Kategorie: Polizei

Polizei informiert über Schutz vor Diebstählen

Am morgigen Donnerstag bieten Beamte des 14. Polizeireviers unter Beteiligung des „Schutzmannes vor Ort“, Polizeihauptkommissar Adrian Homeier, eine Präventionsveranstaltung an. Der Informationsstand wird von 10 Uhr bis 13 Uhr im Nordwestzentrum auf Höhe des Brückencafés betrieben. Die Beamten klären dort über die Themen „Taschen- und Trickdiebstahl“ und „Wachsamer Nachbar“ auf. Außerdem werden sie im Nordwestzentrum Flyer an interessierte Passanten verteilen und diese über besagte Themen informieren.

Nachdem vergangene Informationsveranstaltungen in Heddernheim, Praunheim und Niederursel bereits viel Zuspruch erlangt haben, freuen sich die Beamten auf reges Interesse und interessante Gespräche mit Anwohnern und Besuchern des Nordwestzentrums.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt/ Pressestelle
Foto: Picture-Factory

Navigationsgeräte aus
fünf Autos gestohlen

Unbekannte Täter trieben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf dem Riedberg ihr Unwesen und bauten an fünf geparkten Autos die fest eingebauten Navigationsgeräte aus.

Die fünf Pkw der Marken BMW und Seat standen in den Straßen Henning-von-Treschkow-Straße, Graf-von-Stauffenberg-Allee, Martin-Niemöller-Straße, Hans-Poelzig-Straße und Bernhard-Hermkes-Straße.

Die Täter schlugen die Seitenscheiben ein und gelangten so in den Innenraum. Hier bauten sie die Navis samt Bedienteile fachmännisch aus.

Hinweise zu den Dieben gibt es bislang keine.

Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main/ Pressestelle

(Symbolfoto: maho)

Zwei Mädchen
überfallen
und bedroht

Zwei jugendliche Räuber haben am Ostersonntag abends gegen 21.50 Uhr zwei Mädchen auf ihrem Heimweg am Riedberg überfallen.

Die Mädchen sind 13 und 14 Jahre alt und befanden sich zu Fuß unterwegs in der Käthe-Kruse-Straße in unmittelbarer Nähe des Bonifatiusparks, als ihnen die mit Sturmhauben maskierten Räuber folgten. Laut Polizei bedrohten sie die Schülerinnen mit einer Schusswaffe sowie einem Messer und forderten deren Bargeld und Handys. Es kam zu einer Art Handgemenge, bei der die 13-jährige Schnittverletzungen an den Fingern erlitt, die später in einem Krankenhaus genäht werden mussten. Letztlich gelang es den Räubern, mit einem iPhone 6 S und einer schwarzen Calvin-Klein-Handtasche in Richtung Park zu fliehen.

Die Täter werden beide als 15 bis 18 Jahre alt und etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß beschrieben. Beide trugen dunkle Kapuzenshirts und waren mit Sturmhauben maskiert.

Am heutigen Montagmorgen haben Spaziergänger einige der beim Überfall erbeuteten Gegenstände im Bonifatiuspark gefunden. Als die Nachricht im Laufe des Tages im Stadtteil publik wurde, umfasste die Reaktion eines engagierten Riedbergers nur ein Wort. Er war „sprachlos“. Auch Nachbarn und Eltern reagierten besorgt.

Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen können, nimmt die Frankfurter Polizei unter www.polizei.hessen.de/onlinewache sowie jede Polizeidienststelle entgegen.

(Symbolfoto: Küverling)

Neues Polizeirevier
ab Sommer
im Mertonviertel

Im Sommer wird in der Marie-Curie-Straße 30 im Mertonviertel der zweitgrößte Polizeistandort Frankfurts entstehen. Das für den Riedberg auch bisher schon zuständige 14. Polizeirevier (Nordweststadt) und das 15. Polizeirevier (Frankfurter Berg) sowie die Polizeidirektion Nord werden dort zusammengelegt.

