Die News der Woche

Flüchtlinge werden Turnhalle verlassen

Hessen will die Flüchtlinge aus den Notunterkünften in Landeseinrichtungen verlegen. „Das bedeutet, dass wir die Sporthallen in Kalbach, Fechenheim und an der Sport-Uni wieder den Vereinen, Schulen und Studenten zurückgeben werden“, erklärte am Freitag Frankfurts Stadträtin Daniela Birkenfeld. Zurzeit sind an den drei Standorten 450 Flüchtlinge untergebracht, die auf ihre Erstaufnahme warten. Der exakte Zeitpunkt für den Umzug in eine Landeseinrichtung und die Übergabe der geräumten Hallen steht noch nicht fest. „Die Stabsstelle Flüchtlingsmanagement plant unter Hochdruck mehrere Großprojekte und mein Ziel bleibt es, die Turnhallen so schnell wie möglich wieder ihrer Bestimmung zu übergeben“, sagt Birkenfeld. Es bleibt aber abzuwarten, ob – bei steigenden Flüchtlingszahlen – eventuell wieder Turnhallen benötigt werden.

In den vergangenen Monaten haben sich in Kalbach und Riedberg zahlreiche Ehrenamtliche für die Flüchtlinge engagiert, die mehrheitlich aus Syrien und Afghanistan stammen. Das Riedberger Familienzentrum Billabong bietet beispielsweise zwei Mal pro Woche Deutschunterricht für Frauen und Mädchen inklusive Kinderbetreuung im Infobüro des Riedbergzentrums an. Die Uni bot vor Weihnachten „Wissenschaft für Flüchtlinge“. Die Diakonie, die die Flüchtlinge in Kalbach betreut, suchte zuletzt immer noch freiwillig Engagierte zur Unterstützung beim Betrieb der Flüchtlingsunterkunft. Kontakt: Diakonisches Werk für Frankfurt am Main des Evangelischen Regionalverbandes, Telefon 069 2475149-5004/-5008 oder E-Mail: fluechtlingshilfe@diakonischeswerk-frankfurt.de

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Wichtige Themen im Ortsbeirat

Könnte man in der geplanten Gesamtschule am Riedberg öffentlich zugängliche Räume für Vereine & Co. bauen? Wie ist der Sachstand bezüglich Verkauf, Insolvenz und Weiterbetrieb der Kita Weltraum? Bei der Ortsbeiratssitzung am kommenden Freitag ab 20 Uhr in der Grundschule Riedberg (Zur Kalbacher Höhe 15) geht es aber auch um die Themen mehr Verkehrsüberwachung und die Planung neuer Grünflächen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zur öffentlichen Sitzung herzlich eingeladen. Zur Debatte steht auch, ob im nächsten Winter vielleicht eine Eislaufbahn am Alten Flugplatz angeboten werden kann – wie vor einigen Jahren auf dem Riedbergplatz.

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Glocken-Bäckerei und Rewe bauen um

Sitzbänke aus Leder, Tische und Stühle für einen gemütlichen Kaffeeplausch, Holzoptik und auch noch ein neuer Außenbereich – die Glocken-Bäckerei im Riedbergzentrum hat umgebaut und hat seit Freitag wieder geöffnet. Zum Start des Wochenendes waren die neuen Sitzplätze schon sehr begehrt. Auch bei Rewe werden während der Öffnungszeiten und noch bis 2. Februar Veränderungen vorgenommen, Regale und Lebensmittelbereiche neu geordnet – damit auch noch mehr Waren und eine größere Auswahl angeboten werden können.

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Info-Abend zum neuen Gymnasium

Neues Gymnasium für Frankfurts Norden: Nach den Sommerferien eröffnet das neue Gymnasium NORD und bietet Plätze für 240 Fünftklässler. Zunächst am Standort Westhausen, letztlich aber voraussichtlich im Neubaugebiet Bonames-Ost. Das neue Gymnasium setzt auf Englisch und Mathematik sowie bilingualen Unterricht. Am Montag (18. Januar) um 19 Uhr findet in der Liebigschule (Kollwitzstr. 3) ein Informationsabend zum neuen Gymnasium statt.

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95 neue Wohnungen für Studenten

Nur zwei, höchstens drei Minuten bis zum Hörsaal benötigen 95 Studenten, die im am Freitag offiziell eröffneten Studentenheim in der Max-von-Laue-Straße wohnen. Jeder Student hat 21 Quadratmeter, kleine Küche und Bad inklusive, hinzu kommen ein Musikzimmer mit Klavier und ein Fitnessraum für alle. 350 Euro im Monat kosten die neuen Wohnungen. Schon im November waren die ersten Studenten eingezogen. Im vergangenen Jahr wurden in Frankfurt 700 neue Wohnheimplätze geschaffen.

