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Warnstreik: Morgen fährt keine U-Bahn!

Die Fahrer der U-Bahnen und Straßenbahnen in Frankfurt am Main sind wie erwartet morgen zum Warnstreik aufgerufen. Damit werden ab Betriebsbeginn alle zehn Straßenbahnlinien und neun U-Bahn-Linien stillstehen – unter anderem die für Riedberg und Kalbach wichtigen Linien U2, U8 und U9.

Der Streik soll nach bisherigen Informationen für 24 Stunden, also bis Mittwoch, 3 Uhr, aufrechterhalten werden. Vor allem das Bestreiken der U-Bahn als Rückgrat des städtischen Nahverkehrsnetzes wird viele Fahrgäste schmerzhaft treffen. Da aber S-Bahnen, Regionalzüge und Buslinien planmäßig verkehren, können sie im dicht gestrickten Nahverkehrsnetz vielfach als Alternative weiterhelfen – ein vollwertiger Ersatz für die bestreiken Linien können sie aber natürlich nicht sein.

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die VGF empfehlen ihren Fahrgästen, sich möglichst kurz vor Fahrtantritt noch einmal aktuelle Informationen einzuholen. Man erhält sie über die Radiosender, am RMV-Servicetelefon 069/242480-24, das rund um die Uhr erreichbar ist, im Internet unter www.rmv-frankfurt.de und in den sozialen Medien.

In der Internet-Fahrplanauskunft lassen sich die U-Bahn- und Straßenbahnverbindungen ausblenden, so dass nur die alternativen S-Bahnen, Regionalbahnen und Busse angezeigt werden, die tatsächlich verkehren: Unter „Womit“ wählt man „Optionen anzeigen“ und entfernt dort die Häkchen bei „U-Bahn“ und bei „Straßenbahn“.

Da die Gewerkschaft ihre Streikstrategie nur begrenzt offenlegt, stehen diese Hinweise unter Vorbehalt und können sich auch kurzfristig ändern. traffiQ und VGF werden im Internet, auf den Social-Media-Kanälen und mit Hinweisen insbesondere an die Radiosender regelmäßig und möglichst aktuell zur Streiklage informieren.

Trotz des Warnstreiks werden voraussichtlich alle S-Bahn-Linien (S1–S9), alle Regionalzüge und alle Buslinien fahrplanmäßig verkehren.

Weitere Informationen unter www.rmv.de

Foto: Archiv

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Mehr Radspuren, mehr Busse und modernes Verkehrs-Management für bessere Luft

„Der Luftreinhalteplan für Frankfurt berücksichtigt viele Maßnahmen, die die Stadt attraktiver machen: Mehr Rad- und Busspuren, eine engere Taktung des öffentlichen Nahverkehrs, mehr emissionsarme Busse und ein intelligentes Verkehrsleitsystem. So entsteht ein modernes und nachhaltiges Verkehrssystem. Mit dem Luftreinhalteplan haben wir aber vor allem den Gesundheitsschutz der Frankfurterinnen und Frankfurter im Blick. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Stickoxid-Grenzwerte schnellstmöglich einhalten. So hat es auch der Verwaltungsgerichtshof entschieden, falls nötig, Fahrverbote zu berücksichtigen“, hat Umweltministerin Priska Hinz am heutigen Montag in Wiesbaden erklärt.

Mithilfe umfangreicher Verkehrs- und Immissionsgutachten hat das Umweltministerium in den vergangenen Monaten die Belastung innerhalb der Stadt sowie die Wirksamkeit von Maßnahmen berechnen lassen. Neben den von der Stadt Frankfurt vorgeschlagenen Maßnahmen wurden nach der Vorgabe des Verwaltungsgerichts ebenfalls streckenbezogene oder kleinräumig-zonale Fahrverbote geprüft.

