Kategorie: RiedbergNEWS

Wann haben die Schüler der IGS eine Turnhalle?

Die IGS Kalbach-Riedberg wächst. Gestartet wurde im vergangenen Jahr mit 100 Kindern, inzwischen sind es 200 und im nächsten Jahr demzufolge 300 Schülerinnen und Schüler. Der provisorische Holzbau in der Carl-Hermann-Rudloff-Allee im Westen unseres Stadtteils wird gerade um neue Fach- und Klassenräume erweitert. Der Platz fürs Ballspielen, Rennen und Herumtoben schrumpft durch den Anbau aber erheblich. „Als Ganztagsschule haben wir ein erhöhtes Aufkommen an Bewegungsbedarf“, gibt Schulleiterin Dr. Susanne Gölitzer gegenüber MAINRiedberg zu bedenkenKinder, die den ganzen Tag hier verbringen, wollen und müssen sich bewegen. Das noch größere Manko: Die IGS hat keine Turnhalle. Dafür will sich der Ortsbeirat jetzt verstärkt einsetzen. Denn diese Turnhalle wäre auch für die dritte Grundschule am Riedberg, die bereits 2019 eröffnen soll, dringend notwendig.

Wann und wo kann die Turnhalle gebaut werden?

Beim Besuch von Schuldezernentin Sylvia Weber und Vertretern des Baudezernats im Juni wurde eine Turnhalle, wiederum ein Provisorium, für die beiden Schulen in Aussicht gestellt. Geschehen ist bisher offenbar wenig. Bei der vergangenen Sitzung Mitte September wurde nun einstimmig der Magistrat aufgefordert mitzuteilen, wo die Turnhalle geplant ist und wann mit dem Bau zu rechnen ist. „Das Thema hatte ich für den Antrag vorgeschlagen und ich finde wichtig, dass das möglichst bald angeschoben wird. Wir kennen mittlerweile die Vorlaufzeiten“, erklärt der Riedberger Ortsbeirat Jörg Rohrmann (SPD).

Als möglicher Standort steht auch ein Grundstück im Bereich der Universität zur Wahl, also nur wenige Gehminuten von der Gesamtschule entfernt. Aber auch dazu gibt es noch nichts Konkretes.

Zeitraubend und aufwändig: So läuft der aktuelle Sportunterricht

Wie ist Sport momentan ohne eigene Turnhalle möglich? Rektorin Dr. Susanne Gölitzer muss weiter ausholen und beginnt zu erklären: Im Moment hat die IGS Kalbach-Riedberg acht Klassen an anderen Schulen zum Sportunterricht. „Da jede Schule andere Anfangs- und Unterrichtszeiten hat, müssen wir jeweils immer während der Pause oder während des angrenzenden Unterrichts loslaufen und zurückkommen.“ 90 Minuten bleiben also in der Regel nicht zum Sportmachen.

Hinzu kommt: Im nächsten Jahr sind es bereits zwölf Klassen ohne die Bewegungs-AGs. „Wir haben teuren AG-Raum zugemietet, um Yoga und Spiele anbieten zu können. Dieses Geld geht wieder für andere Dinge ab“, wie Susanne Gölitzer ergänzt. Insgesamt ist alles sehr aufwändig in Organisation und Absprache.

Auf der nahen Streuobstwiese dürfen die Kinder nur Äpfel sammeln 

Die Anfrage der Schule, die Streuobstwiese nebenan wenigstens mitnutzen zu dürfen, ist negativ beschieden worden. Die Kinder dürfen Äpfel sammeln und werden demnächst Apfelsaft pressen. „Immerhin“, heißt es aus Schulkreisen. Mehr nicht.

Auch zum Sachstand der Baugenehmigung für den Neubau der Gesamtschule gibt es keine aktuelle Auskunft. Das Gebäude wird zentral am Riedberg in der Nähe der U-Bahn entstehen und soll 2021 soll fertig sein. Das Fertigstellungs-Datum ist von großer Bedeutung, da dann wiederum die dritte Grundschule ins bisherige Holz-Provisorium einziehen kann. Ein Ortsbeirat: „Wenn nicht bald mit dem Bau gestartet wird, dann scheint der Fertigstellungstermin nicht realistisch.“ Und die Schulplanung am Riedberg geriete ins Wanken.

