riedbergFIT

JUDITH & MAREN
So werden wir FIT fürs Radrennen am 1. Mai

Es beginnt an einem grauen Novembernachmittag. Judith McCrory (47) und ihre Schwester Maren (49) sitzen in einem Café am Riedberg und schildern, welche Rolle Sport schon immer in ihrem Leben gespielt hat. Und warum sie sich relativ kurzfristig ein Ziel gesetzt haben, das nicht jeder nachvollziehen kann. Sie wollen gemeinsam beim Jedermann-Rennen am 1. Mai starten, beim Radklassiker Eschborn – Frankfurt. Auf der 50-Kilometer-Strecke.

Judiths powert sich gerne aus, lebt und genießt aber genauso gern. Auch mal die ein oder andere Zigarette. Das ist der ungewöhnliche Einstieg ins Gespräch. Während ihre Schwester berichtet, wie sie beide erst als Kids alles per Rad erreicht haben und später als Jugendliche von Oberursel-Oberstedten gut 20 Kilometer in die Frankfurter City geradelt sind. Es war das beste Fortbewegungsmittel „von da draußen“. Nach dem Feiern ging’s zurück, natürlich wieder diese 20 Kilometer.

Es gibt Episoden, die wunderbar wahr sind. Etwa, wie Maren vor ihrer Hochzeit für einen Triathlon trainierte, um schön und fit zu sein. „Radgefahren bin ich mit meinem kleinen Sohn hintendrauf, der dabei seinen Abend-Toast geknabbert hat.“ Beim Schwimmen saß der Kleine mit Bilderbuch und Keksen neben dem Becken und beim Joggen war er in einem Kinderbuggy und rief immer „schneller“, damit ihm dank Mamas schnellen Schritten ordentlich der Wind durchs Haar fährt.

"Die Schwestern haben sich 16 Jahre kaum gesehen"

Kaum vorzustellen, dass sich die Schwestern 16 Jahre lang fast nicht gesehen haben. Denn auch das ist ein Grund, warum sie jetzt für ein gemeinsames Ziel trainieren.

Judith zog nach Glasgow. Maren hatte sich fast zeitgleich in einen Australier verliebt, zog nach Down Under und gründete eine Familie. Seit vergangenem Sommer sind sie sich wieder ganz nah. Maren kam mit Familie zurück in die alte Heimat. Wie aber trainieren sie jetzt? „Fast ein bisschen, wie’s früher Papa mit uns gemacht hat.“ Der hat mit seinen Töchtern mit einer 2,5-Kilometer-Runde angefangen. Erst Gehen, dann Joggen. Das kehrte sich schnell um und die Distanz wurde länger. Bis die Töchter den ersten Halbmarathon laufen konnten. „Da waren wir 12 oder 13 Jahre alt“, erinnert sich Maren.

Sie hat mit täglich vier Kilometern auf dem Rad begonnen und ist am Wochenende mit ihrer Schwester längere Strecken fahren. Das wird immer noch sukzessive gesteigert. Maren und Judith wollen beweisen, dass (fast) jedermann das schaffen kann.

****************************

Ab sofort werden die Schwestern Judith McCrory und Maren Yakas regelmäßig auf in ihrem persönlichen Tagebuch vom Training für das Rennen und aus ihrem Leben berichten 

Tagebucheintrag 1 >>>   ***   #VIDEO-TAGEBUCH 13. März 2018   ***

30.04. – Mein Endspurt zum Rennen

03.04. – Mein Training im Alltag

27.03. – Die richtige Rennbekleidung

20.03. – Cooles Rennrad oder eher klassisch?

16.03. – Mein Tritt in den Hintern

13.03. – Video-Tagebucheintrag