Alle Artikel in: RiedbergNEWS

Neue Öffnungszeiten
im Jugendhaus

Ein Ort zum Chillen, Freunde treffen und Über-alles-Reden: Das Jugendhaus Riedberg in der Friedrich-Dessauer-Straße hat seit Ende der Osterferien noch längere Öffnungszeiten und ist teilweise bereits ab 14 Uhr und an den Freitagen bis 22 Uhr geöffnet (siehe oben). Auch 11- und 12-Jährige sind jetzt willkommen – bis 18 Uhr. „Vor allem samstags wird dieses Angebot von den Jüngeren gut angenommen“, erklärt Pia Straßburger, Leiterin des Jugendhauses. Sie hat noch eine Menge weiterer Ideen und Pläne und würde langfristig auch gerne die Öffnungszeiten noch mehr ausweiten. „Dafür bräuchte wir aber ehrenamtlich Interessierte.“ Einen Aufruf hatte man diesbezüglich am Riedberg schon gemacht – mit wenig Resonanz. Pia Straßburger sagt: „Jetzt geht es erst einmal darum, die neuen Öffnungszeiten zu etablieren. Dann sehen wir weiter.“ Positives Feedback zum Sicherheits-Workshop „Nicht mit mir!“ – unter diesem wichtigen Motto stand vergangenen Freitag ein Workshop für Jugendliche zum Thema Ängste, Gefahren und Schutz im öffentlichen Raum. Auch der Überfall auf zwei Mädchen Mitte April am Riedberg kam dabei zur Sprache. Teilnehmen konnten Teens zwischen 12 und 16 Jahren. Die Jugendhaus-Leiterin …

Radstars & Picknick:
Highlights am 1. Mai

Spitzensport hautnah erleben – das ist am 1. Mai wieder bei uns am Riedberg möglich. Die Organisatoren von Eschborn-Frankfurt versprechen „ein Radrennen der Superlative“. Zur 56. Austragung des Radklassikers haben sich nicht nur alle deutschen Top-Fahrer, sondern auch die internationalen Stars der Szene angesagt. Seit 2009 führt die Strecke direkt durch unseren Stadtteil. Das Highlight: In diesem Jahr wird es in der Altenhöferallee auf Höhe der Graf-von-Stauffenberg-Allee eine Sprintwertung geben. Marcel Kittel, John Degenkolb & Co. werden zwischen 12.30 und 12.40 Uhr dort erwartet. Wer will, kann übrigens direkt vom Raceday zum Picknick im Garten der IG Riedberg „durchstarten“. Zurück zum Radrennen. Natürlich werden auch in diesem Jahr ambitionierte Amateur- und U23-Fahrer sowie Junioren gestaffelt an den Start gehen und in der Zeit zwischen 10 und 13.20 Uhr den Riedberg erreichen. Zudem wird es hier ein Rahmenprogramm geben, mit Grillen vor dem Park Avenue, dem Auftritt von Cheerleadern und auch Kinderbetreuung. Das traditionsreichste deutsche Radrennen wird am 1. Mai Premiere in der WorldTour feiern, also in den Kreis der international bedeutendsten Rennen aufsteigen. Beim Kampf …

