Kategorie: RiedbergNEWS

Werde ein Heartbeat Hero

Am Samstag ist es soweit: OCR Frankfurt veranstaltet auf der Sportanlage des SC Riedberg seinen ersten eigenen Hindernislauf: HEARTBEAT HERO. Auf der 1km Strecke sind insgesamt 15 Hindernisse verteilt. 6 Athleten gehen gleichzeitig an den Start und die schnellsten 3 kommen eine Runde weiter. Start ist am 14.10.2017 um 10 Uhr auf der Sportanlage des SC Riedberg, Altenhöferallee 189, 60438 Frankfurt am Main / Riedberg.

Was erwartete die Läufer: Fabian Raschke und sein Team haben ihre jahrelange Erfahrung als Teilnehmer und Marshalls bei Hindernisläufen genutzt und die Finnenbahn und Freiflächen mit ordentlichen und herausfordenden Hindernissen ausgebaut. Am Start geht es auf den Heartbeat Hill, nach einem kurzen Sprint liegen Tire Stacks und das Broken Window auf der Strecke an um eine erste Selektion durchzuführen. Nach einem weiteren kurzen Sprint gilt es Log Carry zu bewältigen, bevor auf der Gegengeraden 3 Hay Stacks durchlaufen werden. Wo normalerweise die Beachvolleyballer Bälle schmettern erwartet die Läufer der Sand Crawl und ein Balance Beam. Auf der Boules-Fläche können die Riedberger sonst eine ruhige Kugel schieben – aber nicht am Samstag! Über A-Climb und Climber geht es auf beim Under-Over im wahrsten Sinne des Wortes drunter und drüber. Mit Decline Wall und Log Drag hat man es dann schon fast geschafft: ein weiterer kurzer Sprint und mit der Wall geht es in den Zieleinlauf.

Die Läufer können sich auf spannende und herausfordernde Hindernisse und eine sportliche Competition freuen. Die Auswahl der Hindernisse zeigt sehr schön, dass Hindernislauf mehr ist als sich im Schlamm zu suhlen:
Neben Essen und Trinken gibt es für die Zuschauer auch eine Kids Area und Workout Zone. Wen der Ehrgeiz packt kann gerne jede Woche mittwochs vorbeischauen und sich selbst einmal ausprobieren. Instructor Raschkenstein und sein Team wird jede/n an sein Limit bringen. Der noch relativ junge Verein ist mittlerweile in der Frankfurter Sportszene fest etabliert und hat bereits knapp 60 Mitglieder.

Weitere Infos unter www.heartbeathero.de und www.ocrfra.de

Text: Alexander Markert, Foto: OCR Sprint Hindernislauf Frankfurt

Der Riedberg leuchtet

Diwali, das hinduistische Lichterfest, wird vor allem in Indien, aber auch im Rest der Welt jedes Jahr gefeiert. In diesem Jahr richten es Riedberger mit indischen Wurzeln erstmals im Jugendhaus aus. Der Culture Club Riedberg unterstützt sie dabei und alle Riedberger sind herzlich willkommen.

Das mehrtägige Fest findet jedes Jahr an einem anderen Datum statt, es beginnt aber immer am 15. Tag des Hindumonats Kartik. In diesem Jahr ist dies am 19. Oktober der Fall. Am Sonntag, den 22. Oktober, wird es ab 16 Uhr im Jugendhaus ziemlich bunt und fröhlich zugehen. Jugendliche haben bereits seit Wochen mit einer indischen Tanzlehrerin Bollywood-Tänze eingeübt, überall werden Kerzen leuchten und es wird nach selbst gemachtem indischen Gebäck und Süßigkeiten duften. Es gibt auch einen kurzen Vortrag, der die Bedeutung von Diwali beleuchtet – und das ist ganz wörtlich gemeint. Denn das bekannteste Element von Diwali sind die vielen kleinen und großen Lichter.

