Alle Artikel in: Sport

Tim Brockmeier
gewinnt
Journalistenpreis

Große Ehre für den Riedberger Tim Brockmeier: Der Reporter des Hessischen Rundfunks wurde vom Verband Deutscher Sportjournalisten mit dem Herbert-Zimmermann-Preis ausgezeichnet. Brockmeier belegte in der Kategorie „Beiträge“ für ein Radio-Portrait von Tennis-Profi Angelique Kerber den zweiten Platz. Der Preis erinnert an die Reporter-Legende Herbert Zimmermann, der durch seine Kommentierung des WM-Endspiels 1954 unsterblich wurde. Tim Brockmeiers Beitrag „If I can make it there“ dreht sich um die Chance von Angelique Kerber, ausgerechnet in New York, bei den US Open 2016, die Nummer 1 der Tennis-Welt werden zu können. Den Beitrag zum Nachhören gibt’s unter www.hessenschau.de Der hr-Reporter ist übrigens auch sportlich in unserem Stadtteil engagiert und trainiert die E-Jugend-Fußballer des SC Riedberg. (Fotos: hr/ Tim Brockmeier privat)

Frankfurt sucht den
neuen Timo Boll

Nicht selten werden aus „mini“-Meistern im Tischtennis später Nationalspieler. Einen Spieler wie Rekord-Europameister Timo Boll zu finden, ist aber nicht die Hauptsache. Es geht am nächsten Sonntag vor allem um den Spaß am schnellen Spiel. Denn am 12. März ab 9.30 Uhr wird in der Sporthalle des Gymnasium Riedberg in der Friedrich-Dessauer-Straße 2 der Frankfurter Kreisentscheid der so genannten „mini-Meisterschaften“ 2016/2017 in sechs Altersklassen ausgespielt. Der Name mag „klein“ klingen, ist aber in Wirklichkeit groß, denn die mini-Meisterschaften sind die erfolgreichste Nachwuchs-Werbeaktion im deutschen Sport. Seit 1983 haben knapp 1,4 Millionen Kinder in Deutschland daran teilgenommen. Bundesweit wird die Aktion unter anderem von der Tischtennisfirma DONIC unterstützt. Mitmachen bei den mini-Meisterschaften durften bei vorhergehenden Ortsentscheiden alle sport- und tischtennis-begeisterten Kinder im Alter bis zwölf Jahre, mit einer Einschränkung: Die Mädchen und Jungen durften noch keine Spielberechtigung eines Mitgliedsverbandes des DTTB besessen haben oder beantragt haben. Im Klartext: Auch wer bislang noch nie einen Schläger in der Hand hatte, aber gerne einmal erste Erfahrungen mit dem schnellsten Ballsport der Welt sammeln mochte, war herzlich eingeladen mitzuspielen. …

Bekommen wir hier
einen Fitnesspark?

Gibt es bei uns im Stadtteil bald einen Fitnesspark – für alle und direkt unter freiem Himmel? „Trimm dich“ war gestern, „Street-Workout“ oder „Calisthenics“ ist heute. Als 2015 die städtische Outdoor-Fitnessanlage im Hafenpark, in Sichtweite der EZB, eröffnet wurde, sorgte das bundesweit für Aufsehen. Zugegeben, der Standort am Riedberg ist nicht ganz so exklusiv, dafür für unseren Stadtteil umso attraktiver. Im offiziellen Informations-System der Stadt ist zu lesen, dass der Magistrat „mit der Standortsuche und -prüfung für einen Calisthenics-Bereich in Kalbach-Riedberg begonnen“ hat. Insbesondere soll geprüft werden, ob sich eine Aufstellung der Geräte im östlichen Teil des Bonifatiusparks oder im neuen West-Teil des Kätcheslachparks umzusetzen lässt. Als möglicher Standort Nummer 3 wird geprüft, ob sich ein Bereich mit Geräten wie einer Sprossenwand, Stangen in verschiedenen Höhen und Bänken für Bauchtraining & Co. in die geplante Grünanlage entlang der Römischen Straße integrieren lässt, die am Westflügel vorbeiführt. Die Initiative für den Fitnesspark ging unter anderem vom Ortsbeirat aus. Dort sprach man sich im Oktober dafür aus und leitete das Anliegen mit der Bitte um Prüfung an …

Der Sportplatz kann kommen!

