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Wegen Corona: Kinderbuchmesse „schweren Herzens“ abgesagt

Die Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg muss in diesem Jahr leider ausfallen. Schweren Herzens hat der Vorstand des Kindervereins diese Absage beschlossen. Doch der Kinderbuchpreis für die „33. Kalbacher Klapperschlange“ wird trotzdem verliehen. Die Lesesaison wird sogar verlängert.

„Die momentane Corona-Situation und die Unsicherheit darüber, wie sich die Zahlen entwickeln werden, lassen leider keine andere Wahl. Wir sind sehr traurig darüber, sehen aber leider keine andere Möglichkeit“, heißt es beim Kinderverein Kalbach.

Von Bilderbuchkino bis zur Autorenlesung und einem Kinderkonzert – die zweitägige Messe im November hatte immer auch ein tolles Rahmenprogramm und war ein Highlight, weit über unsere Stadtteile hinaus.

Die „Klapperschlange“ für die besten Bücher

Die Kalbacher Klapperschlange war vor mehr als 30 Jahren der erste Jugendliteraturpreis in Deutschland, den Kinder selbst bestimmten. Und trotz Corona soll die „Klapperschlange“ auch 2020 auf jeden Fall verliehen werden. Geplant werden im Moment digitale Formen einer Preisverleihung und natürlich auch der Würdigung der Kinder und Jugendlichen, die zur Jury gehören.

Im vergangenen Jahr hatten 465 Kinder von zweiten bis zu neunten Klassen insgesamt 2198 Bewertungen abgegeben. Davon hatten 262 Kinder in der Zeit von Mai bis Oktober mindestens fünf Bücher gelesen und bewertet und gehörten somit zur Kinderjury.

Lesesaison verlängert – Online-Videos zu den Büchern 

Die aktuelle Lesesaison kann auch aufgrund der Verzögerungen durch den Corona-Lockdown um zwei Wochen verlängert werden, so dass der Bewertungsschluss jetzt der 16.10.2020, der letzte Tag der Herbstferien, ist. „Wir freuen uns auf noch viele weitere Bewertungen der Klapperbücher“, schreibt Christine Matthias vom Kinderverein Kalbach.

Die Bücherlisten gibt’s unter https://www.kinderverein-kalbach.de/klapperschlange/die-teilnehmenden-buecher/ Als besonderen Service können sich die jungen Leser die Bücher auch per Video vorstellen lassen https://www.youtube.com/playlist?list=PLKYuD70gGGhz4S8sq_MJf5UCd9RQWly6H. Der Buchpreis wird auch in diesem Jahr in drei verschiedenen Alterskategorien vergeben.

Weitere Informationen unter kinderverein-kalbach.de

Foto: Archiv

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Gleisbau: U9 fährt nicht – U2 unterbrochen

In der Zeit von Samstag, 26. September, etwa 4 Uhr bis Montag, 28. September, etwa 3 Uhr, ist die U-Bahnlinie U2 zwischen Riedwiese/Mertonviertel und Bad Homburg Gonzenheim unterbrochen. Grund sind Gleisbauarbeiten zwischen Nieder-Eschbach und Gonzenheim und weitere Arbeiten zwischen Kalbach und Nieder-Eschbach. Die Linie U2 verkehrt nur zwischen Südbahnhof und Riedwiese/Mertonviertel.

Linie U9 fährt nicht

Die Linie U9 fährt während der gesamten Bauarbeiten nicht. Ginnheim ist aber weiterhin mit der Linie U1 und der Riedberg mit der Linie U8 erreichbar.

Ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Gelenkbussen zwischen Heddernheim, Riedwiese/Mertonviertel über Unicampus/Riedberg, Kalbach, Bonames Mitte, Nieder-Eschbach und Gonzenheim wird im gesamten Zeitraum eingerichtet.