Das fröhliche Fest wird oft auch als indisches Weihnachten bezeichnet: die Häuser sind geschmückt, Kerzen werden angezündet, Gaben verteilt und gemeinsam wird gut und viel gegessen. „Wir freuen uns sehr auf das Fest, und dass wir es erstmals gemeinsam mit unseren Nachbarn feiern können“, erklärt Dhanalakshmi Ramkumar, die mit ihren Freundinnen und Freunden sowie deren Familien das Fest vorbereitet haben. „Wir wollen damit auch zeigen, wie toll es ist, friedlich in einer multi-kulturellen Gesellschaft zu leben.“

Genau das ist auch das Anliegen des Culture Club Riedberg (CCR). Der Verein hat den Kontakt zum Jugendzentrum hergestellt, Spenden organisiert – die Blumendekoration stellt Blumengeschäft blume2 zur Verfügung – und kümmert sich um die Werbung für das Event. „Unser Stadtteil ist wunderbar bunt. Und wie kann man seine Nachbarn und andere Kulturen besser kennenlernen, als wenn man zusammen feiert und isst. Das ist echte Kulturarbeit“, sagt CCR-Vorsitzende Sandra Thoms.

happy diwali am Riedberg, 22. Oktober, ab 16 Uhr im Jugendhaus, Friedrich-Dessauer-Straße

Happy Diwali 2017, Lichterfest am Riedberg

Text: Fabian Obergföll/ Culture Club Riedberg

(Foto: Ron Dale)

Oberstufe zieht weg – Platz frei für die IGS!

Der Magistrat hat in seiner heutigen Sitzung eine gemeinsame Vorlage von Bildungsdezernentin Sylvia Weber und Baudezernent Jan Schneider beschlossen: den Umzug der „Neuen Gymnasialen Oberstufe“ (NGO), die derzeit noch in einer Containeranlage auf dem Riedberg untergebracht ist, nach Bockenheim in die Voltastraße 1a. Die Liegenschaft wurde zuvor durch die private Mundanis-Schule genutzt. Die positive Konsequenz: Jetzt ist der Weg frei, um den dringend benötigten Neubau der IGS Kalbach-Riedberg zu realisieren.

Im Bildungsdezernat spricht man von einem „großen Tag“ und davon, dass man so „drei Fliegen mit einer Klappe“ schlage. Erstens: Die Oberstufe kann endlich aus der Container-Anlage in der Gräfin-Dönhoff-Straße in ein Gebäude umziehen, das gut geeignet ist, nah am endgültigen Standort im Gallus ist und nur geringfügig umgebaut werden muss. Spätestens nach Ostern 2018 soll der Umzug erfolgen. Zweitens: Diese Container sind somit frei für das neue Gymnasium Mitte-West, das zum nächsten Schuljahr am Frankfurter Römerhof starten wird. Drittens: Früher als erwartet kann mit den Planungen und der Ausschreibung für den Neubau der Integrierten Gesamtschule beginnen. Das ist die zweite weiterführende Schule hier am Riedberg, die erst vor wenigen Wochen in einer provisorischen Holz-Containeranlage im Westflügel mit mehr als 100 Fünftklässlern eröffnet hat.


OB Peter Feldmann und Bildungsdezernentin Sylvia Weber bei der Eröffnung der neuen IGS im August

Das sagen die Dezernenten

„Der ganze Prozess erfolgte in enger Abstimmung mit der Schulgemeinde der NGO, dem Liegenschafts- und dem Stadtschulamt. Wir sind froh, dass wir für die Stadt Frankfurt ein so gut geeignetes Gebäude finden und anmieten konnten“, sagte heute Bildungsdezernentin Sylvia Weber.

„Die Anmietung des ursprünglich für Bürozwecke errichteten Gebäudes zeigt, dass auch durch die Umnutzung von Gebäuden privater Bauherren kurzfristig zusätzliche Schulflächen gewonnen werden können. In Anbetracht des hohen Bedarfs an Schulgebäuden sollten wir diese Möglichkeit häufiger nutzen“, betonte Baudezernent Schneider abschließend.

