Kategorie: RiedbergNEWS

Sophie ist eine Traumspezialistin…

Sophie träumt gern. Sie träumt gern am Tag, besonders vor dem Schlafengehen, und sie träumt gern nachts. Ihre Träume haben es in sich: Sie sind abenteuerlich, lustig und wunderschön. Wer hätte nicht gerne Zauberstäbe, Zauberpferde und Zaubertricks? „Sophie, die Traumspezialistin“ heißt das neue Kinderbuch der Riedberger Autorin Beate Thieswald-Schechter. In einem früheren Erzählband setzte sich die Sozialpädagogin und Familientherapeutin, die 1989 über Ungarn aus der DDR floh, mit autobiographischen Erlebnissen und „Ostdeutschen Geschichten“ auseinander. Die Abenteuer des Mädchens Sophie aber sind ein Kinderbuch, empfohlen für kleine Leser von 7 bis 9 Jahren.

Beate Thieswald-Schechter wird am kommenden Sonntag, 19.11., um 15 Uhr in der Evangelischen Riedberggemeinde, Riedbergallee 61, ihr neues Kinderbuch vorstellen. Es ist eine Lesung für die ganze Familie.

„Traumspezialistin Sophie“ ist eine Geschichte über Freundschaft, Fantasie, Ängste, Lebensmut und Lebenslust in der Kindheit. Das Thema Freundschaft mit dem Spannungsverhältnis zwischen der besten Freundin und der Clique zieht sich durch die gesamte Handlung des Buches, während sich kapitelweise kleinere Erzählbögen mit verschiedenen Ängsten von Kindern beschäftigen. Immer spielen Sophies Träume eine große Rolle. Sie sind Ausdruck ihrer unverstellten Feinfühligkeit für die eigenen, aber auch für die Gefühle der Menschen, die ihr wichtig sind.

Der Erzählband über das zauberhafte Mädchen Sophie ist bereits das zweite Kinderbuch von Beate Thieswald-Schechter. Nach der Familienlesung am Sonntag findet eine weitere Lesung am 10. Dezember im Familienzentrum Billabong statt.

Weihnachtsmarkt startet am 27. November

Wenn auf dem Römerberg der große Christbaum mit der Skyline um die Wette funkelt, wenn Apfelwein heiß und fein gewürzt getrunken wird und wenn schließlich 50 Glocken aus zehn Kirchen zugleich erklingen – dann ist Weihnachten in Frankfurt! Bei einer Pressekonferenz haben Oberbürgermeister Peter Feldmann, Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF), und Markus Elsner, Sprecher des Berufsverbands Bildender Künstler Frankfurt, das Programm des Frankfurter Weihnachtsmarktes 2017 vorgestellt. Von der Hauptwache über den Paulsplatz und den Römerberg bis hinunter zum Mainufer erstreckt sich der Frankfurter Weihnachtsmarkt.

„Regionale Weihnachtsprodukte wie die Bethmännchen, heißer Apfelwein oder Quetschemännchen haben in Frankfurt eine lange Tradition und sind beliebte Mitbringsel“, erklärte Feldmann bei der Pressekonferenz. Sehr zu empfehlen seien auch die ausgefallenen Interpretationen traditioneller Spezialitäten wie Grüne Soße-Crêpes mit Ochsenbrust oder ein leckeres Handkäs-Fondue, sagte Feldmann. Am besten genießt man die kulinarischen Genüsse in den warmen und gemütlichen Gaststuben auf dem Markt.

„Einige der weihnachtlichen Spezialitäten kann man beim geführten Weihnachtsmarkt-Rundgang ‚Glühwein, Geschichten & Gebäck‘ kennenlernen. Ein besonderes Highlight ist der wundervolle Blick auf den Weihnachtsmarkt und die Frankfurter Skyline von der Dachgalerie der Alten Nikolaikirche“, empfahl TCF-Geschäftsführer Feda. Die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main bietet die Führungen an allen Adventswochenenden an. Am Sonntag, 17. Dezember, wird der Weihnachtsmarkt-Rundgang speziell für Blinde und Sehbehinderte geführt. Außerdem sind die Touren auch für Gruppen individuell und in vielen Sprachen buchbar.

