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Rassistisches Graffiti im Kätcheslachpark

Der Riedberg ist ein moderner, multikultureller Stadtteil. Menschen aus über 100 Nationen leben hier. Umso größer ist das Entsetzen über ein offenbar rassistisches Graffiti, das gestern Spaziergänger im Kätcheslachpark entdeckten.

„Rassismus hat keinen Platz in so einer liebevollen Gesellschaft wie Riedberg! Dafür bitten wir um Solidarität und Unterstützung.“ Mit diesen Worten und einer Mail mit Bildern wandte sich ein chinesischer Riedberger gestern an unser Magazin, sichtlich geschockt von dem, was er zufällig im Vorbeigehen entdeckt hatte. Auf der kleinen Brücke vor dem Kätcheslachweiher, wo gerne gefeiert wird und schon in der Vergangenheit einige Kritzeleien zu finden waren, ist zum ersten Mal ein diskriminierendes Graffiti zu lesen. In schwarzer Schrift steht „Chinese go home“. In einem Stadtteil, in dem von rund 16.000 Einwohnern mehr als 3000 aus Nicht-EU-Staaten kommen. Oft aus Asien – wobei viele hier schon in zweiter Generation leben und bestens integriert sind.

Umso größer ist das Entsetzen, nicht nur in der asiatischen Community. Zumal zeitgleich in den USA Hassattacken gegen Asiaten zunehmen, ausgelöst durch Donald Trumps Äußerungen über das „chinesische Virus“ und weitere Anschuldigungen in Zusammenhang mit Covid-19. „Ich hoffe, dass uns die Asia-Hate-Welle hier nie erreichen wird“, schreibt der Mann, der das Graffiti im Park als einer der ersten bemerkte.

Die Polizei ermittelt – und bittet um Hinweise

Die Polizei ist eingeschaltet. Andreas Wagner, einer der beiden Schutzmänner vor Ort des 14. Polizeireviers in der Marie-Curie-Straße, bestätigt, dass der Vorfall zur Anzeige gebracht wird und die SoKo Graffiti der Frankfurter Polizei Ermittlungen aufnimmt. Sein Appell: „Je früher wir über solche Vorfälle informiert werden, desto früher können wir aktiv werden.“ Einerseits, um den oder die Täter ausfindig zu machen, und andererseits, um die Entfernung der Schmierereien in die Wege zu leiten. Denn in den Parks ist dafür das Grünflächenamt zuständig. 

Der Riedberg gilt als Vorzeige-Stadtteil. Schutzmann Andreas Wagner spricht davon, dass es seines Wissens bisher keine rassistischen Vorfälle gab. Auch die bisherige Ortsbeiratsvorsitzende Carolin Friedrich (CDU) erklärt, „dass wir so etwas Gottseidank noch nicht hatten“, und setzt auf die Arbeit der Polizei.

„Am Riedberg ist jeder willkommen“

Ronald Bieber, Fraktionsvorsitzender der Grünen, weist darauf hin, dass neben EU-Ausländern und Nicht-EU-Ausländern auch rund ein Viertel der Deutschen im Stadtteil einen Migrationshintergrund hat. „Fremdenfeindlichkeit betrifft also in Summe etwas über 50 Prozent unserer Mitmenschen!“ Der Ortsbeirat betont: „Es geht nicht darum, verquere Denkmuster inhaltlich verstehen zu wollen, sondern der Konsequenz dieses Denkens die Position entgegenzusetzen, dass hier jede*r willkommen ist, der friedlich mit uns zusammenleben möchte.“

Das Graffiti wurde noch gestern mit roter Farbe übermalt und soll im Laufe der nächsten Woche vom Grünflächenamt entfernt werden.

Das 14. Polizeirevier in der Marie-Curie-Straße ist unter 069/ 755-11400 erreichbar. Die beiden Schutzmänner vor Ort kann man unter 069/ 755-11470 (Adrian Homeier) sowie 069/ 755-11472 (Andreas Wagner) kontaktieren. Per Mail unter adrian.homeier@polizei.hessen.de sowie andreas.wagner@polizei.hessen.de 

Foto: MAINRiedberg Magazin

Das Graffiti wurde offenbar noch gestern mit roter Farbe übermalt Foto: privat

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Frühlingsgefühle auf ÄPPLARÖ…

Schon wieder Urlaub auf Balkonien? Wird traumhaftwenn das Ambiente stimmt. Hier ein kleiner Ausflug mit Naomi von IKEA Frankfurt. Zu einer Insel bei Stockholm – und der gleichnamigen Kult-Möbelserie ÄPPLARÖ.

