu gehört z. B. das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) bei direktem Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen. Die Sprechstunden mit Patienten wurden bereits seit Montag weitgehend eingestellt.

Die Kontaktpersonen, die bislang alle symptomfrei sind, wurden am 20. März untersucht. Das Testergebnis ist bei allen negativ ausgefallen. Die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen bleiben dennoch vorsorglich bis auf weiteres bestehen.

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Freitag, 20.3.2020

Ab heute fahren nachts keine Busse und Bahnen mehr

Der Nachtverkehr mit Bussen und Bahnen in Frankfurt am Main wird ab Freitag, 20. März, aufgrund der Corona-Pandemie eingestellt. Als Orientierungshilfe für die Fahrgäste gilt, dass die letzten Bahnen und Busse gegen 0.30 Uhr an ihrer jeweiligen Starthaltestelle abfahren, sofern sie nicht fahrplanmäßig schon früher enden. Die ersten Fahrten am frühen Morgen starten ab etwa 4.30 Uhr.

Mit dieser Maßnahme will die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ den Tagesverkehr sicherstellen, der seit Mittwoch, 18. März, nach dem Ferienfahrplan verkehrt.

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Donnerstag, 19.3.2020

Kein Ausschank mehr am Wochenmarkt

Seit gestern gelten neue Regeln an Frankfurts Wochenmärkten. Der Ausschank wird eingestellt, Essen gibt es nur noch zum Mitnehmen. Das gilt auch für den Wochenmarkt, der jeden Samstag auf dem Riedbergplatz stattfindet.

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Donnerstag, 19.3.2020

Kultusministerium untersagt Feste, Fahrten und Exkursionen bis zu den Sommerferien

Das Kultusministerium hat zum Zweck der Bekämpfung des Corona-Virus alle Fahrten, Exkursionen, Konzerte, Feste und andere größere Veranstaltungen bis zu den Sommerferien untersagt.

Da während der Projektwoche zahlreiche Exkursionen geplant waren, kann deshalb am Gymnasium Riedberg die direkt vor den Sommerferien geplante Projektwoche in diesem Jahr nicht stattfinden.

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Donnerstag, 19.3.2020

Zu starker Andrang auf Kalbacher Wertstoffhof

Die FES ruft die Bürger dazu auf, den Kofferraumservice nur noch für wirklich wichtige Entsorgungen etwa von Grünschnitt, Elektrogeräten und sonstigem Sperrmüll zu nutzen. Auf den sechs Wertstoffhöfen von FES kommt es seit einigen Tagen zu einem teilweise drastisch erhöhten Besucheraufkommen. Dies betrifft insbesondere den Wertstoffhof Kalbach in der Max-Holder-Straße. Vor den Liegenschaften bilden sich Rückstaus, es kommt zu längeren Wartezeiten.

Die Wertstoffhöfe von FES sind für diesen Ansturm nicht ausgelegt. Auch die Logistik zur Absteuerung der Abfälle in die Entsorgungsanlagen kommt unter Druck, da die FES-Lkw von dem erhöhten Verkehrsaufkommen behindert werden.

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Dienstag, 17.3.2020

Stadt Frankfurt sperrt Spielplätze

„Bund und Länder haben beschlossen, wegen der Gefahren, die vom Coronavirus ausgehen, alle Spielplätze zu schließen. Selbstverständlich wird das Grünflächenamt unverzüglich diesen Beschluss umsetzen und alle Spielplätze sperren“, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig am Montagabend, 16. März. Ab Mittwoch, 18. März, bleiben alle städtischen Spiel- und Bolzplätze, alle Skate- und Rollsportanlagen sowie der Hafenpark bis auf weiteres geschlossen.

Die Spielplätze werden zugesperrt oder, wenn kein Zaun vorhanden, mit Flatterband abgesperrt. Zudem weisen gut sichtbar angebrachte Informationsschilder auf die Schließung hin. Eltern und Familien werden dringend gebeten, sich aus eigenem Interesse am Gesundheitsschutz an die Sperrung zu halten und Kinder und Jugendliche auf deren Notwendigkeit hinzuweisen. „Ich weiß, wie unpassend für viele die Schließung sein wird, insbesondere für die Familien, die kein eigenes Grün rund ums Haus haben. Gerade die Waldspielplätze waren am Wochenende außergewöhnlich voll. Trotzdem bitte ich alle, diese Verfügung zu respektieren und insbesondere meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Grünflächenamt mit Verständnis zu begegnen“, ergänzte Heilig.

