Kategorie: Viel los am Riedberg

Billabong hat Schlüssel in die Zukunft

Vor der Eingangstür mit der Hausnummer 46 b werden noch die Wege gemacht, drinnen sind keine Bauarbeiter mehr zu sehen. In wenigen Momenten wird Judith McCrory von Billabong Family davon sprechen, dass „diese Räumlichkeiten ein Geschenk sind“. Diese Räume – das sind fast 600 Quadratmeter im Erdgeschoss eines Neubaus in der Graf-von-Stauffenberg-Allee. Diese Räume – das ist das neue Zentrum des Vereins, der bisher das Jugendhaus Riedberg mitnutzen konnte. Und mit dem umfangreichen Angebot für Jung und Alt vor allem an räumliche Grenzen gestoßen war.

Hier aber wird es demnächst ein Café mit offener Küche, Kinderspielecke und mehr als 30 gemütlichen Sitzgelegenheiten geben, einen Multimedia-Raum, einen Kreativ- und Werkraum, einen großen Raum für Sport und Fitness plus einen speziellen Bereich für Tanz und Ballett. Das Café ist kein Lokal im eigentlichen Sinne, sondern für Treffen, zum Verweilen und auch für spezielle Angebote wie Koch-Workshops gedacht. Ab Frühjahr nächsten Jahres wird es die Möglichkeit geben, Räume zu mieten. In den nächsten Wochen wollen die Billabong-Verantwortlichen Stück für Stück Umzug und Einrichtung managen. Der Mietvertrag mit der Mondial Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, die nebenan 266 Studenten-Apartments vermietet, steht. Das Konzept für den Weg Richtung Mehrgenerationenhaus ebenfalls.

Gestern, am 28. September um exakt 14.04 Uhr, war Schlüsselübergabe. Sabine Fiedler, Judith McCrory, Anja Hohmann und Harriet Papastefanou von Billabong wurden von Projektleiter Oliver Müller von der Bau-Unternehmensgruppe Lupp herzlich begrüßt und erhielten dann auch die echten Schlüssel, die etwas kleiner als der symbolische Schlüssel aus Wolle und Goldglitter auf dem Foto oben, aber unwesentlich zahlreicher waren.

Ein Blick in die Historie: Das Billabong Familienzentrum wurde 2006 von Müttern aus dem damals neu errichteten Riedberg gegründet. Man wollte von Anfang an einen Treffpunkt für alle Menschen im Stadtteil zu schaffen. Deshalb auch der Name Billabong. So, wie die Aborigines in Australien die für sie lebenswichtigen Wasserstellen in der Wüste nennen. Der Vorstand des Vereins arbeitet immer noch ehrenamtlich, wird inzwischen unterstützt von zwei festangestellten Mitarbeiterinnen und weiteren engagierten Helfern.

Judith McCrory erinnerte gestern auch an den Mann, der an den neuen Entfaltungsmöglichkeiten großen Anteil hat. Es ist Werner Hackermeier, der im Auftrag der Hessen Agentur die städtebauliche Entwicklung des Riedbergs prägte, und im Juli an Krebs verstorben war. Er wusste, wie lange der Verein schon nach Räumlichkeiten suchte, die mit einem guten Konzept finanzierbar waren. „Werner kam eines Tages zu uns und sagte: ,So, jetzt hab‘ ich was für Euch!“, erzählt die Billabong-Lady und fügt hinzu: „Wir würden so gerne Danke sagen, aber das können wir leider nicht mehr.“

Von nun an geht der Blick nach vorne. Denn es gibt viel zu tun. Ein Namensschild am Briefkasten gibt es übrigens schon.


Das ist bald das Café, der zentrale Treffpunkt mit Theke, offener Küche, Kinderspielecke und gemütlichen Sitzgelegenheiten


Sport und Fitness first! Das ist der 85 Quadratmeter große Sportraum mit Schwingboden. Nebenan ist ein spezieller Tanzraum, insbesondere für das Ballettförderzentrum von Thom Hecht. Die Trennwand dazwischen kann man öffnen


Die Billabong-Verantwortlichen wissen schon genau, wie jede Ecke am besten genutzt werden soll


…und haben trotz jeder Menge Arbeit auch viel Spaß. Harriet Papastefanou freut sich insbesondere auf den neuen Kreativraum. Hier will sie auch Angebote zum „begleiteten Malen“ machen, wo jeder kreativ sein und sich verwirklichen kann


Auch der Innenhof der Gebäude mit dem neuen Billabong-Zentrum und mehr als 250 Studenten-Apartments wird anspruchsvoll gestaltet. „Nachts wird das aussehen wie eine Landebahn“, verspricht der Polier des Bauunternehmens, der auch kurz zur Schlüsselübergabe gekommen ist

(Fotos: cd/ Adolf Lupp GmbH + Co KG )