Es fehlen Kita-Plätze
für über Dreijährige

Im Stadtteil gibt es zu wenige Betreuungsplätze für über Dreijährige. Auf diese problematische Situation machten Mütter und die Leiterin einer Krabbelstube bei der vergangenen Ortsbeiratssitzung aufmerksam. Eine Mutter, Sandra Witteck, meldete sich stellvertretend in der Bürgerfragestunde zu Wort. Sie sprach von einer „extremen Anspannung“ und der Tatsache: „Ich habe für mein Kind keinen Platz, obwohl ich ab Herbst wieder arbeiten will. Wie soll ich das machen?“ Zahlreichen anderen Eltern geht es ähnlich, trotz 13 Kitas alleine am Riedberg und des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz. Im Frankfurter Bildungsdezernat bestätigt man diesen „Engpass“ und betont ausdrücklich: „Wir prüfen unter Hochdruck Alternativen.“ Zurück zur Ortsbeiratssitzung. Als sich Sandra Witteck wieder gesetzt hatte, schilderte der Stadtverordnete Robert Lange, Vorsitzender des Ortsbeirates 10, „ähnliche Probleme“ in Bonames, Eckenheim, Preungesheim und Frankfurter Berg. Selbst wenn also Eltern vom Riedberg oder aus Kalbach ihre Kinder nur wenige Kilometer entfernt anmelden möchten, dürfte das mehr als schwierig werden. Zudem bezeichnen die Mütter das neue und zentrale Frankfurter Kita-Anmeldesystem, das „Kindernet Frankfurt“, als „intransparent“. So sind derzeit nur Erstanmeldungen an den Kitas möglich. Was …

Wer muss für den
Kanalanschluss zahlen?

Die Plätze am Podium sind anfangs noch leer und die Aula des Gymnasiums ist nur relativ spärlich gefüllt – obwohl das Thema viele interessieren dürfte. Denn am Mittwoch Abend ist eine Informationsveranstaltung über die Erhebung einer Zahlung, die mehrere tausend Riedberger betreffen wird. Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) erläutert, dass sie in den nächsten Wochen mit der Veranlagung des so genannten „Kanalanschlussbeitrags“ beginnt – sukzessive im gesamten Neubaugebiet. Diese Gebühr dient zur Finanzierung der öffentlichen Anlagen zur Abwasserbeseitigung, das sind insbesondere Kanalisation und Abwasserreinigungsanlagen. „Dieser Beitrag ist einmalig“, wie SEF-Experte Ernst Appel wiederholt betont. Seit 1867 gibt es Kanalanlagen in Frankfurt. Inzwischen sind diese über 1,5 Milliarden Euro wert und müssen ständig erneuert und ausgebaut werden. Im Prinzip muss auch deshalb jeder Eigentümer ein Mal eine solche Anschlussgebühr zahlen. Dass es in einem Gebiet gleich mehr als 6000 Wohneinheiten fast zeitgleich betrifft, ist ziemlich ungewöhnlich, liegt aber schlicht an Größe und Entstehung des Riedbergs. Doch wer muss voraussichtlich wie viel zahlen? Hier kommen die wichtigsten Fragen und Antworten: Wer muss zahlen? Beitragspflichtig ist grundsätzlich, …

Wir sind jetzt
12.492 Riedberger

Jetzt ist es amtlich: Der Riedberg hat im vergangenen Jahr die 12.000-Einwohner-Schwelle „geknackt“ und es wird vermutlich nur noch einige Monate dauern, bis mehr als 13.000 Riedbergerinnen und Riedberger hier leben. Gestern stellte IT-Dezernent Jan Schneider die aktuelle Frankfurt-Statistik anlässlich des „Girls’Day und Boys’Day 2017“ vor. Insgesamt ist die Main-Metropole im Jahr 2016 um mehr 5000 Einwohner auf fast 730.000 gewachsen. Die meisten Frankfurterinnen und Frankfurter leben im Bockenheim. Den größten absoluten Zuwachs gab es aber im Stadtteil Kalbach/ Riedberg mit fast 2000 Neubürgern. Die jüngsten Einwohner Frankfurts Das Bürgeramt Statistik und Wahlen war aber so nett, Ihnen und uns für MAINRiedberg die Zahlen auszuhändigen, die nur unser Neubaugebiet, übrigens eines der größten ins ganz Europa, betreffen. Obwohl das letzte Quartier, der so genannte Westflügel, noch nicht fertiggestellt ist, leben hier bereits 6260 weibliche Einwohner, 6232 männliche. Mehr als 9500 Riedberger haben einen deutschen Pass, mehr als 2500 eine ausländische Staatsbürgerschaft. Äußerst interessant ist aber auch die Altersstatistik: Rund 500 Frauen und Männer sind 65 und älter, 8800 zwischen 15 und 64 Jahren – und …