Turmbläser, Schlagerstar Michelle und eine Künstler-Ausstellung

Die diesjährige Weihnachtsmarkttasse ist eine Hommage an die Musikstadt Frankfurt. Außen blau und innen rot, ist im Innendekor zusätzlich der Auszug eines bekannten Weihnachtslieds eingedruckt. „Die Eröffnung am 27. November wird Schlagerstar Michelle musikalisch umrahmen“, sagte Feldmann. Besinnliche und weihnachtliche Klänge erfüllen den Römerberg immer mittwochs und samstags, wenn jeweils um 18 Uhr die Turmbläser vom Altan der Alten Nikolaikirche spielen. Das große Stadtgeläut ertönt am 2. sowie am 24. Dezember und internationale Weihnachtslieder werden an allen Wochenenden auf der Bühne angestimmt. Dort steht auch die Weihnachtskrippe.

Die Verkaufsausstellung der Frankfurter Künstler des BBK wird wieder in den Römerhallen vom 8. bis 22. Dezember und in der Paulskirche vom 29. November bis 22. Dezember stattfinden. Angeboten werden Malereien, Skulpturen, Keramiken, Schmuck, Textilen und Papierarbeiten. Weitere Informationen unter www.bbk-frankfurt.de .

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt findet vom 27. November bis 22. Dezember statt. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 bis 21 Uhr, Sonntag von 11 bis 21 Uhr.

Foto: Kammerer/ Stadt Frankfurt

RSV sammelt für den Weihnachtskonvoi

Riedberger Kinder sammeln für den Weihnachtspäckchenkonvoi der gemeinnützigen Stiftung Round Table Deutschland, der in diesem Jahr Kindern in Rumänien und der Ukraine zugute kommt. Der Riedberger Sport- und Kulturverein koordiniert wieder die Aktion und beteiligt sich gerne beteiligt sich am Päckchen-Packen und -Sammeln für den guten Zweck. Bei diesem Konvoi geht es darum, Kindern, denen es nicht so gut geht, eine Weihnachtsfreude zu machen. Wer sich an der beteiligen möchte, kann sein Päckchen bis zum 20. November abgeben. Bitte vorher einen Abgabetermin vereinbaren, siehe riedberger-sv.de/kontakt
Diese Geschenke machen den Kindern Freude

Die Idee ist, dass sich auch die Kinder in unserem Stadtteil aktiv und bewusst einbringen. Dafür schenken sie einem Kind in Rumänien oder in der Ukraine gut erhaltenes, funktionsfähiges Spielzeug von sich und verpacken das mit Hilfe ihrer Eltern in einen Schuhkarton. Empfehlenswert sind Spielsachen, von Würfel- und Kartenspielen bis zu Teddys, Spielzeugautos und Bällen, sowie neue oder gut erhaltene Kinderkleidung, aber auch Mal- und Schreibutensilien, Schulbedarf oder Süßigkeiten, beispielsweise Bonbons und Lutscher. Als persönlichen Gruß können die Kinder auch eine Weihnachtskarte basteln und beilegen und, wenn sie möchten, Namen und Adresse mitteilen. Weitere Informationen unter www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de

Einladung zum Badminton-Turnier

Jetzt noch eine sportliche Nachricht: Der Riedberger SV lädt demnächst zu einem Spaßturnier für Badminton-Freunde ein, bei dem auch Freunde, Familienmitglieder und Zuschauer herzlich willkommen sind. Weitere Informationen unter riedberger-sv.de

Das Badmintonturnier findet am Sonntag, 26.November, von 10 – 17 Uhr in der Mehrzweckhalle Kalbach statt.

(Foto oben: VRD/ Fotolia)

Das beste Kinderbuch

Die Kinderjury der Kalbacher Klapperschlange 2017 hat entschieden: Die 30.
Kalbacher Klapperschlange geht an die amerikanische Autorin Aimée Carter und
ihre fantastische Tierwandler-Geschichte: „Animox – Das Heulen der Wölfe“
(Altersgruppe 5.-7.Klasse, übersetzt von Frauke Schneider). In dem 2016 im
Oetinger Verlag erschienenen Buch der 1986 geborenen Autorin geht es um den 12-
jährigen Simon. Als Ratten seine Mutter entführen und sein Onkel sich in einen Wolf
verwandelt, wird ihm klar: Seine Familie zählt zu den sogenannten Animox –
Menschen, die sich in mächtige Tiere verwandeln können. Und schon steckt er
mitten im erbitterten Krieg der fünf Königreiche der Animox. Ob Simon ein Nachfahre
des „Beast King“ ist, der sich in alle fünf Tierarten verwandeln kann?