Hier ist das Sams in der Schule

Wussten Sie schon? Wilde Wiesel wollen wissen, wo warme Würstchen wachsen. Der gestiefelte Skater Adelbert will das Herz der Katzendame Ramira gewinnen. Und um das Sams auf eine Leinwand in der Marie-Curie-Schule zu zeichnen, braucht Autor Paul Maar nur die Farben Schwarz, Rot, Grün und Blau und nicht mal fünf Minuten. Kein Wunder also, dass zuerst zwei Klassen in der Bibliothek der Grundschule und dann fast 500 Schülerinnen und Schüler in der Aula des Gymnasiums, in die man aus Platzgründen auswich, begeistert waren. Heute Vormittag ab kurz nach 9 Uhr war der Schriftsteller, Illustrator, Übersetzer, Drehbuch – und Theaterautor am Riedberg zu Besuch, auf Einladung des Freundeskreises der Schule. Dabei gewährte der Mann, der bald seinen 80zigsten feiert und immer noch neugierig-spitzbübisch lächeln kann, auch einen Blick hinter die Geschichte des Sams und weiterer Fantasie-Figuren – und auf sein Leben.

Wie das Sams zu seiner Nase kam

Warum hat der Sams eine Schweine-Nase? Warum schreiben Sie Kinderbücher? Das und noch viele andere Fragen stellten die Kinder vorab. „Die Schweine-Nase hat auf jeden Fall nichts damit zu tun, dass ich aus Schweinfurt komme“, begann Maar. Als er vor mehr als 40 Jahren schon längst die Idee zur Geschichte hatte, hatte er keine gute Idee, wie das Sams aussehen soll. Also fragte er seine drei Kinder und zeichnete los. Nein, das sieht komisch aus. Nein, das sieht aus wie ein Alien – so lautete zunächst das vernichtende Urteil. Bis der Schriftsteller dem Sams eine runde Nase verpasste und drauflos weitermalte. Bis die berühmte Schweinenase entstanden war. Übrigens sind die Sams-Bücher inzwischen in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Allein die Übersetzungen der Erzählungen von dem Wesen mit Taucheranzug und Wunschpunkten, der Reime, Märchen und anderen Werke füllen ein langes Regal bei ihm zuhause.


Paul Maar hörte den Kindern genau zu und beantwortete ihre Fragen. Der Freundeskreis der Marie-Curie-Schule e.V. hatte den Autor eingeladen

Apropos zuhause: Paul Maar bekommt immer noch acht bis zehn Briefe von kleinen Lesern pro Woche, die er „immer am Samstag“ handschriftlich beantwortet. „Damit die Kinder sehen, dass das wirklich von mir ist“, fügt er hinzu. Da vertrauen ihm Kinder auch geheime Wünsche an. Etwa das Mädchen, das davon träumt, dass das Sams kommt und es einen Wunsch frei hätte. Dann würde sie sich wünschen, dass der Papa endlich von der doofen Frau weggeht und in die Familie zurückkehrt. Nachdenklich bekennt der Autor auf der Fahrt von der Marie-Curie-Schule zum Gymnasium, dass er in einer solchen Situation nicht lügen und vor allem Trost spenden will. Er hat dem Mädchen davon geschrieben, dass er selbst eine schwere Kindheit hatte. Seine Mutter ist früh gestorben, der Vater war sehr streng. Lesen hielt dieser ohnehin für Zeitverschwendung. „Schau mal, aus mir ist trotzdem ein Schriftsteller geworden.“ Vielleicht gibt das auch dem Mädchen etwas Mut.

„Ich schreibe für das Kind in mir“

Kinderbücher gab es bei ihm zuhause überhaupt nicht. Auch lesen musste er heimlich, wie er den Kindern berichtet. Damals, nach dem Krieg, gab es in Schweinfurt ein Amerikahaus, wo man die großen englischen Schriftsteller in deutscher Übersetzung finden konnte. Paul Maar lieh sich diese Bücher für Erwachsene aus, obwohl er nicht alles verstand, und deponierte sie bei einem Freund.


Hier entsteht das Sams…

Etwas später sagt er: „Ich schreibe für das Kind in mir. Ich schreibe das, was ich früher selbst gerne gelesen hätte.“

500 begeisterte Schülerinnen und Schüler

Dazu gehören eindeutig auch „Schiefe Märchen und schräge Geschichten“, die er im vergangenen Jahr veröffentlichte. Deshalb ist Paul Maar in die Europaschule in der Nordweststadt und an den Riedberg gekommen. Der Kinderbuch-Autor, die Musiker Konrad Haas und Wolfgang Stute nennen sich „Das schiefe Märchen-Trio“. Er erzählt und liest vom Skateboard fahrenden Kater, einem gar nicht so bösen Rumpelstilzchen, vom Herd, der sich im Kino unbedingt den Film „Coole Jungs auf ihren heißen Öfen“ ansehen möchte oder vom Ratschlag: „Ruf doch mal die Hexe an, dass sie Computer kaufen kann.“ Seine beiden Freunde untermalen das virtuos an Block- und Querflöte, Saxofon, Keyboards, Gitarre oder mit der Schlitztrommel. Mehr als eine Stunde lang. Wie das den Kindern gefallen hat? „Super“, sagen zwei Vierklässler. Nur etwas zu kurz.