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Montag, 16.3.2020

Busse und Bahnen ab Mittwoch nur noch mit „Ferien-Fahrplan“

Busse und Bahnen in Frankfurt am Main werden ab Mittwoch, 18. März, nach dem Sommerferien-Fahrplan verkehren. In Abstimmung mit der Stadt Frankfurt am Main ziehen die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) damit die Konsequenzen daraus, dass der Unterricht in den Schulen des Landes ausgesetzt ist und generell weniger Fahrgäste öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Der Schritt erfolgt, weil nicht nur Schüler die öffentlichen Verkehrsmittel für ihren Schulweg nicht mehr benutzen, sondern auch Fahrer von U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen schulpflichtige Kinder haben, die unter diesen Umständen betreut werden müssen und nicht alleine zu Hause bleiben können. Der Ausfall weiterer Fahrten in den kommenden Tagen ist möglich und auch stärkere Einschränkungen des öffentlichen Nahverkehrs können nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Kurzfristigkeit werden auch die Auskunftssysteme nicht immer den aktuellen Stand wiedergeben können.

traffiQ, VGF und die beauftragten Busunternehmen ziehen damit eine weitere Konsequenz aus der Corona-Pandemie. Weitere Maßnahmen sind schon umgesetzt. Weitere Einschränkungen des Service-Angebots, etwa Schließungen von Ticketcentern, hat die VGF auf der Internetseite http://www.vgf-ffm.de publiziert.

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Montag, 16.3.2020

Frankfurter Ämter nur für dringende Fälle offen

In allen Ämtern der Stadt Frankfurt am Main mit Publikumsverkehr werden Bürger ab sofort ausschließlich in dringenden Fällen und nach Terminvereinbarung bedient. Ohne vorherige telefonische Abklärung können die Ämter nicht aufgesucht werden. Damit wird sowohl den Anforderungen des Infektionsschutzes als auch den unaufschiebbaren Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Rechnung getragen. Die Telefonnummern der einzelnen Ämter sind im Internet unter http://www.frankfurt.de zu finden. Komplett geschlossen ist die Bürgerberatung in der Altstadt.

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Montag, 16.3.2020

Frankfurt schließt ab heute die Bäder

Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verlangsamen und einzudämmen wird ab Dienstag, 17. März, der gesamte Bade-, Sauna-, Kurs- und Fitness-Betrieb in allen Frankfurter Erlebnis- und Hallenbädern bis auf Weiteres eingestellt.

Folgende Bäder sind von der Schließung betroffen: Rebstockbad, Titus Thermen, Panoramabad Bornheim, Riedbad Bergen-Enkheim, Hallenbad Höchst und Textorbad.

Informationen über die Wiederinbetriebnahme der Einrichtungen werden auf der Webseite der Bäder http://www.frankfurter-baeder.de rechtzeitig veröffentlicht.

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Montag, 16.3.2020

Frankfurt schließt die Sportanlagen und Hallen

Mit Verfügung von Freitag, 13. März, hat die Hessische Landesregierung entschieden, Versammlungen mit über 100 Teilnehmern zu verbieten. Dies dient dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird und schwerwiegende Folgen für gefährdete Personen vermieden werden können. In diesem Sinne sind alle Bürgerinnen und Bürger angehalten, soziale Kontakte vorübergehend zu minimieren und auf nicht notwendige Zusammenkünfte derzeit zu verzichten.
Hiervon ist auch der Sport betroffen. Im Normalfall der Gesundheit dienlich, können sportliche Aktivitäten derzeit durch das Zusammentreffen größerer Gruppen von Menschen in räumlicher Nähe zur Ausbreitung des Virus beitragen. Deshalb können städtische Sporträume und -einrichtungen nicht wie gewohnt weiter betrieben und genutzt werden.

Die ca. 190 Schulturnhallen sowie die Fabriksporthalle und die Wintersporthalle sind bis auf weiteres geschlossen. Auch die Sporträume der Saalbau sind nicht nutzbar, da die Saalbau-Häuser geschlossen wurden. Die Turn- und Sportvereine werden informiert, dass dort derzeit kein Sportbetrieb stattfinden kann. Sie werden auch benachrichtigt, wenn der Sportbetrieb wieder möglich ist.

Der Sportpark Preungesheim und das Sport- und Freizeitzentrum Frankfurt-Kalbach (Leichtathletikhalle, Mehrzweckhalle und Tennishalle) sind ebenfalls geschlossen.