Dazu meint die Kinder-Jury: „Ich finde das Buch gut geschrieben. Es ist verständlich
und spannend in Einem. Eine Welt der Phantasie. Als ich angefangen habe das Buch
zu lesen, konnte ich nicht aufhören bis zum Ende und habe gleich den 2.Teil des
Buches gesucht und gelesen.“(Georg). Carlotta schreibt: „Das Buch war sehr
spannend und aufregend. Ich habe mich abenteuerlustig gefühlt.“ Und Sarah findet:
„Die Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt. Simon ist ein lieber Junge, sehr
sympathisch und hat mein Herz gleich erweicht. Die Story wird von Seite zu Seite
immer spannender und ist auch verworren, aber nie so, dass man den Anschluss
verliert.“.

In der Altersgruppe 3./4.Klasse ist das beliebteste Buch der Kinderjury das 2016 bei Fischer KJB erschienene Buch „Murks Magie –Das verflixte Klassen-Schlamassel“ von Sarah Mlynowski, Lauren Myracle und Emily Jenkins. In dem Buch geht es um ein Mädchen, das zaubern kann, aber nicht richtig. Sie muss eine Aufnahmeprüfung an der Genie-Akademie bestehen, um in die fünfte Klasse zu kommen. Mit ihrer Murks-Magie fällt sie durch. Sie wird von ihrem Vater zur Strafe zu ihrer Tante gegeben. Sie kommt dann in eine besondere Klasse für Kinder, die ihre Magie nicht unter Kontrolle haben. Die Lehrerin hilft ihnen, das Beste aus sich herauszuholen und andere nicht mehr wegen ihrer vermurksten Zauberei zu ärgern. Am Ende will das Mädchen gar nicht mehr weg…

„Elanus“ von Ursula Poznanski (Loewe Verlag, 2016) ist Siegerbuch der
Altersgruppe 8.-9.Klasse. Inka fasst den Inhalt zusammen: „In dem Buch geht es um
den siebzehnjährigen hochbegabten Jona, der ein Stipendium für eine Universität
erhält und deshalb bei einer Gastfamilie wohnt. Jona macht sich oft unbeliebt und ist
eher ein Einzelgänger. Er betreibt ein geheimes Forschungsprojekt: eine Drohne, mit
der er jeden beobachten kann, dessen Handynummer er besitzt. Damit setzt sich
Jona seinen Neidern zur Wehr, doch dann erfährt er etwas, das ihn in große Gefahr
bringt.

Videobotschaft der Bestseller-Autorin

Die Auszeichnung des Siegertitels erfolgte am Samstag, den 11. November Uhr im
Rahmen der Kalbacher Kinderbuchmesse. Die Autorin Aimée Carter schickte eine
Videobotschaft an die Kinderjury, in der sie sich sehr für die Auszeichnung bedankte,
die eine große Ehre für sie sei. Sie endete mit der Aufforderung, nicht aufzuhören zu
lesen, denn Leser würden die Welt verändern.

Der Zuspruch zur Kinderjury war auch in diesem Jahr wieder enorm. So haben 143
Jurymitglieder 1320 Bewertungen abgegeben. Das bedeutet, dass sie in den
vergangenen 5 Monaten mindestens 5 Bücher gelesen und bewertet haben. Drei
Mädchen schafften in diesem Jahr sogar alle 60 Bücher! Die meisten Leser fanden
sich in der Gruppe der Dritt- und Viertklässler. Hier gab es allein 20 bis 43
Bewertungen pro Titel. Besonders beliebt waren realitätsbezogene Bücher um
Themen wie Familie, Schule oder Tiere. Aber auch fantastische Welten oder düstere
Zukunftsromane (Dystopien) standen insbesondere bei den älteren Lesern wieder
hoch im Kurs.

Als Grundlage zur Ermittlung des Siegerbuches dient eine im Jahr 2009 von
Schülern entwickelte Formel, die im Mathematik-Unterricht der damaligen Klasse
10F1 des Frankfurter Gymnasiums Wöhlerschule entstanden ist. Bei der Berechnung
geht neben den abgegebenen Bewertungen auch die Häufigkeit der Bewertung eines
Buchs in die Berechnung ein.