Rund 500 Schülerinnen und Schüler hörten dem „schiefen Märchen-Trio“ begeistert zu

Text: Claudia Detsch
Fotos: Verlagsgruppe Oetinger/ cd

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Seit gestern gibt es übrigens ein neues SAMS-Buch von Autor Paul Maar. Und darum geht’s: Weihnachten werden Wünsche wahr! So etwas hat das Sams noch nicht erlebt! Was sind das nur für Flügelwesen, die angeblich im Himmel wohnen? Wieso hat Papa Taschenbier auf einmal so viele Geheimnisse? Und warum stellt man sich Bäume ins Wohnzimmer? Als das Sams zu seinem Weihnachtsfestdebüt noch ein paar Kollegen aus der Welt der Samse einlädt, geht so mancher gewünschter, allerdings auch mancher ungewünschter Wunsch in Erfüllung…

Weitere Informationen unter www.dassams.de

Die besten Tipps
für Ostern

Ostern zuhause am Riedberg – das könnte auch dem Osterhasen gefallen. Wir können uns auf das große Osterfeuer der IG Riedberg freuen und die 1. Osterparty in Kalbach, die für einen guten Zweck veranstaltet wird. Selbstverständlich gibt es hier auch die wichtigsten Informationen zu den Ostergottesdiensten der Kirchen. Frohe Ostern!

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Osterfeuer am Karsamstag

Seit drei Jahren organisiert die IG Riedberg ein großes Osterfeuer am Riedberg – auch in diesem Jahr. Es wird wieder Stockbrot für die Kleinen an Brennkörben geben, Erfrischungen und Gegrilltes. Mit Einbruch der Dunkelheit, voraussichtlich nach 18 Uhr, wird das Feuer dann entzündet.

Veranstaltungsort ist die Freifläche an der Konrad-Zuse-Straße.


Das Osterfeuer wird an der Freifläche an der Konrad-Zuse-Straße entzündet

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Osterparty am Sonntag

Am Ostersonntag (16.4.) veranstaltet der Kerbeverein Kalbach e.V zum ersten Mal eine Osterparty in der “Alten Turnhalle“ am Grubweg in Kalbach. Gefeiert wird von 19 Uhr bis „open end“. Mit DJ, Sekt- & Wein-Bar und mehr. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 8 Euro. Der gesamte Erlös der Party kommt der Mehrzweckhalle zugute, die renovierungsbedürftig ist und auch für Veranstaltungen angemietet werden kann.

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Termine der Ostergottesdienste

Evangelische Riedberggemeinde, Riedbergallee 61

Karfreitag/ 14. April
11 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
Karsamstag / 15. April
22 Uhr Osternacht
Ostersonntag/ 16. April
11 Uhr Gottesdienst für Kinder und Erwachsene

Kath. Kirche St. Edith Stein
Zur Kalbacher Höhe 56

Karfreitag
11 Uhr Gottesdienst für Kinder und Familien
Ostersonntag
11 Uhr Familiengottesdienst mit Taufe
Ostermontag
11 Uhr Gottesdienst

Josua-Gemeinde

Ostersonntag
10.30 Uhr Ostergottesdienst in der Aula der Riedbergschule

TATORT Riedberg

Nachmittags, kurz nach 14.30 Uhr. Ein schwarzer Tesla rast durch die Altenhöferallee. Allerdings nur im Bild der Filmkamera. Das Luxus-Elektroauto und die Kamera befinden sich auf einem Laster, auf einer Ladefläche knapp über dem Asphalt. „Einfach cool“, lautet das Urteil von zwei Sechstklässlern, die auf dem Heimweg sind, vorübergehend die Pokémon-Jagd stoppen und noch ziemlich lange dem Filmteam hinterherblicken. Vor ihrer Schule, dem Gymnasium, wurde bereits gedreht. An der U-Bahn-Haltestelle Riedberg und im Riedbergzentrum ebenfalls. Am Donnerstag stehen voraussichtlich die letzten Dreharbeiten im Stadtteil an. Für den hr-Tatort mit dem Arbeitstitel „Unter Kriegern“, dem siebten Krimi mit dem Frankfurter Ermittler-Team Margarita Broich als Anna Janneke und Wolfram Koch als Paul Brix.

Das ist die Story: In den Kellerräumen des Sportleistungszentrums wird die Leiche des Jungen Malte Rahmani gefunden. Schnell finden die Kommissare heraus, dass sich der Hausmeister des Zentrums öfter mit Malte abseits der Anlage getroffen hat. Das Sportzentrum wird von einem Mann namens Joachim Voss äußerst streng und leistungsorientiert geführt. Auch bei seinem zwölfjährigen Stiefsohn legt er großen Wert auf allerhöchstes Niveau. Er kontrolliert und manipuliert seine Familie, indem er Aggressionen schürt und Angst verbreitet, die letztlich in Gewalt münden. Aber welche Spur führt zum Mörder des jungen Malte?