Offene Fragen zum Neubau der IGS

Das neue Amt für Bau und Immobilien im Dezernat von Jan Schneider, das künftig alle Phasen des Baus von Schulen und Kitas und das komplette Liegenschaftsmanagement übernimmt, wird den IGS-Neubau federführend betreuen. Die Planungen können jetzt früher als erwartet beginnen, in Zusammenarbeit mit der Schulgemeinde. Wann könnte der Neubau fertig sein? Wird die IGS, wie teilweise bereits gefordert, um eine Oberstufe erweitert? Wie groß wird die Turnhalle, die dringend benötigte, weitere Hallenkapazitäten schafft? Diese Fragen sind noch offen. Tatsache ist aus Sicht der Riedberger Bürger aber: Jetzt geht’s endlich los…

(Fotos: cd)

Immer öfter Fehlalarm im Riedbergzentrum

Montag, wenige Minuten nach 19 Uhr. Der Feueralarm im Riedbergzentrum geht los, übrigens nicht zum ersten Mal an diesem Tag. Durchsagen sind zu hören, offenbar aber nicht für jeden. Die Schlangen an den Kassen der Supermärkte waren gerade noch lang, da viele Riedberger noch Einkäufe vor dem Feiertag erledigen wollten. Einige Besucher des Riedbergzentrums aber werden später berichten, dass sie kaum etwas verstanden hätten und nicht gewusst hätten, was passiert sei oder wirklich vorgehe. Ein MAINRiedberg-Leser schreibt unmittelbar: „Das Riedbergzentrum wurde gerade geräumt. Die Feuerwehr ist auch schon da.“ Mehr war nicht bekannt.

„Da muss man dann alles stehen und liegen lassen und möglichst schnell mit den Kunden raus“, heißt es bei Café Wacker. Man könne sich vorstellen, dass das gerade für Rewe und Aldi aufgrund der Größe der Ladenfläche und hinsichtlich des verlorenen Umsatzes nicht unproblematisch sei, wird hinzugefügt.

Sind die Feuermelder in der Tiefgarage der Auslöser?

So viele Fehlalarme wie in den letzten Wochen hat es aber offenbar noch nie gegeben. Was könnte der Auslöser sein? In Geschäften im Riedbergzentrum und in den sozialen Netzwerken wird gemutmaßt, dass Feuermelder in der Tiefgarage zu sensibel eingestellt sein könnten. „Wenn da einer unmittelbar bei einem Feuermelder mit dem Auto zu viel Gas gibt, geht der schon los“, vermutet einer, der nicht namentlich zitiert werden möchte. Die Verwaltung des Riedbergzentrums hat sich – beispielsweise gegenüber der Frankfurter Neuen Presse – noch nicht zu den möglichen Hintergründen geäußert.


Es gab zuletzt immer öfter Fehlalarm im Riedbergzentrum

Ortsbeirat will besseres Sicherheits-Konzept

Der Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg ist bereits in der letzten Sitzung aktiv geworden und bittet, darauf hinzuwirken, dass Angestellte regelmäßig Brandschutzschulungen erhalten und ausreichend Brandschutzbeauftragte benannt werden. Denn schon bei einer Räumung vor wenigen Wochen musste festgestellt werden, dass weder Besucher noch Angestellte wussten, wo die in der Durchsage genannten Sammelplätze sind – und wann sie das Gebäude wieder betreten dürfen.

Darüber hinaus wird gebeten, an prominenter Stelle Informationen über die Ausweisung der entsprechenden Sammelplätze anzubringen. Bisher hängen im Zentrum nur relativ kleine Schilder mit einem Flucht- und Rettungsplan (Foto siehe oben), die man sehr leicht übersehen kann. Auch soll geprüft werden, ob nicht eine Lichtsignalanlage installiert werden kann, was gerade für hörbehinderte Menschen wichtig wäre.

Der diesbezügliche Antrag stammt von den Grünen und wurde im September einstimmig im Ortsbeirat verabschiedet. Der Antrag ist nicht an den Verwalter des Zentrums, sondern direkt an den Magistrat gerichtet.

(Fotos: riedberg.de/ cd)

Vom Riedberg auf die Zugspitze

Hohe Ziele: Vor allem die Jugendlichen des Bauunternehmens Krieger + Schramm haben die Besteigung des höchsten Bergs Afrikas fest im Blick – als Zwischenetappe stand kürzlich die Zugspitze auf dem Plan.

