Kategorie: RiedbergNEWS

„Bitte machen Sie weiter so!“

Natürlich – Eigenlob stinkt… Aber wir haben uns so sehr über folgende Mail einer Leserin gefreut, dass wir Ihnen die Zeilen nicht vorenthalten möchten:

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Liebes MAINRiedberg-Team,

nachdem ich nun Ihr letztes Main-Riedberg-Magazin in Ruhe und komplett durchgelesen habe, möchte ich mich endlich einmal ganz offiziell bei Ihnen bedanken. Nämlich dafür, dass Sie es uns Riedbergern durch Ihr tolles Magazin möglich machen, gut und kompetent über alles informiert zu sein, was es hier im Stadtteil so alles Neues gibt, was insbesondere für mich als Sehbehinderte mehr als wichtig ist. Durch Ihre Infos – sei es durch Ihr Magazin, als auch den Online-Newsletter – bin ich jederzeit Up-To-Date über sämtliche Aktivitäten unseres Statteils und auch die Unterhaltung kommt nie zu kurz. Ich empfinde vor allem in Ihrem Magazin die Ausgewogenheit zwischen Information und Unterhaltung sehr gelungen und inzwischen habe ich mich so daran gewöhnt, dass mir in der Tat etwas fehlen würde, gäbe es Ihr MRM eines Tages nimmer, was hoffentlich nie der Fall sein wird!

Haben Sie beide ganz herzlichen Dank für Ihr so tolles Engagement und bitte, machen Sie weiter so 🙂

Herzliche Grüße von
einer begeisterten Leserin

P.S.: Auch Freunde aus anderen Frankfurter Stadtteilen haben schon hier und da in Ihrem Magazin geblättert und das allgemeine Feedback ist sehr positiv. So manch eine(r) würde sich auch für den eigenen Ortsteil ein solches Magazin wünschen – ich habe es zum Glück bereits, juhuu!

Weiterer BMW wurde gestohlen

Der Autodiebstahl, über den MAINRiedberg heute unter main-riedberg.de/auto-diebstahl-im-altkoenigblick berichtete, war nicht der einzige in der Nacht zum Freitag. Gerade haben wir die Nachricht einer weiteren Leserin erhalten, die uns mitteilte: „Wir wohnen auch im Altkönigblick und unser 5er BMW ist genau in der gleichen Nacht von unserer Einfahrt weggeklaut worden.“ Trotz Bewegungsmelder, der die Einfahrt taghell erscheinen lässt.

Dort war die Polizei, nachdem sie den vorhergehenden Diebstahl aufgenommen hatten. Von daher wusste diese betroffene Familie bereits sehr schnell, „dass wir nicht die einzigen sind“. Ihr Auto verfügt zusätzlich über „connected drive“, das es im Prinzip möglich macht, das Fahrzeug zu orten. Allerdings haben professionelle Diebesbanden inzwischen teils auch das Wissen und die Möglichkeiten, diese Ortung auszuschalten. Nun will die Polizei offenbar auch Telefondaten auswerten, da man davon ausgeht, dass die beiden Autos parallel gestohlen wurden und die Diebe vermutlich miteinander kommuniziert haben.

Neben dem Auto sind bei dieser Familie auch noch der Kindersitz vom Sohn weg und die Maxi-Cosi-Station der kleinen Tochter. Auch im Fall des anderen BMW wurde ein neuer Kindersitz entwendet.

(Symbolfoto: Fotolia)

Auto-Diebstahl im Altkönigblick

Es begann wie ein üblicher Freitagmorgen. Ein Riedberger, der im Quartier Altkönigblick wohnt, ging vor vier Tagen die Treppe runter, um sich in der Küche einen Espresso zu machen. „Ich habe meine Mails gecheckt. Da sehe ich, dass die Überwachungskamera im Carport mir eine Nachricht geschickt hat, dass das Auto um 2.20 Uhr das Haus verlassen hat“, berichtet er MAINRiedberg. Der erste Gedanke war noch, „ob meine Frau vielleicht unterwegs gewesen sein könnte“. Oder ob es sich schlicht um einen Fehler im System handelt. Doch der Carport, der direkt am Haus steht, ist leer. Der BMW 3er Kombi wurde gestohlen.

