Alle Artikel von cd

#SupportYourLocalDealer – Wer jetzt Abholung und Lieferservice anbietet

Gastronomen und Kleinunternehmer trifft die Corona-Krise besonders hart – umso wichtiger sind Initiativen wie die Facebookgruppe „Support your local Dealer“, wo Anbieter hier vor Ort auf sich aufmerksam machen. Denn trotz geschlossener Geschäfte gibt es für alle Hungrigen jede Menge Möglichkeiten, hier vor Ort Essen zu bestellen und abzuholen. Aber auch Dienstleistungen vom Reparatur-Service für Elektrogeräte bis zum Taxifahrer sind weiterhin möglich, auch Kinderkleidung kann bei Leonell-Kindermode im Riedbergzentrum bestellt und abgeholt werden.

„Diese Krise wird schnell existenziell!“

Heike und Tim Brockmeier vom beliebten „House of Waffles“ in der Altenhöferallee wollen der Krise trotzen, indem sie verstärkt auf ihren Abholservice aufmerksam machen: „Wir haben ja schon immer unser gesamtes Angebot TO GO angeboten und machen das jetzt unter den neuen Vorgaben ausschließlich.“ Bestellung, Bezahlung, Ausgabe erfolgt am Ladeneingang unter Einhaltung der Hygiene-Abstand Regelung. Natürlich ist auch Abholung nach vorheriger telefonischer Bestellung möglich. Was beim Waffelhaus „leider keinen Sinn macht, ist Lieferung“. Heiße Waffeln gefüllt mit Eis, Obst und Sahne durch die Gegend zu fahren ist kaum möglich. Tim Brockmeier betont: „Wir sind darauf angewiesen, dass die Menschen zu uns kommen. Sehr. Denn wie bei allen ist auch bei uns abzusehen, dass es sehr schnell existenziell werden wird.“ Trotzdem wollen sie weiterhin auch Gratis-Waffeln für Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen – als herzliches Dankeschön!

Von Pizza bis Taxi: Hier eine Liste der lokalen Anbieter (die wir bei Infos an mail@main-riedberg.de gerne ergänzen!)

  • „House of Waffles“: Bubble-Waffeln, Crepes & Sandwiches TO GO, Altenhöferallee 27, Riedberg, 069-90757194,  www.houseofwaffles.de
  • Café „Karrys & Barrys“, Alfred-Wegener-Str. 10, Riedberg, köstliche Kuchen & Co. zum Abholen plus Lieferservice, von 12 – 18 Uhr. Infos unter karrysandbarrys.de
  • kebabiss, Altenhöferallee, Servicezeiten: Di-So 12-21 Uhr, 0160 100 46 16 (gerne auch über Whatsapp) oder 069 90 75 85 23
  • Lahmer Esel„, Apfelweinlokal, Krautgartenweg (Niederursel), Drive-In und Abholung täglich (außer Montag) von 17 bis 20.30 Uhr sowie am Sonntag zusätzlich von 11.30 – 14 Uhr, www.lahmer-esel.de
  • Leonell Kindermode, Riedbergzentrum, Mo – Fr. von 10.00 – 18.00 Uhr vor Ort im Laden/ Sa. bis 16 Uhr, Tel. 069-872 00 390, www.gigijo.de
  • Pizzeria di Biase, Kalbach, Tel. 069 50 68 96 70, www.pizzeriadibiase.de
  • Pizzeria/ Ristorante Isolabella, Altenhöferallee 132, Riedberg, www.ristoranteisolabella.de, Tel 069 90509823
  • Reparaturservice Helmut Wagner Elektrotechnik, Haushaltsgeräte Kundendienst, Im Klausenstück 31, Riedberg, Mo bis Fr. 8-16 Uhr, www.helmut-wagner-elektrotechnik.de
  • Taxiunternehmen Mehmet Yilmaz ist Taxiunternehmer hier auf dem Riedberg. Man kann sich melden, wenn man eine Fahrt zum Arzt, auf die Arbeit oder zum Einkaufen benötigt. Botenfahrten können auch gemacht werden. +49 152 33774528
  • Italienisches Restaurant „Villa Belvedere“, Riedberg, Abholung und Lieferservice, Dienstag – Sonntag 12 – 21 Uhr an, Tel. 069 50 68 4144, villabelvedere-ffm.de
  • Köstlichkeiten von der „Zahnfee“: hausgemachte Chutneys, Pralinen, Eierlikör und andere Leckereien von Jana Zahn, bestellen unter 0172/6974179 oder jana@zahn-ffm.com

