#Mein Tritt in den Hintern

24.02.2018 – Judith McCory

Donnerstag habe ich mich mit Katja Markert getroffen und die letzten Absprachen gehalten, bevor es jetzt losgeht. Mit was losgeht? Mit dem Bloggen und der Geschichte zu meinem Training für das Radrennen Eschborn – Frankfurt am 1. Mai.

Das sind so die Momente, wo ich mir überlege, warum ich so etwas zusage. Warum mache ich Fototermine aus und kehre mein Innerstes im MainRiedberg nach Aussen. Warum erzähle ich Wildfremden, was mir beim Training durch den Kopf geht: Weil ich keine Lust auf das Training habe.

Ich bin jetzt 47 Jahre alt und wenn ich ehrlich bin, dann ess ich lieber fettigen Käse auf Biobrötchen und mache alles andere eher als ultrafit zu werden. Ich komme aus einer sportlichen Familie mit einer sportlichen Historie, und ich weiss deshalb: die Ausdauer und nötigen Muskeln kommen nicht über Nacht und schon gar nicht von fettigem Käse. Besonders so nach Weihnachten und Silvester und Fasching und überhaupt so vielen Gelegenheiten zu feiern, da braucht man halt manchmal eine Tritt in den Hintern, um sich mal wieder regelmäßig zu bewegen.

Deswegen der Artikel. Das ist mein Tritt in den Hintern zu trainieren – so zwischen Vollzeitjob und eine Familie hat und was weiss ich, was der Alltag halt immer so bringt.
Ganz schön viele Riedberger wissen jetzt, dass ich am 1. Mai mitmache. Ich werde ja schon öfters angesprochen, weil es den Auftakt-Artikel im MainRiedberg gab. Alle wissen es, nur nicht mein Körper. Und dem muss ich es jetzt in den nächsten 2 ½ Monaten schonend beibringen.

Eure Judith