„Da müssen Profis am Werk gewesen sein, die genau wussten, was sie taten“, erklärt der Familienvater. Nur so ist es vermutlich möglich, das Auto unbemerkt, schnell und geräuschlos ohne Schlüssel zu öffnen und zu starten. Hinzu kommt, dass der BMW „komplett ausgestattet“ war, Aktiv-Fahrwerk inklusive, und mit wenigen zehntausend gefahrenen Kilometern fast noch fabrikneu. Der Geschädigte: „Dass am Riedberg inzwischen schon zig Navis aus der Tiefgarage geklaut werden, daran hat man sich ja fast gewöhnt. Aber so ein Diebstahl hat eine neue Qualität“. Zumal relativ wahrscheinlich ist, dass Diebe(sbanden) vorher die teils sehr hochwertigen Autos am Riedberg genau inspizierten und den 3er BMW bewusst als Zielobjekt suchten. Vermutlich waren auch schon längst neue Schilder und Handlanger bereit, die das Fahrzeug über Deutschlands Grenzen bringen sollten.

Die Polizei war schnell vor Ort und um 7 Uhr morgens war die Fahndung raus. Doch mit jeder Minute verstrich die Chance, die Diebe zu erwischen. Warum aber war ein BMW-Kombi das Objekt der Begierde und nicht womöglich noch teurere Autos, die teilweise ebenfalls durch unseren Stadtteil fahren? „Ich nehme an, dass etwa ein Porsche zu auffällig ist, man mit einem 3er BMW aber alle Kontrollen im Prinzip problemlos passieren kann“, mutmaßt der geschädigte Familienvater. Er spricht von einem „Albtraum“, für die ganze Familie. Hinzu komme, dass er seiner kleinen Tochter großes Grundvertrauen weitergeben möchte und betont, dass er immer auf sie und alles aufpasst, was ihnen gehört. Auf das Auto konnte er unglücklicherweise nicht aufpassen.

MAINRiedberg hat bei der Polizei Frankfurt angefragt, ob es eventuell weitere Informationen zu diesem Diebstahl gibt. Sobald eine Rückmeldung vorliegt, werden wir darüber berichten.

(Text: cd/ Symbolfoto: Tomasz Zajda)

Unsere „Bee Friends“ beim großen Bienenfestival

Unsere „Bee Friends“ ziehen vom Riedberg (für einige ereignisreiche Stunden) in den Botanischen Garten: Denn die Mitglieder des neu gegründeten Imkervereins werden am nächsten Samstag beim 3. Frankfurter Bienenfestival ihren ersten öffentlichen Auftritt haben. Im Botanischen Garten sind sie in einem Zelt zu finden. Darin gibt es Frankfurter Honige zu kosten, natürlich auch einen Honig vom Riedberg mit dem Namen Eintracht. Außerdem gibt es im Zelt gebrannte Mandeln, ein Quiz für Kinder über Bienen, viele Informationen über Bienen, Bienenhaltung, Broschüren über bienenfreundliche Anpflanzungen. Ein Bienenstock ist auch dabei. Ebenso kann man eine Bienenkönigin suchen.

Das Bienenfestival findet am 23. September im Botanischen Garten (zwischen dem Palmengarten und Grüneburgpark) von 10 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Im „Dessauer“ sind bereits in der vergangenen Woche die Vorbereitungen auf Hochtouren gelaufen. Die Bee Friends haben zahlreiche Tüten gefaltet, gefüllt und geklebt. Der Inhalt? Das bleibt zunächst noch ein Geheimnis, wird aber vor Ort verraten. Nur so viel: Er ist natürlich und bienenfreundlich.

