Zehnjähriger Junge bei Unfall schwer verletzt

Ein Pressesprecher der Polizei beendet die Informationen über den gestrigen Unfall mit den Worten: „So, wie es bis jetzt aussieht, hatte der Junge ganz großes Glück im Unglück.“ Was war passiert? Es ist früher Dienstagabend, 17.45 Uhr, als ein Zehnjähriger mit einem Scooter auf dem Gehweg der Gräfin-Dönhoff-Straße unterwegs ist. Er fährt gemeinsam mit einem Freund, entgegen der Fahrtrichtung. Plötzlich wechselt er auf die Fahrbahn, als zeitgleich ein 45-jähriger Smart-Fahrer herannaht. Der Junge und das Auto kollidieren frontal in der Tempo-30-Zone.

Polizei und Krankenwagen sind schnell vor Ort. Das Unfallopfer kommt schwerverletzt ins Krankenhaus. Aber der Helm, den er trug, schützte ihn offenbar vor schlimmeren Verletzungen. Derzeit geht man davon aus, dass er „nur“ eine Gehirnerschütterung erlitten hat.

„Schwerverletzt bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Zehnjährige zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben musste“, heißt es bei der Polizei. Lebensgefahr besteht momentan nicht. Warum der Junge mit seinem Roller auf die Straße gefahren ist, sowie der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Nur eines scheint festzustehen: Dass er einen Helm trug, war sein großes Glück.

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