Für alle, die die bisherigen Dreharbeiten verpasst haben, haben wir hier Impressionen:


Ein schwarzer Tesla raste vergangene Woche über den Riedberg – allerdings nur im Bild der Filmkamera. Auf diesem Spezial-Laster war neben dem Luxus-Elektroauto auch eine Kamera fest installiert, die ins Wageninnere gerichtet war


Dreharbeiten live vor dem Gymnasium: Außerhalb des Kamerafeldes lassen sich auch zahlreiche Schüler diese Dreharbeiten nicht entgehen


Hier vor den Kameras laufen gleich wieder Mädchen und Jungen Richtung Gymnasium – allerdings sind das „nur“ Statisten. Die Dreharbeiten finden erst am Nachmittag statt, wenn überwiegend bereits Schulschluss ist


Das ist die Szene aus der entgegengesetzten Perspektive. Man sieht aber nur einen kleinen Teil der Film- und Ton-Crew


„Tatort“ Riedbergzentrum: Hier ist die Kulisse von einem Laden aufgebaut, wo ein junger Hauptdarsteller zu sehen ist. Die Kamera filmt sozusagen durch eine Verkaufs-Vitrine


Der hr-Tatort mit dem Arbeitstitel „Unter Kriegern“ ist der siebte Fall des beliebten Frankfurter Ermittler-Teams Margarita Broich alias Anna Janneke und Wolfram Koch alias Paul Brix

Fotos: ARD/ hr (1) und cd (5)

Tatort-Dreh
am Riedberg

Ab nächster Woche wird ein neuer hr-Tatort gedreht – auch bei uns am Riedberg. Schauplätze werden das Gelände rund um das Gymnasium, die U-Bahn-Haltestelle Riedberg sowie die Marie-Curie-Grundschule sein. Der Hessische Rundfunk hat sich in einem Schreiben an die Anwohner gewandt und über die Dreharbeiten von 7. bis 10. März informiert. Zudem werden wir Riedberger gebeten, an den Drehtagen die Halteverbotszonen rund um die beiden Schulen und die U-Bahn-Haltestelle zu berücksichtigen.

Der hr betont, dass man sich bewusst sei, dass in einem Wohnviertel gedreht wird. Deswegen ist man bemüht, den „Aufwand zu gering wie möglich zu halten“. Falls es dennoch Fragen gibt, solle man nicht zögern, das hr-Team (möglichst nicht die Schauspieler und Kameraleute) vor Ort anzusprechen oder eine Mail an robert.hertel@hr.de zu schreiben.


Diese Informationen zu den Tatort-Dreharbeiten erhielten die Anwohner

Das ist die Story

Doch worum geht’s? „Unter Kriegern“ heißt der Arbeitstitel des Tatorts, so viel wird verraten. Die Story: In den Kellerräumen eines Sportleistungszentrums wird die Leiche des kleinen Malte Rahmani gefunden. Betroffen beginnen die Hauptkommissare Anna Janneke und Paul Brix mit den Ermittlungen. Schnell finden die beiden heraus, dass sich der Hausmeister des Sportleistungszentrums, Sven Brunner, öfter mit Malte abseits des Zentrums getroffen hat. In den folgenden Vernehmungen mit Brunner suchen Janneke und Brix eindringlich nach der Wahrheit.

Das Sportzentrum wird von Joachim Voss äußerst streng und leistungsorientiert geführt – er strebt einen hohen Sportfunktionärsposten an. Auch bei seinem zwölfjährigen Stiefsohn Felix legt Voss großen Wert auf allerhöchstes Niveau, sowohl beim Sport als auch in der Schule. Felix Mutter Meike kann sich gegen die verbalen und körperlichen Demütigungen ihres Ehemanns Joachim kaum wehren – bei denen auch Felix‘ gern mitmacht. Die beiden „Männer“ haben sich gegen sie verbündet. Voss kontrolliert und manipuliert Meike und Felix, indem er Aggressionen schürt und Angst verbreitet, die letztlich in Gewalt münden.

Neben den Frankfurter Tatort-Kommissaren Margarita Broich und Wolfram Koch sind in weiteren Hauptrollen Golo Euler, Lina Beckmann, Juri Winkler, Stefan Konarske, Marek Harloff, Bruno Cathomas und Zazie de Paris zu sehen. Regie führt Hermine Huntgeburth. Das Drehbuch stammt von Volker Einrauch. Die Produktionsleitung hat Dominik Diers, die Redaktion liegt bei Lili Kobbe und Liane Jessen.

Wir werden erst in mehr als einem Jahr erfahren, wie sich der Riedberg in das Geschehen einfügt. Wir sind heute schon gespannt auf Ihre Meinung!

(Foto: ARD/ hr)

Riedberg-Film am Feiertag

Raus aus der Altbauwohnung, rein ins Neubaugebiet. Raus aus dem Single-Leben, rein ins Reihenhaus. Das ist natürlich reichlich überspitzt formuliert, einen ähnlichen Neustart in ihrem Leben erlebten aber vermutlich viele Menschen am Riedberg, Hessens größtem Neubaugebiet. Das ZDF hatte dazu schon einmal eine kuriose Story gestrickt und mit der TV-Komödie „Ein Reihenhaus steht selten allein“ 5,1 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm gelockt. Morgen, am Feiertag und um 20.15 Uhr zur besten Sendezeit, läuft die Fortsetzung mit dem Titel „Neues aus dem Reihenhaus“.

