Erst Airport-Streik, dann keine U-Bahn

Jetzt beginnen die neuen Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi, die auch Schüler, Pendler und Geschäftsreisende vom Riedberg betreffen: Am morgigen Dienstag wird der Airport bestreikt, am Freitag der öffentliche Nahverkehr plus Stadtverwaltung und Krankenhäuser. Für die rund 2,7 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen werden sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt gefordert, mindestens aber 200 Euro pro Monat mehr – und bessere Konditionen für Azubis. Die wichtigsten Fakten:

Der Streik-Dienstag

Am Frankfurt Flughafen müssen sich Reisende von 5 Uhr morgens an bis 18 Uhr Wartezeiten und Störungen einstellen. Hier ist das Bodenpersonal sowie Teile der Flughafenfeuerwehr zum Warnstreik aufgerufen. Laut Flughafen-Betreiber Fraport trifft der Streik vor allem Passagiere, die an Terminal 1 einchecken wollen. Die Lufthansa hat bereits bundesweit rund 800 Flüge gestrichen.

Auch Mainova-Kunden sollten wissen: Bei Problemen mit Strom, Fernwärme und Wasser sind Service-Mitarbeiter schlecht oder gar nicht erreichbar.

Der Streik-Freitag

Mittwoch und Donnerstag wird in anderen Teilen Hessens gestreikt, am Freitag ist aber wieder Frankfurt im Fokus:  Die Gewerkschaft hat angekündigt, dass am 13. April alle neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahnlinien bestreikt werden. S-Bahnen und Buslinien sollen aber voraussichtlich planmäßig verkehren.

Am Freitag stehen U-Bahnen und Straßenbahnen still

Auch andere Bereiche sind von dem Warnstreik betroffen: die Stadtentwässerung, die Entsorgungsbetriebe (FES), die städtischen Bühnen, die Stadtverwaltung, das Klinikum Höchst, das Heilig-Geist-Krankenhaus, die orthopädische Klinik Friedrichsheim sowie weitere Krankenhäuser der öffentlichen Hand.

Aktuelle Informationen zu Bus und Bahn im Internet und in den sozialen Medien unter http://www.rmv.de , http://www.rmv-frankfurt.de , http://www.vgf-ffm.de sowie unter http://www.facebook.de/VGFffm und http://www.twitter.com/vgf_ffm .

Fotos: Daniel Ernst/ MAINRiedberg