Kategorie: RiedbergNEWS

Tradition bis Party: drei Tage Kerb in Kalbach

Am vergangenen Wochenende wurde am Riedberg ein tolles Sommerfest gefeiert – und jetzt geht’s im Stadtteil gleich weiter. Denn am heutigen Samstag um exakt 15 Uhr startet offiziell die Gickelkerb 2018 im Zelt am Kalbacher Stadtpfad durch den Vorsitzenden des Kerbevereins, Sebastian Netz. Inklusive Bekanntgabe des „Kerbemädchens“. Vorher fährt man(n) schon morgens Richtung Hohemark, um den traditionellen Kerbebaum zu holen. Aber wer jetzt glaubt, weniger Einheimische könnten sich hier nicht vergnügen, irrt sich. Denn von Apfelwein bis zur Coverband CNO am Samstag Abend, vom Zeltgottesdienst bis zum traditionellen Frühschoppen am Sonntag, vom Torwandschießen bis zum DJ – das Programm bis einschließlich Montag ist bunt und offen für alle.

Kleinkind-Karussell und „Kerbe-Olympiade“

Im Rahmen des Schaustellerbetriebes gibt es erstmals ein Kleinkind-Karussel, was insbesondere kleinere Riedberger interessieren könnte. Auch die „3. Kerbeolympiade“ am Sonntag ab 15 Uhr ist ein Spektakel für die ganze Familie. Verschiedene Vereine und Gruppierungen treten hier auf der Bühne gegeneinander an. DJ Highko und der Kerbevadder führen durchs Programm. Kaffee und Kuchen stehen bereit.

Das ist das Programm zur Kerb 2018 bis einschließlich Montag

Grillhähnchen am Sonntag, Rippchen am Montag

Apropos Essen: Am Sonntag ab 11 Uhr gibt es frische Grillhähnchen, am Montag ab 11 Uhr Rippchen und Haspel mit Kraut. Ebenfalls nur am Montag: Traditioneller Frühschoppen mit dem Hühnerberg Quintett, später Gickelschmiss, Tombola und abends die traditionelle „Beerdigungszeremonie“ der Kerb und gegen 21.30 Uhr ein großes Feuerwerk. Übrigens ausgerichtet durch die Feuerwerkerei vom Mainuferfest.

In der aktuellen Mail vom Schriftführer der Kerbeburschen Richtung Riedberg hieß es vorab nur: Wir freuen uns auf eine tolle Kerb 2018!

Am Sonntag ist nicht nur „Kreis-Kerbeburschen-Treffen“, sondern es gibt rund ums Festzelt am Kalbacher Stadtpfad auch Frühschoppen, Livemusik, Schausteller, Torwandschießen und vieles mehr

Fotos: Kerbeverein Kalbach e. V.

Jetzt ist es fix: Dritte Grundschule kommt 2019

Amtlich heißt der Satz: Am heutigen Freitag hat der Magistrat die Fortschreibung des integrierten Schulentwicklungs­plans bis 2023 beschlossen, der acht genehmigungspflichtige Neuerrichtungen von Schulen in Frankfurt vorsieht. Für den Riedberg bedeutet das konkret: Die dritte Grundschule, die aufgrund des Anstiegs der Schülerzahlen dringend benötigt wird, kommt jetzt nicht nur vielleicht, sondern mit nahezu 100 Prozent Wahrscheinlichkeit. Geplant ist der Start in einem Provisorium bereits zum nächsten Schuljahr.

Eine Grundschule, ein Gymnasium und eine IGS sollen 2019 starten

„Ich bin sehr erleichtert, dass wir uns in der Koalition nun auf die Inhalte der diesjährigen Fortschreibung geeinigt haben“, sagt Integrations- und Bildungsdezernentin Weber. Sie habe in ihrer Amtszeit bislang sieben Schulen eröffnet und plane, im kommenden Schuljahr drei weitere Schulen hinzuzufügen. „Sowohl die dritte Grundschule am Riedberg als auch ein zusätzliches sechszügiges Gymnasium in der Bildungsregion Mitte-Nord und eine zusätzliche sechszügige IGS in der Bildungsregion Nord werden für das Schuljahr 2019/2020 benötigt“, so die Stadträtin.