„Wir haben alle Maßnahmen, die die Stadt Frankfurt vorgeschlagen hat, im Luftreinhalteplan berücksichtigt. Die Verkehrs- und Immissionsgutachten verdeutlichen, dass wir an einigen Straßen voraussichtlich auch Fahrverbote vorsehen müssen. Innerhalb des Anlagenrings ergibt sich daraus eine kleinräumige Zone. Wir haben aber einen Vorbehalt im Planentwurf festgeschrieben: Nur wenn die tatsächlichen Messwerte nächstes Frühjahr über dem Grenzwert liegen, müssen die Fahrverbote auch wirklich umgesetzt werden. Die Corona-Pandemie hat den Verkehr verringert. Viele sind auf das Fahrrad umgestiegen und auch das mobile Arbeiten von zuhause aus trägt zur Luftverbesserung bei. Sollte es dabei bleiben, brauchen wir keine Fahrverbote“, ergänzte Hinz.

Klaus Oesterling, Verkehrsdezernent der Stadt, erklärte: „Mit unseren verkehrlichen Maßnahmen konnten wir die Anzahl der Straßenabschnitte mit Grenzwertüberschreitungen von 119 auf rund 40 senken, für die jetzt noch Einfahrtverbote drohen. Wir werden weiter daran arbeiten, dass diese Zahl gesenkt wird, um Fahrverbote zu vermeiden. Dafür muss der Anteil des Autoverkehrs reduziert werden, indem wir die Attraktivität des ÖPNV und des Radverkehrs weiter verbessern.“

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig fordert eine Verkehrswende. „Wir brauchen ein Verkehrskonzept, das den Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern, den Fußgängerinnen und Fußgängern Vorrang einräumt und den Individualverkehr zurückdrängt. Die autogerechte Stadt gehört der Vergangenheit an. Wir wissen, dass die Aufenthaltsqualität der Innenstädte gesteigert wird, wenn der Autoverkehr abnimmt. Eine Verkehrswende reduziert die Luftbelastung in der Stadt und schützt die Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden.“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Nils Kößler hält es für richtig, sich beim Thema „Fahrverbote“ ausschließlich auf die tatsächlichen Messwerte zu beziehen. „Modellberechnungen dürfen dafür nicht die Grundlage sein. Gut, dass das im Planentwurf jetzt klargestellt ist. Fahrverbote müssen das allerletzte Mittel bleiben, selbst wenn sie nur für einzelne Strecken oder kleine Zonen angeordnet werden. Denn sie bedeuten faktisch eine Enteignung und sind sozial ungerecht. Mit der konsequenten Modernisierung der ÖPNV-Flotten, mehr Park-and-Ride-Plätzen, mehr Infrastruktur für Elektromobilität, Carsharing-Modellen und dem Ausbau des öffentlichen Nah- und des Radverkehrs werden wir in Frankfurt eine bessere Luftqualität erzielen. Das Verkehrsdezernat muss diese Maßnahmen jetzt vorantreiben. Dann wird die Gefahr von Fahrverboten erheblich reduziert.“

Bürger sollen Anregungen einbringen

Bürger können ab Dienstag, 29. September, bis einschließlich Mittwoch, 11. November, Einwendungen und Anregungen zu dem Entwurf des Luftreinhalteplans machen. Der Luftreinhalteplan soll bis Ende des Jahres aufgestellt werden.

Der Luftreinhalteplanentwurf ist auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter https://umwelt.hessen.de/umwelt-natur/luft-laerm-licht/luftreinhalteplanung zur Einsichtnahme eingestellt. Außerdem wird der Luftreinhalteplanentwurf im Atrium des Stadtplanungsamtes in der Kurt-Schumacher-Straße 10 ausgelegt.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv/ MAINRiedberg

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Der singende Sunshineboy

Altenpfleger, Sänger, Sunshineboy: Shahin Shahidi Kuzera erzählt uns seine außergewöhnliche Lebensgeschichte – und warum er einst auf der Bühne vor Modern Talking genau so viel Spaß hatte wie jetzt bei einem seiner Spontan-Auftritte am Riedberg.

