Innovative Schulen zu besichtigen

Unter den besonders gelungenen Gebäuden, die an diesem Wochenende beim „Tag der Architektur“ präsentiert werden, sind auch zwei Projekte des Frankfurter Amtes für Bau und Immobilien (ABI): Der Holzmodulbau des Gymnasiums Nord in Westhausen und der Neubau der Franz-Böhm-Schule im Dornbusch. Sie können am heutigen Samstag, 29. Juni, beziehungsweise am Sonntag, 30. Juni, bei Führungen besichtigt werden. „Die beiden Beispiele zeigen, dass wir für unsere Schulen innovative Lösungen haben, die über Frankfurt hinaus Beachtung finden“, sagt Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien. „Gerade mit dem Modulbau setzen wir Maßstäbe, haben wir doch mittlerweile die beiden weltweit größten Schulgebäude, die in Holzmodulbauweise errichtet wurden.“

Der bundesweite „Tag der Architektur“ steht in diesem Jahr unter dem Motto „Räume prägen“. Hessenweit stehen dieses Mal 76 gelungene Beispiele guter Alltagsarchitektur offen, die ein Gremium aus Fachleuten ausgewählt hat. Viele davon sind normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Besucher können Gebäude besichtigen, Architekten und Bauherren zu den Entwürfen befragen und sich Erläuterungen aus erster Hand holen.

Das Gymnasium Nord befindet sich derzeit an einem Übergangsstandort in Westhausen, wo es zum Schuljahr 2016/17 den Betrieb aufgenommen hat. Das aus Holzmodulen errichtete Gebäude wird sukzessive erweitert. Die von den Büros Raumwerk und Spreen Architekten entworfene Schule ist ausgelegt für rund 1400 Schüler. Das Gymnasium Nord ist bisher das weltweit größte in Holzmodulbauweise errichtete Schulgebäude, wird als Rekordhalter jedoch demnächst vom Schulcampus Westend in Frankfurt abgelöst.

Der im vergangenen Jahr fertiggestellte Neubau des Bauteils A der Franz-Böhm-Schule wurde als Ersatzneubau für ein Schulgebäude aus den 1970er Jahren konzipiert, das aufgrund von Baumängeln nicht mehr erhalten werden konnte. Auch das von Marcus Schmitt Architekten geplante Projekt zeigt, wie eine Schule in kurzer Zeit wieder in einen zeitgemäßen Zustand gebracht wurde. Durch die Verwendung vorgefertigter Betonelemente konnte die Bauzeit deutlich verkürzt werden.

Die beiden Projekte stehen zu folgenden Zeiten offen:
Gymnasium Nord: Führungen Samstag, 29. Juni, 11 bis 14 Uhr, Treffpunkt Muckermannstraße 1, Haupttreppe

Franz-Böhm-Schule: Führungen Samstag, 29. Juni, und Sonntag, 30. Juni, jeweils um 10 Uhr und um 11 Uhr, Treffpunkt Eichendorffstraße 67-69, Haupteingang

Das gesamte Programm des Tags der Architektur ist im Internet abrufbar bei der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen unter http://www.akh.de .

Foto: Stadt Frankfurt/ Contiu