Mehr Polizei und Sicherheit

Jetzt ist das neue Polizeirevier für den Frankfurter Norden nur noch wenige hundert Meter vom Riedberg entfernt: Nachdem bereits am 20. November 2017 der Umzug ins Mertonviertel stattgefunden hatte, wurde nun gestern das große 14. Polizeirevier durch den Hessischen Staatsminister des Inneren, Peter Beuth, offiziell eröffnet. Die Adresse ist Marie-Curie-Straße 32. Schon vorab bei einem Besuch im Ortsbeirat sprachen Claudia Rogalski, Leiterin der Polizeidirektion Nord, und Revierleiter Thomas Schulze davon, dass sie selbst im Norden wohnen und sich sehr freuen, hier arbeiten zu können. Es ist ein „sehr modernes Gebäude, barrierefrei und technisch auf dem neuesten Stand“, das die Polizei langfristig gemietet und mit großem Planungsaufwand umgebaut hat. Polizeipräsident Gerhard Bereswill hatte erklärt, dass durch das neue Revier „die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger im Norden Frankfurts spürbar erhöht“ wird.

Denn ein wichtiger Punkt ist die Erhöhung der Polizeipräsenz auf der Straße, und die damit verbesserte Ansprechbarkeit in den nördlichen Stadtteilen. Waren bislang drei Streifen verfügbar, werden es nun vier Streifen sein. Mit einer weiteren Personalverstärkung im Februar werden regelmäßig fünf Streifen angestrebt. Hierdurch soll eine größere Nähe zu den Menschen im Zuständigkeitsbereich erreicht werden.

Ermittlungsgruppe für Mehrfach- und Intensivtäter

Denn es wurden das „frühere“ 14. Revier, das bisher für Heddernheim, Nordweststadt, Niederursel, Praunheim, Mertonviertel und Riedberg zuständig war, mit dem für Bonames, Berkersheim, Frankfurter Berg, Harheim, Kalbach, Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach zuständigen 15. Revier zusammengelegt. So hat auch das Kuriosum ein Ende, dass die Häuser im Altkönigblick östlich der Altenhöferallee bisher polizeiintern zu Kalbach und damit zu einem anderen Revier als der Rest des Riedbergs zählten.

Ein weiterer Vorteil liegt in der räumlichen Zusammenführung mit der Direktionsleitung, der Führungsgruppe der Direktion, der Operativen Einheit Nord sowie der Ermittlungsgruppe Mehrfach-/Intensivtäter Nord, die bisher außerhalb ihres eigentlichen Zuständigkeitsbereiches im zentralen Polizeipräsidium untergebracht waren.

Verbesserungen für Organisation und Einsätze

Unter den Gästen am Donnerstag befanden sich auch zahlreiche Vertreter aus Landes- und Stadtpolitik und nahestehender Behörden wie etwa aus dem Landespolizeipräsidium und dem Hessischen Landeskriminalamt.

In seiner Ansprache wies der Hessische Innenminister auf die zahlreichen Vorteile der neuen Liegenschaft hin. So steht den Bediensteten nicht nur mehr Fläche zur Verfügung. Es ist nun auch eine Verbesserung in organisatorischer und einsatztaktischer Hinsicht zu erwarten, da die einzelnen Dienststellen praktisch Tür an Tür untergebracht sind. Durch eben diese Zusammenführung in einem modernen Gebäude war dann auch die Schließung von drei grundsätzlich sanierungsbedürftigen Liegenschaften, dem alten 14. und 15. Polizeirevier sowie des Polizeipostens Bonames, möglich. Dies soll auch zu einer größeren Berufszufriedenheit führen.

So präsentiert sich das Revier den Bürgern

Den Bürgerinnen und Bürgern, die das neue Gebäude betreten, zeigt sich die Wache als Kernstück des neuen Reviers. Großzügig konzipiert und auch den polizeilichen Arbeitsbedingungen entsprechend. Bereits jetzt sei festzustellen, dass die Arbeitszufriedenheit auch tatsächlich gestiegen ist, heißt es. Von Beginn der Planungsarbeiten Ende 2015 bis zum regulären Dienstbetrieb im November 2017 vergingen knapp zwei Jahre. Den neuen Nutzern steht nun eine angemietete Fläche von 7.533 Quadratmetern zur Verfügung, wovon 840 qm auf Pkw-Stellplätze entfallen.

Mehr Sicherheit auch am Riedberg

Für die Bewohner des Riedbergs wird sicher nicht unwichtig sein, dass der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill schon Ende letzten Jahres erklärte: Er freut sich, dass mit dem neuen Standort nun auch der optimalen polizeilichen Betreuung des neuen, schnell wachsenden Stadtteils Riedberg Rechnung getragen wird.

Erreichbar ist das neue 14. Revier in der Marie-Curie-Straße (Mertonviertel) unter der Telefonnummer 069/ 75511400 oder per E-Mail: 14.Polizeirevier.PPFFM@polizei.hessen.de

(Informationen: Polizei Frankfurt/ Fotos: Polizei Frankfurt/ cd)