Culture Club Riedberg löst sich auf

Fotowettbewerb, Lesungen, Ausstellungen, inter-religiöse Feste – der Culture Club Riedberg war 2016 mit einem kleinen Team aus Vorstand und Mitgliedern und großen Ambitionen gestartet. Und konnte viel verwirklichen. Doch das Engagement ruhte offenbar auf zu wenigen Schultern. Nachdem im vergangenen Jahr bereits über eine Auflösung nachgedacht wurde, ist seit Montag die Auflösung des Kultur-Vereins endgültig beschlossen.

In der ordentlichen Mitgliederversammlung wurde einstimmig entschieden, den Culture Club Riedberg doch aufzuheben. Die anwesenden sechs Mitglieder entschieden sich dazu, nachdem es auch dem neuen Vorsitzenden Wieland Speer, der sich übergangsweise zur Verfügung stellte, nicht gelungen war, gemeinsam mit Andreas Woitun als zweitem Vorsitzendem und Kassenwart sowie den wenigen Mitgliedern mehr Engagierte zu finden.

Der Diplomtrainer hatte sich vor einem Jahr aufgrund einer Meldung zur Vereinsauflösung in MAINRiedberg angeboten zu helfen. Nach einigen Emails, Telefonaten und einem Treffen zwischen ihm, der damaligen Vorsitzenden Sandra Thoms sowie dem Kassenwart Andreas Woitun wollte man den Culture Club Riedberg (CCR) weiterführen, der bereits in Auflösung war.

Die wenigen Mitglieder sind am Montagabend nach intensiver Diskussion und auch der Überlegung einer Fusion mit einem anderen Verein dem Vorschlag des Vorstandes gefolgt und haben die Auflösung spätestens zum Jahresende beschlossen. Als Liquidatoren wurden Andreas Woitun und Sandra Thoms einstimmig gewählt, die bis Jahresende spätestens alles Notwendige mit dem Amtsgericht und dem Finanzamt abwickeln werden.

Sandra Thoms – die Gründerin und ehemalige Vorsitzende des CCR – ist guter Dinge, dass die Kulturangebote im Stadtteil weiter gehen. Man ist in“ guten Gesprächen mit der IG Riedberg“, die bereits begonnen haben und nach dem Sommerfest Ende August fortgeführt werden sollen.

„Ich sah mich nur als Zwischenlösung und hatte gehofft, dass andere willige Personen für den Vorstand gefunden werden. Leider ist das nicht gelungen. Schade! „, sagt abschließend Wieland Speer.

Foto: Culture Club Riedberg