RMV-Fahrplanauskunft ist aktuell

Über die RMV-App und auf http://www.rmv-frankfurt.de können sich Fahrgäste über die Fahrpläne und ihre neuen Verbindungen informieren. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am RMV-Servicetelefon 069/24248024 sind rund um die Uhr erreichbar und beraten gerne.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: MAINRiedberg

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Frankfurter Weihnachtsmarkt soll stattfinden

Wie kann die Wirtschaft nach dem Corona-Einbruch wieder Tritt fassen? Das war das zentrale Thema eines Treffens von Oberbürgermeister Peter Feldmann mit Vertretern von Handel, Gastronomie und anderen Wirtschaftszweigen in der vergangenen Woche. Ebenfalls am Tisch: Wirtschaftsförderung, Tourismus+Congress GmbH (TCF), zahlreiche Ämter und Dezernate.

Die Runde diskutierte mögliche Vorhaben, die entweder alleine durch die Stadt oder gemeinsam umgesetzt werden können. „Wir werden alle Vorschläge intensiv auf ihre Machbarkeit prüfen“, versprach das Stadtoberhaupt und sicherte zu, diese in den Magistrat weiterzutragen.

„Wir wissen, dass Einzelhandel und Gastronomie schwere Zeiten hinter und vor sich haben. Die Stadt will sie nicht alleine lassen.“

Die Ideen-Liste, wie Frankfurt der Wirtschaft unter die Arme greifen kann, ist lang – und die Bereitschaft zu helfen groß.

Außengastronomie auch im Winter – Weihnachtsmarkt unter Corona-Bedingungen

Stadtrat Klaus Oesterling kündigte an, die aktuell geltenden Sonderregelungen für die Erweiterung der Außengastronomie bis zum 30. April 2021 zu verlängern, so dass weiterhin großflächig bestuhlt werden kann. Mit Blick auf die kalte Jahreszeit sicherte Oberbürgermeister Feldmann zu, mit seinen Kolleginnen und Kollegen im Magistrat darüber zu sprechen, Regen- und Kälteschutz für Gäste im Freien zu ermöglichen. „Manches ist jedoch durch übergeordnetes Recht wie die Hessische Bauordnung geregelt. Hier werden wir wahrscheinlich dickere Bretter zu bohren haben“, erklärte Feldmann. Er fügte hinzu: „Ich fordere von allen Verantwortlichen in der Stadtverwaltung und Landesregierung, dass Pragmatismus und Lösungsorientierung die Richtschnur ihres Handelns sind!“

Für zusätzliche Belebung könnte der Weihnachtsmarkt sorgen. Er soll trotz Corona stattfinden, wenn das Infektionsgeschehen dies zulässt. Noch seien jedoch viele Details zu klären, so TCF-Geschäftsführer Thomas Feda. So würden unter anderem zusätzliche Flächen für eine Entzerrung benötigt.

Auch für das Hotelgewerbe gibt es Ideen! Freie Kapazitäten sollen den Frankfurtern angeboten werden – damit die ihre Stadt aus einem anderen Blickwinkel neu erleben. Die Aktion „Gast in der eigenen Stadt“, die sich seit Jahren bewährt hat, soll hierzu ausgeweitet werden.

Feldmann dazu: „Mich persönlich beeindruckt die kreative Bandbreite der Ideen. Wir sollten schnellstmöglich prüfen, was machbar ist und dann die Umsetzung vorbereiten. Denn Corona wird uns leider noch etwas begleiten. Daher müssen wir Handel und Gastronomie gemeinsam stärken“, sagte das Stadtoberhaupt.

Foto: Stadt Frankfurt

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Trotz Ärzte-Mangel am Riedberg gibt es kein neues Fachärztezentrum

Das Fachärztezentrum Riedberg schließt und die Verunsicherung ist groß. Denn trotz Ärzte-Mangel im Stadtteil wird es kein neues Zentrum geben. Es gibt aber auch erste positive Nachrichten: Der Kinderarzt will in Riedberg-Nähe bleiben – und auch die Gynäkologie wird vorerst von einer Vertretung besetzt.

Es ist Mittwoch Vormittag in der vergangenen Woche. Zwei Patienten stehen vor der verschlossenen Tür des Fachärztezentrums Riedberg (FÄZ) und müssen klingeln, um zumindest Rezepte abholen zu können. „Ich habe drei Kinder und wir haben schon bei anderen Kinderärzten nachgefragt. Doch auch die haben keinen Platz“, klagt ein Vater, der namentlich nicht genannt werden will, im Gespräch mit MAINRiedberg.