Endlich wieder reisen. Richtung Stockholm, auf eine kleine Insel im Schärengarten. Typisch rote Astrid-Lindgren-Häuser. Viel Natur. Viel Zeit zum Entspannen. Der Name der Insel: Äpplarö. Wann so viel Urlaub wieder möglich ist, kann uns leider noch niemand sagen. Deshalb sollte man sich’s zuhause umso gemütlicher machen, davon ist Naomi von IKEA Frankfurt überzeugt. Sie sucht gezielt nach Möbeln, die auf jeden Stadtbalkon, aber auch auf große Terrassen passen. Die so heißen, wie die kleine schwedische Insel, nämlich ÄPPLARÖ. Die so langlebig und praktisch sind, dass sie von der Studentenbude bis zum Haus überall mitziehen können. Naomi, Teamleiterin in der SB-Halle, schiebt noch die Sitzkissen zurecht, setzt sich und lacht. „Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein guter Cocktail!“

Den bekommt sie kurze Zeit später aus dem Mitarbeiterrestaurant, ausnahmsweise natürlich. Fürs Foto, wo man das Ambiente drumherum in Gedanken kurz wegzaubern und vom heimischen Balkon träumen sollte. Dann stellt sich Sommerfeeling ein.

Naomi und ihr Team hatten es sich Anfang März zum Ziel gesetzt, binnen kürzester Zeit mehr als 300 Sommermöbel so effizient und inspirierend zu platzieren, dass auch die Click&Meet-Kundinnen und Kunden Freude daran haben. Inzwischen ist coronabedingt wieder nur Bestellen und Abholen im Handel möglich. Auch bei IKEA. Naomi ist überzeugt, dass auch ihre Lieblingsmöbel wieder in vielen Warenkörben landen. Noch ein Argument für den Topseller: „Die Serie umfasst inzwischen 26 Artikel. Vom Klapptisch und Stühlen, die auf den kleinsten Balkon passen, bis zum großzügigen Sofa für die Lounge.“

Outdoor-Möbel, natürlich nachhaltig

Die Sommermöbel sind aus Holz. Denn Holz ist formbar und ästhetisch, langlebig und erneuerbar. Seit der schwedische Konzern in den Wäldern von Småland existiert, wird Holz beim Möbelbau verwendet. „Wir sind ein internationales Unternehmen mit klaren Anforderungen an alles Holz, das bei uns verarbeitet wird“, heißt es bei IKEA.

Lange Zeit war Teak ein beliebtes Material für Outdoor-Möbel. Aber der Nachschub an nachhaltiger produziertem Teakholz ist gering. Daher wurde nach Alternativen gesucht. Ove Lindén ist Ingenieur und arbeitete für den Konzern in Malaysia, als man vor einigen Jahren die positiven Eigenschaften der Akazien entdeckte. „Akazienholz wurde nicht für Möbel eingesetzt, sondern wurde vorwiegend für die Papierindustrie herangezogen. Aber als wir sahen, dass man auch Zaunpfähle aus Akazienholz herstellte, ahnten wir, dass es verrottungsbeständig und robust sein muss und sich daher auch für Freiluftmöbel eignet“, erklärt der Ingenieur. Er berichtet, dass Akazienholz, das vor allem in Malaysia und Vietnam wächst, in Plantagen angebaut wird, wo die erforderliche Einsicht in die gesamte Produktionskette möglich ist.

Akazienholz statt Teak

Aktuell wird Akazienholz unter anderem für ÄPPLARÖ eingesetzt. Ove Lindén kann sich vorstellen, warum die Möbel schon so lange so populär sind. „Es handelt sich um eine zeitlose, neutrale Serie, die in vielerlei Umgebungen passt. Außerdem konnten wir im Laufe der Jahre die Produktion optimieren und dadurch die Preise niedrig halten.“

Die Entdeckung von Akazienholz hat nicht nur ihn neugierig gemacht und man sucht nach weiteren Holzarten aus nachhaltigen Quellen. Die Reise soll also weiter in Richtung höhere Qualität und Langlebigkeit gehen. Und für uns ganz bestimmt mindestens nach Balkonien…

Die Gewinnerin der ÄPPLARÖ Sonnenliege steht fest!

ÄPPLARÖ-Möbel sind inzwischen in allen Teilen der Welt zu finden. Bald auch bei Ihnen zu Hause? MAINRiedberg und IKEA Frankfurt verlosten als Oster-Überraschung eine ÄPPLARÖ Sonnenliege mit passender Liegeauflage im Wert von 129 Euro. Gestern wurde eine Gewinnerin ermittelt, die hoffentlich schon bald bei strahlendem Sonnenschein ihre neue Liege genießen kann…

Weitere Informationen zur Möbelserie und zu IKEA in Nieder-Eschbach unter www.ikea.com

Foto: MAINRiedberg Magazin

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Frankfurter Oster-Box zum Genießen

Tolle Oster-Überraschung: Das neue LabRestaurant im Frankfurter Innovationszentrum am Riedberg bietet ein 3-Gang-Menü für zwei Personen als „Oster-Box“ an. Einfach bestellen, abholen, in 15 Minuten zubereiten und genießen…

Erst im Januar haben die Genuss-Experten Bastian und Moritz Karst, die auch das Restaurant und Café im St. Martin Tower und weitere Eventlocations betreiben, das LabRestaurant im Frankfurter Innovationszentrum in der Altenhöferallee eröffnet. Noch gibt es die kreativen Menüs und Gerichte coronabedingt nur to go. Aber für Ostern haben sie sich eine besondere Überraschung ausgedacht: Die „Frankfurter Oster-Box“, die man einfach bestellen, am Gründonnerstag abholen oder sich liefern lassen und in 15 Minuten zubereiten kann.