Billabong startet FUNDBÜRO

Jetzt könnten die Zeiten von (erfolglosen) Suchaktionen via Facebook & Co. endlich vorbei sein. Denn das Billabong Familienzentrum startet mit einem neuen Service für den Riedberg: „Mit dem Fundbüro „Riedberg Lost & Found“ bieten wir die Möglichkeit, Fundsachen in unserem Familienzentrum abzugeben und wieder an den rechtmäßigen Eigentümer auszuhändigen“, informiert Sabine Fiedler vom Billabong-Vorstand. Die Fundsachen werden katalogisiert, entsprechend verwahrt und nur nach einer genauen Überprüfung und den Nachweis des Eigentums ausgegeben. Billabong möchte damit eine zentrale Anlaufstelle auf dem Riedberg schaffen. Nach Ablauf einer festgelegten Aufbewahrungszeit werden die Fundsachen an die dafür zuständigen städtischen Stellen oder die Polizei übergeben. Fundsachen können ab dem 02.05.2017 von Montag bis Donnerstag in der Zeit zwischen 9 bis 12 Uhr abgegeben und abgeholt werden. Nach Absprache ist dies in Ausnahmefällen auch am Nachmittag möglich. Ansprechpartnerinnen vor Ort sind Frau Papastefanou, Frau Hohmann und Frau Brandi. Diese kann man im Billabong-Büro im Jugendhaus, Friedrich-Dessauer-Str. 4-6, am Riedberg erreichen. Sabine Fiedler betont: „Gern können Sie uns auch eine Mail an info@billabong-family.de schreiben oder uns telefonisch kontaktieren unter 069 / 98957795.“ …

Schüler starten mit Bus
zur Tischtennis-WM

Nehmen Sie mal einen Ball mit 140 km/h an! Beim schnellsten Ballsport der Welt geht es nicht um Sekunden, sondern um Millisekunden…Mit diesen und anderen Fakten wird für die Tischtennis-WM geworben, die von 29. Mai bis 5. Juni in Düsseldorf stattfindet. Für die Schülerinnen und Schüler hier am Gymnasium Riedberg klang das trotz der vergleichsweise geringen Distanz verdammt weit weg – bis AG-Coach Wieland Speer, der selbst viele Jahre als Bundesliga- und Nationaltrainer gearbeitet hat, einen fast unmöglichen Plan entwickelte: Eine Busfahrt zur WM, inklusive Meet and Greet mit Nationalspielern und vor allem mit Einverständnis der Schulleitung und Unterstützung durch den Förderverein. Kurzum: Es klappt! Am Montag, den 29. Mai, startet nun mindestens ein Bus mit 44 Personen zur WM mit Stars wie dem Ex-Weltranglisten-Ersten Timo Boll und den Assen aus China wie Xu Xin, der übrigens Rechtshänder ist, aber nur mit links spielt. Abfahrt ist um 8 Uhr am Riedberg-Gymnasium und Rückankunft etwa 23 Uhr. Die Kosten betragen pro Person 20 Euro. Die Anmeldeformulare sind an die Teilnehmer der beliebten Tischtennis-AG schon verteilt. Auch …

