Wohnungen fürs kleinere Budget

Bürgermeister Olaf Cunitz hat heute rund 3,5 Millionen Euro zur Förderung der sogenannten Riedbergwelle freigegeben. Für das Projekt der Nassauischen Heimstätte an der Graf-von-Stauffenberg-Allee am Frankfurter Riedberg hat Cunitz die Auszahlung der ersten Rate für den Neubau von 52 Wohnungen angewiesen. Insgesamt entstehen bei dem Vorhaben 160 Wohnungen: 84 im sozialen Wohnungsbau, 52 im Mittelstandsprogramm – dem „Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau“ – und 24 freifinanziert. Die städtische Gesamtförderung des Bauvorhabens liegt bei fast 12,4 Millionen Euro.

„Durch das anhaltende Bevölkerungswachstum ist der Wohnungsmarkt in Frankfurt angespannt und die Mieten sind vergleichsweise hoch. Daher besteht weiterhin ein großer Bedarf an Wohnungsneubau mit ermäßigtem Mieten“, sagt Bürgermeister Cunitz. „Mit unserer Wohnungsbauförderung ermöglichen wir durch die Vergabe von Darlehen den Bau solcher preiswerter Wohnungen. So unterstützen wir Haushalte mit geringem Einkommen, die sich in Frankfurt nicht aus eigener Kraft mit angemessenem Wohnraum zu tragbaren Mietpreisen versorgen können. Indem auch am Riedberg preiswerter Wohnraum in erheblichem Umfang errichtet wird, entsteht zugleich eine sozial ausgewogene Bewohnerschaft.“

Das Bauvorhaben Riedbergwelle befindet sich am Niederurseler Hang im Quartier Westflügel und grenzt an das Effizienzhaus Plus der Nassauischen Heimstätte an. Die 52 Wohnungen kosten je nach Einkommen der künftigen Bewohner 10,16 beziehungsweise 7,77 Euro – das sind 15 beziehungsweise 35 Prozent weniger als die örtliche Marktmiete von 11,95 Euro. Es handelt sich dabei um zwei Zwei-Zimmer-, 28 Drei-Zimmer- und 22 Vier-Zimmer-Wohnungen. Sämtliche Wohnungen der Riedbergwelle werden im Passivhausstandard errichtet, was zu niedrigen Nebenkosten für die Mieter führt.

csm_2015-11-03_PF_UGNHWS_Richtfest_Riedbergwelle_1_77e5d8938c
Beim Richtfest im November: Staatsministerin Priska Hinz und Bürgermeister Olaf Cunitz mit Constantin Westphal (links) und Dr. Thomas Hain, Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte (rechts)

Die mit dem „Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau“ unterstützten Wohnungen sind für Haushalte bestimmt, deren Einkommen nicht wesentlich über den Grenzen für Sozialwohnungen liegen. Dieser Wohnraum unterliegt für die Dauer von 20 Jahren einer Mietpreisbindung. Die Anfangsmiete ohne Betriebskosten liegt einkommensabhängig 35 Prozent beziehungsweise 15 Prozent unter der örtlichen Marktmiete.

(Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Frankfurt/ Fotos (2): Nassauische Heimstätte)