Frankfurter Norden profitiert von verlängerter U2

In Frankfurt freut man sich über die große Zustimmung der Bad Homburger zur Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 – von der auch das Mertonviertel, Kalbach und letztlich auch der Riedberg profitieren. Allerdings primär stadtauswärts. „Die Verlängerung der U2 nach Bad Homburg ist seit Jahren eines meiner Herzensanliegen“, sagt der RMV-Aufsichtsratsvorsitzende Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Die direkte Verbindung von Frankfurt nach Bad Homburg war mit der alten Straßenbahnlinie 25 selbstverständlich und alte Tradition. Die große Zustimmung der Bad Homburger zu diesem Projekt ist ein guter Tag für Bad Homburg und Frankfurt.“ Die nördlichen Frankfurter Stadtteile sind dann ohne Umsteigen in der Kurstadt. Das geplante Nachbarschaftsticket soll ein weiterer Baustein sein.

„Die Verlängerung der U2 an den Knotenpunkt Bahnhof Bad Homburg ist ein sehr wichtiges Verkehrsinfrastrukturprojekt. Es sorgt für eine neue Verbindung zwischen Frankfurt und Bad Homburg und mit dem Ausbau der S5 für eine ungemein wertvolle Verbindung ins Usinger Land als Siedlungsreserve für den gesamten Frankfurter Raum“, sagt Ulrich Krebs, stellvertretender RMV-Aufsichtsratsvorsitzender. „Ich freue mich sehr, dass die Pläne zur Anbindung der U2 an die Innenstadt und den Verkehrsknoten am Homburger Bahnhof auf eine so breite Zustimmung in der Bad Homburger Bevölkerung gestoßen sind. Unser gemeinsames Ziel ist, das Angebot auf der Schiene leistungsfähiger auszubauen, damit noch mehr Menschen den ÖPNV nutzen können.“

„Die Zustimmung der Bad Homburger Bürger kommt Pendlern aus dem ganzen Hochtaunuskreis zugute“, sagt RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. „Der Lückenschluss der U2 bis zum Bad Homburger Bahnhof ist ein wichtiger Baustein für den öffentlichen Nahverkehr im Rhein-Main-Gebiet. Unsere Fahrgastzahlen steigen immer weiter, deshalb brauchen wir dringend zusätzliche Schienenverbindungen rund um Frankfurt. Wenn die U2 bis nach Bad Homburg führt, wird sie zur idealen Umsteigemöglichkeit für Pendler aus der S5, die in den Frankfurter Norden wollen.

Aber das ist erst der Anfang: Noch stärker soll sich die Verlängerung der U2 auszahlen, wenn die Regionaltangente West gebaut und der erste Schritt zum Schienenring rund um Frankfurt gemacht ist.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: RMV/ Christof Mattes