Für ihn wie für viele andere Patientinnen und Patienten kam die Schließung des FÄZ mit den Fachgebieten Gynäkologie, Kinder- und Jugendmedizin, Psychotherapie sowie Neurologie zum 30. September 2020 völlig unerwartet. Ende April wurde publik, dass die städtische FÄZ Frankfurt GmbH eine „eine strategischen Neuausrichtung“ ihrer Standorte plane. Geschäftsführerin Dr. Rafaela Korte betonte damals noch, dass die Suche nach einem neuen Betreiber und die lückenlose ärztliche Versorgung im Stadtteil oberste Priorität habe.

Trotz Ärztemangel gibt es kein neues Zentrum

Die Realität sah in den vergangenen Wochen anders aus. Termine wie die gesetzlich vorgeschriebenen U-Untersuchungen für Kinder sind schon lange nicht mehr möglich, Angestellte haben gekündigt, die Ärzte haben sich mehrheitlich neu orientiert. Telefonisch ist die Praxis theoretisch an drei Wochentagen jeweils eine Stunde erreichbar, de facto laut betroffener Patienten nur per E-Mail.

Was aber vermutlich noch schwerer wiegt: Obwohl in Riedberg und Kalbach mit mehr als 21.000 Bewohnern schon jetzt Fachärzte-Mangel herrscht, wird es kein Fachärztezentrum mehr geben. „Eine Übernahme des gesamten Zentrums ist derzeit nicht in Aussicht“, heißt es auf Nachfrage bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH). Sprecher Alexander Kowalski: „Derzeit geht es daher insbesondere um die Übernahme einzelner Sitze. Hier zeichnen sich – wenn auch nicht am gleichen Standort – Lösungen ab, zu denen wir uns aktuell jedoch noch nicht äußern können.“

Vertretung für Gynäkologie – Kinderarzt bleibt in Riedberg-Nähe

Das Vergabe-Verfahren ist kompliziert: Durch die Schließung des Zentrums müssen die sogenannten Kassenarzt-Sitze neu ausgeschrieben werden. Die Preise dafür legt der bisherige Betreiber fest. Ein weiteres Problem: Die bisherigen Praxisräume sind für einen niedergelassenen Arzt oder eine Gemeinschaftspraxis zu teuer und zu groß. Alternative Räumlichkeiten sind am Riedberg schwer zu finden.

Einen halben Kassenarzt-Sitz im Bereich Neurologie will das FÄZ an einen anderen Standort verlagern, ein halber könnte theoretisch am Riedberg verbleiben. Für den Bereich Gynäkologie gibt es BewerberInnen. Die FÄZ-Gynäkologin Dr. med. Ulrike Embaye hat bereits signalisiert, dass sie „gerne am Riedberg bleiben würde“. Offenbar sind auch hier die fehlenden Räumlichkeiten im Stadtteil ein Problem. 

Laut Frankfurter Rundschau wird aber die Gynäkologie im FÄZ vorerst jetzt doch von einer Vertretung besetzt – das ist für die Patientinnen sicher eine gute Nachricht.

Auch Kinderarzt Dr. Dominik Dunsch wird weiter in Riedberg-Nähe praktizieren, der Eröffnungstermin der Praxis steht aber noch nicht fest. Laut FNP werden Patientenfamilien, die weiter von ihm betreut werden wollen, von ihm selbst über seinen künftigen Standort informiert, wenn sie dazu ihr schriftliches Einverständnis geben. 

Im jüngsten Stadtteil Frankfurts sorgt diese Nachricht für Erleichterung – wenn auch ein einziger Kinderarzt bei 4500 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren allein am Riedberg bei weitem nicht ausreicht (MAINRiedberg berichtete).