Photo by Spencer Davis on Unsplash

„Digitales Ballett“ im Thom Hecht Ballettförderzentrum

Die Corona-Krise zwingt Deutschland in die Knie und bringt das soziale Leben zum Erliegen. Nicht nur die Bildungseinrichtungen wie Kitas, Schulen und Universitäten sind betroffen, sondern auch Hobbies, Freizeit- und Kulturveranstaltungen fallen fast gänzlich weg. Das Thom Hecht Ballettförderzentrum trotzt der Pandemie und versucht, das Beste aus dieser Situation zu machen. Ganz nach dem Motto „The Show must go on“, wurden bereits in der ersten Woche, in der Bundeskanzlerin Angela Merkel soziale Distanzierung empfahl, kleine Video-Tutorials für die Ballettkinder der „Children’s Division“ gedreht und diese Übungen per Email versendet. Für die erwachsenen Balletteleven, die zum Teil schon mehrere Ballettprüfungen am American Ballet Theatre in New York erfolgreich abgelegt haben, gab es am Sonntag unter der Leitung von Dr. Thom Hecht eine Premiere mit einer Live-Ballettklasse auf der Kommunikationsplattform Zoom.

Für Hecht, der bereits seit 2008 E-Learning als alternative Lernmethoden im Hochschulbereich einsetzt, ist in Zeiten von Corona eine „Digital Ballett“-Lösung die beste Alternative zum Präsenzunterricht. Als Lehrbeauftragter für Tanzgeschichte und Tanzpädagogik an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden lehrt er bereits seit einigen Jahren zu 95% im E-Learning Format. Eine Ballettklasse per Live Streaming zu unterrichten sei jedoch auch Neuland für ihn, aber der erste Testlauf aus dem eigenen Wohnzimmer verlief ausgesprochen gut, die Resonanz der Teilnehmer war sehr positiv, obwohl natürlich Nachbesserungsbedarf besteht.

Wie muss der Raum ausgeleuchtet sein? Wo muss man die Kamera positionieren? Wie verbessere ich die Qualität der Musikübertragung? Nicht nur das sind Fragen, die man sich bisher nicht stellen musste.

Das Digital Ballet Angebot bringt auch einige Vorteile, so Hecht. Der soziale Aspekt, doch noch als Gruppe zusammen Ballett zu trainieren in Zeiten von „Social Distancing“, ist ein wichtiger Bestandteil, denn obgleich kontaktlos, aber doch am sozialen Leben teilhaben zu können. Hecht spricht von einer „positiven Disziplin“ im Live Streaming, da alle Balletteleven sich auf die Übungen konzentrieren müssen, die per Video übertragen werden und somit nicht abgelenkt werden können. Im gleichen Zuge gibt es aber auch Korrekturen und Feedback für die Teilnehmer. Die Kamera sieht alles!

Für die nächsten Wochen plant Hecht nun eine sukzessive Umstellung der Kurse im Ballettförderzentrum auf „Digital Ballett“, zumindest solange, wie die Pandemie und die von der Bundesregierung angeordnete Kontaktsperre es erfordern. Jeder Kurs muss neu überdacht und die Lernziele didaktisch und pädagogisch reflektiert werden. Während für die erwachsenen Balletteleven und die größeren Schulkinder der Präsenzunterricht nahezu 1:1 übertragen werden kann, benötigt es für die jüngsten Ballettkinder eine innovative Lösung. Diesen Herausforderungen will er stellen, ist aber zuversichtlich, diese Hürden mit kreativen Wegen zu meistern.