Schlechte Laune? Schlechtes Wetter? Viel Arbeit? Shahin Shahidi Kuzera lächelt trotzdem. Es ist ein strahlendes Boyband-Lächeln, das alle über 30 mitten in die 90er zurückversetzt. Damals, als Take That, Backstreet Boys und Co. die Welt elektrisierten und Shahin beschloss: „Was die machen, das kann ich auch!“

Eigentlich müsste die Geschichte viel früher beginnen. Shahin, der trotz seiner 41 Jahre mit seiner Basecap, der warmen Stimme und der ansteckend guten Laune immer noch als der coole Typ von nebenan durchginge, floh mit seinen Eltern als Fünfjähriger während des ersten Golfkriegs von Teheran nach Deutschland. Nach der Anfangszeit in einem Flüchtlingsheim in Schweinfurt konnte die Familie in Kassel Fuß fassen. Und Shahin auch.

Doch auf dieses Thema geht er im Gespräch mit MAINRiedberg nicht ein. Er schildert lieber, was alles danach kam: Als Teenager erste Auftritte mit Freunden in einer Cover-Band, eine eigene Sendung im Offenen Kanal Kassel, Gesangsunterricht, später das verrückte Tingeln durch die Takshows von Bärbel Schäfer bis Stefan Raab, irgendwann mit seinen Jungs als Vorgruppe von Modern Talking, dann die Begegnung  mit dem legendären US-Rapper LL Cool J im Tonstudio – und andererseits ist da seine höfliche und unaufdringliche Art, verbunden mit der Tatsache, dass Shahin statt in irgendwelchen Castingshows längst als Krankenpfleger im Seniorenzentrum in Stockstadt am Rhein zu finden ist. Das macht er mit ganzem Herzen. „Das ist meine Arbeit, die ich immer noch gerne mache“, sagt Shahin Shahidi Kuzera. Die Musik plus das Schreiben von Songs sind sein Hobby. „Da kann ich abschalten. Da bin ich glücklich und kann andere glücklich machen. Ich will gar nicht nach oben.“

Warum seine Spontan-Auftritte die Menschen bewegen

Die Vorstellung, vielleicht mal bei DSDS aufzutreten, und vor großem Publikum zu zeigen, was er „draufhat“, hat für ihn nichts Verlockendes. „Da bekommt man dann einen Knebelvertrag und ist nach einem Jahr wieder weg vom Fenster.“ Er macht eine kurze Pause und fügt lachend hinzu: „Dafür bin ich zu alt.“ 

Es sind die vermeintlich kleinen Auftritte, die ihn und immer mehr Menschen in und um Frankfurt berühren. In der Corona-Zeit, wo er auf Plätzen, in Parks und Fußgängerzonen kurze Spontan-Auftritte wagte. Oder beim Spielefest Anfang September am Riedberg, als er seine mobile Musikanlage auf eine Schiebekarre packte, und im Kätcheslachpark zu singen begann. Während die Kids spielten, kamen nicht nur Mamas und Papas und die Organisatoren zu ihm und wollten schließlich auch noch drei Zugaben. Seine Lieblings-Hits? „Zum Beispiel You’re Not Alone von Michael Jackson oder Just The Way You Are von Bruno Mars. Natürlich in meiner Cover-Version und dann noch meine eigenen Songs.“ Pop und Soul, mit selbst geschriebener Musik und Lyrics. Über tiefe Gefühle und Erlebnisse, Liebe und Hass. 

„Du musst da einfach rausgehen und singen!“

Er hat neue Songs in einem Tonstudio in Offenbach aufgenommen, die sind auf Google Play und iTunes abrufbar. Er ist auf Facebook (https://www.facebook.com/shahin.taghizadeh.1) und Instagram (https://www.instagram.com/sunshine_boy_shahin_/?hl=de). Man kann ihn auch für Feste und Feiern buchen.

„Meine Frau hat zu mir gesagt: Du machst gute Sachen. Du musst da einfach rausgehen und singen. Die Leute kommen dann automatisch“, erzählt der Wahl-Riedberger. Als Sänger nennt er sich Sunshineboy Shahin. „Denn so bin ich einfach.“ Er lächelt und singt. Immer wieder auch für seine Senioren im Altenheim. Sunshineboy forever.

Einfach reinklicken – hier sind Videos von seinen Auftritten:

Vielen Dank! Der „Sunshineboy“ ist auch ein Fan von MAINRiedberg!