Foto: Archiv

Aktion zum Altstadtfest: Einen Tag zahlen, drei Tage feiern

Einen Tag zahlen, drei Tage feiern: Das bietet der RMV zum Frankfurter Altstadtfest vom 28. bis 30. September 2018, bei dem feierlich die neue Altstadt zwischen Römer und Dom eröffnet wird.

Mit der Aktion sind alle am 28. September gekauften Tages- und Gruppentageskarten auch an den folgenden beiden Tagen gültig. „Mit der neuen Altstadt wurde das Herz der Mainmetropole Frankfurt neu geschaffen“, freut sich Frankfurts Oberbürgermeister und RMV-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann, „es ist bestens mit Bus und Bahn angebunden. Das Angebot des RMV bietet einen zusätzlichen Anreiz, zum Festwochenende ganz ohne Staus und Parkplatzsuche vorbeizukommen und sich ein eigenes Bild vom neu rekonstruierten Viertel zu machen.“

RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat: „Mit der 3:1-Altstadt-Aktion schafft der RMV ein attraktives Angebot, mit dem Besucher das Auto stehen lassen und stattdessen bequem mit Bus und Bahn anreisen können. So steht dem Feiern nichts mehr im Wege.“

Erreichbar ist die neue Altstadt mit den Tram-Linien 11 und 12 über die Haltestelle „Römer/Paulskirche“ sowie per U-Bahn zur Station „Dom/Römer“ mit den Linien 4 und 5. Das Altstadtangebot gilt für alle zwischen dem 28. und 30. September 2018 gültigen Tages- und Gruppentageskarten und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten im jeweils gewählten Gültigkeitsbereich. Die Aktion gilt für alle Relationen innerhalb des RMV-Gebiets ausschließlich der Übergangstarifgebiete, außerhalb Hessen bzw. in den nord- und südhessischen Verbünden.

RMV-Tageskarten und Gruppentageskarten können an Fahrkartenautomaten, Verkaufsstellen und Mobilitätszentralen oder als RMV-HandyTicket erworben werden. Wer eine solche Karte für den 28. September kauft, kann damit auch am 29. und 30. fahren, ohne nochmals bezahlen zu müssen. Wer die Karte am 29. September erwirbt, kann damit ebenfalls ohne weitere Kosten auch am 30. fahren. Dann ergibt sich ein 2:1-Angebot.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: MAINRiedberg

Vorsicht, Citymord!

Es roch nach Fisch, Wasser und Ebbelwei… So beginnt ein neuer Frankfurt-Krimi. Geschrieben von Lutz Ullrich, 49 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, Rechtsanwalt im Mertonviertel. Noch mehr Riedberger kennen ihn vermutlich als Vorsitzenden der TSG Nordwest 1898, die auch bei uns im Stadtteil ein umfangreiches sportliches Angebot bereitstellt. Das Thema Sport zieht sich auch durch seine Krimis und den neunten Fall aus seiner Tom-Bohlan-Reihe.

Natürlich geht es um einen Mord. Der Tote schwimmt an einem sonnigen Morgen im Pool eines Beach-Clubs. Auf einem Parkhausdach mitten in der City. Bei der Tätersuche werden die Kommissare quer durch die ganze Stadt geschickt und nehmen den Leser zu manch sommerlichen Ort mit: an den Main, zum Osthafen, in Ebbelwei-Lokale und in den schattigen Stadtwald.

Wer Ullrichs Krimis kennt, der weiß, dass die Morde immer einen besonderen Hintergrund haben. So auch diesmal. Es geht um Fußball, geldgeile Spielervermittler und Unsummen an Gehältern und Ablösesummen. Der Sport wird benutzt, um Schwarzgeld zu waschen. Aber es geht auch um die Menschen, die den Sport und die Eintracht lieben. Die wie Bohlan das Pokalendspiel gesehen und die Eintracht auf dem Römerberg gefeiert haben. Menschen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass „alles im Kommerz untergeht“.

Der Autor verrät: „Citymord“ ist kein Fußball-Krimi. Aber man lernt einiges – auch über die Eintracht.