Dieses Menü ist in der Box versteckt…

Aber was versteckt sich in dieser Genießer-Box? Hausgemachtes Sauerteigbrot mit gesalzener Butter, Bärlauchsuppe mit gebeiztem Lachs und knusprigen Croûtons, Kalbstafelspitz – oder für Veggies gekochte Bio-Eier – mit Wurzelgemüse, Röstkartoffeln und Frankfurter Grüne Soße, Schokoladenmousse mit Himbeerpüree und Karamell-Nuss Crunch, Wein nach Wahl (weiß, rot oder Apfelwein), ein Hessischer Absacker von der Kelterei Steden, eine kleine Überraschung und ein Geschenk.

Frisch gekocht – und in der Kühlbox geliefert

Das Frankfurter 3-Gang-Menü wird frisch gekocht und am Gründonnerstag in einer gekühlten Box geliefert. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die Box am Gründonnerstag direkt im Restaurant im Innenhof der Altenhöferallee 3 abzuholen. „Die Box kann ohne Probleme im Kühlschrank aufbewahrt werden und von Gründonnerstag bis Ostermontag zubereitet werden“, heißt es bei Karst Catering. Damit auch der Osterhase keinen Stress hat…

Bestellung und weitere Infos unter karst-catering.de/osterbox/ Das 3-Gang-Menü für 2 Personen mit einer Flasche Wein kostet 99 Euro.

Fotos: Karst Catering

Dieses 3-Gang-Menü verbirgt sich in der leckeren Oster-Box des LabRestaurant in der Altenhöferallee Foto: Karst Catering

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Wann hat der Stau am Wertstoffhof ein Ende?

Bis zu einer Stunde Wartezeit und mehr sind am Wertstoffhof Nord in Kalbach seit Corona keine Seltenheit. Der Ortsbeirat spricht von „chaotischen Zuständen“ und hat von einer Einbahnstraßen-Regelung bis zur Online-Buchung schon diverse Vorschläge gemacht, um die Situation zu entzerren. Spielt die Stadt auf Zeit?

Montag morgen, Nieselregen. Es ist kurz vor 10 Uhr. Also noch vor Öffnung des Wertstoffhofs Nord in Kalbach. Doch schon jetzt reicht die Warteschlange bis zum Schild „Wartezeit ab hier ca. 30 Minuten“. Und da hatte ich offenbar noch Glück, wie mir andere Wartende erzählen. Im ersten Lockdown, als gefühlt alle die Keller entrümpelten und den Garten neu planten, sei das alles noch viel schlimmer gewesen.

So viel zum „Selbstversuch“ der MAINRiedberg-Redaktion. Im Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg, wo derzeit noch die Stimmen für die neue Legislaturperiode ausgezählt werden, war dies in den vergangenen Monaten immer wieder Thema. Erst wurde der Magistrat gebeten, zu prüfen und zu berichten, wie die Situation an der Zufahrt zum Wertstoffhof im Gewerbegebiet am Martinszehnten entzerrt werden kann. Ob beispielsweise längere Öffnungszeiten, die Einrichtung einer Wartespur oder eine Einbahnstraßenregelung Teil der Lösung sein könnten. Denn zu chaotischen Situationen kam es auch, weil irgendwann das Warten an den Nerven zehrte und unter anderem kaum einer wusste, ob gerade die Autos aus nördlicher Richtung oder die aus Richtung Autobahn zuerst in den Wertstoffhof einbiegen dürfen. Manchmal war die Straße irgendwann auch ganz blockiert. 

Ein weiterer Vorschlag des Ortsbeirates war die Einführung eines Online-Ticketsystems mit Zeitfenstern. Das würde, so hieß es kurze Zeit später bei der FES, den Betriebsablauf verkomplizieren. Auch sei es aus logistischen und arbeitsrechtlichen Gründen kurzfristig schwierig, mehr Personal einzustellen.

„Die aktuellen Wartezeiten sind der Corona-Situation geschuldet“

Fakt ist: Der Wertstoffhof Nord wurde ursprünglich für eine Benutzung an drei Tagen in der Woche konzipiert. Inzwischen wird die Entsorgungsleistung an sechs Tagen in der Woche angeboten. Und, darauf wird Anfang Februar in einem Bericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung ebenfalls hingewiesen, „die aktuellen Wartezeiten sind ausdrücklich der Corona-Situation geschuldet“.

