#Die richtige Rennbekleidung

von Judith McCrory

Ja, da hab ich gerade das Radshirt für das Radrennen bekommen. Schick ist es, vielleicht ein bisschen eng. Aber vielleicht passe ich bis zum Rennen ja rein. Und warm muss es auch werden. Es ist nämlich kurzärmelig. Was mich zum nächsten Thema bringt – die richtige Fahrradkleidung:
Sie muss von der Grösse her passen, darf aber nicht zu luftig sein. Da gibt es Radhandschuhe, Radhosen, Radhelm, Radshirts und Radjacken (und noch richtig viel mehr, wenn man mal in einem Radladen stöbern geht). Das kann auch richtig teuer werden, wenn man sich von oben bis unten für alle Wetterlagen richtig einkleidet. Aber – in dem vorherigen Artikel habe ich schon geschrieben, dass ich zumindest schon mal auf die Radschuhe verzichte. Und ich selber habe eine wilde Mischung von Markenware und Discounter-Ware. Es gibt aber auch bei Markenware immer Angebote.
Meine persönlich Meinung für Wochenendfahrer wie mich ist: 
Radhandschuhe sind optional, aber ich trage sie immer, denn sie haben Geleinlagen an den richtigen Stellen. Sich lange auf den Lenker stützen und immer wieder zwischen Bremsen und Gangschaltung hin und herrutschen kann dann schon mit der Zeit scheuern. 
Radshirts sind optional, aber sie sind natürlich hinten länger als vorne und bedecken vollständig den Rücken bis über den Hosenansatz. Das ist sehr sinnvoll, wenn man sich halt beim Radeln nach vorne beugt. Für unterschiedliches Wetter habe ich ein paar Shirts mit langen Ärmeln und ein paar mit kurzen. Die Shirts haben immer eine Tasche auf dem Rücken, was super praktisch ist, weil es dann nicht auf der Hüfte oder dem Oberschenkel baumelt und beim Treten stört.
Radhosen sollte man anziehen. Die Polster, so ungewohnt sie auch am Anfang sind, lohnen sich. Und jetzt mal unter uns: Unnerbüx sollte nicht drunter – die knittert nur, wo sie nicht soll.
Radhelm ist Pflicht, keine Frage. 
Bei Radjacken ist es eben wie bei den Shirts, sie sind für die Schräglage passend geschnitten. Bei windigem Wetter schützen sie gut und man kann sie auch ganz klein knütteln und in die Shirt-Tasche stecken, wenn es zu warm wird.
Also, auch hier gilt: Was immer passt und bequem ist geht, und manches geht noch ein bisschen besser. Teuer muss es nicht sein und man fährt deshalb nicht langsamer.