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Montag, 16.3.2020

Kinderbücherei Kalbach bleibt vorerst geschlossen

Aufgrund der verhängten Schutzmaßnahmen im Rahmen der Corona-Krise bleibt die Kalbacher Kinderbücherei voraussichtlich bis Dienstag, den 20.04.2020 geschlossen. „Wir werden Sie und euch auf dem Laufenden halten. Alle Medien sind vorerst bis 23.04. verlängert und das Mahnwesen ausgesetzt“, heißt es in einer Mitteilung des Kindervereins.

Somit kann auch die geplante Eröffnungsfeier sowie die Ausleihe der Kalbacher Klapperschlange nicht stattfinden. Weitere Informationen zur Klapperschlange gibt es in den nächsten Tagen auf unserer Website: https://www.kinderverein-kalbach.de/

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Montag, 16.3.2020

Stadtbücherei bleibt geschlossen

Ab Montag, 16. März, schließt die Stadtbücherei ihre Öffentlichen Bibliotheken für den Publikumsverkehr. Die Fahrbibliothek stellt ihren Betrieb ein. Alle Veranstaltungen werden ausgesetzt. Diese präventive Maßnahme ist zunächst bis zum 19. April geplant. Die Schulbibliotheken verfahren entsprechend den Entscheidungen der jeweiligen Schulen, sie bleiben ebenfalls bis zum 19. April geschlossen.

Ausgeliehene Medien werden automatisch verlängert. Mahngebühren werden ausgesetzt. Vorbestellungen bleiben bestehen. An den Rückgabeautomaten an der Zentralbibliothek und in Sachsenhausen können Medien zurückgegeben werden. Die Digitalen Services der Stadtbücherei von der Onleihe bis zum PressReader stehen weiterhin zur Verfügung.

stadtRAUMfrankfurt

Ab Montag, 16. März, schließt der stadtRAUMfrankfurt seine öffentlichen Räume für das Publikum. Veranstaltungen im stadtRAUMfrankfurt sind bis einschließlich 10. April abgesagt. Auch die AmkA-Info bleibt bis dahin geschlossen, ist jedoch weiterhin telefonisch erreichbar. Das AmkA nimmt mit Vereinen und Gruppen, die Räume gebucht haben, direkten Kontakt auf. Termine für Einzelberatungen sind weiterhin möglich.

Herkunftssprachlicher Unterricht in Samstagsschulen, die am Wochenende Räume in dem Gebäude nutzen, findet ebenfalls bis zum 17. April nicht statt. Dasselbe gilt für Sport- und andere Vereine.

Volkshochschule

Alle Veranstaltungen und Kurse in der Volkshochschule werden bis einschließlich 10. April abgesagt oder ausgesetzt. Dies gilt auch für die Integrations- und Deutschkurse. Die Kurse werden nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Sollte dies nicht möglich sein, wird die VHS eine andere kulante Regelung für die Betroffenen anbieten. Die Volkshochschule wird ihre Teilnehmer über die weiteren Einzelheiten ab Montag, 16. März, direkt informieren.

Darüber hinaus finden keine persönlichen Beratungen statt und der Kundenservice in der VHS Sonnemannstraße, im VHS-Zentrum Nord (Nordwestzentrum) und im VHS-Zentrum West (BiKuz) bleiben bis einschließlich 10. April geschlossen.

Musikschule

Die Musikschule Frankfurt wird bis auf weiteres keine Veranstaltungen, wie offene Vorspiele, Fachgruppenkonzerte, Regionalkonzerte, Kinderkonzerte und Tage der offenen Tür durchführen. Der Unterrichtsbetrieb wird analog zu den Schulen ab dem 16. März ebenfalls bis vorerst 17. April eingestellt. Auch die Verwaltung ist für den Publikumsverkehr geschlossen.

Kinderbüro

Das Frankfurter Kinderbüro wird bis auf weiteres keine öffentlichen Veranstaltungen durchführen. Dies betrifft auch das Familien-Info-Cafe, das dienstags von 14 bis 17 Uhr in den Räumen des Kinderbüros stattfindet und ebenfalls bis auf weiteres geschlossen ist. Die telefonische Clearingberatung findet im gewohnten Umfang statt.

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Ausfälle bei U-Bahnen und Straßenbahnen wegen Schulschließung möglich

Der hessische Ministerpräsident hat am späten Freitagnachmittag, 13. März 2020, bekannt gegeben, dass der Unterricht an Schulen des Landes bis Ende der Osterferien am 19. April ausgesetzt wird. Allerdings sollen die Einrichtungen offen bleiben, um bestimmten Berufsgruppen die Betreuung der schulpflichtigen Kinder zu ermöglichen. Nach Informationen der Landesregierung gehören Mitarbeiter der VGF – also zum Beispiel Fahrerinnen und Fahrer – keiner dieser Berufsgruppen an. Die VGF möchte aus diesem Grund darauf hinweisen, dass es von Montag, 16. März an, zu Einschränkungen des Betriebs und Fahrtausfällen auf U-Bahn- und Straßenbahn-Linien kommen kann. 