In der Zeit vor Corona sah sich die FES täglich mit rund 250 Anlieferungen konfrontiert. Während des Lockdowns sind die Zahlen auf bis zu 1100 gestiegen und haben sich somit mehr als vervierfacht. Aktuell beläuft sich der Andrang auf etwa 450 bis 500 Entsorgungen und ist damit noch immer nicht auf dem Normalstand. Wartezeiten, wie sie noch im vergangenen Jahr üblich waren, könnten daher derzeit nicht garantiert werden. 

So ist beispielsweise die vom Ortsbeirat geforderte Trennung des Kofferraumservice von der gewerblichen Entsorgung allein aus logistischen Gründen, mit der begrenzten Fläche des Wertstoffhofes, nicht umsetzbar. Zudem haben auch die an die Abfallsatzung angeschlossenen Gewerbebetriebe das Anrecht auf Entsorgungsmöglichkeiten am Wertstoffhof. 

Kein Bonus für Fußgänger und Radfahrer

Eine Anlieferung für Fußgänger und Radfahrer wird derzeit auch ausgeschlossen, „da auch bei dieser Zielgruppe am Eingang eine Vorkontrolle durchgeführt wird und auch hier der Abstand gewährleistet werden muss“.  Langfristig, wenn sich die Wartezeiten wieder normalisiert haben, ist die getrennte Zuführung von Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern geplant, um jenen, die meist nur kleine Mengen entsorgen wollen, eine unkomplizierte Anlieferung zu ermöglichen. 

Grundsätzlich wird im Laufe der Zeit eine Normalisierung der Situation erwartet, auch durch die Öffnung des neuen Wertstoffhofes in Höchst. Mit der kommenden Änderung der Abfallsatzung wird dieser Wertstoffhof als zusätzliche Annahmestelle für Bauabfälle eingeführt. Die Stadt geht davon aus, „dass dadurch zumindest ein Teil der gewerblichen Anlieferungen von Kalbach nach Höchst umgeleitet wird“.

Im Dezember gab es einen Ortstermin mit Vertretern der FES. Ansonsten, so die Bilanz eines Ortsbeiratsmitglieds, sei viel Papier entstanden. „In der Sache selbst ist nichts passiert! Übrigens haben wir bald wieder die längeren Sommeröffnungszeiten. Ich glaube, der Magistrat versucht, das auszusitzen, und denkt, dass es nach Corona wieder weniger Müll gibt.“

Die Öffnungszeiten am Wertstoffhof Nord sind derzeit noch Mo. – Sa. von 10 – 16 Uhr. Ab 1. April gelten die Sommeröffnungszeiten, Mo.  -Sa. von 8 – 17 Uhr

Weitere Informationen unter fes-frankfurt.de

Fotos: MAINRiedberg

Auch dieses Schild gibt es inzwischen am Wertstoffhof Nord Foto: MAINRiedberg

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Das Geheimnis der witzigen IKEA-Namen

Wer ist BILLY? Warum lieben wir ÄPPELKAKA? Und warum schlummern wir besonders gut auf HAMARVIK? Die witzigen IKEA-Namen gehören längst zu unserem Alltag. Aber was steckt dahinter? Im neuen Blog IKEA Kult blicken wir hinter die Kulissen der schwedischen Möbelmarke.

Nur eine kurze Bemerkung vorweg: Bei ÄPPELKAKA geht’s natürlich vollkommen wohlschmeckend um einen Apfelkuchen, weil „Äppel“ das schwedische Wort für Apfel ist und „Kaka“ schlicht Kuchen bedeutet. Gibt’s normalerweise nicht weit entfernt von den berühmten Hot Dogs und von Köttbullar, den schwedischen Frikadellen.

Aber warum um Himmels Willen müssen auch Möbel Namen haben? Gegenfrage: Warum nicht? Jede Marke braucht eine schöne Legende. Bei IKEA war es wohl tatsächlich so, dass sich der inzwischen verstorbene Gründer Ingvar Kamprad schlecht Zahlen merken konnte und selbst auf die Idee kam, statt Nummern Namen für seine Produkte zu verwenden. Das gilt seit der Gründung in den 40er Jahren bis heute und die Produktnamen sind rund um den Globus dieselben. Schwedisch für Anfänger sozusagen.

IKEA-Namen machen richtig Arbeit

Die Namensgebung hat System und macht richtig Arbeit. Zwei Mitarbeiter bei IKEA in Schweden sind dafür verantwortlich. Ihre Hilfsmittel sind Landkarten, Kalender, Wörterbücher, Synonymlexika und Nachschlagewerke. Manchmal entdecken sie auch beim Autofahren Orts- und Flussnamen, die sie verwenden können. Sogar bei Geburtsanzeigen sind die beiden schon fündig geworden.

Dann müssen die Namensvorschläge geprüft werden. Einerseits um sicherzustellen, dass kein geschütztes Warenzeichen verletzt wird, und andererseits soll auch verhindert werden, dass sie in Ländern, in denen der Konzern vertreten ist, die falschen Assoziationen wecken.