Fünf Wochen lang war 2015 die Straße „Am Himmerich“ dafür wieder Teil der imaginären Vorstadt-Siedlung Grünfeld. Mit Hauptdarsteller Stephan Luca, Julia Richter als Gattin Anne und Ex-„Berlin, Berlin“-Star Felicitas Woll als Jans verführerische alte Liebe. Zugegeben: Das Neubaugebiet und seine Bewohner sind nicht so sympathisch dargestellt. Eher als Spießer mit reichlich Marotten plus Gartenzwergen, Grill und Goldfischteich. Ein Jahr ist vergangen, seit Familie Börner hierhergezogen ist. Anne profitiert als Scheidungsanwältin vom neuen Wohnort, während Jans Karriere als Grafiker bergab geht. Da taucht seine Ex-Liebe Maren auf. Ihr Verlag möchte Jans Comic über die Siedlung groß herausbringen. Im Comic zieht er die lieben Nachbarn durch den Kakao. Es gibt böses Blut plus viel (Beziehungs-)Ärger. Dann versammelt eine Weltkriegsbombe, die bei Bauarbeiten gefunden wird, alle Nachbarn notgedrungen in einem Zelt…

Zahlreiche Medien haben den Film bereits vorab besprochen. Der „Südkurier“ aus Konstanz schreibt sogar von der „Hölle in der Vorstadt“. Und auch Hauptdarsteller Stephan Luca erklärt in einem ZDF-Interview: „Wir machen uns nicht lustig über die Menschen einer Reihenhaussiedlung, lassen aber auch keine Gelegenheit aus, die Spießigkeit oder den Alltag der Bewohner in ihrer komödiantischen Qualität darzustellen.“

Was bitte sagen die „echten“ Riedberger dazu? Können Sie, liebe MAINRiedberg-Leser, über diesen Film lächeln oder schmunzeln, fühlen Sie sich prima unterhalten – oder geht’s Ihnen eventuell zu weit? Schreiben Sie uns gerne IHRE FILM-KRITIK an die Mail-Adresse mail@main-riedberg.de. Wir würden uns freuen!

(Foto: Flyer der U5 Filmproduktion)

Führung durch den Kätcheslachpark

Noch liegt der große, neue Spielplatz mit dem Piratenschiff unerreichbar hinter einem Bauzaun. Statt Grün ist im West-Teil des Kätcheslachparks noch jede Menge Erde zu sehen – während der „alte“ Park auf der anderen Straßenseite genau dieses satte Grün bietet und schon längst zu Leben und Alltag am Riedberg gehört. In einer aktuellen Pressemeldung der Stadt ist zu lesen: „Die vielfältigen Funktionen des Parks reichen von Naherholung und Sport und Spiel, über Naturschutz, Niederschlagsrückhaltung und Frischluftversorgung. Ein umfangreiches Rad- und Fußwegenetz verbindet den Stadtteil mit der umgebenden Landschaft.“

Der Gartenbauingenieur Ingo Bohl führt morgen, Donnerstag, um 14 Uhr durch den Grünzug. Er erläutert anschaulich die städtebaulichen Grundgedanken des neuen Stadtteils und die Konzeption der Grünflächen, die unterschiedlichen Abschnitte des Parks und die Pflegemaßnahmen. Auch gartenhistorische Hintergründe und baumkundliche Besonderheiten werden erklärt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe GartenRheinMain statt. Treffpunkt für diese Führung ist der Riedbergplatz, gegenüber der U-Bahn-Station „Campus Riedberg“. Die Führung endet nach etwa 90 Minuten an der U-Bahn-Station „Riedberg“. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weiter Informationen gibt es beim Grünflächenamt unter der Rufnummer 069-212-30208.

(Info: Presse- & Informationsamt Stadt Frankfurt/ Foto: www.riedberg.de)

Coole Tricks im Skatepark

Schon mal was von „Curbs“, „Wobbles“ oder einer „Jumpbox“ gehört? Keine Bange, man muss nicht die Sprache der Skater und BMX-Fans verstehen, um zu sehen: Die vergangenen Donnerstag feierlich eingeweihte Rollsportanlage im Gewerbegebiet Kalbach wird auch viele Kinder und Jugendliche am Riedberg begeistern. Es gibt Teile einer Halfpipe, bereits erwähnte „Curbs“, also kantige Hindernisse zum Entlangschlittern und Springen, und Elemente wie Schanzen und hohe Wellen. Alles aus Beton, von einer Spezialfirma und im Auftrag des Frankfurter Grünflächenamtes erstellt. 880 Quadratmeter Anlage für 456.371 Euro.

„Ich glaube, dass es eine gute Investition ist“, erklärt Amtsleiter Stephan Heldmann bei der Einweihung, an der auch viele Politiker unseres Ortsbeirates teilnehmen. Heldmann spannt einen Bogen von der Tatsache, dass der Anteil des „informellen“ Sports in unserer Stadt inzwischen schon den Sport in den Vereinen überflügelt hat. Von der großen Begeisterung für die – zugegebenermaßen drei Mal so große und 2013 eröffnete – Anlage im Osthafen bis zum ersten Park im Frankfurter Norden. Während es im Hafenpark wegen des Andrangs bereits zu Verletzungs- und Sicherheitsproblemen kommt, könnte gerade der neue Platz auch für Anfänger besser geeignet sein und den Kids Sport und Spaß bieten. Allerdings bitte gut geschützt mit Helm und Schonern, wie die Verantwortlichen appellieren.