Mit über 25 Mitarbeitern aus Frankfurt, natürlich also auch vom Riedberg, aus München und anderen Standorten machte man sich auf die Reise nach Garmisch-Partenkirchen, um gemeinsam die Herausforderung Zugspitze zu bewältigen. Der Tag startete mit herrlichen Wetter, Sonnenschein und blauem Himmel. Mit Helm und Sicherungsgurt bestückt ging es in Begleitung von zwei Bergführern auf den Weg. Die Route führte durch das Reintal. Diese 21 Kilometer lange Tour ist die längste und gleichzeitig einfachste Möglichkeit, um auf Deutschlands höchsten Berg zu gelangen. Es handelt sich um einen anstrengenden Wanderweg, der allerdings alle Klettersteige umgeht. Einzigartig bei dieser Strecke war der märchenhafte Einstieg durch die Partnachklamm in das Tal – gleich zu Beginn also wunderbare Eindrücke. Nach zwei Stunden war an der Bockhütte die erste Rast. Zu diesem Moment konnten sich die jungen Bergsteiger noch nicht vorstellen, was noch vor ihnen liegt.

Die Reintalangerhütte auf 1.366 Höhenmetern war das nächste Zwischenziel. Der Weg dorthin führte über Geröll. Es wurde immer steiler, unwegsamer und anstrengender. In der Reintalangerhütte gab’s dann eine stärkende Suppe, bevor es auf die letzte und anstrengendste Etappe an diesem Tag ging.

Ab diesem Teil der Strecke werden viele Höhenmeter überwunden, was ziemlich an die Kondition ging – dies sah man auch allen Beteiligten an. Die Stärkeren zogen aber die Schwächeren mit und so gelangten alle schließlich an den Rand des Zugspitzplatts. Dabei stieg der Weg Richtung Norden extrem steil an. Bei diesen Metern ging eine Vielzahl an ihre Grenzen. An der Knorrhütte auf 2052 Meter war die erste Etappe geschafft. Mit über 35.000 Schritten „auf der Uhr“ und effektiven sechs Stunden Wanderzeit hatten sich die Bergsteiger eine Dusche und isotonische Getränke redlich verdient. Übernachtet wurde nach einer gediegenen Hütten-Gaudi in einem Lager mit 18 Betten in einem Raum – nicht alltäglich und für den ein oder anderen gewöhnungsbedürftig.

Am nächsten Morgen dann der Schock: Es hat tatsächlich geschneit. Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee lagen auf dem letzten Anstieg zur Zugspitze. Es ist unvorstellbar, wie schnell sich das Wetter in diesen Höhen ändert. Die Bergführer machten aber Mut und es ging mit voller Zuversicht zwei Stunden durch eine einzige weiße Landschaft, bei der der Weg kaum zu sehen war, bis zur nächsten kurzen Pause am Rande des Sommerskigebiets.

Die Wetterverhältnisse waren nicht besser geworden, und das Schneetreiben nahm seinen Lauf. Die Bergführer sahen die Verhältnisse als wirkliche Herausforderung. Sie beschränkten die Teilnehmerzahl für das letzte, sehr harte Stück auf 14 Personen – nur so konnten sie versichern, dass alle unversehrt den Gipfel erreichen. Der Rest konnte ganz gemütlich mit der Gondel der Zugspitzbahn nach oben fahren. Am Ende sicher die richtige Entscheidung – denn es wurde tatsächlich kräftezehrend. Nun kam auch der Sicherungsgurt zum Einsatz. Auf schmalen Wegen entlang der Felsen sicherte man sich an den vorhandenen Drahtsteilen, um ein Abrutschen bei den schwierigen Verhältnissen zu verhindern. Es ging alles gut. 

Die Bergsteiger berichten von einem „glückseligen Gefühl“, als sie das Plateau endlich erreicht hatten. Manche konnten es kaum fassen, was sie geschafft haben. Noch nicht ganz, denn das obligatorische Gipfelfoto oben am Gipfelkreuz musste auf jeden Fall noch gemacht werden, was noch mehr Emotionen weckte.

Was steckt hinter dem Projekt? Dieses große Ziel, verbunden mit den vorhergehenden gemeinsam gemeisterten Abenteuern, soll den weiteren Zusammenhalt, sowie eine immer weiter wachsende innovative Unternehmensstruktur stärken und den Teamspirit fördern. Wer auch Lust auf solche Abenteuer hat, und eine Ausbildung sucht, kann sich auf der Homepage www.krieger-schramm.de umschauen. Hier gibt es auch einen Blog mit aktuellen Informationen zu den Gipfelstürmern.