Weber geht davon aus, dass der integrierte Schulentwicklungsplan von den Stadtverordneten im September beschlossen werden kann. „Aufgrund der Vorabstimmungen mit der Landesebene müssen wir zwar dann noch die formale Genehmigung der Fortschreibung durch das Hessische Kultusministerium abwarten, haben aber im Vorfeld schon mit dem Staatlichen Schulamt über die Einrichtung von pädagogischen Planungsgruppen gesprochen“, erläutert Weber. Das Land brauche Vorlauf, um die richtigen Teams zusammenzustellen und Lehrkräfte für neue Schulen zu begeistern, was nicht immer ganz einfach sei.

Das ist der vorübergehende Standort für die neue Schule

Die dritte Grundschule ist Teil eines bereits im Juni vorgestellten Gesamtkonzeptes für unseren Stadtteil und ist an der Hans-Leistikow-Straße vorgesehen, in unmittelbarer Nähe der Marie-Curie-Schule. Die Grundschule wird eine Ganztagsschule bis 17 Uhr. Der Ortsbeirat bemüht sich aktuell auch darum, dass bereits zum Start der endgültige Schulbezirk der Einrichtung feststehen soll – auch als Unterstützung für Eltern und Kinder.

Vorgesehen war das Grundstück bisher für Kleingärten, die jetzt erst mal nur auf der ebenso noch freien Fläche nebenan geplant werden können. „Wir dürfen das Gelände für zwei Jahre nutzen“, erklärte die Dezernentin vor den Ferien, „Wir sind sehr froh darüber. Es ist unsere einzige Chance, die dritte Grundschule vorgezogen zu eröffnen.“ Ist die Integrierte Gesamtschule (IGS) wenige hundert Meter weiter ausgezogen, stehen aber deren Holzmodule plus Pausenhof plus Infrastruktur für die dritte Grundschule bereit – und noch weitere Kleingärten können entstehen.

Fünf weitere Schulen werden bis 2023 kommen

Neben den oben genannten Neuerrichtungen sind fünf weitere zusätzliche Schulen bis 2023 geplant: Eine Grundschule im Rahmen der Bebauung am Römerhof, eine Grundschule im Neubaugebiet Schönhofviertel (Südlich Rödelheimer Landstraße), eine Grundschule in der Platensiedlung, die aufgrund der Nachverdichtung notwendig wird, eine Grundschule an der Hansaalle, die im selben Gebäude wie das neue Adorno Gymnasium unterkommen wird, und eine gymnasiale Oberstufe im Frankfurter Süden, die an der KGS Niederrad angesiedelt werden soll. „Dann heißt es wie immer, wo es noch nötig ist, Flächen suchen und Bestandsgebäude prüfen“, kündigte die Dezernentin an.

Unabhängig von diesen genehmigungspflichtigen Maßnahmen habe sich die Koalition auch darauf verständigt, die Kapazitäten bestehender Realschulen und verbundener Haupt- und Realschulen auszubauen. „Aufgrund der vielen Rückläufer von Gymnasien haben wir in den Klassenstufen 7 und 8 im Realschulbereich zunehmend Engpässe, was seit Jahren von den Haupt- und Realschulen als großes Problem bemängelt wird. Wir gehen das jetzt an und erweitern die Kapazitäten“, sagt Weber zu.

Ausbau der Kooperationsklassen wird geprüft

Desgleichen sei ein Anstieg im Bereich der Förderschulkinder mit der Diagnose „geistige Entwicklung“ zu verzeichnen, dessen Ursachen derzeit sowohl vom Hessischen Kultusministerium als auch von der Johann Wolfgang Goethe Universität in einem Kooperationsprojekt mit der Stadt Frankfurt untersucht werde. „Auf Grundlage dieser Ergebnisse werden wir prüfen, ob wir sogenannte Kooperationsklassen für diese Kinder an neu zu errichtenden Grundschulen einrichten, oder ob ein Ausbau bestehender Förderschulstandorte in Frage kommt, um den Bedürfnissen dieser Kinder Rechnung zu tragen“, sagt die Stadträtin abschließend.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

Neue Kita startet früher – für Kinder aus Riedberg und Kalbach

Da es aktuell einen hohen Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder von drei bis sechs Jahren in Kalbach und auf dem Riedberg gibt, werden bereits ab heute Kinder in der vorübergehend errichteten Pavillonanlage am Kalbacher Stadtpfad aufgenommen. Dies hatte die Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, bei ihrem Besuch im Ortsbeirat 12 am 15. Juni angekündigt und zugesagt.