Jetzt hat sich der Gesundheitsdezernent eingeschaltet

Fragen wirft die Erklärung vom bisherigen Betreiber des Fachärztezentrums, von FÄZ-Geschäftsführerin Rafaela Korte auf, dass die Schließung des Standortes Riedberg von den entscheidenden Gremien der GmbH „besprochen, beraten und getragen wurde“. Die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist, zu der auch die Fachärztezentrum Frankfurt GmbH und das Nordwest-Krankenhaus gehören, ist eng mit der Stadt verbunden. Vorsitzender im Aufsichtsrat ist Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne). Der war zu einer Ortsbeirats-Sitzung vor den Sommerferien eingeladen, habe es aber abgelehnt zu kommen, so Carolin Friedrich, Ortsvorsteherin des Bezirks Kalbach/ Riedberg.

Die Kassenärztliche Vereinigung berichtet allerdings aktuell von einem „durchaus konstruktiven Gespräch“ mit Gesundheitsdezernent Majer und Vertretern der KVH. Ein Sprecher: „Konkretes gibt es aus unserer Sicht jedoch nicht zu kommunizieren.“

Foto: MAINRiedberg

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Frankfurt will Moria-Flüchtlinge aufnehmen

Zehn Städte, 15 Oberbürgermeister sowie etliche weitere Politiker haben einen offenen Brief des Bündnisses „Seebrücke“ unterzeichnet. Darin fordern sie Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, Solidarität mit den obdachlos gewordenen Flüchtlingen aus dem abgebrannten Camp Moria zu zeigen und ihnen in Deutschland Zuflucht zu gewähren. Die Städte sichern dabei ihre Bereitschaft zu, Geflüchtete in Not aufzunehmen. Nun hat Oberbürgermeister Peter Feldmann den Appell für die Stadt Frankfurt am Main unterzeichnet.

„Es ist unsere humanitäre Pflicht, in dieser Notlage zu helfen. Ich begrüße den Beschluss der Bundesregierung, 1553 Geflüchtete aus dem griechischen Lager Moria aufzunehmen. Frankfurt wird hier seinen Teil leisten“, sagt Feldmann. Er fügt hinzu: „Ich bin aber überzeugt, dass Frankfurt darüber hinaus noch mehr Geflüchteten ein neues Zuhause geben kann.“ Es sei nicht die Zeit, auf europäische Lösungen zu warten, sondern notwendig, sofort zu handeln.

Durch den verheerenden Brand in dem Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos sind 12.000 Geflüchtete, darunter 4000 Kinder, obdachlos geworden. Die Aufnahme von Flüchtlingen ohne europaweite Zusammenarbeit ist politisch umstritten.

Foto oben: Demonstration des Bündnisses „Seebrücke“ nach dem Brand des Flüchtlingslagers Moria auf Lesbos/ Photo by noah eleazar on Unsplash

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Diskussion zum Thema: Dürfen wir Tiere nutzen?

Gemeinsam mit der Albert Schweitzer Stiftung bietet das Centre for Dialogue at Campus Riedberg (CfD) heute Abend einen interdisziplinären Diskussionsabend über Nutztieren an. Unser Verbraucherverhalten, die landwirtschaftliche Praxis und die Agrarpolitik werden anhand ethischer Grundlagen in den Mittelpunkt gestellt.

Die katholische Theologin Dr. Simone Horstmann und die Agraringenieurin Dr. Maren Heincke gehen den Fragen nach, wie ein Zusammenleben von Tier und Mensch gelingen kann und welche Verantwortung den Menschen im Umgang mit ihren Mitgeschöpfen zukommt. Diskutiert werden diese Fragen vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ernährungssicherheit, Gesundheit und Tierethik. Im zweiten Teil der Veranstaltung haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit mitzudiskutieren. In der Pause und danach werden vegane Häppchen zum Probieren angeboten. Es handelt sich um eine Kooperation des „Centre for Dialogue at Campus Riedberg“ mit der Frankfurter AG der „Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt“.

Der Diskussionsabend findet heute, 18.09.2020, von 19 bis 21 Uhr im CfD, Zur Kalbacher Höhe 56, Frankfurt/Riedberg statt. Anmeldung unter d.lootens@cfd-frankfurt.de

Foto: Centre for Dialogue at Campus Riedberg

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Start für das neue Netzwerk business@riedberg

Kick-off für „business@riedberg“: Am nächsten Montag, 21. September, um 19 Uhr startet das neue Netzwerk für Freiberufler und Selbständige mit einem Treffen im Familienzentrum Billabong. Corona-bedingt ist eine Anmeldung erforderlich. 