Das vollständige Rezensionsheft mit der gesamten Titelliste sowie allen
Bewertungen und den Namen der Jurymitglieder ist am Informationsstand der
Kalbacher Kinderbuchmesse und unter auf der Homepage der Kalbacher
Klapperschlange erhältlich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kalbacher-klapperschlange.de

Die Kalbacher Klapperschlange ist ein Literaturpreis, der seit 1988 jährlich von
einer Kinderjury im Frankfurter Stadtteil Kalbach-Riedberg vergeben wird. Gegründet
von der Autorin Regina Rusch war die Kalbacher Klapperschlange der erste
Jugendliteraturpreis Deutschlands, der von einer reinen Kinderjury vergeben wurde.
Zu dieser Jury gehören alle Schüler der dritten bis neunten Schulklassen, die bis
Mitte Oktober mindestens fünf Bücher der Auswahlliste gelesen und bewertet haben.
Im Rahmen der jährlich im November stattfindenden Kalbacher Kinderbuchmesse,
bekommt die Autorin oder der Autor des Siegerbuches den Ehrenpreis, die
Kalbacher Klapperschlange. Die Kalbacher Buchmesse und die Klapperschlange
werden von einem Team von Ehrenamtlichen organisiert. Bis heute beteiligen sich
jedes Jahr weit über hundert Schülerinnen und Schüler an der Kinderjury.

(Foto: www.animox-buch.de)

Neues Polizeirevier fast am Riedberg

Noch stehen Umzugswagen in der Einfahrt zur Marie-Curie-Straße 32. Aber spätestens Ende des Monats wird das neue Polizeirevier 14 plus die Polizeidirektion Nord hier zu finden sein – nur noch wenige hundert Meter von den ersten Häusern des Riedbergs entfernt. Bei einem Besuch im Ortsbeirat sprachen Claudia Rogalski, Leiterin der Polizeidirektion Nord, und Revierleiter Thomas Schulze davon, dass sie selbst im Norden wohnen und sich sehr freuen, hier arbeiten zu können. Es ist ein „sehr modernes Gebäude, barrierefrei und technisch auf dem neuesten Stand“, das die Polizei langfristig gemietet und mit großem Planungsaufwand umgebaut hat. Künftig werden auch vier bis fünf Streifenwagen statt bisher drei Wagen im Einsatz sein. „Die Präsenz in den nördlichen Stadtteilen wird deutlich erhöht sein“, wie Schulze betont.

Denn hier werden das 14. Revier, das bisher für Heddernheim, Nordweststadt, Niederursel, Praunheim, Mertonviertel und Riedberg zuständig war, mit dem für Bonames, Berkersheim, Frankfurter Berg, Harheim, Kalbach, Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach zuständigen 15. Revier zusammengelegt. Dann hat auch das Kuriosum ein Ende, dass die Häuser im Altkönigblick östlich der Altenhöferallee bisher polizeiintern zu Kalbach und damit zu einem anderen Revier als der Rest des Riedbergs zählten.

In die Marie-Curie-Straße sollen auch die so genannte „Operative Einheit Nord“ und die Ermittlungsgruppe für Mehrfach-/Intensivtäter verlegt werden. Damit entsteht der zweitgrößte Polizeistandort Frankfurts nach dem zentralen Präsidium in der Miquelallee.


Die Polizeidirektion Nord mit der neuen Leiterin Claudia Rogalski wird ebenfalls in die Marie-Curie-Straße ziehen


Thomas Schulze, Leiter des erweiterten 14. Reviers, freut sich schon auf ein sehr modernes Gebäude, das nach den Umbauten technisch auf dem neuesten Stand ist

Apropos Polizeipräsidium: Da der Umzug vom Nordwestzentrum ins Mertonviertel sich verzögerte, mussten die Beamten des bisherigen 14. Reviers zwischenzeitlich vom Präsidium aus arbeiten. Denn am langjährigen Standort im Nordwestzentrum wird bekanntlich ebenfalls umgebaut, die Arbeitsbedingungen waren vorher alles andere als optimal gewesen. Die Immobilie war zu klein und dringend renovierungsbedürftig. Dienstleiter Schulze soll bei einer Ortsbeiratssitzung einmal gesagt haben: „Bei uns wackeln schon die Schreibtische, da können wir nicht mehr arbeiten.“

Künftig werden mehr als 150 Beamte am neuen Standort tätig sein. Claudia Rogalski leitete zuletzt die „Besondere Aufbauorganisation Bahnhofsgebiet“ (BAO), die im Kampf gegen den Rauschgifthandel im und am Hauptbahnhof 2016 gegründet wurde. Als Leiterin der Polizeidirektion Nord setzt die 48-jährige Polizeioberrätin auf Prävention und Präsenz. Die Polizisten betonen, dass sie von hier aus viel bessere Möglichkeiten haben, im Norden der Stadt zu agieren – zumal dieser rasant wächst. Man will so die Kriminalitätsschwerpunkte besser im Auge haben. Der Riedberg gehört trotz Diebstahls- und Einbruchsdelikten nicht dazu.

