Eine Ampel kommt – aber wann?

Für viele besorgte Eltern ist es die erste gute Nachricht seit langem: An der gefährlichen Kreuzung Altenhöferallee/Graf-von-Stauffenberg-Allee, an der schon schwere Unfälle geschehen sind, hat der Magistrat jetzt die Errichtung einer Ampelanlage zugesagt. Ortsbeirat und Bürger hatten diese schon lange gefordert. Wörtlich heißt es im Schreiben der Stadt, dass „die Signalisierung der Kreuzung in die Vormerkliste zur Erstellung von neuen Lichtsignalanlagen (LSA) aufgenommen wird“. Wann ist allerdings noch unklar, da nur eine begrenzte Anzahl Ampeln pro Jahr gebaut werden könne und nach verschiedenen Prioritäten vorgegangen wird. Einen konkreten „Umsetzungszeitpunkt“ kann man also nicht nennen.

Letzte Woche wurde hier eine Schülerin vom Auto erfasst

Besonders problematisch und für Abbieger schwer einsehbar ist der Zebrastreifen, der hier über die viel befahrene Altenhöferallee führt. Dieser liegt auf dem direkten Weg zur Marie-Curie-Grundschule und zur Haltestelle der Busse Richtung Gymnasium Nord. Viele Kinder sind hier jeden Morgen unterwegs. Erst vergangene Woche wurde hier eine Schülerin des Gymnasiums Nord von einem Auto erfasst und zum Glück nur leicht verletzt. Im November war ein 16-jähriger Mofa-Fahrer schwer verletzt worden.

Eine Ampel schafft endlich mehr Sicherheit

„Das Ja zur Ampel ist eine späte Einsicht und würde endlich mehr Sicherheit schaffen“, erklärt Barbara Günther, die Elternbeiratsvorsitzende der Marie-Curie-Schule. Sie appelliert zugleich: „Jetzt hoffen wir, dass es nicht nur bei der Ankündigung bleibt, sondern das Vorhaben möglichst bald umgesetzt wird.“

Ähnlich äußert sich der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Jörg Rohrmann: „Als Bewohner des Riedberges und Vater einer Tochter kenne ich diese brenzliche Kreuzung sehr genau und freue mich, dass der Magistrat nun in die Gänge kommt. Leider können wir den BürgerInnen noch keinen genauen Zeitpunkt nennen.“ Auch die anderen Fraktionen im Ortsbeirat wollen sich für eine baldige Realisierung der Ampel-Pläne einsetzen.

In Riedberger Bürgerforen wird bereits ein weiterer Schritt zu mehr Sicherheit diskutiert: Die Ausweitung der Tempo-30-Zone vom Sportplatz bis zu dieser gefährlichen Kreuzung – und möglichst noch weiter. Die ersten hundert Meter unmittelbar bei der Sportanlage wurden Anfang des Jahres Wirklichkeit. Nachdem sie ebenfalls schon lange gefordert worden waren.

(Fotos: cd/ Archiv)