Alle Artikel in: Verkehr

Im Juli: U-Bahn
unterbrochen

Vom 1. bis 30. Juli wird die so genannte A-Strecke, auf der die Linien U1, U2, U3 und „unsere“ U8 im Abstand weniger Minuten verkehren, zwischen Dornbusch und Heddernheim in zwei Abschnitten unterbrochen. Die Arbeiten werden extra in die Sommerferien gelegt, da dann deutlich weniger Fahrgäste mit den U-Bahnen fahren. Denn es ist die meistbefahrene U-Bahn-Strecke in Frankfurt – mehr als 400 Züge pro Tag und Richtung sind dort unterwegs. Während der Bauarbeiten fahren die U-Bahnen als Linie U1 auf der Tunnelstrecke zwischen Dornbusch und Südbahnhof uneingeschränkt im 5-Minuten-Takt mit 4-Wagen-Zügen. Auch von Heddernheim stadtauswärts sind durchgehend U-Bahnen im Einsatz, wenn auch nicht nach dem gewohnten Plan. Dazwischen fahren Gelenkbusse als Ersatz. Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die VGF empfehlen, die Baustelle mit Bus und Bahn möglichst großräumig zu umfahren und für sonst gewohnte Wege mehr Zeit einzuplanen. Sie bitten ihre Fahrgäste, soweit möglich, die S-Bahnen S5 und S6 oder die anderen alternativen Linien zu nutzen. Die Linien U9, 16 und 64 bieten durch mehr Wagen oder zusätzliche Fahrten zudem mehr Platz. Die Linie 60 …

A 5-Ausbau: Hessen Mobil
muss neue Karten nutzen

Es gab Irritationen und Befürchtungen, als Hessen Mobil die Ausbauplanungen für die A 5 zwischen Nordwestkreuz und Friedberg bekannt gab. Die Pläne basierten auf altem Kartenmaterial, auf dem die Bebauung des Riedbergs nicht berücksichtigt war. Und man fragte sich: Wie nah führt die Autobahn in Zukunft an meinem Haus/ meiner Wohnung vorbei? Wie wird sich der Ausbau auf den Stadtteil auswirken? Wie laut wird es wirklich ? Was bedeutet die Verbreiterung für Flora und Fauna? Der Ortsbeirat schaltete sich ein. In Folge dessen hat der Magistrat „mit der Bitte um Berücksichtigung“ Hessen Mobil gebeten, nur noch aktuelles Material zugrunde zu legen und regelmäßig über Fortschritte der Baumaßnahme zu unterrichten. Inzwischen gibt es bereits eine Stellungnahme mit der entsprechenden Zusage. Es geht um Bebauungspläne, Bebauungen, Gewerbegebiete, Kataster und mehr. Vor dem Antrag auf Einleitung der Planfeststellung soll eine erneute Aktualisierung des Kartenmaterials durchgeführt werden. Die Bürger werden zu allen relevanten Verfahrensschritten im Zuge von Bürgerversammlungen über den aktuellen Planungsstand informiert werden. Verbreitung nach Norden wurde abgelehnt Der Ortsbeirat hatte zur Begrenzung des Lärms eine Autobahnerweiterung auf …

Tempo 30 in weiter Ferne

Tempo 30 am Riedberg – mehr Lebensqualität für alle Bewohnerinnen und Bewohner: Mit diesem Wunsch hatte sich der Ortsbeirat für ein Tempo-Limit auf Altenhöferallee, Graf-von-Stauffenberg-Allee und Carl-Hermann-Rudloff-Allee ausgesprochen. Das wurde vom Magistrat abgelehnt. Die Begründung: Das sind „Haupterschließungsstraßen“, die auch der Anbindung an Rosa-Luxemburg-Straße und Marie-Curie-Straße dienen. Ein Ja wäre nur möglich, wenn Unfalluntersuchungen „eine Häufung von geschwindigkeitsbedingten Unfällen“ ergeben. Ein neuer Pilotversuch nachts auf Hauptverkehrsstraßen in der Frankfurter City hat allerdings ergeben, dass Tempo 30 den Schallpegel wirksam reduziert. In der jüngsten Ortsbeiratssitzung gab es deshalb den Antrag, sich nochmals für Tempo 30 auf den Durchgangsstraßen am Riedberg – zumindest nachts – einzusetzen. Als ersten Schritt in die richtige Richtung sozusagen. Eine Mehrheit der Ortsbeiräte lehnte den SPD-Vorstoß ab. Die Begründung: Man plane noch immer mit Tempo 30 Tag und Nacht, am liebsten flächendeckend. Das sei das große Ziel, „darauf müssen wir hinarbeiten“, so Dr. Sascha Vogel (CDU). Es gebe keinen Grund, „auf halbem Weg stehen zu bleiben“, betonte auch Wolfgang Diel (Grüne). (Text: cd/ Symbolfoto: Fotolia)

