Kategorie: Wirtschafts-News

Die Kandidaten stellen sich vor

Frankfurt hat am Sonntag den größten und längsten Wahlzettel aller Zeiten. 985 Kandidaten kämpfen um einen der 93 Sitze im Römer. Wir Wähler dürfen kumulieren, panaschieren und sogar einzelne Kandidaten streichen (siehe „Das Wahl-Abc„). Bildung, Wohnen, Lärmschutz und Flüchtlinge gehören zu den großen Themen in diesem Kommunalwahlkampf. Dabei wird manchmal fast vergessen: Auch die Stadtteilparlamente werden gewählt, die Politiker hier vor Ort in Riedberg/ Kalbach. Der Ortsbeirat 12 wird 19 Mitglieder haben. MAINRiedberg hat die Kandidaten der bisher im Ortsbeirat vertretenen sechs Parteien um Statements gebeten. Ein Klick auf die Partei-Symbole genügt.

Die einzelnen Parteien und Personen stellen sich vor:

CDU

spdgruene

die_linkefdp

bff

Ortsbeirat wählen gehen …

Was ist ein Ortsbeirat?

Der Ortsbeirat ist die unterste Ebene der Stadtpolitik. Die Ortsbeiräte sind Ansprechpartner für die BürgerInnen und setzen sich bei der Stadt für „ihren“ Stadtteil ein.

Wofür ist der Ortsbeirat zuständig?

Zu allen Themen, die den Stadtteil betreffen, muss der Ortsbeirat gehört werden. Umgekehrt kann der Ortsbeirat auch die Stadt auffordern, tätig zu werden. Entscheiden kann der Rat über Verkehrsberuhigungen, Grünpolitik, die Benennung von Straßen, Plätzen und Schulen. Mitwirken können die Politiker bei den Themen öffentlicher Nahverkehr, Schulpolitik, Spielplätze und soziale Einrichtungen.

Wie viele Mitglieder hat der Ortsbeirat 12?

Der Ortsbeirat Kalbach/Riedberg hat 19 ehrenamtliche Mitglieder, die jeweils für fünf Jahre gewählt sind.

Frauen können mehr!

Diese Frau weiß, was sie will: Martina Peukert (39), Mutter eines einjährigen Sohnes, arbeitet seit 15 Jahren im Bereich Unternehmensberatung, Media-Training und Coaching. Eines der Spezialgebiete der Neu-Riedbergerin ist das „Training von Frau zu Frau“. Ihre Arbeit beginnt mit dem Auffrischen von Computerkenntnissen und endet auch nicht bei Bewerbungs-Tipps oder Präsentationen. Was reizt sie an dieser Aufgabe? Anders ausgedrückt: Was müssen wir Frauen noch lernen?

Was möchten Sie den Frauen, die zu Ihnen kommen, mit auf den Weg geben?

Peukert: „Ich möchte die Hemmschwelle abbauen, dass man vermeintlich nichts mehr weiß und kann, und ich möchte Selbstvertrauen aufbauen. Ich helfe bei Bedarf auch aktiv dabei, einen neuen Job zu finden. Viele halten nur an ihrer alten Stelle fest, weil sie glauben, eine bessere würden sie nicht bekommen.“

Warum ist der Wiedereinstig in den Beruf oft so schwer – und warum lohnt es trotzdem, sich durch die harte Anfangsphase durchzukämpfen?

„Da ist natürlich der Geld-Aspekt und das Bewusstsein, auf eigenen Beinen zu stehen. Man fühlt sich auch besser, fühlt sich anerkannt. Seit ich wieder arbeite, bin ich ausgeglichener, übrigens auch meinem Kind gegenüber. Man lernt als Mutter auch loszulassen. Und es macht richtig Spaß, wieder loszulegen.“

Warum zögern dennoch viele Frauen? Was müssen wir noch lernen?

„Viele Frauen sagen zu schnell: ,Das kann ich nicht.’ Anstatt zu sagen: ,Ich erfülle vielleicht nicht alle Anforderungen für den Job. Aber ich suche mir Hilfe und versuche es trotzdem!’ Wir Frauen müssen lernen, mehr zu wagen und uns besser zu verkaufen. Was hat man denn zu verlieren? Ich sage: Man kann doch eigentlich nur gewinnen!“ cd

Mehr Informationen über die Riedberger Expertin finden Sie unter www.erfolgreich-als-frau.de