Mit Blick auf Kollegen, denen fast alle Einnahmen wegbrechen und deren Auftritte ausnahmslos abgesagt werden, sagt er: „Für uns Künstler und Kreative ist die Corona-Krise eine Katastrophe.“ Das werde bei der aktuellen Diskussion um die vielen kleinen und größeren Unternehmen, die jetzt um ihre Existenz bangen, oft vergessen. Thom Hecht hat in den vergangenen Jahren mit viel Engagement sein Ballettförderzentrum hier am Riedberg aufgebaut und will auch mit ebenso viel Engagement und seinem digitalen Ballettunterricht der Krise trotzen. 

Fotos: Thom Hecht Ballettförderzentrum

Nach dem Motto „The show must go on!“ bietet Thom Hecht jetzt digitalen Ballettunterricht an

Keine Kündigungen bei der Nassauischen Heimstätte

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW), die am Riedberg beispielsweise die „Riedbergwelle“ gebaut hat, zeigt sich vor dem Hintergrund der einschneidenden Maßnahmen im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie und der daraus folgenden Unsicherheit für Arbeitsplätze und die weitere wirtschaftliche Entwicklung solidarisch mit ihren Mietern. „Als Landesunternehmen mit überwiegend öffentlichem Auftrag haben wir eine Vorbildfunktion und eine besondere gesellschaftliche Verantwortung, der wir selbstverständlich auch in dieser schweren Zeit nachkommen wollen“, sagte der Leitende Geschäftsführer Dr. Thomas Hain. „Unser Ziel ist es, die durch die tiefen ökonomischen Einschnitte drohenden Folgen für unsere Mieter soweit wie möglich abzumildern.“

Hessens größtes Wohnungsunternehmen wird auf Kündigungen und Räumungen, die in Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Krise stehen, verzichten. Sollten Mieter ihre Wohnung bereits gekündigt haben und wegen der Corona-Krise nicht umziehen können, dürfen sie weiter in ihren Wohnungen verbleiben, sofern diese nicht bereits neu vermietet sind. Alle noch nicht ausgesprochenen Mieterhöhungen werden auf das vierte Quartal verschoben. Mieter, die aufgrund der aktuellen Situation Einkommensausfälle haben und Mietzahlungen nicht fristgerecht leisten können, werden gebeten, sich frühzeitig zu melden. „In Zusammenarbeit mit unseren Servicecentern wird dann eine individuelle Lösung erarbeitet“, führte Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer für Akquisition, Projektentwicklung und Immobilienmanagement, weiter aus. „Für unsere älteren Mieter, die zurzeit das Haus nicht verlassen können, stellt das Wohnserviceteam die Einkaufshilfe für die täglichen Besorgungen bei Bedarf und vorübergehend kostenfrei zur Verfügung. Damit nehmen wir ihnen gerade jetzt eine große Sorge“, so Westphal.Kunden, die die Einkaufshilfe benötigen, können montags und mittwochs telefonisch ihren Bedarf anmelden. In Frankfurt unter Telefon: 069/76061735 für alle anderen Orte, an denen Wohnserviceteams im Einsatz sind unter Telefon: 069/13817253.

Gewerblichen Mietern, die ganz besonders unter dem Wegfall ihrer Umsätze leiden und akute Zahlungsschwierigkeiten haben, stellt er darüber hinaus in Aussicht, die Miete gegen Nachweis des Verdienstausfalls zunächst für einen Monat zu erlassen. „Unsere Mieter, zu denen wir immer ein partnerschaftliches Verhältnis pflegen, können sicher sein, dass wir auch in dieser schwierigen Zeit für sie da sind. Niemand muss wegen der Corona-Pandemie um sein Zuhause fürchten oder sein Geschäft aufgeben.“

Damit agiert die NHW auf Augenhöhe mit dem am Montag vom Bundeskabinett gefassten Beschluss, die Kündigung von Mietern und kleinen Gewerbetreibenden auszuschließen, die wegen der Covid-19 Pandemie ihre Miete nicht zahlen können. Die betroffenen Wohnungsmieter müssen dem Vermieter ihre Corona-bedingten Einkommensverluste glaubhaft machen, sich um Gewährung staatlicher Unterstützung wie das Wohngeld bemühen und die Miete bis Ende Juni 2022 nachzahlen.