Diana Flucke-Leber, die Leiterin des KiZ, und ihr Team freuen sich auf die ersten Kinder und nehmen sukzessive weitere zur Eingewöhnung auf. Bisher wurden bereits 40 Verträge geschlossen und weitere Aufnahmen sind geplant. Insgesamt stehen 84 Plätze im Pavillon zur Verfügung.

Das im Bau befindliche Gebäude des neuen Kinderzentrums in der Ernst-Balser-Straße auf dem Riedberg wird voraussichtlich im Sommer 2019 bezugsfertig sein.

Anmeldungen hierfür können auf http://www.kindernetfrankfurt.de vorgenommen werden.

Aufgrund der umfänglichen Bedarfe in den Stadteilen wird das Kinderzentrum im Kalbacher Stadtpfad auch für die nächsten Jahre Betreuungsplätze zur Verfügung stellen, um die Familien zu unterstützen.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

Stadt entfernt o-bikes

Die Stadt Frankfurt beginnt in den nächsten Tagen damit, die gelben Fahrräder des Radverleihsystems o-bike einzusammeln. „Wir haben o-bike mehrfach mit Fristsetzung aufgefordert, sich gegenüber der Stadt zu äußern“, so Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. „o-bike hat alle Fristen verstreichen lassen, ohne eine Reaktion zu zeigen.“ Es gebe derzeit keinerlei Lebenszeichen von o-bike und keinerlei Ansprechpartner. Damit habe o-bike fortdauernd gegen die von der Stadt formulierten Regeln für Leihfahrradanbieter verstoßen. Welchen Einfluss der Konkurs der Muttergesellschaft von o-bike in Singapur auf die Aktivitäten in Deutschland habe, sei unklar. Anscheinend arbeite o-bike jedoch in manchen Ländern noch.

Gründer von o-bike hat am Riedberg studiert!

Zur Erinnerung: Yi Shi, der Gründer von o-bike, hat am Campus Riedberg der Goethe Universität Informatik studiert. Als „freundlich“ und „bescheiden“ beschrieb man auf der Uni-Homepage den jungen chinesischen Unternehmer. Shi hat der Hochschule als Geschäftsmann 300.000 Euro gespendet.

Doch wie genau das Geschäftsmodell funktionierte, beziehungsweise funktionieren sollte, ist immer noch nicht ganz klar. Denn offenbar spielte auch die Weitergabe von Daten der Nutzer eine nicht unbedeutende Rolle – zwischenzeitlich sprach man von Seiten von o-bike allerdings nur von einem „Datenleck“.

So läuft das Einsammeln der Räder

Das Ordnungsamt wird jetzt die Räder nach dem gleichen System einsammeln, mit dem auch sonst in Frankfurt defekte und vermutlich herrenlose Räder eingesammelt werden: Das Fahrrad wird zunächst mit einer gelben Banderole gekennzeichnet, mit der der Eigner aufgefordert wird, das Rad innerhalb von sieben Tagen abzuholen. Erfolgt keine Reaktion, wird das Rad nach dieser Frist eingesammelt und zwischengelagert.

Oesterling äußerte die Einschätzung, dass in der Innenstadt relativ wenige Fahrräder einzusammeln seien. In den Außenbezirken stünden dagegen noch viele Fahrräder von o-bike in Seitenstraßen und Grünflächen. Da dort das Einsammeln relativ zeitaufwendig sei, werde es einige Zeit dauern, bis das letzte o-bike eingesammelt sei.

Nach Abschluss der Aktion werde die Stadt versuchen, die Kosten o-bike in Rechnung zu stellen, sofern die Stadt einen Adressaten finde. Falls dies nicht der Fall sei, werde die Stadt die Räder versteigern oder an karitative Organisationen verschenken. Allerdings überstiegen die Kosten für die Beseitigung des Schließmechanismus vermutlich den Materialwert.