Foto & Videos: privat

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Roller-Fahrer stirbt nach Verkehrsunfall

Tragischer Verkehrsunfall: Gestern Nachmittag wollte ein 79-jähriger Roller-Fahrer die viel befahrene Landesstraße zwischen Riedberg und Kalbach überqueren und kollidierte mit einem Auto. Der 79-Jährige verstarb kurz danach.

Gegen 14 Uhr fuhr ein 36-Jähriger mit seinem grauen Audi Q3 die viel befahrene Straße „Am Weißkirchener Berg“ in Richtung Oberursel. Zeitgleich war ein 79-jähriger Mann mit seinem blauen Roller auf einem Feldweg, der ein Stück parallel zur Straße verläuft, in Richtung Riedberg unterwegs. Der Feldweg wird kurz vor der Altenhöferallee von der großen Landesstraße unterbrochen. An dieser Stelle wollte der Rentner offenbar die Straße überqueren. Es ist eine sehr beliebte, aber leider auch gefährliche Abkürzung, die auch viele Radfahrer oder Jogger nehmen, um nicht ein Stück weiter bis zur Ampel fahren oder laufen zu müssen.

Der Roller-Fahrer kreuzte diesen Bereich und kollidierte dabei mit dem Audi Q3. Der Pkw war auf einer vorfahrtsberechtigten Straße unterwegs. Während der Autofahrer sich leichte Verletzungen zuzog, wurde der 79-jährige schwer verletzt. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Maßnahmen verstarb der Mann wenig später.

Sowohl der Roller als auch der Pkw waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Die beiden Fahrzeuge wurden sichergestellt. Der Verkehr musste zeitweise umgeleitet werden, die Straße war gesperrt.

Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls

Die Frankfurter Polizei sucht nun Zeugen, welche Angaben zum Verkehrsunfall machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt das 14. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069/755-11400 entgegen. Die Ermittlungen bezüglich des konkreten Unfallhergangs dauern an.

Foto: MAINRiedberg

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Streik: Am Dienstag fahren keine U-Bahnen

Die angekündigten bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr werden vermutlich auch die U-Bahnen und Straßenbahnen in Frankfurt betreffen. Es ist daher damit zu rechnen, dass am Dienstag, 29. September, ab etwa 3 Uhr für 24 Stunden alle neun U-Bahnlinien und zehn Straßenbahnlinien bestreikt werden.

Vor allem das Bestreiken der U-Bahn als Rückgrat des städtischen Nahverkehrsnetzes wird viele Fahrgäste schmerzhaft treffen. Da aber S-Bahnen, Regionalzüge und Buslinien planmäßig verkehren, können sie im dicht gestrickten Frankfurter Nahverkehrsnetz vielfach als Alternative weiterhelfen – ein vollwertiger Ersatz für die bestreiken Linien können sie aber natürlich nicht sein.

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die VGF empfehlen ihren Fahrgästen, sich möglichst kurz vor Fahrtantritt noch einmal aktuelle Informationen einzuholen. Man erhält sie über die Radiosender, am RMV-Servicetelefon 069/242480-24, das rund um die Uhr erreichbar ist, im Internet unter www.rmv-frankfurt.de und in den sozialen Medien.

In der Internet-Fahrplanauskunft lassen sich die U-Bahn- und Straßenbahnverbindungen ausblenden, so dass nur die alternativen S-Bahnen, Regionalbahnen und Busse angezeigt werden, die tatsächlich verkehren: Unter „Womit“ wählt man „Optionen anzeigen“ und entfernt dort die Häkchen bei „U-Bahn“ und bei „Straßenbahn“.

Busse und S-Bahnen fahren

Da die Gewerkschaft ihre Streikstrategie nur begrenzt offenlegt, stehen diese Hinweise unter Vorbehalt und können sich auch kurzfristig ändern. traffiQ und VGF werden im Internet, auf den Social-Media-Kanälen und mit Hinweisen insbesondere an die Radiosender regelmäßig und möglichst aktuell zur Streiklage informieren.