Übergangslösung im Polizeipräsidium

Das Gebäude wird aktuell nach den Anforderungen für eine moderne Polizeidienststelle umgebaut. Der Abschluss der Arbeiten sowie der Umzug sollen im Sommer 2017 erfolgen. Allerdings wird dieser Umzug etwas komplexer als geplant. Der Verbleib für das 14. Polizeirevier am Tituscorso endet wegen der dort anberaumten Umbauarbeiten bereits Anfang März, so dass eine Zwischenlösung notwendig ist. Das heißt konkret: Das Revier wird ab kommenden Freitag vorübergehend in das Polizeipräsidium an der Adickesallee verlagert.

Polizeistreifen in Frankfurts Norden

Die Polizei betont, dass so gewährleistet ist, dass den Beamten unter anderem sämtliche Polizeitechnik zur Verfügung steht und Bürger das Revier, dank der günstigen Anbindung zum öffentlichen Nahverkehr, gut erreichen können. Eine weitere wichtige Nachricht: Die polizeiliche Präsenz durch Polizeistreifen wird im Norden von Frankfurt auch nach dem Umzug an die Adickesallee laut Polizei „in vollem Umfang gewährleistet sein“, so dass die Reaktionszeiten und Wege kurz und flexibel bleiben.

Neu: Mobile Wache am Riedbergplatz – ab nächsten Montag

Darüber hinaus ist unser Schutzmann vor Ort (SvO), Polizeioberkommissar Adrian Homeier, in dieser Übergangszeit und ab nächster Woche jeweils montags von 14 bis 16 Uhr in einer „Mobilen Wache“ auf dem Riedbergplatz anzutreffen. Auf diese Art und Weise soll eine umfassende polizeiliche Betreuung gewährleistet werden.

Wichtig: Aus technischen Gründen steht die übliche Rufnummer des 14. Polizeirevieres 069/755-11400 derzeit nicht zur Verfügung. Das für den Riedberg zuständige Revier ist bis auf weiteres unter der Rufnummer 069/755-11432 zu erreichen. In Notfällen gilt der Notruf 110.


Unser Schutzmann vor Ort, Oberkommissar Adrian Homeier, ist ab sofort jeweils montags von 14 bis 16 Uhr in einer „Mobilen Wache“ auf dem Riedbergplatz anzutreffen

(Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt/ Fotos: cd/ H. Küverling)

Die News der Woche

Europäisches Schulprojekt am Gymnasium

Die Fahnen unserer europäischen Nachbarn wehen schon vor dem Gymnasium. Unter dem Titel „Memory: A Passport to the Future“ arbeiten ab heute Kinder und Jugendliche aus Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland eine Woche gemeinsam zum Thema Gedächtnis und Erinnerung am Gymnasium Riedberg. Das Erasmus+ Projekt wird von der Europäischen Union finanziell gefördert und gibt den Schülern die Möglichkeit herauszufinden, was es mit dem oft beschworenen gemeinsamen europäischen Gedächtnis auf sich hat.

In Frankfurt nutzt die Gruppe den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt des Gymnasiums Riedberg und die Zusammenarbeit mit dem Max-Plank-Institut für Hirnforschung, um sich mit den biologischen Grundlagen von Erinnerung und Gedächtnis vertraut zu machen. Es geht auch um folgende, zeitlos-aktuelle Fragen: Ist es ein Segen, dass wir alter europäischer Konflikte gedenken, oder flammen dadurch nur alte, eigentlich längst vergessene Konflikte wieder auf? Wie objektiv sind Erinnerungen? Kann man sie manipulieren? Brauchen wir im 21. Jahrhundert überhaupt noch unsere Erinnerungen, wenn alle unsere Kommunikation und Erlebnisse bei Facebook und Twitter auf ewig konserviert sind? 

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Streik in städtischen Kitas

Wichtige Nachricht für alle Eltern mit Kita-Kindern: Wegen eines ganztägigen Streiks werden die meisten kommunalen Kitas in Frankfurt am Mittwoch geschlossen bleiben oder nur eingeschränkt geöffnet sein. Das geht laut FAZ aus einem Streikaufruf der Gewerkschaft Verdi hervor. Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn für 2016 und 100 Euro mehr im Monat für Azubis. Fragen Sie am besten in der Kita Ihres Kindes rechtzeitig nach, um auf einen möglichen Streik am Mittwoch reagieren zu können.