„Wir sind ein offenes Business-Netzwerk aus unternehmerisch denkenden Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Generationen“, erklären die Initiatoren um Claudia Tascher, Katja Adam-Markert, Paulus Birker und Peter Richtsteig. Sie sind als Coach, Unternehmensberater, im Bereich Datenschutz und Marketing tätig und haben selbst die Erfahrung gemacht, was es bedeutet, hier ein Business zu starten – und was ihrer Meinung nach fehlt: Ein Netzwerk und der Austausch mit Gleichgesinnten.

Denn der Riedberg ist jung, dynamisch, international und immer in Bewegung. Der Anteil an gut ausgebildeten Freiberuflern und Selbständigen ist hoch. Der Bekanntheitsgrad aber gering. „Wir wollen darauf aufmerksam machen, welche Ressourcen es hier gibt und die Kräfte bündeln! Wir wollen eine Plattform fürs Networking bieten, andererseits aber die Möglichkeit schaffen, sich und sein Unternehmen zu präsentieren und somit neue Kunden zu gewinnen“, heißt es auf der Homepage des neuen Netzwerks.

Auch wer nebenberuflich tätig ist oder Ideen für den Weg in die Selbstständigkeit sucht, ist willkommen.

business@riedberg startet am 21.09.2020 um 19 Uhr in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b – im Außenbereich des Familienzentrums Billabong. Corona-bedingt ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Anmeldung unter info@business-riedberg.de

Die offenen Treffen von business@riedberg sollen ab sofort regelmäßig stattfinden. Es gibt bisher die Idee, dass sich jeweils zwei bis drei Selbstständige vorstellen und Fragen beantworten, gemütlicher Austausch am Ende inklusive. Aber auch, dass man regelmäßig Themen wie Finanzen oder Marketing in den Fokus rückt und Workshops dazu organisiert. „Unser Ziel ist es, dass jeder sich einbringen kann. Nur so kann unser Netzwerk wachsen!“, sagt das b@r-Team.

Foto: business@riedberg

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18 Pkw-Aufbrüche im Frankfurter Norden

Bislang unbekannte Täter brachen in der Nacht von Samstag auf Sonntag insgesamt 18 Autos im Frankfurter Norden auf – unter anderem am Riedberg.

Es handelt sich dabei um Pkw verschiedener Hersteller, wie Opel, Renault, VW, Skoda, BMW, Audi, Peugeot und Mercedes. Entwendet wurden Airbags, Bargeld und sonstige Gegenstände. Geparkt standen die Kraftfahrzeuge in Nieder-Eschbach in der Leo-Tolstoj-Straße, Auf dem Ried, Niedereschbacher Stadtweg, Deuil-La-Barre-Straße, Günter-Vogt-Ring, Urseler Weg und in einer Tiefgarage in der Konrad-Zuse-Straße am Riedberg.

An den Fahrzeugen konnten keine Aufbruchspuren festgestellt werden. Es ist unklar, wie die Fahrzeuge geöffnet wurden.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem 14. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-75511400 in Verbindung zu setzen.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt

Foto: Archiv

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MAINRiedberg feiert 5. Geburtstag!

MAINRiedberg wird 5 Jahre alt – und wir sind natürlich mächtig stolz darauf! Selbstverständlich feiern wir das schöne, kleine Jubiläum mit einer neuen Print-Ausgabe unseres Stadtteilmagazins, das längst über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt und relevant ist.

Dass wir diesen Geburtstag feiern können, haben wir auch Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und unseren treuen Anzeigenkunden zu verdanken. Das bestärkt uns, unseren Weg konsequent weiterzugehen, mit guter Recherche, Reportagen und Interviews, die nicht nur an der Oberfläche kratzen. Das Problem, dass ein Stadtteil mit 4500 Kindern und Jugendlichen in Kürze keinen Kinderarzt oder keine Gynäkologie mehr vor Ort haben könnte, ist plötzlich real. Was das Ende des Fachärztezentrums bedeutet, Hintergründe und mögliche Lösungen sind das Top-Thema der aktuellen MAINRiedberg-Ausgabe. Ebenso die Frage, welche Auswirkungen der Lockdown auf Schule, Kita und Bildung unserer Kinder hat. Wir wollen auch diejenigen nicht vergessen, die mit am meisten unter den Folgen der Pandemie leiden – die Künstlerinnen und Künstler. Maja Wolff, Mit-Erfinderin des Grüne-Soße-Festivals, und Opernsängerin Susanne Schaefer berichten, warum sie ihre „Mission Impossible“ nicht aufgeben werden.