Diese Linien verkehren voraussichtlich trotz des Warnstreiks im öffentlichen Dienst: alle S-Bahn-Linien (S1 – S9), alle Regionalzüge und alle Buslinien

Informationen gibt es im Internet unter www.rmv-frankfurt.de und in den sozialen Medien https://www.facebook.com/VGFffm oder  http://www.twitter.com/vgf_ffm .

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: MAINRiedberg

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Feuer auf der Baustelle der IGS

Großeinsatz am Riedberg: Auf der Baustelle der neuen IGS ist heute Nachmittag Dämm-Material in Brand geraten. Die Feuerwehr rief mit einer Rundfunkwarnung dazu auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Der Schaden wird auf mehrere 10.000 Euro geschätzt, verletzt wurde niemand.

„Da brennt unsere Schule!“, zwei Siebtklässlerinnen ist der Schock anzumerken, als sie nach Schulschluss von dem Provisorium der IGS im Westteil des Riedbergs eigentlich nur zur U-Bahn gehen wollten – und die schwarzen Rauchschwaden und Flammen über der Baustelle in der Gräfin-Dönhof-Straße bemerken. Es ist kurz nach 14.30 Uhr. Die Feuerwehr ist zu diesem Zeitpunkt bereits vor Ort.

Auf dem Dach des Baustellengebäudes waren Bitumenschweißbahnen in Brand geraten. Wegen der starken Rauchentwicklung und der ungünstigen Windverhältnisse wurde eine Rundfunkwarnmeldung ausgelöst und die Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr mit den Löschmaßnahmen über eine Drehleiter und über ein am Gebäude befindliches Gerüst konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die Rundfunkwarnmeldung konnte deshalb schnell wieder aufgehoben werden. Verletzt wurde niemand. 

Bitumenschweißbahnen, die zur Dachabdeckung genutzt werden, werden mit Gasbrennern mit offener Flamme und bei Temperaturen bis zu 1000 Grad verschweißt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

Die Gesamtschule Kalbach-Riedberg soll zum Schuljahresbeginn 2021/22 in den Neubau ziehen. Ob sich der Zeitplan durch den Brand verzögert, ist derzeit noch nicht bekannt.

Foto: MAINRiedberg

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Die Rauchschwaden waren weithin sichtbar und die Feuerwehr rief dazu auf, die Fenster und Türen geschlossen zu halten     Foto: privat

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Frankfurter lieben Frankfurt – und kritisieren Wohnungsmarkt und Verkehr

Die öffentliche Sicherheit wird von den Frankfurtern weiterhin kaum als großes Problem wahrgenommen. Das ist eine der wichtigsten Botschaften der 27. Frankfurter Bürgerbefragung, deren Ergebnisse der für die Statistik zuständige Dezernent Jan Schneider vorgestellt hat. „Die Bürgerinnen und Bürger fühlen sich in ihrer Stadt erfreulicherweise sehr sicher“, sagte Schneider. Dagegen werden der Autoverkehr und die öffentlichen Verkehrsmittel deutlich kritischer betrachtet.

Die Ergebnisse der Frankfurter Bürgerbefragung vom Dezember 2019 sind nach einigen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aufgetretenen Verzögerungen jetzt ausgewertet und liegen in den Ausgaben 09-12/2020 von „frankfurt statistik aktuell“ vor. Da die Umfrage abgeschlossen wurde, bevor die ersten Corona-Fälle am 25. Januar in Europa bekannt wurden, sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht in den Ergebnissen enthalten.

Bindungen an die Stadt ungebrochen hoch

Vier von fünf befragten Frankfurtern leben gerne in der Stadt, nur jeder Sechste würde lieber woanders wohnen. „Das zeigt, dass die Bindung an die Stadt ungebrochen hoch ist“, stellt Schneider fest. „Damit werden die sehr guten Werte der letzten Jahre wieder erreicht.“ Auch die Globalzufriedenheit mit der Stadt liegt weiter auf dem seit Jahren gehaltenen Niveau. Fast zwei Drittel zeigen sich mit Frankfurt allgemein zufrieden und nur eine Minderheit ist unzufrieden.
Lebensqualität höher bewertet