Übrigens, wer mag, könnt‘ auch erst zum großen Bienenfestival und später noch zum Riedberger „Oktoberfest“ gehen. Ein spannender Samstag wird’s garantiert…

Weitere Infos zur Veranstaltung unter http://frankfurter-bienenfestival.de und zu den Bee Friends unter www.facebook.com/beefriendsfrankfurt

(Fotos: Veranstalter/ Bee Friends Frankfurt)

Frankfurt potentieller EM-Austragungsort

Seit Freitag steht es fest! Frankfurt am Main gehört zu den zehn Städten, mit denen sich der Deutsche Fußball-Bund für die Austragung der UEFA Fußball Europameisterschaft 2024 bewerben wird.

Oberbürgermeister Peter Feldmann und Sportdezernent Markus Frank sind begeistert, dass sich Frankfurt mit seiner Bewerbung als potentieller Austragungsort zusammen mit neun weiteren Städten durchsetzen konnte.

„Die EM 2024 ist eine große Gelegenheit unsere Stadt national und international zu positionieren. Das haben die WM 2006 und WM 2011 bewiesen. Frankfurt will sich auf jeden Fall als guter Gastgeber präsentieren. Schön ist bei einer erfolgreichen Bewerbung, dass unsere Fußballfans Spiele im eigenen Stadion verfolgen können,“ sagt Oberbürgermeister Feldmann.

Stadtrat Markus Frank freut sich über die Auswahl: „Mit der Entscheidung für Frankfurt sind wir als Sportstadt anerkannt und wir werden nicht nachlassen, die Sportinfrastruktur für unsere Vereine weiter auszubauen.“

Bereits bei der Fußball WM der Männer im Jahr 2006 als auch der WM der Frauen im Jahr 2011 erlebte Frankfurt am Main je einen spannenden Sommer voller Emotionen, ereignisreicher Spiele und vollen Stadien sowie großen Public Viewings im Herzen unserer Stadt, am Mainufer. An diese Ereignisse soll nun 2024 erneut angeknüpft werden. Sollte die Bewerbung Deutschlands als Austragungsland erfolgreich sein, kann sich Frankfurt am Main auf ereignisreiche Wochen mit viel kulturellem Austausch, Spaß und Emotionen freuen. 

Neben Deutschland steht aktuell auch noch die Türkei zur Auswahl. Welches der beiden Länder der offizielle Gastgeber für die EM 2024 wird, entscheidet die Europäische Fußball Union erst im nächsten Jahr.

(Informationen: Presse-Info Stadt Frankfurt/ Foto: Waler

Der 1. Fotowettbewerb in Frankfurts jüngstem Stadtteil

Was ist Ihr Lieblingsplatz am Riedberg? Was ist die schönste Perspektive und was macht unseren Stadtteil aus? Jetzt haben alle RiedergerInnen die Möglichkeit, sich mit der Kamera ein Bild zu machen – und diese Aufnahmen beim 1. Riedberg-Fotowettbewerb einzureichen. Mitmachen können übrigens nicht nur Erwachsene, es wird auch eine separate Wertung für Kinder und Jugendliche geben. Der Wettbewerb des Culture Club läuft bis zum Ende des Jahres unter dem Motto „Der Riedberg – Mein Ort“. Anschließend wählt eine Jury die besten Bilder aus. Diese werden in einer Ausstellung in den neuen Räumen des Familienzentrums Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee präsentiert.

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Organisatoren des Fotowettbewerbs sind der Culture Club Riedberg, das Familienzentrum Billabong, das Stadtteilmagazin MAINRiedberg und die Fotografin Ksenia Beizerova. Hier hat sie uns verraten, was unseren Stadtteil für sie ganz persönlich so besonders macht:
„Jeder Riedberger sieht den Stadtteil aus einer ganz eigenen Perspektive und für jeden ist er etwas ganz Besonderes. Für mich als Fotografin ist der Stadtteil so facettenreich, dass ich beim Spazieren so viele Bildideen entdecke, dass ich sie nicht ansatzweise alle festhalten kann. Deshalb möchte ich meine Leidenschaft zur Fotografie und meine Liebe zu unserem Stadtteil mit allen Riedbergern teilen und den Gemeinschaftsgeist und Kreativität der Bewohner in einem spannenden Fotowettbewerb herausfordern.“
Ksenia Beizerova, Fotografin

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Auf die Gewinner warten tolle Preise wie eine Kamera, ein Bluetooth-Lautsprecher oder auch ein exklusives und professionelles Fotoshooting. Mehr Informationen und die Teilnahmebedingungen unter www.cultureclubriedberg.de/fotowettbewerb/ Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2017.