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Freitag, 13.3.2020

Zoo, Palmengarten und städtische Museen bis 10. April geschlossen

Die Stadt Frankfurt hat nach Beratungen am Freitag, 13. März, im Verwaltungsstab entschieden, alle städtischen Museen der Stadt Frankfurt sowie Zoo und Palmengarten ab Samstag, 14. März, bis einschließlich Freitag, 10. April, im Zuge der Verbreitung von Covid-19 und dessen Auswirkungen für Besucherinnen und Besucher zu schließen. 
Zu den städtischen Museen zählen: Archäologisches Museum, Historisches Museum Frankfurt, Porzellan Museum, Hindemith Kabinett, Ikonen-Museum, Institut für Stadtgeschichte/Karmeliterkloster, Caricatura Museum, Museum Angewandte Kunst, Museum MMK für Moderne Kunst, Museum Judengasse, Weltkulturen Museum, Deutsches Architekturmuseum, und das Junge Museum. Außerdem werden Kulturveranstaltungen, bei denen die Stadt Frankfurt der Veranstalter ist, ab Freitag, 13. März, bis zum 10. April abgesagt. ***

Freitag, 13.3.2020

Verstärkte Reinigung von U-Bahnen und Straßenbahnen

Vor dem Hintergrund der sich dynamisch entwickelnden Corona-Pandemie intensiviert die VGF die Säuberung ihrer Fahrzeuge. Zusätzlich zur regulären Reinigung werden – beginnend in der Nacht von Sonntag, 15. auf Montag, 16. März – in den Betriebshöfen die U- und Straßenbahnen teilweise desinfiziert.

Weitere aktuelle Informationen unter www.vgf-ffm.de

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Freitag, 13.3.2020

RMV empfiehlt: Kein Vordereinstieg in Linienbussen

traffiQ, die lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt, folgt der Empfehlung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes und weist die Frankfurter Busverkehrsunternehmen an, die vordere Tür in den Linienbussen geschlossen zu halten. Diese Maßnahme, über die auch mit Aushängen in den Bussen informiert wird, gilt bis auf Weiteres. Den Fahrgästen stehen die anderen Türen zum Ein- und Ausstieg zur Verfügung. Damit soll eine eventuelle Übertragung des Virus zwischen Busfahrer und Fahrgästen vermieden werden.

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Donnerstag, 12.3.2020

SC Riedberg und FC Kalbach stellen Spiel- und Trainingsbetrieb ein

In einem Rundschreiben informiert der SC Riedberg: „Heute hat der Hessische Fußball Verband den Spielbetrieb bis Ostern eingestellt. Der Deutsche Rugby Verband empfiehlt, den Spielbetrieb baw. auszusetzen. Der Hessische Basketball-Verband hat den Spielbetrieb sogar vorzeitig für diese Saison beendet. Auf Empfehlung der Sportverbände und in Abstimmung mit den umliegenden Vereinen hat der Vorstand heute entschieden, ab sofort den Trainingsbetrieb im SC Riedberg komplett einzustellen. Dies gilt zunächst bis Karfreitag, den 10.04.2020 einschließlich. Dies betrifft alle Sparten bzw. Sportarten, egal ob im Freien oder in der Halle. „

Auch der FC Kalbach informiert über die Einstellung des Spiel- und Trainingsbetriebes – und verweist auf das offizielle Schreiben des Hessischen Fußballverbandes. „Wir als FC Kalbach – wie sicher alle Vereine – halten uns natürlich daran“, heißt es in einer Mitteilung an MAINRiedberg.

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Donnerstag, 12.3.2020

Riedberger SV: keine Spiele, kein Indoorsporttag, kein Training bis 10. April

Die Informationen des Riedberger SV lauten: „Wir haben bereits gestern entschieden, den für 22. März 2020 geplanten Indoorsporttag abzusagen.“ Der Spiel- und Trainingsbetrieb ist ausgesetzt.