Darüber hinaus unterstützt die Unternehmensgruppe die Forderung des Deutschen Mieterbunds und des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, umgehend einen „Sicher-Wohnen-Fonds“ einzurichten, um den Fortbestand der Mietverhältnisse zu sichern.

Foto: Nassauische Heimstätte

Polizei warnt vor Betrügern mit Corona-Masche

Die Polizei stellt aktuell fest, dass Betrüger auch in diesen Zeiten mit der Angst ihrer Opfer spielen und neue Betrugsmaschen in Zusammenhang mit der Corona-Epidemie erfinden. So wurden durch angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts Coronatests an der Haustür angeboten. Außerdem gaben angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts vor, den Bestand von Desinfektionsmitteln in der Wohnung überprüfen zu müssen. Doch weder handelt es sich um echte Coronatests, noch um tatsächliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts.

Darüber hinaus scheinen nun Dinge für Diebe von Interesse zu sein, die noch vor zwei Wochen keine Beachtung fanden. So entwendeten Unbekannte bei einem Einbruch in ein Restaurant in der Ottostraße neben Bargeld auch rund 20 Flaschen Desinfektionsmittel und mehrere Packungen Mundschutze.

Deshalb der Hinweis der Polizei: Von offizieller Stelle werden keine Coronatests an der Haustür durchgeführt oder angeboten. Das Gesundheitsamt kommt auch nicht nach Hause und überprüft vermeintliche Desinfektionsmittelbestände. Wer einen Betrug vermutet, sollte sich sofort an die Polizei (Notruf 110) wenden.

Insgesamt hält sich der Großteil der Frankfurter Bevölkerung an die Vorgaben. Die Beamten stellten aber auch Zuwiderhandlungen insbesondere auf Spielplätzen oder in Parkanlagen fest. Die Mehrzahl der betreffenden Bürgerinnen und Bürger zeigten sich einsichtig, nachdem sie durch die Beamten auf ihr Fehlverhalten hingewiesen worden waren. In einigen Fällen sprach die Polizei Platzverweise aus.

Die Frankfurter Polizei appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, zuhause zu bleiben und die Regelungen zum Kontaktverbot im öffentlichen Raum einzuhalten. „Gemeinsam können wir alle dazu beitragen, Leben zu retten.“

Information: Polizei Frankfurt

Foto: Archiv

Stadt finanziert Corona-Test-Automaten

Dem Antrag für einen Corona-Test-Vollautomaten, den das Institut für Medizinische Virologie des Universitätsklinikums an die Stadt Frankfurt stellte, kann entsprochen werden. Das teilten Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker sowie Gesundheitsdezernent Stefan Majer mit. Die Kosten zur Anschaffung eines Vollautomaten zur Erweiterung der Laborkapazitäten werden von der Stadt übernommen.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Doch dafür müssen wir gerade auch jene Frankfurterinnen und Frankfurter schützen, die sich für uns einsetzen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Polizei, der Feuerwehr und in den Krankenhäusern, die tagtäglich bei ihrer Arbeit besonders gefährdet sind, können mit Hilfe des Gerätes schnell, vollautomatisch und unkompliziert getestet werden“, sagte Becker. „Wir müssen gemeinsam alles Notwendige veranlassen, damit unser Gesundheitssystem dieser Pandemie standhält.“

„Wir sind froh, dass wir für das Uniklinikum schnell und unbürokratisch eine Erweiterung der Laborkapazitäten für die Testung von COVID-Infektionen gewährleisten konnten. Es ist dringend notwendig, dass die Proben aus den Testzentren schnell analysiert werden. Dem Institut für Virologie als Referenzzentrum kommt dabei eine besondere Rolle bei der Testung und wissenschaftlichen Analyse zu“, sagte Majer.

„Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Frankfurt der Finanzierung eines Vollautomaten für PCR-Untersuchungen auf SARS-CoV-2 für das Medizinische Institut für Virologie am Uniklinikum zugestimmt hat. Im Rahmen der aktuellen Herausforderungen durch die SARS-CoV-2-Pandemie haben wir einen dringenden Bedarf zur Erweiterung unserer Kapazitäten der Testung sowie zum Ausschluss von COVID-Infektionen insbesondere bei Personen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung notwendig sind. Wir hoffen, das Gerät möglichst schnell in Betrieb nehmen zu können“ sagte Prof. Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie des Universitätsklinikums Frankfurt.