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Jetzt noch ein herzliches Dankeschön! Wir freuen uns sehr, dass wir drei Exemplare von „Citymord“ verlosen konnten – an die ersten drei LeserInnen, die nach Veröffentlichung dieses Beitrags eine Mail an mail@main-riedberg.de geschrieben haben. Die Bücher waren (leider) ruckzuck weg und werden in den nächsten Tagen selbstverständlich kostenlos zugestellt.

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Der Krimi „Citymord“ von Lutz Ullrich erscheint im LASP-Verlag und ist ab 1. Oktober als Taschenbuch für 10,95 Euro sowie als eBook im Handel erhältlich.

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Fotos: LASP-Verlag

Baudezernent nennt „Fehler“ und spricht von „Wiedergutmachung“

Als Baudezernent Jan Schneider (CDU) seine Ausführungen zur Marie-Curie-Schule beendet hatte, sagte ein Vater aus dem Publikum der Ortsbeiratssitzung: „Ich würde Ihnen sogar einen gebrauchten Diesel abkaufen.“ So relativ milde stimmten die Erklärungen des Dezernenten zu den Verzögerungen und Pannen rund um die Erweiterung einer Grundschule, die aus allen Nähten platzt. Eine Mutter indes blieb „misstrauisch“ und nannte die Argumente „nicht nachvollziehbar“. Direktorin Inken Matzen, die trotz Hochzeitstag gekommen war, rief die Sorgen von Lehrer, Elternvertretern und Betreuern um das Ganztagskonzept der Schule in Erinnerung. Sie verwies auf die teils hitzigen Schriftwechsel, das konstruktive Treffen mit dem Baudezernenten und spricht jetzt von einer „guten Interimslösung“. Denn wie MAINRiedberg bereits berichtete, können auch die Viertklässler bald wieder vom Jugendhaus aufs Schulgelände zurück. Das Baudezernat plant, ab Ende Oktober zusätzlich Stahlcontainer für die Nachmittagsbetreuung aufzustellen.

Die Erweiterung sollte bereits fertig sein – jetzt heißt es Ende Januar 2019

Es ist am Freitag vergangener Woche kurz nach 19 Uhr, als zuerst über die Zukunft der Alten Turnhalle in Kalbach gesprochen wird und dann die Debatte um die zweite Grundschule am Riedberg beginnt. Jan Schneider bittet um Nachsicht. Mit so einer Bevölkerungsentwicklung habe keiner rechnen können. Dann räumt er Fehler ein. Etwa, dass man in seinem Dezernat zu spät registriert habe, dass trotz Rahmenvertrags mit dem Hersteller der hochgelobten Holzmodule der Auftrag für jede Schule einzeln ausgeschrieben werden muss. Die Folge: Die Zeit habe nicht mehr gereicht, um die Erweiterung am Riedberg wie geplant zu errichten.

In puncto Fehler spricht er auch von „gewissen Irritationen und Briefwechsel“. So hatte das Amt für Bau und Immobilien (ABI) kurzerhand am Telefon mitgeteilt, dass es mit der Erweiterung nicht wie geplant klappt. Die Aufregung war groß, da auch das Schuldezernat darüber nicht informiert worden war. Um es kurz zu machen: Zunächst waren die Holzmodule plus Sanitäranlagen für vier Klassen bis nach den Sommerferien  versprochen worden, dann bis nach den Herbstferien – und jetzt sollen sie Ende Januar 2019 fertiggestellt sein.

Als „Wiedergutmachung“ und als „Notbehelf“ plant der Baudezernent, dass vorübergehend Stahlcontainer in unmittelbarer Nähe zum Schulgebäude platziert werden. Wenn alles klappt, sollen diese ab Ende Oktober zugänglich sein. Sozusagen als Provisorium vor dem eigentlichen Provisorium, nur wenige Meter weiter.

Der Weg zum Jugendhaus und zeitweise auch in zwei Räume des Gymnasiums würde dann ab Ende Oktober für die rund 100 Viertklässler entfallen. Alle Kinder könnten nach Schulschluss wieder auf dem Schulgelände bleiben. Das wäre eine enorme Erleichterung, auch für die Betreuer.

