Alle Artikel in: RiedbergNEWS

Bomben-Attrappe
sorgt für Aufregung

Gestern Abend löste eine Sprengstoffattrappe auf dem Kinderspielplatz im Pissarroweg einen Polizeieinsatz aus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet und sucht nach Zeugen.  Gegen 21.15 Uhr alarmierte ein Mann die Polizei und teilte mit, dass sich auf einer Hecke auf dem Kinderspielplatz ein Gegenstand befinden würde, der aussehen würde wie eine Sprengstoffvorrichtung. Sicher sei er sich jedoch nicht. Die Polizei leitete sofort umfangreiche Maßnahmen ein. Die umliegenden Straßen und der Spielplatz wurden abgesperrt. Das Fachkommissariat, ein Sprengstoffspürhund sowie Entschärfer des LKA waren vor Ort. Gegen 23.50 Uhr stellte sich heraus, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Attrappe handelt.  Ein ganz schlechter Scherz Es war ein Wecker mit Drähten, die mit vermeintlichen Sprengstoff-Stangen verbunden sind. Der Dynamit-Wecker ist nur ein Spielzeug, ein ganz schlechter Scherz. Ein Blick ins Internet macht aber klar, dass man die sehr echt aussehende Attrappe schon mit ein bisschen Suchen im Internet finden und kaufen kann. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet. Der Verursacher der Maßnahmen muss unter Umständen damit rechnen, dass die Kosten des Einsatzes in Rechnung gestellt werden.  …

Am Montag ist Baubeginn
für neuen Nelly-Sachs-Platz

Ab Montag beginnen die Bauarbeiten zur Gestaltung des Nelly-Sachs-Platzes am Riedberg. Die neue öffentliche Platzanlage liegt im Quartier Schöne Aussicht zwischen Riedbergallee, Zur Kalbacher Höhe und Gräfin-Dönhoff-Straße. Die rund 3.200 Quadratmeter große Fläche wird im Norden durch die Stadt­bahnhaltestelle, im Osten durch ein langes Wohngebäude und im Westen durch das katholische Gemeindezentrum begrenzt. Im näheren Umfeld befinden sich außerdem der künftige Schulstandort der Integrierten Gesamtschule und die evangelische Ried­berggemeinde. Die Bauarbeiten sollen bis etwa Ende des Jahres dauern, die Herstellung wird von der HA Stadtentwicklungsgesellschaft im Auftrag des Erschließungs­amtes der Stadt koordiniert. Der Entwurf stammt von dem Berliner Landschaftsplaner Jürgen Weidinger. Die Platzgestaltung soll eine Verbindung zu den umliegenden Flächen und eine „hohe Aufenthaltsqualität“ schaffen. Durch Baum- und Strauchpflanzungen, einen ab­wechslungsreichen Pflasterbelag, verschiedene Sitzmöglich­keiten und einen kleinen Spielplatz im südlichen Bereich. Sträucher rahmen den Platz ein, und es gibt Aufenthaltsbereiche mit Sitzmöglichkeiten und schattenspenden Bäumen. Insgesamt wer­den 22 Bäume gepflanzt wie Japanischer Schnurbaum, Gold-Esche und Scharlach-Eiche. An der Mauer zum Kirchhof wird ein Sitzbereich angelegt, der zum Verweilen einlädt. Im Norden entsteht ein Podest, auf …

Fitnessanlage für Senioren
wird genau hier gebaut

Viele ältere Menschen wollen nicht nur geistig, sondern auch körperlich fit bleiben. Vor diesem Hintergrund hat das Grünflächenamt in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Hochschule Geisenheim die tatsächlichen Bedürfnisse und Freizeitgewohnheiten von Menschen über 50 untersucht und bereits vier Fitnessanlagen für Senioren im Stadtgebiet errichtet. Bis Sommer 2018 wird eine weitere Anlage gebaut, die natürlich auch jüngeren Hobby-Sportlern und Müttern, Vätern und Kids offensteht – am so genannten „Topographischen Weg“, in unmittelbarer Nähe von Kita Mobile, Kätcheslachpark und dem asphaltierten Weg nach Kalbach. „Zirkeltraining“ nicht nur für Senioren Der Parcours wird zehn Geräte umfassen, an denen Mobilität, Kraft und Ausdauer gesteigert werden können. Es wird also eine Art Zirkeltraining möglich sein. Der Bereich ist rund 1000 Quadratmeter groß und begrenzt von Hecken. Es werden auch Sitzwürfel und Bänke zum Ausruhen da sein sowie Hinweisschilder, wo Dauer und Schwierigkeitsgrad der Übungen vorgeschlagen sind. Es wird Ganzkörpertrainer geben und Geräte für die Schulter-, Brust-, Rücken- sowie Beinmuskulatur und das Gleichgewicht. Auch ein Reck und eine Pedalostrecke sind geplant. Alle Apparate werden auf einer Plattform aus Kunststoff angebracht, …

Viel besser als Elektroschrott:
Lust auf ein Repair-Café?