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Brisante Themen im Ortsbeirat

In der Sitzung des Ortsbeirats am kommenden Freitag in der Grundschule Riedberg I geht es natürlich nicht nur um das Thema Sportplatz-Erweiterung. Auch folgende Themen sind auf der Tagesordnung: aktuelle Zahlen zu Kosten und Sachstand der „Entwicklungsmaßnahme Riedberg“, die Integration von Flüchtlingskindern an den Schulen im Ortsbezirk, der Antrag auf eine dauerhafte Radaranlage an der Kalbacher Höhe (Grundschule Riedberg I), der Wunsch nach Anbindung unseres Stadtteils an die geplante Schnellbahn-Trasse um die City, die Regionaltangente West uvm. Die öffentliche Sitzung beginnt am Freitag um 20 Uhr. Die Tagesordnung und weitere Informationen zum Ortsbeirat gibt’s unter www.frankfurt.de, Stichwort „Stadtpolitik“, Thema „Ortsbeiräte“.

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Radrennen, Picknick & Boßeln am 1. Mai

Der 1. Mai wird der große Event-Tag am Riedberg. Um 12.30 Uhr wird die internationale Radsport-Elite beim Radrennen Eschborn Frankfurt über den Riedberg sprinten – und alle Riedberger können bei einem Fest am Rande der Rennstrecke zwischen Graf-von-Stauffenberg-Allee und Altenhöferallee mitfeiern. Kinderspiele, Essen und Getränke gibt’s natürlich auch. (Wir werden noch ausführlich über den genauen Zeitplan berichten!)

Um 13.15 Uhr werden die Junioren durch unseren Stadtteil fahren – und fast zeitgleich beginnt ein weiteres Event: Vorausgesetzt, das Wetter ist am 1. Mai schön genug, um ein Picknick zu veranstalten, findet auch in diesem Jahr das PiG – Picknick im Garten – statt. Das gemütliche Beisammensein findet ab 13 Uhr auf dem Gartengrundstück statt, das die IG Riedberg betreut. Das umzäunte Areal befindet sich direkt gegenüber vom Kautenhof an der alten Riedbergstraße. Die IG lädt alle Riedberger ein, die Streuobstwiese in eine bunte Picknick-Landschaft zu verwandeln. Das Motto lautet: „Bringen Sie Ihr Mittagessen und Picknickdecken, Klappstühle, Getränke und natürlich Outdoor-Spielzeug mit. Lernen Sie beim fröhlichen Essen und Spielen im Freien andere Riedberger kennen.“

Ebenfalls am 1. Mai, allerdings schon um 11 Uhr, startet der 2. Boßelausflug des Riedberger Sport und Kulturvereins. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung unter Isabell.strolz@riedberger-SV.de Stichwort „Boßeln“. Mitmachen kann jeder, egal ob Mitglied oder Nichtmitglied, nach vorheriger Anmeldung.

Dieser 1. Mai wird also ein echter FEIER-Tag!

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Neuer A 661-Tunnel ermöglicht 4000 Wohnungen

Dieses Thema betrifft nur indirekt den Riedberg, düfte viele Bürger aber ebenso interessieren: Seit Freitag ist es amtlich – die A 661 soll zwischen Bornheim und Seckbach (aus Kostengründen nur noch) auf 400 Metern Länge überbaut und in einem Tunnel geführt werden. Mehrere Vorlagen dazu wurden jetzt in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Auf beiden Seiten könnten Wohngebiete mit 4000 Wohnungen für bis zu 10.000 Bürger entstehen. 30 Prozent des Wohnraums soll öffentlich gefördert werden. Das „Ernst-May-Viertel“ soll 2028 fertig sein und in drei Phasen realisiert werden. Teile des Projekts sind noch umstritten, auch weil rund 100 Freizeitgärten von den Planungen betroffen sind. Das Grün soll dann aber an anderer Stelle zur Verfügung gestellt werden.