Stadt lehnt Schüler-Ampel ab

Dieser Unfall ist vielen Eltern noch in Erinnerung. An einem Montag kurz vor 17 Uhr wollte ein zehnjähriges Mädchen den Zebrastreifen vor der Marie-Curie-Schule überqueren und wurde von einem Auto erfasst. Das Kind musste ärztlich versorgt werden, überstand den Unfall aber zum Glück ohne nachhaltige Blessuren. Schon vorher hatte der Elternbeirat Verbesserungen in puncto Verkehrssicherheit angemahnt. Nach dem Unfall fasste der Ortsbeirat – einstimmig – mehrere Beschlüsse. Die Stadt sollte prüfen, ob nicht eine Ampel vor der Schule, eine statt des Zebrastreifens über die Altenhöferallee und/ oder Tempo 30 auf der gesamten Graf-von Stauffenberg-Allee plus ein Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen eingerichtet werden kann. All das hat der Magistrat jetzt komplett abgelehnt. Es wird (vorerst) wieder nichts geschehen – die beiden Elternbeiratsvorsitzenden, Barbara Günther und Bettina Grießhammer nennen das „eine niederschmetternde und unverständliche Entscheidung“. Sie fügen hinzu: „Aber leider ist das auch normal in diesem politischen Prozess.“ Darum ist Tempo 30 „nicht möglich“ Die Begründung des Magistrats vom 3. Juni umfasst nur vier Absätze und hat folgenden Inhalt: Eine Tempo-30-Zone auf der gesamten Graf-von-Stauffenberg-Allee …

1000 Autos pro Stunde

Inge und Reiner Schneider bitten auf ihre Terrasse. Hier haben sie direkte Sicht auf die Kreuzung Graf-von-Stauffenberg-Allee/ Altenhöferallee. Die 75 und 76 Jahre alten Riedberger berichten, wie gerne sie hier immer noch wohnen. Doch sie berichten auch, wie – zunächst kaum merklich, aber dann immer unüberhörbarer – Verkehr und Verkehrslärm stärker wurden. „Der Berufsverkehr morgens nimmt stetig zu. Aber der Verkehr am Abend ist noch schlimmer“, erklären sie. Dann wird die Auto-Kolonne unten auf der Straße immer länger, also der Rückstau vor der Einmündung in die Altenhöferallee. Ab 16.30 Uhr passieren hier mehr als 1000 Fahrzeuge den Kreuzungsbereich – in nur einer einzigen Stunde. Das hat eine „private“ Verkehrszählung von Reiner Schneider ergeben. Diese liegt MAINRiedberg vor. Es begann damit, dass sie ihr Fenster morgens immer früher zumachen mussten. „Wir schlafen immer bei offenem Fenster, aber so hält man das nicht aus“, erzählt das Paar. Vor einem Jahr wurde die Abfahrt in den neuen West-Teil des Riedbergs geöffnet. Die Anbindung hat 1,6 Millionen Euro gekostet, wurde von vielen Riedbergern ersehnt, da es eine weitere, wichtige …

Achtung: U8 fällt elf Tage aus!