„Aber bei ÄPPELKAKA, GUTVIK und KAGGE kann mir keiner meiner schwedischen Kollegen erzählen, dass sie geprüft haben, ob die Namen bedenkenlos verwendet werden können“, schreibt eine deutsche Mitarbeiterin süffisant im Unternehmensblog.

Die lustigsten Namens-Pannen

GUTVIK gab es tatsächlich. Es war ein Etagenbett für Kinder. HAMARVIK, eine beliebte Federkernmatratze, ist immer noch im Sortiment. Beides sind übrigens friedliche Dörfer in Norwegen. Denn Betten und Kleiderschränke haben in der Regel norwegische Namen, während Sofas, Sessel oder Couchtische meistens schwedische Ortsnamen bekommen. KLIPPAN beispielsweise ist eine Gemeinde in Südschweden.

Bei der Namensgebung gibt es festgelegte Regeln: Badezimmerartikel sind nach Flüssen und Seen benannt. Leuchten bekommen schwedische Bezeichnungen aus Musik, Chemie oder Meteorologie. Stoffe und Gardinen haben weibliche Namen, Regalsysteme Männernamen. Eine Besonderheit gibt es bei Küchenartikeln, wo der Name oft die Funktion des Gerätes beschreibt. So heißt ein Schneidebrett LÄMPLIG, was übersetzt einfach „zweckmäßig“ bedeutet.

Unvergessen sind die kleinen Namens-Pannen. Die vorher genannte Vase KAGGE war formschön und kugelig. KAGGE bedeutet im Schwedischen nur „Fässchen“ oder „Tönnchen“. Es gab auch eine WC-Bürste namens VIREN, was angesichts von Corona nicht mehr ganz so witzig erscheint. Viel schöner dagegen war eine Osterkollektion mit dem Namen KACKLING. Wer in Schweden an Ostern denkt, denkt nicht nur an den Hasen, sondern auch an das Huhn. „Kackla som en höna“ heißt so viel wie „Gackern wie ein Huhn“.

Sitzt Du gern auf „Bielefeld“?

Nur ein einziges Mal schien der schwedische Konzern ins Grübeln zu geraten. Im Jahr 2016 wurde in einem Online-Beitrag veröffentlicht, dass Möbel hierzulande auch deutsche Namen bekommen sollen. Das Bestseller-Sofa KLIPPAN sollte angeblich in „Bielefeld“ unbenannt werden. Doch zum Glück erschien der Artikel am 1. April! Denn würden wir wirklich lieber auf „Bielefeld“ sitzen, auf einer Matratze „Klagenfurt“ schlummern (Österreich ist ja analog zur Verbindung Schweden/ Norwegen ein Nachbarland von uns) oder einen „Kalten Hund“ essen? Dann lieber BILLY, HAMARVIK, ÄPPELKAKA & Co. Klingt doch schon viel schöner…

Der Blog „IKEA Kult“ wird ab sofort jeden Monat auf main-riedberg.de erscheinen. Weiter geht’s Anfang April. Nicht vergessen!

Sie möchten mehr über IKEA erfahren? Hier geht’s zur Internetseite: https://www.ikea.com

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„Wir sind froh, dass wir wieder öffnen können“

Drei Salons, 27 Mitarbeiter, keine Einnahmen seit Dezember: Irina Mezger, Inhaberin von „MIREL Friseure“, erklärt im MAINRiedberg-Gespräch, warum der Lockdown ihre Branche besonders hart getroffen hat – und warum der Neustart am 1. März so wichtig für sie ist.

Noch sind die Türen verschlossen, aber ab nächsten Montag können Irina Mezger und ihr Team endlich wieder ihrer Arbeit nachgehen. „Wir sind froh, dass wir wieder aufmachen können, auch wenn wir am Anfang aufgrund der Corona-Beschränkungen nur rund 40 Prozent unserer Kapazitäten nutzen können“, sagt die Inhaberin von insgesamt drei Friseursalons am Riedberg und im Nordwestzentrum.

Darum trifft die Krise auch Mitarbeiter so hart

Während so manche Kundinnen und Kunden vermutlich nur noch ungerne einen Blick in den Spiegel wagen und den Zeitpunkt für den ersten Friseur-Besuch nach dem Lockdown herbeisehnen, ist für Mezger die Krise existentiell. „Sie müssen sich vorstellen, dass wir nicht nur den ersten Lockdown überstehen mussten, sondern seit Mitte Dezember, dem normalerweise umsatzstärksten Monat, keine Einnahmen mehr haben.“

Sie hat bis heute keine Hilfszahlungen erhalten, auch nicht die zugesagten Dezember-Hilfen, und seit vier Monaten keinen Unternehmerlohn, sagt Mezger. „Auch für unsere insgesamt 27 Mitarbeiter sind es schwere Zeiten.“ Sie bekommen Kurzarbeitergeld, 60 Prozent für Alleinstehende, 67 Prozent für Angestellte mit Kindern. Allerdings machen rund ein Drittel des monatlichen Verdienstes normalerweise Provisionen und Trinkgelder aus.

