Zwei dreiste Diebstähle

Zwei dreiste Diebstähle haben sich in den vergangenen Tagen in unmittelbarer Nähe von Riedberg und Kalbach ereignet.

Am Donnerstag gegen 11 Uhr konnte bislang unbekannter Täter einem 69 Jahre alten Mann ein Bündel mit Banknoten entreißen und flüchten. Der Geschädigte war mit seinem Pkw zu einer Bankfiliale in die Straße „Oberer Kalbacher Weg“ (Bonames) gefahren, um dort Geld einzuzahlen. Nachdem er das Fahrzeug auf dem Kundenparkplatz der Bank abgestellt hatte und ausgestiegen war, erhielt er plötzlich einen kräftigen Stoß in den Rücken. Der 69-Jährige stürzte daraufhin zu Boden. Dabei verletzte er sich leicht. Der Angreifer nutzte die Gelegenheit und entriss seinem Opfer ein Bündel mit mehreren hundert Euro Bargeld. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß und unerkannt vom Parkplatz.

Aufgrund des Sturzes konnte der Geschädigte lediglich angeben, dass der Täter ein Mann gewesen sein soll, welcher weiße Schuhe getragen habe.

Zeugen, die im Bereich der Bank eine verdächtige Person gesehen haben und / oder Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Frankfurter Polizei unter der 069 / 755-11400 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Trickdiebe machen große Beute

Am Mittwochmorgen gelang es zwei Trickdieben, unter einem Vorwand in eine Wohnung in Heddernheim zu gelangen. Sie entwendeten dort Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro.

Gegen 9.15 Uhr klingelte einer der derzeit unbekannten Täter an der Wohnungstür einer 82-Jährigen Dame und gab vor, Mitarbeiter eines Versorgungsunternehmens zu sein. Unter dem Vorwand, die Wasserleitungen überprüfen zu müssen, erlangte der Täter Zutritt zu der Wohnung der betagten Dame. In der Wohnung wies der Täter die Bewohnerin an, alle Wasserhähne im Haus aufzudrehen, was diese auch tat. Diese Zeit nutzte der Täter vermutlich dazu, einen Komplizen in die Wohnung zu lassen. Während der erste Täter die Dame weiterhin ablenkte, durchsuchte der zweite die gesamte Wohnung nach Wertgegenständen und wurde auch fündig. Die Höhe des Diebesgutes, darunter auch Goldmünzen, beträgt mehrere tausend Euro. Die 82-Jährige bemerkte das Fehlen der Gegenstände erst, nachdem der falsche Mitarbeiter die Wohnung wieder verlassen hatte. Das Opfer erlitt nach der Tat Kreislaufprobleme und musste durch die Besatzung eines Rettungswagens in ihrer Wohnung versorgt werden. Eine durchgeführte Fahndung nach den Tätern verlief ohne Erfolg.

Die 82-Jährige konnte den Täter wie folgt beschreiben: Männlich, circa 30 – 40 Jahre alt, etwa 170 cm groß, südländisches Erscheinungsbild und bekleidet mit dunkler Freizeitkleidung.

„Bedauerlicherweise konnten in jüngster Vergangenheit vermehrt Taten von gleicher oder ähnlicher Begehungsweise und Täuschungsversuchen seitens der Täter festgestellt werden, welche sich häufig als Mitarbeiter diverser Firmen ausgaben, um in die Wohnung zu gelangen. Opfer sind zumeist ältere und alleinlebende Menschen“, heißt es bei der Polizei.

Die Polizei Frankfurt warnt in diesem Zusammenhang noch einmal eindringlich: „Lassen Sie keine fremden Personen ins Haus oder in die Wohnung, welche ohne Termin oder Vereinbarung vor Ihrer Tür stehen.“ Notwendige Arbeiten, Ablesetermine oder Ähnliches werden in der Regel im Vorfeld angekündigt. „Sollten Sie Zweifel haben, lassen Sie die Person nicht rein und rufen Sie die Polizei.“

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt

Foto: Archiv