#Cooles Rennrad, oder klassisch

19.03.2018 von Judith McCrory

Welches Fahrrad soll ich denn nehmen? Am besten ein cooles Rennrad für viel Geld mit allem drum und dran (was bei Rennrädern meistens sehr wenig ist, damit sie leicht sind). Ich hab auch ein Rennrad, nicht das beste, nicht das schlechteste. Na, eigentlich gehört es meinem Mann. Aber der fährt es nicht wirklich. Aber: Ein Fahrrad muss passen, sonst tut es weh (Ich sag jetzt nicht, wo.) Weil mein Mann aber ungefähr so groß ist wie ich, passt sein Rennrad mir.
Wenn man sich aber nicht unterschiedliche Fahrräder für jede Lebenslage anschaffen möchte, dann reicht auch ein normales Stadt- oder Trekking- Rad. Finde ich. Beim Radrennen gibt es ja auch das Velotour Ride, da kann man ohne Probleme die Runde ohne Rennmaschine radeln. Ein verkehrssicheres Trekking-Rad ist eh klasse, weil man damit im Sommer zur Apfelwein-Kneipe radeln kann. Und soviel kosten die auch nicht.

Egal welches Fahrrand man nutzen möchte, man sollte ein paar Mal damit gefahren sein, damit man sich dran gewöhnt. Ist der Sattel zu hoch oder zu niedrig? Kommt man mit der Gangschaltung zurecht? Kann man schnell genug ausweichen oder bremsen, falls doch mal die Straße Löcher hat oder jemand vor das Fahrrad fährt. Letzteres ist mir noch nie passiert. Vor mir ist nur jemand mit dem Fahrrad umgefallen, weil es berghoch ging und die Schuhe in den Pedalen eingeklickt waren. Aber auch das passiert nicht oft. Ich fahre immer ohne eingeklickte Schuhe. Ich habe ganz dumpf Turnschuhe an. Das zeichnet mich auch als absoluten Amateur aus. Perlen vor die Säue sozusagen. Echte Rennradfahrer haben immer ihre Rennradschuhe in den Pedalen eingehakt. Ich nicht, ich fühle mich damit unwohl.
Also, fahrt ein Fahrrad, was euch passt und wie es euch passt. Umso mehr macht es Spaß!

Eure Judith