Der Hauptdarsteller ist nur 20 bis 30 Zentimeter groß und europaweit vom Aussterben bedroht. In der Ortsbeiratssitzung stehen zwei Präparate von Feldhamstern am Rednertisch. Beeindruckend, aber auch niedlich. Das Tier, das am liebsten in Kornfeldern und milden Lössböden wie bei uns am Riedberg buddelt, war so manchen Stadtteil-Akteuren nicht geheuer. Die Hamstervorkommen könnten die dringend benötigte zweite Sportanlage verhindern. Das war die Fakten-Lage bis Freitag. Dann erklärten Experten überraschend: Der Sportplatz kann gebaut werden. Denn es gibt aktuell nur noch sehr wenige Hamster, vielleicht sogar nur noch zwei Hamster-Männchen. Sie können nur überleben, wenn sie gerettet und in eine Erhaltungsstation gebracht werden. Die Sportvereine sind erleichtert – und die Ortspolitiker sprechen von einer „guten Nachricht“, obwohl dies zugleich natürlich auch eine traurige Nachricht sei. Sollte es wirklich nur einen einzigen Sportplatz für bald 15.000 Riedberger, zwei Vereine, zwei Grundschulen, ein Gymnasium und demnächst auch eine Integrierten Gesamtschule geben? Sollte der Riedberg sozusagen eine Kleinstadt in der großen City Frankfurt mit vier Schulen, aber ohne Möglichkeit für Leichtathletik und Bundesjungendspiele und mehr Sport für alle werden? …

Großes Sommerfest des SC Riedberg

Jetzt muss nur noch der Sommer endlich kommen! Die Vorbereitungen für unser Stadtteil-Sommerfest am 25. Juni mit Schulen, Kirchen und Vereinen laufen bereits auf Hochtouren. Exakt zwei Wochen früher, am 11. Juni ab 11 Uhr, lädt der SC Riedberg zum großen Sommerfest auf die Sportanlage ein – Spiel, Spaß, Abenteuer (mit dem Abenteuerspielplatz Riederwald) und 5-Jahres-Feier inklusive. Und das ist das Programm: Von 11 Uhr an veranstalten die Nachwuchskicker auf der Sportanlage in der Altenhöferallee ein G- und F-Jugendfussballturnier. Ab 12 Uhr gibt es wieder eine Spaß-Olympiade mit Fussball, Basketball, Volleyball, Rugby, Cricket und Golf zum Schnuppern für Groß und Klein. Ab 13 Uhr wird der Abenteuerspielplatz Riederwald mit Hüpfburg und vielen Spielgeräten für Unterhaltung bei den jüngeren Vereinsmitgliedern und Riedbergern sorgen. Gegen 17.30 Uhr findet dann die Siegerehrung mit der Verlosung der Sachpreise statt. Ab 18.30 Uhr wird der Riedberg dann gerockt und „Ring of Fire“ sorgen für beste Unterhaltung. Dieses Jahr steht das Sommerfest des SC Riedberg ganz im Zeichen der 5-Jahres-Feier und des symbolischen Spatenstichs für das neue Clubhaus. Weitere Informationen unter …