Bei der Einschätzung der Stadt durch die Frankfurter dominieren nach wie vor die Beschreibungen als internationale (86 Prozent/+2 Prozentpunkte) und wirtschaftskräftige (81 Prozent/unverändert) Stadt. Im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen ist die Überzeugung, dass „man in der Stadt gut leben kann“ (65 Prozent/+4 Prozentpunkte). Über die Hälfte aller Befragten findet Frankfurt auch gastlich (51 Prozent/+2 Prozentpunkte), das ist der höchste Wert seit 2011. Deutlich niedriger ausgefallen sind demgegenüber die Einschätzungen zur „Modernität“ der Stadt (66 Prozent/-4 Prozentpunkte). Zugleich wird die bereits im Vorjahr stark thematisierte Sauberkeit weiter in den Vordergrund gerückt. Noch nie beurteilten so viele Frankfurter ihre Stadt als schmutzig (37 Prozent/+5 Prozentpunkte).

Wohnungsmarkt weiter größtes Stadtproblem

In den Augen der Frankfurter ist der Wohnungsmarkt weiterhin das zentrale Problemfeld der Stadt. Auf die wie immer ohne Antwortvorgabe gestellte Frage nach den größten Stadtproblemen gaben mehr als die Hälfte der deutschen (62 Prozent/+6 Prozentpunkte) und fast die Hälfte der ausländischen Frankfurter eine den Wohnungsmarkt betreffende Antwort.

Vor allem hohe Mieten (36 Prozent/+2 Prozentpunkte) und das als nicht ausreichend empfundene Wohnungsangebot (23 Prozent/+4 Prozentpunkte) standen im Mittelpunkt der Kritik. Von den ausländischen Frankfurtern werden das Wohnungsangebot (18 Prozent/unverändert) und hohe Mieten (30 Prozent/+1 Prozentunkt) etwas weniger häufiger genannt.

Kritik an der Verkehrssituation und öffentlichen Verkehrsmitteln auf Allzeithoch

Mit hoher Dynamik auf ein Allzeithoch wird die Verkehrssituation (38 Prozent/+11 Prozentpunkte) auf Platz zwei der drängendsten Stadtprobleme gesetzt, gefolgt von der ebenfalls noch nie so hoch ausgefallenen Kritik an den öffentlichen Verkehrsmitteln (21 Prozent/+6 Prozentpunkte). Bei ausländischen Frankfurtern sind die Werte ebenfalls stark gestiegen.

Öffentliche Sicherheit gilt derzeit kaum als großes Problem

Der schon immer unter besonderer Aufmerksamkeit der Frankfurter stehende Themenbereich „öffentliche Sicherheit“ liegt nach dem zwischenzeitlichen Hochstand des Jahres 2017 diesmal auf dem zweitniedrigsten Wert der letzten drei Jahrzehnte, nur leicht über dem absoluten Tiefststand des Vorjahres. Noch nie fühlten sich die Frankfurter sicherer als in den letzten beiden Jahren.

Ansehen der Stadtverwaltung weiterhin hoch

Bei weit über der Hälfte der Frankfurter (57 Prozent/-1 Prozentpunkt) genießt die Stadtverwaltung ein gutes Ansehen und bestätigt damit erneut die Höchststände der Vorjahre. Gleichzeitig hält sich auch der Anteil der Befragten mit gegenteiliger Ansicht seit vielen Jahren auf niedrigem Niveau (6 Prozent/unverändert).

Das Ansehen, von dem die Befragten meinen, dass es in der Öffentlichkeit vorherrscht, wird zwar immer deutlich schlechter eingestuft, aber auch hier halten sich die positiven Äußerungen seit Jahren relativ stabil über der 30-Prozent-Marke, während eine negative öffentliche Wahrnehmung nur von etwa jeder jedem Siebten (14 Prozent/unverändert) geteilt wird. Die gute persönliche und öffentliche Wahrnehmung wird auch in der allgemeinen Zufriedenheit mit der Arbeit der Stadtverwaltung bestätigt. Von den befragten Frankfurtern waren 43 Prozent (+1 Prozentpunkt) zufrieden und nur 6 Prozent (unverändert) äußerten sich unzufrieden.