Holzmodule werden längerfristig bleiben

Zurück zu den Holzmodulen, für die inzwischen immerhin die Fundamente sichtbar sind. Sehr erstaunt waren anwesende Eltern, als klar wurde, dass diese längerfristig bleiben. Auch, wenn ab nächstem Sommer eine dritte Grundschule eröffnen soll. Die Baugenehmigung ist momentan auf fünf Jahre befristet. Baudezernent Schneider blieb aber vage, als es um das konkrete Zeitfenster ging. Zusatzräume, die hell und angenehm in Winter wie Sommer sind und eine „gute Arbeitsatmosphäre“ schaffen, bleiben nützlich. Zumal die Schülerzahlen auch in den nächsten Jahren kaum sinken werden.

Zeitplan für die dritte Grundschule ist „extrem sportlich“

Jetzt noch ein Blick wenige hundert Meter weiter. Nach Norden, Richtung Autobahn. Am Ende der Hans-Leistikow-Straße soll die bereits erwähnte dritte Grundschule eröffnen. Ebenfalls als Provisorium, bis man in das bisherige Gebäude der Integrierten Gesamtschule Kalbach-Riedberg (IGS) ziehen kann. Vier Klassen sollen hier 2019 eingeschult werden. Der Baudezernent aber nannte in der vergangenen Woche den Zeitplan „extrem sportlich“ und erklärte: „Zaubern können wir auch nicht.“

Das Gelände ist für Kleingärten reserviert, was jetzt erst mal ganz oder teilweise ruhen muss. Eine Grundschule allerdings, auch ein Provisorium, benötigt andere Rahmenbedingungen. Zur Hochspannungsleitung muss ein Mindestabstand eingehalten werden. Das Grundstück muss noch erschlossen werden und auch ein Verkehrskonzept muss erarbeitet werden. Momentan favorisiert man eine Containeranlage parallel zur bisherigen Wohnbebauung, die an den Grünzug „Römische Straße“ und an Streuobstwiesen angrenzt. Platz zum Toben wäre so auch. Aufgrund des Zeitdrucks sind nur Stahlcontainer möglich, wie Schneider betont.

Während der Baudezernent die Erwartungen dämpft, verweist das Schuldezernat darauf, dass die konkreten Planungen mit dem Kultusministerium bereits laufen. Eine dritte Grundschule am Riedberg wird aufgrund der Schülerzahlen dringend benötigt. Ein Budget für die Schule ist übrigens noch nicht vorhanden.

Foto: Stadt Frankfurt

Herbst im Wissenschaftsgarten – Führung zum Thema „Samen und Früchte“

Samen und Früchte sind nicht nur Grundlage der menschlichen Ernährung, sondern auch außerordentlich vielgestaltige Pflanzenteile, die eine wichtige Grundlage der heutigen Artenvielfalt darstellen. Die nächste Führung im Wissenschaftsgarten am Campus Riedberg  am kommenden Freitag hat die Vielfalt der Samen und Früchte von Blütenpflanzen zum Gegenstand. Die Botanik dieser Pflanzenteile wird anschaulich erörtert. Weitere Themen sind die Funktion von Samen und Früchten als Ausbreitungseinheit und die verschiedenen Ausbreitungsstrategien, beispielsweise über Tiere, Wind, Wasser oder auch Selbstverbreitung.

Der Wissenschaftsgarten ist frei zugänglich

Landschaftsarchitekt Robert Anton, der Leiter der Außenanlagen der Universität, wird fast poetisch, wenn er beschreibt, „wie sich unser Garten hier an die Umgebung und den Südrand des Riedbergs anschmiegt“. Dabei wissen viele Riedberger gar nicht, was sich hier im Außenbereich der Uni – für alle frei zugänglich – verbirgt und in den nächsten zehn Jahren bis vor zur Altenhöferallee reichen soll: Ein stetig wachsender Wissenschaftsgarten, der Lehre und Forschung der Naturwissenschaften am Campus dient und der „Information, Erholung und Entspannung“ der Öffentlichkeit. Mit 300 Quadratmeter großem Versuchsgewächshaus mit verschiedensten Klimazonen. Und draußen unter anderem mit einer Streuobstwiese, Laubwald, geologischem Garten und Arzneimittelgarten.

Treffpunkt ist am 21. September um 16 Uhr am Eingang Wissenschaftsgarten, Altenhöfer Allee 1f. Die Führung dauert voraussichtlich 90 Minuten.