45 Minuten Feldhamster

Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten. Das Brennpunkt-Thema „Feldhamster“ dauerte somit mindestens eine Halbzeit lang. Wenn man die gut 45 Minuten der Bürgersprechstunde und die später erfolgten Beschlüsse im Ortsbeirat bedenkt. Das mag amüsant klingen – sportbegeisterte Riedberger, Schulen und Vereine sehen das anders. Der zweite Sportplatz mit 400-Meter-Bahn und dringend benötigten Spielfeldern rückt in immer weitere Ferne, da sich auf der Fläche östlich der Altenhöferallee mindestens zwölf Hamster-Familien eingegraben haben. Die Nager stehen unter Naturschutz. In einer aktuellen Magistratsvorlage wird sogar die „Unmöglichkeit der Ausführung“ der Sportanlage in Betracht gezogen (MAINRiedberg berichtete). Die Diskussion wogte vergangene Woche so lange hin und her, dass im Zuschauerraum schon leise geflüstert wurde, ob denn nicht ein Zebrastreifen die Hamster in ein Feld jenseits der Straße locken könnte… Die Beschlüsse im Ortsbeirat Zurück zu den Fakten: Tobias Vogel vom Planungsdezernat, der den Bürgern Rede und Antwort stand, betonte das grundsätzliche Ja zum Sportplatz. Die Parteien im Ortsbeirat ebenfalls. Mit 19:0 Stimmen wurden zwei Anträge von CDU und SPD verabschiedet. Einerseits wird der Magistrat gebeten zu prüfen, ob „eine Umsiedlung …

Unterschriften für den Sportplatz

Zwölf Hamster-Familien legen derzeit die Planungen für den zweiten Sportplatz am Riedberg auf Eis. Inklusive 400-Meter-Bahn, Groß- und Kleinspielfeld, Umkleiden und Parkplätzen. Der Feldhamster steht unter Naturschutz, ist „Tier des Jahres 2016“. Zur Möglichkeit einer Umsiedelung gibt es widersprüchliche Angaben, selbst aus dem dafür zuständigen Dezernat. Bei der Ortsbeiratssitzung am vergangenen Freitag waren die Nager DAS bestimmende Thema (Bericht folgt). In der Bürgerfragestunde, als schon halblaut gemurmelte Kommentare im Publikum zu hören waren, entstand bei Vertretern des Riedberger SV die Idee einer Online-Petition. „Wir wollen möglichst viele Unterschriften sammeln und so das Zeichen setzen: Ja, wir brauchen diesen Sportplatz“, erklärt Vorstand Gaby Nagel. Der Elternbeirat der Marie-Curie-Grundschule wandte sich gestern mit einer Rundmail an alle Eltern, mit der Bitte um Unterstützung dieser Petition. 2400 Schüler, 16.000 Einwohner – und nur 1 Sportplatz? „Wenn im kommenden Jahr auch noch die neue IGS eröffnet, haben wir circa 2400 Schulkinder am Riedberg, für die diese Erweiterungsfläche dringend benötigt wird“, erklärt die Elternbeiratsvorsitzende Barbara Günther. Die Schulen am Riedberg hatten sich stark dafür eingesetzt, dass eine Laufbahn mit in …

„Der Sportplatz muss kommen!“

Steht der neue Sportplatz vor dem Aus? Als MAINRiedberg vor wenigen Tagen über eine neue Vorlage des Planungsdezernats berichtete, reichten die Reaktionen im Stadtteil von Unverständnis bis Entsetzen. Wegen der Feldhamster-Vorkommen östlich der Altenhöferallee könnte die gesamte „Sportflächenerweiterung“ mit 400-Meter-Bahn, Funktionsgebäude, großem Spielfeld und Kleinspielflächen gekippt werden – so kann man die Magistratsvorlage M 56 verstehen. In Mittwochabend trafen sich Vertreter von Vereinen, Schulen und des Stadtteilarbeitskreises, um ein Zeichen zu setzen. Oder, wie es Alex Markert vom SC Riedberg, die Elternbeiratsvorsitzenden der Grundschulen und ein Sportlehrer formulierten: „Der Sportplatz muss kommen!“ Der geschützte Feldhamster ist Tier des Jahres 2016, gräbt seine Gänge gerne im Kornfeld, am Riedberg allerdings auch auf jener noch unbebauten Fläche, wo die dringend benötigten weiteren Sportflächen entstehen sollen. Bisher war geplant, dass die Hamster gezählt und umgesiedelt werden sollen. Mehr als vier Millionen Euro sind für den neuen Sportplatz bereits budgetiert und eingestellt. Jetzt ist in dem amtlichen Papier von der eventuellen „Unmöglichkeit der Ausführung“ der Sportanlage die Rede. Alex Markert vom SC Riedberg und Elternvertreter der Schulen stellen klar: …