Es soll für die Beamten demnächst auch noch eine nahe Durchfahrt durch den Grünstreifen in der Marie-Curie-Straße geben. Dann kann man schneller auch in Richtung Rosa-Luxemburg-Straße zu Einsätzen gelangen.

Revierleiter setzt auf Kontakt mit Bürgern

Momentan steht an Montagnachmittagen am Riedbergplatz stets eine mobile Wache der Polizei. Nach dem Umzug ist das aufgrund der Nähe zum neuen Revier nicht mehr nötig. Dafür wird es dort „ausreichend Besucherparkplätze“ geben. Dienstleiter Thomas Schulze hofft, dass die Riedberger „rege die Besuchsmöglichkeit in Anspruch nehmen werden“. Die Anzeigenerstellung allerdings wird zunehmend online stattfinden.

Das 14. Polizeirevier ist auch weiterhin unter der Telefonnummer 069/75511400 zu erreichen.

(Fotos: cd)

Neue Mainova-Verträge Thema im Ortsbeirat

Der Ortsbeirat heute Abend beginnt mit der Vorstellung der neuen Leiterin der Polizeidirektion Nord sowie einem Sachstandsbericht zum neuen 14. Polizeirevier. Es wird in der Marie-Curie-Straße 30, also direkt an der Grenze zum Riedberg, entstehen und nach dem Präsidium an der Adickesallee der zweitgrößte Polizeistandort Frankfurts. Auch Fragen von Ortsbeirat und Bürgern werden beantwortet. Etwas später in der Sitzung folgt ein Thema, das aktuell Diskussionen am Riedberg hervorruft und teils die Gemüter erhitzt: Die neuen Fernwärme-Verträge der Mainova, die zum Jahresbeginn 2018 in Kraft treten werden.

Die Mainova hat die Verträge für die Fernwärmelieferung für die Häuser am Riedberg zum Jahresende gekündigt. Dies wird damit begründet, dass ein neues und transparentes Preissystem eingeführt werden soll. Mit den aktuellen Schreiben wurde ein Vertragsentwurf übersandt, der die oben genannte Steigerung des Preises für die Wärmeleistung enthält. Diese Steigerungen liegen im Einzelfall bei 100 Prozent, wie die CDU-Fraktion in einem Antrag formuliert.

Die Mainova spricht indes davon, dass die Auswirkungen der Preissystemumstellung für die Kunden „individuell“ seien und rund die Hälfte der Privatkunden in Ein- und Zweifamilienhäusern voraussichtlich sogar leicht entlastet werden würde.

Die Häuser am Riedberg sind als städtebauliche Maßnahme verbindlich an das Fernwärmenetz angeschlossen worden. Die Bewohner haben keine Möglichkeit den Anbieter für ihre Heizenergie frei zu wechseln, wie es bei anderen Energiearten möglich ist. Somit sind sie auf eine gut begründete Preisgestaltung des Anbieters und die wirksame Kontrolle der Aufsichtsbehörden angewiesen.

Auch deshalb wird im Ortsbeirat darüber diskutierten, ob man der Aufsichtsbehörde und der Mainova folgende Fragen stellen wird: Wie erklärt sich die teilweise nicht unerhebliche Steigerung des Preises für die Wärmeleistung in den neuen Vertragsentwürfen, die zurzeit den Bewohnern des Riedbergs zugestellt werden? Möglicherweise werden Mainova-Vertreter darüber hinaus zu einer der nächsten Ortsbeiratssitzungen kommen, um vor Ort Auskunft zu geben.

Das sind weitere Themen

Weitere Themen werden unter anderem die Container-Anlage im Bonifatiuspark sein, die seit Jahren ungenutzt im Grün steht, das Thema mehr Verkehrssicherheit Richtung Mertonviertel sowie die unzureichende Belüftung in den Riedberger Schulen, die überwiegend im Passivhaus-Standard errichtet wurden.

