Alle Artikel in: Polizei

Navigationsgeräte aus
fünf Autos gestohlen

Unbekannte Täter trieben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf dem Riedberg ihr Unwesen und bauten an fünf geparkten Autos die fest eingebauten Navigationsgeräte aus. Die fünf Pkw der Marken BMW und Seat standen in den Straßen Henning-von-Treschkow-Straße, Graf-von-Stauffenberg-Allee, Martin-Niemöller-Straße, Hans-Poelzig-Straße und Bernhard-Hermkes-Straße. Die Täter schlugen die Seitenscheiben ein und gelangten so in den Innenraum. Hier bauten sie die Navis samt Bedienteile fachmännisch aus. Hinweise zu den Dieben gibt es bislang keine. Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main/ Pressestelle (Symbolfoto: maho)

Zwei Mädchen
überfallen
und bedroht

Zwei jugendliche Räuber haben am Ostersonntag abends gegen 21.50 Uhr zwei Mädchen auf ihrem Heimweg am Riedberg überfallen. Die Mädchen sind 13 und 14 Jahre alt und befanden sich zu Fuß unterwegs in der Käthe-Kruse-Straße in unmittelbarer Nähe des Bonifatiusparks, als ihnen die mit Sturmhauben maskierten Räuber folgten. Laut Polizei bedrohten sie die Schülerinnen mit einer Schusswaffe sowie einem Messer und forderten deren Bargeld und Handys. Es kam zu einer Art Handgemenge, bei der die 13-jährige Schnittverletzungen an den Fingern erlitt, die später in einem Krankenhaus genäht werden mussten. Letztlich gelang es den Räubern, mit einem iPhone 6 S und einer schwarzen Calvin-Klein-Handtasche in Richtung Park zu fliehen. Die Täter werden beide als 15 bis 18 Jahre alt und etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß beschrieben. Beide trugen dunkle Kapuzenshirts und waren mit Sturmhauben maskiert. Am heutigen Montagmorgen haben Spaziergänger einige der beim Überfall erbeuteten Gegenstände im Bonifatiuspark gefunden. Als die Nachricht im Laufe des Tages im Stadtteil publik wurde, umfasste die Reaktion eines engagierten Riedbergers nur ein Wort. Er war „sprachlos“. Auch Nachbarn und …

Neues Polizeirevier
ab Sommer
im Mertonviertel

Im Sommer wird in der Marie-Curie-Straße 30 im Mertonviertel der zweitgrößte Polizeistandort Frankfurts entstehen. Das für den Riedberg auch bisher schon zuständige 14. Polizeirevier (Nordweststadt) und das 15. Polizeirevier (Frankfurter Berg) sowie die Polizeidirektion Nord werden dort zusammengelegt. Übergangslösung im Polizeipräsidium Das Gebäude wird aktuell nach den Anforderungen für eine moderne Polizeidienststelle umgebaut. Der Abschluss der Arbeiten sowie der Umzug sollen im Sommer 2017 erfolgen. Allerdings wird dieser Umzug etwas komplexer als geplant. Der Verbleib für das 14. Polizeirevier am Tituscorso endet wegen der dort anberaumten Umbauarbeiten bereits Anfang März, so dass eine Zwischenlösung notwendig ist. Das heißt konkret: Das Revier wird ab kommenden Freitag vorübergehend in das Polizeipräsidium an der Adickesallee verlagert. Polizeistreifen in Frankfurts Norden Die Polizei betont, dass so gewährleistet ist, dass den Beamten unter anderem sämtliche Polizeitechnik zur Verfügung steht und Bürger das Revier, dank der günstigen Anbindung zum öffentlichen Nahverkehr, gut erreichen können. Eine weitere wichtige Nachricht: Die polizeiliche Präsenz durch Polizeistreifen wird im Norden von Frankfurt auch nach dem Umzug an die Adickesallee laut Polizei „in vollem Umfang gewährleistet …