Fast ist es ein kleines Wunder, dass diese Anlage doch noch entstehen konnte. Seit 2006 laufen die Planungen. Zwei Standorte konnten wegen Änderungen in der Landschaftsschutzverordnung, beziehungsweise wegen Anwohner-Beschwerden nicht realisiert werden. Schließlich rückte der Standort in der Josef-Eicher-Straße im Gewerbegebiet hinter McDonalds, Tankstellen und Co. in den Fokus. Dieser ist „weiter von Kalbach/ Riedberg entfernt, als wir uns das gewünscht hätten“, erklärt Ortsvorsteherin Carolin Friedrich in ihrer Rede. Allerdings ist eine Tatsache sicherlich nicht von Nachteil: „Hier im Gewerbegebiet ist es eh laut“, wie Stephan Heldmann vom Grünflächenamt bemerkt. Lärm-Beschwerden dürften also nicht zu erwarten sein.

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Der ehemalige Hessenmeister Percy Damß testet die neue Anlage

Wie aber beurteilen Experten die neue Anlage? Percy Damß (45), ehemaliger Skateboard-Hessenmeister, testete bei der Einweihung ausgiebig die Hindernisse. Auch die 14-jährige Schülerin Estelle bewies, dass der Skatepark sogar mit dem Mountainbike „richtig Spaß macht“. Noch ein Blick in die Szene gefällig? Im Online-Magazin freedombmx.de ist ein ausführlicher „Spot-Check“ zu finden, bereits seit Ende Dezember. Das Urteil der Testfahrer: „Da zwischen den verschiedenen Elementen relativ viel Platz gelassen wurde, lässt sich der neue Betonpark in Frankfurt-Kalbach ziemlich entspannt fahren.“ Großer Pluspunkt bei Insidern scheint auch die „Jumpbox“, scheinen die unterschiedlich schweren und hohen Sprungwellen zu sein.

Christian Sorg, Sportlehrer am Gymnasium Riedberg, war ebenfalls zur Einweihung gekommen. Er schloss nicht aus, dass man den nahen Skatepark „beispielsweise im Rahmen einer Projektwoche nutzen könnte“. Sorgs persönlicher Eindruck ist allerdings, dass bei den Teens derzeit mehr die Trendsportart Parkour angesagt ist, also der akrobatische Weg von A nach B, schnell und cool über sämtliche Hindernisse wie Treppen, Mauern oder Zäune.

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Estelle (14) beweist, dass der Betonpark auch mit dem Mountainbike Spaß macht

In der Frankfurter Szene, aber auch bei jüngeren Inline-Skatern, Skatebord-Fans oder Freunden erster Rad-Tricks ist die Nachricht vom neuen Skatepark im Norden der Stadt bereits angekommen. Einziger Wermutstropfen: Das Gelände ist vom Riedberg entweder umständlich über die U 9, die Haltestelle Kalbach und dann durch Umsteigen in die Buslinie 24 erreichbar. In 21 Minuten. Oder mit dem Bus 29 vom Riedberg aus bis zur Ortsmitte von Kalbach und dann circa zehn Minuten zu Fuß – was schneller als Variante 1 sein dürfte. Noch besser ist der Skatepark in nur circa zehn Minuten mit dem Rad vom Riedberg aus erreichbar. Ziemlich praktisch, wenn man ohnehin damit über Wellen, Hubbel und Rampen springen will…

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Das ist der neue Skatepark aus der Vogelperspektive. Die Nürnberger Spezialfirma POPULÄR Handcrafted Skateparks hat die Anlage im Auftrag des Frankfurter Grünflächenamtes konzipiert und gebaut.

Text: cd/ Fotos: POPULÄR Handcrafted Skateparks/ cd (2)

Die NEWS der Woche

Riedberg im TV +++ Neue Krippe eröffnet Anfang Mai +++ Bernhard Mieles wird Schulleiter des Lessing-Gymnasiums +++ Neue Schülerzeitung und Flohmarkt in der Grundschule 2 +++ Musical „Billy Elliot“ im Gymnasium +++ Live-Konzert der Jazz- & Gipsy-Band Uwaga! +++ Bürgermeister heiratet +++

Ein bisschen Hollywood…

Scheinwerfer, Absperrbänder, ein Blick auf Schauspiel-Stars, die man sonst nur aus Film und Fernsehen kennt – die Dreharbeiten für Teil zwei der erfolgreichen ZDF-Komödie „Ein Reihenhaus steht selten allein“ waren 2015 ein Hingucker am Riedberg. Die Straße „Am Himmerich“ wurde fünf Wochen lang – und nur fürs TV – zur Neubau-Siedlung „Grünfeld“. Skurrile Nachbarn, Intrigen und eine verführerische alte Liebe (Ex-„Berlin, Berlin“-Star Felicitas Woll) inklusive. Jetzt steht der Sendetermin für „Neues aus dem Reihenhaus“ fest: Donnerstag, 26. Mai, 20.15 Uhr, ZDF. Falls es eine „Preview“ am Riedberg geben sollte, werden wir natürlich darüber berichten.