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Dieser Code schreckt Diebe ab

Samstag, 11 Uhr. Es regnet ununterbrochen. Noch ist die Schlange der Wartenden überschaubar. Es dauert nur wenige Minuten, bis Ausweis und Eigentumsnachweis vorgelegt sind, das Formblatt ausgefüllt ist, und Friedl Klein vom LKA sorgfältig einen Code inklusive Aufkleber an jedem Rad anbringt. Als dann endlich die Sonne scheint, dauert es – zugegebenermaßen – etwas länger. So viele Riedberger wollten am 16. April am Riedbergplatz ihr Fahrrad registrieren lassen, dass die Polizisten und die LKA-Experten sogar länger blieben als geplant.

Und das wurde auf den Rädern eingraviert (siehe Foto): F für Frankfurt, 00 für die Frankfurter Postleitzahlen, die mit 603.. starten, 03537 ist die Chiffre einer Straße am Riedberg (alle Straßen sind mit einem Zahlenschlüssel erfasst), 068 ist die entsprechende Hausnummer. Danach folgen die Initialen des Eigentümers. Laut Polizei werden mit einem eingravierten Nummerncode versehene Fahrräder für Diebe deutlich uninteressanter. Informationen zu weiteren Fahrrad-Codierungen in und um Frankfurt finden Sie unter www.adfc-hessen.de

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Manchmal benötigte LKA-Experte Friedl Klein beim Codieren der Räder ganz kurz die Mithilfe seines Kollegen aus dem Polizeipräsidium. Meist aber stand Kriminalhauptkommissar Thomas Zosel für die Fragen der Riedberger zur Verfügung und erklärte, warum dieser Code Diebe abschreckt. (Fotos: cd)

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Tischtennis-Kids räumen ab!

Am Riedberg geht der Tischtennis-„Virus“ um – und die Schülerinnen und Schüler werden immer erfolgreicher: Insgesamt nahmen 79 Kinder kürzlich an den Südhessischen mini-Meisterschaften teil. Außerordentlich erfolgreich waren dabei drei Schüler aus Frankfurt-Riedberg, nämlich Finn Büttner (1. Platz), Matvey Obolkin (2.) und Michael Ruef (3.). Alle drei spielen (noch) nicht in einem Tischtennis-Verein, sondern nur in der Schul-AG von Diplomtrainer Wieland Speer und/oder gelegentlich privat zu Hause mit Eltern, Geschwistern und Freunden. Umso erstaunlicher ist, dass sie sich gegen zahlreiche Vereinsspieler durchsetzen konnten und nun für die Hessischen mini-Meisterschaften am 7. Mai in Gelnhausen-Meerholz qualifiziert sind.

Der ehemalige Bundesligatrainer Wieland Speer gibt gern weitere Infos und nimmt Fragen unter der Rufnummer 0176-80428417 oder 06104-7761684 entgegen. Speer leitet auch die TT-Schul-AG am Gymnasium Riedberg, wo dienstags von 14.15 bis 16.30 Uhr zahlreiche Schüler das Tischtennis-Einmaleins lernen.

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Riedberger auf dem Siegertreppchen: Michael Ruef (3. v. links) holte sich Platz 3 bei den Südhessischen mini-Meisterschaften im Tischtennis (Foto: Speer)

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Nassauische Heimstätte sponsert Trikots

Die Nachwuchskicker der D2 des SC Riedberg konnten gestern nicht nur über einen unerwartet klaren Sieg jubeln – wenige Tage vorher gab es schon eine erste Überraschung: Ralf Lang, Leiter des zuständigen Servicecenters der Nassauischen Heimstätte / Wohnstadt, überreichte den unter elf Jahre alten Kickern eine große Kiste mit neuen Trikots und Rucksäcken. Großer Jubel bei den Kindern. Und auch Alexander Markert, Erster Vorsitzender des SC Riedberg, und die Trainer Julian Elbert-Neissner und Marcel Falkenmayer hatten ihre Freude und befanden: „Genau zur richtigen Zeit!“ Nach dem Aufstieg von der Kreisklasse in die Kreisliga im vergangenen Jahr, als noch alle im E-Jugend-Alter waren, müssen sich die Spieler als Jüngste in der neuen Altersgruppe D erst mal wieder orientieren und an das größere Spielfeld gewöhnen. Da ist ein schickes neues Fußball-Shirt ein guter zusätzlicher Motivator.