Die News der Woche

Europäisches Schulprojekt am Gymnasium Die Fahnen unserer europäischen Nachbarn wehen schon vor dem Gymnasium. Unter dem Titel „Memory: A Passport to the Future“ arbeiten ab heute Kinder und Jugendliche aus Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland eine Woche gemeinsam zum Thema Gedächtnis und Erinnerung am Gymnasium Riedberg. Das Erasmus+ Projekt wird von der Europäischen Union finanziell gefördert und gibt den Schülern die Möglichkeit herauszufinden, was es mit dem oft beschworenen gemeinsamen europäischen Gedächtnis auf sich hat. In Frankfurt nutzt die Gruppe den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt des Gymnasiums Riedberg und die Zusammenarbeit mit dem Max-Plank-Institut für Hirnforschung, um sich mit den biologischen Grundlagen von Erinnerung und Gedächtnis vertraut zu machen. Es geht auch um folgende, zeitlos-aktuelle Fragen: Ist es ein Segen, dass wir alter europäischer Konflikte gedenken, oder flammen dadurch nur alte, eigentlich längst vergessene Konflikte wieder auf? Wie objektiv sind Erinnerungen? Kann man sie manipulieren? Brauchen wir im 21. Jahrhundert überhaupt noch unsere Erinnerungen, wenn alle unsere Kommunikation und Erlebnisse bei Facebook und Twitter auf ewig konserviert sind?  **** Streik in städtischen Kitas Wichtige Nachricht für alle …

Mehr Sicherheit am Riedberg

Jetzt ist es amtlich: Bald wird Frankfurts zweitgrößter Polizeistandort im Mertonviertel sein. Bereits am vergangenen Freitag wurde der Mietvertrag für ein geplantes Großrevier in der Marie-Curie-Str. 30 unterzeichnet. „Damit wurden die intensiven Bemühungen nach einer zukunftsfähigen Unterbringung der Polizei erfolgreich zum Abschluss gebracht“, heißt es in der heutigen Pressemitteilung der Polizei. Die neue Polizeipräsenz bedeutet aber auch mehr Sicherheit für unseren jungen Stadtteil Riedberg. Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main plant die Zusammenlegung des 14. und 15. Polizeireviers. In einem eigens für die Polizei separierten Gebäudetrakt sollen neben dem neuen, großen 14. Polizeirevier auch die Leitung der Polizeidirektion Nord, die Operative Einheit Nord und die Ermittlungsgruppe Mehrfach-/Intensivtäter aus dem Polizeipräsidium in den Frankfurter Norden verlegt werden. Durch die Zusammenlegung der beiden Reviere 14 (Nordweststadt) und 15 (Frankfurter Berg) werden zukünftig vier bis fünf Streifenwagenbesatzungen (statt bisher drei) im neuen Revierbereich zur Verfügung stehen. Durch die Erhöhung der Streifenpräsenz wird die Sicherheit im Norden Frankfurts spürbar erhöht. Mit dem neuen Standort wird laut Polizei auch „der optimalen polizeilichen Betreuung des neuen, schnell wachsenden Stadtteils Riedberg Rechnung getragen“. …

Der Appell der Schule

Die Nazi-Symbole, Beschimpfungen, Namen von Schülern und Lehrern an den Mauern des Gymnasiums sind bereits entfernt. Das Entsetzen über die Hakenkreuze und Graffiti ist immer noch spürbar. „Wir haben natürlich sofort Strafanzeige erstattet“, erklärt Schulleiter Helmut Kühnberger im Gespräch mit MAINRiedberg. „Ich denke, ich kann aber ausschließen, dass das ein Schüler unserer Schule gewesen ist.“ Der Rektor weiß auch von „keinerlei Beziehung“ zu rechtsradikalen Kreisen. „Das passt nicht zu unserer internationalen Schule und unserem internationalen Stadtteil.“ Fakt ist: Die Graffiti wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag gesprüht. An den Wänden waren neben den Namen mit Bezug zum Gymnasium Riedberg auch ein Verweis zur Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach zu finden. „Aber wer wäre denn so doof, die eigene Schule gleich mit an die Wand zu sprayen?“, wie ein Schüler, der am Montag die Säuberungsaktion beobachtet, zu Recht fragt. Ebenfalls in der Nacht zu Sonntag haben Graffitisprayer am Sportgelände der Vereine FFC Olympia und FC Gudesding Frankfurt im Ostpark antisemitische Parolen hinterlassen sowie ein Tornetz zerschnitten. Hinweise auf den oder die Täter gibt es bisher nicht. …