Wichtige Nachricht für alle Pendler, Schüler und alle, die auf die U-Bahn angewiesen sind: Wegen Gleisbau-Arbeiten im Frankfurter Norden sind U3, U8 und U9 ab dem Wochenende unterbrochen. Präzise gesagt: Die U8, die für uns Riedberger wichtigste Verbindung Richtung City und Südbahnhof, stellt ihren Betrieb elf Tage lang komplett ein. Von Samstag, den 4. Juni, bis einschließlich Dienstag, den 14. Juni. U-Bahnen fahren auf der „Stammstrecke“ Die Linien U1 und U2 allerdings verkehren auf ihrem regulären Linienweg und stellen auch das Angebot auf der „Stammstrecke“ zwischen Südbahnhof und Heddernheim sicher. Die Linie U1 fährt deutlich öfter – auch darauf weisen Stadt und Verkehrsbetriebe ausdrücklich hin. Die Linie U9 fährt nur zwischen Riedberg und Nieder-Eschbach. Verkehrsbetriebe setzen Ersatzbusse ein Für uns Riedberger bedeuten die Gleisbau-Maßnahmen: Wer nicht die U9 Richtung Kalbach und von dort die U2 nehmen will, muss auf Busse „umsteigen“. Die VGF setzt wischen Niederursel, Nordwestzentrum, Riedberg und Weißkirchen Ost Ersatzbusse ein. Neben diesen Ersatzbussen können auch planmäßige Linien als Alternative dienen. So stellt die reguläre Bus-Linie 29 eine zusätzliche Verbindung zwischen Riedberg und …

Eine Rose fürs Richtig-Parken

Morgens, 7.45 Uhr, Marie-Curie-Schule. Viele Eltern sind beim Bringen ihrer Kinder so in Eile, dass sie nicht vorschriftsmäßig parken, teils auch in zweiter Reihe oder auf den Fuß- und Fahrradwegen. Gegen 8 Uhr, wenn noch mehr Autos vor der Grundschule halten, wird die Situation noch unübersichtlicher. Und gefährlicher für alle Kinder, die zu Fuß, mit dem Roller oder Rad unterwegs sind. Der Elternbeirat der Grundschule spricht von einem „großen Sicherheitsproblem“ und hat deshalb folgende Aktion initiiert: Schüler mit Warnwesten haben in dieser Woche von Dienstag bis Freitag gezielt Autofahrer angesprochen, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten. Mit einem kleinen, (hoffentlich) nachhaltigen Dankeschön: Als Dank für Eltern, die schließlich richtig parkten, gab’s eine Rose. In einer Mitteilung des Elternbeirats hieß es vorab: „Die Schüler werden unterstützt von Mitarbeitern von Kaleidoskop, Lehrern und Eltern, um gemeinsam ein einheitliches Verständnis zur Park- und Haltesituation vor der Schule hinzubekommen.“ Eine Mutter, die in den vergangenen Tagen federführend mitgewirkt hat, berichtet: „Als Resümee möchte ich feststellen, dass Eltern durchaus lernfähig sind. Waren es nach meiner Einschätzung am Dienstag noch …

Vier Ampeln für die Schüler

Exakt vor einer Woche geschah der Unfall vor der Marie-Curie-Schule, bei dem ein Mädchen (zum Glück) nur leicht verletzt wurde. Die Zehnjährige lief über den Zebrastreifen, wurde von einem Auto erfasst. Eltern hatten hier schon seit Eröffnung der Schule eine Ampel gefordert. All das schilderten Elternvertreter noch einmal eindringlich auf der Ortsbeiratssitzung vergangenen Freitag. Bisher hatten dort Ampel-Pläne keine Mehrheit. Jetzt, in der letzten Sitzung der Legislaturperiode und kurz vor der Kommunalwahl, wurde folgender Eilantrag einstimmig beschlossen: – Der Magistrat wird gebeten, beide Überwege in der Graf-von-Stauffenberg-Allee mit einer „Bedarfslichtzeichenanlage“ auszustatten. Sprich: Künftig könnten „Drück-Ampeln“ für mehr Sicherheit für die Schüler sorgen, analog zur Grundschule Riedberg I. – An der Kreuzung Graf-von-Stauffenberg-Allee/ Altenhöferallee sollen ebenfalls zwei Ampeln installiert werden. Dafür kommt auch Unterstützung von TraffiQ, den Frankfurter Bussen und Bahnen. Denn durch eine Ampel könnten die Busse per Funk-Signal Grün und freie Fahrt bekommen. – Die gesamte Graf-von Stauffenberg-Allee soll vom Kreisel am Eingang des Westflügels bis zur Altenhöferallee Tempo-30-Zone werden. – Vor der Schule soll ein Fahrverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gelten. Auch …