Informationen: Stadt Frankfurt/ Archiv

Foto: MAINRiedberg

Kalbach: Junger Dealer festgenommen

Gestern Abend nahmen Zivilpolizisten einen 18-jährigen Dealer und seine zwei Kunden am Kalbacher Stadtpfad fest. Insgesamt beschlagnahmten die Beamten über 50 Gramm Marihuana, beziehungsweise Haschisch, und knapp 2500 Euro Bargeld.

Die Polizisten beobachteten, wie der junge Mann im Freizeitpark Kalbach gegen 20.10 Uhr an eine Frau und einen Mann Drogen verkaufte. Die Drogen holte er vorher aus einem nahegelegenen Bunker im Gebüsch. Nach den Drogengeschäften kontrollierten die Beamten alle Beteiligten. Bei den Käufern handelte es sich um eine 29-jährige Frankfurterin und einen 20-jährigen Frankfurter. Bei deren Durchsuchung fanden die Polizisten knapp vier Gramm Marihuana und 0,2 Gramm Haschisch. Die beiden wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Der 18-jährige Dealer schmiss bei seiner Festnahme ein Päckchen mit drei Gramm Haschisch weg. Dies blieb aber nicht unentdeckt und die Polizeibeamten beschlagnahmten die Drogen zusammen mit den knapp 600 Euro Bargeld, die der Dealer einstecken hatte. Ein Rauschgiftspürhund fand prompt den Bunker im Gebüsch und die Beamten beschlagnahmten auch die dortigen vorportionierten Päckchen mit insgesamt über 45 Gramm Marihuana.

Bei einer anschließenden, durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Wohnungsdurchsuchung des jungen Dealers fanden die Beamten größere Mengen Bargeld, die vermutlich aus Drogengeschäften stammen und ebenfalls beschlagnahmt wurden. Der 18-Jährige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Gut für Wasser und Klima: Info-Tour durch die Parkanlagen

Wussten Sie, wie wichtig unsere Parks für das Klima der Stadt und die Stadtteilentwässerung sind? Gartenbauingenieur Ingo Bohl führt am Sonntag, 19. August, um 14 Uhr mit dem Fahrrad durch die Parkanlagen auf dem Riedberg. Neben der Römischen Straße, dem Topographischen Weg und dem Bonifatiuspark wird auch der Kätcheslachpark mit seinen vielfältigen Funktionen, die von Naherholung sowie Sport und Spiel über Naturschutz, Niederschlagsrückhaltung und Frischluftversorgung reichen, Ziel der Führung sein. Dabei erläutert Bohl die städtebaulichen Grundgedanken des neuen Stadtteils sowie die Konzeptionen der Grünflächen.

Die Führung ist eine Veranstaltung des Grünflächenamtes als Teil des GartenRheinMain-Jahresprogramms. Treffpunkt ist auf dem Riedbergplatz gegenüber der U-Bahnhaltestelle. Die kostenlose Führung dauert etwa zwei Stunden.

Da die Teilnehmerzahl maximal 20 Personen beträgt, ist eine Anmeldung unter Mitmachen.amt67@stadt-frankfurt.de erforderlich. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es beim Grünflächenamt unter Telefon 069/212-30208.

Informationen: Stadt Frankfurt/ Foto: www.riedberg.de

Schreiben Sie uns Ihre schönste Sommerfest-Story!

Morgen um 13 Uhr startet endlich wieder das große Sommerfest der IG Riedberg im Bonifatiuspark. Mit lokalen und überregionalen Bands, auch den einheimischen Rockern von „Riedberg Underground“, mit Torwand-Schießen, Tai Chi und Tischtennis, mit Ständen der lokalen Gastronomen und dem Sponsorenlauf der Grundschüler. Die Vereine und das Billabong Familienzentrum sind natürlich auch dabei. Am Ende der beiden Feier-Tage ist noch ein Public Viewing des Supercups Eintracht Frankfurt gegen FC Bayern München geplant.

Die Kids – ob sie am Sponsorenlauf teilnehmen, der Modenschau oder bei den Vorführungen des Thom Hecht Ballettförderzentrums – sind vermutlich mächtig aufgeregt. Die Erwachsenen, die auf die Bühne treten werden, ebenso. Und unser Applaus ist allen sicher.