(Fotos: Culture Club Riedberg, Ksenia Beizerova)

Freie Plätze in der Tiefgarage

Parkplatz-Suche, Stellplatz-Diskussionen, teils leider auch gefährliches Parken in zweiter Reihe – all das ist auch im Riedberg inzwischen Alltag. Interessant könnte in diesem Zusammenhang eine Nachricht sein, die MAINRiedberg von der Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft Nassauische Heimstätte erreichte, an der das Land Hessen mehrheitlich beteiligt ist. „Wir haben in unserem Neubau ‚Riedbergwelle‘ in der Graf-von-Stauffenberg-Allee/Ernst-Balser-Straße noch freie Tiefgaragen-Stellplätze zu vermieten“, erklärt Vanessa Reuter aus der Frankfurter Zentrale. „Diese Stellplätze stehen auch Nicht-Mietern der Nassauischen Heimstätte zur Verfügung.“

Die Riedbergwelle im Westflügel bietet 160 geförderte Neubauwohnungen unter anderem für Haushalte mit mittleren Einkommen. Das Wohnquartier ist von Stefan Forster Architekten in Frankfurt entworfen und für den Deutschen Bauherrenpreis 2018 nominiert.

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Die freien Tiefgaragen-Stellplätze in der Graf-von-Stauffenberg-Allee/Ernst-Balser-Straße kosten monatlich 50 Euro (plus MwSt.). Anfragen und weitere Informationen unter Tel. 069 2695778-4420 sowie vanessa.reuter@naheimst.de

Eltern-Kind-Treff beliebt –
Ehrenamtliche gesucht

Da ist eine junge Mutter aus den USA, die mit Baby und Kleinkind zum Eltern-Kind-Treff gekommen ist. Sie erzählt, wie schön es ist, hier einfach andere Eltern kennen zu lernen. Wenn man erst seit kurzem am Riedberg wohnt, fühlt man sich sonst schon verdammt einsam. Da ist eine chinesische Oma, die nur wenig Deutsch spricht, aber gerne mit dem Enkelkind hierher kommt. Da ist ein Opa, ebenfalls mit Enkel. Da sind zwei Mütter aus der Nordweststadt, die sich hier erst kennengelernt haben, wobei eine inzwischen auch das Kind ihrer besten Freundin mitbringt. Und es gibt zum Glück Menschen wie Noshaba, Mutter von vier Kindern, die inzwischen als ehrenamtliche Helferin im Treff des Kinderschutzbundes in der Riedbergallee 15 tätig ist. Natürlich, „zuhause ist immer viel zu tun“, aber hier hilft sie gerne mit und hier wird sie gebraucht. Drei Stunden pro Tag ist auch eine pädagogische Fachkraft vor Ort. Auch für den Fall, dass Beratungs- oder Unterstützungsbedarf besteht.


Claudia Lukaschek, Leiterin des Eltern-Kind-Treffs, und eine „Babylotsin“ des Frankfurter Kinderschutzbundes

„Unser Angebot wird sehr gut angenommen“, sagt Projektleiterin Claudia Lukaschek. „Ehrlich gesagt haben wir nicht damit gerechnet, dass es auch während der Sommerferien so voll ist.“ Nicht selten kommen im Laufe eines Vormittages bis zu 55 Mütter, Väter oder Großeltern plus Kinder von wenigen Monaten bis zu drei Jahren. Nicht nur vom Riedberg, da es nur wenige Schritte von der U-Bahn hierher sind. In der blauen Polsterecke, die wie eine Meereslandschaft aussieht, können die Kinder krabbeln oder die etwas Größeren verstecken spielen. Die Erwachsenen passen auf, können sich aber trotzdem unterhalten. „Das Angebot kommt gerade in einer Stadt wie Frankfurt gut an, wo die familiäre Anbindung oft fehlt“, heißt es beim Kinderschutzbund. Allerdings ist am Riedberg die Fluktuation sehr groß, weil viele Mütter und Väter schnell wieder arbeiten und es „aufgrund der Wohnungspreise auch müssen“.