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Begeisterte ChorsängerInnen gesucht

Singen im Riedbergchor bringt Spaß und gute Leute und neue Kontakte – mit dieser Botschaft wenden sich die Initiatoren des Chors an alle RiedbergerInnen, die von Klassik bis Spirituals, Pop und Jazz Musik aus aller Welt lieben. Treffpunkt ist ab sofort jeden Donnerstag von 20 bis 21.30 Uhr (außer in den Ferien) in der evangelischen Kirche, Riedbergallee 61. Kontakt unter: burcublk@hotmail.com oder www.riedbergchor.de

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Wir haben einen neuen „Schutzmann vor Ort“

Der Riedberg hat einen neuen „Schutzmann vor Ort“. Vergangene Woche wurde der 36-jährige Polizeioberkommissar Adrian Homeier, ein erfahrener Beamter des 14. Reviers, vorgestellt. Er folgt auf Jürgen Proschinger, der im vergangenen Juni völlig unerwartet verstarb und eine große Lücke hinterließ. Wie auch sein Vorgänger wird Homeier für Riedberg, Kalbach, Niederursel und Praunheim Ansprechpartner bzw. Verbindungsperson für Bürgerinnen und Bürger sowie die örtlichen Institutionen sein. Sprechzeiten sind: dienstags von 10.15 bis 12.15 Uhr im Gemeindehaus der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in der Thomas-Mann-Straße 10, mittwochs von 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr im Pflegeheim Praunheim in Alt-Praunheim 48 und donnerstags von 13 Uhr bis 15 Uhr in der Senioren Selbsthilfe im Weißkirchener Weg 7. Zudem wird der „Schutzmann vor Ort“ zukünftig auch bei Straßenfesten und auf Wochenmärkten präsent sein. (Quelle: Polizei Frankfurt)

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Mehr Verkehrskontrollen vor Schulen

Die Stadt lässt in den ersten beiden Schulwochen nach Weihnachten verstärkt an rund 90 Schulwegen in der Stadt die Geschwindigkeits-Kontrollen durchführen – natürlich zum Schutz der Kinder. Außerdem sollen Autos abgeschleppt werden, die auf Schulwegen verkehrsbehindernd parken. Das erklärte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Die Grünen). Er forderte zudem alle Verkehrsteilnehmer zu gegenseitiger Rücksichtnahme auf. Bei Kontrollen in den Vorjahren hatte sich herausgestellt, dass Autofahrer (auch manche Eltern) viel zu oft die erlaubte Geschwindigkeit überschritten. Auch das Falschparken gefährdet die Schüler.

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Neue Gruppe für junge Imker

Junge Hobby-Imker gesucht: Die IG Riedberg lädt morgen, Sonntag, um 11 Uhr ins Infobüro im Riedbergzentrum Interessierte zwischen zehn und 14 Jahren, die ein spannendes neues Hobby entdecken wollen. Dieses erste Treffen ist eine Vorbesprechung. Wenn sich genügend Teilnehmer finden, werden sie zunächst einmal im Monat theoretisch etwas über Bienen erfahren und praktisch mit den Imkerwerkzeugen umgehen lernen. Diese Termine sind am 31.Januar, 28. Februar, 13. März 2016 auch immer um 11 Uhr im Riedbergzentrum. Ab April geht es laut IG Riedberg „dann praktisch an einem Bienenvolk weiter“. Weitere Infos unter www.ig-riedberg.de
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Die neue Hitliste der Vornamen

Stadträtin Daniela Birkenfeld hat die Vornamensstatistik des Standesamtes für 2015 herausgegeben. Alexander hat es nach dreijähriger Pause vor Maximilian wieder auf den ersten Platz geschafft. 157 Neugeboren bekamen den Namen Alexander. Auf Platz 3 folgt David. Bei den Mädchen war Sophie (214 Neugeborene) am beliebtesten, danach folgen Marie, Maria und Sophia. Die Bundessieger Mia und Ben belegen in Frankfurt im Jahr 2015 nur die Plätze 10 (Mia mit 82 Nennungen) und 15 (Ben mit 60 Nennungen).

Ein Trend, seinen Kindern eine zunehmende Anzahl von Vornamen zu geben, ist auch weiterhin nicht zu erkennen. Knapp 51 Prozent der Eltern gaben ihren Kindern 2015 einen einzigen Vornamen und gut 42 Prozent suchten zwei Vornamen für ihr Kind aus. Lediglich etwa sieben Prozent der Eltern waren ein oder zwei Vornamen zu wenig für ihren Nachwuchs; da sollten es drei und mehr sein. Die vollständige Vornamenshitliste kann man im Internet unter http://www.frankfurt.de beim Standesamt, Stichwort „Vornamensstatistik aktuell“ einsehen. Übrigens: Bei den Nachbarn in Wiesbaden wurde der Name „Frank-Furt“ für ein Neugeborenes abgelehnt. Mama und Papa, beide glühende Eintracht-Fans, mussten sich einen neuen Namen für den Nachwuchs überlegen…