Was ist Ihr ganz persönliches Highlight? Was ist Ihre persönliche Sommerfest-Geschichte? Wir würden gerne mehr über Ihre schönsten Erlebnisse am schönsten Fest am Riedberg erfahren und uns sehr über ein paar Zeilen an mail@main-riedberg.de freuen. Ihre Zuschriften möchten wir in einer Sommerfest-Nachschau veröffentlichen (wenn Sie die Nennung Ihres Namens nicht wünschen, teilen Sie uns das einfach mit).

Das Soul-Pop-Duo „Nervling“ ist der Top-Act

Noch ein paar Tipps gefällig? Top-Act dieses Jahres ist das Akustik-Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg. Nervling sind Moira Serfling und Tom Baetzel, die mit akustischem Gitarrenspiel sowie technisch ausgefeilten Rhythmus-Loops immer mehr Fans in der Republik überzeugen.

Musikalischer Top-Act des Sommerfestes ist das moderne Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg

Morgen Abend wollen wieder die sechs Männer von Riedberg Underground für Stimmung sorgenAlles begann in einer Bunkeranlage aus Stahlbeton. Am anderen Ende der Stadt. Fenster gibt es nicht, Musik von nebenan dringt auch nicht durch. Bunker eben. Im Sommer eher: Künstler-Sauna. Was ein Sales Manager, ein Business Analyst, ein Key-Account-Manager, ein Jurist, ein Apron Controller vom Airport und ein Pharma-Experte hier machen? Na, natürlich abrocken. Als Freunde, die sonst freitagabends bei der „Traditionself“ des SC Riedberg kicken und reichlich Rock und Metal im Blut mitbringen. Jetzt wollen sie das wieder zeigen.

Die großen und kleinen TänzerInnen des Ballattförderzentrums von Dr. Thom Hecht werden wieder auftreten…

…und die Männer von „Riedberg Underground“ sorgen für Stimmung am Samstag Abend

Am Nachmittag ist Sponsorenlauf der Schüler

Im Rahmen des Sommerfests startet auch wieder der Sponsorenlauf des Fördervereins der Grundschule Riedberg. Schülerinnen und Schüler suchen sich im persönlichen Umfeld „Sponsoren“, die pro gelaufener Runde einen frei wählbaren Betrag spenden. Jedes Kind bekommt am Ende des Laufes eine Urkunde ausgestellt. Der Erlös soll in diesem Jahr für einen Aktionstag an der Schule verwendet werden mit dem interkontinentalen Team der Gruppe „Trommelzauber“. Treffpunkt ist wieder die große Treppe am Zugang zum Bonifatiuspark.

Auch in diesem Jahr startet wieder der „Sponsorenlauf“ der Grundschüler

Die Eckdaten des Programms

Samstag

13:00 Beginn des Verkaufs und der Musik, 13:30 Start Sponsorenlauf, 14:00 Eröffnung und Grußwort, 14:00 – 16:00 Schachturnier für Jung und Alt, 14:30 – 15:00 Modeschau, 15:15 – 15:45 Jumping Kids / Gardetanz, 16:00 – 17:15 Ballettvorführungen, 17:30 – 18:15 New Logic, 18:30 – 21:30 Big-T (trio), 22:00 – 23:30 Riedberg Underground

Sonntag

12:00 – 12:30 Warm up Jumping Nicole Walter / Pure Shape, 13:00 – 13:40 Gardetanz, 14:00 – 16:00 Minus Meier, 17:00 – 20:00 Nervling, ab 20:30 Public Viewing Super-Cup Eintracht Frankfurt gegen FC Bayern München

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Fotos: Archiv/ Nervling/ IG Riedberg

 

Der Culture Club lebt (zum Glück!) weiter

Fotowettbewerb, Ausstellungen, internationale Feierlichkeiten und natürlich viel Einsatz bei den Stadtteil-Festen – der „Culture Club Riedberg“ prägt unser Kulturleben seit mehr als zwei Jahren mit. Im Juni kam für viele überraschend der Beschluss zur Auflösung des Vereins, weil das Engagement offenbar auf zu wenigen Schultern ruhte. Nicht wenige Kulturfreunde am Riedberg reagierten betroffen. In dieser Woche kam (vorerst) die Wende: In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag wurde beschlossen, die Auflösung aufzuheben. Vereins-Experte und Diplomtrainer Wieland Speer wurde zum neuen Ersten Vorstand gewählt und löst die bisherige Vorsitzende Sandra Thoms ab. Ab sofort nimmt der Verein wieder neue Mitglieder auf, entwickelt neue Ideen und ist auch am Riedberger Sommerfest am Wochenende mit dabei.