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Letzter Gottesdienst im KIS

Das Glaskreuz hängt nicht mehr in den Räumen im Solitär am Riedbergplatz. Der Auszug beginnt. Gemeindereferentin Angela Köhler in einer Nachricht an die Riedberger Katholiken: „Ich schreibe bewusst nicht Umzug, da wir lediglich alles aus dem KIS entnehmen und zwischenlagern.“ Der Einweihungstermin für das neue Edith-Stein-Zentrum an der Kalbacher Höhe steht derzeit noch nicht fest. Die letzte Eucharistiefeier im KIS fand am Dienstag um 19 Uhr statt, anschließend gab es ein gemeinsames Essen mitgebrachter Speisen. Der Ortsausschuss der Katholiken, der sich schon lange Gedanken über das Gemeindeleben der katholischen Kirche hier im Stadtteil macht, trifft sich das nächste Mal am 19.4. um 20.00 Uhr.

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Neue Krippe öffnet am 1. Mai

Eine Krippe für 20 Kinder von 1 bis 3 Jahren eröffnet zum 1. Mai 2016 in der Richard-Breitenfeld-Straße 31. Träger der Krabbelstube „Pusteblume“ ist der Sozialpädagogische Verein, der bereits die Kita Königsblick am Riedberg betreibt. Voranmeldungen können über das Kindernet Frankfurt (www.kindernetfrankfurt.de) abgegeben werden. Die Krabbelstube ist Teil des genossenschaftlichen Wohnprojekts „Wohnen mit Kindern“ der Frankfurter Wohngene eG, das mit einem Miethöhenziel von 10 Euro pro Quadratmetern barrierefreies Wohnen mit Kindern hier im Stadtteil möglich macht.

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Bernhard Mieles wird Schulleiter des Lessing-Gymnasiums

Bernhard Mieles, bisher stellvertretender Schulleiter am Gymnasium Riedberg, übernimmt die Schulleitung des altsprachlichen Lessing-Gymnasiums. Mieles war bis 2011 an der deutschen Schule in Rom tätig, baute dann das Gymnasium Riedberg mit auf – mit großem Engagement schulintern, aber auch im Stadtteilarbeitskreis. Dort dankte er für den regen und konstruktiven Austausch mit den Worten: „Ich wünsche allen Akteuren/-innen weiterhin so viel Engagement und Energie für ihr Ziel, den Riedberg noch attraktiver für alle zu machen.“

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Neue Schülerzeitung und Flohmarkt in der Grundschule

Brauchen Sie Sommerkleidung, Spielzeug, Schuhe oder neue Hosen für den Nachwuchs? Wollen Sie in Ruhe stöbern – und gerne nebenbei Kaffee und Kuchen genießen? Am Samstag von 14 bis 16 Uhr ist Flohmarkt in der Marie-Curie-Grundschule, Graf-von-Stauffenberg-Allee 5.

Brandneu seit dieser Woche ist der MCS-EXPRESS, die erste Schülerzeitung der zweiten Grundschule. Die Lehrerinnen Lisa Hütt und Sibel Ucar haben diese mit 26 Kindern in den vergangenen Monaten zusammengestellt. Interviews, Rätsel, viele interessante Informationen und Geschichten inklusive. Eine Zeitung gibt’s für 1 Euro beim jeweiligen Klassenlehrer. Der Unkostenbeitrag ist notwendig, da Druckkosten angefallen sind. Übrigens: Der Verkauf läuft so gut, dass nur noch noch wenige Exemplare übrig sind! Beim Flohmarkt gibt es deshalb leider keine Zeitungen zu kaufen. Es wurden bereits Exemplare nachbestellt, aber diese werden bis Samstag noch nicht vorrätig sein.

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Das ist die neue Schülerzeitung der Marie-Curie-Schule

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Musical „Billy Elliot“ im Gymnasium

Ein Tanz- und Theater-Ensemble äthiopischer Jugendlicher aus Israel ist
auf Deutschlandtournee – und tritt mit dem mitreißenden Musical „Billy Elliot“ auch bei uns am Riedberg auf. Die Aufführung ist bereits am Montag, 18 April, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums Riedberg (Friedrich-Dessauer-Str. 2/ siehe auch riedbergTERMINE)

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Äthiopische Jugendliche aus Israel führen am Montag um 19 Uhr im Gymnasium das Musical „Billy Elliot“ auf. Der Eintritt ist frei.

Das musikalische Schauspiel erzählt von dem jungen Billy, der Boxer werden soll. Seine Leidenschaft gehört jedoch dem Tanzen. Er schafft es, sich gegen die gesellschaftlichen Konventionen, Erwartungen und klassischen Rollenbilder zu stellen, für sich selbst einzutreten und letztendlich dadurch Anerkennung zu erzielen.