„Wir sind froh, dass wir öffnen dürfen und hoffen, dass die anderen Berufsgruppen auch schnellstmöglich nachziehen können“, sagt Irina Mezger, Inhaberin von MIREL Friseure Foto: privat

Bereits nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 wurde niemand mehr eingestellt. Freie Stellen aufgrund von Schwangerschaft und Umzug wurden nicht neu besetzt. Der Grund dafür war vor allem die Corona-Abstandsregelung. „Wir konnten nur jeden zweiten Arbeitsplatz nutzen. Die Knappheit der Arbeitsplätze führte auch dazu, dass wir unser Ausbildungsprogramm stark runterfahren mussten“, heißt es bei MIREL. Man habe allerdings noch nie so viele Bewerbungen wie in den vergangenen Wochen erhalten, da viele Salons ihren Mitarbeitern gekündigt haben.

Online-Terminvergabe läuft bereits

Doch als Berufsoptimisten möchten sie alles dafür tun, um diese Krise zu überstehen – auch durch mehr Digitalisierung. Die Rezeptionisten arbeiten bereits teilweise von zu Hause und koordinieren die Termine. Auch Onlineberatungen sind möglich. „So vermeiden wir, dass zu viele Personen im Raum sind und unsere Kunden sind glücklich, weil sie sich die Anfahrt für den Beratungstermin sparen können.“

Auch das Angebot an Online-Weiterbildungen für Friseure ist in den vergangenen Monaten enorm ausgebaut worden. So können Mitarbeiter viel leichter und schneller geschult werden, was durchaus ein Vorteil ist.

Auftrieb gibt dem MIREL-Team, „dass die Kundinnen und Kunden uns treu geblieben sind“. Und die Online-Terminvergabe bereits seit Tagen sehr gut läuft. „Wir müssen schauen, wie es weitergeht. Ganz krisensicher ist der Friseurberuf zwar nicht mehr, jedoch ist die Nachfrage nach uns doch sehr groß. Wir sind froh, dass wir öffnen dürfen und hoffen, dass die anderen Berufsgruppen auch schnellstmöglich nachziehen können“, lautet die optimistische Auskunft von Irina Mezger. 

Weitere Informationen und Terminvergabe unter wwww.mirel-friseure.de  sowie info@mirel-friseure.de

Foto: MAINRiedberg

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Neue Praxis für Gynäkologie am Riedberg

Kein Kinderarzt, keine Gynäkologie, keine Neurologie am Riedberg – das war die Folge der Schließung des Fachärztezentrums Ende September. Jetzt freut sich die Frauenärztin Dr. Caroline Gatzka, dass sie wieder „eine Versorgungslücke schließen kann“. Seit 20. Januar ist ihre neue Praxis am Riedbergplatz eröffnet.

Wer noch die weißen, sterilen Räume des Fachärztezentrums kennt, wird überrascht sein: Während es im dritten Stock des Gebäudes am Riedbergplatz 1 vom Aufzug links ins Zentrum ging, führt der Weg jetzt rechts in die neue Praxis für Gynäkologie. Die Fläche mit zwei Sprechzimmern, Behandlungsräumen, CTG und Labor war früher zwar Teil des Fachärztezentrums, ist aber nicht wiederzuerkennen. „Wir haben neue Wände eingezogen, neue Tapeten, neue Böden und natürlich neue Möbel. Und das in nur wenigen Wochen, in einer sehr anstrengenden Umbauphase zum Jahreswechsel, noch dazu in Corona-Zeiten“, berichtet die 48-jährige Frauenärztin sichtlich erleichtert.

Die Wände sind jetzt petrolfarben, Sofa und Sessel im Wartezimmer vermitteln beinahe eine Wohnzimmer- oder Lounge-Atmosphäre. „Ich habe mehr als 20 Jahre in weißen Räumen gearbeitet. Warum darf das Ambiente in einer modernen Praxis nicht schön sein?“, fragt Caroline Gatzka, die sich wünscht, dass sich die Patientinnen hier „rundum wohl fühlen“.

Der Bedarf an gynäkologischer Versorgung ist hoch

Die erfahrene Gynäkologin hatte auch am FÄZ gearbeitet, sich nach der Schließung bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen um den frei gewordenen Kassenarztsitz beworben und dabei zugesagt, dass sie sich mit ihrer Praxis am Riedberg niederlassen wird. Dem immer noch jüngsten und familienreichsten Stadtteil Frankfurts. „Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat und wir hier eine Versorgungslücke endlich schließen können“, so Gatzka. Das „wir“ ist dabei bewusst gewählt, denn bald wird noch eine weitere Frauenärztin dazustoßen und sie unterstützen. Die 48-Jährige schätzt die Arbeit im Team „und so können wir noch mehr Patientinnen hier am Riedberg versorgen“.