Das Gerät, das die Tests vollautomatisch analysiert, kann nun vom Universitätsklinikum Frankfurt bestellt werden. Die Kosten trägt die Stadt Frankfurt.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: CDC on Unsplash

ABG setzt Mieterhöhungen aus – Ratenzahlung möglich

„Die ABG Frankfurt Holding steht in dieser schweren Zeit an der Seite ihrer Mieterinnen und Mieter und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärte ABG Geschäftsführer Frank Junker zur aktuellen Corona-Krise. Die oberste Priorität sei jetzt, die von Bund, Ländern und Kommunen beschlossenen Maßnahmen umzusetzen und einzuhalten, um die Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verlangsamen. Um Mieter und Mitarbeiter abzusichern und zu schützen, hat das Wohnungsunternehmen der Stadt Frankfurt am Main eine Reihe von Sofortmaßnahmen beschlossen.

Oberbürgermeister Peter Feldmann, zugleich ABG-Aufsichtsratsvorsitzender, begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. „Es ist wichtig, dass die Mieter der ABG die Sicherheit haben, ihre Wohnung behalten zu können, sollte die Corona-Krise zu finanziellen Engpässen führen. Ebenso wichtig ist es, dass das Kleingewerbe und die mittelständische Wirtschaft unterstützt werden. Die ABG zeigt: Frankfurt hält zusammen!“

Mietersprechstunden wurden ausgesetzt – Kontakte jetzt telefonisch und online

Bis auf weiteres finden in den Service-Centern der ABG keine Mietersprechstunden statt. Damit sollen die Übertragungsmöglichkeiten des Corona-Virus minimiert werden. Ein Teil der Mitarbeiter der ABG arbeitet deshalb vom Home-Office aus. Die Arbeitszeiten wurden flexibel gestaltet, um die Zahl der Begegnungen am Arbeitsplatz zu minimieren und Eltern die Betreuung ihrer Kinder zu ermöglichen. Es gelten strenge Schutzmaßnahmen. Ein Krisenstab koordiniert alle Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise. Die Mietparteien und die Geschäftspartner erreichen das Unternehmen telefonisch oder per E-Mail.

Mieterhöhungen sind ausgesetzt

Die ABG verzichtet bis auf weiteres auf Mietanpassungen an die ortsübliche Vergleichsmiete (§558 BBG). Damit möchte das Unternehmen seine Kunden entlasten und ein Zeichen für seine gesellschaftliche Verantwortung setzen.

Keine Kündigungen oder Räumungen von Wohnungen – Ratenzahlungen bei Mietrückstand

Solange diese Krise anhält wird die ABG keine Zahlungs- oder Räumungsklagen beauftragen. Mit Mietparteien, die aufgrund der Corona-Krise mit ihren Mietzahlungen in Rückstand geraten, wird das Unternehmen individuelle Ratenzahlungsvereinbarungen abschließen. Damit diese Maßnahmen schnell greifen können, bittet die Geschäftsführung darum, dass betroffene Mieter möglichst frühzeitig Kontakt aufnehmen. Außerdem können Mieter, die ihre Wohnung gekündigt haben, diese Kündigung wieder rückgängig machen, wenn ein Umzug derzeit nicht möglich ist. Dies gilt jedoch nur, wenn die Wohnung nicht bereits wieder vermietet wurde.

Hilfe für Gewerbemieter und Kleinunternehmer

Gerade bei kleinen Gewerbetreibenden brechen derzeit die Einnahmen weg. Die ABG unterstützt deshalb ihre Gewerbemieter mit kulanten Stundungsregelungen und individuellen Entlastungsangeboten. Auch hier werden betroffene Mieter gebeten, schnellstmöglich Kontakt aufzunehmen.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: ABG

Polizei kontrolliert Einhaltung der Corona-Regeln

Die Polizei Frankfurt gewährleistet gemeinsam mit den Ordnungsbehörden der Stadt Frankfurt die Einhaltung der Regelungen zum Schutz der Bevölkerung vor der Ausbreitung des Coronavirus. Im Rahmen der „Gefahrenabwehr“ begann sie am vergangenen Wochenende damit, in diesem Zusammenhang gezielte Kontrollen im Stadtgebiet durchzuführen.