Denn die Herausforderung Kilimandscharo wartet noch…

(Foto und Informationen: K + S)

Führung durch unseren „Klima-Park“

„Der Kätcheslachpark, der Klimapark auf dem Riedberg“ – unter diesem Stichwort wird Gartenbauingenieur Ingo Bohl am Dienstag, 3. Oktober, um 14 Uhr durch den Grünzug führen. Bohl erläutert anschaulich die städtebaulichen Grundgedanken des Neubaugebiets und die Konzeption der Grünflächen, die unterschiedlichen Abschnitte des Parks und die Pflegemaßnahmen. Auch gartenhistorische Hintergründe und baumkundliche Besonderheiten werden erklärt.

Der Kätcheslachpark führt als langgestreckter Grünzug quer durch den oberen Teil des Riedbergs. Die vielfältigen Funktionen des Parks reichen von Naherholung und Sport und Spiel über Naturschutz, Niederschlagsrückhaltung und Frischluftversorgung. Ein umfangreiches Rad- und Fußwegenetz verbindet den Stadtteil mit der umgebenden Landschaft.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe GartenRheinMain statt. Treffpunkt für die Führung ist der Riedbergplatz, gegenüber der U-Bahn-Station „Campus Riedberg“. Die Führung endet nach etwa 90 Minuten an der U-Bahn-Station „Riedberg“. Die Teilnahme ist kostenlos.

Informationen zur Veranstaltung gibt es beim Grünflächenamt unter Telefon 069/212-30208

(Foto: MAINRiedberg)

Mehr Videotechnik in der City

Die Debatte in der Frankfurter Regierungskoalition zum Thema Sicherheit war lang und intensiv, auf die Einigung über die neuen Standorte von Videotechnik reagierte Polizeipräsident Gerhard Bereswill gestern sehr zufrieden. Man hat sich auf drei neue Standorte geeinigt: an der Hauptwache, Taunus- / Ecke Elbestraße im Bahnhofsviertel und im Allerheiligenviertel. Außerdem sollen Altanlagen im Bahnhofsviertel und an der Konstablerwache erneuert werden.

An den ersten beiden neuen Standorten wird die Überwachung fest installiert, in der Allerheiligenstraße ist ein mobiles Gerät geplant. Im Zuge des gemeinsamen Sicherheitskonzepts wollen Polizei und Stadt die Videoüberwachung für die Dauer von einem Jahr im Einsatz testen und anschließend die Ergebnisse evaluieren.

Eine solche Anlage wird auf Grundlage des Hessischen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes betrieben und kann rechtlich gesehen nur befristet eingesetzt werden.

„Ich freue mich, dass wir nunmehr einen für alle Partner akzeptablen Kompromiss gefunden haben und beim Ausbau unserer städtischen Sicherheitsinfrastruktur einen erheblichen Schritt weiterkommen“, fasste Polizeipräsident Bereswill die Entscheidung der Koalition zusammen. „Dadurch wird die Sicherheit der Menschen in Frankfurt deutlich erhöht. Mir ist abschließend wichtig, dass wir nach der Parlamentsbefassung schnellstmöglich zur Umsetzung gelangen.“

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main/ Foto: Goodpics

Radfahren digital durch den Grüngürtel

Er ist 64 Kilometer lang und führt einmal rund um Frankfurt. Seit 1992 lädt er dazu ein, die grünen Oasen, Wälder, Flüsse und Seen Frankfurts per Pedale zu erkunden. Auf der GrünGürtel-Freizeitkarte ist der Streckenverlauf eingezeichnet. Aber auch nach 25 Jahren hat der GrünGürtel-Radweg immer noch Neues zu bieten – man kann ihn jetzt auch digital erleben.

Im Auftrag des Umweltamtes Frankfurt am Main hat der ADFC Frankfurt den Rundweg befahren und dabei eine Videokamera laufen lassen. Aus dem Rohmaterial des Films entstanden insgesamt zehn Clips von Teilstrecken des Radweges. Die Clips sind zwischen 17 und 23 Minuten lang und bewusst ohne Ton. Wer sich nur einen kurzen Eindruck von der Radtour verschaffen möchte, kann sich außerdem eine vierminütige Zusammenfassung ansehen.
„Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern mit den Videos einen besonderen Service bieten“, sagt Peter Dommermuth, Leiter des Umweltamtes. „Die Filme zeigen die Schönheit des GrünGürtels und vermitteln einen guten Eindruck von den Landschaften, durch die der Radrundweg führt. Außerdem erleichtern sie an manchen Stellen auch die Orientierung.“

Zwar lässt sich der Radweg nun bequem vom Sofa aus erleben. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. „Vielmehr wollen wir mit den Videos Lust auf Radeln im GrünGürtel machen“, betont Peter Dommermuth.