Die neue Praxis am Riedbergplatz wurde am 20. Januar eröffnet und deckt das gesamte Spektrum der Gynäkologie ab – von Vorsorgeuntersuchungen, der Schwangerenversorgung, Krebsnachsorge bis zum Thema Kinderwunsch und auf Anfrage auch sexualmedizinischer Beratung.

Weitere Informationen unter www.gyn-riedberg.de

Farbe und Blumen statt weißer Wände: Frauenärztin Caroline Gatzka möchte, dass sich die Patientinnen in der neuen Praxis wohlfühlen. Ob im Empfangsbereich…

… oder auch im Wartezimmer                                              

Fotos: MAINRiedberg

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Eltern fordern „Mindestmaß an Digitalisierung“

Arbeitsblätter statt Videounterricht und WLAN: In einem offenen Brief an Bildungsdezernentin Sylvia Weber fordern Eltern der Grundschule 3 „ein Mindestmaß an Digitalisierung“. Im Dezernat spricht man von Missverständnissen – und zeigt konkrete Lösungen auf.

„Wir wollen sachlich auf unsere Situation aufmerksam machen, die so oder so ähnlich sicher auch auf zahlreiche andere Schulen zutrifft“, betonen Dr. Mareike Tarazona und Jörg Niegemann, Vorsitzende des Schulelternbeirates der Grundschule Riedberg 3. Das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer stehe für sie außer Frage und auch die Tatsache, dass diese Ausnahmesituation die Schulen und auch das Bildungsdezernat vor große Herausforderungen stellt. Dennoch: „Unsere Grundschule verfügt bis zum heutigen Tag nicht annähernd über die technischen Grundvoraussetzungen, um einen Distanzunterricht digital und damit zeitgemäß abwickeln und unterstützen zu können.“ Kein WLAN, keine Anbindung an eine der hessischen Lern-Plattformen, keine Webcams oder Notebooks für Lehrkräfte – das sind die größten Kritikpunkte.

Der momentane Distanzunterricht erfolgt über Arbeitsblätter, die Eltern ein Mal pro Woche für ihre Kinder abholen. Der Kontakt zwischen Schülern und Lehrern sei so nur eingeschränkt möglich. Das sei aus Elternsicht inakzeptabel, sagen Mareike Tarazona und Jörg Niegemann. In der Folge schicken Eltern ihre Kinder trotz Aussetzung der Präsenzpflicht in Schule, da sie Bedenken haben, dass die Kinder wichtige Lerninhalte verpassen.

Bildungsdezernat zeigt Lösungen auf

Der Schulelternbeirat verweist auf den „Digitalpakt Schule“ zwischen Bund und Ländern und hofft so, kurzfristig an Mittel zu gelangen. Das wird womöglich gar nicht notwendig sein. Denn im Bildungsdezernat spricht man von „Missverständnissen“ – und zeigt zugleich Lösungen auf. „Wir schätzen eine engagierte Elternschaft sehr und Bildungsdezernentin Weber wird dem Elternbeirat noch persönlich antworten“, schickt Azfar Khan, Referent im Dezernat für Integration und Bildung, vorweg. Dann erläutert er konkret: Das Dezernat hat im Oktober jeder Frankfurter Schule ein Extrabudget für eine bessere digitale Ausstattung zur Verfügung gestellt. „Das ist für die Webcams ausreichend“, so Khan. Dazu steht man auch schon mit der Schulleitung in Kontakt.

Teilhabe dank Laptops, Kabel statt WLAN

Ein wichtiger Punkt ist die Teilhabe – aber auch da habe die Stadt jeder Schule Laptops für jeweils zwölf Prozent der Schüler zur Verfügung gestellt. Für Kinder aus Familien, die nicht über die entsprechenden technischen und finanziellen Möglichkeiten verfügen. 

Dann gibt es noch ein vermeintlich großes Problem, das sich teilweise und kostengünstig lösen lässt: Das Thema WLAN. Ein WLAN-Netz sei im Provisorium in der Hans-Leistikow-Straße nicht geplant, „aber die Schule ist direkt an das moderne Glasfasernetz angeschlossen“, erklärt Azfar Khan. Das bedeutet: Zumindest Videostreaming ist über herkömmliche LAN-Kabel möglich. Auch darüber sei man mit der IT-Beauftragten der Schule im Gespräch.

Foto: MAINRiedberg

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Frankfurter Impfzentrum nimmt Betrieb auf

Die Frankfurter Impfkampagne geht in die zweite Phase: Heute öffnete das Impfzentrum in der Festhalle – als eines von sechs regionalen Impfzentren in Hessen. Zuvor lagen die Corona-Impfungen ausschließlich in der Hand von mobilen Impfteams. Bis Ende Januar sind 12.000 Impfungen geplant.