Es ist Wahnsinn, das nach drei oder vier Jahren wegzuwerfen… Das hat wahrscheinlich jeder von uns schon mal gedacht, wenn er festgestellt hat, dass der „neue“ Toaster oder das Bügeleisen seinen Geist aufgegeben hat. Aber was soll man tun, handwerklich und technisch eher unbegabt, wenn der Kostenvoranschlag der Reparatur teurer ist als das Gerät selbst? Da bleibt nur die Entsorgung und Neuanschaffung. Denkste! Am 25. Oktober soll das erste Repair-Café am Riedberg aus der Taufe gehoben werden. Das Familienzentrum Billabong Riedberg möchte dem (Elektro-)Schrott den Kampf ansagen und die Riedberger zum Reparieren Ihrer geliebten, aber defekten Dinge animieren. Es geht aber natürlich auch darum, gemeinsam etwas wieder zum Leben zu erwecken, gemeinsam Spaß haben und sich austauschen zu können. Billabong sucht „Reparatur-Profis“ Billabong sucht nun Menschen, die sich beim neuen Repair-Café ehrenamtlich engagieren möchten. Und fragt: „Sind Sie vielleicht ein Elektriker im Ruhestand, eine Näherin, die nachmittags Zeit und Lust hat in geselliger Runde anderen Menschen und deren kaputten Textilien zu helfen? Sind Fahrräder Ihre Leidenschaft? Sind Sie Schreiner und können anderen bei der Reparatur …

Über 100 Kinder
haben keinen
Kita-Platz

Es ist die verzweifelte Schilderung einer Mutter, die das Problem am besten veranschaulicht: Als sich Freitagabend in der Ortsbeiratssitzung bereits mehr als 30 Minuten alles um den Mangel an Kita-Plätzen dreht, meldet sich Anja Martschei zu Wort. Ihr Sohn wird derzeit noch in einer Krippe betreut. Da er aber genau am Stichtag des Krippenjahres geboren ist, will die Stadt keine Verlängerung mittragen und die junge Familie hat ab 1. August weder eine Kita-Platz noch einen Vertrag. Trotz monatelanger Bemühungen. „Das heißt, wir haben dann ein unbetreutes Kind. Ich bin berufstätig und musste meinem Arbeitgeber wieder absagen“, berichtet sie. Am Riedberg fehlen 114 Kita-Plätze für über Dreijährige, in Kalbach sind es 80. Also exakt in jenem Alter, wo es schon seit Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gibt. Das bestätigten Jetta Lüdecke, Sprecherin von Bildungsdezernentin Sylvia Weber, und Cornelia Suess vom Stadtschulamt. Die beiden sprechen von einem „exorbitanten Wachstum an Kinderzahlen“, das aus den bisherigen Statistiken nicht ersichtlich gewesen sei, zumal man die Kindertagesstätten am Riedberg ohnehin schon mit 105-prozentiger Auslastung geplant habe. Auch jetzt fehle …

Hirnforschung live
in der „Bar of Science“

Am 27. und 28. Juni werden sieben hervorragende Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung im Rahmen der Initiative “Bar of Science” Vorträge in fünf verschiedenen Cafés und Bars im Frankfurter Raum halten. Am nächsten Dienstag auch im neuen Stadtteil-Treff „Dessauer“ im Jugendhaus Riedberg! Obwohl vergleichbar mit dem Konzept der Science-Cafés, hat die “Bar of Science” mit acht Vorträgen verteilt über fünf Veranstaltungsorte und auf zwei Tage doch einen etwas anderen Ansatz. Die Referenten werden über viele interessante Themen in der Neurowissenschaften, wie die Evolution des Gehirns, Lernen und Gedächtnis, selektive Aufmerksamkeit, neue Entwicklungen bei der Visualisierung des Gehirns und das Tarnungsverhalten in Kopffüßern, vortragen. Die fünf Veranstaltungsorte sind im Frankfurter Norden (Tower Café am alten Flugplatz und das kürzlich eröffnete Stadtteiltreff „Dessauer“) und in der Nähe der Innenstadt (Chinaski nah zu der Alten Oper sowie Cafuchico und „Milch und Zucker“ an der Eckenheimer Landstraße). Es werden sowohl deutschsprachige als auch englischsprachige Vorträge angeboten. Alle Vorträge sind kostenlos. Wie speichert das Gehirn Wissen? Im Riedberger Stadtteil-Treff „Dessauer“ (Friedrich-Dessauer-Straße 4-6) finden die Vorträge am Dienstag um 20 Uhr …

