Gut in Frankfurt gelandet?

Für alle, die sich bald zuhause, schon zuhause oder immer schon zuhause hier in Frankfurt fühlen, hat das MAINRiedberg-Team zwei Lese-Tipps. Perfekt für freie Stunden und die Sommerferien, die endlich immer näherrücken. Aktuell liegt die erste Frankfurt-Ausgabe des ZEITmagazins der Wochenzeitung im Rhein-Main-Gebiet bei. In der Titelgeschichte erzählen 34 Menschen unter dem Motto „Gut Gelandet“, wie und wann sie in Frankfurt ankamen und warum sie geblieben sind – unter ihnen Hannelore Elsner, Kevin-Prince Boateng, Daniel Cohn-Bendit und Bodo Kirchhoff. Neu ist auch das Buch „Frankfurt für Anfänger“ des früheren FR-Lokalchefs Matthias Arning, das in der Edition Frankfurter Ansichten erschienen ist. Ein Blick gefällig?

Wo Alex Meier neben Goethe und Sabrina Setlur steht

Ums kurz zu machen: Zumindest meine Kinder hatten wenig Zeit für Cover und Titelgeschichte des Frankfurt-Magazins der Zeit. Da zählte vor allem die Bildstrecke mittendrin mit Frankfurter Ikonen von Alex Meier bis hin zu Sabrina Setlur. Goethe, Petra Roth, Marcel Reich-Ranicki, Onkel Otto und Josef Ackermann nicht zu vergessen. Heiteres Promi- und Beruferaten ist hier möglich, die Auflösung gibt’s dann auf der Rückseite. Auf weiteren Seiten verrät Anna von Münchhausen, Textchefin der ZEIT und seit 2001 in Frankfurt, in ihrer Kolumne „The Secrets Of Frankfurt“ Geheimnisse der Stadt. Es folgt eine „Ode an die schönsten Bäume am Main“. Der Frankfurter Rechtsmediziner Marcel A. Verhoff berichtet aber auch, warum so viele Morde in der Stadt unaufgeklärt bleiben.

„Mein Blick auf die Stadt hat sich im Laufe der Jahre verändert, aber auf gewisse Art bleibt man das Kind, das staunend durch die erste große Stadt des eigenen Lebens läuft und sie immer wieder neu entdeckt“, erzählt Christoph Amend, Chefredakteur des ZEITmagazins, selbst in Hessen geboren und aufgewachsen. Die dritte Stadtausgabe nach Hamburg und München soll deshalb kein Heft über Frankfurt, sondern ein Magazin für Frankfurterinnen und Frankfurter sein.

Der Riedberger Fleischautomat hat’s ins Buch geschafft!

„Frankfurt für Anfänger“ heißt das neue Buch des früheren FR-Lokalchefs Matthias Arning. Es soll eine Handreichung für Ankommende, neue Frankfurter und solche sein, die es werden wollen. Eine Liebeserklärung an eine Stadt und ein Leitfaden, um sich allmählich dem anzunähern, was dieses Frankfurt eigentlich ist und warum sich der Weg dorthin lohnt. Auch wenn sich die  Mär vom öden Ort hartnäckig hält. Autor Arning fordert die LeserInnen auf: „Bahnen Sie sich ihren ganz eigenen Weg durch dieses Buch, das sich Frankfurt aus allen Himmelsrichtungen annähert. Wer erst mal den Eisernen Steg überquert hat, ist schon mittendrin. Wie und wo Sie weiterlesen, entscheiden Sie. Ganz so, wie Sie wollen. Und etwa so, wie man in Frankfurt lebt.“

Man erfährt dabei natürlich auch: Es gibt durchaus Konventionen, denn zur Grünen Soße gehören nun mal sieben Kräuter und den Handkäs‘ isst man ohne Gabel. Aber Frankfurt ist stets ein Ort der Spontis gewesen, nichts für Dogmatiker. Man muss in dieser Stadt ankommen, Adorno einen Moment lang nachtrauern, am Fleischautomaten (bei uns!) im hohen Norden nachts einen Braten erwerben, in der Paulskirche die Demokratie retten und sich im Senckenberg-Museum die Verschiebungen der Erdplatten im Zusammenhang mit der Entstehung der Kontinente erklären lassen…

Neu erschienen ist auch das Buch „Frankfurt für Anfänger“ des früheren FR-Lokalchefs Matthias Arning

Weitere Informationen unter www.frankfurteransichten.net sowie www.zeit-verlagsgruppe.de