Neuer Sportplatz vor dem Aus?

Mehr als 10.000 Menschen wohnen schon in unserem schönen, jungen Stadtteil. Knapp 1000 Mitglieder hat allein der SC Riedberg, der laut Vereinsführung „schon jetzt aus allen Nähten platzt“, wenn im Winter bis zu zehn Mannschaften gleichzeitig auf einem Kunstrasenplatz trainieren sollen. Im Riedberg-Budget fest eingeplant ist bislang eine Sportplatz-Erweiterung auf der anderen Straßenseite der Altenhöferallee. Gestern allerdings sickerten Neuigkeiten aus dem Magistrat durch, die Alex Markert vom SCR als „Schock“ bezeichnet. Laut einer aktuellen Vorlage des Planungsreferats könnte der zweite Sportplatz vor dem Aus stehen! Wegen „fehlendem Bedarf“ beziehungsweise der „Unmöglichkeit der Ausführung“. Also auch wegen der Feldhamster, die bekanntlich umgesiedelt werden müssten. Es handelt sich um ein Schreiben aus dem Planungsreferat für die Stadtverordnetenversammlung am 12. Mai. Dort soll – erwartungsgemäß – die Satzung zur Entwicklungsmaßnahme Riedberg aufgehoben werden. Denn ab 1. Juli 2016 ist für die Restplanungen bis 2020 und die Zukunft unseres Stadtteils nicht mehr die Hessenagentur, sondern allein die Stadt Frankfurt zuständig. Bemerkenswert ist Seite 10, letzter Absatz. Dort wird ausgeführt, dass vom Bau der 13. Kita abgesehen werde, „sollte kein …

Schüler siegen in Bad Homburg

Tischtennis macht Schule: Im Gymnasium Riedberg gibt es seit Oktober eine Schul-AG unter Leitung von Diplomtrainer Wieland Speer. Immer dienstags von 14.15 bis 16.30 Uhr trainieren über 30 Schüler fleißig. Das TT-Sportabzeichen haben sie bereits absolviert und auch an den mini-Meisterschaften haben sie teilgenommen. Nun fand in der Hochtaunushalle der erste Schulvergleich mit der Bad Homburger Humboldtschule statt. Mit insgesamt elf hochmotivierten 10 bis 12-Jährigen reiste AG-Leiter Speer mit dreimaligem Umsteigen in den öffentlichen Verkehrsmitteln an. Einheitlich gekleidet und pünktlich machte man zunächst ein Spiel zum Aufwärmen, das sogenannte „Mattenball“. An insgesamt neun Tischen ging es danach los mit Tischtennis und so richtig zur Sache. Man einigte sich darauf, immer zwei Sätze zu spielen, womit auch ein Unentschieden möglich war. Zuerst wurden die Doppel gespielt. Danach folgten die Einzelspiele. Während von die Riedberger durchgehend ein Einzel spielen konnten, mussten sich die Humboldtschüler immer abwechseln, da sie ein paar Schüler mehr in ihrer AG hatten. Alle hatten Spaß und waren ständig beschäftigt. Es wurden insgesamt 42 spannende Partieen ausgespielt. Das Endergebnis lautete 46:38 Sätze für Riedberg. …