Insgesamt stellt die Polizei fest, dass sich der Großteil der Frankfurter Bevölkerung an die Vorgaben hält. Nur vereinzelt stellten die Beamten Zuwiderhandlungen auf Spielplätzen oder in Parkanlagen fest, die aber allesamt kommunikativ gelöst werden konnten. Die betreffenden Bürgerinnen und Bürger zeigten sich einsichtig, nachdem sie durch die Beamten auf ihr Fehlverhalten hingewiesen worden waren. Das vorrangige Ziel der Kontrollen ist, eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems zu erhalten.

Damit dieses Ziel erreicht werden kann, bedarf es der Mithilfe aller. Die Frankfurter Polizei appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger:

Bleiben Sie Zuhause und schützen Sie damit Ihre Mitmenschen und sich selbst. Beachten Sie die Regelungen zum Kontaktverbot im öffentlichen Raum und halten Sie Abstand zu Ihren Mitmenschen. Gemeinsam können wir alle dazu beitragen, Leben zu retten.

Hinweise der Polizei:

   -	Der Notruf 110 ist Menschen in Notsituationen vorbehalten. 
Meldungen über Personen im öffentlichen Raum und Fragen zu den 
geltenden Regelungen zur Coronabekämpfung sind keine Notrufe.
   -	Auskünfte für Bürgerinnen und Bürger stehen auf der Seite des 
Hessischen Sozialministeriums (www.soziales.hessen.de) zur Verfügung.
Eine hessenweite Hotline zu dem Thema ist unter der Nummer 0800- 
5554666 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.
   -	In der Sicherheitsapp hessenWARN werden aktuelle Warnungen und 
Informationen bereitgestellt.
   -	Bitte beachten Sie auch aktuelle Hinweis der Frankfurter Polizei
auf den bekannten Social Media Kanälen, Twitter, Facebook und 
Instagram, @polizeiffm.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Stadt will Hamsterkäufe unterbinden

Die Stadt Frankfurt am Main will sogenannte Hamsterkäufe unterbinden. Laut einer Allgemeinverfügung des Magistrats der Stadt Frankfurt dürfen in Geschäften nur noch haushaltsübliche Mengen verkauft werden. Außerdem wird die Zahl der Menschen begrenzt, die sich in Geschäften aufhalten dürfen. Auch mit mehr als einem Einkaufswagen soll niemand mehr unterwegs sein.

„Fast alle Frankfurter verhalten sich vorbildlich, haben auch ältere Menschen im Blick, sind respektvoll gegenüber den Supermarktangestellten – doch immer wieder hören wir von Fällen, in denen einige wenige unsolidarisch sind, andere Kunden und teilweise sogar die Angestellten in den Geschäften beschimpfen, wenn diese haushaltsübliche Mengen durchsetzen wollen“, sagt Oberbürgermeister Feldmann. Er hofft, dass sich die Lage nun bessere. „Mit dieser Verfügung wollen wir ganz gezielt die unsägliche Praxis von Hamsterkäufen unterbinden“, betont der Oberbürgermeister.

„Mit der Allgemeinverfügung haben wir eine Handhabe gegen das Hamstern von Klopapier, Mehl oder anderen Gütern des täglichen Bedarfs“, präzisiert Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: privat

CORONA: Ab sofort gilt ein weitgehendes Kontaktverbot

Zur Eindämmung der Corona-Krise haben sich Bund und Länder auf weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der sozialen Kontakte verständigt. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vor wenigen Minuten bekannt gegeben. Hessen geht noch einen Schritt weiter. Hier gilt ab sofort für mindestens zwei Wochen ein weitgehendes Kontaktverbot. Menschen dürfen nur noch alleine rausgehen. Es gibt aber Ausnahmen.