Nazi-Symbole am Gymnasium

Es ist Sonntag, kurz nach 12 Uhr. Eine ältere Dame spaziert mit Hund in die Friedrich-Dessauer-Straße, sieht zur anderen Straßenseite und sagt nur: „Das ist ja furchtbar!“ Sie blickt auf die Mauer, auf der der Schriftzug „Gymnasium Riedberg“ angebracht ist. Jetzt ist dieser auf voller Länge beschmiert und durchgestrichen. Mit goldener Graffiti-Farbe, die noch nicht vollständig getrocknet ist. Darüber sind die Beschimpfung „Hurensöhne“ und die Worte „Otto-Hahn-Schule“ zu lesen – und vor allem: Da sind auch Hakenkreuze und weitere eindeutige Nazi-Schmierereien. Auch zwei Schüler des Gymnasiums bewegen die rechten Parolen. Einer berichtet: „Ich bin gestern Abend auf dem Heimweg hier vorbeigekommen und da war noch nichts.“ Das heißt: Die Nazi-Symbole wurden vermutlich in der Nacht von Samstag auf den heutigen Sonntag angebracht. Die Polizei ist bereits eingeschaltet. Nazi-Symbole und üble Beschimpfungen wurden vermutlich in der Nacht zu Sonntag an diese Außenmauer des Gymnasiums gesprüht Fakt ist: Graffiti erfüllen den Tatbestand der Sachbeschädigung, beim Sprühen von Hakenkreuz, rechten Parolen und kryptischen Schmierereien wurden „Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ verwendet. Theoretisches Strafmaß sind eine Freiheitsstrafe von bis zu drei …

1,1 Kilo Kokain in Kalbach

Der Polizei ist es am Dienstagabend nach umfangreichen Ermittlungen gelungen, zwei Drogenkuriere festzunehmen und 1,1 Kilogramm Kokain zu beschlagnahmen. Die Kurierfahrt der beiden Tatverdächtigen, die mit den Drogen aus den Niederlanden kamen, endete in den späten Abendstunden an einer Tankstelle in Kalbach. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten das Rauschgift, das hinter Karosserieteilen versteckt war. Im Anschluss an die beiden Festnahmen konnte bei einer Wohnungsdurchsuchung noch ein weiterer Verdächtiger festgenommen werden. Die Männer im Alter zwischen 35 und 49 Jahren stammen aus dem Rhein-Main-Gebiet und wurden gestern dem Haftrichter vorgeführt. Für alle drei wurde Untersuchungshaft angeordnet. Am späten Dienstagabend hatten Anwohner am Riedberg beobachtet, dass mehrere Einsatzwagen mit Blaulicht und erhöhter Geschwindigkeit die Altenhöferallee nordwärts fuhren. Die Pressestelle der Polizei schließt nicht aus, dass dieser Einsatz „in Zusammenhang mit den Festnahmen stand“. 200.000 Euro für ein Kilo Kokain Beim Verkauf von 1,1 Kilo Kokain können „auf der Straße“ laut Zollfahndern mindestens 200.000 Euro erzielt werden. Fürs Schmuggeln wird meist sehr reines Kokain genutzt, um es vor Ort – in der Regel um das …

Kontrolle wegen Trunkenheitsfahrt

Es ist Dienstagnacht, nach 23 Uhr. Kurz nach der neuen Ausfahrt der Rosa-Luxemburg-Straße Richtung Westflügel stehen zwei Polizeiwagen. Plus ein Auto am Straßenrand, dessen Fahrer offensichtlich kontrolliert wird. Ein Riedberger, der diese Stelle zeitgleich mit seinem Pkw passiert, bemerkt auch einen Beamten mit Maschinenpistole und erschrickt. Ein Anruf von MAINRiedberg in der Pressestelle der Polizei liefert aber eine schnelle Erklärung und zerstreut jegliche Bedenken. Dort lautet die Auskunft: „Die Kontrolle wurde wegen des Verdachtes auf eine Trunkenheitsfahrt durchgeführt. Es handelte sich nicht um eine Kontrollstelle.“ Der Polizeisprecher fügt noch hinzu: „Es handelte sich wirklich um keinen Großeinsatz in irgendeiner Art und Weise, die beiden Mercedes Vitos sind unsere normalen Streifenwagen in Frankfurt und da sitzen in der Regel auch nur jeweils zwei Polizisten drin.“ Warum aber war dort auch ein Polizist mir Maschinenpistole – ein Fakt, den man zwangsläufig mit einer Gefahrensituation gleichsetzt? Bei der Beantwortung dieser Frage nimmt sich der Polizeisprecher Zeit. Er kann aufgrund seiner Informationen nicht bestätigen, dass dort tatsächliche ein Kollege mit Maschinenpistole vor Ort war. Falls ja, wäre das aber …