Ich hoffe, dass es dem zahlenmäßig kleinen Verein gelingt zu wachsen und weitere kulturelle Akzente im und um den Riedberg zu setzen. Ich sehe mich nur als Zwischenlösung, bis andere willige Personen für den Vorstand gefunden werden , saget abschließend der neue Vorsitzende. Er freue sich auch, dass Sandra Thoms als aktives Mitglied dem CCR erhalten bleibt und dankte ihr für das große Engagement als Vorsitzende.

Vereins-Experte Wieland Speer wollte den Culture Club vor der Vereinsauflösung retten, sieht sich allerdings als „Zwischenlösung“

Der Diplomtrainer hatte sich vor einigen Wochen aufgrund einer Meldung zur Vereinsauflösung in MainRiedberg angeboten zu helfen. Nach einigen Emails, Telefonaten und einem Treffen zwischen ihm, der bisherigen Vorsitzenden Sandra Thoms sowie dem Kassenwart Andreas Woitun wollte man den Versuch einer Fortführung des Culture Club unternehmen. Die anwesenden Mitglieder sind am Dienstagabend erfreut dem Vorschlag gefolgt.

Wieland Speer (55) aus Oberursel hat über 40 Jahre ehrenamtliche Erfahrung in diversen Vereinen, war und ist in mehreren Vorständen, unter anderem im Förderverein Gymnasium Riedberg, aktiv. Er war in fünf Vereinen Tischtennis-Bundesliga- und Bundestrainer (DBS) sowie Breitensportreferent, Ligamanager und berät seit 2013 Vereine, Sportler und Firmen, leitet Schul-AGs und entwickelt neue Projekte. Erst 2017 hat er kurzfristig den Vorsitz des TV Obernhain im Hochtaunuskreis übernommen und vor der Auflösung gerettet.

Schatzmeister und Mitglied des Vorstands ist weiterhin Andreas Woitun. Fabian Obergföll bleibt ebenfalls Schriftführer und Jannis Radeleff ist Kassenprüfer. Ein Appell des neuen Culture-Club-Teams zum Schluss: „Damit der Verein weiter mit Leben gefüllt werden kann, brauchen wir aber mehr Unterstützung. Alle sind willkommen.“

Unter dem Motto „Der Riedberg – mein Ort“ veranstaltete der Culture Club den ersten Fotowettbewerb im Stadtteil

Beim Sommerfest am Wochenende ist der Culture Club natürlich vertreten – mit einem griechischen Café am Samstag und einem Tischtennisturnier am Sonntag. Dort steht morgen der neue Vorsitzende für Fragen zur Verfügung.

Informationen: Culture Club Riedberg

Neue Informationen zur Planung von Kleingärten am Riedberg

Der Wunsch nach einem Stück Natur könnte bald auch am Riedberg Realität werden. Ein Vertreter des Grünflächenamtes wird am Anfang der heutigen Ortsbeiratssitzung in der Grundschule Riedberg einige wesentliche Ergebnisse der Nutzerumfrage „Kleingärten am Riedberg“ vorstellen und einen kurzen Überblick über den aktuellen Sachstand der Planungen geben. Bisher ging man von insgesamt 60 Kleingärten aus, die aber in mehreren Zeitabschnitten realisiert werden.

Am Anfang noch waren drei Flächen für Kleingärten vorgesehen: ein Bereich, der an den zweiten geplanten Sportplatz östlich der Altenhöferallee grenzt, sowie eine Fläche nördlich der Hans-Leistikow-Straße bis zum Lärmschutzwall an der A 5. Drittens ein Bereich zwischen Kreuzerhohl und U-Bahn Trasse. Bildlich gesprochen: Wenn man aus Richtung Ginnheim kommt, der Bereich rechts neben der U-Bahn (siehe Plan).