Allgemeine Informationen zum Wissenschaftsgarten am Campus Riedberg und den Öffnungszeiten unter http://www.uni-frankfurt.de/51839002/oeffnungszeiten

Foto: Archiv

 

Frühstück im Familienzentrum: Billabong startet Wochenend-Café

Das Familienzentrum Billabong ist mit der großen Einweihung endgültig in den neuen Räumen  angekommen und weitet ständig das Angebot aus. Demnächst wird’s auch an Samstagen und Sonntagen einladend und gemütlich, denn am 29. September startet das neue „Wochenend-Frühstückscafé“. Jeweils von 9 bis 13 Uhr gibt es im Café des Zentrums in der Graf-von-Stauffenberg-Allee „viele hausgemachte, regionale und vor allen Dingen sehr leckere Spezialitäten“, verspricht man bei Billabong. Auch an Vegetarier und Veganer ist gedacht. Die Brötchen sind handgemacht und kommen aus einer kleinen Bäckerei. Das von Café-Initiatorin Claudia Spahn selbst gebackene Vollkornbrot hat schon lokale Berühmtheit erlangt und „wurde bei unserem Kinder-Kochkurs im August von den Kindern mit Begeisterung vertilgt“. Daneben gibt es Spielmöglichkeiten für die Kinder – für ein entspanntes Familienfrühstück.

Es werden natürliche, gesunde Lebensmittel verwendet, um so den Kindern und Erwachsenen einen guten Impuls zu geben: Gesundes Essen kann Spaß machen und richtig lecker sein. Als Fachfrau für Ernährung und Mama von drei Kindern liegt das Claudia Spahn sehr am Herzen. Jedes Wochenende gibt es zusätzlich noch ein paar wechselnde „Specials“ und auch warme Leckereien ab 11 Uhr zum Brunch. Passend zur Billabong-Philosophie ist jeder willkommen.

Das Wochenend-Frühstückscafé bei Billabong findet ab 29. September immer samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr im Zentrum in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b statt. Die Speisekarte findet man auf der Webseite von Billabong zum Download. Um vorherige Reservierung unter brunch.billabong@gmail.com oder Tel. 0176-10358809 wird gebeten.

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Willkommen im „Café Continental“

Alt und Jung haben ab sofort die Möglichkeit, sich am Riedberg ungezwungen und ohne Anmeldung zu treffen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffee, ebenfalls im Familienzentrum. „Vielleicht spielen wir auch gemeinsam das ein oder andere Gesellschaftsspiel. Ideen sind willkommen“, heißt es bei Billabong. Termin: jeden Donnerstag von 15.30 bis 17.30 Uhr

Foto: Billabong Familienzentrum riedberg e. V.

Container statt Jugendhaus: Viertklässler können zurück in die Grundschule

Die Debatte um die Platznot in der Marie-Curie-Schule hat eine neue, überraschende Wendung genommen. Während man in der vergangenen Woche noch davon ausging, dass rund 100 Viertklässler weiterhin nachmittags im Jugendhaus betreut werden müssen plus nach den Herbstferien auch in zwei Räumen des Gymnasiums, heißt es jetzt: Ende Oktober werden voraussichtlich Metallcontainer direkt auf dem Pausenhof der Grundschule in der Graf-von-Stauffenberg-Allee aufgestellt, die für die Nachmittagsbetreuung zur Verfügung stehen.

Der Baudezernent spricht von „Wiedergutmachung“

Das kündigte Baudezernent Jan Schneider (CDU) bei der Ortsbeiratssitzung am Freitag an und sprach in diesem Zusammenhang von „Wiedergutmachung“. Denn eigentlich sollten schon längst im Auftrag des Baudezernates dauerhaftere Holzmodule auf dem Schulgelände installiert sein, die Platz für mehr Klassenräume und Sanitäranlagen schaffen. Auch die problematische Betreuungssituation wäre so überhaupt nicht entstanden. Nun also soll ein Provisorium vor dem eigentlichen Provisorium für Abhilfe schaffen.

Schneider spricht von einem „Notbehelf für acht bis neuen Wochen“. Die Stahlcontainer sollen in unmittelbarer Nähe zum Schulgebäude, auf dem Bolzplatz, platziert werden. Nur vorübergehend. „Im Moment sieht es sehr gut aus“, dass das klappt.

