#Training im Alltag

von Judith McCrory

Ich trainiere nicht. Ich bewege mich. Mal mehr oder mal weniger. Und dazu gehören bei mir schwimmen, spazieren (Tempo Walking), auch mal joggen oder aber eben Radeln. Das kann man alles so unterbringen, wie der Tag und das Wetter es erlaubt.
Manchmal kommen die Kinder mit Schwimmen oder spazieren, manchmal kommt mein Mann mit radeln, manchmal fährt die ganze Familie Mountainbike, aber meistens sportel ich alleine. Ich schaue schon, dass ich das regelmäßig mache und eben auch an meine physischen Grenzen komme, aber ich habe jetzt keinen 6 Monats-Trainings- und Ernährungsplan, um ein Ziel zu erreichen. Mein Ziel ist es, die Bewegung in den Alltag zu integrieren und Sport auch alltagstauglich zu machen. Deswegen eben auch nur die 50 km Strecke und keine 100 km. Und bei anderen Events halte ich es genauso.
Der Vorteil ist: es stört keinen, wenn ich es tue. Der Nachteil ist: es stört keinen, wenn ich es nicht tue.

Das heisst: Meine Art zu ‚trainieren‘ integriert sich wunderbar in den Alltag und je nachdem, wie fit ich gerade bin – denn Fitnesslevel gehen schnell hoch und runter – kann ich eben auch die Sportart oder die Intension der Ausübung steuern.
Aber: Ich muss es auch tun. Wenn man keinen festen Zeiten oder kein festes Ziel habe, dann lässt man die Anstrengung eben auch gerne mal bleiben.
Fazit: Mehr geht immer, aber was muss man dafür eben etwas anderes nach hinten priorisieren. Im Grossen und Ganzen muss sich dein Training muss sich für dich richtig anfühlen und mit seinem inneren Schweinehund Hand in Hand gehen.

Eure Judith