Zum Auftakt an der Messe standen insgesamt 500 Impfdosen zur Verfügung. Als erstes an der Reihe: Odores (90) und Gisela (91) – die beiden Frankfurterinnen wurden von Oberbürgermeister Peter Feldmann und Gesundheitsdezernent Stefan Majer persönlich begrüßt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagte unter anderem: „Ich freue mich, dass die Impfung diesen Menschen jetzt ein wichtiges Stück Lebensqualität zurückgibt. Zugleich hoffe ich inständig, dass die Schwierigkeiten bei der Terminvergabe bald der Vergangenheit angehören – und dann hoffentlich auch mehr Impfstoff zur Verfügung steht.“ Gesundheitsdezernent Stefan Majer ergänzte: „Endlich können wir unser Impfangebot ausweiten. Für all diejenigen, die jetzt noch nicht geimpft werden können, gilt weiterhin: Abstand halten und Masken auf.“

Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, Prof. René Gottschalk, sprach von einer „großen Herausforderung“ und betonte: „Eine derartige Impfkampagne gab es in Deutschland noch nie. Der Start des Impfzentrums Frankfurt ist der entscheidende Schritt in der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Wir sind froh, dass mit der Eröffnung heute einen großen Schritt vorwärtsgeht.“

Bereits morgen sollen 1000 Hochbetagte geimpft werden

Die Zahl der Impfungen in der Festhalle soll schnell steigen. Bereits morgen werden dort knapp 1000 Hochbetagte versorgt. Geplant: 11.725 Impfungen bis Ende Januar. Das Ziel ist, dass alle Menschen, die eine Impfung wollen, in den nächsten Monaten in der vorgegebenen Reihenfolge der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) geimpft werden können.

Zum Start am heutigen 19. Januar waren zwei der vorhandenen fünf Impfstraßen beziehungsweise 17 von 43 Impfkabinen in Betrieb. Ausgelegt ist das Frankfurter Impfzentrum für 4000 Impfungen am Tag. Zeitaufwand pro Impfung: etwa eine Stunde – davon 30 Minuten Ruhezeit, um allergische Reaktionen auszuschließen.

Die Impfungen werden unter Federführung des Gesundheitsamtes vom Deutschen Roten Kreuz durchgeführt.

Stadt bietet kostenfreien Transport zum Impfen an

Der Zugang zur Festhalle über den Eingang „Eingang City“ ist einfach zu finden. Sobald man aus der U-Bahn steigt, kann man über die Rolltreppe direkt in den Anmeldebereich des Impfzentrums hochfahren. Und wer aus der Straßenbahn steigt, kann den Eingang direkt sehen. Der Weg ist zusätzlich ausgeschildert.

Zusätzlich gibt es einen Eingang nur für Impfberechtigte mit einer Mobilitätseinschränkung, beispielsweise einer Gehbehinderung, die mit einem PKW anreisen müssen. Zur Unterstützung der Patientinnen und Patienten ist jeweils eine Begleitperson zulässig.

Die Stadt bietet Frankfurtern ab dem 80. Lebensjahr aber auch einen kostenfreien Transport zum Impfzentrum an – in Form von Taxi-Gutscheinen. Per Brief werden rund 30.000 Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Tagen darüber informiert.

Weitere Informationen zum Thema Impfen und Impfzentrum in Frankfurt unter https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/hauptamt-und-stadtmarketing/buergerbuero-und-ehrenamt/coronavirus–fragen-und-antworten/gesundheitswesen/impfzentren

Foto: Stadt Frankfurt / Maik Reuss

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Sonderregeln für Mieter mit Corona-Einbußen

In der Aufsichtsratssitzung der ABG FRANKFURT HOLDING wurde der Wirtschaftsplan für das kommende Jahr beschlossen und so nicht zuletzt die Grundlage für viele soziale Wohnbauprojekte gelegt. Die Frankfurter Wohnbaugesellschaft ist damit für das kommende Jahr auch unter den anhaltenden Bedingungen der Pandemie gut gerüstet.

Gesellschafter und Geschäftsführung einigten sich darüber hinaus darauf, Mieter und Mieterinnen, die pandemiebedingt in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, individuell zu unterstützen. Für Härtefälle, die nicht auf die engmaschige Unterstützung des Sozialstaats oder Wohngeld zurückgreifen können, aber glaubhaft machen können, dass ihre pandemiebedingte wirtschaftliche Situation zu Einkommensverlusten führt, soll eine bedarfsgerechte Individuallösung gefunden werden.

Das kann im Falle einer bereits ausgesprochenen Mieterhöhung beispielsweise Stundung, Aussetzung und gegebenenfalls Rückzahlung der Mieterhöhung bedeuten. Die Mieter werden seitens der ABG entsprechend informiert und beraten.

Die Vertreter des Gesellschafters zeigen sich über dieses Vorgehen erfreut. Auch Oberbürgermeister Peter Feldmann, Bürgermeister und Stadtkämmerer Becker und Planungsdezernent Mike Josef begrüßten die Einigung und sprachen von einem guten Kompromiss und einer fairen Lösung.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Maria Ziegler on Unsplash

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