Graffiti am
Spielplatz

Die Graffiti am so genannten „Drehscheiben-Spielplatz“ im Kätcheslachpark sind sehr schnell Eltern, Spaziergängern und Joggern aufgefallen. Eine Hundebesitzerin sagte gegenüber MAINRiedberg: „Ich finde es traurig, dass es das jetzt auch bei uns gibt.“ Die Rutsche ist mit Graffiti beschmiert, einige große Steinstufen am Spielplatz ebenso und auch die Brücke, die über den Kätcheslachbach führt.

Das Grünflächenamt ist informiert. Wann die Beseitigung der Schmierereien erfolgt, ist noch nicht bekannt. Denn auch die Widerlager der Brücke sind betroffen. Hier muss die Farbe vom Hochbauamt entfernt werden.


Auch die großen Steinstufen am so genannten „Drehscheiben-Spielplatz“ im Kätcheslachpark sind beschmiert

Wie lässt sich das Problem in den Griff bekommen? Laut Experten dadurch, dass die Schmierereien möglichst schnell wieder beseitigt werden. Allerdings nimmt die Zahl der Graffiti in der Stadt, insbesondere an ICEs und S-Bahnen, zu. Ist auch der Riedberg keine Ausnahme mehr? SPD-Ortsbeirat Jörg Rohrmann, der die Beschädigungen dem Grünflächenamt gemeldet hatte, appelliert: „Ich finde es sehr bedauerlich, dass die Spielplätze durch Schmierereien verunstaltet werden, zumal eine Beseitigung sehr aufwendig und teuer ist.“ Dieses Geld „wäre besser für den Bau und Renovierung von Spielplätzen angelegt worden“.


Hier ist die Entfernung der Graffiti aufwendiger, weil auch die Widerlager der Brücke betroffen sind

Thema Müll und Müllentsorgung am Riedberg

Verschmutzung und Müll waren schon mehrmals Themen im Ortsbeirat. Erst im Januar hat CDU-Ortsbeirat Dr. Winfried Lampe angekündigt, dass er als ehrenamtlicher Pate des Bücherschranks am Riedbergplatz abtreten will. Statt Sachbüchern oder Bücher zum Lesen und Schmökern fand er veraltete und zerfledderte Literatur, gebrauchte Taschentücher und Essensreste vor. Zwei- bis dreimal die Woche hat er den Schrank in Ordnung gebracht. Geändert hat das wenig.

Bereits im November gab es einen CDU-Antrag für eine bessere Müllentsorgung im Bereich Altenhöferallee/ Annette-Kolb-Weg/ Friedrich-Dessauer-Straße. Aufgrund neuer Einkaufsmöglichkeiten und Take-aways quellen die vorhandenen Abfallbehälter – vor allem im Bereich der Bus-Haltestellen – über und der Müll verteilt sich wegen des oft starken Windes in der Umgebung. Hinzu käme die Angewohnheit mancher Mitmenschen, dann, „wenn keine Abfallbehälter in unmittelbarer Nähe oder diese (oft nur scheinbar) voll sind, den Abfall einfach wegzuwerfen“.

Jetzt liegt die Stellungnahme der Stadt vor. Nach Rücksprache mit der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES GmbH) werden die Abfallkörbe im genannten Bereich ab sofort dreimal wöchentlich geleert. Zudem wurde im Bereich Friedrich-Dessauer-Weg und Ernst-Abbe-Straße jeweils ein zusätzlicher Abfallkorb angebracht.

In der Antwort der Stadt heißt es weiter: „Die FES stellt grundsätzlich keine Abfallkörbe gezielt vor Cafés, Bäckereien o.ä. Geschäften auf, da auch die Anbieter gefordert sind, Möglichkeiten für die Abfallentsorgung bereitzustellen.“ Aktuell wird kein weiterer Bedarf an zusätzlichen oder größeren Abfallbehältern gesehen, da bei Stichproben auch zwei Tage nach der Leerung keine Überfüllung oder Verschmutzung festzustellen war.

(Fotos: cd)