Die Filme kann man auf dem Youtube-Kanal der Stadt Frankfurt am Main anschauen unter www.youtube.com/watch?v=Cy1LGU2zFqA

Informationen und Video: Stadt Frankfurt/ Foto oben: Verkehrsdezernat

Einbaumöbel made in Riedberg

Noch steht auf einer Leiter der Kaffee. Die Einbauten werden gerade eigenhändig eingepasst, die 3D-Skizze des Showrooms hängt ausgedruckt am Fenster. In Alt-Niederursel, wenige Schritte vom „Lahmen Esel“ und dem beliebten Café Mutz entfernt, wird der große Wunsch eines Riedbergers Realität. In den Räumlichkeiten, wo früher eine Bank-Filiale zu finden war, wird Ralf Troßbach Anfang Oktober „ARMARIUM“ eröffnen. Der Begriff ist lateinisch, bedeutet seit mehr als 2000 Jahren „Schrank“, hat aber genauso viel mit Handwerk wie Möbeldesign und einem bewegten Leben als Schreinermeister und Kosmopolit zu tun.


Auch die Einrichtung des Showrooms ist Handarbeit

Wer kann denn schon von sich berichten, dass er nach einer klassischen Schreiner-Ausbildung und Meistertitel zeitweise die Schulwerkstatt einer Einrichtung für verhaltensauffällige Kinder auf der Schwäbischen Alb leitete, sich immer für Fortschritt und Tradition zugleich interessierte und zudem Erfahrungen im Möbeldesign in den USA sammelte? Am besten, man fängt da an zu erzählen, wo auch das Gespräch mit dem 51-Jährigen beginnt. Er berichtet, dass er 2011 mit Familie an den Riedberg gezogen ist, die Zeit von 2014 bis 2016 in Boston/USA verbrachte und dann wieder hierher zurückkam. „In Amerika habe ich gesehen, wie viele Menschen sich noch maßgefertigte Einbaumöbel machen lassen. Diese entsprechen nicht immer unserem handwerklichen Niveau. Doch dort sind praktische Ankleidezimmer oder präzise eingepasste Schränke, in denen nahezu alles Platz findet, allgegenwärtig.“ Ralf Troßbach, der vorher in Frankfurt als „derstadtschreiner“ schon sehr bekannt war, hatte sich 2001 auf maßgefertigte Lösungen spezialisiert. Er betont: „Mittlerweile sind im zeitgemäßen Wohnen neben der üblichen Einbauküche auch der Einbauschrank und das Ankleidezimmer fest etabliert.“

Wo Kühlschrank und Kisten verschwinden

Eine Frau aus Heddernheim etwa wünschte sich für ihre neue Wohnung, dass ein „relativ unmögliches Loch unter der Treppe im Küchenbereich“ verschwindet und dort Stauraum geschaffen wird. Für den Kühlschrank, sonstige Küchenutensilien und Getränkekisten. Funktional und schön, mit Vollauszügen, am besten im passenden Weißton sollte das sein. Mit der jetzigen Lösung, die innerhalb von vier Wochen realisiert wurde, sei sie „richtig happy“, sagt die Kundin.


Hier sollte ein „relativ unmögliches Loch unter der Treppe“ verschwinden und Stauraum geschaffen werden

Ralf Troßbach berät, gestaltet und fertigt individuell. Er setzt für die Umsetzung in der Fertigung auf ein Partnerteam aus Ingenieuren, Planern, Tischlern und Holztechnikern. Das Prozedere ist in der Regel so: „Ich plane nach intensiven Gesprächen mit meinen Kunden am Computer, und die Daten gehen dann direkt in die Fertigung“, so Ralf Troßbach.