Die Nassauische Heimstätte ist mit drei Wohnungsbauprojekten mit insgesamt fast 250 Wohnungen am Riedberg engagiert und möchte auch unterstützen, dass der Riedberg ein lebenswerter Stadtteil mit einer starken Gemeinschaft wird.

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Stolz auf die neuen Trikots: Die D2-Kicker des SC Riedberg mit Ralf Lang, dem Leiter des Servicecenters der Nassauischen Heimstätte/ Wohnstadt (Foto: Heimstätte)

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Applaus für Musical „Billy Elliot“

Rund 100 Zuschauer, großartige Inszenierung, an Enthusiasmus der einzelnen Darsteller kaum zu überbieten – so lautet das Fazit einer Leserin, die am vergangenen Montag im Gymnasium das Musical „Billy Elliot“ verfolgte. Ein Tanz- und Theater-Ensemble äthiopischer Jugendlicher aus Israel begeisterte mit einer Hip Hop- und Dance-Version der Geschichte des Jungen Billy, der Boxer werden soll. Seine Leidenschaft gehört jedoch dem Tanzen. Er schafft es, sich gegen die gesellschaftlichen Konventionen zu stellen – mit letztendlich großen Erfolg. „Danke an alle, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Ein Highlight in Sachen gelebte Integration“, schrieb uns Leserin Ruth Ellger. Das Tanz-Ensemble gehört zur Organisation „Kinder- und Jugend-Aliyah“, die Betreuung und Berufsausbildung von jungen Einwanderern in Israel unterstützt. (Foto: Ellger)

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Acryl-Malkurs in der Krebsmühle

Auch dieser Hinweis kam von einer MAINRiedberg-Leserin: Bilder sind pure Energie – davon ist die Riedberger Künstlerin Irina Erich überzeugt. Am Samstag, 7. Mai, von 12 bis 17 Uhr bietet sie in der Krebsmühle (in Oberursel, nur 5 Min. vom Riedberg entfernt) wieder einen ihrer beliebten Malworkshops an. Auch Einsteiger sind willkommen. Irina Eirich erklärt: „Dieses Mal werden wir mit Acryl malen und jeder wird ein schönes Bild nach Hause bringen. Wir werden uns ins Gruppen teilen und Schritt für Schritt zusammen die Bilder gestalten.“ Weitere Informationen unter www.malirina.de (Foto: www.malirina.de)

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Mehr Sicherheit am Riedberg

Jetzt ist es amtlich: Bald wird Frankfurts zweitgrößter Polizeistandort im Mertonviertel sein. Bereits am vergangenen Freitag wurde der Mietvertrag für ein geplantes Großrevier in der Marie-Curie-Str. 30 unterzeichnet. „Damit wurden die intensiven Bemühungen nach einer zukunftsfähigen Unterbringung der Polizei erfolgreich zum Abschluss gebracht“, heißt es in der heutigen Pressemitteilung der Polizei. Die neue Polizeipräsenz bedeutet aber auch mehr Sicherheit für unseren jungen Stadtteil Riedberg.

Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main plant die Zusammenlegung des 14. und 15. Polizeireviers. In einem eigens für die Polizei separierten Gebäudetrakt sollen neben dem neuen, großen 14. Polizeirevier auch die Leitung der Polizeidirektion Nord, die Operative Einheit Nord und die Ermittlungsgruppe Mehrfach-/Intensivtäter aus dem Polizeipräsidium in den Frankfurter Norden verlegt werden. Durch die Zusammenlegung der beiden Reviere 14 (Nordweststadt) und 15 (Frankfurter Berg) werden zukünftig vier bis fünf Streifenwagenbesatzungen (statt bisher drei) im neuen Revierbereich zur Verfügung stehen. Durch die Erhöhung der Streifenpräsenz wird die Sicherheit im Norden Frankfurts spürbar erhöht. Mit dem neuen Standort wird laut Polizei auch „der optimalen polizeilichen Betreuung des neuen, schnell wachsenden Stadtteils Riedberg Rechnung getragen“.