In einer Mitteilung an die Mitglieder heißt es: „Diverse Sportverbände setzen den Spielbetrieb aus und raten allen Vereinen eindringlich auch den kompletten Trainingsbetrieb auszusetzen. Auch die Sportstätten in Frankfurt sollen seitens Sportamt geschlossen werden. Daher haben wir uns nach eingehender interner Beratung entschlossen, den Empfehlungen der verschiedenen Sportverbände, dem Wunsch unserer Bundeskanzlerin soziale Kontakte zu meiden und nach Abstimmung mit umliegenden Sportvereinen zum Schutze aller Mitglieder, insbesondere der älteren Familienmitglieder unserer Mitglieder, auch unsere kompletten Gruppen/Spiel/Trainingsbetrieb bis 10.4.2020 einzustellen. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Aber gleichzeitig ist es unsere Pflicht unseren Beitrag zur Verlangsamung der Virusausbreitung zu leisten.“

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Donnerstag, 12.3.2020

Die Kinderflohmärkte in der Grundschule Riedberg und der Marie-Curie-Schule abgesagt

Der am 23.3. geplante Basar für Spielzeug und Kindersachen in der Grundschule Riedberg findet nicht statt. „Wir bedauern es sehr, aber auf Grund der aktuellen Situation müssen wir leider den diesjährigen Frühlingsflohmarkt absagen.“ heißt es auf der Homepage der Schule. 

Auch der am 28.3. geplante Flohmarkt in der Marie-Curie-Schule ist abgesagt. Auf der Homepage des Freundeskreises der Schule heißt es: „Der Kinderflohmarkt am 28.03.2020 findet nicht statt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Coronainfektionen haben wir entschieden, den Flohmarkt abzusagen.“

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Donnerstag, 12.3.2020

Alle Veranstaltungen in der Oper, Schauspiel und Mousonturm abgesagt

Alle Veranstaltungen in der Oper Frankfurt, im Schauspiel sowie in der Alten Oper und im Mousonturm werden bis auf weiteres abgesagt. Dies gilt ab Freitag, 13. März.  Der hessische Minister für Soziales und Integration Kai Klose hat am Donnerstag, 12. März, einen Erlass herausgegeben, demzufolge alle Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern bis Freitag, 10. April, untersagt sind.

Kulturdezernentin Ina Hartwig sagt: „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen hat oberste Priorität.“

Über das weitere Vorgehen, auch im Hinblick auf die städtischen Museen, informiert das Kulturdezernat in den nächsten Tagen, Einschätzungen des Gesundheitsamtes bleiben abzuwarten.

Foto: CDC on Unsplash.com

 

 

Corona-Hilfe – mit viel Herz!

Den Papa entlasten, der trotz Kleinkind seine Arbeit erledigen muss. Für eine betagte Dame einkaufen, die definitiv zur Corona-Risikogruppe gehört. Oder einfach mal nur zuhören, Ratschläge geben und Ideen, wie man die viele Zeit, die alle plötzlich haben, und auch Einsamkeit in den eigenen vier Wänden gestalten kann. All das hat sich die neue Facebook-Gruppe „Helping Hands Riedberg“ zum Ziel gesetzt, die ab sofort ihre Nachbarschaftshilfe im Stadtteil und Umgebung anbietet unter dem Motto „Zusammenhalten in Zeiten von Corona“.

Aufgrund der aktuellen Situation im Bezug auf die Corona-Epidemie in Deutschland hatten sich Ute Weigl, sowie Judith McCrory und Sabine Fiedler vom Vorstand des Familienzentrums Billabong dazu entschlossen, die lokale Riedberger Facebookgruppe ins Leben zu rufen. Um auch die Menschen zu erreichen, die keinen Internet-Zugang haben, wird es wochentags einen Telefondienst geben, bei dem dann die Bestellungen aufgegeben werden können und auch für sonstige Belange ein offenes Ohr ist. „Bei größerem Bedarf oder einer Ausgangssperre werden wir diese Zeiten gegebenenfalls noch erweitern“, erklärt Sabine Fiedler.

Suppe und Kuchen vom Café Billabong kann Senioren auch geliefert werden

Zudem gibt es ab dem heutigen Mittwoch, 18.3., Suppe, Kuchen und Kaffee im Familienzentrums in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b zum Mitnehmen, „die wir für Senioren gern auch nach Hause liefern können“.

Ab heute werden auch die Flyer von „Helping Hands“ verteilt und gezielt an Senioren weitergegeben.

Für Rat und Hilfe ist das Helping Hands-Team unter der Mailadresse info@billabong-family.de zu erreichen und wochentags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 069/ 98957795 .

Zur Facebook-Gruppe geht’s über https://www.facebook.com/groups/3127435327289110/

Fotos: Helping Hands Riedberg

Diese Flyer von „Helping Hands Riedberg“ werden ab heute im Stadtteil verteilt