Das Tanz-Ensemble gehört zur Organisation „Kinder- und Jugend-Aliyah“, die Betreuung, Erziehung und Berufsausbildung von jungen Einwanderern in Israel unterstützt. Der Eintritt ist frei. Es gibt aber die Möglichkeit für Spenden.

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Live-Konzert Uwaga!

Kultur in der Aula präsentiert die Live-Band UWAGA! Ein klassischer Violinist mit Vorliebe für osteuropäische Gipsy-Musik, ein Jazzgeiger mit Punkrock-Erfahrung, ein Akkordeonist mit Balkan-Sound im Blut und ein Bassist, der sich in Symphonieorchestern ebenso zu Hause fühlt, wie in Jazzcombos oder Funkbands… Uwaga! sprengt jede Genregrenze. Karten für das Konzert am Freitag, 22. April, um 20 Uhr in der Riedbergschule/ Kalbacher Höhe gibt’s im Vorverkauf für zehn Euro (ermäßigt acht Euro) unter 069 – 57 00 3249 oder unter info@josua-gemeinde.net. Tickets an der Abendkasse kosten zwölf Euro (ermäßigt zehn Euro). Weitere Informationen unter www.uwagaquartett.de

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Dieses Live-Konzert am 22. April sollten Jazz- und Gipsy-Fans nicht verpassen!

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Neuer Imbiss am Riedberg

Sofra Kebab & Pizza – so heißt der neue Döner-Imbiss an der Kalbacher Höhe (neben dem Lidl-Discounter). Bei Sofra gibt’s ab sofort Döner in allen Varianten (auch vegetarisch), daneben Lahmacun, Pide, Falafel, Salate, Pizza und natürlich Getränke. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 11 bis 22 Uhr, Sonn- und Feiertage 12 bis 21 Uhr. Telefon: 069/34 00 89 50.

Sofra
Döner made in Riedberg: Der neue Imbiss an der Kalbacher Höhe ist übrigens auch auf Facebook zu finden

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Es gibt wieder frischen Spargel

Die Spargelzeit hat begonnen. Ein Verkaufsstand am Ende der Altenhöferallee (gegenüber vom Sportplatz) hat bereits geöffnet, ein weiterer am EDEKA-Markt Richtung Oberursel ebenfalls. Laut Auskunft einer Spargel-Verkäuferin am Riedberg gibt es in zwei bis drei Wochen an den Verkaufsständen auch die ersten Erdbeeren aus dem Frankfurter Umland.

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Frankfurts Bürgermeister heiratet

Eine (romantische) Stadt-Nachricht zum Schluss: Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) wird am Samstag die Leiterin eines Frankfurter Kindergartens heiraten. Das Paar hatte sich bei einem Filmfest kennengelernt. Es sind aber nur Mini-Flitterwochen geplant, da ab Mitte nächster Woche die Koalitionsverhandlungen (infolge der Kommunalwahlen) in die heiße Phase gehen.

Das plant die IG Riedberg 2016

Wer serviert den besten Kaiserschmarrn? Nein, liebe Riedberger, Sie sind noch nicht im Oster-Urlaub in den Bergen. Die IG Riedberg will nur jetzt schon mal auf eine Extra-Portion Alpenfeeling sozusagen als Urlaubs-Nachschlag aufmerksam machen. Am Freitag, 15. April, ab 19 Uhr im Jugendhaus Riedberg lädt man zum Kaiserschmarrn-Dinner. Drei Köche werden um die Gunst der Publikums-Jury kämpfen. Am Herd stehen: Carolin Friedrich (CDU-Ortsvorsteherin Kalbach/Riedberg), Riedberg-Imker Matthias Adler und der Vorsitzende der IG Riedberg, Markus Schaufler.

Es gibt 45 Plätze. Der Eintritt für das Essen beträgt acht Euro pro Person. Der Reinerlös wird dem integrativen Ballett-Angebot des Familienzentrums Billabong und dem Jugendhaus zur Verfügung gestellt. Die Anmeldung ist unter markus.schaufler@ig-riedberg.de möglich. Weitere Informationen unter www.ig-riedberg.de

Gestern, Dienstag, war Mitgliederversammlung der IG Riedberg. Die wichtigsten Fakten: Die zweite Vorsitzende Uta Goretzky hat ihr Amt an Michel Gladis übergeben, bleibt aber Beisitzerin. Im Vorstand unverändert geblieben sind Schatzmeister Falko Stäblein und Markus Schaufler. „Grillmeister“ und Ex-Vorstandsmitglied Peter Bartosch wurde zum ersten Ehrenmitglied der IG ernannt.

IG_Riedberg_Mitgliederversammlung
Gestern war Mitgliederversammlung der IG Riedberg

Neben dem Osterfeuer am kommenden Samstag plus dem Kaiserschmarrn-Wettbewerb ist die IG unter anderem schon mit den Vorbereitungen für ein großes Riedberg-Sommerfest beschäftigt, das am 25. Juni stattfinden wird. Fest steht auch bereits der Termin für den Riedberger Weihnachtsmarkt (10./ 11. Dezember). Aber vorher sind (zum Glück) erst mal wärmere Temperaturen, Frühling, Sommer und Sonnenschein angesagt…

(Symbolfoto: FomaA/ fotolia)