Wer möchte ehrenamtlich mithelfen?

Die Idee für diesen zweiten Treff des Kinderschutzbundes in Frankfurt ist durch die Zusammenarbeit mit der Crespo Foundation im gemeinsamen Programm Babylotse entstanden. Demnächst will man am Riedberg auch ein Kochprojekt starten, wo Eltern die Speisen ihrer Heimatländer kochen – und alle dann gemeinsam essen.

Das Problem generell ist nur: Es werden, auch weil er Treff so beliebt ist, dringend weitere ehrenamtliche Helfer gesucht! Jüngere, aber auch ältere Riedberger könnten mithelfen. Wenn sich beispielsweise ein bis zwei Männer engagieren würden, sozusagen als Hobby-Opa oder Opa-Ersatz, das wäre, so Diplom-Pädagogin Lukaschek, „ein Traum“.

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Weitere Informationen unter www.kinderschutzbund-frankfurt.de
Ehrenamtlich Interessierte können sich gerne direkt an die Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes unter dksb@kinderschutzbund-frankfurt.de wenden.

Der Eltern-Kind-Treff, Riedbergallee 15, ist Mo. bis Fr. von 9:30 bis 13:00 Uhr geöffnet. Das Angebot ist kostenlos.

(Fotos: cd)

Großes Spielfest im
Kätcheslachpark

Lust auf Kletterturm, Hüpfburg und Hüpfkissen, Rollenrutsche, Kinderbasteln, Schminken und mehr? Am Samstag findet im Kätcheslachpark ein großes Spielfest statt. „Die Kinder können sich auf ein Fest mit vielen verschiedenen Spielstationen freuen“, verspricht Patrick Paris vom Team des Abenteuerspielplatz Riederwald e.V. Los geht’s um 14 Uhr. Vor allem für Kids von 6 bis 10 Jahren ist viel geboten. Aber auch ältere Mädchen und Jungen können beim Bullriding, Klettern oder mit dem Aerotrim großen Spaß haben, Kleinere könnte Basteln, Hüpfen und Rutschen mehr begeistern. Mit-Veranstalter Riedberg Immobilien stellt Häuser aus Pappe bereit, die man bemalen kann. Die sind so groß, dass sich einige Kinder auch mal kinderleicht drinnen verstecken können und abends dürfen die Häuser dann mit nach Hause genommen werden. Der Eintritt ist frei.

Am Samstag findet von 14 bis 16 Uhr auch ein Flohmarkt für Kinder- und Babysachen in der Marie-Curie-Schule, Graf-von-Stauffenberg-Allee 55, statt. Es gibt 40 Plätze im Gebäude (Innenbereich, Foyer, Flure und Mehrzweckraum) und weitere Plätze im Freien auf dem Schulhof. Der Verkauf erfolgt von privat an privat. Es gibt auch Kaffee und Kuchen, so dass man mit Genuss stöbern kann.

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Die Termine im Überblick:

Spielfest am 9. September 2017
Uhrzeit: 14 – 18 Uhr
Wo: Kätcheslachpark, Altenhöferallee, 60438 Frankfurt

Flohmarkt für Kinder- und Babysachen am 9. September
Uhrzeit: 14 – 16 Uhr
Wo: Marie-Curie-Schule, Graf-von-Stauffenberg-Allee 55, 60438 Frankfurt

(Fotos: Veranstalter)