So berichtete MAINRiedberg in der vergangenen Woche. Jetzt hat das Baudezernat eine andere Interimslösung

Ein kurzer Rückblick: Im Schulgebäude in der Graf-von-Stauffenberg-Allee reichte seit Sommer der Platz nicht mehr für die mehr als 500 Grundschüler im Ganztag aus. Die Viertklässler sind seit Schuljahresbeginn in den Stadtteilräumen des Jugendhauses untergebracht. Wenn aber Herbst und Winter kommen und die Kinder nicht mehr im Außengelände spielen und toben können, sind auch die begrenzten Räumlichkeiten dort zu klein. Das machten Schulleitung und Elternbeirat kürzlich nochmals in einem Brandbrief an den Baudezernenten und die übrigen Beteiligten deutlich. Dort ist zu lesen: „Die Schulleitung wird die Verantwortung ab Herbst in dieser Form nicht mehr übernehmen.“ Im Klartext: So konnte es definitiv nicht weitergehen. Sonst wäre die Betreuung für einen Teil der Schüler nicht mehr möglich gewesen.

Eine enorme Erleichterung – für Kinder und Betreuer

Die Container-Interimslösung soll nun dafür sorgen, dass alles weiterlaufen kann. Noch dazu in geordneteren Bahnen. Der Weg zum Jugendhaus wird dann ab Ende Oktober für die Viertklässler entfallen. Alle Kinder können nach Schulschluss wieder auf dem Schulgelände bleiben. Das ist eine enorme Erleichterung, auch für die Betreuer.

Die Stahlcontainer bleiben, bis die größeren Holzmodule kommen. Ende Januar/ Anfang Februar sollen sie bezugsfertig sein und den dringend benötigten Platz für vier Klassen bieten. Die gesamte Nachmittagsbetreuung kann danach wieder in den dafür vorgesehenen Räumen im Erdgeschoss stattfinden. Wenn der Zeitplan diesmal eingehalten wird.

Foto: Archiv

Gymnasium weiter ohne WLAN

Kreidezeit herrschte am Gymnasium Riedberg noch nie. Im Gegensatz zu manch anderen Schulen in Frankfurt. Gegenwart und Zukunft sind aber auch noch nicht so richtig angekommen. Zumindest, was die Digitalisierung betrifft. Eigentlich sollten bis Ende des Jahres 14 Pilotschulen in der Stadt mit WLAN ausgestattet werden, dazu zählt das Riedberggymnasium. Bis in fünf Jahren sollten alle weiteren Frankfurter Schulen folgen. Doch das Projekt kommt nicht in die Gänge. Laut Frankfurter Rundschau sind sich in der Römer-Koalition vor allem Christ- und Sozialdemokraten über das Vorgehen uneinig. Berufsschulen sprechen bereits von einem beträchtlichen Schaden. Schülervertreter, auch hier am Riedberg, fühlen sich „im Stich gelassen“.

„Wir als Schülervertretung finden es natürlich sehr ärgerlich, dass sich die planmäßige Einrichtung des WLANs an unserer Schule – und an 13 weiteren Schulen – wieder verzögert“, erklärt Gianluca Guccione, stellvertretender Stadtschulsprecher und Schulsprecher des Gymnasiums Riedberg, gegenüber MAINRiedberg.  „Ich denke, es ist unbestritten, dass wir in einem Zeitalter der Digitalisierung leben und deshalb haben die Schulen die Aufgabe, den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden.“

Alle Schulen, die am Pilotprojekt der Stadt Frankfurt teilnehmen wollten, mussten ein pädagogisches Konzept vorlegen. Die Ideen reichten von der schnellen, aktuellen Recherche im Internet, der Nutzung in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern bis zum Erstellen einer digitalen Schülerzeitung. Berufsschulen benötigen WLAN auch für gegenwärtige Ausbildungs- und Arbeitsprozesse.

„Wir werden im Stich gelassen“

Unstimmigkeiten herrschen offenbar im Hinblick auf die Kosten. Während das Bildungsdezernat ein Konzept mit hohen Sicherheitsstandards vorgelegt hat, das allerdings auch Ausgaben in Millionenhöhe bedeutet, zweifelt man im IT- und Baudezernat diese an. Man sei aber im Gespräch, heißt es derzeit.