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In dieses Bürogebäude in der Marie-Curie-Sr. 30 zieht das neue, vergrößerte 14. Polizeirevier voraussichtlich im Frühjahr 2017

Mit dem Umzug der Polizeireviere rückt auch der neue „Schutzmann vor Ort“, Adrian Homeier, noch näher an den Riedberg heran. Homeier sucht bereits jetzt intensiv den Kontakt mit den Menschen im Stadtteil, auch während der Fahrradcodierungs-Aktion der Polizei am vergangenen Samstag am Riedbergplatz. Der Polizist will Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger von Praunheim bis zum Riedberg und Verbindungsperson zum neuen Großrevier sein. Auch Bürgersprechstunden, die jetzt noch in der Nordweststadt stattfinden, wird es dann im Mertonviertel geben.

Das 14. Polizeirevier ist bisher in einem Gebäudeteil des Nordwestzentrums untergebracht. Aufgrund umfangreicher Umbaumaßnahmen muss die Polizei dort ausziehen. Das 15. Polizeirevier (Frankfurter Berg) ist bisher im Wickenweg 92, in einem Wohnhaus Baujahr 1958, untergebracht, räumlich sehr beengt. Diese Liegenschaft ist renovierungsbedürftig und müsste ohnehin umfassend erweitert werden. Im Mertonviertel wird nun, nach dem Polizeipräsidium, das zweitgrößte Polizeidienstgebäude in der Stadt entstehen. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) erarbeitet aktuell die Pläne für die „polizeitechnische Ertüchtigung“ der Marie-Curie-Straße 30, die dann mit dem Eigentümer und Architekten vollendet werden. Der Einzug ist derzeit für Frühjahr 2017 geplant.

(Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt/ Pressestelle)
(Fotos: Polizei (1)/ Heiko Küverling/ fotolia (1)

Der Appell der Schule

Die Nazi-Symbole, Beschimpfungen, Namen von Schülern und Lehrern an den Mauern des Gymnasiums sind bereits entfernt. Das Entsetzen über die Hakenkreuze und Graffiti ist immer noch spürbar. „Wir haben natürlich sofort Strafanzeige erstattet“, erklärt Schulleiter Helmut Kühnberger im Gespräch mit MAINRiedberg. „Ich denke, ich kann aber ausschließen, dass das ein Schüler unserer Schule gewesen ist.“ Der Rektor weiß auch von „keinerlei Beziehung“ zu rechtsradikalen Kreisen. „Das passt nicht zu unserer internationalen Schule und unserem internationalen Stadtteil.“

Fakt ist: Die Graffiti wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag gesprüht. An den Wänden waren neben den Namen mit Bezug zum Gymnasium Riedberg auch ein Verweis zur Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach zu finden. „Aber wer wäre denn so doof, die eigene Schule gleich mit an die Wand zu sprayen?“, wie ein Schüler, der am Montag die Säuberungsaktion beobachtet, zu Recht fragt.

Ebenfalls in der Nacht zu Sonntag haben Graffitisprayer am Sportgelände der Vereine FFC Olympia und FC Gudesding Frankfurt im Ostpark antisemitische Parolen hinterlassen sowie ein Tornetz zerschnitten. Hinweise auf den oder die Täter gibt es bisher nicht.

Schon am vergangenen Freitag nahm die Polizei einen 17-Jähriger vorläufig fest, der in der Nähe der U-Bahn-Haltestelle Niederursel an Wände sprühte. Derzeit wird geprüft, ob er auch für die Graffiti am Riedberg verantwortlich ist. Denn der Jugendliche benutzte – dort allerdings für Schmierereien ohne politischen Hintergrund – goldfarbenes Spray. Mit Gold-Farbe waren auch die Wände hier im Stadtteil beschmiert. Und zum Tatzeitpunkt war der Jugendliche längst wieder auf freiem Fuß.

