So hat Riedberg gewählt

Die gute Nachricht vorweg: In Riedberg und Kalbach liegt die Wahlbeteiligung bei über 82 Prozent – und dabei klar über dem Bundesdurchschnitt. 102 Seiten dick sind die Frankfurter Wahlanalysen, die Mitglieder des Bürgeramts, Statistik und Wahlen inzwischen unter www.wahlen.frankfurt.de veröffentlicht haben. Da kann man herauslesen, dass in den neun Wahllokalen in unserem Stadtteil plus bei der Briefwahl in Riedberg und Kalbach folgendermaßen gewählt wurde:

Ergebnis der Zweitstimmen

Summe der Wähler: 9.019 (Wahlberechtigte: 10.946)
CDU 33,6 %
SPD 16,9 %
Grüne 12,8 %
Linke 7,2 %
AfD 7,4 %
FDP 18,3 %

Das sind die Hochburgen der Parteien

Besonders hoch war der Anteil der CDU bei den Briefwählern sowie in der Grundschule Kalbach. Die SPD blieb überall unter 20 Prozent, schnitt aber besonders schlecht in der Grundschule Riedberg ab. Grün wurde wiederum verstärkt an der Marie-Curie-Schule und per Briefwahl gewählt. Fast zehn Prozent für die Linke gab es im Gymnasium Riedberg. Fast zehn Prozent für die AfD allerdings auch an der Grundschule Kalbach.

Die FDP ist zweitstärkste Kraft

Mit Abstand am meisten Grund zum Feiern hat aber die FDP in unserem Stadtteil, der somit zu den Hochburgen der Liberalen in Frankfurt zählt. Besonders viele Briefwähler wählten FDP und in vier von sechs Wahllokalen am Riedberg landeten die Liberalen bei plus/minus 20 Prozent.

Mit dem Blick auf das Gesamt-Ergebnis in Frankfurt kann man sagen: Der typische AfD-Wähler hat vorher CDU gewählt oder war bislang Nichtwähler. Nicht wenige frühere Unionswähler wechselten aber auch zur FDP. Die SPD war nur noch in vier Bezirken stärkste Kraft, die Grünen siegten im östlichen Nordend. AfD wählte man vor allem in Zeilsheim, Sossenheim, Sindlingen und am Riederwald.

Die „Stadtteilkarten“ von CDU, SPD, FDP und Grünen


Kalbach/ Riedberg gehört immer noch zu den „Hochburgen“ der CDU in Frankfurt. Allerdings verlor die Union hier fast zehn Prozent


Die SPD allerdings erreichte nur noch 16,9 Prozent und verlor mehr als fünf Prozentpunkte.


Die Grünen konnten mit 12,8 Prozent ein wenig hinzugewinnen.


Grund zum Feiern haben aber eigentlich nur die Liberalen. Die FDP erreichte 18,3 Prozent, in einigen Wahllokalen sogar über 20 Prozent.

Statistiken und Karten: Bürgeramt, Statistik und Wahlen/ Stadt Frankfurt