Die Sitzung des Ortsbeirates 12 findet heute um 20.00 Uhr in der Grundschule Riedberg,
Zur Kalbacher Höhe 15, statt.

Stadtentscheid: vier Teams vom Riedberg

In dieser Woche fand in der Sporthalle des Gymnasiums Riedberg der Tischtennis-Stadtentscheid des Schulwettbewerbs “Jugend trainiert für Olympia” statt. Insgesamt nahmen 54 Schülerinnen und Schüler, aufgeteilt auf neun Teams an der Veranstaltung teil. Neben dem Einzel und Doppel mussten die Schüler der Wettkampfklasse 4 auch noch verschiedene Geschicklichkeits- und Koordinationsübungen absolvieren.

Außer dem Hausherrn, Gymnasium Riedberg, das mit drei Mannschaften vertreten war, nahmen noch die Ziehenschule Frankfurt (ebenfalls drei Teams), die IGS Kalbach-Riedberg, die Leibnizschule und die Freiherr-vom-Stein-Schule (jeweils ein Team) teil.

Bei den Mädchen setzte sich im einzigen Match die Ziehenschule mit 8:1 gegen das Gymnasium Riedberg durch. Den Ehrenpunkt erzielte dabei die Nr. 1 von Riedberg, Maureen Mehrer.

Bei den Jungen in der Altersklasse III, in der insgesamt vier Teams an traten, gewann ebenfalls die Ziehenschule ungeschlagen (3 Siege). Den zweiten Platz belegte die Leibnizschule. Dritter wurde das Gymnasium Riedberg und Vierter die IGS Kalbach-Riedberg. Im direkten Duell der Riedberger gewann das Gymnasium mit 8:1. Den Ehrenpunkt für die IGS erzielte Fabian Meis.

In der WK IV Jungen wurde das Gymnasium Riedberg Zweiter hinter der Freiherr-vom-Stein-Schule (1:8, Ehrenpunkt durch Julius Messer) und einem 7:2 Sieg über die Ziehenschule. Erfolgreichster Riedberger mit insgesamt drei Siegen (2 Einzel und 1 Doppel) wurde Julius Messer. Herzlichen Glückwunsch.

Die Gewinner kommen in die nächste Runde, den Regionalentscheid, für den die Mädchen des Gymnasium Riedberg bereits gemeldet wurden – aufgrund fehlender weiblicher Teams. Über den Landesentscheid können sich diese dann für das Bundesfinale in Berlin qualifizieren.

Diplomtrainer Wieland Speer, der in drei Riedberger Schulen das Tischtennis leitet, war mit dem Abschneiden der Schülerinnen und Schüler zufrieden: „Die anderen Schulen hatten viele Vereinsspieler dabei, deshalb sind die Ergebnisse unserer – meist – Anfänger anders zu werten. Den Kindern hat es viel Spaß gemacht und Riedberg war quantitativ am stärksten vertreten. Die Qualität kann kommen, wenn vielleicht bald Tischtennis auch vereinsmäßig hier betrieben werden kann”, meinte der ehemalige Bundesliga- und Bundestrainer.


Der Stadtentscheid für „Jugend trainiert für Olympia“ fand im Gymnasium Riedberg statt

Fotos & Text: Wieland Speer

Goetheturm: Mehrheit will originalgetreuen Wiederaufbau

Stadträtin Rosemarie Heilig und Stadtrat Jan Schneider haben die Bürger nach ihrer Vorstellung vom Wiederaufbau des Goetheturms gefragt. Die Resonanz der Online-Umfrage war groß. Insgesamt wurden 47.259 Stimmen abgegeben: Es gab 36.688 Voten oder 78 Prozent für den möglichst originalgetreuen Wiederaufbau; 10.571 oder 22 Prozent der Stimmen wurden für eine neue Bauweise gezählt.

Umweltdezernentin Heilig und Baudezernent Schneider versicherten, dem Bürgerwunsch entsprechen zu wollen. So hatte es im Vorfeld Abstimmungsgespräche auf Arbeitsebene gegeben, in denen von der Bauaufsicht signalisiert wurde, dass sie einen möglichst originalgetreuen Wiederaufbau positiv begleiten würde. Solange sich an der Größe der Plattform, ihrem Charakter als offener Aussichtspunkt nichts Wesentliches ändere, bestünden bezüglich der Genehmigungsfähigkeit keine Bedenken.