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Schulleiter Helmut Kühnberger setzt auf ein Signal, das vom Stadtteil ausgeht. Er hofft, dass wir alle genauer hinschauen – damit Vandalen am Riedberg keine Chance haben.
(Foto: Gymnasium Riedberg)

Riedbergs Schulleiter Kühnberger vermutet eher jugendlichen Vandalismus als rechte Gesinnung hinter der Tat, möchte die Diskussion aber gerne in die Zukunft lenken. „Es wäre zu wünschen, dass ein Signal vom Stadtteil ausgeht.“ Nach dem Motto: „Wir kümmern uns um unseren schönen, neuen Stadtteil. Wir schauen hin!“ Kühnberger holt ein wenig aus und beginnt zu umschreiben, wie das Kollegium auch innerhalb der Schule versucht, diesen Geist zu vermitteln. „Wir sagen den Schülern: Das ist euer Haus. Wenn ihr wollte, dass es so schön bleibt, wie es ist, dann müsst ihr euch auch dementsprechend verhalten!“

Gegenüber der Schule sind zahlreiche Wohnungen. Hätte jemand den oder die Graffitisprayer in der Nacht bemerkt und sofort die Polizei gerufen – dann wäre der Schaden wohl weit geringer gewesen. Abschreckung inklusive. Schulleiter Kühnberger ist überzeugt: Mehr Achtsamkeit und ein Wir-Gefühl könnten viel bewegen.

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Die Nazi-Parolen und die übrigen Schmierereien wurden bereits am Montag kurz nach Schulbeginn entfernt.

(Text: cd)

Nazi-Symbole am Gymnasium

Es ist Sonntag, kurz nach 12 Uhr. Eine ältere Dame spaziert mit Hund in die Friedrich-Dessauer-Straße, sieht zur anderen Straßenseite und sagt nur: „Das ist ja furchtbar!“ Sie blickt auf die Mauer, auf der der Schriftzug „Gymnasium Riedberg“ angebracht ist. Jetzt ist dieser auf voller Länge beschmiert und durchgestrichen. Mit goldener Graffiti-Farbe, die noch nicht vollständig getrocknet ist. Darüber sind die Beschimpfung „Hurensöhne“ und die Worte „Otto-Hahn-Schule“ zu lesen – und vor allem: Da sind auch Hakenkreuze und weitere eindeutige Nazi-Schmierereien.

Auch zwei Schüler des Gymnasiums bewegen die rechten Parolen. Einer berichtet: „Ich bin gestern Abend auf dem Heimweg hier vorbeigekommen und da war noch nichts.“ Das heißt: Die Nazi-Symbole wurden vermutlich in der Nacht von Samstag auf den heutigen Sonntag angebracht. Die Polizei ist bereits eingeschaltet.

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Nazi-Symbole und üble Beschimpfungen wurden vermutlich in der Nacht zu Sonntag an diese Außenmauer des Gymnasiums gesprüht

Fakt ist: Graffiti erfüllen den Tatbestand der Sachbeschädigung, beim Sprühen von Hakenkreuz, rechten Parolen und kryptischen Schmierereien wurden „Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ verwendet. Theoretisches Strafmaß sind eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Falls der oder die Täter gefasst werden und sich vor einem Gericht verantworten müssen – was Passanten, die die Schmierereien vor dem Gymnasium Riedberg erstmals sahen, natürlich hoffen.

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Auch die Worte „Otto-Hahn-Schule“ wurden an die Wand des Gymnasiums gesprayt. Noch aber ist völlig unklar, ob es irgendeinen Bezug zur Gesamtschule in Nieder-Eschbach geben könnte

Sobald es neue Informationen der Polizei bezüglich der Nazi-Graffiti oder Reaktionen aus dem Stadtteil gibt, wird MAINRiedberg umgehend darüber berichten.

