Wer möchte den „lebendigen Adventskalender“ unterstützen?

Draußen ist goldener Herbst, 20 Grad, T-Shirt-Wetter. Doch haben Sie schon bemerkt, dass besonders die Kleinen die schöne Adventszeit und Weihnachten kaum mehr erwarten können? Es sind ja nur noch ein paar Wochen hin! Folgende Zeilen erreichten uns von Franz Biebl, Sprecher des Stadtteilarbeitskreises, über den geplanten „lebendigen Adventskalender“ am Riedberg:

Bis zum Heiligen Abend werden die Tage gezählt und man trifft sich täglich vor einem anderen Haus, einer Garage oder Carport. Von 2004 bis 2008 fand der „lebendige Adventskalender“ schon mal auf dem Riedberg statt, initiiert und unterstützt von der Josua Gemeinde, der katholischen Gemeinde und der evangelischen Riedberggemeinde. Diese sehr schöne Idee, sich täglich an wechselnden Orten um 18 Uhr für 20 Minuten mit Texten, Liedern, Gebäck und vielleicht Kinderpunsch und Glühwein auf Weihnachten einzustimmen, findet nach fast zehn Jahren eine Neuauflage. Gaby Nagel vom Riedberger SV lädt ein, sich unter Adventskalender@riedberger-sv.de zu melden, um ein „Adventskalenderfenster“ auszurichten. Mitmachen können Privatpersonen, Familien, Vereine und Kirchgemeinden.

Die „Kalenderfenster“ können im Außengelände sein, in Institutionsräumen, in Wohnzimmern, in Carports, in Kirchen, im Vorgarten. Die katholische Gemeinde St. Edith Stein kann sich zum Beispiel „etwas am Brunnen bei Kerzenlicht“ vorstellen. „Sinn des lebendigen Adventskalender war damals auch das gegenseitige Kennenlernen, ins Gespräch zu kommen und dem Sinn der Adventszeit nachzuspüren“, erinnert sich Gemeindereferentin Angela Köhler. Große Zahlen haben die Orte markiert, was manchen Postboten verwirrte, wie immer noch lächelnd berichtet wird.

Wer mag, übernimmt ein „Türchen“ von 1-22 und überlegt sich für seinen Tag für die Zeit 18 bis 18.20 Uhr eine Kleinigkeit, was sich hinter seinem Türchen verbirgt. Das kann eine kleine weihnachtliche Geschichte sein, die vorgelesen wird. Organisatorin Gaby Nagel schreibt: „Der Rahmen ist bewusst zeitlich kurz gewählt, da es im Dezember draußen empfindlich kalt werden kann.“ Zwei Weihnachtslieder sollten jedoch dazu gehören, als Anfang und Ende. Wer mitmacht, kommt auf die Adventskalenderliste mit seinem Tag/Adresse. Diese Liste wird veröffentlicht.

Gaby Nagel hofft natürlich nun, „dass wir alle Kalendertürchen mit Eurer Hilfe verteilt bekommen“. Was dann vor Ort passiert, bleibt als Überraschung…

Die Organisation des „lebendigen Adventskalenders“ übernimmt der Riedberger SV. Wer mitmachen möchte, schreibt am besten an Adventskalender@riedberger-sv.de

(Fotos: Daniela Billasch/ ChristART)