Entlastung für die Marie-Curie-Schule

Der Marie-Curie-Schule am Riedberg stehen ab der kommenden Woche zwei zusätzliche Räume zur Verfügung. Das Amt für Bau und Immobilien hat auf dem Bolzplatz direkt neben dem Hauptgebäude der Grundschule Container aufstellen lassen. Diese können nach den Herbstferien für das Ganztagsprogramm genutzt werden, für die vorübergehend Räume außerhalb des Schulgeländes angemietet worden waren. Das heißt ganz konkret: Die knapp 100 Viertklässler könnten demnächst wieder vom Jugendhaus zurückkehren, wo sie aus Platzgründen vorübergehend untergebracht waren, und ab sofort wieder ganztags in der Graf-von-Stauffenberg-Allee bleiben.

„Damit kann die Schule ihr AG-Angebot wieder besser organisieren und ist nicht mehr auf zwei Standorte aufgeteilt“, sagte Baudezernent Jan Schneider, der sich für eine schnelle Lösung der Raumprobleme eingesetzt hatte. Dies wurde nötig, da sich die Erweiterung der Schule in Holzmodulbauweise wegen nicht vorhersehbarer Probleme verzögert hat. Vielleicht, so mutmaßen Eltern, habe auch die (laut)starken Bemühungen und Appelle der Elternvertreter dazu beigetragen.

Die jetzt aufgestellten Stahlcontainer werden den Engpass für wenige Wochen überbrücken.
„An der eigentlichen Erweiterung wird natürlich weiterhin mit Hochdruck gearbeitet“, versichert Schneider. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, die Holzmodule bis Ende des Jahres zu errichten. Bis Ende Januar soll der Ausbau abgeschlossen sein. Der Zeitplan für Einrichtung und Umzug wird noch mit der Schule abgestimmt.

Ursprünglich sollten die Holzmodule und Toiletten für vier weitere Klassen bereits im August nach den Sommerferien zur Verfügung stehen.

Informationen: Stadt Frankfurt/ MAINRiedberg

Fotos: MAINRiedberg