Die Frankfurter schätzen an ihrer Stadtverwaltung vor allem die Zuverlässigkeit. Diese Eigenschaft steht seit Jahren an der Spitze der abgefragten Imagekomponenten und liegt mit einer Zustimmung von 57 Prozent (-2 Prozentpunkte) leicht unter dem Allzeithoch des Vorjahres, nur fünf Prozent (unverändert) stimmen nicht zu. Auch der Vorjahreshöchstwert bei der „Bürgerorientierung“ wurde mit 45 Prozent (-1 Prozentpunkt) nur knapp verfehlt.

„Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist eine wichtige Arbeitsgrundlage für den Magistrat“, betonte Stadtrat Schneider. „Die jährliche Umfrage liefert wertvolle Daten und zeigt, wo Handlungsbedarf besteht.“ Für das nächste Jahr werde das Bürgeramt, Statistik und Wahlen die Bürgerbefragung komplett überarbeitet, kündigte der Dezernent an. Dann werde es auch möglich sein, den Fragebogen online auszufüllen. „Wir rechnen damit, dass wir dann einen noch größeren Rücklauf als bisher haben werden.“

Die Informationen von „frankfurt statistik aktuell“ stehen unter www.frankfurt.de/statistik_aktuell als kostenloses PDF-Download zur Verfügung.

Foto: Stadt Frankfurt

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Warum neue Gleise quietschen

Wenn Stahlräder auf Stahlschienen fahren, geht dies nicht geräuschlos vonstatten – auch bei den neu verlegten Gleisen der Linien U9 und U2.

Als Betreiberin von Frankfurts Straßen- und U-Bahnen und der dazugehörigen Infrastruktur setzt sich die VGF mit der Thematik dieser Fahrgeräusche regelmäßig auseinander und arbeitet an der Minimierung der Geräuschentwicklung. Nicht ganz leicht nachzuvollziehen, aber durchaus üblich ist es, dass neu verlegte sowie ausgetauschte Gleise zunächst durch lautere Rollgeräusche auffallen. In der Regel nehmen diese im Laufe einiger Wochen ab, wenn der reguläre Betrieb wieder aufgenommen ist und die Gleise „eingefahren“ sind.

Zu beobachten und zu hören ist dieses Phänomen auch bei den im August in Bonames neu verlegten Gleisen der Linien U2 und U9. Die Geräusche haben dort zwar mittlerweile abgenommen, aber noch nicht in dem von der VGF erwarteten Maße, weshalb Optionen zur Geräuschreduzierung geprüft wurden.

Eine ohnehin wegen Gleisstopfarbeiten anstehende Sperrung des Streckenabschnitts ermöglicht es, die Gleise am Samstag, 26., und Sonntag, 27. September, noch einmal zu schleifen.

Akustisches Schleifen nennen das die Profis, die sich mit der Verminderung der Rollgeräusche auseinandersetzen. Dabei wird die Rauheit der Schienenoberflächen durch Schleifen verfeinert. Von diesem Feinschliff erhofft sich die VGF eine weitere Verminderung der Fahrgeräusche.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: RMV

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RMV verschiebt Preiserhöhung

Der RMV-Aufsichtsrat hat sich dafür ausgesprochen, die traditionell am 1. Januar stattfindende Tarifanpassung im Jahr 2021 auf den 1. Juli zu verschieben. So profitieren die Fahrgäste sechs zusätzliche Monate von den Fahrpreisen des Jahres 2020.

