Unfall: Radfahrer schwer verletzt

Schon wieder ein Unfall an der Kreuzung Altenhöferallee/Graf-von-Stauffenberg-Allee: Gestern Abend stießen ein Radfahrer und ein VW-Fahrer zusammen. Der Fahrradfahrer trug schwere Verletzungen davon und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Verletzungen sind aber glücklicherweise nicht lebensgefährlich. Es handelt sich laut Polizei unter anderem um Brüche.

„Das ist fast ein Wunder, es sah auf den ersten Blick nicht gut aus“, berichtet ein Anwohner, der kurz nach dem Unfall zur Kreuzung kam und Erste Hilfe leisten wollte. Es waren aber bereits andere Passanten dem am Boden liegenden Radfahrer zu Hilfe gekommen. Polizei und Krankenwagen waren bereits verständigt. Die Frontscheibe des VW war stark beschädigt. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Der Unfallhergang: Gegen 18.15 Uhr wollte der 20-jährige Autofahrer von der Altenhöferallee nach links in die Graf-von-Stauffenberg-Allee abbiegen. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein 44-Jähriger auf seinem Fahrrad auf der Altenhöferallee in Richtung Riedbergallee. Dann kam es zum Zusammenstoß. Die genaue Unfall-Ursache und die Schuldfrage sind jetzt Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Diese Kreuzung ist ein Unfall-Schwerpunkt

Es ist nicht der erste schwere Unfall an dieser viel befahrenen Kreuzung, die auf dem direkten Weg zur Marie-Curie-Grundschule und zur Haltestelle der Busse Richtung Gymnasium Nord liegt. Viele Kinder sind hier unterwegs, der Zebrastreifen über die Altenhöferallee ist zudem schwer einsehbar. Im Februar wurde hier eine Schülerin des Gymnasiums Nord von einem Auto erfasst und zum Glück nur leicht verletzt. Im November war ein 16-jähriger Mofa-Fahrer an der Kreuzung schwer verletzt worden. Vor knapp zwei Wochen fand ein weiterer Unfall statt. Allerdings stand dabei einer der Unfallbeteiligten unter Alkoholeinfluss.

Im November war hier bereits ein 16-jähriger Mofa-Fahrer verletzt worden und im Februar eine Schülerin. Sie trug zum Glück nur leichte Verletzungen davon

Wann kommt die Ampel?

Seit fast drei Jahren versuchen Ortsbeirat, Anwohner und Eltern „gebetsmühlenartig“ auf die gefährliche Situation an der Kreuzung aufmerksam zu machen. Lange hieß es seitens der Stadt, das Verkehrs- und Fußgängeraufkommen sei zu gering. Inzwischen hat das Verkehrsdezernat die Errichtung einer Ampel an dieser Stelle zugesagt. Aufgrund der derzeitigen Haushaltslage kann jedoch noch kein genauer Zeitpunkt für die Installation genannt werden. Eine engagierte Mutter sagt mit Blick auf den jüngsten Unfall: „Es ist traurig…“

Fotos: Fotolia/ MAINRiedberg