Hier sind seit 2016  insgesamt rund 60 Kleingärten geplant. Heute Abend informiert ein Vertreter des Grünflächenamtes über den aktuellen Planungsstand

So viel steht bereits fest: Der Bereich am neuen Sportplatz fällt wegen der geplanten 400-Meter-Laufbahn voraussichtlich weg. Bezüglich der beiden anderen Flächen laufen die Planungen. Diese stockten nur längere Zeit, unter anderem da die Zuständigkeit für den neuen Stadtteil Riedberg erst im Sommer 2016 von der Hessenagentur vollständig an die Stadt übergegangen ist.

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Die nächste Ortsbeiratssitzung findet heute um 20 Uhr in der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, statt. Die Sitzung ist öffentlich.

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Fotos: MAINRiedberg

 

Extrem-Sommer bald jedes zweite oder dritte Jahr?

Angesichts der extremen Dürre dieses Sommers in Deutschland und anderen Ländern der Nordhalbkugel fragen sich vielen Menschen, ob diese Phänomene bereits Auswirkung des menschengemachten Klimawandels sind und mit welchen Extremwetter-Ereignissen in Zukunft noch zu rechnen ist. Joachim Curtius, Professor für experimentelle Erforschung der Atmosphäre am Campus Riedberg der Goethe-Universität, beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Wolkenbildung und warnt: „Solche extremen Bedingungen könnten ab der der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts sogar jedes zweite oder dritte Jahr auftreten, weil sich einerseits die Häufigkeitsverteilung als Ganzes hin zu wärmeren Temperaturen verschiebt, aber auch weil sich die Breite der Verteilung vergrößert und damit die extremen Hitzeereignisse noch zusätzlich zunehmen.“

Für Curtius und die meisten seiner Forschungskollegen steht außerdem fest, dass menschengemachte Auswirkungen einen wesentlichen Effekt auf das gegenwärtige Klima haben. „Die Situation ist bei uns ähnlich wie im Sommer 2003, der für West- und Mitteleuropa bereits als Jahrhundert- oder gar Jahrtausendsommer galt. Und bereits nach 2003 haben die Klimaforscher darauf hingewiesen, dass solche Sommer im vom Menschen beeinflussten Klima deutlich häufiger auftreten würden und dadurch immer neue Höchstwerte zu erwarten seien“, erklärt Curtius.

Atmosphärenforscher Joachim Curtius warnt vor deutlich mehr „Jahrhundertsommern“ ab 2050 Foto: Goethe-Universität / Uwe Dettmar

Inzwischen mache die Forschung auch Fortschritte darin, die natürlichen von den vom Menschen verursachten Effekten zu separieren, so Curtius: „In der Klimaforschung zu den Extremwetterereignissen gibt es die neue Forschungsrichtung der „attribution science“, die in den vergangenen Jahren riesige Fortschritte gemacht hat. Sie erlaubt es inzwischen, dass wir in Modellrechnungen vergleichen können, wie wahrscheinlich ein bestimmtes Wetterextrem in einer Region ist, einerseits im aktuellen, vom Menschen veränderten Klima und andererseits in einem Klima ohne zusätzliche Treibhausgase.“

Der renommierte Atmosphärenforscher sorgt sich jedoch nicht nur um die zunehmende Erderwärmung, sondern auch die Folgen auf die heimische Pflanzenwelt: An einzelne Trocken- oder Hitzeperioden seien die meisten Pflanzen bei uns durchaus angepasst und erholten sich längerfristig wieder. „Aber eine deutliche Häufung solcher Extremereignisse führt sicherlich auch zu dauerhaften Schäden bei vielen heimischen Pflanzenarten. Es gibt bereits umfassende Untersuchungen, welche Baumarten angepflanzt werden sollen, damit die Wälder bei uns auch in Zukunft mit längeren Phasen von Trockenstress und abnehmender Bodenfeuchte im Sommer zurechtkommen.“ Jedoch sei die Abschätzung, welche Pflanzen nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig für einen Standort passend seien, sehr schwer, „weil sehr viele weitere Faktoren eine Rolle spielen und die Bäume ja für Jahrzehnte bis Jahrhunderte mit ihrem Standort klarkommen müssen. In dieser Zeit können sich die Bedingungen stark verändern. Die Einzelheiten solcher Entwicklungen können wir nicht vorhersehen.“

Text: Goethe-Universität Frankfurt

Foto unten: Goethe-Universität / Uwe Dettmar

Foto oben: Archiv