Tischtennis-Boom – aber
keine Hallenzeiten

Tischtennis am Riedberg boomt. Inzwischen gibt es AG-Angebote an allen vier Schulen. Im Gymnasium hatten sich sogar 55 Mädchen und Jungs der fünften bis siebten Klassen angemeldet. Weit mehr als erwartet, was ein paar Schwierigkeiten mit sich bringt. Trainer Wieland Speer indes sagt, dass er gewohnt ist, auch hunderte Kinder organisatorisch zu „bändigen“. Bei den Kids Open in Düsseldorf sind es sogar über 1000 Kids. Platz ist hier begrenzt, Schläger und Bälle habe er aber genügend. Der Mann, der schon als Bundestrainer beim Deutschen Behindertensportverband und als Bundesliga-Trainer gearbeitet hat, hat die Tischtennis-Begeisterung hier im Stadtteil erst möglich gemacht. Mit viel Engagement, das weit über die Schul-Angebote hinausgeht. Das Problem ist nur: Alle, die so begeistert davon sind, dass sie auch im Verein trainieren wollen, haben am Riedberg bislang keine Chance. Es gibt zu wenige Turnhallen für immer mehr Kinder und keine Hallenzeiten. Sogar die Schüler an der neuen IGS müssen vorerst draußen spielen, was im Winter schwierig werden dürfte. Oder viel Improvisationstalent braucht.

Auch der Deutsche Tischtennis-Bund setzt sich ein

Wie aber könnte es weitergehen? Der Sportkreis Frankfurt und inzwischen auch der Deutsche Tischtennis-Bund setzen sich dafür ein, dass die neue Turnhalle für die IGS speziell auch für Tischtennis geeignet ist. Diese wird neben den bisherigen Containern der Gymnasialen Oberstufe (NGO) in unmittelbarer Nähe der U-Bahn-Haltestelle Riedberg entstehen, wo in einem späteren Schritt die IGS ebenfalls gebaut wird. Fakt ist: Derzeit gibt es keine einzige Turnhalle in der gesamten Stadt Frankfurt, in der Tischtennis-Turniere gespielt werden können. Fakt ist aber auch: Derzeit ist trotz des Platzmangels in Sachen Sport am Riedberg nur eine kleinere (!) Halle im Gespräch und zudem sind die konkreten Planungen noch längst nicht abgeschlossen. Es dürfte also mindestens drei Jahre dauern, bis hier etwas fertiggestellt ist. „Immer am Ball bleiben und immer wieder bohren“, lautet deshalb die Devise. Sagt Experte Speer.


Tischtennis-Experte Wieland Speer hat für den Boom am Riedberg gesorgt

Möglichkeiten für Tischtennis-Begeisterte

Einige tischtennisbegeisterte Jungs spielen inzwischen in Eschenheim in einem Verein. Wie sie hoffen, nur vorübergehend. Aber auch der Riedberger SV bietet neuerdings am Dienstag von 17 bis 18.30 Uhr freies Tischtennistraining in Kooperation mit dem TV Kalbach in einem kleinen Mehrzweckraum dort an (siehe riedberger-sv.de). In der aktuellen Woche gibt es außerdem Gespräche eines ehemaligen Tischtennis-Profis und Trainers mit dem SC Riedberg in Sachen Tischtennis. Und nach dem Umzug des Familienzentrums Billabong in die Graf-von-Stauffenberg-Allee gibt es dort einen größeren Mehrzweckraum, wo eventuell ebenfalls – im kleinen Rahmen – etwas Training möglich wäre. „Im Moment sind mehrere Optionen auf dem Tisch. Irgendwann wird’s irgendwie funktionieren“, hofft Tischtennis-Trainer Speer.

Das sind die neuen Mini-Meister

Übrigens: Die Sieger des ersten Schul-Entscheids der 35. Tischtennis-mini-Meisterschaften heißen Maureen Mehrer und Jin-Ho Park. Die beiden setzten sich in der Altersgruppe 11-/12-Jährige in der Sporthalle des Gymnasiums Riedberg durch. Weitere Schulentscheide in den anderen Schulen auf dem Riedberg werden bis zum 18. Februar folgen. Wie gesagt: Tischtennis boomt!

(Fotos. W. Speer/ Logo: Veranstalter)