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Diese Schmierereien hinterließen der oder die Graffiti-Sprayer auch noch.

(Text & Fotos: cd)

1,1 Kilo Kokain in Kalbach

Der Polizei ist es am Dienstagabend nach umfangreichen Ermittlungen gelungen, zwei Drogenkuriere festzunehmen und 1,1 Kilogramm Kokain zu beschlagnahmen. Die Kurierfahrt der beiden Tatverdächtigen, die mit den Drogen aus den Niederlanden kamen, endete in den späten Abendstunden an einer Tankstelle in Kalbach. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten das Rauschgift, das hinter Karosserieteilen versteckt war.

Im Anschluss an die beiden Festnahmen konnte bei einer Wohnungsdurchsuchung noch ein weiterer Verdächtiger festgenommen werden. Die Männer im Alter zwischen 35 und 49 Jahren stammen aus dem Rhein-Main-Gebiet und wurden gestern dem Haftrichter vorgeführt. Für alle drei wurde Untersuchungshaft angeordnet.

Am späten Dienstagabend hatten Anwohner am Riedberg beobachtet, dass mehrere Einsatzwagen mit Blaulicht und erhöhter Geschwindigkeit die Altenhöferallee nordwärts fuhren. Die Pressestelle der Polizei schließt nicht aus, dass dieser Einsatz „in Zusammenhang mit den Festnahmen stand“.

200.000 Euro für ein Kilo Kokain

Beim Verkauf von 1,1 Kilo Kokain können „auf der Straße“ laut Zollfahndern mindestens 200.000 Euro erzielt werden. Fürs Schmuggeln wird meist sehr reines Kokain genutzt, um es vor Ort – in der Regel um das Vierfache – zu strecken.

Sobald uns neue Informationen zum Drogenfund in Kalbach erreichen, wird MAINRiedberg darüber berichten.

(Quelle: Polizei Frankfurt/ Foto: thirdkey/ fotolia)

Kontrolle wegen Trunkenheitsfahrt

Es ist Dienstagnacht, nach 23 Uhr. Kurz nach der neuen Ausfahrt der Rosa-Luxemburg-Straße Richtung Westflügel stehen zwei Polizeiwagen. Plus ein Auto am Straßenrand, dessen Fahrer offensichtlich kontrolliert wird. Ein Riedberger, der diese Stelle zeitgleich mit seinem Pkw passiert, bemerkt auch einen Beamten mit Maschinenpistole und erschrickt. Ein Anruf von MAINRiedberg in der Pressestelle der Polizei liefert aber eine schnelle Erklärung und zerstreut jegliche Bedenken. Dort lautet die Auskunft: „Die Kontrolle wurde wegen des Verdachtes auf eine Trunkenheitsfahrt durchgeführt. Es handelte sich nicht um eine Kontrollstelle.“ Der Polizeisprecher fügt noch hinzu: „Es handelte sich wirklich um keinen Großeinsatz in irgendeiner Art und Weise, die beiden Mercedes Vitos sind unsere normalen Streifenwagen in Frankfurt und da sitzen in der Regel auch nur jeweils zwei Polizisten drin.“

Warum aber war dort auch ein Polizist mir Maschinenpistole – ein Fakt, den man zwangsläufig mit einer Gefahrensituation gleichsetzt? Bei der Beantwortung dieser Frage nimmt sich der Polizeisprecher Zeit. Er kann aufgrund seiner Informationen nicht bestätigen, dass dort tatsächliche ein Kollege mit Maschinenpistole vor Ort war. Falls ja, wäre das aber völlig normal und „Ausfluss unseres neuen Sicherheitskonzeptes“. Dieses Sicherheitskonzept wurde nach den Anschlägen von Paris erarbeitet und sieht bei Kontrollen möglichst auch jenen Begleitschutz vor. Der Polizeisprecher betont am Ende des Gesprächs nochmals: „Das ist Bestandteil des neuen Sicherheitskonzeptes. Da muss sich keiner unwohl fühlen.“

(Text: cd/ Foto: PictureFactory/ Fotolia)