Neugierig geworden? Die MAINRiedberg-Magazine werden in Frankfurt-Riedberg verteilt und liegen bei unseren Kooperationspartnern in Kalbach, in Niederursel, im Mertonviertel und angrenzenden Stadtteilen, sowie teilweise in Cafés und Gaststätten, Arztpraxen und sozialen Einrichtungen kostenlos zum Mitnehmen aus. Sollten Sie noch kein neues Magazin bekommen haben – eine Nachricht an mail@main-riedberg.de genügt. Dann werden wir versuchen, Ihnen umgehend ein Magazin zu senden.

Ein kleines Dankeschön haben wir noch: In den nächsten Wochen werden wir unsere Best-of-Stories der vergangenen fünf Magazin-Jahre auf main-riedberg.de veröffentlichen und wünschen schon jetzt viel Freude beim Lesen!

Euer/ Ihr

Team von MAINRiedberg

Foto: MAINRiedberg

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Warum der „Warntag“ am Riedberg so leise war

War da was? Am Donnerstag um 11 Uhr sollte der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung stattfinden. Am Riedberg waren, wenn überhaupt, nur aus der Ferne Sirenen zu hören. Geschäfte und Unterricht liefen ohne Unterbrechung weiter. Auch Warn-Apps meldeten den Alarm erst mit Verspätung. Die Feuerwehr Frankfurt zieht insgesamt aber eine positive Bilanz.

Warum war der Warntag so leise? Der Hintergrund ist einfach: In Frankfurt wurden in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten die Sirenen, die teilweise noch aus den Zeiten des Kalten Krieges oder früher stammten, sukzessive zurückgebaut. Am Riedberg wurden gar keine Sirenen installiert. Alle Sirenen rund um den Industriepark Höchst und Allessa in Fechenheim heulten aber wie geplant.

Mitarbeiter der Feuerwehr Frankfurt waren an den Standorten und meldeten: Alles funktioniert einwandfrei. Zu hören waren die Sirenen in den westlichen Stadtteilen und mit guten Ohren und entsprechender Windrichtung auch zum Teil darüber hinaus. Ansonsten blieb es – aus verschiedenen Gründen – still.

Die Sirenengruppe rund um Griesheim (Nied, Schwanheim) ist seit einiger Zeit nicht mehr aktiv, weil dort kein Störfallbetrieb mehr läuft. Das erklärt, warum hier kein Probealarm zu vernehmen war, ebenso wie im restlichen Stadtgebiet – denn flächendeckend gibt es in Frankfurt keine Sirenen. Genau wie in vielen anderen Städten wurden diese nach Ende des Kalten Krieges abgebaut. Überlegungen und Kostenschätzungen für ein entsprechendes Netz gibt es, eine Entscheidung der Stadtpolitik derzeit nicht.

Auch die Warn-Apps blieben zunächst still

Auch die Warn-Apps, die viele Frankfurter Bürger mittlerweile auf ihren Smartphones installiert haben dürften, blieben allerdings bis ca. 11:30 Uhr still. Das scheint, soweit ersichtlich, bundesweit der Fall gewesen zu sein. Die Probewarnung wurde von der nationalen Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgelöst.

Nach Angaben des BBK lag die späte Zustellung der Warnung an der großflächigen, bundesweiten Auslösung. Letztlich dient der Warntag auch der Überprüfung und Verbesserung der Infrastruktur. Wer festgestellt hat, dass seine App verspätet alarmiert hat und auf Sirenentöne gelauscht hat, hat aus Sicht der Frankfurter Feuerwehr am #Warntag2020 auf jeden Fall alles richtiggemacht.

Foto: Feuerwehr Frankfurt

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