Festnahmen nach Kontrolle

Wegen Hehlerei, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Roller- und Handydiebstahls müssen sich zukünftig zwei Jugendliche vor Gericht verantworten.

Zivilfahnder kontrollierten am Mittwoch 23 Uhr einen 15-Jährigen, der auf einem geklauten Roller die Straße Zur Kalbacher Höhe in Richtung Marie-Curie-Straße unterwegs war. Dieser gab an, dass nicht er, sondern sein 17-jähriger Kumpel das Zweirad vor eineinhalb Wochen in Steinbach am Taunus entwendet habe. Zum Beweis bestellte er den Kumpel zur Kontrollstelle. Tatsächlich gab sein Freund den Rollerdiebstahl zu. Zudem fanden die Zivilfahnder bei ihm noch ein geklautes Handy. Das hatte er einem Klassenkameraden auf der Klassenfahrt in Köln Anfang Juli 2016 gestohlen.

Bei dem 15-jährigen Rollerfahrer entdeckten die Zivilfahnder dann noch mehrere Gramm Haschisch und eine Tablette Ecstasy.

Roller, Handy und Drogen stellten die Zivilbeamten sicher. Die Erziehungsberechtigten durften die Jugendlichen nach den polizeilichen Maßnahmen mit nach Hause nehmen.

Schrecklicher Fund in Nieder-Eschbach

Ein schrecklicher Fund nur wenige Kilometer vom Riedberg entfernt beschäftigt seit gestern die Polizei. In einem Graben neben der Züricher Straße, in unmittelbarer Nähe zum IKEA-Markt, wurde die Leiche einer Frau gefunden. Landschaftsgärtner entdeckten die Tote am Mittwoch um 8.25 Uhr. Nach den bislang durchgeführten Ermittlungen ergab sich der Verdacht eines Tötungsdeliktes. Die Tote wird beschrieben als 40-65 Jahre alt, 177 cm groß und kräftig, 100 kg. Nackenlange, braun-schwarze Haare, grau meliert. Auf dem Rücken trug die Frau eine Tätowierung (siehe Abbildung). Sie war bekleidet mit einem hellgrauen T-Shirt und einer grauen Jogginghose.

160811_691_1
Die in Nieder-Eschbach entdeckte Tote hatte diese Tätowierung am Rücken. Die Polizei bittet um Hinweise, die zur Identifizierung der Frau führen könnten

Sachdienliche Hinweise, die zur Identifizierung der Frau führen könnten, werden erbeten unter der Rufnummer des Kriminaldauerdienstes der Frankfurter Polizei (069-75553111) bzw. bei jeder anderen Polizeidienststelle. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat führen, wurde eine Belohnung in Höhe von 5000 EUR ausgesetzt.

(Quelle: Pressestelle Polizei Frankfurt/ Foto: Fotolia)