In Kombination mit umfangreichen Aktionen wie der verbundweiten Gültigkeit aller Jahreskarten an Sommerferienwochenenden 2020 gibt der RMV auf diese Weise die von der Bundesregierung beschlossene temporäre Mehrwertsteuersenkung unbürokratisch an seine Fahrgäste weiter. „Wir wollen die Menschen motivieren, wieder in den öffentlichen Nahverkehr einzusteigen. Das geht mit attraktiven Angeboten und attraktiven Fahrpreisen“, sagt der RMV-Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister von Frankfurt. Feldmann fügt hinzu: „Viele Fahrgäste konnten im Sommer schon mit der ausgeweiteten Gültigkeit der Jahreskarten oder erweiterten Tageskarten-Mitnahmeregelung ganz ohne zusätzliche Kosten das RMV-Gebiet erkunden und so indirekt von der Mehrwertsteuersenkung profitieren. Mit der jetzt beschlossenen großen Maßnahme bleiben nun erstmals in der Geschichte des Verbundes die Fahrpreise über den Jahreswechsel konstant. So entlasten wir all jene, die von Corona gebeutelt sind.“

„Der öffentliche Nahverkehr ist eine der wichtigsten Säulen der Verkehrswende, auch in der Corona-Pandemie. Um seinen Fahrgästen unkompliziert entgegenzukommen, hat der RMV in den vergangenen Monaten mit der Abopause, der Auslastungsprognose und dem RMV-PrepaidRabatt bereits viel getan. Mit der Verschiebung der Tarifanpassung verfolgt der Verbund diese Strategie weiter. Damit bleiben Bus und Bahn auch preislich attraktiv. Das ist ein wichtiges Signal an alle, die weiterhin unter den Folgen der Pandemie leiden und trotzdem auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind“, sagt Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir.

„Jeden Tag nutzen Millionen Menschen den RMV und hunderttausende von ihnen sind mit Zeitkarten unterwegs. Die Verschiebung spart ihnen allen nicht nur bares Geld im ersten Halbjahr 2021, sondern vermeidet auch umständliche Erstattungsverfahren für alle Zeitkartenbesitzer“, sagt Krebs, der zugleich Landrat des Hochtaunuskreises ist.

„Ein Verbundtarif ist ein komplexes Gebilde, das man nicht im Handumdrehen hoch- oder herunterfahren kann“, erläutert RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. „Wollen wir den Tarif ändern, muss dies vom Aufsichtsrat beschlossen und den Behörden genehmigt werden, bevor wir in die Umsetzung gehen können – das dauert normalerweise mehrere Monate. Die Verschiebung ist daher die einfachste und unbürokratischste Lösung, um die befristete Mehrwertsteuersenkung an unsere Fahrgäste weiterzureichen.“

Aufnahme der Maskenpflicht in die Beförderungsbedingungen wird geprüft

Zudem stimmte der Aufsichtsrat dafür, dass der RMV prüft, auf welche Weise die Maskenpflicht im ÖPNV noch besser durchgesetzt werden kann. Der Verbund entwickelt ein Konzept, unter welchen Bedingungen die Maskenpflicht in die Beförderungsbedingungen aufgenommen und regelmäßige Kontrollen sichergestellt werden können. Da weder den Verkehrsunternehmen noch dem Verbund aktuell das Personal für flächendeckende Maskenkontrollen zur Verfügung steht, beinhaltet das Konzept auch die Prüfung, wie ein entsprechender Stamm an geschulten Sicherheits-Mitarbeitern aufgebaut werden könnte, um die Regelung umzusetzen.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: RMV

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Fußball-Camp für Mädchen und Jungs

In der ersten Woche der Herbstferien wird auf der Sportanlage des SC Riedberg ein Fußball-Camp angeboten.

„Unter Berücksichtigung der Corona-Vorgaben ist es uns möglich, auch in den Herbstferien wieder ein Fußball-Camp anzubieten“, heißt es beim SC Riedberg. „Das Camp wird wieder von unserem zuverlässigen Partner, der Internationalen Fussballakademie Frankfurt, ausgerichtet.“

Das Angebot richtet sich an alle Kids, Mädchen wie Jungs, zwischen 6 und 14 Jahren.
Auch in diesem Jahr wird Serdar Sen, Fifa-Trainer und A-Jugend Trainer des SCR, das Camp organisieren. Sen ist im Besitz einer UEFA B-Lizenz und hat als aktiver Spieler bis in die Regionalliga für den FSV Frankfurt gespielt.

Anmeldungen sind unter www.ifa-Frankfurt.de  möglich

Foto: Sandro Schuh on Unsplash

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