Die NEWS der Woche

Endlich! Das Schwimmbad wird fertig Seit mehr als zwei Jahren ist die Marie-Curie-Schule eröffnet. Das Lehrschwimmbad dort war bisher nur „bedingt nutzbar“. Die Duschen funktionierten nicht, auch von weiteren Problemen wird berichtet. Seit diesem Schuljahr konnte zumindest der Schwimmunterricht intern an der Marie-Curie-Schule starten, allerdings nicht für die anderen Schulen am Riedberg und in Kalbach. Inzwischen befinden sich laut Magistrat die erforderlichen Arbeiten in der Umsetzung, in Abstimmung mit der HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH. Es ist davon auszugehen, dass die Arbeiten im laufenden Schuljahr abgeschlossen werden können. Das heißt: Dann soll Schwimmunterricht ohne Hindernisse und für alle Schulen im Stadtteil möglich sein. *** Autobahn-Ausbau: Einsatz für mehr Lärmschutz Die Stadtverordnetenversammlung setzt sich für mehr Lärmschutz beim Ausbau der A 5 zwischen Nordwestkreuz und Friedberg ein. Bislang ist bei der Übersichtskarte für das Vorhaben von Hessen Mobil die Bebauung am Riedberg weitgehend nicht enthalten. Mit einem Antrag will man erreichen, dass die Belange der Wohnbevölkerung auf dem Riedberg ebenso wie die Belange der anderen am Bauabschnitt angrenzenden Wohngebiete Frankfurts wie Praunheim, Niederursel, Kalbach, Nieder-Eschbach und dem teilweise …

Pavillon-Anlage für
noch mehr Schüler

Es war der Start für eine nicht nur architektonisch schöne Schule. Die zweite Grundschule am Riedberg, inzwischen Marie-Curie-Schule benannt, wurde Ende 2014 offiziell eröffnet. Der Bau ist für rund 520 Kinder barrierefrei und im Passivhausstandard errichtet, kostete 39 Millionen Euro. In Zukunft wird allerdings mit mehr als 600 Kindern gerechnet und schon im kommenden Schuljahr stößt man an Kapazitätsgrenzen. Deshalb soll die Schule in der Graf-von-Stauffenberg-Allee eine Pavillon-Anlage erhalten, mit vier Zusatz-Räumen plus einer Option auf zwei weitere Klassenräume. Voraussichtlich aber erst zum Schuljahr 2018/19. „Die Experten vom Bildungsdezernat sagten am Rande einer Besprechung, dass sie einen so rasanten Anstieg an Schülerzahlen noch nie erlebt hätten“, beschreibt die Elternbeiratsvorsitzende Barbara Günther die dramatische Situation. Die Zusage für die Pavillons steht, 80.000 Euro Planungsmittel der Stadt liegen bereit. Die Ausschreibung muss wie bei anderen öffentlichen Aufträgen allerdings europaweit erfolgen, was eine schnellere Realisierung fast unmöglich macht. 150 neue Schüler bereits im Herbst Doch der Riedberg wächst weiter. Aktuell lernen hier 322 Mädchen und Jungen. Zum Herbst hat man bisher mit 140 neuen Schülern gerechnet. Inzwischen sind …

Nach dem Überfall: Das
rät jetzt die Polizei

Es ist Tag zwei nach dem Überfall auf zwei 13 und 14 Jahre alte Mädchen am Riedberg. Sie waren am Ostersonntag spätabends auf dem Heimweg, als ihnen in der Käthe-Kruse-Straße am Bonifatiuspark zwei mit Sturmhauben maskierte Räuber folgten, sie bedrohten und Handy, Bargeld und eine Handtasche raubten. Eine Nachfrage bei der Polizei ergab, dass es noch keine weiteren Erkenntnisse dazu gibt. Die Untersuchungen laufen. Die Polizei ist aber verstärkt mit zivilen und uniformierten Beamten im Stadtteil unterwegs. Polizeisprecher André Sturmeit verweist im Gespräch mit MAINRiedberg zuerst auf die beiden Mädchen und äußerst die Hoffnung, dass sie den Vorfall verarbeiten können. Möglicherweise auch mit psychologischer Hilfe, die es bei den Beratungsstellen von Opferschutzorganisationen wie dem Weißer Ring gibt. Sturmeit spricht von einem Überfall, der „in dieser Art und Weise Gott sei Dank noch nicht am Riedberg passiert ist“, der allerdings alle Altersklassen treffen könne. Bitte kein „Heldentum“! Die Mädchen haben berichtet, wie sie von zwei Jugendlichen im Alter zwischen etwa 15 und 18 Jahren bedroht wurden. Mit einem Messer, durch das eines der Mädchen bei einem …