Schulsprecher Gianluca Guccione stellt indes klar: „Es kann nicht sein, dass politische Streitigkeiten auf den Rücken vom uns Schülerinnen und Schülern ausgetragen werden, so dass wir – und auch die Schulen –  im Stich gelassen werden.“

Es gibt kaum WLAN an hessischen Schulen. Eine Ausnahme ist Marburg mit einer Versorgungsquote von nahezu 100 Prozent. Ganze Jahrgänge wurden dort bereits mit Tablets ausgestattet. Der Anspruch in der heutigen Zeit sei ganz klar. Schulsprecher Guccione: „Jede Schule sollte einen festen Digitalisierungsstandard haben, damit die Schulen ihrem Bildungsauftrag gerecht werden können und auch digitale Kompetenzen vermitteln können.“

Foto: Archiv

Kalbach: Exhibitionist festgenommen

Eine 28-jährige Frau aus Leipzig war gestern gegen 12.50 Uhr an der Hauptwache in die U-Bahn der Linie 2 in Fahrtrichtung Bad Homburg-Gonzenheim eingestiegen.

Etwa zwei oder drei Haltestellen später stieg ein Mann ins Abteil hinzu und nahm ihr gegenüber Platz. Plötzlich öffnete er seine Hose und zeigte sich der Frau in schamverletzender Weise.

Die 28-Jährige forderte ihn auf, dies zu unterlassen, was jedoch nur mit einem Lächeln quittiert wurde. Die Frau verständigte umgehend die Polizei, die den Tatverdächtigen, einen 64-jährigen Wohnsitzlosen, an der Haltestelle Kalbach festnahm.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

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Foto: Archiv

Ampel an Unfall-Kreuzung kommt 2019

Vor vier Wochen wurde hier eine Schülerin beim Überqueren des Zebrastreifens verletzt. Zum Glück nur leicht. Im Juni erlitt ein Radfahrer schwere Verletzungen bei einem Zusammenstoß mit einem Auto. Auch in den Monaten vorher hatten sich bereits Unfälle an der Kreuzung Altenhöferallee/ Graf-von-Stauffenberg-Allee, die insbesondere beim Abbiegen schwer einsehbar ist. Deshalb wollen Ortsbeiräte in der Sitzung heute Abend „die beschleunigte Errichtung einer Ampel“ oder vorerst „andere Maßnahmen zur Entschärfung der Verkehrssituation“ fordern. Die Vorzeichen für diese Diskussion stehen neuerdings auf Grün: Gestern kam die Nachricht aus dem Straßenverkehrsamt, dass die Ampel 2019 installiert wird.

Die Begründung: Man hat die Prioritäten neubewertet. Eine weitere Signalanlage am Riedberg habe noch Priorität, dann steht die Unfall-Kreuzung an einer der Hauptstraßen unseres Stadtteils an nächster Stelle. „Die Umsetzung wird ca. im zweiten oder dritten Quartal 2019 erfolgen“, heißt es in einem Schreiben, das der Elternbeirat der Marie-Curie-Schule erhalten hat. Die Eltern hatten „gebetsmühlenartig“ darauf aufmerksam gemacht, wie notwendig mehr Schutz durch eine Ampel wäre. Viele Kinder und auch Jugendliche queren hier auf dem Weg zur Grundschule, der neuen IGS oder zum Bus des Gymnasiums Nord die Straße. Kinder wurden schon verletzt.

„Das sind zumindest mal gute Nachrichten, auch wenn es noch etwas dauern wird“, erklärte Tanja Goldbeck vom Verkehrsausschuss des Elternbeirates gestern. Weitere Eltern wirken erleichtert und überrascht zugleich. Seit einigen Monaten lag der Beschluss zur Errichtung einer Ampel vor. Eine Umsetzung war aber nicht absehbar. Bisher hieß es, dass aufgrund der derzeitigen Haushaltslage noch kein genauer Zeitpunkt für eine Installation genannt werden könne. Davor hatte man ein klares Nein noch mit dem „geringen Querungsverkehr“ begründet. Jetzt soll die Ampel kommen.

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So berichtete MAINRiedberg bereits in dieser Woche: http://main-riedberg.de/ortsbeiraete-fordern-ampel-an-dieser-unfall-kreuzung/

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Foto oben: Im Februar wurde hier eine Schülerin des Gymnasiums Nord von einem Auto erfasst und leicht verletzt

Foto: Archiv