Abschied & Neustart
beim SC Riedberg

Alles begann beim Kicken auf roter Asche. Als es hier noch mehr Felder als Häuser gab. Der SC Riedberg wurde von nur 26 Mitgliedern gegründet, am 17. März 2011 dann kam der erste Spatenstich für die Sportanlage in der Altenhöferallee. Inzwischen platzt man mit mehr als 1200 Mitglieder „aus allen Nähten“, hat die drittgrößte Fußballsparte in der Mainmetropole, laut Auskunft der Verantwortlichen sogar die fünftgrößte in ganz Hessen. Den Verein geprägt hat nicht zuletzt Ex-Vorstand Alexander Markert, der Ende vergangenen Jahres zurücktrat und bei der Mitgliederversammlung am Montag verabschiedet wurde. Vorstandskollegen lobten seinen Einsatz und Pioniergeist, die Ortsbeiratsvorsitzende Carolin Friedrich zollte Respekt dafür, dass Markert & Co. sozusagen aus dem Nichts Vereinsstrukturen aufgebaut haben. Dann fügte sie hinzu: „Da muss man auch mal die Ellbogen rausfahren, um sich durchzusetzen“. Anders und durchaus ehrlich ausgedrückt: „Wir haben uns oft gerieben, aber es ging immer um die Sache.“ „Alex I.“ bekam auch noch ein Trikot der Eintracht zum Abschied, plus ein SCR-Trikot mit den Unterschriften der Anwesenden. Der Unternehmer wird dem Sport weiter erhalten bleiben, als stellvertretender …

Einweihung der
Kita Königsblick

Hell, bunt, einladend – so ist nicht nur die zwölfte Kita am Riedberg. So war auch das Wetter am Tag der offiziellen Einweihungsfeier der Kita Königsblick. „Es war für Kinder, Eltern, Gäste und unser Team ganz toll. Wir sind sehr glücklich mit dieser Veranstaltung“, sagt Tuncay Bayram, Leiter der Kindertagesstätte. Auch das Stadtoberhaupt, OB Peter Feldmann, fand trotz eines gefüllten Kalenders am Samstag Zeit. „Steigende Kinderzahlen mit einem jährlichen Zuwachs von rund 2100 Kindern sind eine wunderbare Entwicklung und ein Beleg dafür, dass Frankfurt eine familienfreundliche Stadt ist. Gute Kinderbetreuung, das heißt Bildung von Kleinauf, ist hierbei ein entscheidender Faktor“, hob er bei seiner Begrüßung hervor. Man sei stolz auf eine Quote bei unter Dreijährigen von 46 Prozent und eine Quote bei den über Dreijährigen stadtweit von 97 Prozent. Allerdings fehlen am Riedberg aktuell Plätze für über Dreijährige, weil der Zuwachs an Kindern im Stadtteil alle Prognosen der Stadt übertroffen hat. Das Dezernat für Integration und Bildung spricht von einem „Engpass“, arbeitet mit Hochdruck an Alternativen und will noch vor den Sommerferien darüber informieren (MAINRiedberg …

Riedberger SV kooperiert
mit dem TV Kalbach

Der Riedberger SV hat eine enge Kooperation mit dem Turnverein Kalbach vereinbart. Mitglieder des RSV dürfen nach den Sommerferien das Angebot des Nachbarvereins mitnutzen. In der Regel ist das kostenlos. Bei Angeboten mit Zusatzbeiträgen müssen dann auch nur diese Beiträge gezahlt werden. Bei festen, geschlossenen Leistungsgruppen oder stark frequentierten Gruppen haben allerdings Mitglieder des TV Kalbach Vorrang. Die gleichen Bedingungen gelten im umgekehrten Fall für Mitglieder des TV Kalbach. Sie dürfen das RSV-Angebot mitnutzen, es sind keine oder bei Zusatzbeitragsangeboten nur diese Zusatzbeiträge zu tragen. TV-Kalbach-Mitglieder können sich einfach auf der RSV-Homepage für ein Schnuppertraining oder Angebot anmelden. Der jeweilige Trainer meldet sich dann per Mail. Hier gilt: Nur bei festen, geschlossenen Leistungsgruppen oder stark frequentierten Gruppen haben Mitglieder des RSV Vorrang. Informationen: Riedberger SV (Symbolfoto: Tom Bayer)

Hier entsteht
der neue Stadtteil

Nicht weit vom Riedberg entfernt soll Frankfurts neuer Stadtteil für mindestens 25.000 Menschen entstehen. Laut Angaben der Stadt handelt sich dabei um ein Areal „beidseits der Autobahn A 5, das im Osten von Niederursel und Praunheim sowie im Westen von der Frankfurter Stadtgrenze umfasst wird“. Der Druck auf den Wohnungsmarkt ist groß, da bis zum Jahr 2030 die Einwohnerzahl auf mehr als 810.000 Menschen ansteigen soll. Im vergangenen Jahr waren knapp 730.000 Menschen in Frankfurt gemeldet – schon das war ein Rekord. Dieses Gebiet könnte der neue Stadtteil umfassen Am Freitag präsentierten Oberbürgermeister Peter Feldmann, Bürgermeister Uwe Becker und die Stadträte Stefan Majer und Mike Josef ihren Standortvorschlag für einen neuen Frankfurter Stadtteil. Das Entwicklungsgebiet ist knapp 550 Hektar groß, davon sind rund 190 Hektar Bruttobauland. „Aufgrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums reichen die Projekte der Innenentwicklung nicht aus“, führt Oberbürgemeister Peter Feldmann aus. „Deshalb sind wir auch auf die Außenentwicklung angewiesen und gehen nun an die Schaffung eines neuen Stadteils heran.“ Bei den Untersuchungen zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept wurden rund 200 Flächen im Stadtgebiet unter die Lupe …