„Das meiste, was heute vereinbart wurde, haben wir in Hessen schon gemacht“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Pressekonferenz am Sonntagnachmittag. Für Hessen gebe es aber zwei relevante Änderungen.

Erstens dürften sich nach der neuen Vereinbarung nur noch einzelne Personen im öffentlichen Raum aufhalten, so Bouffier. Erlaubt sei außerdem eine zweite Person als Unterstützung für Alleinstehende wie ältere Personen. Dieses Kontaktverbot soll zunächst für zwei Wochen gelten.

Vom Kontaktverbot ausgenommen sind Familien und alle Menschen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben. Grundgedanke ist die Gefahr der Ansteckung durch das Virus. Eine Familie aber begegne sich sowieso auch zu Hause, da lasse sich eine Ansteckung kaum verhindern. Eine komplette Ausgangssperre soll es demnach zunächst nicht geben.

Seit Samstag waren Gaststätten und Restaurants geschlossen worden, öffentliche Versammlungen zunächst auf fünf Personen begrenzt. Jetzt gelten noch strengere Beschränkungen für das öffentliche Leben und auch Dienstleister wie Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons müssen schließen.

Lieferdienste und die Abholung von Speisen bei Gaststätten und Restaurants wird aber weiterhin möglich sein.

Notwendige Arztbesuche, Fahrten zur Arbeit und Spaziergänge sind weiterhin erlaubt

Medizinisch notwendige Behandlungen sollen aber weiter möglich bleiben. Spaziergänge und generell „Bewegung an der frischen Luft“ ist auch weiterhin erlaubt, ebenso die Fahrt zur Arbeit.

Angela Merkel richtete heute in ihrer Fernsehbotschaft um 17.30 Uhr einen dringenden Appell an alle: „Bitte ziehen Sie alle mit. Tun Sie jetzt das, was jetzt wichtig ist für unser Land. Zeigen Sie Verstand und Herz.“ Nur so könne das lebenswichtige Ziel erreicht werden: Nämlich „Zeit zu gewinnen im Kampf gegen das Virus“.

Angela Merkel wies auch darauf hin, dass Gruppenfeiern inakzeptabel sind und Verstöße überwacht und sanktioniert werden. Sie erklärte aber auch: „Dass sich bislang so viele an diese Verhaltensregeln halten, berührt mich sehr. So retten wir Leben.“

Photo by CDC on Unsplash

Kampf gegen Corona: Nur noch „Versammlungen“ bis zu 5 Personen sind erlaubt

Die Hessische Landesregierung hat heute in einer Sonder-Kabinettssitzung weitere notwendige Schritte im Kampf gegen das Corona-Virus veranlasst. So wurde unter anderem beschlossen, die Obergrenze für Versammlungen von bislang 100 auf fünf Menschen abzusenken. Das bedeutet konkret: Ansammlungen und Zusammenkünfte an öffentlichen Orten wie Straßen, Plätze und Parks mit mehr als fünf Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, sind untersagt. Das gilt ab Samstag, 0 Uhr. Dadurch will die Regierung die Ansteckungsgefahr mit dem Virus weiter eindämmen. Zudem werden Restaurants und Gaststätten in Hessen ab Samstagmittag, 12 Uhr, geschlossen – allerdings wird Liefer- und Abholservice weiterhin möglich sein.

„Europa, Deutschland und auch Hessen sind mittlerweile das Zentrum dieser Pandemie“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Freitag auf einer Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne). „Alles, was wir tun, dient dem Zweck, der weiteren Ausbreitung dieser schlimmen Bedrohung entgegenzutreten, so gut wir es können.“

Jetzt drohen auch hohe Bußgelder

Bereits seit Mittwoch sind viele Geschäfte, Kinos, Museen, Sport- und Spielplätze geschlossen. Dennoch verstoßen immer wieder Menschen gegen die Anordnungen. Künftig sollen auch Bußgelder zwischen 100 und 300 Euro verhängt werden

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 in Hessen ist heute auf 962 Fälle gestiegen.

Weitere Informationen unter https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/landesregierung-beschliesst-weitere-massnahmen-gegen-das-corona-virus

Photo by Sandy Millar on Unsplash