Schneider spricht sich für eine Konstruktion aus, die dem Charakter des Goetheturms treu bleibt und ebenfalls aus Holz besteht. „Lediglich die Verbindungsknoten, denen die Witterung besonders zusetzt, sollten beim Wiederaufbau unempfindlicher ausgeführt werden“, betont er.

Heilig sieht sich in ihrer Haltung, den Goetheturm möglichst originalgetreu wieder aufzubauen, durch das eindeutige Votum bestätigt: „Der Goetheturm ist der Frankfurter Bevölkerung ein Herzensanliegen. Er verkörpert eine einzigartige Verbundenheit mit der Stadt.“ Sie bedankt sich bei den Bürgern für ihr Engagement und die bereits 75.000 Euro an Spendengeldern, die bis dato auf die benannten Konten eingezahlt wurden.

„Die Versicherung wird glücklicherweise für einen Neubau in gleicher Art und Güte aufkommen. Wenn wir uns jedoch über eine langlebigere Konstruktion ohne bedenkliche Imprägnierungen Gedanken machen, könnten wir einen Teil der gespendeten Gelder auch hierfür einsetzen“, sagt Heilig. Für die Planung habe das Grünflächenamt bereits 90.000 Euro bereit gestellt, sodass das Amt für Bau und Immobilien zügig starten kann.

Information: Stadt Frankfurt/ Foto: Feuerwehr Frankfurt

Schutz vor Einbruch: Infos der Polizei

Auch am Riedberg treiben Einbrecher und Trickbetrüger mittlerweile rege ihr Unwesen. Das Billabong Familienzentrum veranstaltet am 8.11.2017 von 19.00 – 21.00 Uhr gemeinsam mit der Polizei einen Informationsabend zu den Themen wie man sich am besten vor Einbrüchen schützen kann und welche Trickbetrügermaschen derzeit aktuell sind.

Wie verhalte ich mich wenn ich einen Einbruch beobachte oder selbst noch im Haus bin während eines Einbruchs? Mit welchen Maschen ziehen die Trickbetrüger los und wie trete ich diesen Menschen entgegen und tappe nicht in die Falle?

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Billabong Familienzentrums in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b statt und ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen unter www.billabong-family.de

(Foto: luckybusiness/Fotolia)

Der Marathon-Mann

Riedberg goes Marathon (ein Riedberger mit der Startnummer 2736 berichtet).

Heute mal fix die Startunterlagen zum 36. Frankfurt Marathon abgeholt. Super 👍 Stimmung in der Festhalle bei der Pasta Party. Florian Neuschwander, eine Frankfurter Lauflegende, getroffen und mal gleich ein Selfie geschossen. Dank Krombacher habe ich dieses Jahr einen Freistart gewonnen und habe morgen die Gelegenheit, mit Joey Kelly zu plaudern und mir schnell noch ein paar Tips vom Ausnahmesportler zu holen. Morgen wird es spannend, da zum einen wieder Sturm gemeldet ist und ich hoffe, dass meine dieses Jahr aufgrund von tragischen Umständen nicht so optimal gelaufene Vorbereitung ausreichend ist. Immerhin ist dies meine 7. Teilnahme an diesem Lauf-Event. Schauen wir mal.

MAINRiedberg drückt die Daumen und wünscht Igor Sluga viel Erfolg!


Heute bei der offiziellen Startnummernvergabe mit Pasta Party…


…wo Igor auch die Frankfurter Lauflegende Florian Neuschwander trifft

Die wichtigsten Infos zum Marathon

Beim Laufklassiker am Main werden morgen neben mehr als 14.000 Marathonläufern und 7100 Staffelläufern rund 500 000 Zuschauer an der Strecke erwartet. Um 10 Uhr startet die erste Welle der Läufer auf die 42,195 Kilometer lange Strecke an der Friedrich-Ebert-Anlage. Zehn Minuten später dann die zweite Welle. Der Staffelmarathon beginnt um 10.35 Uhr. Die ersten Profis werden ab 12 Uhr im Ziel in der Festhalle erwartet. Etwa zwanzig Minuten nach den ersten Männern werden die ersten Frauen erwartet. Alle weiteren Infos unter www.frankfurt-marathon.com/

Fotos: Igor Sluga