Rote Spur für die Radfahrer

Rote Radwege für mehr Sicherheit: Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat auch am Osterwochenende weiter markiert. Die Radwege vor dem Riedbergzentrum in der Altenhöferallee sind nun beidseitig rot und sorgen so für mehr Sicherheit. Die Altenhöferallee ist damit in guter Gesellschaft.

„Wir haben in den letzten Wochen bereits in verschiedenen Abschnitten in Frankfurt die Radwege rot markiert: Unter anderem so wichtige Verbindungen wie die Gutleutstraße über den Baseler Platz bis zur Wilhelm-Leuschner-Straße oder Teile der Taubenstraße in der Innenstadt“, erläutert Michaela Kraft, Leiterin des Amts für Straßenbau und Erschließung die Arbeiten.

Gefahr von „Dooring“ bleibt

Die Gründe, warum ein Radweg rote Farbe bekommt, sind vielfältig. Einerseits können es Maßnahmen der städtischen Unfallkommission sein. Erkennt die Kommission Unfallschwerpunkte, ordnet sie an, dass die Radwege rot eingefärbt werden. „Was nach ein bisschen roter Farbe aussieht, hat eine große Wirkung. Die Radfahrenden sind sicherer unterwegs. Das motiviert auch andere, sich aufs Rad zu schwingen und sich umweltfreundlicher fortzubewegen“, resümiert Amtsleiterin Kraft die aktuellen Entwicklungen.

Radfahrer am Riedberg hoffen nun, dass „die Falschparkerei auf den Radspuren ein Ende hat“. Es gibt aber auch Stimmen, die zur Vorsicht mahnen. Die Argumente: Einerseits werden sich manche Autofahrer auch nicht durch die neue rote Farbe oder das Risiko eines geringen Bußgeldes davon abhalten lassen. Andererseits haben die Radfahrspuren weiterhin das Problem des so genannten „Doorings“. Selbst wenn Autofahrer vorschriftsmäßig parken, reichen die geöffneten Autotüren teilweise bis weit in die Fahrradspur. Eine Unfallgefahr also bleibt.

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