Zusammenarbeit mit Gimi Zanfino und Designer Philipp Beisheim

Auch in den neuen Räumlichkeiten wird alles in diesen Tagen selbst eingebaut. Etwa der Arbeitsbereich, in warmen Unitönen und puristisch, der zu einer Homeoffice-Lösung passen könnte, „aber auch die Heizkörper verdeckt“. Auch der Schreinermeister Gimi Zanfino ist vor Ort. Er übernimmt die Montage der Einbaulösungen bei den Kunden. Erfahren im Einbau von maßgefertigten Möbeln, arbeitete Gimi Zanfino schon viele Jahre mit Ralf Troßbach zusammen. Die Baumaßnahmen sind im Endspurt. Denn spätestens Ende der Woche will man fertig sein. Ausgestellt werden Schiebetüren mit begehbarem Kleiderschrank, ein Einbauschrank und modernes „Innenleben“ wie Kleiderlift, Schuhschrankauszug und Stauraumlösungen. Bei der Konzeption der Ausstellung hat auch der Frankfurter Designer Philipp Beisheim im Team um Ralf Troßbach am Entwurf des Showrooms mitgewirkt.

Am 3. Oktober ist anlässlich des „Tages der offenen Hoftore“ die Eröffnung von Büro und Ausstellung geplant. „der hof“, das alte Fachwerkgehöft mit Bildungsstätte, Krippe, Schmiede und Naturkostladen ist nebenan. „Auf dem Weg dorthin kommt man direkt bei mir vorbei“, sagt der Schreinermeister, der interessierte RiedbergerInnen herzlich einlädt.

Weitere Informationen unter www.armarium-frankfurt.de

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Der Tag der offenen Hoftore ist am 3. Oktober von 11 bis 17 Uhr in Niederursel. An 15 Orten werden Handwerk, Kunst, Kultur, viele Spezialitäten und heimische Getränke sowie Aktivitäten für Kinder von Kisten-Klettern bis Korbflechten angeboten. Auch Ralf Troßbach nimmt daran teil. Das komplette Programm unter www.der-hof.de

Alt-Niederursel ist nur rund fünf Rad-Minuten vom Riedberg entfernt oder mit einem Spaziergang zu Fuß erreichbar. Auch die Anfahrt mit der U-Bahn wird empfohlen. Denn die Parkplatzsituation ist eingeschränkt.

(Fotos: raumplus, Troßbach, der hof)

Kickoff-Party für die Kinderbuch-Messe

Jetzt beginnt der Endspurt für den Kinderbuchpreis „Kalbacher Klapperschlange 2017“, an dem auch viele Kinder aus den Riedberger Schulen mitmachen. Denn im Gegensatz zu anderen Buchpreisen sind hier die Kinder die „Chef-Kritiker“ und nur diese Bücher haben die Chance auf einen Preis, die auch den Mädchen und Jungen bis einschließlich der 7. Klassen gefallen. Am 5. Oktober ist Abgabeschluss für die Bewertungen, die online gegeben werden (was für so manche jüngere Juroren übrigens „ziemlich cool“ ist). Nur wer mindestens fünf Bücher bewertet, kann dann auch über die besten Bücher entscheiden.

Die Preisträger werden traditionell in wenigen Wochen bei einer Kinderbuchmesse bekannt gegeben, an der es auch eine große Auswahl an Kinder- Jugend-, Sach- und Bilderbüchern gibt. Nächste Woche ist aber bereits Kickoff-Party für die Messe. Wie im letzten Jahr möchte der Kinderverein Kalbach e. V. das Ganze gemeinsam beginnen:

bei einer Feier am Mittwoch, den 4. Oktober, um 19 Uhr
im Kinder- und Jugendhaus Kalbach, Am Brunnengarten 19

Christine Matthias vom Kinderverein schreibt: „Wir möchten mit allen langjährigen und vielen neuen Helferinnen und Helfern die heiße Phase vor der Buchmesse einläuten. Dazu laden wir alle ein, die mitmachen wollen, neue Ideen haben oder einfach mal sehen möchten, was das für Leute sind, die das organisieren.“

Im November gibt es dann die Buchmesse mit einer Autorenlesung, Musik für die Kinder, plus reichlich zum Essen, Trinken und Naschen und vieles mehr. Die gesamte Organisation erfolgt ehrenamtlich, die Erlöse kommen der Arbeit für Kinder im Stadtteil zugute. Über „jede Verstärkung im Team“ freuen sich die Initiatoren natürlich immer. Weitere Informationen unter www.kinderverein-kalbach.de

(Fotos: Kalbacher Klapperschlange)